[0001] Die Erfindung betrifft ein Flurförderzeug mit den Merkmalen des Oberbegriffs des
Anspruchs 1.
[0002] Derartige Flurförderzeuge werden verwendet, um im innerbetrieblichen Warentransport
Lasten sowohl bodennah als auch in größeren Höhen aufnehmen beziehungsweise absetzen
zu können. Ein gattungsgemäßes Fahrzeug ist in der
US 5,906,648 gezeigt. Da Gebäude von Industriebetrieben häufig erstellt wurden, bevor derartige
Flurförderzeuge zum Einsatz kamen, sind bisweilen in einzelnen Bereichen Deckenhöhen
und Durchfahrtshöhen unter Hindernissen niedriger als die maximale Hubhöhe eines Flurförderzeugs.
Wird eine solche Situation von der Bedienperson des Flurförderzeugs nicht rechtzeitig
bemerkt und die in diesen Bereichen maximal zulässige Hubhöhe überschritten, kann
es zu schweren Beschädigungen des Ladegutes oder des Flurförderzeugs kommen. Um dies
zu vermeiden, kann die maximale Hubhöhe auf ein ungefährliches Maß begrenzt werden,
doch ist damit eine Ausnutzung der größeren Höhe anderer Gebäudeteile für Lagerzwecke
nicht mehr möglich. Es sind auch Betriebssituationen möglich, bei denen durch zu tiefes
Absenken des Lastaufnahmemittels dieses beschädigt werden kann, in dem es am Boden
aufsitzt oder bei Fahrbewegungen in Richtung des Lastaufnahmemittels an ein Hindernis,
beispielsweise eine Schwelle, stößt.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Flurförderzeug mit einem anhebbaren
Lastaufnahmemittel, wobei der Hubbereich des Lastaufnahmemittels in mindestens zwei
Bereiche unterteilt ist und in einem ersten Hubbereich (Normalhubbereich A) uneingeschränkte
Hebe- und Senkfunktionen ansteuerbar sind, während in mindestens einem weiteren Hubbereich
(Sonderhubbereich B) mindestens eine Hubfunktion nur mittels Betätigung mindestens
eines Sonderschalters aktivierbar ist, zu schaffen, bei dem die Gefahr einer Beschädigung
von Ladegut und/oder Flurförderzeug durch unvorsichtigen Einsatz, insbesondere bei
besonders hohen oder besonders niedrigen Hubhöhen, deutlich verringert wird.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Flurförderzeug mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst.
[0005] Indem ein Hubbereich definiert wird, in welchem eine Hubbewegung nur nach Betätigung
mindestens eines Sonderschalters möglich ist, ist ein Einfahren des Lastaufnahmemittels
in einen möglicherweise gefährlichen Bereich aus Unachtsamkeit nicht mehr möglich.
Die Bedienperson lenkt ihre Aufmerksamkeit auf die möglicherweise gefährliche Position
des Lastaufnahmemittels wodurch verhindert wird, dass die Bedienperson das Lastaufnahmemittel
zu weit bewegt.
[0006] Zweckmäßigerweise ist mindestens ein Sonderhubbereich oberhalb des Normalhubbereichs
angeordnet. Dadurch wird vermieden, dass das Lastaufnahmemittel unbeabsichtigt zu
hoch angehoben wird und es zu Kollisionen mit Hindernissen oberhalb des Fahrzeuge,
beispielsweise Decken, Leitungsbrücken oder Lampen kommt.
[0007] In einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist mindestens ein Sonderhubbereich
unterhalb des Normalhubbereichs angeordnet. Dadurch wird vermieden, dass das Lastaufnahmemittel
unbeabsichtigt zu weit abgesenkt wird und es zu Kollisionen mit am Boden befindlichen
Hindernissen, wie beispielsweise Schwellen, Regalborden oder Auflagebrettern von Paletten
kommt. Das Lastaufnahmemittel kann nicht aus Unaufmerksamkeit bis auf den Boden abgesenkt
werden.
[0008] Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn in einem Sonderhubbereich die Hubfunktion für
die Bewegung des Lastaufnahmemittels vom Sonderhubbereich zum Normalhubbereich hin
ohne Betätigung des Sonderhubschalters aktivierbar ist. Dadurch ist eine Bewegung,
die die Gefährdung reduziert, jederzeit in gewohnter Weise möglich.
[0009] Vorteilhafterweise sind Mittel zur Anzeige des Hubbereichs vorgesehen. Dadurch wird
eine Bedienperson darüber informiert, ob sich das Lastaufnahmemittel in einem Sonderhubbereich
befindet und somit größere Aufmerksamkeit sowie die Betätigung des Sonderhubschalters
nötig ist.
[0010] In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung ist als Mittel zur Anzeige des Hubbereichs
eine optische Anzeige, vorzugsweise als verschiedenfarbige Anzeigelemente ausgebildet,
vorgesehen. Optische Anzeigen sind einfach erfassbar, beeinträchtigen nicht die Umgebung
und sind einfach herstellbar. Insbesondere verschiedenfarbige Anzeigeelemente sind
eindeutig und gut mit einem Blick erfassbar.
[0011] Weiterhin ist es zweckmäßig, wenn Mittel zum Erkennen von Hindernissen oberhalb und/oder
unterhalb des Lastaufnahmemittels vorgesehen sind. Dadurch kann ein zusätzlicher Hinweis
auf das Vorhandensein einer gefährlichen Situation gegeben werden.
[0012] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Größe der Hubbereiche in Abhängigkeit vom
Abstand eines Hindernisses von der Aufstandsfläche des Flurförderzeugs festlegbar
ist. Dadurch wird die Größe der Sonderhubbereiche an die aktuellen Gefahren angepasst.
Längere Hubstrecken im Sonderhubbereich, d.h. mit gedrücktem Sonderhubschalter, bei
denen die Aufmerksamkeit der Bedienperson nachlassen kann, unterbleiben. In Bereichen
ohne Hindernisse ist eine einfache und produktive Handhabung des Flurförderzeugs gewährleistet.
[0013] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand der in den schematischen
Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Dabei zeigt
- Figur 1
- die Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Hochhubwagens mit einer Kennzeichnung des
Normalhubbereichs und des Sonderhubbereichs sowie einer Darstellung des Lastaufnahmemittels
in vier verschiedenen Hubpositionen,
- Figur 2
- einen Deichselkopf des erfindungsgemäßen Hochhubwagens in Draufsicht,
- Figur 3
- ein erfindungsgemäßes Flurförderzeug mit einer Vorrichtung zum Erkennen von Hindernissen
oberhalb des Lastaufnahmemittels.
[0014] Figur 1 zeigt schematisch einen erfindungsgemäßen Hochhubwagen 1 mit einer Kennzeichnung
des Normalhubbereichs A und des Sonderhubbereichs B. Der Hochhubwagen 1 gliedert sich
in einen Antriebsteil 2 und einen Lastteil 3. Im Antriebsteil 2 ist der hier nicht
dargestellte Antriebsmotor für das lenkbare Antriebsrad 4 und eine ebenfalls nicht
dargestellte Steuerungseinheit zur Ansteuerung der Antriebs- und Hubfunktionen untergebracht.
Ebenfalls nicht dargestellt ist eine im Antriebsteil 2 angeordnete Batterie, die zur
Energieversorgung des Hochhubwagens 1 dient. Gelenkt wird das Fahrzeug 1 über eine
Deichsel 5, wobei am Deichelkopf 6 Bedienelemente 7 zur Steuerung der Funktionen des
Flurförderzeugs 1 angebracht sind.
[0015] Der Lastteil 3 des Flurförderzeugs 1 umfasst ein Hubgerüst 8 an dem ein anhebbares
Lastaufnahmemittel 9 geführt ist. Das Hubgerüst 8 setzt sich aus einem äußeren, feststehenden
Teil, dem so genannten Standmast 10 und einem inneren Teil zusammen, der nach oben
ausfahrbar ist, dem so genannten Fahrmast 11. Das Lastaufnahmemittel 9 ist gabelförmig
ausgeführt und befindet sich in der Position I, in der beispielsweise Paletten oder
Gitterboxen vom Boden aufgenommen werden können. Um die Last anzuheben, wird das Lastaufnahmemittel
9 über einen hier nicht dargestellten Hydraulikzylinder am Hubgerüst 8 nach oben bewegt
und erreicht so schließlich die Position II. Der Fahrmast 11 bleibt bei diesem Vorgang
in seiner Position. Sollen größere Hubhöhen erreicht werden, wird die Vertikalbewegung
des Lastaufnahmemittels 9 durch das Ausfahren des Fahrmasts 11 erzeugt, während das
Lastaufnahmemittel 9 gegenüber dem Fahrmast 11 seine Position nicht mehr ändert. Auf
diese Weise wird bei Fortführung der Hubbewegung die Position III erreicht.
[0016] Für den im Ausführungsbeispiel gezeigten Hochhubwagen 1 ist die Position III das
Ende des Normalhubbereichs A. Oberhalb davon beginnt der Sonderhubbereich B mit der
maximalen Hubposition IV. Die Hubhöhe wird durch eine hier nicht dargestellte Hubhöhenmessvorrichtung
nach dem Stand der Technik ermittelt.
[0017] Gesteuert werden die Hubbewegungen über Bedienelemente 7, die am Deichselkopf 6 angebracht
sind. Der Deichselkopf 6 ist in Figur 2 schematisch in Draufsicht gezeigt. Die Fahrfunktionen
des Flurförderzeugs 1 werden über Flügelschalter 12 gesteuert, wie dies bei Fahrzeugen
nach dem Stand der Technik bekannt ist. Ebenfalls entsprechend dem Stand der Technik
sind ein Sicherheitschalter 13 sowie ein Schalter 14 zur Betätigung einer akustischen
Warnvorrichtung vorhanden. Die Hubbewegungen des Flurförderzeugs 1 werden über die
Schalter 15 und 16 gesteuert, wobei der Schalter 15 ein Anheben des Lastaufnahmemittels
9 bewirkt, während bei Betätigung des Schalters 16 dieses abgesenkt wird. Weiterhin
ist eine Anzeigevorrichtung 17 vorhanden, die im Wesentlichen von einer grünen Leuchtdiode
18 und einer roten Leuchtdiode 19 gebildet wird.
[0018] Solange sich das Lastaufnahmemittel 9 innerhalb des Normalhubbereichs A befindet,
leuchtet die grüne Leuchtdiode 18 auf und signalisiert so der Bedienperson, dass uneingeschränkte
Hubfunktionen zur Verfügung stehen. Erreicht das Lastaufnahmemittel 9 das Ende des
Normalhubbereichs (entsprechend Position III in Figur 1), wird das Lastaufnahmemittel
9 gestoppt. Betätigt die Bedienperson nun einen der Sonderhubschalter 20a, 20b und
gleichzeitig den Hubschalter 15, bewegt sich das Lastaufnahmemittel 9 weiter nach
oben. Die grüne Leuchtdiode 18 wird deaktiviert und die rote Leuchtdiode 19 leuchtet
auf. Dadurch kann die Bedienperson erkennen, dass sich das Lastaufnahmemittel 9 im
Sonderhubbereich B befindet. Nun kann das Lastaufnahmemittel 9 bis zur maximalen Hubposition
IV, die durch den Ausfahrweg des Fahrmastes 11 vorgegeben ist, angehoben werden. Im
gezeigten Ausführungsbeispiel wird gleichzeitig innerhalb des Sonderhubbereichs B
die Hubgeschwindigkeit bei der Aufwärtsbewegung des Lastaufnahmemittels 9 deutlich
reduziert.
[0019] Wird die Hubaktion unterbrochen, indem die Bedienperson einen der Schalter 15, 20a,
20b loslässt, beispielsweise um eine Last aufzunehmen, muss zur erneuten Betätigung
des Aufwärtshubes wiederum einer der Sonderhubschalter 20a, 20b zusätzlich zum Hubschalter
15 gedrückt werden. Zur Betätigung der Abwärtshubfunktion genügt es, den Schalter
16 zu betätigen. Eine Betätigung eines Sonderhubschalters 20a, 20b ist in diesem Fall
nicht notwendig, da sich das Lastaufnahmemittel 9 nach unten, also von einer potentiellen
Gefahr weg, bewegt. Auch die Geschwindigkeit der Abwärtshubbewegung ist im Sonderhubbereich
B die gleiche wie im Normalhubbereich A. Sobald bei der Abwärtsbewegung das Lastaufnahmemittel
9 wieder im Normalhubbereich A angelangt ist, wechselt die Anzeigefunktion von der
roten Leuchtdiode 19 auf die grüne Leuchtdiode 18.
[0020] Die Festsetzung des Normalhubbereichs A erfolgt anhand des niedrigsten Hindernisses,
das am Einsatzort zu erwarten ist und anhand des maximal zu erwartenden Höhenmaßes
der zu befördernden Lasten, beziehungsweise, wenn dieses niedriger ist als die Distanz
zwischen der Oberkante 21 einer Zinke 22 des Lastaufnahmemittels 9 und der Oberkante
23 des höchsten Mastbestandteils, anhand der Distanz der Oberkante 23 des höchsten
Mastbestandteils zur Oberkante 21 der Zinke 22. Ist also beispielsweise eine minimale
Deckenhöhe von 4 m gegeben und die maximale Lasthöhe liegt bei 1,5 m, so wird der
Normalhubbereich bis zu einer Höhe von 2,5 m reichen.
[0021] Auch wenn im Normalhubbereich A einer der Sonderhubschalter 20a, 20b gleichzeitig
mit dem Hubschalter 15 betätigt wird, stoppt das Lastaufnahmemittel 9 am Ende des
Normalhubbereichs A und die Bedienperson muss erneut einen der Sonderhubschalter 20a,
20b betätigen, um in den Sonderhubbereich B einfahren zu können. Auch wenn im Sonderhubbereich
B die Abwärtshubfunktion betätigt wurde und danach wieder der Aufwärtshub aktiviert
werden soll, ist zusätzlich eine der Sonderhubtasten 20a, 20b zu betätigen, auch wenn
diese während des Abwärtshubs gedrückt war. Dadurch wird vermieden, dass eine Bedienperson
routinemäßig bei allen Hubaktionen einen der Sonderhubschalter 20a, 20b betätigt,
ohne auf Hindernisse im Hubweg zu achten.
[0022] In einer weiteren Ausgestaltungsform der Erfindung, die in Figur 3 gezeigt ist, ist
im oberen Bereich des Masts 8 eine Radareinheit 24 angebracht, die die Distanz zu
Hindernissen, die sich oberhalb des Flurförderzeugs befinden, misst. Diese Daten werden
drahtlos an die hier nicht dargestellte Steuerungseinheit des Flurförderzeugs 1 übertragen,
die daraufhin die Höhe, ab der der Sonderhubbereich B beginnt, festlegt. In Figur
3a ist der Fall gezeigt, bei dem auch bei maximaler Hubhöhe und einer Last 25 mit
maximalen Höhenabmessungen keine Gefahr einer Kollision mit der Decke 26 besteht.
In diesem Fall ist der gesamte Hubbereich als Normalhubbereich A freigegeben und das
Lastaufnahmemittel 9 kann ohne Aktivierung eines Sonderhubschalters 20a, 20b über
den gesamten Hubbereich bewegt werden.
[0023] In Figur 3b ist eine Situation gezeigt, bei der die Höhe der Decke 27 unterhalb der
maximalen Hubhöhe des Flurförderzeugs 1 liegt. In diesem Fall wird ein Sonderhubbereich
B festgelegt. Der Sonderhubbereich B erstreckt sich beinahe vollständig bis zu der
Höhe, in der eine Kollision mit dem Hindemis in jedem Fall durch die Oberkante 23
des Hubmastes 8 stattfindet. Eine Kollision der Last 25 ist in diesem Falle möglich,
allerdings weniger wahrscheinlich als bei einem Fahrzeug nach em Stand der Technik,
da die Bedienperson im Sonderfahrbereich besonders aufmerksam ist. Bei einer Last,
die geringere Höhenabmessungen als die Last 25 besitzt, kann jedoch auf diese Weise
der Hubbereich des Flurförderzeugs vollständig ausgenutzt werden.
[0024] In Figur 3c ist der Fall gezeigt, bei dem die Höhe der Last 28 bekannt ist. Diese
Information wird von der Bedienperson über Bedienelemente 29 an die Steuereinheit
des Flurförderzeugs 1 übermittelt. Die Obergrenze des Sonderfahrbereichs B wird daher
so festgesetzt, dass eine Kollision der Last 28 mit der Decke 30 gerade noch vermieden
wird, während die Untergrenze in gleicher Weise eingestellt wird wie für eine Last
25 mit maximaler Höhe.
[0025] Die in Figur 3 gezeigte Ausführungsform erlaubt es der Bedienperson, weitgehend ohne
Sorge um Kollisionen mit der Decke oder anderen Hindemissen die Hubfunktionen zu betätigen.
Indem der Sicherheitsbereich möglichst klein gehalten wird, ist die Aufmerksamkeit
der Bedienperson besonders groß. Bei einem zu großen Sicherheitsbereich besteht ansonsten
die Gefahr, dass die Aufmerksamkeit der Bedienperson im Laufe des Befahrens wieder
nachlässt.
[0026] Anstelle einer Hubhöhenmessvorrichtung kann auch ein beispielsweise am Hubmast angebrachter
Schalter verwendet werden, der den Übergang vom Normalhubbereich zum Sonderhubbereich
erkennt. Selbstverständlich sind auch Ausführungsformen denkbar, bei denen im Sonderfahrbereich
die Hubfunktionen mit unverminderter Geschwindigkeit ausgeführt werden können.
[0027] Es kann auch unterhalb des Normalhubbereichs ein Sonderhubbereich festgelegt werden,
beispielsweise bei Flurförderzeugen, bei denen das Lastaufnahmemittel unterhalb des
normalen Bodenniveaus abgesenkt werden kann oder wenn im Bodenbereich Hindernisse,
wie beispielsweise Schwellen oder Absätze, vorhanden sind. Ein derartiger Bereich
ist insbesondere auch vorteilhaft bei Arbeiten in Regalen oder an einer Laderampe,
bei denen ein zu weites Absenken des Lastaufnahmemittels Beschädigungen am Flurförderzeug
oder der Rampe beziehungsweise dem Regal verursachen kann.
[0028] Auch die Anzeigevorrichtung kann sich nach Art und Anbringung von der gezeigten Ausführungsform
unterscheiden, beispielsweise, indem eine akustische Wamung vorgesehen ist oder eine
optische Anzeige, die durch ein Umschalten von Dauerlicht zu Blinken die Aufmerksamkeit
der Bedienperson erregt.
1. Flurförderzeug, insbesondere Hochhubwagen (1), Gegengewichtsgabelstapler oder Schubmaststapler,
mit einem gabelförmig ausgeführten Lastaufnahmemittel (9), das an einem aus einem
äußeren, feststehenden Teil als Standmast (10) und einem inneren nach oben ausfahrbaren
Teil als Fahrmast (11) zusammengesetzten Hubgerüst geführt ist, wobei der Hubbereich
des Lastaufnahmemittels (9) in mindestens zwei Bereiche (A, B) unterteilt ist und
in einem ersten Hubbereich (Normalhubbereich A) uneingeschränkte Hebe- und Senkfunktionen
ansteuerbar sind, während in mindestens einem weiteren Hubbereich (Sonderhubbereich
B) mindestens eine Hubfunktion nur mittels Betätigung mindestens eines Sonderschalters
(20 a, 20 b) aktivierbar ist, dadurch gekennzeichnet,
dass in mindestens einem Sonderhubbereich (B) die Hubgeschwindigkeit und/oder Hubbeschleunigung
in mindestens einer Richtung, vorzugsweise vom Normalhubbereich (A) weg, gegenüber
der Geschwindigkeit im Normalhubbereich (A) reduziert ist.
2. Flurförderzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Sonderhubbereich (B) oberhalb des Normalhubbereichs (A) angeordnet
ist.
3. Flurförderzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Sonderhubbereich unterhalb des Normalhubbereichs (A) angeordnet ist.
4. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Sonderhubbereich (B) die Hubfunktion für die Bewegung des Lastaufnahmemittels
(9) vom Sonderhubbereich (B) zum Normalhubbereich (A) hin ohne Betätigung des Sonderhubschalters
(20a, 20b) aktivierbar ist.
5. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (17) zur Anzeige des Hubbereichs (A, B) vorgesehen sind.
6. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Mittel (17) zur Anzeige des Hubbereichs eine optische Anzeige (17), vorzugsweise
als verschiedenfarbige Anzeigelemente (18, 19) ausgebildet, vorgesehen ist.
7. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (24) zum Erkennen von Hindernissen oberhalb und/oder unterhalb des Lastaufnahmemittels
(9) vorgesehen sind.
8. Flurförderzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Größe der Hubbereiche (A, B) in Abhängigkeit vom Abstand eines Hindernisses (26)
von der Aufstandsfläche des Flurförderzeugs festlegbar ist.
1. Industrial truck, in particular a high-reach truck (1), a counterweight fork-lift
truck or a retractable-mast truck, with a load pickup means (9), which is in the form
of a fork and is guided on a lifting frame comprising an outer, fixed part as stationary
mast (10) and an inner, upwardly extendable part as moving mast (11), the lifting
range of the load pickup means (9) being split into at least two ranges (A, B), and
it being possible to drive unrestricted lifting and lowering functions in a first
lifting range (normal lifting range A), while, in at least one further lifting range
(special lifting range B), at least one lifting function can be activated only by
means of actuation of at least one special switch (20a, 20b), characterized in that, in at least one special lifting range (B), the lifting speed and/or lifting acceleration
is reduced in at least one direction, preferably away from the normal lifting range
(A), with respect to the speed in the normal lifting range (A).
2. Industrial truck according to Claim 1, characterized in that at least one special lifting range (B) is arranged above the normal lifting range
(A).
3. Industrial truck according to Claim 1 or 2, characterized in that at least one special lifting range is arranged below the normal lifting range (A).
4. Industrial truck according to one of Claims 1 to 3, characterized in that, in a special lifting range (B), the lifting function for the movement of the load
pickup means (9) from the special lifting range (B) towards the normal lifting range
(A) can be activated without actuation of the special lifting switch (20a, 20b).
5. Industrial truck according to one of Claims 1 to 4, characterized in that means (17) for displaying the lifting range (A, B) are provided.
6. Industrial truck according to one of Claims 1 to 5, characterized in that an optical display (17), preferably in the form of multicoloured display elements
(18, 19), is provided as the means (17) for displaying the lifting range.
7. Industrial truck according to one of Claims 1 to 6, characterized in that means (24) for identifying obstacles above and/or below the load pickup means (9)
are provided.
8. Industrial truck according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the size of the lifting ranges (A, B) can be fixed depending on the distance between
an obstacle (26) and the standing area of the industrial truck.
1. Chariot de manutention, notamment chariot élévateur à grande levée (1), chariot élévateur
à fourche à contrepoids ou chariot élévateur à mât déplaçable, comprenant un moyen
de réception de la charge (9) réalisé en forme de fourche, qui est guidé sur une structure
de levage constituée d'une partie fixe extérieure servant de mât de support (10) et
d'une partie intérieure déplaçable vers le haut servant de mât déplaçable (11), dans
lequel la zone de levage du moyen de réception de la charge (9) est divisée en au
moins deux zones (A, B) et dans une première zone de levage (zone de levage normale
A), des fonctions de levage et d'abaissement non limitées peuvent être commandées,
tandis que dans au moins une autre zone de levage (zone de levage spéciale B), au
moins une fonction de levage ne peut être activée qu'au moyen de l'actionnement d'au
moins un commutateur spécial (20a, 20b), caractérisé en ce que la vitesse de levage et/ou l'accélération de levage est réduite dans au moins une
zone de levage spéciale (B) dans au moins une direction, de préférence depuis la zone
de levage normale (A), par rapport à la vitesse dans la zone de levage normale (A).
2. Chariot de manutention selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins une zone de levage spéciale (B) est prévue au-dessus de la zone de levage
normale (A).
3. Chariot de manutention selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au moins une zone de levage spéciale est prévue en dessous de la zone de levage normale
(A).
4. Chariot de manutention selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que, dans une zone de levage spéciale (B), la fonction de levage pour le déplacement
du moyen de réception de la charge (9) peut être activée de la zone de levage spéciale
(B) dans la zone de levage normale (A) sans actionner le commutateur de levage spécial
(20a, 20b).
5. Chariot de manutention selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que des moyens (17) pour indiquer la zone de levage (A, B) sont prévus.
6. Chariot de manutention selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'on prévoit comme moyens (17) pour indiquer la zone de levage, un indicateur optique
(17), de préférence réalisé en tant qu'éléments indicateurs de différentes couleurs
(18, 19).
7. Chariot de manutention selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que des moyens (24) pour détecter des obstacles au-dessus et/ou en dessous du moyen de
réception de la charge (9) sont prévus.
8. Chariot de manutention selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la dimension des zones de levage (A, B) peut être fixée en fonction de la distance
d'un obstacle (26) à la surface de support inférieure du chariot de manutention.