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EP 1 669 321 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.08.2008 Patentblatt 2008/33 |
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Anmeldetag: 16.11.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verschliessmaschine für Flaschen oder dergleichen Behälter
Apparatus for applying closures to bottles or similar containers
Machine de bouchage de bouteilles ou récipients similaires
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
10.12.2004 DE 102004059478
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.06.2006 Patentblatt 2006/24 |
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Patentinhaber: KHS AG |
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44143 Dortmund (DE) |
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Erfinder: |
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- Bernhard, Herbert
55578 Wolfsheim (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 989 089 FR-A- 2 849 010
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EP-A- 1 236 674 US-A1- 2004 206 047
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Verschließmaschine (Verschließer) gemäß Oberbegriff
Patentanspruch und wie bekannt aus der
FR 2 849 010 A.
[0002] Verschließmaschinen zum Verschließen von Flaschen mit Schraubverschlüssen, die durch
Auf- bzw. Verschrauben auf ein flaschenseitiges Außengewinde im Bereich der Flaschenmündung
befestigt werden, sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Grundsätzlich erfolgt
das Aufbringen des jeweiligen Verschlusses mit einem Verschlusswerkzeug oder Verschließkonus,
in welchem der Flaschenverschluss bis zum Aufbringen auf eine Flasche gehalten ist
und welcher zum Aufbringen des Verschlusses auf die Flasche bzw. zum Verschrauben
durch einen Antrieb rotierend antreibbar ist.
[0003] Wesentlich ist hierbei, dass während des Aufbringens des Verschlusses, d. h. während
des Verschraubvorgangs die betreffende Flasche gegen ein Mitdrehen mit dem Verschließkonus
gesichert, also drehfest gehalten ist.
[0004] Bekannte Verschließmaschinen weisen an einem um eine vertikale Maschinenachse umlaufend
antreibbaren Rotor mehrere Verschließpositionen mit jeweils einem Verschließkonus
sowie mit einem Flaschen- oder Behälterträger auf, der bei umlaufendem Rotor durch
eine Hubkurve gesteuert auf- und abbewegbar ist, und zwar zum Heranführen der jeweiligen
Flasche an den Verschließkonus vor den Verschrauben sowie zum Abziehen der verschlossenen
Flasche von dem Verschließkonus. Die Sicherung der Flaschen gegen Mitdrehen während
des Verschließ- bzw. Verschraubvorgangs erfolgt dadurch, dass an dem jeweiligen Behälterträger,
an dem die beispielsweise aus Kunststoff gefertigten Flasche (PET-Flasche) an einem
unterhalb der Flaschenöffnung vorgesehenen flaschenseitigen Flansch hängend gehalten
sind, mit jeweils einer Spitze ausgebildete Fixierelemente, sogenannte Spikes, versehen
sind, die mit ihrer Spitze gegen die Unterseite des Flansches der jeweiligen Flasche
angepresst anliegen und dadurch das Mitdrehen beim Verschließen verhindern. Nachteilig
hierbei ist aber, dass diese Fixierelemente an ihren Spitzen einem starken Verschleiß
unterliegen und bei abgenutzten bzw. stumpfen Spitzen die Sicherung bzw. Fixierung
der Flaschen gegen Mitdrehen beim Verschließen nicht mehr gewährleistet ist und somit
auch nicht mehr gewährleistet ist, dass die Flaschen zuverlässig und vollständig verschlossen
werden.
[0005] Die
EP 1 236 674 A1 zeigt eine derartige Vorrichtung, bei der drei Fixierelemente vorgesehen sind. In
einer speziellen Ausgestaltung zeigt
EP 0 989 089 A1 ebenfalls eine Vorrichtung, bei der drei Fixierelement mit einem gleichschenkligen
Querschnitt für die Fixierung der Flasche vorgesehen sind. Eine weitere Lösung wird
in der
FR 2 849 010 A1 offenbart. Die dort gezeigte Haltevorrichtung umfasst schneidenartige, parallele
Fixierelemente, die eine dreieckige Querschnittesgeometrie aufweisen. Nachteilig nach
wie vor müssen hohe Anpresskräfte aufgewendet werden, um eine Fixierung der Flasche
sicherzustellen.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verschließmaschine aufzuzeigen, die diesen Nachteil
vermeidet und ein zuverlässiges Verschließen von Flaschen oder Behälter gewährleistet.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Verschließmaschine entsprechend dem Patentanspruch
1 ausgebildet.
[0007] Nach einem Aspekt der Erfindung bestehen die Fixierelemente aus einem besonders verschleißfesten
Material, so dass diese Element auch nach einer längeren Verwendungsdauer immer noch
ein Mitdrehen des jeweiligen Behälters beim Verschließen zuverlässig verhindern.
[0008] Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung sind die Fixierelemente leicht austauschbar
und können somit im Bedarfsfall problemlos ausgetauscht werden.
[0009] Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Die Erfindung wird
im Folgenden anhand der Figuren an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
- Fig..1
- in Einzeldarstellung und teilweise im Schnitt eine der Verschließstationen einer Verschließmaschine
gemäß der Erfindung zum Verschließen von Flaschen;
- Fig. 2 und 3
- in Einzeldarstellung und in Seitenansicht bzw. in Draufsicht den gabelartigen Flaschenträger
der Verschließmaschine 1, wobei eine am Flaschenträger gehaltene Flasche mit unterbrochenen
Linien teilweise dargestellt ist;
- Fig. 4
- in Einzeldarstellung und in Seitenansicht eines der Fixierelemente (Spike-Einsatz)
der Flaschenträger der Verschließmaschine der Figur 1.
[0010] Die in den Figuren allgemein mit 1 bezeichnete Verschließmaschine dient zum Verschließen
von Flaschen 2, die bei der dargestellten Ausführungsform PET-Flaschen sind, mit jeweils
einem Verschluss 3, und zwar durch Auf- oder Verschrauben des Verschlusses 3 auf ein
flaschenseitiges, im Bereich der Flaschenmündung vorgesehenes Außengewinde.
[0011] Die Verschließmaschine 1 besteht in bekannter Weise aus einem um eine vertikale Maschinenachse
MA umlaufend angetriebenen Rotor 4, an dessen Umfang mehrere Verschließpositionen
5 gebildet sind, welche u. a. jeweils einen Flaschenträger 6 und in vertikaler Richtung
darüber ein Verschließwerkzeug oder einen Verschließkonus 7 aufweisen. Der Verschließkonus
7 ist am unteren Ende einer mit ihrer Achse parallel zur Maschinenachse MA orientierten
Welle 8 befestigt. In der Figur 2 ist mit 9 schematisch ein Antrieb angedeutet, der
für jede Verschließposition 5 vorgesehen ist und mit dem die jeweilige Welle 8 und
damit auch der Verschließkonus 7 zum Verschrauben des Verschlusses 3 auf eine Flasche
2 umlaufend antreibbar ist.
[0012] Die Flaschenträger 6 sind bei der dargestellten Ausführungsform gabelförmig, d.h.
mit einem gabelförmigen Flaschenträgerabschnitt 6.1 mit einer zum Umfang des Rotors
4 hin offenen Gabel- oder Flaschenträgeröffnung 6.2 ausgebildet, so dass die an einer
Verschließposition 5 befindliche Flasche 2 dort von dem gabelartigen Flaschenträgerabschnitt
6.1 des betreffenden Flaschenträgers 6 an einem unterhalb der Flaschenmündung über
die Außenseite der Flasche vorstehenden ringförmigen Flansch oder Rand 2.1 hintergriffen
wird bzw. mit diesem ringförmigen Flansch oder Rand 2.1 hängend am Flaschenträger
6 gehalten ist.
[0013] Jeder Schließposition 5 ist eine Hubstange 10 zugeordnet, die mit ihrer Achse parallel
zur Maschinenachse MA orientiert ist und die bezogen auf diese Maschinenachse gegenüber
dem jeweiligen Flaschenträger 6 radial nach Innen versetzt vorgesehen ist. Auf jeder
Hubstange 10, die für eine axiale Bewegung bzw. einen axialen Hub (Doppelpfeil A der
Figur 2) am Rotor geführt ist, ist jeweils ein Träger oder Halter 11 vorgesehen, und
zwar gefedert, d.h. axial auf der Hubstange 10 verschiebbar und durch eine die Hubstange
10 umschließende Druckfeder 12 in Hubstangenlängsrichtung nach oben derart vorgespannt,
dass der Halter 11 mit einem oberen Ende gegen einen hubstangenseitigen Anschlag 10.1
anliegt. Zur Verdrehungssicherung ist der Halter 11, an welchem der Flaschenträger
6 befestigt ist, an einer am Rotor 4 vorgesehenen Führungsstange 13 geführt.
[0014] Jede Hubstange 10 ist am unteren Ende mit einer Kurvenrolle 14 versehen, die in eine
Hubkurve 15 an einem mit dem Rotor 4 nicht umlaufenden Teil 1.1 der Verschließmaschine
1 eingreift, so dass bei umlaufendem Rotor die jeweilige Hubstange 11 und damit auch
der mit dieser verbundene Flaschenträger 6 gesteuert auf- und abbewegt werden.
[0015] Die generelle Arbeitsweise der Verschließmaschine 1 lässt sich dahingehend beschreiben,
dass bei um die Maschinenachse MA umlaufenden Rotor 4 an einem Flascheneinlauf die
zu verschließenden Flaschen 2 jeweils einzeln einer Verschließposition 5 zugeführt
und an einem Flaschenauslauf die mit jeweils einem Verschluss 3 versehenen Flaschen
2 über einen Transporteur zur weiteren Verarbeitung, beispielsweise zum Etikettieren
abgegeben werden. Zwischen dem Flaschenauslauf und dem Flascheneinlauf befindet sich
eine Station, an der jeder Verschließkonus 7 beim Vorbeibewegen jeweils einen Verschluss
3 aufnimmt.
[0016] Jede an eine Verschließposition 5 gelangte und dort am Flaschenträger 6 gehaltene
Flasche 2 wird in einem auf den Flascheneinlauf folgenden Winkelbereich der Drehbewegung
des Rotors 4 zunächst durch nach oben Bewegen der Hubstange 10 bzw. durch den entsprechenden
Verlauf der Hubkurve 15 mit dem Flaschenträger 6 soweit angehoben, dass die Flasche
2 mit ihrem Mündungsbereich in den Verschließkonus 7 hineinreicht und gegen den dort
vorhandenen Verschluss 3 anliegt. Auf einen weiteren Winkelbereich der Drehbewegung
des Rotors 4 erfolgt dann über den um die Achse der Welle 8 rotierend angetriebenen
Verschließkonus 7 das Auf- bzw. Verschrauben des Verschlusses 3. Hierbei wird die
jeweilige Flasche 2 durch weiteres Anheben des Flaschenträgers 6 nachgeführt.
[0017] Nach dem Verschließen werden dann in einem weiteren Winkelbereich der Drehbewegung
des Rotors 4 der jeweilige Flaschenträger 6 und die an diesem gehaltene verschlossene
Flasche 2 mit der Hubstange 10 abgesenkt und damit die Flasche 2 von dem Verschließkonus
7 abgezogen.
[0018] Beim Verschrauben des Verschlusses 3 ist es erforderlich, dass die jeweilige Flasche
2 an der Verschließposition 5 gegen Verdrehen um ihre vertikale Flaschenachse gesichert
ist. Dies wird bei der dargestellten Ausführungsform dadurch erreicht, dass an der
Oberseite des gabelartigen Abschnitts 6.1 jedes Flaschenträgers 6 mehrere Spike-Einsätze
oder Fixierelemente 16 vorgesehen sind, die jeweils einstückig mit einem plattenförmigen
Befestigungsabschnitt 17 und mit einer über eine Oberflächenseite des Abschnittes
17 wegstehenden Spike-Abschnitt 18 ausgebildet sind. Mit dem Befestigungsabschnitt
17 sind die Fixierelemente 16 jeweils in eine angepasste Ausnehmung 19 an der Oberseite
des gabelförmigen Flaschenträgerabschnittes 6.1 eingesetzt, und zwar derart, dass
die Befestigungsabschnitte 17 nicht über die Ebene dieser Oberseite des Flaschenträgerabschnittes
16.1 vorstehen, d.h. bei der dargestellten Ausführungsform mit ihrer Oberseite bündig
oder in etwa bündig mit der Oberseite des Flaschenträgerabschnittes 6.1 liegen und
der jeweilige Spike-Abschnitt 18 mit seiner Spitze oder Schneide 18.1 dem Rand der
Flaschenträgeröffnung 16.2 unmittelbar benachbart ist.
[0019] Die Fixierelemente 16 sind auswechselbar vorgesehen und hierfür jeweils mit einer
den Befestigungsabschnitt 17 durchgreifenden Schraube 20 am Flaschenträger 6 gesichert.
Bei am Flaschenträger 6 befestigtem Fixierelement 16 befindet sich die zugehörige
Schraube 20 im Abstand von dem Rand der Flaschenträgeröffnung 6.2, und zwar beispielsweise
derart, dass die Achse der Schraube 20 und die Spitze bzw. Schneide 18.1 des Fixierelementes
16 in einer gemeinsamen vertikalen Ebene E liegen, die radial oder in etwa radial
zur Mittelachse der halbkreisförmigen Flaschenträgeröffnung 6.2 orientiert ist, wobei
die Schraube 20 dann einen größeren radialen Abstand von dieser Mittelachse aufweist
als die die Spitze bzw. Schneide 18.1.
[0020] Dadurch, dass die Ausnehmung 19 jeweils an die Form des Befestigungsabschnittes 17
angepasst ist, d.h. dieser formschlüssig in der Ausnehmung 19 aufgenommen ist, ist
jedes Fixierelement 16 verdrehungssicher am Flaschenträger 6 gehalten.
[0021] Wie insbesondere die Figur 4 zeigt, ist der Spike-Abschnitt 18 so ausgebildet, dass
er an einer in die Spitze oder Schneide 18.1 übergehenden Vorderseite 18.2 einen negativen
Schnitt aufweist, d.h. diese Seite 18.2 mit der vertikalen Ebene E einen Winkel α
kleiner als 80°, vorzugsweise eine Winkel α kleiner als 45° einschließt, der sich
in vertikaler Richtung nach unten öffnet.
[0022] An dem gabelförmigen Flaschenträgerabschnitt 6.1 sind mehrere derartige Fixierelemente
16 vorgesehen, und zwar bei der dargestellten Ausführungsform insgesamt fünf Fixierelemente
16. Diese sind dann in der vorbeschriebenen Weise verdrehungssicher aber austauschbar
derart angeordnet, dass die Spike-Abschnitte 18 dem Rand der Flaschenträgeröffnung
6.1 unmittelbar benachbart in gleichmäßigen Winkelabständen, d.h. beispielsweise in
einem Winkelabstand von etwa 40° um die Achse der Flaschenträgeröffnung 6.2 versetzt
vorgesehen sind. Sämtliche Spike-Elemente 18 sind mit der den negativen Schnitt bildenden
Seite 18.2 in gleicher Richtung orientiert, und zwar derart, dass diese Seite 18.2
bei jedem Fixierelement 16 bezogen auf die in der Figur 3 mit dem Pfeil B angegebenen
Drehrichtung, in der das Festdrehen der Verschlüsse 3 erfolgt, die vordere Seite jedes
Spike-Abschnittes 18 bildet.
[0023] Die Fixierelemente 16 bestehen aus einem harten, verschleißfestem Material, beispielsweise
aus gehärtetem Stahl, Sintermetall oder Keramik. Durch die verdrehungssichere Aufnahme
der Fixierelemente 16 bzw. ihrer Befestigungsabschnitte 17 in den Ausnehmungen 19
ist auch bei längerer Betriebsdauer der Verschließmaschine 1 die erforderliche Ausrichtung
der Spike-Abschnitte 18 gewährleistet. Die Schrauben 20 dienen dabei lediglich der
Sicherung der Fixierelemente 16 in den Ausnehmungen 19, nicht aber der Verdrehungssicherung
der Fixierelemente 16.
[0024] Die beschriebene Ausbildung erlaubt es, die Fixierelemente 16 so auszubilden, dass
sich der jeweilige Spike-Abschnitt 18 unmittelbar am Rand der Flaschenträgeröffnung
6.2 befindet, während die zugehörige Schraube 20 und damit auch das für diese Schraube
im Flaschenträgerabschnitt 6.1 vorgesehene Gewinde in einem größeren Abstand von diesem
Rand vorgesehen sind.
[0025] Durch die gefederte Anordnung des Halters 11 und damit des Flaschenträgers 6 an der
Hubstange 10 ist erreicht, dass während des Verschließens die an dem Flaschenträgerabschnitt
6.1 vorgesehenen Fixierelemente 16 mit einer von der Druckfeder 12 erzeugten Federkraft
gegen die Unterseite des Flansches 2.1 der sich auch am Verschließwerkzeug 7 abstützenden
Flasche 2 anliegen, so dass durch die Fixierelemente 16 eine wirksame Verdrehungssicherung
der Flasche 2 beim Verschrauben des Flaschenverschlusses 3 und damit ein zuverlässiges
Verschließen der Flaschen 2 gewährleistet ist, und zwar auch bei unvermeidbaren Fertigungstoleranzen
insbesondere der Flaschen 2, der Flaschenverschlüsse 3 sowie der Fixierelemente 16.
[0026] Vorstehend wurde davon ausgegangen, dass die Fixierelemente 16 jeweils einstückig
mit ihrem Befestigungsabschnitt 17 und Spike-Abschnitt 18 hergestellt sind. Grundsätzlich
besteht auch die Möglichkeit, diese Abschnitte aus unterschiedlichem Material zu fertigen,
beispielsweise die Spike-Abschnitte 18 aus dem harten, verschleißfestem Material,
wie z.B. Sintermetall oder Keramik, und die Befestigungsabschnitte 17 jeweils aus
Stahl.
[0027] Die Erfindung wurde voranstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Es versteht
sich, dass Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind.
Bezugszeichenliste
[0028]
- 1
- Verschließmaschine
- 1.1
- Maschinenteil
- 2
- Flasche
- 2.1
- Flansch
- 3
- Flaschenverschluss
- 4
- Rotor der Verschließmaschine
- 5
- Verschließposition
- 6
- Flaschenträger
- 6.1
- Flaschenträgerabschnitt
- 6.2
- Flaschenträgeröffnung
- 7
- Verschließwerkzeug oder -konus
- 8
- Welle
- 9
- Antrieb für Verschließkonus
- 10
- Hubstange
- 10.1
- Anschlag
- 11
- Halter
- 12
- Feder
- 13
- Führungsstange
- 14
- Kurvenrolle
- 15
- Hubkurve
- 16
- Fixierelement oder Spike-Einsatz
- 17
- plattenförmiger Befestigungsabschnitt
- 18
- Spike-Abschnitt
- 18.1
- Spitze bzw. Schneide
- 18.2
- Seite mit Hinterschnitt
- 19
- Ausnehmung
- 20
- Sicherungsschraube
- E
- Ebene
- MA
- Maschinenachse
- Pfeil A
- Hub der Hubstange 10
- Pfeil B
- Drehrichtung des Verschließwerkzeuges 7 beim Verschließen bzw. Festdrehen des Flaschenverschlusses
3
1. Maschine zum Verschließen von Flaschen oder dergleichen Behälter mit Verschlüssen
(3) durch Auf- oder Verschrauben, mit mehreren am Umfang eines um eine vertikale Maschinenachse
(MA) umlaufend antreibbaren Rotors (4) gebildeten Verschließpositionen (5), von denen
jede jeweils ein durch einen Antrieb (9) rotierend antreibbares Verschließwerkzeug
(7) zum Aufbringen eines Verschlusses (3) durch Verschrauben und einem Behälterträger
(6) aufweist, sowie mit mehreren an den Behälterträgern (6) vorgesehenen Fixierelementen
(16), die beim Verschließen mit Spitzen oder Schneiden (18.1) gegen eine Behälterfläche
anliegen, um ein Mitdrehen des Behälters beim Verschließen verhindern, wobei die Fixierelemente
(16) zumindest an ihrer Spitze oder Schneide (18.1) aus einem harten, verschleißfesten
Material, beispielsweise aus Sintermetall oder Keramik bestehen dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Spitze oder Schneide (18.1) bildenden Fixier- oder Spike-Abschnitt
(18) an einer die Spitze oder Schneide (18.1) bildenden Seite (18.2) einen Hinterschnitt
oder einen negativen Schnitt aufweist, und dass die Fixierelemente (16) am Behälterträger
(6) derart befestigt sind, dass diese Seite (18.2) bezogen auf eine Drehrichtung (B)
des Verschließwerkzeugs (7) beim Verschließen des jeweiligen Behälters die Vorderseite
des Spike-Abschnittes (18) bzw. des Fixierelementes (16) bildet.
2. Verschließmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierelemente (16) als Einsätze am Behälterträger (6) austauschbar und gegen
Verdrehen gesichert vorgesehen sind.
3. Verschließmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierelemente (16) an einem beispielsweise plattenförmigen Befestigungsabschnitt
(17), mit dem die Fixierelemente (16) am Behälterträger (6) gehalten sind, den wenigstens
eine Spitze oder Schneide (18.1) bildenden Fixier- oder Spike-Abschnitt (18) aufweisen,
und dass zumindest dieser Spike-Abschnitt (18) aus dem harten, verschleißfesten Material,
beispielsweise aus Sintermetall oder Keramik besteht.
4. Verschließmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixierelemente (16) jeweils einstückig aus einem harten, verschleißfestem Material,
beispielsweise Sintermetall oder Keramik gefertigt sind.
5. Verschließmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Fixierelement (16) formschlüssig in einer Aufnahme (19) des Behälterträgers
(6) aufgenommen und durch wenigstens ein lösbares Sicherungs- oder Befestigungselement,
beispielsweise durch eine Sicherungs- oder Befestigungsschraube (20) am Behälterträger
(6) gesichert ist.
6. Verschließmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme für das Fixierelement (16) von einer an die Form des Befestigungsabschnitts
(17) angepasste Ausnehmung (19) im Behälterträger (6) gebildet ist.
7. Verschließmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Behälterträger (6) für eine Halterung des zu verschließenden Behälters
(2) an einem über die Behälteraußenfläche wegstehenden Flansch (2.1), beispielsweise
an einem Flansch (2.1) unterhalb einer Behälteröffnung ausgebildet ist, und dass an
einer die Anlage für die Unterseite des Flansches 2.1 bildenden Abschnitt (6.1) des
Behälterträgers (6) wenigstens ein Fixierelement (16) vorgesehen ist.
8. Verschließmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Fixierelement (16) am Rand einer Öffnung (6.2) eines gabelförmigen
Abschnittes (6.1) des Behälterträgers (6) vorgesehen ist
9. Verschließmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das lösbare Sicherungselement (20) in einem Abstand vom Rand der Behälterträgeröffnung
(6.2) vorgesehen ist.
10. Verschließmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass um eine Achse, die achsgleich mit oder parallel zur Drehachse des Verschließwerkzeug
(7) orientiert ist, mehrere Fixierelemente (16) mit ihren Spike-Abschnitten (18) verteilt
vorgesehen sind.
11. Verschließmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälterträger (6) zum Anheben des jeweiligen Behälters beim Heranführen an das
Verschließwerkzeug (7) vor dem Verschraubvorgang sowie zum Absenken des Behälters
nach dem Verschließen gesteuert bewegbar sind.
1. Machine for sealing bottles or similar containers with closures (3) by screwing-on
or screwing procedures, said machine having a plurality of sealing positions (5),
which are formed on the periphery of a rotor (4), which is drivable so as to circulate
about a vertical machine axis (MA), each of said sealing positions including a respective
sealing tool (7), which is drivable in a rotary manner by a drive (9), for applying
a closure (3) by a screwing procedure, and a container support (6) as well as a plurality
of securing members (16), which are provided on the container supports (6) and abut
against a container face with points or cutting edges (18.1) during the sealing procedure,
in order to prevent a simultaneous rotation of the container during the sealing procedure,
the securing members (16) being formed, at least at their points or cutting edges
(18.1), from a hard, wear-resistant material, for example from sintered metal or ceramic
material, characterised in that the securing or spike portion (18), which forms at least one point or cutting edge
(18.1), includes an undercut or a negative cut, and in that the securing members (16) are fastened on the container support (6) in such a manner
that this side (18.2) forms the front side of the spike portion (18), or respectively
of the securing member (16), relative to a direction of rotation (B) of the sealing
tool (7) during the sealing of the respective container.
2. Sealing machine according to claim 1, characterised in that the securing members (16) are provided so as to be exchangeable as inserts on the
container support (6) and so as to be prevented from twisting.
3. Sealing machine according to claim 1 or 2, characterised in that the securing members (16) include the securing or spike portion (18), which forms
at least one point or cutting edge (18.1), on a fastening portion (17), which is plate-shaped,
for example, and with which the securing members (16) are retained on the container
support (6), and in that at least this spike portion (18) is formed from the hard, wear-resistant material,
for example from sintered metal or ceramic material.
4. Sealing machine according to one of the preceding claims, characterised in that the securing members (16) are each manufactured in one piece from a hard, wear-resistant
material, for example sintered metal or ceramic material.
5. Sealing machine according to one of the preceding claims, characterised in that the respective securing member (16) is accommodated in an interlocking manner in
a receiving means (19) of the container support (6) and is locked on the container
support by at least one detachable locking or fastening member, for example by a locking
or fastening screw (20).
6. Sealing machine according to claim 5, characterised in that the receiving means for the securing member (16) is formed from a recess (19) in
the container support (6), which recess is adapted to the configuration of the fastening
portion (17).
7. Sealing machine according to one of the preceding claims, characterised in that the respective container support (6) is designed for retaining the container (2)
to be sealed on a flange (2.1) which extends beyond the external container face, for
example on a flange (2.1) beneath a container opening, and in that at least one securing member (16) is provided on a portion (6.1) of the container
support (6) forming the abutment for the underside of the flange (2.1).
8. Sealing machine according to claim 7, characterised in that the at least one securing member (16) is provided on the edge of an opening (6.2)
of a bifurcated portion (6.1) of the container support (6).
9. Sealing machine according to claim 8, characterised in that the detachable locking member (20) is provided at a spacing from the edge of the
container support opening (6.2).
10. Sealing machine according to one of the preceding claims, characterised in that a plurality of securing members (16) are provided with their spike portions (18)
distributed about an axis which is orientated coaxially with, or parallel to, the
axis of rotation of the sealing tool (7).
11. Sealing machine according to one of the preceding claims, characterised in that the container supports (6) are displaceable in a controlled manner for raising the
respective container as it is brought towards the sealing tool (7) prior to the screwing
process and for lowering the container after the sealing procedure.
1. Machine de bouchage de bouteilles ou récipients similaires avec des bouchons (3) par
vissage, avec plusieurs positions de fermeture (5) formées à la périphérie d'un rotor
(4) pouvant être entraîné autour d'un axe de machine vertical (MA), dont chacune présente
respectivement un outil de fermeture (7) pouvant être entraîné de manière rotative
par un entraînement (9) et servant à appliquer un bouchon (3) par vissage et un porte-récipient
(6) ainsi qu'avec plusieurs éléments de fixation (16) prévus au niveau des porte-récipients
(6), qui s'appuient lors de la fermeture avec des pointes ou tranchants (18.1) contre
une surface du récipient, afin d'empêcher un entraînement par rotation du récipient
lors de la fermeture, les éléments de fixation (16) étant constitués au moins au niveau
de leur pointe ou tranchant (18.1) d'un matériau dur, résistant à l'usure, par exemple
en métal fritté ou en céramique, caractérisée en ce qu'au moins une section de fixation ou en pointe (18) formant une pointe ou tranchant
(18.1) présente au niveau d'un côté (18.2) formant la pointe ou tranchant (18.1),
une dépouille arrière ou une dépouille négative et en ce que les éléments de fixation (16) sont fixés au niveau du porte-récipient (6) de telle
sorte que ce côté (18.2) forme par rapport à un sens de rotation (B) de l'outil de
fermeture (7) lors de la fermeture du récipient respectif, le côté avant de la section
en pointe (18) et/ou de l'élément de fixation (16).
2. Machine de bouchage selon la revendication 1, caractérisée en ce que les éléments de fixation (16) sont prévus comme inserts au niveau du porte-récipient
(6) de manière à pouvoir être échangés et bloqués contre la rotation.
3. Machine de bouchage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les éléments de fixation (16) présentent au niveau d'une section de fixation (17)
en forme de plaque par exemple, avec laquelle les éléments de fixation (16) sont maintenus
au niveau du porte-récipient (6), la section de fixation ou en pointe (18) formant
au moins une pointe ou tranchant (18.1), et en ce qu'au moins cette section en pointe (18) est constituée du matériau dur, résistant à
l'usure, par exemple en métal fritté ou en céramique.
4. Machine de bouchage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les éléments de fixation (16) sont fabriqués respectivement d'un seul tenant, en
un matériau dur, résistant à l'usure, par exemple en métal fritté ou en céramique.
5. Machine de bouchage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de fixation (16) respectif est reçu par correspondance de forme dans un
logement (19) du porte-récipient (6) et est bloqué au niveau du porte-récipient (6)
par au moins un élément de blocage ou de fixation amovible, par exemple par une vis
de blocage ou de fixation (20).
6. Machine de bouchage selon la revendication 5, caractérisée en ce que le logement pour l'élément de fixation (16) est formé par un évidement (19) adapté
à la forme de la section de fixation (17) dans le porte-récipient (6).
7. Machine de bouchage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le porte-récipient respectif (6) pour un maintien du récipient à fermer (2) est réalisé
au niveau d'une bride (2.1) s'éloignant au-dessus de la surface extérieure du récipient,
par exemple au niveau d'une bride (2.1) sous une ouverture de récipient et en ce qu'au niveau de l'appui pour la face inférieure de la section (6.1) formant la bride
(2.1) du porte-récipient (6), un moins un élément de fixation (16) est prévu.
8. Machine de bouchage selon la revendication 7, caractérisée en ce qu l'au moins un élément de fixation (16) est prévu au bord d'une ouverture (6.2) d'une
section (6.1) en forme de fourche du porte-récipient (6).
9. Machine de bouchage selon la revendication 8, caractérisée en ce que l'élément de blocage amovible (20) est prévu à une distance du bord de l'ouverture
du porte-récipient (6.2).
10. Machine de bouchage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'autour d'un axe, qui est orienté sur le même axe ou parallèlement à l'axe de rotation
de l'outil de fermeture (7), plusieurs éléments de fixation (16) sont prévus répartis
avec leurs sections en pointe (18).
11. Machine de bouchage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les porte-récipients (6) peuvent être déplacés de manière commandée pour soulever
le récipient respectif lors de l'approche de l'outil de fermeture (7) avant le procédé
de vissage ainsi que pour abaisser le récipient après la fermeture.
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