[0001] Die Erfindung betrifft ein Sperrelement als Zusatz für ein Befestigungssystem für
viereckige tafelförmige Paneele, insbesondere Fußbodenpaneele, mit an den Schmalseiten
der Paneele angeordneten Halteprofilen, von denen gegenüberliegend angeordnete Halteprofile
derart zueinander passen, dass gleichartige Paneele miteinander verbindbar sind, insbesondere
für Fußbodenpaneele, mit gegenüberliegend angeordneten ersten Halteprofilen, die so
ausgebildet sind, dass an einem in erster Reihe liegenden Paneel in zweiter Reihe
ein neues Paneel verriegelbar ist, in dem das neue Paneel zunächst in Schrägstellung
relativ zu dem liegenden Paneel an das liegende Paneel angefügt und nachfolgend in
die Ebene des liegenden Paneels herabgeschwenkt wird, sowie mit gegenüberliegend angeordneten
zweiten Halteprofilen, die korrespondierende Hakenelemente aufweisen, wobei mit einem
der Hakenelemente des neuen Paneels und einem Hakenelement eines bereits in zweiter
Reihe liegenden Paneels durch das Herabschwenken des neuen Paneels eine Hakenverbindung
herstellbar ist, wobei jeder Hakenverbindung ein solches Sperrelement zugeordnet ist,
das im verhakten Zustand zweier Paneele ein Lösen der Hakenverbindung in einer Richtung
senkrecht zu der Ebene der verlegten Paneele unterbindet.
[0002] Ein Befestigungssystem ohne zusätzliches Sperrelement ist aus der
DE 199 29 896 A1 bekannt. Charakteristisch ist für ein solches Befestigungssystem, dass die verwendeten
ersten und zweiten Halteprofile stark unterschiedliche Geometrien aufweisen und sich
dadurch auch die Fügeweisen der verschiedenartigen Halteprofile sehr unterscheiden.
Insbesondere die als Hakenelemente ausgebildeten zweiten Halteprofile, die zu einer
Hakenverbindung zusammengefügt werden, bergen ein technisches Problem. Zwar sichert
die bekannte Hakenverbindung Fußbodenpaneele gut gegen ebenes Auseinanderschieben
rechtwinklig zu den Schmalseiten der verbundenen Paneele. Allerdings bietet sie keine
befriedigende Festigkeit gegen ein Lösen der Hakenelemente in einer Richtung senkrecht
zu der Verlegeebene der Paneele.
[0003] Bevorzugt angewendet wird ein derartiges Befestigungssystem für sogenannten Laminatfußboden,
der einen Kern aus Holzwerkstoff, wie MDF, HDF oder Spanplattenmaterial aufweist.
Die mechanischen Halteprofile sind zumeist an die Schmalseiten von Holzwerkstoffplatten
angefräst.
[0004] Laminatfußboden wird überwiegend schwimmend verlegt. Zur Minderung von Trittschall
wird üblicherweise eine trittschalldämmende Zwischenlage zwischen dem Verlegeuntergrund
und den Laminatpaneelen angeordnet. Auch bekannt ist es, dass eine trittschalldämmende
Schicht an der dem Verlegeuntergrund zugewandten Unterseite von Laminatpaneelen fest
angebracht ist.
[0005] Besonders problematisch ist die Hakenverbindung des bekannten Befestigungssystem
dann, wenn im Bereich einer Hakenverbindung nur dasjenige Paneel mit einer großen
Last beaufschlagt ist, dessen Hakenelement unten liegt, nämlich dem Verlegeuntergrund
zugewandt ist. Das mit diesem verhakte obenliegende Hakenelement des benachbarten
Paneels ist nicht belastet daher wird durch die Last nur das Paneel mit dem untenliegenden
Hakenelement in die zumeist weiche trittschalldämmende Zwischenlage gedrückt. Dabei
löst sich das obenliegende Hakenelement des unbelasteten Paneels aus dem untenliegenden
Hakenelement des benachbarten Paneels. Die Hakenverbindung ist außer Funktion und
die Funktion meist nicht wieder herstellbar.
[0006] Nach dem Stand der Technik sind Hinterschneidungen in die Hakenverbindung integriert,
durch die ein Lösen der Hakenverbindung senkrecht zur Verlegeebene der Paneele verhindert
werden soll. Diese Hinterschneidungen haben sich jedoch als unzureichend erwiesen,
dieser Art von Befestigungselementen eine ausreichende Festigkeit zu verleihen.
[0007] Aus der
WO 01/51732 A1 sind verschiedene Ausführungsbeispiele eines Befestigungssystems für viereckige tafelförmige
Paneele bekannt. Eines der Ausführungsbeispiele schlägt als Zusatz für das Befestigungssystem
ein gattungsgemäßes Sperrelement vor. Das bekannte Sperrelement ist als "Fremdfeder"
bezeichnet. Es muss nach der Herstellung der Hakenverbindung in dieselbe eingefügt
werden. An der Schmalseite einer Paneelreihe wird Platz benötigt, um die "Fremdfeder"
einfügen zu können. In der Nähe einer Wand bereitet das Einfügen des bekannten Sperrelements
Schwierigkeiten.
[0008] Ein Sperrelement, das für eine Hakenverbindung von Paneelen vorgeschlagen wird, die
nicht durch eine Schwenkbewegung eines der Paneele verhakt werden sollen, ist aus
der
WO 00/47841 A1 bekannt.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Sperrelement vorzuschlagen,
das den Problemen des als "Fremdfeder" bekannten Sperrelements abhilft, welches für
Paneele vorgesehen ist, die durch eine Schwenkbewegung eines der Paneele verhakt werden.
[0010] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass das Sperrelement eine federnde
Rastlasche aufweist und derart ausgebildet ist, dass es in einer Sperrnut eines der
Hakenelemente eines ersten Paneels anzuordnen ist, wobei eine Sperrnut des zugeordneten
Hakenelements der gegenüberliegenden Schmalseite eines zweiten Paneels eine hinterschnittene
Rastvertiefung bildet, in die die Rastlasche des Hakenelements des ersten Paneels
während der Montage selbsttätig einrastbar ist, und wobei das Sperrelement so ausgebildet
ist, dass die Rastlasche im entspannten Zustand von der Schmalseite weit hervorsteht,
so dass die Rastlasche während des Herabschwenkens des ersten Paneels in die Ebene
der verlegten Paneele mit dem Hakenelement des zweiten Paneels in Berührung kommt
und automatisch soweit zurückklappbar ist, dass die Rastlasche an der Schmalseite
nicht mehr über das äußere Ende des Hakenelements des ersten Paneels hinausragt.
[0011] Bei dem Sperrelement kann es sich um ein sehr einfaches Bauteil handeln, für das
es vielfältige konstruktive Ausgestaltungen gibt. Es kann sich um ein Sperrelement
handeln, das an einem der Hakenelemente vormontiert ist, um ein loses Sperrelement,
das nach dem Verhaken der Hakenelemente angebracht wird, oder um ein in das Kernmaterial
des Paneels integriertes Sperrelement.
[0012] In einer besonders einfachen Ausführung weist jedes der Hakenelemente der gegenüberliegenden
Schmalseiten eines Paneels eine Sperrnut auf, die sich in Längsrichtung der Schmalseite
erstreckt. Die Sperrnuten zweier Paneele grenzen dabei im verbundenen Zustand der
Hakenelemente aneinander und bilden eine gemeinsame Sperrausnehmung. Bei der Profilierung
der Hakenelemente mit Fräswerkzeugen lassen sich die Sperrnuten sehr einfach mitfräsen.
Hierzu müssen entsprechende Konturen an den Fräswerkzeugen vorgesehen sein.
[0013] Wenn die Sperrausnehmung einen runden oder rechteckigen Querschnitt aufweist, hat
dies den Vorteil, dass als Sperrelemente besonders kostengünstiges Standardmaterial
verwendet werden kann.
[0014] Bevorzugt dann, wenn es sich um ein einfaches Sperrelement mit rundem oder mehreckigem
Querschnitt handelt, ist es vorteilhaft, wenn die Sperrnuten an solchen Flächen eines
Hakenelements vorgesehen sind, die im verlegten Zustand der Paneele etwa senkrecht
zu der Ebene ausgerichtet sind, in der die Paneele verlegt sind.
[0015] Bei einer weiteren Alternative eines Befestigungssystems ist das Sperrelement in
einer Sperrnut eines der Hakenelemente eines ersten Paneels angeordnet und weist eine
federnde Rastlasche auf. Dabei bildet eine Sperrnut des zugeordneten Hakenelements
der gegenüberliegenden Schmalseite eines zweiten Paneels eine hinterschnittene Rastvertiefung,
in der die Rastlasche des Hakenelements des ersten Paneels während der Montage selbsttätig
einrastbar ist.
[0016] Diese Konstruktion kann einfacherweise mit einem Sperrelement versehen sein, das
eine im entspannten Zustand von der Schmalseite weit hervorstehende Rastlasche aufweist,
die während des Herabschwenkens eines neuen Paneels in die Ebene der verlegten Paneele
mit dem Hakenelement des benachbarten Paneels in Berührung kommt und automatisch soweit
zurückgeklappt wird, dass die Rastlasche an der Schmalseite nicht mehr über das äußere
Ende des Hakenelements hinausragt. Wenn die Hakenverbindung nahezu ihre Verriegelungsposition
erreicht hat, federt die Rastlasche selbsttätig in die Rastvertiefung des Hakenelements
des benachbarten Paneels hervor und verriegelt die Hakenverbindung in vertikaler Richtung,
nämlich senkrecht zur Ebene der verlegten Paneele.
[0017] Ein derartig selbsttätiges Rastelement kann in einem der Hakenelemente vormontiert
sein oder lose beiliegen, damit es der Verleger selbst während der Verlegung der Paneele
an dem dafür vorgesehenen Hakenelement anbringen kann.
[0018] Das selbsttätige Sperrelement sowie die Rastvertiefung sind zweckmäßigerweise so
ausgebildet, dass das Sperrelement jederzeit mit einem einfachen Werkzeug, beispielsweise
einer spitzen Zange leicht in Längsrichtung der Schmalseiten aus der Hakenverbindung
herausgezogen werden kann, wenn die Paneele demontiert werden müssen. Dazu ist zu
beiden Seiten der Rastlasche ein freier Zwischenraum vorgesehen, damit eine Zange
angesetzt werden kann.
[0019] Der prinzipielle Vorteil der Verriegelung mittels eines einrastenden Sperrelements
gegenüber einem einzuschiebenden Sperrelement ist, dass vor der Schmalseite einer
Paneelreihe kein Raum benötigt wird, um das Sperrelement an eine Sperrausnehmung anzusetzen
und in diese einzuschieben. Ein einzuschiebendes Sperrelement lässt sich nahe einer
Wand nicht mehr in eine Sperrausnehmung einfügen, wohingegen das einrastbare Sperrelement
problemlos seitlich an eines der Hakenelemente angefügt und durch Herabschwenken eines
neuen Paneels verriegelt werden kann.
[0020] Mit einer weiteren nützlichen Verbesserung ist bezweckt, dass in ein und derselben
Sperrausnehmung, die durch Sperrnuten zweier Hakenelemente gebildet ist, unterschiedliche
Sperrelemente verwendet werden können, die unterschiedliche Geometrien aufweisen und
durch unterschiedliche Mechanismen der Verriegelung der Hakenverbindung die erforderliche
Festigkeit verleihen. Zu diesem Zweck sind die Sperrnuten und Sperrelemente besonders
aufeinander abgestimmt. Dabei ist entweder ein stabförmiges Sperrelement in seiner
Längsrichtung in die Sperrausnehmung einschiebbar oder alternativ ein Sperrelement
in derselben Sperrausnehmung aufnehmbar, das eine federnde Rastlasche aufweist, wobei
dann eine der Sperrnuten eine Halteaufnahme für das mit der Rastlasche versehene Sperrelement
bildet und die zugeordnete Sperrnut eine hinterschnittene Rastvertiefung bildet, in
die die federnde Rastlasche während der Montage der Hakenverbindung selbsttätig einrastbar
ist.
[0021] Ein Paneel mit einem erfindungsgemäßen Befestigungssystem weist zwei unterschiedliche
Arten miteinander zusammenwirkender Halteprofile auf. Diejenigen Halteprofile, über
die die einzelnen Verlegereihen eines Fußbodens miteinander verriegelt,sind, weisen
Halteprofile auf, die nach dem Prinzip: Schräges Ansetzen eines neuen Paneels und
anschließendes Herabschwenken desselben verriegelt werden. Die hierfür benötigte Art
Halteprofil ermöglicht es, ein neues Paneel durch eine scharnierartige Schwenkbewegung
an einer verlegten Paneelreihe mechanisch zu verriegeln. Die einzelnen Paneelreihen
sind dadurch gegen ebenes Auseinanderziehen in einer Richtung senkrecht zu den verriegelten
Halteprofilen gesichert.
[0022] An den übrigen beiden Schmalseiten eines Paneels sind Halteprofile in Form von Hakenelementen
angebracht, wobei ein erstes Hakenelement von der Schmalseite hervorsteht und im verlegten
Zustand dem Verlegeuntergrund zugewandt ist und das zweite Hakenelement von der Schmalseite
hervorsteht und der dekorativen Oberseite des Paneels zugewandt ist. Beide Hakenelemente
einer Hakenverbindung sind durch ein zusätzliches Sperrelement gegen ein Auseinanderbewegen
senkrecht zur Ebene der verlegten Paneele gesichert.
[0023] Nachstehend ist die Erfindung in einer Zeichnung beispielhaft dargestellt und anhand
der Figuren detailliert beschrieben.
[0024] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines Halteprofils, das durch schräges Ansetzen eines
neuen Paneels und anschließendes Herabsenken in die Verlegeebene mecha- nisch zu verriegeln
ist,
- Fig. 2
- das schräge Ansetzen der Halteprofile gemäß Figur 1,
- Fig. 3
- die Halteprofile gemäß Figur 1 im verriegelten Zu- stand,
- Fig. 4
- Halteprofile in Form von Hakenelementen gemäß dem Stand der Technik,
- Fig. 5-10
- Ausführungsformen einer Hakenverbindung mit einem oder mehreren zusätzlichen Sperrelementen
mit recht- eckigem Querschnitt,
- Fig. 11-14
- eine Konstruktion einer Hakenverbindung mit ei- nem oder mehreren zusätzlichen Sperrelementen,
die einen runden Querschnitt aufweisen,
- Fig. 15/16
- Ausführungsformen einer Hakenverbindung mit Sperrelementen, die im verlegten Zustand
der Paneele in solche Flächen der Hakenelemente eingelassen sind, die etwa horizontal
liegen,
- Fig. 17-20
- eine Ausführungsform einer Hakenverbindung mit einem Sperrelement mit einer federnden
Rastlasche, die während der Montage der Hakenverbindung selbsttä- tig in eine zugeordnete
Rastvertiefung eingreift
- Fig. 21
- eine Hakenverbindung mit einem als Krallstück ausge- bildeten Sperrelement,
- Fig. 22
- eine Hakenverbindung mit einem als Klammer ausgebil- deten Sperrelement an der Unterseite
der Paneele,
- Fig. 23
- ein weiteres Sperrelement mit einer federnden Rast- lasche sowie eine Sperrnut, die
zur Aufnahme des Sperrelements angepasst ist,
- Fig. 24
- eine Hakenverbindung mit dem Sperrelement gemäß Fig. 23, während des Fügevorgangs,
- Fig. 25
- eine Hakenverbindung mit dem Sperrelement gemäß Fig. 23 im eingerasteten Zustand,
- Fig. 26
- eine Hakenverbindung mit denselben Sperrnuten und derselben Sperrausnehmung, wie gemäß
Fig. 25, wobei das Rastlaschen-Sperrelement ersetzt ist durch ein Sperrelement mit
rundem Querschnitt.
[0025] Die Ausführungsbeispiele der Figuren 1-16, 18-22 und 24-26 von Befestigungssystemen
sind nicht durch Anspruch 1 umfasst. Die Figuren 18-20, 24 und 25 zeigen jedoch ein
Sperrelement und dienen daher dem Verständnis, wie ein erfindungsgemäßes Sperrelement
in einem Befestigungssystem verwendbar ist.
[0026] Nach Figur 1 der Zeichnung ist eine Art der Halteprofile eines Befestigungssystems
1 perspektivisch dargestellt. An der jeweils gegenüberliegenden Schmalseite von Paneelen
2 und 3 sind korrespondierende Halteprofile vorgesehen, so dass sich die benachbarten
Paneele 2 und 3 miteinander verbinden lassen. Bei dieser Art der Halteprofile handelt
es sich um eine modifizierte Nut- und Federverbindung, bei der die Feder 4 eine Hinterschneidung
in der unteren Nutwand der Nut 5 hintergreift, so dass beide Paneele 2 und 3 im verlegten
Zustand gegen ein Auseinanderziehen in der Ebene der verlegten
[0027] Paneele 2 und 3 und senkrecht zur Richtung der verriegelten Schmalseiten gesichert
sind.
[0028] Figur 2 zeigt das schräge Ansetzen eines neuen Paneels 2. Dabei wird stets die Feder
4 des neuen Paneels 2 in Pfeilrichtung P1 mit der Nut 5 des verlegten Paneels 3 in
Eingriff gebracht und das neue Paneel 2 anschließend auf den Verlegeuntergrund V herabgeschwenkt,
bis die in Figur 3 dargestellte Lage erreicht ist. Es ist leicht verständlich, dass
ein gekrümmter Bereich 4a des Querschnitts der Feder 4 eine im Querschnitt gekrümmte
Vertiefung 5a in der unteren Nutwand 5b der Nut 5 derart hintergreift, dass ein ebenes
Auseinanderschieben der Paneele 2 und 3 senkrecht zu den verriegelten Schmalseiten
verhindert ist.
[0029] An den übrigen Schmalseiten eines Paneels 2 bzw. 3, das mit dem
[0030] Befestigungssystem 1 ausgestattet ist, sind korrespondierende Halteprofile mit Hakenelementen
6 und 7 vorgesehen. Diese haben den Vorteil, dass sie sich sozusagen gleichzeitig
mit der Verriegelung der gemäß Figuren 1-3 beschriebenen Halteprofile, Feder 4 und
Nut 5, nach dem schrägen Ansetzen durch ein Herabschwenken des neuen Paneels 2 auf
den Verlegeuntergrund V miteinander verhaken. Eine irgendwie geartete seitliche Fügebewegung
ist zur Herstellung der sich ergebenden Hakenverbindung 8 nicht erforderlich.
[0031] Die gemäß Figur 4 dargestellte Hakenverbindung 8 gerät außer Eingriff. Dies beispielsweise
auf unebenen Untergründen, mit Luft zwischen den Paneelen und dem Verlegeuntergrund
V sowie dann, wenn eine weiche trittschalldämmende Zwischenlage 9 zwischen den Paneelen
und Verlegeuntergrund V angeordnet ist. In Figur 4 verdeutlicht das symbolisch dargestellte
Gewicht 11, wie ein Paneel, dessen Hakenelement dem Verlegeuntergrund zugewandt ist,
unter der Last eines Gewichts 11 in eine weiche trittschalldämmende Zwischenlage 9
einsinkt. Hierbei kommt es zu einem Höhenversatz 12 an der Oberfläche der Paneele
2 und 10.
[0032] Die Figuren 5-10 stellen unterschiedliche Ausführungsformen von Hakenverbindungen
8 dar, die alle mit einem zusätzlichen Sperrelement 13 verriegelt sind. Das Sperrelement
13 verhindert ein Auseinanderbewegen der Hakenverbindung 8 in einer Richtung senkrecht
zur Ebene der verlegten Paneele 2 und 10. Auch bei einer Belastung gemäß Figur 4 verhindert
das zusätzliche Sperrelement 13 einen Höhenversatz der verhakten Paneele 2 und 10.
Das Sperrelement 13 weist in den Ausführungsformen der Figuren 5-10 einen rechteckigen
Querschnitt auf. Zur Aufnahme des Sperrelements 13 sind Sperrnuten 14 und 15 vorgesehen,
die sich im verhakten Zustand der Hakenelemente 6 und 7 exakt so gegenüberliegen,
dass sich eine gemeinsame Sperrausnehmung 16 ergibt, in die das Sperrelement 13 in
einer Richtung senkrecht zur der dargestellten Zeichnungsebene eingefügt wird. Die
Ausführungsform gemäß Figur 5 zeigt einen freien Zwischenraum 17 zwischen dem freien
Ende des Hakenelements 7, das dem Verlegeuntergrund V zugewandt ist, und der Schmalseite
des zugeordneten Paneels 2.
[0033] In Figur 6 hingegen ist an der gleichen Stelle kein Spiel vorgesehen. Stattdessen
ist auch hier eine hinterschnittene Verbindung 18 vorgesehen, die ebenfalls in einer
Richtung senkrecht zur der Ebene der verlegten Paneele 2 und 10 verriegelt. An dem
Paneel 2, dessen Hakenelement 6 der Oberfläche zugewandt ist, weist das Hakenelement
6 an einer frei hervorstehenden Fläche der Schmalseite die Sperrnut 14 auf, wohingegen
die Sperrnut 15 des gegenüberliegenden Hakenelements 7 der Hakenverbindung 8 an einer
zurückstehenden Fläche 19 des Hakenelements 7 vorgesehen ist. Das gleiche gilt für
die Ausführungsform gemäß Figur 6.
[0034] Die Figuren 7 und 8 zeigen Beispiele einer Hakenverbindung 8, bei denen das ein zusätzliches
Sperrelement 22 auf der Schmalseite an der frei hervorstehenden Fläche 20 eines Hakenelements
7 vorgesehen ist, das dem Verlegeuntergrund V zugewandt ist. An dem korrespondierenden
Hakenelement 6 ist die Sperrnut 15 demgemäß an einer zurückstehenden Fläche 21 des
Hakenelements 6 an der Schmalseite des Paneels 2 angeordnet. Figur 7 zeigt ein Beispiel,
bei dem die Hakenelemente 6 und 7 im Bereich des Sperrelements 22 einen freien Zwischenraum
17 aufweisen. Gemäß Figur 8 hingegen ist im Bereich des Sperrelements 22 kein freier
Zwischenraum 17 zwischen den Hakenelementen 6 und 7 vorgesehen. Stattdessen erhöht
eine hinterschnittene Verbindung 18 die Festigkeit der Hakenverbindung 8 gegen ein
Auseinanderschieben in einer Richtung senkrecht zu der Ebene der verlegten Paneele
2und 10.
[0035] Gemäß Figuren 9 und 10 sind Konstruktionen dargestellt, in denen jede Hakenverbindung
8 mit zwei Sperrelementen 13 und 22 ausgestattet ist. Gemäß Figur 9 sind die Positionen
der Sperrelemente 13 und 22 aus Figur 5 und Figur 7 zusammengenommen. In Figur 10
sind die Positionen der Sperrelemente 13 und 22 gemäß Figuren 6 und 8 zusammengenommen.
Figur 9 ist ein weiteres Beispiel für eine Hakenverbindung 8, bei der das dem Verlegeuntergrund
V zugewandte Hakenelement 7 an seinem freien Ende einen Zwischenraum 17 zu der Schmalseite
des Hakenelements 6 des benachbarten Paneels 2 aufweist, wohingegen Figur 10 an der
gleichen Stelle eine hinterschnittene Verbindung 18 vorsieht.
[0036] Gemäß Figuren 11-14 sind Sperrelemente mit rundem Querschnitt vorgesehen. Gemäß Figur
11 ist eine Sperrnut mit halbkreisförmigem Querschnitt an dem äußeren freien Ende
des Hakenelements 6 angeformt, das der Oberseite des Paneels 2 zugewandt ist. An dem
korrespondierenden Hakenelement 7 ist eine Sperrnut 24 demgemäß an einer zurückstehenden
Fläche 19 des Hakenelements 7 angebracht, so dass die beiden Sperrnuten 23 und 24
gemeinsam eine Sperrausnehmung 25 mit kreisförmigem Querschnitt ergeben, in der ein
Sperrelement 26 angeordnet ist. Das Gleiche gilt für die Ausführungsform gemäß Figur
12. In Figur 11 ist zwischen dem dem Verlegeuntergrund V zugewandten Hakenelement
7 des einen Paneels 10 und einer zurückstehenden Fläche 21 des Hakenelements 6 an
der Schmalseite des benachbarten Paneels 2 ein freier Zwischenraum 17 vorgesehen,
wohingegen gemäß Figur 12 an der gleichen Stelle eine hinterschnittene Verbindung
18 integriert ist.
[0037] Im Unterschied zu Fig. 12 ist gemäß Figur 13 der Ort für ein kreisrundes Sperrelement
27 an das freie Ende eines Hakenelements 7 eines Paneels 10 verlagert. Eine Sperrnut
28 des korrespondierenden Hakenelements 6 ist dementsprechend an einer an der Schmalseite
zurückstehenden Fläche 21 des benachbarten Paneels 2 vorgesehen. Figur 13 ist ein
Beispiel dafür, dass das Sperrelement 27 an einem Ort vorgesehen sein kann, bei dem
ein freier Zwischenraum 17 zwischen dem äußeren freien Ende des unteren Hakenelements
7 und der gegenüberliegenden Fläche 21 des korrespondierenden Hakenelements 6 vorgesehen
ist. Eine Ausführungsform ohne Freiraum 17, mit flach aneinander liegenden ebenen
Flächen sowie eine Ausführungsform mit einer hinterschnittenen Verbindung 18 gemäß
dem unteren Hakenelement 7 der Figur 12 kann ebenfalls mit einer Sperrausnehmung und
einem Sperrelement 27 ausgestattet werden.
[0038] Gemäß Figur 14 ist eine besonders feste Hakenverbindung 8 dargestellt, bei der zwei
Sperrelemente 26 und 27 mit kreisförmigem Querschnitt zum Einsatz kommen. Die Orte
der Sperrelemente 26 und 27 sind zusammengenommen aus den Ausführungsformen gemäß
Figur 11 und Figur 13.
[0039] In Figur 15 und 16 ist der verlegte Zustand von Paneelen 2 und 10 mit einer fertigen
Hakenverbindung 8 dargestellt. Dabei sind Sperrnuten 30, 31, 32 und 33 in Flächen
vorgesehen sind, die etwa parallel zur Ebene der verlegten Paneele liegen. Wiederum
sind die Sperrnuten 30 und 32 des einen Hakenelements 6 sowie die Sperrnuten 31 und
33 des korrespondierenden Hakenelements 7 so angeordnet, dass sie sich exakt gegenüberliegen
und gemeinsam je eine Sperrausnehmung bilden, in der ein Sperrelement 34 bzw. 35 angeordnet
ist. Sowohl gemäß Figur 15 als auch gemäß Figur 16 ist es möglich, auf eines der Sperrelemente
34 bzw. 35 und die entsprechende Sperrausnehmung zu verzichten, um die Geometrie zu
vereinfachen. Da die Sperrelemente 34 und 35 ein Auseinanderbewegen der Hakenverbindungen
8 in einer Richtung senkrecht zu der Ebene der Paneele 2 und 10 verhindern müssen,
sind die Sperrelemente 34 und 35 so ausgelegt, dass sie sich seitlich in die Nutwände
der Sperrnuten30, 31, 32 und 33 festsetzen. In den dargestellten Ausführungsbeispielen
sind zu diesem Zweck an der Oberfläche der Sperrelemente hervorstehende Krallelemente
34a und 35a vorgesehen. Diese können auch nach Art von Widerhaken ausgebildet sein,
wobei die Widerhaken in der einen Sperrnut 30 und die Widerhaken in der gegenüberliegenden
Sperrnut 31 derselben Sperrausnehmung entgegengerichtet angeordnet sind. Das gleiche
gilt für die Widerhaken in den Sperrnuten 32 und 33.
[0040] Eine weitere Ausführungsform einer Hakenverbindung 8 ist in den Figuren 17 - 20 dargestellt.
Figur 17 zeigt ein loses Sperrelement 36 mit einer federnden Rastlasche 37, die im
dargestellten entspannten Zustand weit abgespreizt ist. Figur 18 zeigt das allmähliche
Ineinanderfügen der Hakenverbindung 8 gemäß Pfeilrichtung P2. Dabei ist das Sperrelement
36 gemäß Figur 17 in einer Nut 38 in der frei hervorstehenden Fläche 38a des oberen
Hakenelements 6 eingesetzt. Die federnde Rastlasche 37 ist durch die Fügebewegung
selbst zurückgeklappt. Sobald die Hakenverbindung 8 die in Figur 19 dargestellte Verriegelungslage
nahezu erreicht, federt die Rastlasche 37 des Sperrelements 36 selbsttätig in eine
Rastvertiefung 39 des korrespondierenden Hakenelements 7. In der gezeigten Stellung
ist die Rastlasche 37 weniger weit abgespreizt als in ihrer nach Fig. 17 gezeigten
entspannten Lage, so dass sie permanent einen Federdruck gegen die Rastvertiefung
39 ausübt und die Hakenverbindung 8 sicher arretiert.
[0041] Das Sperrelement 36 kann durch einen Verlegehandwerker als loses Element in der dafür
vorgesehenen Nut 38 des oberen Hakenelements 6 eingesetzt werden oder herstellerseitig
an dem Hakenelement 6 vormontiert sein. Das Sperrelement 36 kann sich über die gesamte
Länge der Schmalseite eines Paneels erstrecken oder nur über einen Teil der Länge
der Schmalseite. In dem Ausführungsbeispiel erstreckt es sich von einem Ende der Schmalseite
über deren halbe Länge.
[0042] In Figur 19 ist dargestellt, dass zu beiden Seiten der Rastlasche 37 Freiräume vorhanden
sind. Diese können beispielsweise dazu dienen, zwecks Demontage der Paneele 2 und
10 das Sperrelement 36 mit Hilfe einer Spitzzange aus der Hakenverbindung 8 herauszuziehen
und diese dadurch zu entriegeln.
[0043] Die Figuren 18 und 19 zeigen wiederum eine Konstruktion, bei der das dem Verlegeuntergrund
V zugewandte Hakenelement 7 an seinem äußeren Ende einen freien Zwischenraum 17 zu
dem korrespondierenden Hakenelement 6 aufweist.
[0044] Eine weitere Ausführungsform der Hakenverbindung mit einem Sperrelement, 36 das eine
selbsttätige Rastlasche 37 aufweist, ist in Figur 20 dargestellt. Der einzige Unterschied
zu der Ausführungsform nach Fig. 18 und Fig. 19 besteht darin, dass das dem Verlegeuntergrund
V zugewandte Hakenelement 7 des Paneels 10 an seinem freien äußeren Ende keinen Freiraum
17 zu dem korrespondierenden Hakenelement 6 des verbundenen Paneels 2 aufweist. Stattdessen
ist wiederum eine hinterschnittene Verbindung 18 vorgesehen, die ebenso wie das Sperrelement
36 ein Auseinanderbewegen der Hakenverbindung 8 in einer Richtung senkrecht zu der
Ebene der verlegten Paneele 2 und 10 verhindert.
[0045] Eine andere Konstruktion eines Befestigungssystems 1 sieht gemäß Fig. 21 ein Sperrelement
in Form eines Krallstücks 40 vor, das im montierten Zustand zwischen sich hintergreifenden
Hakenflächen 41 und 42 der Hakenelemente 6 und 7 angeordnet ist. Das Krallstück 40
weist Krallelemente 40 a auf, die in die Oberfläche der Hakenflächen 41 und 42 greifen
und eine vertikale Auseinanderbewegung der Hakenelemente 6 und 7 verhindern. Um Platz
für das Krallstück 40 zu schaffen und Zwängungen zwischen den Hakenelementen 6 und
7 zu vermeiden, ist zwischen den sich hintergreifenden Hakenflächen 41 und 42 ein
freier Zwischenraum 43 gebildet. In der Darstellung der Fig. 21 ist das Krallstück
40 im montierten Zustand der Hakenverbindung 8 gezeigt. Das Krallstück 40 ist in einer
dafür vorgesehenen Ausnehmung 44 des Hakenelements 6 befestigt und schmiegt sich beginnend
an der Ausnehmung 44 bis über die Hakenfläche 41 an dem Hakenelement 6 an. Die Ausnehmung
44 für das Krallstück 40 ist an dem Teil des Hakenelements 6 angeordnet, der das korrespondierende
Hakenelement 7 hintergreift, wobei die Öffnung der Ausnehmung 44 an einer zum Verlegeuntergrund
gewandten Fläche 45 des Hakenelements 6 angeordnet ist. Das Krallstück 40 ist dabei
derart umgebogen, dass es in den Zwischenraum 43 hineinragt, den die sich hintergreifenden
Hakenflächen 41 und 42 bilden.
[0046] Das Krallstück 40 ist vor der Montage L-förmig ausgebildet. Ein erster Schenkel des
L-förmigen Krallstücks steckt in der Ausnehmung 44 des Hakenelements 6. Der zweite
Schenkel ist mit den Krallelementen versehen und weist vor der Montage etwa senkrecht
von der Schmalseite des Paneels 10 weg. Letzterer Schenkel wird während der Montage
automatisch in den Zwischenraum 43 der sich hintergreifenden Hakenflächen 41 und 42
hineingebogen.
[0047] Die in Fig. 22 gezeigte Konstruktion eines Befestigungssystems macht von einem Sperrelement
in Form einer Klammer 46 Gebrauch. Zu diesem Zweck weist jedes Paneel 2 und 10 auf
seiner dem Verlegeuntergrund V zugewandten Unterseite hinterschnittene Bodenausnehmungen
47 und 48 auf, von denen je eine im Bereich jedes Hakenelements 6 bzw. 7 an der Unterseite
des Paneels 2 bzw. 10 angeordnet ist. In je einer Bodenausnehmungen 47 und 48 zweier
benachbarter Paneele 2 und 10 greift eine Klammer 46 ein. Damit die Klammer 46 ein
Auseinanderbewegen der Hakenverbindung 8 in einer Richtung senkrecht zu der Ebene
der verlegten Paneele 2 und 20 verhindert, weist jede Bodenausnehmung 47 und 48 eine
Hinterschneidung auf. Nach Fig. 22 ist die Hinterschneidung der Bodenausnehmung 47
eines ersten Paneels 2 im zusammengefügten Zustand zweier Paneele entgegengesetzt
ausgerichtet zu der Hinterschneidung der Bodenausnehmung 48 eines zweiten Paneels
10. Die Klammer 46 ist U-förmig ausgebildet. Es ist selbstverständlich, dass die Klammer
46 auch ein ebenes seitliches Auseinanderschieben rechtwinklig zu den Hakenelementen
6 und 7 der Schmalseite der Paneele 2 und 10 verriegelt und somit die Funktion der
Hakenverbindung 8 unterstützt.
[0048] Fig. 23 zeigt ein Sperrelement 50 mit besonderem Querschnitt, das in der Praxis durch
das in Fig. 26 gezeigte Sperrelement 51 ersetzt werden kann. Letzteres Sperrelement
51 weist einen einfachen runden Querschnitt auf. Außerdem zeigt Fig. 23 eine leere
Sperrnut 52, in der das Sperrelement 51 verliersicher aufnehmbar ist. Die Verliersicherheit
gewährleistet während der Handhabung eines Paneels 2 und während der Verhakung der
Hakenverbindung 8 gemäß Pfeilrichtung P3, dass das Sperrelement 50 nicht aus der Sperrnut
52 herausfällt. Damit ein Austausch der Sperrelemente 50 und 51 möglich ist, sind
die in den Hakenelementen 6 und 7 vorgesehenen Sperrnuten 52 und 53 in besonderer
Weise an die Geometrie der unterschiedlichen Sperrelemente 50 und 51 angepasst.
[0049] Das Sperrelement 50 ist eine Weiterbildung des in Fig. 17 dargestellten Sperrelements
36. Es weist eine Rastlasche 54 auf, die in Fig. 23 in einem weit abgespreizten entspannten
Zustand dargestellt ist. An einem Rücken 55 weist das Sperrelement 50 eine runde Form
auf, die sich gemäß Fig. 24 passend in die Sperrnut 52 des Hakenelements 6 einfügt.
Das Sperrelement 50 ist mit Halteelementen 56 und 57 versehen, über die es in der
Sperrnut 52 des Hakenelements 6 verliersicher festlegbar ist. Die Halteelemente 56
und 57 dienen außerdem dazu ein Verrutschen bzw. eine Verdrehung des Sperrelements
50 in der Sperrnut 52 bzw. in der durch die Sperrnuten 52 und 53 gebildeten Sperrausnehmung
58 zu verhindern. Die Halteelemente 56 und 57 sind in der vorliegenden Ausführungsform
als stumpfe Nocken ausgebildet. An der leeren Sperrnut 52 der Fig. 23 ist zu sehen,
dass diese an den Rändern ihres halbkreisförmigen Querschnitts Materialausnehmungen
56a und 57a aufweist, die zur Aufnahme der Halteelemente 56 und 57 dienen. Das an
der Sperrnut 52 angegebene Maß A ist etwas geringer ausgeführt als das an dem Sperrelement
50 angegebene Maß B. Dies bewirkt die verliersichere Klemmung des Sperrelements 50
in der Sperrnut 52. In einer anderen Ausführungsform sind die Halteelemente des Sperrelements
50 als Widerhaken oder Krallelemente ausgebildet (nicht dargestellt), die in einem
Teil der Nutwand der Sperrnut 52 festsetzbar sind, und das Sperrelement 50 verliersicher
an dem Hakenelement 6 festhalten. Die Materialausnehmungen in der Sperrnut 52 sind
bei dieser Ausführung nicht erforderlich.
[0050] Fig. 24 zeigt den Fügevorgang einer Hakenverbindung 8. Ein Paneel 2 wird nämlich
gemäß Pfeilrichtung P3 auf den Verlegeuntergrund V herabgeschwenkt, wodurch die Hakenelemente
6 und 7 der Paneele 2 und 10 sich miteinander verhaken. Es ist leicht erkennbar, dass
das Sperrelement 50 sicher in der Sperrnut 52 gehalten ist, während die Hakenelemente
auf die beschriebene Weise verbunden werden. Sobald das freie Ende der Rastlasche
54 eine obere Kante 53a der Sperrnut 53 passiert hat, federt die Rastlasche 54 selbsttätig
in die Sperrnut 53, welche ihr als Rastvertiefung dient und verriegelt die Hakenverbindung.
Bezugszeichenliste
[0051]
- 1
- Befestigungssystem
- 2
- Paneel
- 3
- Paneel
- 4
- Feder
- 4a
- gekrümmter Bereich
- 5
- Nut
- 5a
- gekrümmte Vertiefung
- 5b
- untere Nutwand
- 6
- Hakenelement
- 7
- Hakenelement
- 8
- Hakenverbindung
- 9
- Trittschall dämmende Zwischenlage
- 10
- Paneel
- 11
- Gewicht
- 12
- Höhenversatz
- 13
- Sperrelement
- 14
- Sperrnut
- 15
- Sperrnut
- 16
- Sperrausnehmung
- 17
- Zwischenraum
- 18
- hinterschnittene Verbindung
- 19
- zurückstehende Fläche
- 20
- hervorstehende Fläche
- 21
- zurückstehende Fläche
- 22
- Sperrelement
- 23
- Sperrnut
- 24
- Sperrnut
- 25
- Sperrausnehmung
- 26
- Sperrelement
- 27
- Sperrelement
- 28
- Sperrelement
- 30
- Sperrnut
- 31
- Sperrnut
- 32
- Sperrnut
- 33
- Sperrnut
- 34
- Sperrelement
- 34a
- Krallelement
- 35
- Sperrelement
- 35a
- Krallelement
- 36
- Sperrelement
- 37
- Rastlasche
- 38
- Nut
- 38a
- hervorstehende Fläche
- 39
- Rastvertiefung
- 40
- Krallstück
- 40a
- Krallelement
- 41
- Hakenfläche
- 42
- Hakenfläche
- 43
- Zwischenraum
- 44
- Ausnehmung
- 45
- Fläche
- 46
- Klammer
- 47
- Bodenausnehmung
- 48
- Bodenausnehmung
- 50
- Sperrelement
- 51
- Sperrelement
- 52
- Sperrnut
- 53
- Sperrnut
- 54
- Rastlasche
- 55
- Rücken
- 56
- Halteelement
- 57
- Halteelement
- 58
- Sperrausnehmung
- A
- Maß
- B
- Maß
- P1
- Pfeilrichtung
- P2
- Pfeilrichtung
- P3
- Pfeilrichtung
- V
- Verlegeuntergrund
1. Sperrelement (36,50) als Zusatz für ein Befestigungssystem (1) für viereckige tafelförmige
Paneele (2, 3, 10), insbesondere Fußbodenpaneele, mit an den Schmalseiten der Paneele
(2, 3, 10) angeordneten Halteprofilen, von denen gegenüberliegend angeordnete Halteprofile
derart zueinander passen, dass gleichartige Paneele (2, 3, 10) miteinander verbindbar
sind, mit gegenüberliegend angeordneten ersten Halteprofilen, die so ausgebildet sind,
dass an einem in erster Reihe liegenden Paneel (2, 3, 10) in zweiter Reihe ein neues
Paneel (2) verriegelbar ist, indem das neue Paneel (2) zunächst in Schrägstellung
relativ zu dem liegenden Paneel (3) an das liegende Paneel (3) angefügt und nachfolgend
in die Ebene des liegenden Paneels (3) herabgeschwenkt wird, sowie mit gegenüberliegend
angeordneten zweiten Halteprofilen, die korrespondierende Hakenelemente (6, 7) aufweisen,
wobei mit einem der Hakenelemente (6, 7) des neuen Paneels (2) und einem Hakenelement
(6, 7) eines bereits in zweiter Reihe liegenden Paneels (3) durch das Herabschwenken
des neuen Paneels (2) eine Hakenverbindung (8) herstellbar ist, wobei jeder Hakenverbindung
(8) ein solches Sperrelement (36, 50) zugeordnet ist, das im verhakten Zustand zweier
Paneele (2, 3, 10) ein Lösen der Hakenverbindung (8) in einer Richtung senkrecht zu
der Ebene der verlegten Paneele (2, 3, 10) unterbindet,
dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (36, 50) eine federnde Rastlasche (37, 54) aufweist und derart ausgebildet
ist, dass es in einer Sperrnut eines der Hakenelemente (6) eines ersten Paneels (2)
anzuordnen ist, wobei eine Sperrnut des zugeordneten Hakenelements (7) der gegenüberliegenden
Schmalseite eines zweiten Paneels (10) eine hinterschnittene Rastvertiefung (39, 53)
bildet, in die die Rastlasche (37, 54) des Hakenelements (6) des ersten Paneels (2)
während der Montage selbsttätig einrastbar ist, und wobei das Sperrelement (36, 50)
so ausgebildet ist, dass die Rastlasche (37, 54) im entspannten Zustand von der Schmalseite
weit hervorsteht, so dass die Rastlasche (37, 54) während des Herabschwenkens des
ersten Paneels (2) in die Ebene der verlegten Paneele mit dem Hakenelement (7) des
zweiten Paneels (10) in Berührung kommt und automatisch soweit zurückklappbar ist,
dass die Rastlasche (37, 54) an der Schmalseite nicht mehr über das äußere Ende des
Hakenelements (6) des ersten Paneels hinausragt.
1. Locking element (36, 50) as a supplement for use in a fixing system (1) for rectangular,
tabular panels (2, 3, 10), particularly floor panels, comprising holding profiles
arranged on the narrow side of the panels (2, 3, 10) and of which mutually oppositely
arranged holding panels match each other in such a way that like panels (2, 3, 10)
are connectible to each other, further comprising mutually oppositely arranged first
holding profiles configured in such a way that to a panel (2, 3, 10) installed in
a first row a new panel (2) can be locked in a second row by first joining the new
panel (2) to the already installed panel (3) in an inclined position with respect
to the already installed panel (3) and thereafter turning it down into the plane of
the already installed panel (3), further comprising mutually oppositely arranged second
holding profiles having corresponding hook elements (6, 7), wherein a hook connection
(8) can be established with one of the hook elements (6, 7) of the new panel and a
hook element (6, 7) of a panel (3) already installed in a second row by a downward
movement of the new panel, wherein such a locking element (36, 50) is assigned to
each hook connection (8) and, in the hooked condition of two panels (2, 3, 10), prevents
the hook connection (8) from becoming unhooked in a direction vertical to the plane
of the already installed panels (2, 3, 10), characterized in that the locking element (36, 50) includes a resilient locking tongue (37,54) and is designed
in such a manner that it is intended to be arranged in a locking groove of one of
the hook elements (6) of a first panel (2), a locking groove of the associated hook
element (7) of the opposite narrow side of a second panel (10) including an undercut
locking recess (39, 53) in which the locking tongue (37, 54) of the hook element (6)
of the first panel (2) can automatically lock during mounting, and the locking element
(36, 50) being designed in such a manner that the locking tongue (37, 54) in the relaxed
state protrudes from the narrow side as far that the locking tongue (37, 54) during
moving the first panel (2) downwards into the plane of the installed panels comes
into contact with the hook element (7) of the second panel (10) and can flap back
as far that the locking tongue (37, 54) does no longer protrude over the outer end
of the hook element (6) of the first panel.
1. Elément de blocage (36, 50) à utiliser comme un supplément d'un système de fixation
(1) pour des panneaux quadrangulaires en forme de plaques (2, 3, 10), notamment des
panneaux de plancher, comportant des profilés de retenue disposés sur les côtés étroits
des panneaux (2, 3, 10), dont les profilés de retenue opposés correspondent l'un à
l'autre de cette façon que des panneaux similaires (2, 3, 10) peuvent être reliés
l'un à l'autre, et comportant premiers profilés de retenue qui sont formés de cette
façon qu'il peut fixé à un panneau (2, 3, 10) disposé en la première ligne un nouveau
panneau (2) en la deuxième ligne, en joignant tout d'abord le nouveau panneau (2)
au panneau installé (3) de façon inclinée et après basculant ledit panneau vers le
plan du panneau installé (3), et comportant deux profilés de retenue opposés portant
des éléments crochets (6, 7) correspondants, une liaison par crochets (8) pouvant
être faite avec l'un des éléments crochets (6, 7) du nouveau panneau (2) et un élément
crochet (6, 7) d'un panneau (3) déjà installé en la deuxième ligne, en basculant le
nouveau panneau (2) vers le bas, un tel élément de blocage étant assigné à chacune
des liaisons par crochets (8), ledit élément empêchant, en état verrouillé de deux
panneaux (2, 3, 10), une déverrouillage de la liaison par crochet (8) en une direction
perpendiculaire par rapport au plan des panneaux installés (2, 3, 10), caractérisé en ce que l'élément de blocage (36, 50) comporte une languette élastique de verrouillage (37,
54) et est configuré de cette façon qu'il doit être arrangé dans une rainure de verrouillage
de l'un des éléments de crochet (6) d'un premier panneau (2), une rainure de verrouillage
de l'élément crochet (7) assigné du côté étroit opposé d'un deuxième panneau (10)
formant un creux contre-dépouillé de verrouillage (39, 53), dans lequel peut être
verrouillé la languette de
verrouillage (37, 54) de l'élément crochet automatiquement lors du montage, et l'élément
de blocage (36, 50) étant configuré de cette façon que la languette de verrouillage
(37, 50), en l'état relaxé, fait saille loin du côté étroit, de sorte que lors du
basculement du premier panneau (2) vers le bas et dans le plan des panneaux installés,
la languette de verrouillage (37, 54) entre en contact avec l'élément crochet (7)
du deuxième panneau (10) et peut être rabattu automatiquement vers l'arrière et si
loin que la languette de verrouillage (37, 54), sur le côté étroit, ne fait plus saillie
en dehors l'extrémité extérieure de l'élément crochet (6) du premier panneau.