[0001] Die Erfindung betrifft eine Glasleiste zum Halten einer in einem Fenster oder einer
Tür eingesetzten Glasscheibe, mit einem im Wesentlichen senkrecht zur Ebene der Glasscheibe
orientierten, umlaufenden Fortsatz, welcher zur Bildung einer kraftschlüssigen Verbindung
in eine umlaufende Nut im Rahmen des Fensters oder der Tür einsetzbar ist.
[0002] Die Erfindung betrifft weiters ein Fenster oder eine Tür mit einem Rahmen oder mit
einer darin eingesetzten Glasscheibe, welche an einer Seite von einer umlaufenden
Glasleiste gehalten wird, wobei die Glasleiste eine umlaufenden, im Wesentlichen senkrecht
zur Ebene der Glasscheibe orientierten Fortsatz aufweist, welcher Fortsatz zur Bildung
einer kraftschlüssigen Verbindung in eine umlaufende Nut im Rahmen des Fenster oder
der Tür einsetzbar ist.
[0003] Glasleisten dienen dazu eine in einem Fenster oder einer Tür eingesetzte Glasscheibe
zu halten und den Übergang zwischen der Glasscheibe und dem Fenster- bzw. Türrahmen
abzudichten. Darüberhinaus wird das optische Erscheinungsbild des Fensters oder der
Tür durch die Glasleiste verbessert. Üblicherweise wird die Glasleiste an der Innenseite
des Fensters bzw. der Tür angeordnet und mit Metallklammern am Rahmen des Fensters
oder der Tür befestigt.
[0004] Zwischen der Glasleiste und dem Rahmen kommt es aufgrund eines Feuchtigkeitsanstiegs
häufig zu einer Fugenbildung, welche aus Stabilitätsgründen aber auch aus optischen
Gründen vermieden werden soll. Aus diesem Grund wurden verbesserte Verbindungen zwischen
der Glasleiste und dem Rahmen geschaffen.
[0005] Beispielsweise beschreibt die CH 662 154 A5 einen Fensterflügel mit Holzrahmen, bei
dem die Glasleiste durch einen Längssteg, welcher in eine Schrägnut des Fensterflügels
einsteckbar ist, durch Klemmwirkung festgehalten wird.
[0006] Weiters zeigt die DE 89 13 886 U1 eine Glasleiste, welche über ein Nut-Federverbindung
mit dem Rahmen des Fensters oder der Tür verbunden wird und durch Eindrücken eines
Dichtprofils zwischen der Glasleiste und der Glasscheibe fixiert wird.
[0007] Die GB 2 023 703 A zeigt eine weitere Variante einer Glasleiste, welche ein sägezahnförmige
Profilierung aufweist, welche in entsprechende korrespondierende sägezahnförmige Profile
einer Nut im Fensterrahmen eingreift.
[0008] Unterschiedliche Dicken der Glasscheiben werden durch Einlegen von so genannten Vorlagebändern
an der Außenseite des Fensters oder der Tür zwischen der Glasscheibe und dem Rahmen
ausgeglichen. Durch diese Vorlagebänder wird jedoch der Aufwand beim Einsetzen der
Glasscheibe in das Fenster bzw. die Tür erhöht.
[0009] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher in der Schaffung einer Glasleiste,
die für unterschiedlich dicke Glasscheiben ohne Verwendung eines Vorlagebandes eingesetzt
werden kann. Die Glasleiste soll möglichst einfach und kostengünstig herstellbar sein.
Nachteile bekannter Konstruktionen sollen vermieden bzw. reduziert werden.
[0010] Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines Fensters
bzw. einer Tür mit einer solchen oben erwähnten Glasleiste.
[0011] Gelöst wird die erste erfindungsgemäße Aufgabe durch eine oben genannte Glasleiste,
wobei der im Wesentlichen senkrecht zur Ebene der Glasscheibe orientierte, umlaufende
Fortsatz an der Glasleiste im Wesentlichen konstante Dicke aufweist, so dass die Glasleiste
in eine Nut mit im Wesentlichen konstanter Breite einsetzbar und in verschiedenen
Positionen fixierbar ist. Somit kann die Glasleiste für Glasscheiben in einem gewissen
Dickenbereich eingesetzt werden, ohne dass zwischen der Glasscheibe und dem Rahmen
an der Außenseite des Fensters oder der Tür ein Vorlageband mit entsprechender Dicke
eingesetzt werden muss. Weiters können mit der vorliegenden Glasleiste Toleranzen
in der Dicke der Glasscheibe, wie sie bei der Herstellung üblicherweise auftreten,
einfach ausgeglichen werden. Erzielt wird dies durch den Fortsatz an der Glasleiste
mit im Wesentlichen konstanter Dicke, der in eine entsprechende Nut im Rahmen mit
konstanter Breite eingesetzt wird. Die Glasleiste wird also so weit in die Nut eingedrückt,
bis die der Glasscheibe zugewandte Fläche der Glasleiste an der Glasscheibe anliegt.
Danach erfolgt eine Fixierung der Glasleiste in der entsprechenden Position. Dies
kann einerseits durch die kraftschlüssige Verbindung zwischen der Glasleiste und dem
Rahmen selbst oder durch Anwendung zusätzlicher Befestigungselemente erfolgen.
[0012] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der Fortsatz an seinem
freien Ende mit einer Abschrägung versehen ist. Durch diese Abschrägung kann einerseits
das Einsetzen der Glasleiste mit seinem Fortsatz in die Nut im Rahmen erleichtert
und andererseits der Verstellweg, also die Position der Glasleiste senkrecht zur Ebene
der Glasscheibe innerhalb der Nut, erhöht werden.
[0013] Dabei beträgt der Winkel der Abschrägung zur Ebene der Glasscheibe vorteilhafterweise
5° bis 45°.
[0014] Um einen besseren Halt des Fortsatzes der Glasleiste in der Nut im Rahmen zu erzielen,
kann zumindest eine Fläche des Fortsatzes, welche eine Fläche der Nut berührt, mit
einer Verrippung oder dgl. versehen sein. Dabei kann die Verrippung verschiedenartig
ausgebildet sein.
[0015] Vorteilhafterweise ist die Verrippung umlaufend an zumindest einer Fläche des Fortsatzes
angeordnet.
[0016] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Dicke des Fortsatzes
kleiner als die Länge des Fortsatzes ist. Durch diese Maßnahme wird erzielt, dass
bei Entfernung der Glasleiste aus dem Rahmen der Fortsatz an der Glasleiste bei zu
großer Krafteinwirkung zerstört wird, um zu vermeiden, dass durch ein Verkanten oder
dgl. der Glasleiste der Rahmen des Fensters oder der Tür beschädigt wird.
[0017] Neben der oben genannten geometrischen Bedingung für den Fortsatz kann dieser auch
eine Sollbruchstelle aufweisen, die eine Beschädigung des Rahmens des Fensters oder
der Tür bei Entfernung der Glasleiste wirkungsvoll verhindert. Die Sollbruchstelle
kann durch eine Materialverjüngung am Fortsatz der Glasleiste an einer geeigneten
Stelle einfach und kostengünstig hergestellt werden.
[0018] An der, der Glasscheibe zugewandten Fläche der Glasleiste kann eine Dichtung angeordnet
sein. Diese Dichtung wird vorzugsweise durch elastisches Kunststoffmaterial gebildet.
[0019] Die der Glasscheibe zugewandte Fläche der Glasleiste kann in an sich bekannter Weise
eine Abstufung aufweisen, in welcher zusätzliche Befestigungselemente, wie z.B. Nägel,
aufgenommen werden können, die von außen nicht sichtbar sind. Zusätzlich kann die
Abstufung nach dem Einsetzen der Glasleiste beispielsweise mit Silikon abgedichtet
werden.
[0020] Die Glasleiste kann aus Holz, Kunststoff oder auch Metall gebildet sein.
[0021] Gelöst wird die zweite erfindungsgemäße Aufgabe durch ein oben genanntes Fenster
oder eine Tür, bei dem bzw. der der Fortsatz an der Glasleiste im Wesentlichen konstante
Dicke aufweist, so dass die Glasleiste in eine Nut mit im Wesentlichen konstanter
Breite einsetzbar und in verschiedenen Positionen senkrecht zur Ebene der Glasscheibe
fixierbar ist. In Bezug auf die weiteren Merkmale des Fensters oder der Tür entsprechend
den Unteransprüchen 12 bis 24 wird auf die obige Beschreibung der Glasleiste verwiesen.
[0022] Zur Befestigung der Glasleiste sind gemäß einem weiteren Merkmal zusätzliche Befestigungselemente,
vorzugsweise Nägel, vorgesehen.
[0023] Die vorliegende Erfindung wir anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
Darin zeigen:
[0024]
Fig. 1 einen horizontalen Schnitt durch einen Teil eines Fensters mit der erfindungsgemäßen
Glasleiste;
Fig 2 einen horizontalen Schnitt durch einen Teil eines Fensters, wobei eine gegenüber
Fig. 1 dickere Glasscheibe unter Verwendung derselben Glasleiste eingesetzt wurde;
Fig. 3 das Detail III aus Fig. 1 in vergrößerter Darstellung; und
Fig. 4 das Detail IV aus Fig. 2 in vergrößerter Darstellung.
[0025] Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch ein Fenster 1, welches in einem Außenrahmen 2 beispielsweise
aus Holz eingesetzt wird. Der Rahmen 3 des Fensters 1 kann wie der Außenrahmen 2 aus
Holz, Metall oder Kunststoff bestehen. Über entsprechende Dichtungselemente 4 wird
der Zwischenraum zwischen dem Außenrahmen 2 und dem Rahmen 3 des Fensters 1 abgedichtet.
Die Glasscheibe 5 mit entsprechender Dicke D wird in den Rahmen 3 des Fensters 1 eingesetzt
und danach durch eine Glasleiste 6 fixiert. Bei bekannten Glasleisten muss diese an
die Dicke D der Glasscheibe 5 entsprechend angepasst sein. Die erfindungsgemäße Glasleiste
6 ist mit einem im Wesentlichen senkrecht zur Ebene der Glasscheibe 5 orientierten,
umlaufenden Fortsatz 7 mit im Wesentlichen konstanter Dicke d versehen. Dieser Fortsatz
7 wird in eine entsprechende Nut 8 im Rahmen 3 des Fensters 1 eingesetzt, welche im
Wesentlichen konstante Breite b aufweist.
[0026] Die Details der erfindungsgemäßen Glasleiste 6 sind der Fig. 3 besser zu entnehmen.
Durch den Fortsatz 7 mit im Wesentlichen konstanter Dicke d wird eine Verschiebung
innerhalb der Nut 8 im Rahmen 3 des Fensters 1, welche im Wesentlichen konstante Breite
b aufweist, erzielt. Somit kann die Glasleiste 6 senkrecht zur Ebene der Glasscheibe
5 innerhalb eines gewissen Bereichs verschoben werden, so dass Glasscheiben 5 mit
unterschiedlicher Dicke D unter Verwendung derselben Glasleiste 6 ohne Einsatz von
Vorlagebändern zwischen dem Rahmen 3 des Fensters 1 und der Glasscheibe 5 eingesetzt
werden können. Gemäß einem praktischen Ausführungsbeispiel werden Glasscheiben 5 mit
einer Dicke D von 24, 25 oder 26 mm mit ein und derselben Glasleiste 6 und Glasscheibe
5 mit einer Dicke D von 30, 31 oder 32 mm mit einer anderen Glasleiste 6 befestigt.
Durch entsprechende Gestaltung des Fortsatzes 7 und der Nut 8 im Rahmen des Fensters
1 können auch größere Bereiche der Dicke D der Glasscheibe 5 mit ein und derselben
Glasleiste 6 überbrückt werden. Weiters können Toleranzen in der Dicke D der Glasscheibe
5 mit der erfindungsgemäßen Glasleiste 6 ausgeglichen werden.
[0027] Der Fortsatz 7 kann an seinem freien Ende mit einer Abschrägung 9 versehen sein.
Diese Abschrägung 9 erleichtert einerseits das Einführen des Fortsatzes 7 in die Nut
8 des Rahmens 3 und vergrößert andererseits den Verstellweg der Glasleiste 6 in einer
Richtung senkrecht zur Ebene der Glasscheibe 5. Dabei kann der Winkel α der Abschrägung
9 zur Ebene der Glasscheibe 5 etwa 5° bis 45° betragen.
[0028] Um einen besseren Halt der Glasleiste 6 im Rahmen 3 des Fensters 1 zu ermöglichen,
kann zumindest eine Fläche des Fortsatzes 7, welche eine Fläche der Nut 8 berührt,
mit einer Verrippung 10 oder dgl. versehen sein. Dabei ist diese Verrippung 10 vorzugsweise
umlaufend an einer Fläche des Fortsatzes 7 der Glasleiste 6 angeordnet. Üblicherweise
wird die Glasleiste 6 in der gewünschten Position durch zusätzliche Befestigungselemente,
vorzugsweise Nägel 11, fixiert, welche die Glasleiste 6 durchdringen und teilweise
in den Fensterrahmen 3 ragen (siehe Fig. 1 und 2). Dabei wird der Nagel 11 bevorzugterweise
in eine entsprechende Abstufung 12 in der Glasleiste 6 eingeschlagen, so dass dieser
von außen nicht sichtbar ist. Zusätzlich kann in die Abstufung 12 nach der Befestigung
der Glasleiste 6 eine Dichtung, beispielsweise aus Silikon (nicht dargestellt), eingebracht
werden. Die der Glasscheibe 5 zugewandte Fläche 13 der Glasleiste 6 kann mit einer
Dichtung aus elastischem Kunststoffmaterial (nicht dargestellt) versehen sein.
[0029] Um eine Beschädigung des Rahmens 3 des Fensters 1 beim Entfernen der Glasleiste 6
zu vermeiden, wird die Dicke d des Fortsatzes 7 der Glasleiste 6 kleiner als die Länge
L des Fortsatzes 7 der Glasleiste 6 gewählt, so dass es bei zu großer Krafteinwirkung
vor einer Beschädigung des Rahmens 3 zu einem Bruch des Fortsatzes 7 kommt. Zusätzlich
oder alternativ dazu kann der Fortsatz 7 auch eine Sollbruchstelle, welche beispielsweise
durch entsprechende Materialverjüngung an einer geeigneten Stelle des Fortsatzes 7
der Glasleiste 6 gebildet sein kann, erfolgen.
[0030] Die Fig. 2 und 4 zeigen das Fenster 1 gemäß Fig. 1 und 3 bei Einsatz einer Glasscheibe
5 mit größerer Dicke D. Entsprechend ist die Glasleiste 6 mit ihrem Fortsatz 7 weniger
tief in die Nut 8 im Rahmen 3 des Fensters 1 eingesetzt. Somit kann durch die erfindungsgemäße
Gestaltung der Glasleiste 6 ein Ausgleich verschieden dicker Glasscheiben 5 geschaffen
werden, ohne dass verschiedene Glasleisten 6 oder Vorlagebänder zwischen der Glasscheibe
5 und dem Rahmen 3 des Fensters 1 an der Außenseite verwendet werden müssen.
[0031] Die erfindungsgemäße Glasleiste ist ebenso bei Türen mit Glasscheiben und bei Fenstern
und Türen, welche nicht öffenbar sind, bei sogenannten Fixfenstern oder Fixtüren,
anwendbar.
1. Glasleiste (6) zum Halten einer in einem Fenster (1) oder einer Tür eingesetzten Glasscheibe
(5), mit einem im Wesentlichen senkrecht zur Ebene der Glasscheibe (5) orientierten,
umlaufenden Fortsatz (7) welcher zur Bildung einer kraftschlüssigen Verbindung in
eine umlaufende Nut (8) im Rahmen (3) des Fensters (1) oder der Tür einsetzbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz (7) eine im Wesentlichen konstante Dicke (d) aufweist, so dass die Glasleiste
in eine Nut (8) mit im Wesentlichen konstanter Breite (b) einsetzbar und in verschiedenen
Positionen senkrecht zur Ebene der Glasscheibe (5) fixierbar ist.
2. Glasleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz (7) an seinem freien Ende mit einer Abschrägung (9) versehen ist.
3. Glasleiste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (α) die Abschrägung (9) zur Ebene der Glasscheibe (5) 5° bis 45° beträgt.
4. Glasleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Fläche des Fortsatzes (7), welche eine Fläche der Nut (8) berührt,
mit einer Verrippung (10) oder dgl. versehen ist.
5. Glasleiste nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verrippung (10) oder dgl. umlaufend angeordnet ist.
6. Glasleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (d) des Fortsatzes (7) kleiner als die Länge (L) des Fortsatzes (7), ist.
7. Glasleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz (7) eine Sollbruchstelle aufweist.
8. Glasleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der, der Glasscheibe (5) zugewandten Fläche (13) eine Dichtung angeordnet ist.
9. Glasleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die der Glasscheibe (5) zugewandte Fläche (13) in an sich bekannter Weise eine Abstufung
(12) zur Aufnahme zusätzlicher Befestigungselemente aufweist.
10. Glasleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasleiste (6) aus Holz gebildet ist.
11. Glasleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasleiste (6) aus Kunststoff gebildet ist.
12. Glasleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasleiste (6) aus Metall gebildet ist.
13. Fenster (1) oder Tür mit einem Rahmen (3) und einer darin eingesetzten Glasscheibe
(5), welche an einer Seite von einer umlaufenden Glasleiste (6) gehalten wird, wobei
die Glasleiste (6) einen umlaufenden, im Wesentlichen senkrecht zur Ebene der Glasscheibe
(5) orientierten Fortsatz (7) aufweist, welcher Fortsatz (7) zur Bildung einer kraftschlüssigen
Verbindung in eine umlaufende Nut (8) im Rahmen (3) des Fensters (1) oder der Tür
einsetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz (7) im Wesentlichen konstante Dicke (d) aufweist, so dass die Glasleiste
in eine Nut (8) mit im Wesentlichen konstanter Breite (b) einsetzbar und in verschiedenen
Positionen senkrecht zur Ebene der Glasscheibe (5) fixierbar ist.
14. Fenster (1) oder Tür nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz (7) an seinem freien Ende mit einer Abschrägung (9) versehen ist.
15. Fenster (1) oder Tür nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (α) die Abschrägung (9) zur Ebene der Glasscheibe (5) 5° bis 45° beträgt.
16. Fenster (1) oder Tür nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Fläche des Fortsatzes (7), welche eine Fläche der Nut (8) berührt,
mit einer Verrippung (10) oder dgl. versehen ist.
17. Fenster (1) oder Tür nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Verrippung (10) oder dgl. umlaufend angeordnet ist.
18. Fenster (1) oder Tür nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (d) des Fortsatzes (7) kleiner als die Länge (L) des Fortsatzes (7) ist.
19. Fenster (1) oder Tür nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz (7) eine Sollbruchstelle aufweist.
20. Fenster (1) oder Tür nach einem der Ansprüche 13 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass an der der Glasscheibe (5) zugewandten Fläche (13) eine Dichtung angeordnet ist.
21. Fenster (1) oder Tür nach einem der Ansprüche 13 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die der Glasscheibe (5) zugewandte Fläche (13) in an sich bekannter Weise eine Abstufung
(12) zur Aufnahme zusätzlicher Befestigungselemente aufweist.
22. Fenster (1) oder Tür nach einem der Ansprüche 13 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasleiste (6) aus Holz gebildet ist.
23. Fenster (1) oder Tür nach einem der Ansprüche 13 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasleiste (6) aus Kunststoff gebildet ist.
24. Fenster (1) oder Tür nach einem der Ansprüche 13 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasleiste (6) aus Metall gebildet ist.
25. Fenster (1) oder Tür nach einem der Ansprüche 13 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzliche Befestigungselemente, vorzugsweise Nägel (11), vorgesehen sind.