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(11) |
EP 1 670 685 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.12.2007 Patentblatt 2007/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.10.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/052493 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/087596 (22.09.2005 Gazette 2005/38) |
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VERFAHREN ZUM VERPACKEN LANGGESTRECKTER GÜTER UND VORRICHTUNG ZUR DURCHFÜHRUNG DES
VERFAHRENS
METHOD FOR PACKING ELONGATED GOODS AND DEVICE FOR CARRYING OUT SAID METHOD
PROCEDE D'EMBALLAGE DE PRODUITS ALLONGES ET DISPOSITIF DESTINE A LA MISE EN OEUVRE
DE CE PROCEDE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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| (30) |
Priorität: |
11.10.2003 DE 10347332 08.10.2004 DE 102004049440
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.06.2006 Patentblatt 2006/25 |
| (73) |
Patentinhaber: Friedl, Ekkehard |
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51688 Wipperfürth (DE) |
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Erfinder: |
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- Friedl, Ekkehard
51688 Wipperfürth (DE)
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| (74) |
Vertreter: Müller, Enno et al |
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Rieder & Partner
Corneliusstrasse 45 D-42329 Wuppertal D-42329 Wuppertal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 031 526 US-A- 4 739 605
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WO-A-01/34473
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung nach den Merkmalen des
Oberbegriffs des Anspruchs 1 bzw. 16. Ein solches Verfahren und eine solche Vorrichtung
sind aus der
WO 01/ 34473 A1 bekannt.
[0002] Zum Verpacken langgestreckter Güter - wie Standen, Profile, Drahtabschnitte, Holzleisten,
längere Artikel im Lebensmittelbereich - ist es seit langem bekannt, das langgestreckte
Gut durch einen den Verpackungswerkstoff führenden Wickelring zu fördern unter Erzielung
eines wendelförmigen Umwickelns des langgestreckten Gutes. Auch sind schlauchartige
Verpackungen bekannt, die in ihrem Inneren das langgestreckte Gut aufnehmen. Eine
solche Vorrichtung ist beispielsweise aus der
US 4,610,124 bekannt. Mittels dieser Vorrichtung wird eine Schlaufe aus dem Verpackungswerkstoff
gebildet. Die Trennung des Verpackungswerkstoffes wird nach einem Schließen der Schlaufe
auf der Abführseite des Verpackungswerkstoffes vorgenommen. Die
GB 452 555 beschäftigt sich mit der Verpackung von Rund- oder Ovalgütern. Hierzu wird zunächst
ein Verpackungsabschnitt abgetrennt und dann zugeführt. Weiter ist aus der
US 3,566,752 eine zur Herstellung eines bestimmten, mit einem Aufreißstreifen versehenen Verpackungsmaterials
dienende Vorrichtung bekannt.
[0003] Dem Gegenstand der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Verfahren
und eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszugestalten, dass kurzfristig
und kostensparend Langgüter verpackbar sind.
[0004] Diese Aufgabe ist beim Gegenstand des Anspruches 1 bzw. 16 gelöst.
[0005] Zufolge derartiger Ausgestaltung ist ein Verfahren angegeben, welches sich speziell
zum Verpacken langgestreckter Güter eignet. Insbesondere kommen hierbei aus der Extrusionsmaschine
herauslaufende Profile in Betracht, welche Profile eine Länge von mehr als drei Metern
haben können. Ebenso ist es möglich, dass mehrere Extrusionsprofile in Nebeneinanderlage
umhüllt werden können. Im Einzelnen läuft das Verfahren so ab, dass zunächst der Verpackungswerkstoff
in einer Bahn quer zur Längserstreckung des Langgutes zugefördert wird. Diese Bahn
bildet auf dem Förderweg eine nach oben offene Schlaufe, in welche das Langgut eingelegt
wird. Danach werden gegenüberliegende Enden der Schlaufe gegeneinander gefahren. Es
erfolgt danach eine Trennung auf der Zuführseite des Verpackungswerkstoffes, so dass
die Schlaufenenden zur Sicherung an dem Langgut, eventuell bestehend aus mehreren
Extrusionsprofilen, miteinander verbunden werden. Auf diese Weise erhält das Langgut
kurzfristig und kostensparend die umhüllende Verpackung. Sie bringt mehr Schutz als
eine wendelförmig aufgebrachte Verpackung. Um auch ein oder beide Stirnenden des Langgutes
zu schützen, wird der Verpackungswerkstoff, welcher vorzugsweise von einer Vorratsrolle
abgezogen wird, mit einem axialen Überstand bezüglich der Längsachse des Langgutes
im Hinblick auf das vordere und/oder hintere Ende zugefördert. Als Material für den
Verpackungswerkstoff kann eine Kunststofffolie, Stoffbahn oder eine Papierbahn dienen.
Handelt es sich bezüglich des Materials um eine Kunststofffolie, bietet es sich erfindungsgemäß
an, dass die Schlaufenenden durch Schweißen miteinander verbunden werden. Die Verschweißung
erstreckt sich dabei über die gesamte Breite der Kunststofffolie und damit auch über
die Länge des Langgutes. Eventuell wäre auch eine punktuelle oder teilweise Verschweißung
über die Breite der Kunststofffolie möglich. Ferner können die über das Langgut vorstehenden
Enden des kunststoffartigen Verpackungswerkstoffes verschweißt werden, so dass das
Langgut in einem vollständig geschlossenen Sack einliegt und demgemäß einen hohen
Schutz erhält. Wird eine Papierbahn als Verpackungswerkstoff gewählt, so bietet es
sich an, die Schlaufenenden durch Kleben miteinander zu verbinden. Hierzu kann man
sich beispielsweise eines doppelseitigen Klebestreifens bedienen. Es ist jedoch auch
eine aufgebrachte Nassverklebung möglich. Bevorzugt wird ein Verpackungswerkstoff
gewählt, dessen Bahnbreite der Länge des Langgutes angepaßt ist. Sollen zum Beispiel
jedoch noch Langgüter größerer Länge nach dem erfindungsgemäßen Verfahren umhüllt
werden, so wäre es möglich, mehrere Folien bzw. Papierbahnen nebeneinander einlaufen
zu lassen. Diese können dann, wenn eine Überlappung vorgesehen wird, miteinander verklebt
oder verschweißt werden. Möglich ist es auch, dass ein Klebeband gleichzeitig mit
einläuft und einander benachbarte Längsabschnitte der Folienbahnen miteinander verbindet.
Im Detail arbeitet das Verfahren in der Weise, dass der Verpackungswerkstoff über
einen Zuführtisch zugefördert wird und in Einlaufrichtung von einem weiter vorne angeordneten
Halterungsteil gehaltert wird, mit einem freilaufenden Abschnitt zwischen dem Halterungsteil
und dem Zuführtisch. Dieser freilaufende Abschnitt dient der Übergabe des Langgutes
an den Verpackungswerkstoff. Diesem Übergeben kommt der Sachverhalt entgegen, dass
der freilaufende Abschnitt derart zugeführt wird, dass sich bereits vor Einlegen des
Langgutes die Schlaufe bildet. Also wird für das Langgut eine Tasche geformt, welche
in ihrer Beschaffenheit auf die Abmessungen des Langgutes abgestimmt ist. Eine Doppelfunktion
erfüllt der Zuführtisch dadurch, dass nach Einlegen des Langgutes die Schlaufe durch
Verfahren des Zuführtisches gegen das Halterungsteil geschlossen wird. Einerseits
führt der Zuführtisch den Verpackungswerkstoff beim Zufördern. Andererseits wird durch
ihn infolge des Abstandes zum Halterungsteil die Schlaufe gebildet, welche durch den
Zuführtisch durch Vorfahren desselben wiederum geschlossen wird. Auf diese Weise wird
ein geschlossener Sack zur Aufnahme des Langgutes geformt. Wenn dabei die Schlaufe
durch den Zuführtisch klemmend geschlossen wird, kann man auf zusätzliche Verschlussbauteile
verzichten, was sich verfahrenstechnisch als günstig erweist. Nach diesem Schließen
wird der Zuführtisch zusammen mit dem Halterungsteil in Fertigstellungsposition verfahren.
Auch diese Verlagerung wird ausgenutzt, im Zuge des Verfahrens in die Fertigstellungsposition
zugleich Verpackungsmaterial nachzuziehen. In dieser Fertigstellungsposition können
weitere Verfahrensschritte vorgenommen werden. Es kann dort eine Verbindung von zugeordneten
Endabschnitten der Schlaufe durchgeführt werden, nachdem zuvor zulaufseitig eine Abtrennung
des Verpackungswerkstoffes durchgeführt wurde. Diese Fertigstellungsposition eignet
sich insbesondere auch dafür, einen Verschluss der Schlaufe an einem oder beiden Enden,
die Stirnseiten verschließend, vorzunehmen. Dieses Verschließen kann je nach eingesetztem
Verpackungsmaterial in der geeigneten Weise geschehen. Erst durch Lösen der Klemmhalterung
wird anschließend das verpackte Langgut zum Abtransport freigegeben. Einhergehend
mit diesem Verfahrensschritt wird das verpackte Langgut zum Abtransport durch Lösen
der Klemmhalterung auf einen mit dem Zuführtisch verbundenen Abnahmetisch abgelegt.
Von hier aus kann das umhüllte Langgut, welches beispielsweise Extrusionsprofile sein
können, bequem abgenommen werden.
[0006] Vorzugsweise werden mindestens drei jeweils den Zuführtisch ausbildende Elemente
vorgesehen, die jeweils zum Erzielen der Klemmhalterung geeignet gestaltet sind und
zyklisch verfahren werden, um unter Nutzung derselben Elemente eine jeweils neue Verpackung
herzustellen. Dieses zyklische Verfahren geschieht also schrittweise mittels identisch
gestalteter Elemente, welche während des zyklischen Verfahrens unterschiedliche Funktionen
haben. Auch kann das Halterungsteil den Verpackungswerkstoff mittels Unterdruck halten,
weiter alternativ auch beispielsweise durch Ausbildung des Halterungsteiles in Form
einer Nagelleiste oder dergleichen. In einem alternativen Verfahrensablauf verfährt
das Halterungsteil im Zuge des Verfahrens in die Fertigstellungsposition ebenfalls
zumindest teilweise mit, dies gegebenenfalls unter weiterem Halten des Verpackungswerkstoffes
bis zum Ende des Verfahrweges, zufolge dessen rückwärtig des Halterungsteils Verpackungswerkstoff
von einer Vorratsrolle oder dergleichen nachgezogen wird. Diesbezüglich erweist es
sich weiter als vorteilhaft, wenn nach einem Abtrennen des Verpackungswerkstoffes
das Halterungsteil in seine Anfangsposition zurückverfahren wird. Entsprechend wird
mittels des bei der Vorverlagerung des Halterungsteiles nachgezogenen Verpackungswerkstoff-Abschnittes
im Zuge des Rücklaufens des Halterungsteiles in die Anfangsposition eine Schlaufe
vorgeformt. Bei der Verschweißung der Schlaufenenden wird der Selbstaufstelleffekt
des Verpackungswerkstoffes genutzt. Darüber hinaus kann die Schweissvorrichtung auch
einen Anhebelfinger oder dergleichen aufweisen, mit welchem die Schlaufenenden angehoben
werden.
[0007] Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zeichnet sich durch einen Zuführtisch
aus, über welchen Verpackungswerkstoff zuläuft, wobei weiter in Zulaufrichtung ein
Halterungsteil vorgesehen ist, in welchem ein Ende des Verpackungswerkstoffes gehaltert
ist unter Bildung eines freilaufenden Abschnittes zwischen Halterungsteil und Zuführtisch
und wobei weiter das Verpackungsmaterial quer zu einer Längserstreckung des Langgutes
zugefördet wird. Wesentlich ist, dass der Zuführtisch und zumindest ein Teil des Halterungsteils
gemeinsam in eine weitere sich in Zuführrichtung anschließende Position verfahrbar
sind. Die Zuförderung des Verpackungsmaterials, also des Verpackungswerkstoffes, geschieht
quer zur Längserstreckung des Langgutes. Bevorzugt werden mit der Vorrichtung aus
einer Herstellungsmaschine kommende Extrusionsprofile umhüllt, welche bei ihrer Lagerung
und Transport vor schädigenden äußeren Einflüssen geschützt werden sollen. Bautechnisch
günstig ist es, dass der Zuführtisch und das Halterungsteil in Zuführrichtung relativ
zueinander verfahrbar sind zum Schließen der Schlaufe. Das Schließen derselben kann
dabei günstig durch Klemmwirkung erzeugt werden.
[0008] Im Einzelnen verfügt die Vorrichtung über mindestens drei verfahrbare Zuführtisch-Elemente,
die jeweils einen Zuführtisch und zumindest einen Teil des Halterungsteils ausbilden,
welches Halterungsteil bspw. durch eine Rolle oder Walze bzw. über die Breite des
Zuführtisches gleichmäßig angeordnete Walzenabschnitte gebildet sein kann. Alternativ
kann das Halterungsteil auch durch einen Abschnitt des Zuführtisches selbst gebildet
sein. Die Zuführtisch-Elemente sind untereinander gleich gestaltet und beinhalten
zumindest einen Teil des Halterungsteil. Um nach Schließen der Schlaufe und Verfahren
des Zuführtisches in die anschließende Position den Verbindungsvorgang der Schlaufenenden
vornehmen zu können, ist eine Schneidvorrichtung vorgesehen. Diese trennt die zugeführte
Verpackungsbahn an der vorgegebenen Stelle. Hierzu ist die Schneidvorrichtung in Förderungsrichtung
jenseits des Halterungsteils vorgesehen. Die Zuführtisch-Elemente sind so der Vorrichtung
zugeordnet, dass sie zyklisch verfahrbar sind. Sie übernehmen je nach durcgeführtem
Taktschritt eine andere Funktion. Sie sind bevorzugt - bei Betrachtung eines ausgewählten
Punktes eines Zuführtisch-Elementes - in einer Vertikalebene zyklisch verfahrbar.
So kann auch der Zustand eintreten, dass ein nach unten verfahrenes Zuführtisch-Element
entgegen der Förderrichtung bewegbar ist. Diese Bewegung stört jedoch nicht den Arbeitsablauf
der Vorrichtung. Ferner ist die Vorrichtung so beschaffen, dass ein nach unten verfahrenes
Zuführtisch-Element vor einer Verpackungsmaterial-Vorratsrolle vertikal in Aufwärtsrichtung
verfahrbar ist. Es nimmt dann die Position des Zuführtisches ein, über welchen das
Verpackungsmaterial zugefördert wird. Weiterhin kann ein Zuführtisch-Element unterhalb
des Zuführtisches einen Ablagetisch aufweisen. Dieser dient bei in der entsprechenden
Position befindlichem Zuführtisch-Element der bequemen Abnahme des fertig verpackten
Langgutes. Zur Bildung des Halterungsteils weist die Vorrichtung eine Klemmwalze auf,
die mit dem Teil des Halterungsteils in dem Zuführtisch-Element zusammenwirkt, so
bspw. mit einer Gegenwalze. Es ist also nur eine einzige Klemmwalze vorgesehen, die
nacheinander mit den Gegenwalzen bzw. Teilen des Halterungsteils der Zuführtisch-Elemente
zusammenarbeitet. Bezüglich der Klemmwalze handelt es sich um eine ortsfest angeordnete,
welche bspw. die Gegenwalzen der Zuführtisch-Elemente passiert und im Augenblick des
Zusammenwirkens zur Festlegung des Verpackungswerkstoff-Endes dient. Auch ist noch
hervorzuheben, dass die Schlaufe unterhalb des Zuführtisches gebildet wird. Dies geschieht
infolge Schwerkraft, so dass weitere Bauteile zur Schaffung der Schlaufe nicht erforderlich
sind. Alternativ kann die Vorrichtung zur Bildung des Halterungsteils eine Unterdruckeinrichtung
aufweisen, die mit dem Teil des tischseitigen Halterungsteils zusammenwirkt. Eine
weitere Lösung sieht ein Halterungsteil in Form einer Nagelleiste vor. Die Unterdruckeinrichtung
ist zunächst stillstehend, woraufhin der zugeordnete Zuführtisch mit der darauf angeordneten
Verpackungswerkstofflage unter der Unterdruckeinrichtung fortfährt, dies soweit, bis
ein geeigneter Überstand zur Bildung des späteren Schlaufenendes gebildet ist. Die
Unterdruckeinrichtung ist in Zuführrichtung verfahrbar angeordnet, zum synchronen
Verfahren der Einrichtung mit dem Zuführtisch. Bevorzugt ist das Halterungsteil mit
einer Schneideinrichtung kombiniert ausgebildet. Entsprechend sind Schneideinrichtung
und Halterungsteil in einer weiteren Ausgestaltung zusammen in Zuführrichtung verfahrbar,
dies weiter bevorzugt synchron zur Verlagerung des Zuführtisches. Als besonders vorteilhaft
erweist sich eine Ausgestaltung, bei welcher der Zuführtisch eine quer zur Zuführrichtung
verlaufende Schneidnut aufweist. Diese weist eine Breite von etwa 1 bis 10 mm, bevorzugt
5 mm auf. Das zuführbare Schneidmesser kann eingeschwenkt werden, so beispielsweise
durch drehbewegliche Aufhängung desselben.
[0009] Nachstehend werden zwei Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäß gestalteten Vorrichtung
anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt
- Fig.1
- in schematischer Darstellung die erste Ausführungsform der Vorrichtung in ihrer Ausgangsstellung,
wobei der in Gestalt einer Kunststofffolie gebildete Verpackungswerkstoff über den
Zuführtisch I gelaufen und unter Bildung einer Schlaufe von dem Halterungsteil gefesselt
ist;
- Fig. 2
- die Folgedarstellung der Fig.1, mit in die Schlaufe eingelegtem Langgut;
- Fig. 3
- die Folgedarstellung der Fig. 2, unter Veranschaulichung mehrerer in die Schlaufe
eingelegter Langgüter bei vorgefahrenem Zuführtisch unter Schließen der Schlaufe;
- Fig. 4
- die Folgedarstellung der Fig. 3, wobei zwei einander benachbarte Zuführtisch-Elemente
mit dem zwischen ihnen befindlichen umhüllten Langgut in die Fertigstellungsposition
gefahren sind;
- Fig. 5
- die Folgedarstellung der Fig. 4 mit nach unten verfahrenem Zuführtisch-Element in
der Entnahmeposition des verpackten Langgutes;
- Fig. 6
- in schematischer Darstellung gemäß Fig.1 die zweite Ausführungsform der Vorrichtung;
- Fig. 7
- die Folgedarstellung der Fig. 6, mit in die Schlaufe eingelegtem Langgut;
- Fig. 8
- die Folgedarstellung der Fig. 7 bei vorgefahrenem Zuführtisch unter Schliessen der
Schlaufe;
- Fig. 9
- in einer Ausschnittdarstellung die Folgedarstellung der Fig. 8, eine Zwischenstellung
im Zuge des Verfahrens zweier benachbarter Zuführtisch-Elemente in die Fertigstellungsposition
betreffend;
- Fig. 10
- die Folgedarstellung der Fig. 9 die erreichte Fertigstellungsposition der zwei benachbarten
Zuführtisch-Elemente darstellend;
- Fig.11
- eine schematische Perspektivdarstellung einer Vorrichtung zur Abnahme des umhüllten
Langguts und
- Fig. 12
- eine perspektivische Darstellung einer Schneidvorrichtung.
[0010] Die zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignete Vorrichtung ist als
Ganzes mit der Ziffer 1 bezeichnet. Es liegt dabei eine schematische Darstellung vor.
Einlaufseitig besitzt die Vorrichtung 1 zwei parallel zueinander angeordnete Wangen
2 zur Lagerung einer Verpackungswerkstoff-Vorratsrolle 3. Letztere beinhaltet einen
Wickelkern 4, welcher zur nicht näher bezeichneten Lagerung der Vorratsrolle 3 dient.
Anstelle einer Lagerung der Verpackungswerkstoff-Vorratsrolle 3 um ein ortsfestes
Lager könnte auch ein tuchartiges Endloslager dienen, welches um entsprechende Rollen
geführt ist, von denen zumindest eine angetrieben ist. Beim Ausführungsbeispiel handelt
es sich bezüglich des Verpackungswerkstoffes um eine aus Kunststoff bestehende Folienbahn.
[0011] Der Verpackungswerkstoff-Vorratsrolle 3 sind zwei ein Walzenpaar bildende Rollen
5 und 6 von der Breite der Folienbahn nachgeordnet. Zumindest eine dieser Rollen 5,
6 ist in beiden Drehrichtungen antreibbar. Insbesondere die antreibende Rolle erstreckt
sich walzenbildend über die gesamte Breite der Folienbahn, wobei bevorzugt eine Segmentierung
vorgesehen ist, also eine Nebeneinanderanordnung mehrerer zueinander beabstandeter
Rollen. Der Vorratsrolle 3 und den Rollen 5, 6 sind in einer Vertikalebene drei zyklisch
verfahrbare Zuführtisch-Elemente I, II und III nachgeordnet. Letztere sind untereinander
gleich gestaltet.
[0012] Im Einzelnen beinhaltet jedes Zuführtisch-Element ein Kastenprofil 7, dessen Länge
der Breite der Folienbahn entspricht. Der Querschnitt des Kastenprofils 7 ist so gewählt,
dass die Höhe desselben ein Mehrfaches der Breite ausmacht. An der in Förderrichtung
der Verpackungsfolie 3' weisenden Längsseite bildet das Kastenprofil 7 Einschubleisten
aus zur wahlweisen Anbringung eines Abnahmetisches 8. Letzterer ist im Wege eines
Einschubes in verschiedenen Höhenlagen dem Kastenprofil 7 zuordbar. Die Länge des
Abnahmetisches 8 entspricht ebenfalls der Länge des Kastenprofils 7.
[0013] An seinem oberen Ende lagert das Kastenprofil 7 eine Gegenwalze 9, deren Länge derjenigen
des Kastenprofils 7 und der Breite der Folienbahn 3 entspricht. Die Gegenwalze 9 ist
bevorzugt über ihre Länge segmentiert, besteht demnach aus einer Nebeneinanderanordnung
mehrerer zueinander beabstandeter Rollen oder Walzenabschnitten. Die Gegenwalze 9
durchgreift eine Öffnung 10 eines Zuführtisches 11, welcher in geeigneter Weise mit
dem Kastenprofil 7 verbunden ist und eine Breite hat von der Breite der Folienbahn
3'. Die Gegenwalze 9 überragt daher geringfügig den Zuführtisch 11 und kann in Kontakt
treten zu der von den Rollen 5, 6 in Förderrichtung x bewegten Folienbahn 3'. Wie
aus den Zeichnungen ersichtlich ist, hat der Zuführtisch 11 in Förderrichtung x eine
größere Länge als der Abnahmetisch 8. Alternativ kann der Abnahmetisch 8 auch gleich
lang zum Zuführtisch 11 gebildet sein. Entsprechend stößt der Abnahmetisch 8 mit seinem
freien Randbereich zumindest in der Fertigstellungsposition gegen den Rücken des Kastenprofils
des vorgelagerten Zuführtisch-Elements.
[0014] Der Abnahmetisch 8 erstreckt sich zur Abstützung des Langgutes zumindest über die
gesamte Breite der Folienbahn. Diesbezüglich ist bevorzugt, den Abnahmetisch 8 aus
nebeneinander angeordneten, etwa gleichmäßig zueinander beanstandeten Abnahmezinken
zu bilden.
[0015] Die Zuförderungsrichtung x des Verpackungswerkstoffes bzw. der Folienbahn 3' verläuft
quer zur Längserstreckung eines Langgutes 12. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel
handelt es sich bezüglich des Langgutes 12 um aus einer Herstellungsmaschine kommender
Extrusionsprofile mit einer Länge von mehr als 1 Meter. Diese Extrusionsprofile bzw.
Langgüter gelangen nach dem Austreten aus der Herstellungsmaschine auf Stützrollen
13, welche an einem schwenkbaren Träger 14 angeordnet sind. In der Auflaufstellung
des Langgutes 12 sind die Stützrollen 13 in einer horizontalen Ebene hintereinander
angeordnet. Der Träger 14 vermag um eine Achse 15 des Maschinengestells in Uhrzeigerrichtung
zu verschwenken, so dass dann das bzw. mehrere Langgüter von den Stützrollen 13 abgleiten.
[0016] Die drei untereinander gleichen Zuführtisch-Elemente I, II und III können in der
in den Figuren rechteckig veranschaulichten Umlaufbahn unterschiedliche Positionen
A, B, C, D, E, und F einnehmen, und zwar während eines zyklischen Umlaufes. An der
Position C befindet sich eine ortsfest gelagerte Klemmwalze 16 von der Breite der
Folienbahn 3', welche im Zusammenwirken mit der ihr gegenüberliegenden Gegenwalze
9 des betreffenden Zuführtisch-Elementes ein Halterungsteil 17 bildet. Jenseits des
Halterungsteils 17 ist in Förderungsrichtung x eine Schneidvorrichtung 18 vorgesehen.
Diese kann ein Rollmesser oder ein Schneidmesser beinhalten. Das Widerlager für die
Schneidvorrichtung 18 bildet der Zuführtisch 11 des jeweiligen Zuführhsch-Elementes
I oder II oder III.
Es stellt sich folgende Wirkungsweise ein:
[0017] Gemäß der Ausgangsstellung nach Fig.1 befindet sich an der Position A das Zuführtisch-Element
I. Die Position B ist unbesetzt. Die Position C wird von dem Zuführtisch-Element II
eingenommen, während das Zuführtisch-Element III an der Position D liegt.
[0018] Die Folienbahn 3' wird mittels der Rollen 5, 6 von der Vorratsrolle 3 abgezogen und
überläuft den Zuführtisch 11 des an der Position A befindlichen Zuführtisch-Elementes
I. Das Ende 3" der Folienbahn 3' gelangt in das Halterungsteil 17, welches von der
Klemmwalze 16 und der Gegenwalze 9 gebildet wird. Aufgrund des weiteren Zulaufs des
Verpackungswerkstoffes bzw. der Folienbahn 3' entsteht zwischen dem Zuführungstisch
11 des Zuführungstisch-Elementes I und dem Halterungsteil 17 eine nach unten durchhängende
Schlaufe S. Nach Bildung einer ausreichend großen Schlaufe S beenden die Rollen 5,
6 die Zuführung der Folienbahn 3'. Einhergehend erhält der Träger 14 den Impuls mit
den das Langgut 12 aufnehmenden Stützrollen 13 in Abwärtsrichtung zu schwenken, wobei
das Langgut 12 von den Stützrollen 13 abgleitet und an die Schlaufe S übergeben wird.
Es stellt sich hierdurch die Lage gemäß Fig. 2 ein. Aus dieser Figur 2 ist auch ersichtlich,
dass das Zuführtisch-Element III über die Position E in die Position F gelaufen ist,
also dann unterhalb des Zuführtisch-Elementes I liegt. Durch das Gewicht des Langgutes
12, welches als Extrusionsprofil ausgebildet ist, erfolgt ein V-förmiges Ausstülpen
der Schlaufe S. Der nächste Verfahrensschritt besteht darin, dass das Zuführtisch-Element
I in die Position B vorfährt, vgl. Fig. 3. Hierbei wird die Schlaufe S geschlossen,
innerhalb welcher Schlaufe S mehrere Langgüter 12 in Nebeneinanderlage eingelegt worden
sind. Bevor die Tischkante 11' das Halterungsteil 17 erreicht, laufen die Rollen 5,
6 entgegen Abzugsrichtung um und bewirken ein Zurückfördern der Folienbahn 3' bei
gleichzeitiger Straffziehung im Schlaufenbereich. Hiernach setzt der Antrieb der Rollen
5, 6, aus, während die Tischkante 11' die Schlaufe S durch weiteres Vorfahren endgültig
schließt und dabei in Klemmlage zum Halterungsteil 17 bzw. der dortigen Gegenwalze
9 tritt. Der zuvor im Bereich der Schlaufe S vorhandene, zwischen Zuführtisch 11 und
Halterungsteil 17 sich erstreckende freilaufende Abschnitt ist nun vollständig geschlossen.
Nach diesem Schließen fährt das Zuführtisch-Element I zusammen mit dem Zuführtisch-Element
II in die Fertigstellungsposition D vor, vergleiche Figur 4. Im Zuge dieses Verfahrens
in die Fertigstellungsposition D wird zugleich Verpackungsmaterial bzw. die Folienbahn
3' nachgezogen. Da nun auch die Rollen 5, 6 in Förderrichtung angetrieben sind, hat
sich zwischen dem Zuführtisch-Element III, welches in die Position A in Aufwärtsrichtung
verfahren ist, und dem Halterungsteil 17 erneut eine Schlaufe S gebildet. In der Stellung
gemäß Figur 4 wird zwischen den Positionen C und D eine Abtrennung des Verpackungs-Werkstoffes
bzw. der Folienbahn 3' mittels der Schneideinrichtung 18 vorgenommen. Das bereits
vorhandene Schlaufenende 3" und das neu entstandene Schlaufenende 3''' treten gegeneinander,
und mittels einer an der Position D befindlichen Schweißeinrichtung 19 erfolgt das
Verbinden der Schlaufenenden 3" und 3''' durch Verschweißen. In dieser Position D
kann auch ein Verschluss der Schlaufe an einer oder beiden Enden, die Stirnseiten
des Langgutes 12 verschließend, vorgenommen werden.
[0019] Der nächste Verfahrensschritt ist aus Fig. 5 ersichtlich. Das Zuftihrtisch-Element
II ist in Abwärtsrichtung gefahren und nimmt die Position E ein. Ferner hat die Schweißvorrichtung
19 die miteinander verbundenen Schlaufenenden 3" und 3''' freigegeben, so dass nun
das verpackte Langgut auf den Abnahmetisch 8 des Zuführtisch-Elementes I aufsetzen
kann. Von hier aus erfolgt das Abnehmen des verpackten Langgutes 12. Gleichzeitig
mit diesem Vorgang ist bereits ein neues Langgut in die neu gebildete Schlaufe S eingelegt
worden, so dass ein erneuter Verfahrenszyklus stattfinden kann. Hierzu sei erwähnt,
dass das neu entstandene Schlaufenende 3" bei Einlegen des Langgutes 12 in die Schlaufe
um ein geringes Maß zurückgefördert wurde, so dass das vorliegende Schlaufenende 3"
die Länge wie beim ersten Zyklus besitzt. Im weiteren Verfahrensablauf schließt nach
Auffüllen der Schlaufe S das Zuführtisch-Element III die Schlaufe, so dass dann an
die Stelle des Zuführtisch-Elementes III das Zuführtisch-Element II treten kann. So
übernehmen die Zuführtisch-Elemente bei diesem zyklischen Verfahren der Elemente unterschiedliche
Funktionen.
[0020] Die Darstellungen in den Figuren 6 bis 11 zeigen eine zweite Ausführungsform der
Vorrichtung 1. Diese entspricht in weiten Teilen der Vorrichtung 1 der ersten Ausführungsform,
infolgedessen gleiche Bauteile bzw. Baugruppen gleiche Bezugsziffern tragen.
[0021] In dieser zweiten Ausführungsform ist das Halterungsteil 17 in Form einer Unterdruckeinrichtung
16' ausgebildet, welche mit einer tischseitigen Gegenwalze 9 wie im ersten Ausführungsbeispiel
zusammenwirken kann. Bevorzugt wirkt die Unterdruckeinrichtung 16' direkt mit dem
zugeordneten Zuführtisch 11 zusammen, so mit einem randseitigen Teil 9 des Tisches
11.
[0022] Die Schneidvorrichtung 18 ist mit dem Halterungsteil 17 kombiniert und entsprechend
in unmittelbarer Nachbarschaft zu diesem positioniert. Wie in den Darstellungen zu
erkennen, ist die Schneidvorrichtung 18 in Zuführrichtung x der Unterdruckeinrichtung
16' bzw. dem Halterungsteil 17 nachgeordnet.
[0023] Wie weiter insbesondere aus der perspektivischen Detaildarstellung in Fig.11 zu erkennen,
weist die Schneidvorrichtung 18 ein Messer 21 auf, welches um eine Achse y drehbeweglich
aufgehängt ist und zur Durchführung des Schneidvorganges in Richtung auf den Zuführtisch
11 geschwenkt wird. Die Schwenkstellungen werden erreicht durch Über- bzw. Unterlaufen
von Auflauf- (24) bzw. Ablaufschrägen (25), die endseitig des Halterungsteils 17 ausgebildet
sind, wobei die erzwungene Schwenkstellung des Messers 21 bspw. durch eine nicht näher
dargestellte Rastkugel-Sicherung (26) auslösbar verrastet ist. Das Messer 21 fährt
hierbei in eine quer zur Zuführrichtung x verlaufende Schneidnut 20 im Zuführtisch
11 ein. Weiter ist das Messer 21 an einem vom Halterungsteil 17 abragenden Halterungsarm
23 angelenkt derart, dass ein Abschwenken der Messerschneide in die Nut 20 etwa in
Zuführrichtung x erreichbar ist. Der Schneidvorgang wird erreicht durch Verlagerung
der Schneidvorrichtung 18 quer zur Zuführrichtung x entlang des eine Führung 22 ausformenden
Halterungsteils 17. Halterungsteil 17 und die hieran bevorzugt ausgebildete Führung
22 für die verlagerbare Schneidvorrichtung 18 sind in ihrer Erstreckung angepaßt an
die Breite des zu verarbeitenden Verpackungswerkstoffes.
[0024] Die Wirkungsweise der Vorrichtung 1 gemäß der zweiten Ausführungsform entspricht
zunächst im Wesentlichen der des anhand der Figuren 1 bis 5 beschriebenen ersten Ausführungsbeispieles.
So wird auch hier die Folienbahn 3' mittels der Rollen 5, 6 von der Vorratsrolle 3
abgezogen, wonach die Folienbahn 3' den Zuführtisch 11 des an der Position A befindlichen
Zuführtisch-Elements I überläuft. Das Ende 3" der Folienbahn 3' gelangt in das Halterungsteil
17, welches mittels der vorgesehenen Unterdruckeinrichtung 16' das Folienbahnende
3" in Zusammenwirkung mit dem tischseitigen Abschnitt 9 fixiert. Aufgrund des weiteren
Zulaufs des Verpackungswerkstoffes bzw. der Folienbahn 3' entsteht zwischen dem Zuführtisch
11 des Zuführtisch-Elements I und dem Halterungsteil 17 eine nach unten durchhängende
Schlaufe S, in welche das Langgut 12 übergeben wird. Es stellt sich hierdurch die
Lage gemäß Figur 7 ein. Im nächsten Verfahrensschritt fährt das Zuführtisch-Element
I in die Position B vor (vgl. Figur 8). Hierbei wird die Schlaufe S geschlossen. Zur
Straffung des Schlaufenbereichs laufen die Rollen 5, 6 bevor die Tischkante 11' das
Halterungsteil 17 erreicht, entgegen Abzugsrichtung um und bewirken somit ein Zurückfördern
der Folienbahn 3'. Hiernach setzt der Antrieb der Rollen 5, 6 aus, während die Tischkante
11' die Schlaufe S durch weiteres Vorfahren endgültig schliesst und dabei in Klemmlage
zum Halterungsteil 17 tritt. Die Schlaufe S ist nunmehr vollständig geschlossen. Nach
diesem Schliessen fährt das Zuführtisch-Element I zusammen mit dem Zuführtisch-Element
II in Richtung auf die Fertigstellungsposition D vor, wobei zunächst das Halterungsteil
17 mitsamt der Schneidvorrichtung 18 vom Zuführtisch 11 des Zuführtisch-Elements II
und teilweise vom Zuführtisch 11 des Zuführtisch-Elements I unterlaufen wird, soweit,
bis ein geeigneter Überstand der auf dem Zuführtisch 11 aufliegenden Folienbahn 3'
erreicht ist, welches Überstandsmaß zwischen dem nunmehr zum Halterungsteil 17 beabstandeten
Tischabschnitt 9 und der Schneidvorrichtung 18 etwa dem freien Auslippmaß des freizuschneidenden
Schlaufenendes 3''' entspricht (vgl. Fig. 9). Diese Stellung ist erreicht, wenn die
Schneidnut 20 des nachfolgenden Zuführtisches 11 des Zuführtisch-Elements I die durch
das Schneidmesser 21 definierte Schneidebene erreicht hat. Hiernach wird die Kombination
aus Schneidvorrichtung 18 und Halterungsteil 17 zusammen mit den Zuführtisch-Elementen
I und II in Zuführungsrichtung x verlagert soweit, bis das Zuführtisch-Element II
die Fertigstellungsposition D erreicht hat. Im Zuge dieser Verlagerung des Halterungsteiles
17 samt der Schneidvorrichtung 18 kommt die Unterdruckeinrichtung 16' zur Wirkung;
zieht demnach Material von der Vorratsrolle 3 nach. Nach Erreichen der Fertigstellungsposition
D erfolgt die Abtrennung des Verpackungswerkstoffes bzw. der Folienbahn 3' mittels
der Schneidvorrichtung 18. Das bereits vorhandene Schlaufenende 3" und das neu entstandene
Schlaufenende 3"' treten gegeneinander, was weiter noch durch einen nicht dargestellten
Anhebelfinger der Schweissvorrichtung 19 unterstützt sein kann. Mittels der Schweisseinrichtung
19 erfolgt das Verbinden der Schlaufenenden 3" und 3"' durch Verschweissen. Bevor,
wie anhand des ersten Ausführungsbeispiels erläutert, das Zuführtisch-Element II in
Abwärtsrichtung gefahren wird, verfährt die Kombination aus Halterungsteil 17 und
Schneidvorrichtung 18 wieder zurück in die Anfangsposition C, dies bei anhaltender
Unterdruckbeaufschlagung des freien Endes der Folienbahn 3'. Hierdurch wird ein erster
Teil der Schlaufe S für die nächste Verpackung ausgebildet. Der weitere Verfahrensablauf
entspricht dem des ersten Ausführungsbeispieles.
[0025] Wie weiter aus den Darstellungen zu erkennen, erstreckt sich der Abnahmetisch 8 unterseitig
des zugeordneten Kastenprofils 7, dies bei einer in Zuführrichtung x gemessenen Länge,
die größer ist als die Länge des Zuführtisches 11. Entsprechend unterfängt der Abnahmetisch
8 mit seinem freien Ende insbesondere in der Fertigstellungsposition das Kastenprofil
7 des vorgeordneten Zuführtisch-Elements II.
[0026] Das Zuführtisch-Element II verfährt nach Ablegen des verpackten Langgutes 12 auf
den Abnahmetisch 8 des Zuführtisch-Elements I zunächst weiter in Zuführrichtung x,
um nach Verlassen des Überstandabschnitts des Abnahmetisches 8 in Abwärtsrichtung
zu fahren.
[0027] Der Abnahmetisch 8 ist in diesem Ausführungsbeispiel über die in Breitenrichtung
der Folienbahn gemessene Länge segmentiert. Zwischen zwei zueinander beanstandeten
Abnahmezinken 8' ergibt sich ein Freiraum, über welchen sich das abgelegte Langgut
12 erstreckt. Zum Abtransport des Langguts 12 ist eine Transferwalze 27 vorgesehen,
die auf ihrem Mantel radial abragende Mitnahmestäbe 28 aufweist. Letztere sind bei
einer Ausrichtung der Walzenachse z quer zur Förderrichtung x entsprechend der Ausbildung
des Ablagetisches 8 bzw. der segmentierten Ablagezinken 8' auf Lücke angeordnet, greifen
demnach in den zwischen zwei benachbarten Ablagezinken 8' belassenen Freiraum. Die
Transferwalze wird zur Übergabe des Langguts 12 in Rotation versetzt, wobei die Mitnahmestäbe
28 von unten durch die Freiräume des Ablagetisches 8 treten und das Langgut 12 tragend
auf der gegenüberliegenden Seite zum weiteren Transport auf einen gleichfalls segmentierten
Übergabetisch 29 ablegen. Dieser Übergabetisch 29 kann - wie abgebildet - geneigt
ausgerichtet, weiter bspw. in Form eines Rollentisches ausgebildet sein. Über den
Umfang der Transferwalze 27 sind gleichmäßig zueinander beabstandet mehrere Mitnahmestäbe
28 vorgesehen.
[0028] Anstelle einer Kunststofffolie oder Papierbahn könnte auch ein anderer Verpackungswerkstoff
zum Einsatz gelangen. Beispielsweise wäre es möglich, Textilbahnen zu verwenden. Gegebenenfalls
wäre sogar der Einsatz von Metallfolien denkbar, wobei das Verbinden der Schlaufenenden
jeweils in der entsprechenden Weise zu geschehen hätte.
1. Verfahren zum Verpacken langgestreckter Güter (12), wie Extrusionsprofile, vorzugsweise
unmittelbar nach Herauslaufen der Güter aus einer Herstellungsmaschine der Güter,
mit einem Verpackungswerkstoff wie Folien- oder Papierbahn (3'), wobei der Verpackungswerkstoff
(3') quer zur Längserstreckung des Langgutes (12) zugefördert wird, das Langgut (12)
von oben in eine sich bildende Schlaufe (S) eingelegt wird, dann gegenüberliegende
Enden (3",3''') der Schlaufe (S) gegeneinander gefahren werden, eine Trennung auf
der Zuführseite des Verpackungswerkstoffen vorgenommen wird und die Schlaufenenden
(3", 3"') zur Sicherung des Langgutes miteinander verbunden werden, wobei weiter der
Verpackungswerkstoff (3') über einen Zuführtisch (11)gefördert wird und in Zulaufrichtung
von einem weiter vorne angeordneten Halterungsteil (17) gehaltert wird, mit einem
freilaufenden Abschnitt zwischen dem Halterungsteil (17) und dem Zuführtisch (11),
dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Schließen der Schlaufe (S) durch Vorfahren des Zufuhrtisches (11) gegen
das Halterungsteil (17), der Zuführtisch (11) zusammen mit zumindest einem Teil (9)
des Halterungsteils (17) in eine sich in Zuführrichtung (x) anschliessende Fertigstellungsposition
(D) verfahren wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verpackungswerkstoff (3') mit einem axialen Überstand bezüglich der Längsachse
des Langgutes (12) im Hinblick auf das vordere und/oder hintere Ende zugeführt wird.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlaufenenden (3", 3"') durch Schweißen miteinander verbunden werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlaufenenden (3". 3"') durch Kleben miteinander verbunden werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der freilaufende Abschnitt derart zugeführt wird, dass sich bereits vor Einlegen
des Langgutes (12) die Schlaufe (S) bildet.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass nach Einlegen des Langgutes (12) die Schlaufe (S) durch Vorfahren des Zuführtisches
(11) gegen das Halterungsteil (17) klemmend geschlossen wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Zuge des Verfahrens in die Fertigstellungsposition (D) zugleich Verpackungsmaterial
nachgezogen wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der Fertigstellungsposition (D) eine Verbindung von zugeordneten Endabschnitten
(3", 3''') der Schlaufe (S) durchgeführt wird, nachdem zulaufseitig eine Abtrennung
des Verpackungswerkstoffes (3') durchgeführt wurde.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in der Fertigstellungsposition (D) ein Verschluss der Schlaufe an einer oder beiden
Enden, die Stirnseiten des Langgutes (12) verschließend, vorgenommen wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das verpackte Langgut (12) durch Lösen der Klemmhalterung zum Abtransport freigegeben
wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das verpackte Langgut zum Abtransport durch Lösen der Klemmhalterung auf einen mit
dem Zuführtisch (11) verbundenen Abnahmetisch (8) abgelegt wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens drei jeweils den Zuführtisch (11) ausbildende Elemente (I, II, III) vorgesehen
werden, die jeweils zum Erzielen der Klemmhalterung geeignet gestaltet sind und zyklisch
verfahren werden, um unter Nutzung derselben Elemente eine jeweils neue Verpackung
herzustellen.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Halterungsteil (17) den Verpackungswerkstoff mittels Unterdruck hält.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass im Zuge des Verfahrens in die Fertigstellungsposition (D) das ein weiteres Teils
(16, 16') des Halterungsteils (17) mit verfährt.
15. Verfahren nach Anspruch 14 dadurch gekennzeichnet, dass nach einem Abtrennen des Verpackungswerkstoffes das weitere Teil (16,16') des Halterungsteils
(17) in seine Anfangsposition (C) zurückverfahren wird.
16. Vorrichtung zum Verpacken langgestreckter Güter (12), wie Extrusionsprofile, vorzugsweise
unmittelbar nach Herauslaufen der Güter (12) aus einer Herstellungsmaschine der Güter,
mit einem Verpackungswerkstoff wie Folien- oder Papierbahn, wobei ein Zuführtisch
(11), über welchen der Verpackungswerkstoff zuläuft, vorgesehen ist, wobei weiter
in Zuführrichtung (x) ein Halterungsteil (17) vorgesehen ist, in welchem ein Ende
(3") des Verpackungswerkstoffes (3') gehaltert ist unter Bildung eines freilaufenden
Abschnittes zwischen Halterungsteil (17) und Zuführtisch (11) und wobei weiter das
Verpackungsmaterial quer zu einer Längserstreckung des Langgutes (12) zugefördert
wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuführtisch (11) und das Halterungsteil (17) in Zuführrichtung (x) relativ zueinander
verfahrbar sind zum Schließen der Schlaufe (S), und dass der Zuführtisch (11) und zumindest ein Teil (9) des Halterungsteils (17) gemeinsam
in eine weitere sich in Zuführrichtung (x) anschließende Position (D) verfahrbar sind.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16 dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung über mindestens drei verfahrbare Zuführtisch-Elemente (I, II, III)
verfügt, die jeweils einen Zuführtisch (11) und zumindest einen Teil (9) des Halterungsteils
(17) ausbilden.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schneidvorrichtung (18) in Förderungsrichtung (x) jenseits des Halterungsteiles
(17) vorgesehen ist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführtisch-Elemente (I, II, III) zyklisch verfahrbar sind.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführtisch-Elemente (I, II, III) in einer Vertikalebene zyklisch verfahrbar
sind.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass ein nach unten verfahrbares Zuführtisch-Element (I bzw. II bzw. III) entgegen der
Förderrichtung (x) bewegbar ist.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass ein nach unten verfahrenes Zuführtisch-Element (I bzw. II bzw. III) vor einer Verpackungsmaterial-Vorratsrolle
(3) vertikal in Aufwärtsrichtung verfahrbar ist.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zuführtisch-Element (I bzw. II bzw. III) unterhalb des Zuführtisches (11) einen
Ablagetisch (8) aufweist.
24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur Bildung des Halterungsteils (17) eine Klemmwalze (16) aufweist,
die mit dem Teil (9) des Halterungsteils (17) zusammenwirkt.
25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmwalze (16) ortsfest angeordnet ist.
26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlaufe (S) unterhalb des Zuführtisches (11) gebildet wird.
27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) zur Bildung des Halterungsteils (17) eine Unterdruckeinrichtung
(16') aufweist, die mit dem Teil (9) des Halterungsteils (17) zusammenwirkt.
28. Vorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass das Teil (9) des Halterungsteils (17) eine Gegenwalze ist.
29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Teil (9) durch einen Abschnitt des Zuführtisches (11) gebildet ist.
30. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 27 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterdruckeinrichtung (16') in Zuführrichtung (x) verfahrbar angeordnet ist.
31. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass das Halterungsteil (17) mit einer Schneidvorrichtung (18) kombiniert ausgebildet
ist.
32. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuführtisch (11) eine quer zur Zuführrichtung (x) verlaufende Schneidnut (20)
aufweist.
1. A method for packaging elongate goods (12), such as extrusion profiles, preferably
directly after the goods emerge from a machine for manufacturing the goods, with a
packaging material such as a film or paper web (3'), the packaging material (3') being
supplied transverse to the longitudinal extent of the elongate product (12), the elongate
product (12) being inserted from above into a self-forming loop (S), opposite ends
(3'', 3''') of the loop (S) then being brought together, cutting being effected on
the feed side for the packaging material and the ends (3", 3''') of the loop being
connected together in order to secure the elongate product, the packaging material
(3') being in addition supplied by way of a feed table (11) and being held in the
direction of advance by a holding element (17) which is located farther forward, with
a free running portion between the holding element (17) and the feed table (11), characterized in that after the loop (S) has been closed, the feed table (11) together with at least one
part (9) of the holding element (17) is displaced into an adjoining, in the feed direction
(x), finishing position (D) by forward travel of the feed table (11) against the holding
element (17).
2. A method according to Claim 1, characterized in that the packaging material (3') is fed with an axial excess relative to the longitudal
axis of the elongate product (12) with respect to the leading and/or rearward end.
3. A method according to one of Claims 1 or 2, characterized in that the ends (3", 3''') of the loop are connected together by welding.
4. A method according to one of Claims 1 or 2, characterized in that the ends (3", 3''') of the loop are connected together by adhesive action.
5. A method according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the free running portion is fed in such a manner that the loop (S) is already formed
before the elongate product (12) is inserted.
6. A method according to one of Claims 1 to 5, characterized in that after the elongate product (12) is inserted, the loop (S) is clampingly closed by
forward travel of the feed table (11) against the holding element (17).
7. A method according to one of Claims 1 to 6, characterized in that in the course of the displacement into the finishing position (D), packaging material
is simultaneously drawn forward.
8. A method according to one of Claims 1 to 7, characterized in that in the finishing position (D), connection of associated end portions (3", 3"') of
the loop (S) is carried out, after cutting of the packaging material (3') is carried
out on the run-in side.
9. A method according to one of Claims 1 to 8, characterized in that in the finishing position (D), closure of the loop is effected at one or both ends,
closing off the ends of the elongate product (12).
10. A method according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the packaged elongate product (12) is freed for onward transport by release of the
clamping retention.
11. A method according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the packaged elongate product is deposited on a removal table (8) connected to the
feed table (11), for onward transport after release of the clamping retention.
12. A method according to one of Claims 1 to 11, characterized in that at least three elements (I, II, III) are provided, respectively defining the feed
table (11), each of which is configured to be suitable for achieving the clamping
retention, the elements being displaced in a cycle in order to provide in each case
new packaging while using the same elements.
13. A method according to one of Claims 1 to 12, characterized in that the holding element (17) holds the packaging material by means of vacuum.
14. A method according to one of Claims 1 to 13, characterized in that in the course of the displacement into the finishing position (D), a further part
(16, 16') of the holding element (17) is displaced along with said displacement.
15. A method according to Claim 14, characterized in that after cutting of the packaging material, the further part (16, 16') of the holding
element (17) is displaced back into its starting position (C).
16. Apparatus for packaging elongate goods (12), such as extrusion profiles, preferably
directly after the goods (12) emerge from a machine for manufacturing the goods, with
a packaging material such as a film or paper web, a feed table (11) being provided
by way of which the packaging material advances, in addition a holding element (17)
being provided in the feed direction (x), in which holding element one end (3") of
the packaging material (3') is held while a free running portion is formed between
holding element (17) and feed table (11) and in addition the packaging material being
supplied transverse to a longitudinal extent of the elongate product (12), characterized in that the feed table (11) and the holding element (17) are displaceable relative to one
another in the feed direction (x) in order to close the loop (S), and in that the feed table (11) and at least one part (9) of the holding element (17) are displaceable
together into an adjoining, in the feed direction (x), further position (D).
17. Apparatus according to Claim 16, characterized in that the apparatus has at least three displaceable feed table elements (I, II, III), which
respectively define a feed table (11) and at least one part (9) of the holding element
(17).
18. Apparatus according to Claim 16, characterized in that a cutting device (18) is provided in the supply direction (x) on the far side of
the holding element (17).
19. Apparatus according to one of Claims 17 or 18, characterized in that the feed table elements (I, II, III) are displaceable in a cyclic manner.
20. Apparatus according to Claim 19, characterized in that the feed table elements (I, II, III) are displaceable in a vertical plane in a cyclic
manner.
21. Apparatus according to one of Claims 19 or 20, characterized in that a downwardly displaceable feed table element (I or II or III) is movable in a direction
opposite to the supply direction (x).
22. Apparatus according to one of Claims 19 to 21, characterized in that a downwardly displaceable feed table element (I or II or III) is vertically displaceable
in an upward direction in front of a supply roll (3) for packaging material.
23. Apparatus according to one of Claims 19 to 22, characterized in that a feed table element (I or II or III) has a depositing table (8) beneath the feed
table (11).
24. Apparatus according to one of Claims 16 to 25, characterized in that the apparatus has a clamping roller (16) for forming the holding element (17), the
roller interacting with the part (9) of the holding element (17).
25. Apparatus according to Claim 24, characterized in that the clamping roller (16) is disposed to be fixed in location.
26. Apparatus according to one of Claims 16 to 25, characterized in that the loop (S) is formed underneath the feed table (11).
27. Apparatus according to one of Claims 16 to 26, characterized in that the apparatus (1) has a vacuum device (16') for forming the holding element (17),
the vacuum device interacting with the part (9) of the holding element (17).
28. Apparatus according to Claim 27, characterized in that the part (9) of the holding element (17) is a counter-roller.
29. Apparatus according to one of Claims 27 or 28, characterized in that the part (9) is formed by a portion of the feed table (11).
30. Apparatus according to one of Claims 27 to 29, characterized in that the vacuum device (16') is arranged to be displaceable in the feed direction (x).
31. Apparatus according to one of Claims 16 to 30, characterized in that the holding element (17) is formed combined with a cutting device (18).
32. Apparatus according to one of Claims 16 to 31, characterized in that the feed table (11) has a cutting groove (20) running transverse to the feed direction
(x).
1. Procédé pour le conditionnement de marchandises très allongées (12) telles que des
profilés par extrusion, de préférence immédiatement après la sortie des marchandises
d'une machine de production des marchandises, avec un matériau de conditionnement
tel qu'une bande (3') de film ou de papier, le matériau (3') de conditionnement étant
acheminé transversalement par rapport à l'étendue longitudinale de la marchandise
allongée (12), la marchandise allongée (12) étant insérée depuis le haut dans une
boucle (S) se formant d'elle-même, des extrémités opposées (3", 3"') de la boucle
(S) étant amenées l'une contre l'autre, une séparation étant pratiquée du côté de
l'amenée du matériau de conditionnement et les extrémités (3", 3"') de la boucle étant
reliées l'une à l'autre pour assurer la marchandise allongée, le matériau (3') de
conditionnement étant alors acheminé sur une table (11) d'amenée et maintenu dans
le sens d'arrivée par une partie (17) de maintien disposée plus avant, avec une partie
libre entre la partie (17) de maintien et la table (11) d'amenée, caractérisé en ce qu'une fois la boucle (S) fermée par une avancée de la table (11) d'amenée contre la
partie (17) de maintien, la table (11) d'amenée est placée ensemble avec au moins
une portion (9) de la partie (17) de maintien dans une position (D) de terminaison
s'ensuivant dans le sens (x) d'amenée.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le matériau (3') de conditionnement est amené avec un porte-à-faux axial relatif
à l'axe longitudinal de la marchandise allongée (12) en considération de l'extrémité
avant et/ou arrière.
3. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que les extrémités (3", 3"') de la boucle sont reliées l'une à l'autre par soudage.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que les extrémités (3", 3"') de la boucle sont reliées l'une à l'autre par collage.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la partie libre est amenée de telle sorte que la boucle (S) se forme déjà avant l'insertion
de la marchandise allongée (12).
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'après insertion de la marchandise allongée (12), la boucle (S) est fermée serrée par
une avancée de la table (11) d'amenée contre la partie (17) de maintien.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'au cours du procédé, dans la position (D) de terminaison, du matériau de conditionnement
est amené en même temps.
8. Procédé selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que dans la position (D) de terminaison, une liaison des parties terminales (3", 3"')
coordonnées de la boucle (S) est pratiquée après que côté arrivée, une séparation
du matériau (3') de conditionnement ait été effectuée.
9. Procédé selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que dans la position (D) de terminaison, une fermeture de la boucle est pratiquée à une
des deux extrémités, enfermant les faces frontales de la marchandise allongée (12).
10. Procédé selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la marchandise allongée (12) conditionnée est libérée par relâchement du maintien
serré pour évacuation.
11. Procédé selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la marchandise allongée conditionnée est déposée sur une table (8) de réception reliée
à la table (11) d'amenée pour évacuation par relâchement du maintien serré.
12. Procédé selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'au moins trois éléments (I, II, III) composant respectivement la table (11) d'amenée
sont prévus, lesquels sont respectivement configurés de façon appropriée pour obtenir
le maintien serré et sont actionnés cycliquement pour produire un conditionnement
respectivement nouveau en utilisant les mêmes éléments.
13. Procédé selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que la partie (17) de maintien maintient le matériau de conditionnement au moyen d'une
dépression.
14. Procédé selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce qu'au cours du procédé, dans la position (D) de terminaison, une autre portion (16, 16')
de la partie (17) de maintien participe à l'action.
15. Procédé selon la revendication 14, caractérisé en ce qu'après une séparation du matériau de conditionnement, l'autre portion (16, 16') de
la partie (17) de maintien est ramenée dans sa position (C) de départ.
16. Dispositif pour le conditionnement de marchandises très allongées (12) telles que
des profilés par extrusion, de préférence immédiatement après la sortie des marchandises
(12) d'une machine de production des marchandises, avec un matériau de conditionnement
tel qu'une bande de film ou de papier, une table (11) d'amenée étant prévue, par laquelle
le matériau de conditionnement est acheminé, une partie (17) de maintien étant alors
prévue dans le sens (x) d'amenée, dans lequel une extrémité (3") du matériau (3')
de conditionnement est maintenue en formant une partie libre entre la partie (17)
de maintien et la table (11) d'amenée, et le matériau de conditionnement étant alors
acheminé transversalement par rapport à l'étendue longitudinale de la marchandise
allongée (12), caractérisé en ce que la table (11) d'amenée et la partie (17) de maintien sont relativement déplaçables
l'une vers l'autre dans le sens (x) d'amenée pour fermer la boucle (S) et en ce que la table (11) d'amenée et au moins une portion (9) de la partie (17) de maintien
sont déplaçables ensemble dans une autre position (D) s'ensuivant dans le sens (x)
d'amenée.
17. Dispositif selon la revendication 16, caractérisé en ce que le dispositif dispose d'au moins trois éléments (I, II, III) de table d'amenée formant
respectivement une table (11) d'amenée et au moins une portion (9) de la partie (17)
de maintien.
18. Dispositif selon la revendication 16, caractérisé en ce qu'un dispositif (18) de coupe est prévu dans le sens (x) d'acheminement au-delà de la
partie (17) de maintien.
19. Dispositif selon l'une des revendications 17 ou 18, caractérisé en ce que les éléments (I, II, III) de table d'amenée sont déplaçables cycliquement.
20. Dispositif selon la revendication 19, caractérisé en ce que les éléments (I, II, III) de table d'amenée sont déplaçables cycliquement dans un
plan vertical.
21. Dispositif selon l'une des revendications 19 ou 20, caractérisé en ce qu'un élément (I ou II ou III) de table d'amenée déplaçable vers le bas est mobile contre
le sens (x) d'acheminement.
22. Dispositif selon l'une des revendications 19 à 21, caractérisé en ce qu'un élément (I ou II ou III) de table d'amenée déplacé vers le bas est déplaçable verticalement
dans le sens en amont devant un rouleau (3) de stock de matériau de conditionnement.
23. Dispositif selon l'une des revendications 19 à 22, caractérisé en ce qu'un élément (I ou II ou III) de table d'amenée présente une table (8) de réception
en dessous de la table (11) d'amenée.
24. Dispositif selon l'une des revendications 16 à 25, caractérisé en ce que le dispositif présente, pour former la partie (17) de maintien, un cylindre (16)
de blocage qui agit ensemble avec la portion (9) de la partie (17) de maintien.
25. Dispositif selon la revendication 24, caractérisé en ce que le cylindre (16) de blocage est agencé en position fixe.
26. Dispositif selon l'une des revendications 16 à 25, caractérisé en ce que la boucle (S) est formée en dessous de la table (11) d'amenée.
27. Dispositif selon l'une des revendications 16 à 26, caractérisé en ce que le dispositif (1) présente, pour former la partie (17) de maintien, une installation
(16') de dépression qui agit ensemble avec la portion (9) de la partie (17) de maintien.
28. Dispositif selon la revendication 27, caractérisé en ce que la portion (9) de la partie (17) de maintien est un contre-cylindre.
29. Dispositif selon l'une des revendications 27 ou 28, caractérisé en ce que la portion (9) est formée par un tronçon de la table (11) d'amenée.
30. Dispositif selon l'une des revendications 27 à 29, caractérisé en ce que l'installation (16') de dépression est agencée de façon déplaçable dans le sens (x)
d'amenée.
31. Dispositif selon l'une des revendications 16 à 30, caractérisé en ce que la partie (17) de maintien est agencée combinée avec un dispositif (18) de coupe.
32. Dispositif selon l'une des revendications 16 à 31, caractérisé en ce que la table (11) d'amenée présente une rainure (20) de coupe courant transversalement
par rapport au sens (x) d'amenée.
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