| (19) |
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(11) |
EP 1 670 692 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.12.2007 Patentblatt 2007/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.10.2004 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/011196 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/035378 (21.04.2005 Gazette 2005/16) |
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| (54) |
BEHÄLTER
CONTAINER
CONTENANT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL HR LT LV MK |
| (30) |
Priorität: |
07.10.2003 DE 10347378
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.06.2006 Patentblatt 2006/25 |
| (73) |
Patentinhaber: Huhtamaki Alf Zweigniederlassung der Huhtamaki
Deutschland GmbH & Co. KG |
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56859 Alf/Mosel (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- FRANZEN, Hans
56859 Bullay (DE)
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| (74) |
Vertreter: Fuchs |
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Patentanwälte
Postfach 46 60 65036 Wiesbaden 65036 Wiesbaden (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 205 399 GB-A- 929 088 US-A- 5 638 976
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FR-A- 2 058 808 US-A- 3 830 395
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Behälter mit Bodenschale und Deckelschale und mit Mitteln
zum Verriegeln der Deckelschale mit der Bodenschale.
[0002] Ein solcher Behälter ist beispielsweise aus der
US 3,830,395 A bekannt.
[0003] Derartige Behälter dienen zum Aufbewahren und zum Transport von Kleinteilen jeder
Art, insbesondere auch von Lebensmitteln wie beispielsweise Frischkäse, Joghurt und
dergleichen, und bei letzterem auch von Salatkompositionen, die mit Dressing versehen
sind oder zu denen nur noch das Dressing zugegeben werden muss.
[0004] Herkömmliche Behälter, beispielsweise für Joghurt, mit möglichst einfachem und preiswertem
Verschluss oder Verriegelungsmitteln verfügen über eine Bodenschale mit zugehöriger
Deckelschale, wobei die Deckelschale im Bereich des Öffnungsrandes über eine sogenannte
Deckelschürze mit Rastelementen verfügt ,die unter den Schalenrand greifen. Beim Öffnen
des Behälters wird die Deckelschürze über den Öffnungsrand gezogen. Hierzu muss man
unter die Deckelschürze greifen, die Schnappverriegelung lösen und den Deckel abnehmen.
Dies ist nicht nur unhandlich, sondern es besteht auch die Gefahr, dass die Finger
mit dem Behälterinhalt in Kontakt kommen.
[0005] Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, einen Behälter bereitzustellen,
dessen Verriegelungsmittel einerseits eine feste Verriegelung zwischen Bodenschale
und Deckelschale und andererseits ein leichtes Öffnen ermöglichen und der die Möglichkeit
bietet, den Behälter auch über Kopf halten zu können, ohne dass sich die Verriegelung
löst.
[0006] Die Lösung dieses technischen Problems erfolgt durch die Merkmale des unabhängigen
Anspruches. Vorteilhafte Weiterbildungen werden durch die abhängigen Ansprüche angegeben.
[0007] Erfindungsgemäß wurde erkannt, dass sich das oben genannte technische Problem mit
einem Behälter mit Bodenschale und Deckelschale und mit Mitteln zum Verriegeln der
Deckelschale mit der Bodenschale lösen lässt, bei der der im wesentlichen kreisrunde
Öffnungsrand der Bodenschale über mindestens zwei mit radialer Erstreckung ausgestattete,
jeweils mindestens einen Hinterschnitt aufweisende erste Abschnitte verfügt, wobei
die Deckelschale an ihrem Öffnungsrand über mindestens zwei, bezüglich der radialen
Erstreckung zu den ersten Abschnitten korrespondierende zweite Abschnitte verfügt,
und wobei die zweiten Abschnitte jeweils mindestens einen Hinterschnitt aufweisen,
der zu dem Hinterschnitt des zugehörigen ersten Abschnitts korrespondiert, so dass
es bei einer Drehung der Bodenschale relativ zu der Deckelschale zu einer Verriegelung
im Bereich der Hinterschnitte der ersten und zugeordneten zweiten Abschnitte kommt.
[0008] Als Hinterschnitt wird insbesondere eine Schräge angesehen, die mit einem korrespondierenden
Gegenstück einen Formschluss ermöglicht. Insbesondere hintergreifbare Laschen sind
keine Hinterschnitte im Sinne der Erfindung.
[0009] Die radiale Erstreckung bezeichnet horizontale Randbereiche, von Deckelschale und/oder
Bodenschale, die sich radial nach außen oder nach innen erstrecken.
[0010] Die Lösung weist den Vorteil auf, dass der Behälter auch bei größeren Kräften senkrecht
zu der durch den Öffnungsrand aufgespannten Ebene fest verschlossen bleibt, und trotz
der hohen Verschlusskraft ein leichtes Entriegeln möglich ist.
[0011] Weiterhin hat der Verschluss den Vorteil, dass im Falle leichter, fester Teile oder
von Flüssigkeiten im Behälter beim Öffnen nichts nach draußen gelangt. Befindet sich
beispielsweise im Behälter Salat mit einer Salatsauce, so besteht keine Gefahr, dass
beim Öffnen des Behälters Salatsauce herausspritzt, und sich der Benutzer die Hände
schmutzig macht.
[0012] Zum Verschließen und zum Öffnen werden Bodenschale und Deckelschale gegeneinander
gedreht. Je nach Ausgestaltung der ersten und zweiten Abschnitte kann Schließen und
Öffnen in derselben Drehrichtung erfolgen. Es kann der Behälter aber auch durch Rechtsdrehen
geschlossen und durch Linksdrehen geöffnet werden. Die ersten Abschnitte werden vorzugsweise
durch radiale Verbreitungen des Randes der Bodenschale gebildet.
[0013] Diese radialen Verbreiterungen können zu einer radialen Schnittlinie symmetrisch
oder asymmetrisch ausgebildet sein. Im ersten Fall weist der Öffnungsrand backenartige
Verbreiterungen auf, mit denen unter Beibehaltung der Drehrichtung der Behälter geschlossen
und geöffnet werden kann. Diese ersten Abschnitte wechseln sich in Umfangsrichtung
mit nicht verbreiterten Abschnitten des Öffnungsrandes ab, so dass beim Aufsetzen
der Deckelschale die korrespondierenden zweiten Abschnitte dort eingesetzt werden
können, die dann durch Verdrehen von Bodenschale und Deckelschale mit den ersten Abschnitten
in Eingriff gebracht werden können.
[0014] Die Umfangslängen der ersten und zweiten Abschnitte sind vorzugsweise gleich groß.
Es ist aber auch möglich, z. B. die Umfangslänge der ersten Abschnitte größer zu wählen
als die zweiten Abschnitte der Deckelschale. In jedem Fall müssen die Umfangslängen
der nicht verbreiterten Abschnitte des Öffnungsrandes der Bodenschale entsprechend
angepasst sein.
[0015] Im zweiten Fall weist der Öffnungsrand durch die asymmetrischen Abschnitte in Draufsicht
eine sägezahnartige Struktur auf. Die korrespondierenden zweiten Abschnitte des Deckelteils
bilden eine gegenläufige sägezahnartige Struktur. Bei dieser Ausführungsform erfolgt
das Verschließen des Behälters durch Verdrehen von Bodenschale und Deckelteil in eine
Richtung und das Öffnen durch Drehen in die entgegengesetzte Richtung.
[0016] Auch die Hinterschnitte der ersten und zweiten Abschnitte können hierbei zwar zueinander
korrespondierend, aber unterschiedlich ausgestaltet werden.
[0017] Es ist möglich, dass der erste und der korrespondierende zweite Abschnitt im Schnitt
die Form des Buchstabens Z aufweist. Dieses einfache Profil bietet im schräg nach
unten und zum Behälterinneren gerichteten Abschnitt einen Hinterschnitt auf. Die sich
nach außen bzw. nach innen erstreckenden Bereiche gewährleisten, dass sich im Verschlusszustand
die korrespondierenden Hinterschnitte von erstem und zweitem Abschnitt nicht voneinander
entfernen, da ansonsten die Verschlusskraft gemindert würde oder verloren ginge.
[0018] Weiterhin ist es möglich, dass der erste und der korrespondierende zweite Abschnitt
im radialen Schnitt ein Profil aufweisen, das drei radiale Erstreckungsbereiche umfasst,
zwischen denen mindestens ein Hinterschnitt sowie ggf. ein weitgehend senkrecht zur
Ebene der Öffnungsränder ausgerichteter Bereich angeordnet ist. Hierdurch wird der
Halt des Deckels gegenüber einem Z-Profil nochmals verbessert.
[0019] In einer vorteilhaften Weiterbildung besitzen der erste und der zweite Abschnitt
einen gewindeförmig ausgebildeten Hinterschnitt. In diesem Fall ändert sich in Umfangsrichtung
die Neigung des Hinterschnitts des ersten Abschnitts relativ zur Senkrechten, und
zwar nimmt sie zunächst zu damit der zugehörige zweite Abschnitt zusätzlich eingeklemmt
wird, was die Verschlusskraft nochmals steigert. Die Hinterschnittsfläche ist hierbei
bis zur Mitte des Abschnitts längs der Umfangsrichtung um eine Umfangslinie tordiert.
Nach dem Überschreiten der Mitte nimmt die Neigung des Hinterschnitts wieder ab, um
ein Öffnen des Behälters zu ermöglichen. Damit ist ein Verriegeln sowohl über eine
Linksdrehung, als auch über eine Rechtsdrehung möglich.
[0020] Zusätzlich zu den vorstehend genannten Ausbildungen der Hinterschnitte ist es möglich,
dass der erste und der zweite Abschnitt jeweils mindestens eine Gewindeschnur aufweisen.
Bei dieser Ausführungsform wird der Hinterschnitt durch die jeweilige Gewindeschnur
gebildet.
[0021] In einer weiteren Ausbildung ist vorgesehen, dass der erste und der zweite Abschnitt
zueinander korrespondierende Rampen aufweisen, wobei die Rampen auch gewindeförmig
ausgebildet sein können.
[0022] Jede Rampe weist mindestens eine Rampenfläche auf, die in Umfangsrichtung geneigt
ist. Die Rampenflächen der Bodenschale erstrecken sich vorzugsweise vom Öffnungsrand
nach unten. Die Rampenflächen der Deckelschale sind korrespondierend ausgebildet,
mit dem Effekt, dass beim Verschließen des Behälters die Rampenflächen aufeinandergleiten,
wodurch sich Bodenschale und Deckelschale aufeinander zu bewegen.
[0023] Es können auch je ersten und zweiten Abschnitt zwei oder mehr Rampenflächen kombiniert
sein.
[0024] Die Rampen bieten den Vorteil, dass die axiale Erstreckung der Hinterschnittflächen
der ersten und zweiten Abschnitte vergrößert wird, was die Verriegelung verbessert.
[0025] Um den Benutzer eine Hilfe anzubieten, wann der Behälter optimal verschlossen ist,
kann vorgesehen sein, dass der erste und der zweite Abschnitt jeweils im Bereich ihres
größten radialen Abstandes zum Zentrum des jeweiligen Öffnungsrandes eine Markierung
aufweisen. Es genügt, wenn mindestens einer der jeweiligen Abschnitte über eine jeweilige
Markierung verfügt, um dem Benutzer des Behälters die optimale Verschlussposition
bei übereinstimmenden Markierungen anzuzeigen. Die Markierung kann beispielsweise
eine Farbmarkierung sein, ein Zeichen wie beispielsweise ein Dreieck oder ein Pfeil.
Neben dieser visuellen Hilfe zum optimalen Verriegeln des Behälters kann die Markierung
auch in Form einer Einkerbung, einer Vertiefung oder anderweitig ausgestaltet gewählt
werden, mit der dem Benutzer neben der visuellen Hilfe ein taktiles Mittel zum Erfassen
der optimalen Verschlussposition gegeben wird.
[0026] Zum Ausführen der Drehbewegung von Hand kann der Behälter mit Drehhilfen ausgestattet
werden. Insbesondere bei domartigen Behältern mit glatter Oberfläche bietet es sich
an, dass die Deckelschale und/oder die Bodenschale über mehrere Ein- oder Ausbuchtungen
verfügt. Diese können in Deckelschale und/oder Bodenschale eingeformt sein und derart
bemessen sein, dass darin eine Fingerkuppe gelegt werden kann. Hierüber wird der Halt
der Finger beim Drehen verbessert und der Bedienkomfort erhöht.
[0027] Für den gleichen Zweck kann ferner eine Ausgestaltung gewählt werden, bei der die
Bodenschale und/oder die Deckelschale in ihrem unteren Bereich mehreckig ausgebildet
ist, beispielsweise in Form eines Dreiecks oder einer Raute. Auch in diesem Fall verfügt
der Behälter über eine Griffhilfe, die ein Abgleiten der Finger bei der Benutzung
des Behälters verhindert.
[0028] Vorzugsweise ist die Bodenschale oder die Deckelschale im Verschlussbereich mit einer
Dichtung ausgestattet. Die Dichtung ist im Randbereich vorzugsweise angeformt. Die
Dichtung kann innenliegend angeordnet sein und wird beim Zusammensetzen von Deckelschale
und Bodenschale nach innen gedrückt.
Die Dichtung kann gemäß einer besonderen Ausgestaltung durch Randbereiche von Deckelschale
und Bodenschale gebildet werden, die im verschlossenen Zustand aneinanderliegen. Um
ein dichtes Aneinanderliegen der Randbereiche zu gewährleisten, ist die Kombination
mit einer gewindeartigen Ausgestaltung der Hinterschnitte bevorzugt, weil beim Aufschrauben
des Deckels die Randbereiche gegeneinander gedrückt werden. Es wird dadurch eine Verspannung
erzeugt, die einen dichten Abschluss gewährleistet.
[0029] Vorzugsweise liegt der Randbereich der Deckelschale an der Innenseite der Bodenschale
an. Damit wird der Dichtbereich in das Innere der Bodenschale verlegt, was den Vorteil
hat, dass Flüssigkeit nicht bis in den Verschlussbereich, insbesondere den Bereich
der Hinterschnitte gelangen kann. Nach dem Entfernen der Deckelschale ist dieser Verschlussbereich
sauber, so dass sich der Benutzer beim Erfassen und Transport der Bodenschale die
Finger nicht schmutzig macht. Ein sauberer Verschlussbereich hat den weiteren Vorteil,
dass die Funktion der Verschlusselemente nicht beeinträchtigt wird.
[0030] Vorzugsweise weist die Deckelschale einen Randeinzug auf, der sich in das Innere
der Bodenschale erstreckt. Dadurch wird es auf einfache Weise möglich, den Dichtbereich
in das Innere der Bodenschale zu verlegen.
[0031] Bodenschale und Deckelteil bestehen vorzugsweise aus Kunststoffmaterial und werden
im Tiefziehprozess hergestellt.
Nachfolgend soll die Erfindung anhand der Figuren näher erläutert werden.
[0032] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine seitliche Draufsicht auf das Innere der Bodenschale,
- Fig. 2a
- eine seitliche Draufsicht auf die Außenseite der Deckelschale 2,
- Fig. 2b
- eine seitliche Draufsicht auf die Innenseite der Deckelschale,
- Fig. 3
- ein verschlossener Behälter in Seitenansicht,
- Fig. 3a-3d
- Schnitte in radialer Richtung des Verschlussbereichs,
- Fig. 4
- Ausführungsform des Verschlussbereichs mit Rampen,
- Fig. 5
- radialer Schnitt durch eine Rampe der Bodenschale,
- Fig. 6
- eine seitliche Draufsicht auf das Innere der Bodenschale gemäß einer weiteren Ausführungsform,
- Fig. 7
- eine seitliche Draufsicht auf die Außenseite einer zur Bodenschale gemäß Fig. 6 passenden
Deckelschale 2.
[0033] Figur 1 zeigt eine seitliche Draufsicht auf eine Bodenschale 1 mit Blick in das Innere
der Bodenschale. Der kreisrunde Öffnungsrand 3 besitzt einen kreisrunden, horizontal
nach außen gerichteten Teilbereich 3a. Oberhalb und auf der durch den Teilbereich
3a des Öffnungsrands 3 aufgespannten Ebene befindet sich eine im wesentlichen zylinderförmige
Erhöhung 15. Die Erhöhung 15 weist insgesamt vier erste Abschnitte 6, 6', 6", 6'''
mit radialer Erstreckung auf, deren Krümmungsradius wesentlich kleiner ist als der
kreisrunde Öffnungsradius. Diese verbreiterten Abschnitte 6, 6', 6", 6"' sind symmetrisch
ausgestaltet. Die Abschnitte 6, 6', 6", 6'" wechseln sich mit nicht radial verbreiterten
Bereichen 6a ab, und erstrecken sich über einen gewissen Umfangsbereich des Öffnungsrandes.
[0034] Abweichend von der oben beschriebenen Ausbildung des Öffnungsrandes 3 der Bodenschale
1 ist auch eine Ausbildung möglich, bei der der Öffnungsrand 3 keinen flachen, radial
ausgerichteten horizontalen Teilbereich 3a aufweist, sondern bei der die Wand 16 der
Bodenschale 1 direkt in die Außenumfangswand 15a der Erhöhung 15 und der ersten Abschnitte
6, 6', 6", 6''' übergeht, beispielsweise über eine Anformung der Abschnitte 6, 6',
6", 6''' von außen an die Behälterwand.
[0035] Die Umfangslänge der Abschnitte 6a ist gleich oder größer als die Umfangslänge der
Abschnitte 6, 6', 6", 6"'.
[0036] Jede der vier in Figur 1 gezeigten ersten Abschnitte 6, 6', 6", 6''' verfügt an der
Außenumfangswand 15a über eine Hinterschneidung bzw. einen Hinterschnitt 4, 4', 4",
4"' von denen wegen der Perspektive der Darstellung nur zwei zu erkennen sind, nämlich
die Hinterschnitte 4 und 4'" der ersten Abschnitte 6 und 6"'. Der Hinterschnitt 4
wird durch eine Neigung der Außenumfangswand 15a der Abschnitte 6, 6', 6", 6'" gebildet.
Die einfachste Geometrie ist dann gegeben, wenn sich die Hinterschneidungen jeweils
über die gesamte Umfangslänge der Abschnitte 6, 6', 6", 6'" erstrecken.
[0037] Optional verfügt mindestens einer der ersten Abschnitte 6, 6', 6", 6"' über eine
Markierung 12. Vorliegend zeigt die Bodenschale 1 vier Markierungen 12, 12', 12",
12"' in Form einer Einkerbung. Die rund ausgebildeten Einkerbungen 12, 12', 12", 12"'
befinden sich mittig in der geneigten Wand 15a, die die Hinterschneidungen 4, 4',
4", 4"' bildet.
[0038] Die Bodenschale 1 hat grundsätzlich eine beliebige Form unterhalb des im wesentlichen
kreisrunden Öffnungsrandes 3. In Figur 1 ist die Wand 16 unterhalb des Öffnungsrandes
3 zylindersymmetrisch ausgebildet. An diese zylindersymmetrische Wand 16 schließt
sich eine Ausbuchtung 17 an, die mehreckig ausgebildet ist. In der Figur 1 ist diese
Ausbuchtung 17 sechseckig, steht nach außen vor, ist an die Bodenschale 1 angeformt,
und dient beim Halten der Bodenschale 1 von der rückwärtigen Seite her zum besseren
Festhalten mit der Hand beim Ausführen der Drehbewegung. An den sechseckig ausgebildeten
Bereich 18a schließt sich die Standfläche 18b an und die gegenüber der Standfläche
18b leicht erhabene Fläche 19.
[0039] Figur 2a zeigt eine Deckelschale 2 von oben in seitlicher Aufsicht. Der Blick ist
auf die Außenseite der Deckelschale 2 gerichtet.
[0040] Die Deckelschale 2 weist ebenfalls einen im wesentlichen kreisrunden Öffnungsrand
3' auf, welcher flach und nach außen gerichtet ist. Der Radius dieses Öffnungsrandes
3' entspricht dem des Öffnungsrandes 3 der Bodenschale 1. Korrespondierend zu den
ersten Abschnitten 6, 6', 6", 6''' der Bodenschale 1 hat die Deckelschale 2 zweite
Abschnitte 7, 7', 7", 7"' mit geringfügig größerer radialer Erstreckung wie die ersten
Abschnitte 6, 6', 6", 6''' der Bodenschale 1, die sich in Umfangsrichtung mit den
radial nach außen vorstehenden Abschnitten 7a abwechseln. Insofern korrespondieren
die zweiten Abschnitte 7, 7', 7", 7'" zu den ersten Abschnitten 6, 6', 6", 6"' und
die Bereiche 6a mit den Abschnitten 7a. Die Umfangslänge der zweiten Abschnitte 7,
7', 7", 7"' entsprechen hierbei der Umfangslänge der ersten Abschnitte 6, 6', 6",
6"'. Zwischen den Abschnitten 7, 7', 7", 7"' und der gewölbten Deckelwand befindet
sich ein ringförmiger Randeinzug 2a, der sich in das Innere der Bodenschale 1 erstreckt.
[0041] Im oberen zentralen Bereich der Deckelschale 2 erkennt man Einbuchtungen 13, welche
in das Behälterinnere weisen. Sie ermöglichen eine Positionierung der Finger der Bedienperson
in den Einbuchtungen 13 und verhindern ein Abrutschen beim Schließen oder Öffnen des
Behälters.
[0042] Fig. 2b zeigt die Deckelschale 2 von oben in seitlicher Aufsicht, wobei diesmal der
Blick in das Innere gerichtet ist. Man erkennt die zweiten, nach innen ragenden Abschnitte
7, 7', 7", 7"' der Deckeischale 2 mit zugehörigen Hinterschnitten 5, 5', 5", 5"',
von denen aufgrund der Perspektive nur zwei, nämlich 5 und 5"', der zweiten Abschnitte
7 und 7"' sichtbar sind. Die Hinterschnitte 5, 5', 5", 5"' der Deckelschale 2 werden
in dieser Darstellung durch eine konstante Neigung der Innenumfangswand 15b gebildet.
[0043] Die ersten und zweiten Abschnitte 6, 6', 6", 6"' und 7, 7', 7", 7"' stellen in Gestalt
der Hinterschnitte 4 und 5 konusförmige Flächen bereit, die bei einer Drehbewegung
der Bodenschale 1 relativ zur Deckelschale 2 über Formschluss verriegeln. Die Markierungen,
beispielsweise in Form einer farblichen Markierung oder von Vorsprüngen 12a, 12a',
12a", 12a"' wie in Figur 2b, geben die optimale Position für einen festen Verschluss
an.
[0044] Während in der Bodenschale insgesamt vier Markierungen 12 vorgesehen sind, reicht
es aus, wenn in Abweichung von Fig. 2b nur eine Markierung 12a in der Deckelschale
2 vorgesehen ist.
[0045] In der Fig. 2b ist außerdem am Innenrand des Öffnungsrandes 3 die Dichtung 14 eingezeichnet.
[0046] Gemäß Figur 3 erkennt man einen Behälter mit Deckelschale 2 und Bodenschale 1, dessen
Verschlussbereich rechts außen über einen Kreis eingefasst ist. Dieser markierte Bereich
wird in den Figuren 3a-d unten vergrößert im Schnitt dargestellt.
[0047] In den Fig. 3a-d ist der Randeinzug 2a des Deckels 2 zu sehen, der ringförmig eingeformt
ist. Die gewölbte Deckelwand 2b erstreckt sich in das Innere der Bodenschale 1 und
geht in einen ansteigenden Randabschnitt 14b über, der an die Kontur des Randabschnitts
14a der Bodenschale 1 angepasst ist. Beim Aufsetzen bzw. Aufschrauben der Deckelschale
2 auf die Bodenschale 1 werden die Randabschnitte 14a, 14b gegeneinander gedrückt,
so dass eine Dichtung 14 entsteht. Flüssigkeit im Innern des Behälters kann somit
nicht bis in den Verschlussbereich der Hinterschnitte 4, 5 gelangen.
[0048] Gemäß Figur 3a kann die Deckelschale 2 an ihrem Außenbereich einen ersten Abschnitt
mit Z-förmiger Profilierung aufweisen, und besitzt insofern einen Hinterschnitt 5,
der durch eine schräge Fläche gebildet wird. Die Bodenschale 1 weist korrespondierend
hierzu einen zweiten Abschnitt mit Z-förmigem Profil und ebenfalls eine zugehörige
Hinterschneidung 4 auf. Deckel- und Bodenschale besitzen somit zwei radiale Erstreckungen
oder Randbereiche 8, 8". Durch den beim Zusammenschrauben von Deckel- und Bodenschale
auf die Randabschnitte 14a, b ausgeübten Pressdruck kann sich der Bereich 8 aufstellen,
was durch die gestrichelte Linie in Fig. 3A übertrieben eingezeichnet ist. Hierdurch
wird der Randabschnitt 14b zusätzlich nach innen und gegen den Randabschnitt 14a gezogen.
Die Verbindung zwischen Deckel 2 und Bodenschale 1 erfolgt dann über einen Formschluss.
[0049] In einer weiteren Ausgestaltung gemäß Fig. 3b weisen der erste und der korrespondierende
zweite Abschnitt in der Seitenansicht ein Profil auf, das drei radiale Erstreckungsbereiche
8, 8', 8" umfasst, zwischen denen mindestens ein Hinterschnitt 4 bzw. 5 sowie gegebenenfalls
ein weitgehend senkrecht verlaufender Bereich 9 angeordnet ist, vgl. Fig. 3b.
[0050] In der in Fig. 3c gezeigten Ausführungsform werden die in Fig. 3b gezeigten Hinterschnittflächen
durch vertikale Flächen gebildet. Die Hinterschnitte 4, 5 werden durch den Rücksprung
30 erzeugt, der auch in der Fig. 3b vorhanden ist.
[0051] In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der erste und der zweite Abschnitt
zueinander korrespondierende Gewindeschnüre 10, 10' aufweisen.
[0052] Die Hinterschnittflächen 4 und 5 können jeweils eine im wesentlichen vertikal verlaufende
Fläche darstellen, und selbst keine konusförmige Ausbildung aufweisen, vgl. Fig. 3d.
Diese Fläche weist Gewindeschnüre 10, 10' auf, die ihrerseits einen Hinterschnitt
aufweisen.
[0053] In einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung (Fig. 4) weisen der erste und der zweite
Abschnitt zueinander korrespondierende Rampen 11 bzw. 11' auf. Die Rampe 11 der Deckelschale
2 weist eine dreieckförmige Seitenwand 22 mit Rampenflächen 24 und 24' auf. Korrespondierend
hierzu weist die Bodenschale eine dreieckförmige Seitenwand 23 mit Rampenflächen 25
und 25' auf. An der Nahtstelle der Rampenflächen 24 und 24' bzw. 25 und 25' befindet
sich eine Ausbuchtung 20' bzw. eine hierzu korrespondierende Vertiefung 20. Beim Verschließen
rastet die Ausbuchtung 20' in die Vertiefung 20 ein, und die jeweiligen Rampenflächen
24, 24', 25, 25' von Bodenschale 1 und Deckel 2 stehen in flächigem Kontakt zueinander.
Über den flächigen Kontakt der in die Rampen 11, 11' hineinragenden geneigten Flächen
der Hinterschnitte beiden Rampen wird der Verschluss bewirkt. Das Einrasten der Ausbuchtung
20' in die Vertiefung 20 stellt hierbei ein zur Rampe optionales taktiles Hilfsmittel
zur Bestimmung der optimalen Verschlussposition dar.
[0054] Über die Seitenwand 23, den Hinterschnitt 4 und die zugehörige Bodenwand 28 wird
ein Kanal definiert (siehe Fig. 5), in den die zugehörige Rampe 11 der Deckelschale
2 einfahren kann. Durch diese Lösung wird der Hinterschnitt 4 der Bodenschale 1 nach
unten verlängert, was den Formschtuss verbessert. Die Wölbung 21 am Grund des Kanals
stellt das Verriegelungselement der Behälterschale dar.
[0055] Figuren 6 und 7 zeigen eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Behälters.
Fig. 6 zeigt eine Bodenschale 1 mit vier ersten Abschnitten 6, 6', 6", 6"', die ohne
Beabstandung den Öffnungsrand 3 der Bodenschale 1 vollständig umfassen. Jeder erste
Abschnitt 6, 6', 6", 6'" zeigt eine stetig zunehmende radiale Erstreckung nach außen
auf. Nach Erreichen der maximalen radialen Erstreckung beginnt ein weiterer erster
Abschnitt 6, 6', 6", 6'" mit zunächst kleiner und anschließend größer werdender radialer
Erstreckung. Dadurch kommt es zur Ausbildung von Ecken 26, 26', 26", 26"' und in Draufsicht
zu einer sägezahnartigen Ausgestaltung. Jeder Abschnitt 6, 6', 6", 6'" weist über
die gesamte Umfangserstreckung einen Hinterschnitt 4, 4', 4", 4"' auf.
[0056] Fig. 7 zeigt die zu Fig. 6 korrespondierende Deckelschale 2 mit korrespondierenden
zweiten Abschnitten 7, 7', 7", 7"'. Während bei den ersten Abschnitten 6, 6', 6",
6'" gemäß Fig. 6 die radiale Erstreckung im Uhrzeigersinn zunimmt, nimmt sie bei der
Deckelschale 2 entgegen des Uhrzeigersinns zu, vgl. Fig. 7. Auch bei der Deckelschale
kommt es zur Ausbildung von Ecken 27, 27', 27", 27"' und einer korrespondierenden
Sägezahnstruktur. Beim Schließen kommt es so zu einem Formschluss in dem Bereich der
ersten Abschnitte 6, 6', 6", 6''' der Bodenschale 1, und zwar im Bereich der größten
radialen Erstreckung.
[0057] Auch bei dieser Ausführungsform sind Markierungen 12, 12', 12", 12"' in Form von
Einkerbungen oder Ausnehmungen und nach innen weisenden Vorsprüngen 12a, 12a', 12a",
12a"' vorhanden. Die Deckelschale weist Einbuchtungen 13 auf.
Bezugszeichenliste
[0058]
- 1
- Bodenschale
- 2
- Deckelschale
- 2a
- Randeinzug
- 2b
- Deckelwand
- 3
- Öffnungsrand der Bodenschale
- 3a
- Teilbereich des Öffnungsrandes 3
- 3'
- Öffnungsrand der Deckelschale
- 4, 4', 4", 4"'
- Hinterschnitt der Bodenschale
- 5, 5', 5", 5"'
- Hinterschnitt der Deckelschale
- 6, 6', 6", 6"'
- erster Abschnitt (der Bodenschale)
- 6a
- nicht verbreiterter Bereich
- 7, 7', 7", 7'"
- zweiter Abschnitt (der Deckelschale)
- 7a
- radial nach außen vorstehender Abschnitt
- 8, 8', 8"
- radialer Erstreckungsbereich
- 9
- vertikaler Bereich
- 10, 10'
- Gewindeschnur
- 11
- Rampe der Deckelschale
- 11'
- Rampe der Bodenschale
- 12, 12', 12", 12"'
- Markierung
- 12a, 12a', 12a", 12a"'
- Vorsprung
- 13
- Einbuchtung
- 14
- Dichtung
- 14a
- Randbereich
- 14b
- Randbereich
- 15
- zylinderförmige Erhöhung
- 15a
- Außenumfangswand
- 15b
- Innenumfangswand
- 16
- Wand
- 17
- Ausbuchtung
- 18a
- sechseckiger Bereich
- 18b
- Standfläche
- 19
- erhabene Fläche
- 20
- Vertiefung
- 20'
- Ausbuchtung
- 21
- Wölbung
- 22
- Seitenwand der Deckelschale
- 23
- Seitenwand der Bodenschale
- 24,24'
- Rampenfläche der Deckelschale
- 25,25'
- Rampenfläche der Bodenschale
- 26, 26', 26", 26"'
- Ecke der Bodenschale
- 27
- Ecke der Deckelschale
- 28
- Bodenwand
- 30
- Rücksprung
1. Behälter mit Bodenschale (1) und Deckelschale (2), und mit Mitteln zum Verriegeln
der Deckelschale mit der Bodenschale,
dadurch gekennzeichnet,
dass der kreisrunde Öffnungsrand (3) der Bodenschale (1) über mindestens zwei mit radialer
Erstreckung (8, 8', 8") ausgestattete, jeweils mindestens einen Hinterschnitt (4,
4', 4", 4"') aufweisende erste Abschnitte (6, 6', 6", 6"') verfügt,
dass die Deckelschale (2) an ihrem Öffnungsrand (3') über mindestens zwei, bezüglich der
radialen Erstreckung (8, 8', 8") zu den ersten Abschnitten korrespondierende zweite
Abschnitte (7, 7', 7", 7"') verfügt,
und dass die zweiten Abschnitte (7, 7', 7", 7"') jeweils mindestens einen Hinterschnitt (5,
5', 5", 5"') aufweisen der zu dem Hinterschnitt (4, 4', 4", 4"') des zugehörigen ersten
Abschnitts (6, 6', 6", 6"') korrespondiert, so dass es bei einer Drehung der Bodenschale
(1) relativ zu der Deckelschale (2) zu einer Verriegelung im Bereich der Hinterschnitte
(4, 4', 4", 4"', 5, 5', 5", 5"') der ersten und zugeordneten zweiten Abschnitte kommt.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abschnitt (6, 6', 6", 6"') und der korrespondierende zweite Abschnitt (7,
7', 7", 7"') im Schnitt die Form des Buchstabens Z aufweisen.
3. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abschnitt (6, 6', 6", 6"') und der korrespondierende zweite Abschnitt (7,
7', 7", 7"') im Schnitt ein Profil aufweisen, das drei radiale Erstreckungsbereiche
(8, 8', 8") umfasst, zwischen denen mindestens ein Hinterschnitt (4) sowie ggf. ein
vertikaler Bereich (9) angeordnet ist.
4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abschnitt (6, 6', 6", 6''') und der zweite Abschnitt (7, 7', 7", 7''')
einen gewindeförmig ausgebildeten Hinterschnitt (4, 5) besitzen.
5. Behälter nach ein Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abschnitt (6, 6', 6", 6''') und der zweite Abschnitt (7, 7', 7", 7''')
jeweils mindestens eine Gewindeschnur (10, 10') aufweisen.
6. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abschnitt (6, 6', 6", 6"') und der zweite Abschnitt (7, 7', 7", 7"') zueinander
korrespondierende Rampen (11, 11') aufweisen.
7. Behälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampen (11, 11') gewindeförmig ausgebildet sind.
8. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Abschnitte (6, 6', 6", 6''') und zweiten Abschnitte (7, 7', 7", 7''')
eine stetig zunehmende radiale Erstreckung aufweisen.
9. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abschnitt (6, 6', 6", 6"') und der zweite Abschnitt (7, 7', 7", 7"') jeweils
im Bereich ihres größten radialen Abstandes zum Zentrum des jeweiligen Öffnungsrandes
eine Markierung (12, 12', 12", 12"', 12a, 12a', 12a", 12a"') aufweisen.
10. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckelschale (1) und/oder die Bodenschale (2) über mindestens eine Einbuchtung
(13, 17) verfügt.
11. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenschale (1) und/oder die Deckelschale (2) in ihrem unteren Bereich mehreckig
ausgebildet ist.
12. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenschale (1) oder Deckelschale (2) im Verschlussbereich mit einer Dichtung
(14) ausgestattet ist.
13. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass Bodenschale (1) und Deckelschale (2) jeweils an mindestens einem Randbereich (14a,
b) im verschlossenen Zustand aufeinanderliegen.
14. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Randbereich (14b) der Deckelschale (2) an der Innenseite der Wand der Bodenschale
(1) anliegt.
15. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckelschale (2) einen Randeinzug (2a) aufweist, der sich in das Innere der Bodenschale
(1) erstreckt.
1. Container having a base shell (1) and a cover shell (2), and having means for locking
the cover shell to the base shell, characterised in that
the circular opening edge (3) of the base shell (1) has at least two first portions
(6, 6', 6'', 6''') which are provided with radial extension (8, 8', 8'') and which
each have at least one undercut (4, 4', 4'', 4'''),
in that the cover shell (2) has, at the opening edge (3') thereof, at least two second portions
(7, 7', 7", 7"') which correspond to the first portions in terms of the radial extension
(8, 8', 8"),
and in that the second portions (7, 7', 7", 7"') each have at least one undercut (5, 5', 5",
5"') which corresponds to the undercut (4, 4', 4", 4"') of the associated first portion
(6, 6', 6", 6"') so that, when the base shell (1) is rotated relative to the cover
shell (2), a locking action is brought about in the region of the undercuts (4, 4',
4", 4"', 5, 5', 5", 5"') of the first and associated second portions.
2. Container according to claim 1, characterised in that the first portion (6, 6', 6", 6"') and the corresponding second portion (7, 7', 7",
7"') have a Z-shape in cross-section.
3. Container according to claim 1, characterised in that the first portion (6, 6', 6", 6"') and the corresponding second portion (7, 7', 7",
7"') have a sectional profile which comprises three radial extension regions (8, 8',
8") between which at least one undercut (4) and optionally a vertical region (9) is
arranged.
4. Container according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the first portion (6, 6', 6", 6"') and the second portion (7, 7', 7", 7"') have an
undercut (4, 5) which is constructed in a thread-like manner.
5. Container according to claim 1, characterised in that the first portion (6, 6', 6'', 6''') and the second portion (7, 7', 7'', 7''') each
have at least one threaded cord (10, 10').
6. Container according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the first portion (6, 6', 6", 6"') and the second portion (7, 7', 7", 7"') have mutually
corresponding ramp-like members (11, 11').
7. Container according to claim 6, characterised in that the ramp-like members (11, 11') are constructed in a thread-like manner.
8. Container according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the first portions (6, 6', 6", 6"') and second portions (7, 7', 7", 7"') have a continuously
increasing radial extension.
9. Container according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the first portion (6, 6', 6'', 6''') and the second portion (7, 7', 7'', 7''') each
have a mark (12, 12', 12'', 12''', 12a, 12a', 12a'', 12a''') in the region of the
greatest radial spacing thereof relative to the centre of the respective opening edge.
10. Container according to any one of claims 1 to 9, characterised in that the cover shell (1) and/or the base shell (2) has/have at least one indentation (13,
17).
11. Container according to any one of claims 1 to 10, characterised in that the base shell (1) and/or the cover shell (2) is/are constructed in a polygonal manner
in the lower region thereof.
12. Container according to any one of claims 1 to 11, characterised in that the base shell (1) or cover shell (2) is provided with a seal (14) in the closure
region.
13. Container according to any one of claims 1 to 12, characterised in that the base shell (1) and cover shell (2) rest one on the other at least at one edge
region (14a,b) in the closed state.
14. Container according to any one of claims 1 to 13, characterised in that the edge region (14b) of the cover shell (2) abuts the inner side of the wall of
the base shell (1).
15. Container according to any one of claims 1 to 14, characterised in that the cover shell (2) has a tapered edge (2a) which extends inside the base shell (1).
1. Contenant avec une coque de fond (1) et une coque de couvercle (2) et avec des moyens
pour verrouiller la coque de couvercle à la coque de fond,
caractérisé en ce que
le bord d'ouverture (3), circulaire et rond, de la coque de fond (1) dispose d'au
moins deux premiers tronçons (6, 6', 6", 6"') munis d'une étendue radiale (8, 8',
8"), présentant chacun au moins une contre-dépouille (4, 4', 4", 4"'),
en ce que la coque de couvercle (2) dispose sur son bord d'ouverture (3') d'au moins deux deuxièmes
tronçons (7, 7', 7", 7"') correspondant aux premiers tronçons par rapport à l'étendue
radiale (8, 8', 8"),
et en ce que les deuxièmes tronçons (7, 7', 7", 7"') présentent chacun au moins une contre-dépouille
(5, 5', 5", 5"') qui correspond à la contre-dépouille (4, 4', 4", 4"') du premier
tronçon (6, 6', 6", 6"') associé, de manière que, en cas d'une rotation de la coque
de fond (1) par rapport à la coque de couvercle (2), un verrouillage se produise dans
la zone des contre-dépouilles (4, 4', 4", 4"', 5, 5', 5", 5"') des premiers tronçons
et des deuxièmes tronçons associés.
2. Contenant selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier tronçon (6, 6', 6", 6"') et le deuxième tronçon (7, 7', 7", 7"') correspondant
présentent, observés en vue en coupe, la forme de la lettre Z.
3. Contenant selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier tronçon (6, 6', 6", 6"') et le deuxième tronçon (7, 7', 7", 7"') correspondant
présentent, observés en vue en coupe, un profil comprenant trois zones d'étendue radiales
(8, 8', 8"), entre lesquelles est disposée au moins une contre-dépouille (4) ainsi
que, le cas échéant, une zone (9) verticale.
4. Contenant selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le premier tronçon (6, 6', 6", 6"') et le deuxième tronçon (7, 7', 7", 7"') présentent
une contre-dépouille (4, 5) réalisée en forme de filetage.
5. Contenant selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier tronçon (6, 6', 6", 6"') et le deuxième tronçon (7, 7', 7", 7"') présentent
chacun au moins un filet (10, 10').
6. Contenant selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le premier tronçon (6, 6', 6", 6"') et le deuxième tronçon (7, 7', 7", 7"') présentent
des rampes (11, 11') se correspondant les unes les autres.
7. Contenant selon la revendication 6, caractérisé en ce que les rampes (11, 11') sont réalisées en forme de filetage.
8. Contenant selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les premiers tronçons (6, 6', 6", 6"') et les deuxièmes tronçons (7, 7', 7", 7"')
présentent une étendue radiale allant en augmentant constamment.
9. Contenant selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les premiers tronçons (6, 6', 6", 6"') et les deuxièmes tronçons (7, 7', 7", 7"')
présentent chacun dans la zone de leur espacement radial maximal par rapport au centre
du bord d'ouverture respectif un marquage (12, 12', 12", 12"', 12a, 12a', 12a", 12a"').
10. Contenant selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la coque de couvercle (1) et/ou la coque de fond (2) dispose d'au moins un creux
(13, 17).
11. Contenant selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que la coque de fond (1) et/ou la coque de couvercle (2) est de configuration polygonale
dans sa zone inférieure.
12. Contenant selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la coque de fond (1) ou la coque de couvercle (2) est équipée d'un joint d'étanchéité
dans la zone de fermeture.
13. Contenant selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que la coque de fond (1) et la coque de couvercle (2), à l'état fermé, viennent en appui
l'une sur l'autre, chaque fois sur au moins une zone de bordure (14a, b).
14. Contenant selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que la zone de bordure (14b) de la coque de couvercle (2) s'appuie sur la face intérieure
de la paroi de la coque de fond (1).
15. Contenant selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que la coque de couvercle (2) présente un retrait de bordure (2a) s'étendant à l'intérieur
de la coque de fond (1).
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