[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Verringern des Volumens
von PET-Flaschen, umfassend einen Rahmen, an welchem eine Auflage und ein Pressteil
angebracht sind, zwischen welche jeweils eine PET-Flasche einsetzbar ist und der Pressteil
gegen die Auflage hin verschiebbar ist.
[0002] Bekanntlich werden leere PET-Flaschen rezykliert. Hierzu sind vielerorts so genannte
Sammelbehälter aufgestellt, in welche leere und rezyklierbare PET-Flaschen eingeworfen
werden können. Diese Sammelbehälter werden von Zeit zu Zeit in die entsprechenden
Rezyklierstationen gebracht und geleert.
[0003] Diese PET-Flaschen nehmen ein sehr grosses Volumen ein, weshalb es sinnvoll ist,
diese leeren PET-Flaschen auf ein geringes Volumen zusammenzudrücken, so dass ein
Mehrfaches an leeren PET-Flaschen in einem derartigen Sammelbehälter Platz finden.
Derartige Einrichtungen zum Verringern des Volumens von leeren PET-Flaschen sind in
vielfältiger Weise bekannt. So zeigt beispielsweise die Veröffentlichung DE-A 100
55 200 eine derartige Einrichtung, bei welcher zwei Pressbacken vorgesehen sind, zwischen
welche eine PET-Flasche in Längsrichtung eingelegt werden kann, und welche Pressbacken
dann über einen mechanischen Antrieb zusammengedrückt werden.
[0004] Ferner zeigt die Veröffentlichung DE-U 297 00 386 eine Einrichtung, bei welcher die
PET-Flaschen über angetriebene Transportmittel in den Bereich von zwei Quetschwalzen
gebracht wird, wo die PET-Flaschen im Durchlaufverfahren zusammengequetscht werden.
[0005] Derartige Einrichtungen eignen sich sehr gut zum Aufstellen im Bereich der Sammelstelle,
wo die in den Sammelbehälter einzuwerfenden PET-Flaschen vorgängig auf ein verringertes
Volumen gebracht werden.
[0006] Es besteht aber das Bedürfnis, dass derartige PET-Flaschen beispielsweise in den
einzelnen Haushalten bereits auf ein verringertes Volumen gebracht werden können,
wodurch auch der Transport zu den entsprechenden Sammelstellen vereinfacht werden
kann. Die vorgängig beschriebenen bekannten Einrichtungen sind aber relativ aufwändig
und relativ teuer in der Herstellung.
[0007] Es ist demzufolge die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Einrichtung zum Verringern
des Volumens von PET-Flaschen zu schaffen, die sehr einfach und kostengünstig hergestellt
werden kann und deren Anwendung sehr einfach ist, und welche somit in einzelnen Haushalten
eingesetzt werden kann.
[0008] Erfindungsgemäss erfolgt die Lösung dieser Aufgabe dadurch, dass der Pressteil entlang
im Rahmen angebrachten Führungen von einer ausgefahrenen Position gegen die Auflage
hin in eine Pressendstellung und umgekehrt verschiebbar ist und einen Steg aufweist,
der während des Verschiebens des Pressteils im Wesentlichen senkrecht zu den Führungen
des Rahmens ausgerichtet ist, und der mit einer Öffnung versehen ist, und dass die
PET-Flasche derart in die Einrichtung einsetzbar ist, dass der Boden der PET-Flasche
auf der Auflage aufliegt und der Verschlussbereich der PET-Flasche durch die Öffnung
des Steges hindurchragt.
[0009] Durch einfaches Drücken auf den Pressteil kann somit die in diese Einrichtung eingesetzte
PET-Flasche bei abgenommenem Deckel in der Höhe stark reduziert werden, wobei die
PET-Flasche durch die Öffnung im Steg gehalten ist. Nach dem Zusammendrücken der entsprechenden
PET-Flasche kann der Verschluss wieder aufgeschraubt werden, die auf ein verringertes
Volumen gebrachte PET-Flasche bleibt dann in diesem Zustand.
[0010] In vorteilhafter Weise bestehen die Führungen aus jeweils einer längsschlitzförmigen
Ausnehmung, welche in jeweils einem Flachprofil angebracht sind, wobei beidseits der
Auflage und längs des Rahmens verlaufend jeweils ein Flachprofil angeordnet ist, welche
beiden Flachprofile parallel zueinander ausgerichtet sind. Dadurch ergibt sich ein
sehr einfacher Aufbau dieser Führungen.
[0011] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass der Steg
mit zwei Seitenwänden ausgestattet ist, die parallel zu den Flachprofilen mit den
längsschlitzförmigen Ausnehmungen ausgerichtet sind und die sich gegen die Auflage
hin erstrecken. Neben erhöhter Stabilität des Pressteils ergibt sich dadurch einerseits
ein Umschliessen der zu verkleinernden PET-Flasche, andererseits dienen diese zwei
Seitenwände in einfacher Weise als Führungshilfen.
[0012] In vorteilhafter Weise ist in die Seitenwände im dem Steg benachbarten Bereich ein
Achsstück eingesetzt, das die beiden Seitenwände verbindet und durch die schlitzförmigen
Ausnehmungen der beiden Flachprofile hindurchragt. Dadurch ist eine sehr einfache
und optimale Führung des Pressteils gegeben.
[0013] In vorteilhafter Weise ist an den den Führungen abgewandten Randbereichen der beiden
Seitenwände eine weitere Wand angebracht, welche die beiden Seitenwände miteinander
verbindet. Dadurch ist die zu bearbeitende PET-Flasche beim Pressvorgang vollumfänglich
umschlossen, sie kann nicht ausknicken.
[0014] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass der den
Pressteil bildende Steg mit den Seitenwänden und der weiteren Wand in der ausgefahrenen
Position um das Achsstück um etwa 90° aufschwenkbar ist und in der aufgeschwenkten
Position verriegelbar ist. Dadurch wird der Zugang zum Einsetzen einer PET-Flasche
in die Einrichtung in optimaler Weise freigegeben.
[0015] In vorteilhafter Weise erfolgt die Verriegelung des Pressteils in der ausgeschwenkten
Position mittels zweier Lappen, die am Steg angebracht sind und die in schlitzförmige
Ausnehmungen, die an den oberen Endbereichen der Flachprofile eingelassen sind, einhängbar
sind. Hiermit wird eine sehr einfache Verriegelung des Pressteils erhalten, das Bedienen
ist sehr einfach.
[0016] Um eine optimale Handbetätigung des Pressteils ermöglichen zu können, ist aussenseitig
an den beiden Seitenwänden jeweils ein Handgriff angebracht.
[0017] Ein besonders einfacher Aufbau, der auch sehr kostengünstig ist, wird dadurch erreicht,
dass der Rahmen aus einer Platte gebildet ist und dass die die Führung bildenden Flachprofile
mit den längsschlitzförmigen Ausnehmungen aus einem einstückigen Blech gebildet sind,
dessen Randbereiche aufgebogen sind und diese aufgebogenen Randbereiche die Flachprofile
bilden, wobei das Blech auf die Platte aufgelegt und daran befestigt ist.
[0018] Um zu ermöglichen, dass auf die zusammengepresste PET-Flasche der Verschluss wieder
aufgesetzt werden kann und diese dann aus der Einrichtung entnommen werden kann, ist
die lichte Weite des Steges grösser als der Durchmesser des auf die in die Einrichtung
einsetzbaren PET-Flasche aufsetzbaren Verschlusses.
[0019] Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend anhand der beiliegenden Zeichnung
beispielhaft näher erläutert.
[0020] Es zeigt:
Figur 1 in räumlicher Darstellung eine Ausführungsform der erfindungsgemässen Einrichtung
in welcher der Pressteil in der ausgefahrenen Position und aufgeschwenkt dargestellt
ist;
Figur 2 in räumlicher Darstellung die Einrichtung gemäss Figur 1 mit heruntergeschwenktem
Pressteil, welcher die Anfangsposition zum Pressen der in die Einrichtung eingesetzten
PET-Flasche einnimmt;
Figur 3 in räumlicher Darstellung die Einrichtung gemäss Figur 1 und 2, wobei sich
der Pressteil in der heruntergedrückten Position befindet und die eingesetzte PET-Flasche
zusammengedrückt ist;
Figur 4 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, der erfindungsgemässen Einrichtung
gemäss Figur 1 bis Figur 3.
[0021] Wie insbesondere aus den Figuren 1 bis 3 ersichtlich ist, besteht die Einrichtung
zum Verringern des Volumens von PET-Flaschen aus einem Rahmen 1, der in der vorliegenden
Ausführungsform als rückseitige Platte 2 ausgebildet ist. Auf diese Platte 2 aufgesetzt
ist eine Auflage 3, die senkrecht zur Platte 2 steht, und auf welche die zu bearbeitende
PET-Flasche 4 mit ihrem Boden 5 gestellt werden kann.
[0022] Ebenfalls auf die Platte 2 aufgesetzt sind die Führungen 6, entlang welcher ein Pressteil
7 verfahrbar ist. Die Führungen 6 sind durch zwei Flachprofile 8 und 9 gebildet, welche
an der Platte 2 befestigt sind, und welche parallel zueinander beidseits der Auflage
3 angeordnet sind. Jedes dieser Flachprofile 8 und 9 ist mit einer längsschlitzförmigen
Ausnehmung 10 versehen.
[0023] Im hier dargestellten Ausführungsbeispiel sind die die Führungen 6 bildenden Flachprofile
8 und 9 mit den längsschlitzförmigen Ausnehmungen 10 aus einem einstückigen Blech
11 gebildet. Hierbei sind die Randbereiche 12 dieses Bleches 11 aufgebogen, so dass
diese die Flachprofile 8 und 9 bilden. Das Blech 11 ist auf die Platte 2 aufgesetzt
und in bekannter Weise an diesem befestigt.
[0024] Wie insbesondere aus den Figuren 2 und 3 ersichtlich ist, besteht der Pressteil 7
aus einem Steg 13, der senkrecht zu den Führungen 6 des Rahmens 1 ausgerichtet ist.
Dieser Steg 13 ist mit zwei Seitenwänden 14 und 15 ausgestattet, die parallel zu den
Flachprofilen 8 und 9 mit den längsschlitzförmigen Ausnehmungen 10 ausgerichtet sind,
und die sich gegen die Auflage 3 hin erstrecken. An den den Führungen 6 abgewandten
Randbereichen der beiden Seitenwände 14 und 15 ist eine weitere Wand 16 angebracht,
welche die beiden Seitenwände 14 und 15 miteinander verbindet.
[0025] An den dem Steg 13 benachbarten Bereichen der Seitenwände 14 und 15 ist ein Achsstück
17 eingesetzt, das die beiden Seitenwände 14 und 15 verbindet und durch die längsschlitzförmigen
Ausnehmungen 10 der beiden Flachprofile 8 und 9 hindurchragt.
[0026] Wie insbesondere aus den Figuren 2 und 3 ersichtlich ist, lässt sich somit der Pressteil
7, einerseits geführt durch das Achsstück 17 in den längsschlitzförmigen Ausnehmungen
10 der Flachprofile 8 und 9, andererseits in dem sich die Seitenwände 14 und 15 mit
deren hinteren Rändern auf der Platte 2 abstützen, entlang der Führungen 6 verschieben.
Dieses Verschieben des Pressteils 7 entlang der Führungen 6 erfolgt von Hand, weshalb
im Bereich der Seitenwände 14 und 15 jeweils ein Handgriff 18 vorgesehen ist.
[0027] Wie aus den Figuren 1 und 4 ersichtlich ist, kann der Pressteil, wenn er in die ausgefahrene
beziehungsweise hochgefahrene Position gebracht worden ist, um die durch das Achsstück
17 gebildete Achse um etwa 90° hochgeschwenkt werden. In dieser hochgeschwenkten Lage
kann der Pressteil 7 verriegelt werden. Dieses Verriegeln erfolgt dadurch, dass am
Steg 13 des Pressteils 7 zwei Lappen 19 und 20 vorgesehen sind, welche in eine schlitzförmige
Ausnehmung 21, die an beiden Flachprofilen 8 und 9 am oberen Ende angebracht sind,
eingehängt werden kann.
[0028] Um das Volumen einer PET-Flasche verringern zu können, wird diese auf die Auflage
3 der erfindungsgemässen Einrichtung gestellt. Der Pressteil 7 befindet sich in der
hochgefahrenen und hochgeschwenkten Position, wie dies in Figur 1 und auch in Figur
4 (gestrichelt) dargestellt ist. Der Pressteil 7 wird nun über die Handgriffe 18 leicht
angehoben, bis die Lappen 19 und 20 aus den schlitzförmigen Ausnehmungen 21 der Flachprofile
8 und 9 ausgefahren sind, der Pressteil lässt sich dann um 90 Grad nach unten verschwenken,
bis der Steg 13 in einer zu den Führungen 6 senkrechten Lage ausgerichtet ist. Der
Pressteil 7 wird dann auf die PET-Flasche 4 abgesenkt, bei dieser ist der Verschluss
vorgängig abgenommen worden. Der Steg 13 ist hierbei mit einer Öffnung 22 versehen,
so dass der Verschlussbereich der PET-Flasche durch diese Öffnung 22 hindurchragen
kann, wie dies insbesondere aus Figur 2 ersichtlich ist. Danach lässt sich der Pressteil
7 über die Handgriffe 18 gegen die Auflage 3 drücken, der Pressteil verfährt somit
entlang der Führungen 6 gegen die Auflage 3 hin, die PET-Flasche 4 wird zusammengedrückt,
wie dies in Figur 3 ersichtlich ist.
[0029] Während dieses Vorgangs ist die PET-Flasche 4 durch die beiden Seitenwände 14 und
15 und die weitere Wand 16 umschlossen, ein Ausknicken oder Wegrutschen der PET-Flasche
von der Auflage 3 wird vermieden.
[0030] Wenn diese Pressendstellung erreicht ist, kann der Verschluss wieder auf die PET-Flasche
aufgesetzt werden, diese ist dann luftdicht verschlossen, der Pressteil 7 kann entlang
der Führungen 6 wieder in die hochgefahrene Position gebracht werden, in welcher er
wiederum um 90° aufgeschwenkt werden kann und in dieser aufgeschwenkten Position verriegelt
werden kann. Die zusammengepresste PET-Flasche kann dann aus der Einrichtung entnommen
werden.
[0031] Dieser Vorgang zum Verringern des Volumens von PET-Flaschen ist auch der Figur 4
entnehmbar, hierbei ist der Pressteil 7 in der hochgefahrenen und hochgeschwenkten
Position gestrichelt dargestellt, der Pressteil 7 ist in seiner unteren Pressendstellung
ebenfalls gestrichelt dargestellt.
[0032] Im hier dargestellten Ausführungsbeispiel sind sämtliche Teile durch Abkanten von
zugeschnittenen Blechteilen gefertigt, die dann in bekannter Weise zusammengefügt
werden können. Dies ergibt eine sehr einfache Herstellungsmöglichkeit. Selbstverständlich
können die einzelnen Teile dieser erfindungsgemässen Einrichtung auch aus irgendwelchen
anderen Materialien hergestellt werden, beispielsweise aus Kunststoff.
[0033] In vorteilhafter Weise wird diese erfindungsgemässe Einrichtung mittels der Platte
2 an einer Wand aufgehängt, derart, dass die zu bearbeitende PET-Flasche senkrecht
in diese Einrichtung auf die Auflage 3 gestellt werden kann. Es wäre auch denkbar,
die Platte 2 mit einem Fusselement zu versehen, so dass die Einrichtung selbständig
steht, wodurch diese nicht aufgehängt werden müsste.
[0034] Mit dieser Einrichtung ist es in sehr einfacher Weise möglich, das Volumen von PET-Flaschen
um ein Vielfaches zu verringern, wodurch eine grosse Platzersparnis einerseits beim
Zwischenlagern und Lagern, andererseits beim Transport erreicht werden kann. Diese
Einrichtung ist sehr einfach bedienbar, die Herstellung ist sehr einfach, so dass
sie kostengünstig ausgeliefert werden kann.
1. Einrichtung zum Verringern des Volumens von PET-Flaschen, umfassend einen Rahmen (1),
an welchem eine Auflage (3) und ein Pressteil (7) angebracht sind, zwischen welche
jeweils eine PET-Flasche (4) einsetzbar ist und der Pressteil (7) gegen die Auflage
(4) hin verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Pressteil (7) entlang im Rahmen (1) angebrachten Führungen (6) von einer ausgefahrenen
Position gegen die Auflage (3) hin in eine Pressendstellung und umgekehrt verschiebbar
ist und einen Steg (13) aufweist, der während des Verschiebens des Pressteils (7)
im wesentlichen senkrecht zu den Führungen (6) des Rahmens (1) ausgerichtet ist, und
der mit einer Öffnung (22) versehen ist, und dass die PET-Flasche (4) derart in die
Einrichtung einsetzbar ist, dass der Boden (5) der PET-Flasche (4) auf der Auflage
(3) aufliegt und der Verschlussbereich der PET-Flasche durch die Öffnung (22) des
Steges (13) hindurchragt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen (6) aus jeweils einer längsschlitzförmigen Ausnehmung (10) bestehen,
welche in jeweils einem Flachprofil (8, 9) angebracht sind, wobei beidseits der Auflage
(3) und längs des Rahmens (1) verlaufend jeweils ein Flachprofil (8; 9) angeordnet
ist, welche beiden Flachprofile (8, 9) parallel zueinander ausgerichtet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (13) mit zwei Seitenwänden (14, 15) ausgestattet ist, die parallel zu den
Flachprofilen (8, 9) mit den längsschlitzförmigen Ausnehmungen (10) ausgerichtet sind
und die sich gegen die Auflage (3) hin erstrecken.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in die Seitenwände (14, 15) im dem Steg (13) benachbarten Bereich ein Achsstück (17)
eingesetzt ist, das die beiden Seitenwände (14, 15) verbindet und durch die längsschlitzförmigen
Ausnehmungen (10) der beiden Flachprofile (8, 9) hindurchragt.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an den den Führungen (6) abgewandten Randbereichen der beiden Seitenwände (14, 15)
eine weitere Wand (16) angebracht ist, welche die beiden Seitenwände (14, 15) miteinander
verbindet.
6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der den Pressteil (7) bildende Steg (13) mit den Seitenwänden (14, 15) und der weiteren
Wand (16) in der ausgefahrenen Position um das Achsstück (17) um etwa 90° aufschwenkbar
ist und in der aufgeschwenkten Position verriegelbar ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelung des Pressteils (7) in der ausgeschwenkten Position mittels zweier
Lappen (20) erfolgt, die am Steg (13) angebracht sind und die in schlitzförmige Ausnehmungen
(21), die an den oberen Endbereichen der Flachprofile (8, 9) eingelassen sind, einhängbar
sind.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass aussenseitig an den beiden Seitenwänden (14, 15) jeweils ein Handgriff (18) angebracht
ist.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (1) aus einer Platte (2) gebildet ist und dass die die Führungen (6) bildenden
Flachprofile (8, 9) mit den längsschlitzförmigen Ausnehmungen (10) aus einem einstückigen
Blech (11) gebildet sind, dessen Randbereiche (12) aufgebogen sind und diese aufgebogenen
Randbereiche (12) die Flachprofile (8, 9) bilden, wobei das Blech (11) auf die Platte
(2) aufgelegt und daran befestigt ist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Weite der Öffnung (22) des Steges (13) grösser ist als der Durchmesser
des auf die in die Einrichtung einsetzbare PET-Flasche (4) aufsetzbaren Verschlusses.