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EP 1 672 302 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.01.2017 Patentblatt 2017/04 |
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Anmeldetag: 17.12.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen
Process and apparatus for drying.
Procédé et dispositif de séchage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.06.2006 Patentblatt 2006/25 |
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Patentinhaber: Fasti-Koch GmbH |
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75228 Ispringen (DE) |
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Erfinder: |
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- Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.
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Vertreter: Wunderlich, Rainer et al |
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Weber & Heim
Patentanwälte
Partnerschaftsgesellschaft mbB
Irmgardstrasse 3 81479 München 81479 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 2 455 335 DE-U1- 29 825 036 US-A- 3 618 227 US-B1- 6 321 461
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DE-A1- 19 963 092 FR-A- 928 217 US-A1- 2003 154 624 US-B1- 6 370 797
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Trocknen von pulverförmigen, granulatförmigen
oder schüttfähigen Stoffen. Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zum
Trocknen von pulverförmigen, granulatförmigen oder schüttförmigen Stoffen gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 6, welche zur Aufnahme eines zu trocknenden Stoffes einen
Trocknungsbehälter umfasst, in dem eine Einleitungseinrichtung zum Einleiten eines
Trockengases angeordnet ist und eine Rückführungseinrichtung zum Rückführen zumindest
eines Teils des Trockengases als Sekundärstrom in den Trocknungsbehälter vorgesehen
ist.
[0002] Derartige Verfahren dienen insbesondere zum Feuchtigkeitsentzug bei hygroskopischen
Kunststoffgranulaten, damit während ihrer anschließenden Verarbeitung im Extruder
keine Probleme aufgrund von Wasserdampf auftreten, wie Hohlräume im Material, Oberflächendefekte,
einschließlich Verlust von mechanischen Eigenschaften.
[0003] In der
US 6,321,461 ist ein Trocknungsapparat beschrieben, bei dem ein Teil des Trocknungsgases in den
Trocknungsbehälter rückführbar ist, wobei die Rückführung mittels eines Hochdruckgases
und eines Ejektors erfolgt. Das rückgeführte Gas und das Hochdruckgas hängen voneinander
ab.
[0004] FR 928 217 offenbart einen Ofen zur Trocknung eines Stoffes, bei dem Trocknungsgas zur Erreichung
einer gleichmäßigen Temperaturverteilung über perforierte Rohre in den Ofen eingeleitet
wird.
[0005] DE 298 25 036 U1 beschreibt eine Trocknungsvorrichtung zum Trocknen von schüttfähigem Material mit
einem Aufnahmeraum, einer Gaszufuhrleitung, einem Auslass und einer Schalt- und Regeleinrichtung
zum Regeln des einzuleitenden Trockengas-Volumenstroms.
[0006] Aus der
EP 1 262 727 A2 ist eine Vorrichtung zur Saug- oder Druckförderung von staub- oder granulatförmigen
Material bekannt, bei der ein Gebläse zur Granulatförderung vorgesehen ist, wobei
die verdichtete und erhitzte Abluft des Gebläses dem Trockner als Heizmittel zugeleitet
wird.
[0007] In der
EP 0 634 967 B1 oder der
DE 43 00 595 A1 wird ein Verfahren zum Betrieb eines Trockners für pulver-, granulatförmige und schüttfähige
Stoffe und ein nach dem Verfahren arbeitender Trockner beschrieben. Dabei wird in
einem Durchlaufverfahren gereinigte, trockene Druckluft an einer Unterseite eines
Granulatbehälters als Primärstrom eingeleitet, welcher das Trocknungsgut durchströmt
und diesen durch eine oben am Behälter angeordnete Öffnung wieder verlässt. Über eine
entsprechende Leitung aus dem Behälter kann die abgeführte Luft als Sekundärstrom
durch ein Gebläse wieder in den Bodenbereich des Behälters zurückgeführt werden. Das
Granulat wird oben am Behälter zugeführt und verlässt diesen unten durch eine Trichteröffnung.
[0008] Der Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung anzugeben, mit welchen Feuchtigkeit
aus zu trocknenden Stoffen besonders effizient entzogen werden kann.
[0009] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und mit
einer Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 6 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen
sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0010] Bei einer Vorrichtung zum Trocknen von pulverförmigen, granulatförmigen oder schüttfähigen
Stoffen ist erfindungsgemäß, dass eine Zuführungseinrichtung zum Zuführen eines Frischgases
vorgesehen ist, welches zusammen mit zumindest einem Teil des Trockengases in den
Trocknungsbehälter einleitbar und rückführbar ist.
[0011] Ein Grundgedanke der Erfindung besteht darin, zusätzlich zu dem rückgeführten Trockengas
ein Frischgas in den Trocknungsbehälter einzuleiten. Hierdurch kann die Qualität des
rückgeführten Trockengases und damit das Trocknen verbessert werden. Das teilweise
gesättigte und statisch aufgeladene Trockengas nach dem Primärstrom wird zum Teil
durch Frischgas angereichert und ersetzt. Insbesondere kann durch die Einleitung eines
feuchtigkeitsarmen Frischgases der Feuchtigkeitsgehalt des Trockengases, das schon
einen Teil der Feuchtigkeit des zu trocknenden Stoffes aufgenommen hat, herabgesetzt
werden.
[0012] Beim erfindungsgemäßen Verfahren zum Trocknen ist besonders bevorzugt, wenn der Sekundärstrom
mit dem zugemischten Frischgas vor dem Einleiten in den zu trocknenden Stoff aufbereitet,
insbesondere gefiltert und/oder aufgeheizt wird. Durch Filtern des Sekundärstromes
mit dem zugemischten Frischgas kann dem Gasgemisch Feuchtigkeit und Verunreinigungen
entzogen werden. Durch anschließendes Erhitzen kann das gereinigte Gasgemisch wieder
mehr Feuchtigkeit aufnehmen.
[0013] Weiter ist erfindungsgemäß, dass das Frischgas in Strömungsrichtung vor einem Gebläse
in den Sekundärstrom eingeleitet wird. Im Gebläse vermischt sich das Trocknungsgas
mit dem abgeleiteten Frischgas in besonders gewünschter Weise.
[0014] Eine besonders bevorzugte Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Trocknen
ist es, wenn der Feuchtigkeitsgehalt des Frischgases geringer ist als der des Sekundärstromes.
Durch Mischen des mit Feuchtigkeit beladenen Trockengases mit dem Frischgas ergibt
sich insgesamt ein geringerer Feuchtigkeitsgehalt.
[0015] Bei der Wahl des Frischgases nach dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Trocknen wird
bevorzugt das Trockengas selbst, ein Inertgas, insbesondere CO
2 oder Umgebungsluft verwendet. Hierdurch können speziell gewünschte Eigenschaften
des Sekundärstromes eingestellt werden. Die Zuführung kann durch spezielle Leitungen
oder Ventile erfolgen oder durch einfache Öffnungen an Behälter oder Gebläse.
[0016] Als bevorzugte Variante nach dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Trocknen gilt, dass
eine Zuführung des Frischgases und/oder eine Ableitung des Sekundärstromes aus dem
Trocknungsbehälter gesteuert erfolgt. Die Steuerung kann so erfolgen, dass ein vorgegebener
Volumenstrom des mit Feuchtigkeit angereicherten Trockengases aus dem Trocknungsbehälter
abgeleitet und in einen vorgegebenen Verhältnis über ein Steuerventil mit Frischgas
vermengt wird.
[0017] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Trocknen ist bevorzugt, dass die Zuführungseinrichtung
für das Frischgas in einem oberen Bereich des Trocknungsbehälters und/oder entlang
der Rückführungseinrichtung angeordnet ist. Damit kann das Frischgas vom Gebläse angesaugt
und mit dem zur Rückführung vorgesehenen Trockengas vermischt werden.
[0018] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Trocknen ist außerdem vorteilhaft, wenn
die Rückführungseinrichtung ein Filter, ein Gebläse und/oder eine Heizeinrichtung
aufweist. Gerade diese Reihenfolge ist vorteilhaft, damit das Gebläse nicht durch
Verunreinigungen oder zu hohe Luftfeuchtigkeit Schaden nimmt und damit das Gemisch
aus Frischgas und Trokkengas gemeinsam erwärmt wird.
[0019] Eine weitere bevorzugte Variante der erfindungsmäßigen Vorrichtung zum Trocknen besteht
darin, dass die Einleitungseinrichtung für das Trockengas und/oder die Rückführeinrichtung
für den Sekundärstrom einen kegelförmigen Düsenkopf aufweist. Der Düsenkopf kann dabei
ein spitzer Kegel, ein Kegelstumpf oder doppelkonusförmig ausgebildet sein. Dadurch
kann das Trockengas gleichmäßig über den Querschnitt des Trocknungsbehälters verteilt
werden. Die Austrittsöffnungen sind vorzugsweise an einem nach unten gerichteten Konus
angeordnet.
[0020] Anzumerken sei, dass es bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung bevorzugt ist, dass
die Düse des durchlaufenden Primärstromes mittig unterhalb der Düse des im Kreis laufenden
Sekundärstromes im Trocknungsbehälter angeordnet ist. Da der zu trocknende Stoff oben
im Trocknungsbehälter eingeführt und unten im Trocknungsbehälter entnommen wird, kann
durch den Sekundärstrom eine Vortrocknung des zu trocknenden Stoffes erfolgen.
[0021] Die Erfindung wird anhand von einer bevorzugten Ausführungsvariante, welche schematisch
in der Zeichnung dargestellt ist, weiter erläutert.
- Fig. 1
- zeigt eine schematische Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Trocknen
auf.
[0022] In Fig. 1 ist schematisch die Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 30
zum Trocknen eines zu trocknenden Stoffes 4, insbesondere eines pulver-, granulatförmigen
oder schüttfähigen Stoffes, dargestellt. Dieser zu trocknende Stoff 4 wird über die
Befüllungsvorrichtung 1 in den Trocknungsbehälter 8 eingeführt und kann im trichterförmigen
Boden durch Wegschieben eines Materialablassschiebers 9 entnommen werden. Um unter
einer Entnahmevorrichtung 23 einen Extruder (nicht dargestellt) anzuordnen, ist der
Trocknungsbehälter 8 an einem auf dem Boden stehenden Gestell 10 erhöht angeordnet.
[0023] Eine Leitung mit Druckluft ist am Druckluftanschluss 22 angeschlossen, so dass bei
geöffnetem Druckschalter 21 über den Druckregler 20 und das Drosselventil 19 Druckluft
mit einem bestimmten Druck und einem bestimmten Volumen in die Einleitungseinrichtung
18, die der Primärstromleitung 18 entspricht, strömt. Die so entspannte Druckluft,
deren Taupunkt so herabgesetzt ist, wird mittels einer Heizung 17 zusätzlich erwärmt.
Diese entspannte und erwärmte Druckluft strömt als Trockengas 24 über den am Ende
der Primärstromleitung 18 befindlichen doppelkonusförmigen Düsenkopf 7 mittig unten
am Trocknungsbehälter 8 aus. Dieses Trockengas 24 steigt als Primärstrom durch den
zu trocknenden Stoff 4 nach oben, wobei dieser entfeuchtet und vorgewärmt wird. An
der Außenwand des Trocknungsbehälters 8 ist eine Isolation 5 vorgesehen. Durch eine
Messeinrichtung 3 kann die Temperatur und/oder die Feuchtigkeit des im Trocknungsbehälter
8 nach oben getiegenen Trockengases 24 ermittelt werden.
[0024] Ein Teil des mit Feuchtigkeit gesättigten Trockengases 24 wird über einen Gasaustrittsfilter
2 gesteuert in die Umgebung abgegeben. Über eine Trockengas-Rückführeinrichtung 26
strömt der andere definierte Teil des mit Feuchtigkeit beladenen Trockengases 24 und
vermischt sich mit einem über die Frischgas-Zuführungseinrichtung 11 einströmenden
Frischgas 25. Beide Gase 24, 25 werden durch das Gebläse 14 über einen Filter 12 und
über die Sekundärstromleitung 13 angesaugt und im Gebläse 14 vermischt. Anschließend
wird das Gemisch durch eine an der Sekundärstromleitung 13 befindliche Heizung 16
erwärmt, wobei über eine weitere Messeinrichtung 15 Druck, Temperatur und/oder Feuchtigkeit
gemessen wird. Dann wird dieses Trockengasgemisch über einen doppelkonusförmigen Düsenkopf
6 mittig, oberhalb der Düse 7 der Primärstromleitung 18 als Sekundärstrom zurück in
den Trocknungsbehälter 8 geleitet. Dieses Trockengasgemisch steigt durch den zu trocknenden
Stoff 4 nach oben auf, entzieht ihm zusätzlich Feuchtigkeit und führt Wärme zu.
[0025] Anhand der Messwerte der Messeinrichtungen 3, 15 können das steuerbare Ventil für
die Frischgaszuführung, das Gebläse und/oder die Heizung 16 über eine Steuereinheit
gesteuert werden, so dass der Sekundärstrom einen gewünschten, gleich bleibenden Zustand
besitzt.
1. Verfahren zum Trocknen von pulverförmigen, granulatförmigen oder schüttfähigen Stoffen
(4), welche in einen trichterförmigen Trocknungsbehälter (8) angeordnet werden, in
dessen Bodenbereich über eine Primärstromleitung (18) mindestens ein Trockengas (24)
eingeleitet wird, das durch den zu trocknenden Stoff (4) hindurchtritt und diesen
entfeuchtet, wobei das Trockengas (24) zumindest teilweise aufgefangen und in den
Trocknungsbehälter (8) als Sekundärstrom über eine Sekundärstromleitung (13) rückgeführt
wird, welche von der Primärstromleitung (18) getrennt ist, wobei das rückzuführende
Trockengas (24) mittels eines Gebläses (14) angesaugt wird, welches an der Sekundärstromleitung
(13) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass dem Trockengas (24) nach Durchtritt durch den zu trocknenden Stoff (4) und vor dem
Gebläse (14) Frischgas (25) zugeführt wird.
2. Verfahren zum Trocknen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Sekundärstrom mit dem zugemischten Frischgas (25) vor dem Einleiten in den zu
trocknenden Stoff (4) aufbereitet, insbesondere gefiltert und/oder aufgeheizt, wird.
3. Verfahren zum Trocknen nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Feuchtigkeitsgehalt des Frischgases (25) geringer ist als der des Sekundärstroms.
4. Verfahren zum Trocknen nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Frischgas (25) das Trockengas (24), ein Inertgas, insbesondere CO2, oder Umgebungsluft verwendet wird.
5. Verfahren zum Trocknen nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Zuführung des Frischgases (25) und/oder eine Ableitung des Sekundärstromes aus
dem Trocknungsbehälter (8) gesteuert erfolgt.
6. Vorrichtung zum Trocknen von pulverförmigen, granulatförmigen oder schüttfähigen Stoffen
(4), welche zum Aufnehmen eines zu trocknenden Stoffes (4) einen Trocknungsbehälter
(8) umfasst, in dem eine Einleitungseinrichtung mit einer Primärstromleitung (18)
zum Einleiten eines Trockengases (24) angeordnet ist, und eine Rückführungseinrichtung
(26) zum Rückführen zumindest eines Teils des Trockengases (24) als Sekundärstrom
in den Trocknungsbehälter (8) vorgesehen ist, wobei zum Rückführen des Sekundärstromes
eine Sekundärstromleitung (13) vorgesehen ist, die getrennt von der Primärstromleitung
(18) verläuft, und
an der Sekundärstromleitung ein Gebläse (14) zum Ansaugen des rückzuführenden Trockengases
(24) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Zuführungseinrichtung (11) zum Zuführen eines Frischgases (25) vorgesehen ist,
welches zusammen mit zumindest einem Teil des Trockengases (24) in den Trocknungsbehälter
(8) einleitbar ist.
7. Vorrichtung zum Trocknen nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zuführungseinrichtung (11) für das Frischgas (25) in einem oberen Bereich des
Trocknungsbehälters (8) und/oder entlang der Rückführungseinrichtung (26) angeordnet
ist.
8. Vorrichtung zum Trocknen nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rückführungseinrichtung (26) einen Filter (12), ein Gebläse (14) und/oder eine
Heizeinrichtung (16) aufweist.
9. Vorrichtung zum Trocknen nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Einleitungseinrichtung (18) für das Trockengas (24) und/oder die Rückführungseinrichtung
(26) für den Sekundärstrom einen kegelförmigen Düsenkopf (6) aufweist.
1. Method for drying powdery, granular or pourable materials (4) which are arranged in
a funnel-shaped drying container (8), in the bottom area of which at least one dry
gas (24) is introduced via a primary flow line (18), which passes through the material
(4) to be dried and dehumidifies this, wherein the dry gas (24) is collected at least
partially and recirculated into the drying container (8) as a secondary flow via a
secondary flow line (13) that is separate from the primary flow line (18), wherein
the dry gas (24) to be recirculated is sucked in by means of a blower (14) arranged
on the secondary flow line (13),
characterized inthat
the dry gas (24), after having passed through the material (4) to be dried and before
the blower (14), is supplied with fresh gas (25).
2. Method for drying according to claim 1,
characterized in that
before introduction into the material (4) to be dried the secondary flow with the
admixed fresh gas (25) is treated, in particular filtered and/or heated.
3. Method for drying according to any one of claims 1 or 2,
characterized in that
the humidity content of the fresh gas (25) is lower than that of the secondary flow.
4. Method for drying according to any one of claims 1 to 3,
characterized in that
as fresh gas (25) the dry gas (24), an inert gas, in particular CO2, or ambient air is used.
5. Method for drying according to any one of claims 1 to 4,
characterized in that
a supply of the fresh gas (25) and/or a discharge of the secondary flow from the drying
container (8) takes place in a controlled manner.
6. Device for drying powdery, granular or pourable materials (4), which, for the purpose
of receiving a material (4) to be dried, comprises a drying container (8), in which
an introduction means with a primary flow line (18) for introducing a dry gas (24)
is arranged, and a recirculation means (26) is provided for recirculating at least
a part of the dry gas (24) as a secondary flow into the drying container (8), wherein
a secondary flow line (13) for recirculating the secondary flow is provided that runs
separately from the primary flow line (18), and on the secondary flow line a blower
(14) for sucking in the dry gas (24) to be recirculated is arranged,
characterized in that
a supply means (11) for supplying a fresh gas (25) is provided which can be introduced
into the drying container (8) together with at least a part of the dry gas (24).
7. Device for drying according to claim 6,
characterized in that
the supply means (11) for the fresh gas (25) is arranged in an upper area of the drying
container (8) and/or along the recirculation means (26).
8. Device for drying according to claim 6 or 7,
characterized in that
the recirculation means (26) has a filter (12), a blower (14) and/or a heating means
(16).
9. Device for drying according to any one of claims 6 to 8,
characterized in that
the introduction means (18) for the dry gas (24) and/or the recirculation means (26)
for the secondary flow has a conical nozzle head (6).
1. Procédé de séchage de substances (4) sous forme de poudre, ou sous forme de granulés,
ou pouvant être versées en vrac, qui sont disposées dans un récipient de séchage (8)
en forme d'entonnoir dans la région de fond, dans lequel on introduit par l'intermédiaire
d'une conduite de flux primaire (18) au moins un gaz sec (24) qui passe à travers
la substance (4) devant être séchée et la déshumidifie, le gaz sec (24) étant au moins
en partie recueilli et remis en circulation en tant que flux secondaire dans le récipient
de séchage (8) par l'intermédiaire d'une conduite de flux secondaire (13) qui est
distincte de la conduite de flux primaire (18), et le gaz sec (24) qui doit être remis
en circulation étant aspiré au moyen d'un ventilateur (14) qui est disposé au niveau
de la conduite de flux secondaire (13),
caractérisé :
en ce que du gaz frais (25) est injecté dans le gaz sec (24) après le passage à travers la
substance (4) devant être séchée et avant le ventilateur (14).
2. Procédé de séchage selon la revendication 1,
caractérisé :
en ce que le flux secondaire est traité - et plus particulièrement filtré et/ou chauffé - avec
le gaz frais (25) qui lui est mélangé, avant son introduction dans la substance (4)
devant être séchée.
3. Procédé de séchage selon une des revendications 1 ou 2,
caractérisé :
en ce que la teneur en humidité du gaz frais (25) est inférieure à celle du flux secondaire.
4. Procédé de séchage selon une des revendications 1 à 3,
caractérisé :
en ce qu'on utilise, en tant que gaz frais (25), le gaz sec (24), un gaz inerte, notamment
du CO2, ou l'air ambiant.
5. Procédé de séchage selon une des revendications 1 à 4,
caractérisé :
en ce qu'on effectue de manière contrôlée une injection du gaz frais (25) et/ou une dérivation
du flux secondaire en dehors du récipient de séchage (8).
6. Dispositif de séchage de substances (4) sous forme de poudre, ou sous forme de granulés,
ou pouvant être versées en vrac, qui comporte, pour recevoir une substance (4) devant
être séchée, un récipient de séchage (8) dans lequel un dispositif d'alimentation
muni d'une conduite de flux primaire (18) est disposé pour l'introduction d'un gaz
sec (24) et un dispositif de remise en circulation (26) est prévu dans le récipient
de séchage (8) pour la remise en circulation d'au moins une partie du gaz sec (24)
en tant que flux secondaire, une conduite de flux secondaire (13) qui a un parcours
distinct de celui de la conduite de flux primaire (18) étant prévue pour la remise
en circulation du flux secondaire, et un ventilateur (14) étant disposé au niveau
de la conduite de flux secondaire pour l'aspiration du gaz sec (24) devant être remis
en circulation,
caractérisé :
en ce qu'un dispositif d'injection (11) est prévu pour l'apport d'un gaz frais (25) qui peut
être introduit dans le récipient de séchage (8) en même temps qu'au moins une partie
du gaz sec (24).
7. Dispositif de séchage selon la revendication 6,
caractérisé :
en ce que le dispositif d'injection (11) pour le gaz frais (25) est disposé dans une région
supérieure du récipient de séchage (8) et/ou le long du dispositif de remise en circulation
(26).
8. Dispositif de séchage selon la revendication 6 ou 7,
caractérisé :
en ce que le dispositif de remise en circulation (26) comprend un filtre (12), un ventilateur
(14) et/ou un dispositif de chauffage (16).
9. Dispositif de séchage selon une des revendications 6 à 8,
caractérisé :
en ce que le dispositif d'alimentation (18) pour le gaz sec (24) et/ou le dispositif de remise
en circulation (26) pour le flux secondaire comprend (comprennent) une tête de buse
(6) de forme conique.

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