[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kontaktsicherung für Steckverbinder, die
zur Verwendung zwischen einer Zündpille für Airbags und einem Steuergerät eines Kraftfahrzeuges
geeignet ist.
[0002] Elektrische Steckverbinder mit solchen Zündpillen sind beispielsweise in der DE 102
27.016 A1 offenbart, wobei der elektrische Steckverbinder meist aus einem L-förmigen
Gehäuse mit einem Rüssel besteht, der in die in der Zündpille vorgesehene Kontaktsicherung
gesteckt wird. Die teilweise komplexen elektrischen Steckverbinder, die häufig mit
einer Primär- und Sekundärverriegelung versehen sind, sollen möglichst geringe Abmessungen
bei höchstmöglicher Funktionssicherheit aufweisen.
[0003] Durch das zunehmende Eindringen der Elektronik in Kraftfahrzeuge wachsen auch die
Probleme ihrer gegenseitigen Beeinflussung. Die besonderen Probleme liegen hier darin,
dass auf engstem Raum die unterschiedlichsten elektronischen Einheiten untergebracht
sind und ordnungsgemäß arbeiten müssen.
[0004] Es sind sowohl empfindliche analoge Geräte (z.B. Rundfunkempfänger, Telefone, Funkanlagen)
als auch digitale Einheiten (z.B. Einspritz- und Zündzeitpunkt-Steuerungen, ABS-Steuerungen,
Verbrennungsgemisch-Steuerungen [
λ-Sonde], Bordcomputer) wie auch Motorantriebe und Steuerungsventile (z.B. Lichtmaschine,
Anlasser, Fensterheber, Scheibenwischer, Benzinpumpe, Bremsventile [ABS]) sowie die
störungsträchtige Zündanlage, die hier auf engstem Raume nebeneinander arbeiten sollen.
Daneben werden sowohl die Arbeitsgeschwindigkeit der Funktionselemente (Bandbreite)
als auch die Dichte der Funktionsbausteine immer höher. Es verlaufen empfindliche
Fühlerleitungen und Leitungen für stromstarke Stellmotorantriebe über längere Strecken
dicht zusammen. Bei dieser Funktionsvielfalt kann eine Fehlsteuerung durch gegenseitige
Beeinflussung (z.B. des Bremssystems oder des Airbags) verheerende Folgen haben. Hier
ist eine besondere Sorgfalt bei der Beherrschung der gegenseitigen Beeinflussungen
geboten.
[0005] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Kontaktsicherung für Steckverbinder
so auszugestalten, dass Fehlauslösungen des Airbags möglichst vermieden werden.
[0006] Grundidee der vorliegenden Erfindung ist es dabei, eine Schutzeinrichtung zur Sicherung
von Zündkontakten der Zündpille gegen Störeinflüsse in der Kontaktsicherung vorzusehen,
wobei die Schutzeinrichtung parallel zu den Zündkontakten geschaltet ist.
[0007] Ein weiterer wesentlicher Aspekt der Erfindung liegt in der Anordnung der Schutzeinrichtung
außerhalb des Anzünders, insbesondere im Isolierring.
[0008] Als Schutzeinrichtung können beispielsweise Varistoren eingesetzt werden. Varistoren
sind spannungsabhängige Widerstände mit symmetrischer U/I-Kennlinie. Der Widerstand
des Varistors sinkt mit zunehmender Spannung. Parallel zum schützenden Bauteil bzw.
Schaltung geschaltet, bildet der Varistor bei zunehmender Spannung einen niederohmigen
Shunt und verhindert so ein weiteres Ansteigen der Überspannung.
[0009] Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Schutzeinrichtung in dem Isolierring
integriert ausgebildet.
[0010] Die Schutzeinrichtung kann beispielsweise aus zwei Schutzkontaktfedern/MID-Bauelementeträgern
bestehen, wobei jede Schutzkontaktfeder bzw jeder MID-Bauelementeträger einem Zündkontakt
der Zündpille zugeordnet ist und zwischen den Kontaktfedern ein Schutzelement, beispielsweise
ein Varistor, den Kontakt herstellt.
[0011] Der Varistor, der aus unter bestimmten Bedingungen gesintertem Zinkoxid zusammen
mit anderen Metallkeramiken besteht, weist eine polykristalline Keramik mit vorhersagbarer
Spannungsabhängigkeit auf.
[0012] Durch die Anordnung der Schutzeinrichtung, die ein ESD/EMV-Schutzelement enthalten
kann, in dem Isolierring, sind keine baulichen Änderungen am Anzünder selbst notwendig.
Weiterhin ändert sich an der Montage nichts, da auf bekannte Bauteile zurückgegriffen
werden kann. Auch bisherige Montagevorrichtungen können somit weiter verwendet werden.
Vorhandene Anzünder können sowohl mit ESD/EMV- geschützten Isolierringen als auch
mit konventionellen Isolierringen mit Kurzschlussbrücke kombiniert werden.
[0013] Durch die Verwendung von den genannten Schutzelementen ist auch eine Eliminierung
der Kurzschlussbrücken möglich, da - wie beschrieben - Spannungsspitzen ohnehin verhindert
werden.
[0014] In einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung kann der Kontakt der Schutzeinrichtung
mit den jeweiligen Zündkontakten durch Umschließen der Zündkontakte mit je einem leitenden
Bauteil erfolgen. Die beiden leitenden Bauteile werden wiederum durch ein ESD/EMV-Schutzelement
miteinander verbunden. Die beiden leitenden Bauteile können in vorteilhafter Ausgestaltung
symmetrisch oder auch baugleich ausgestaltet sein, wodurch die Produktionskosten weiter
gesenkt werden.
[0015] Die Verbindung des Schutzelementes mit den leitenden Bauteilen kann durch Stecken
oder durch einfache Anlage erfolgen. Auch andere leitende Verbindungen wie beispielsweise
Verklemmen oder Verschrauben sind denkbar, wobei eine leichte Montage und Platz sparende
Unterbringung die oberste Prämisse darstellen.
[0016] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der Figurenbeschreibung und
den Ansprüchen.
[0017] Die Figuren der Zeichnungen zeigen unter Beibehaltung gleicher Bezugszeichen für
gleiche Bauteile im Einzelnen:
- Fig. 1a bis 1d:
- Klapprichtige, teilweise geschnittene Ansichten einer erfindungsgemäßen Ausgestaltung
der Kontaktsicherung, wobei Schnittlinie A-A aus Fig. 1c der Ansicht gemäß Fig. 1d
und Schnittlinie B-B aus Fig. 1c der Ansicht gemäß Fig. 1b entspricht;
- Fig. 2:
- Detailansicht des Details D1 aus Fig. 1d;
- Fig. 3:
- Perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Schutzkontaktfedern;
- Fig. 4:
- Perspektivische Ansicht des Isolierrings gemäß der Ausgestaltung nach Fig. 1a bis
1d;
- Fig. 5a bis 5d:
- Klapprichtige, teilweise geschnittene Ansichten einer erfindungsgemäßen Ausgestaltung
der Kontaktsicherung, wobei Schnittlinie A-A aus Fig. 5c der Ansicht gemäß Fig. 5d
und Schnittlinie B-B aus Fig. 5c der Ansicht gemäß Fig. 5b entspricht;
- Fig. 6:
- Detailansicht des Details D2 aus Fig. 5d;
- Fig. 7:
- Perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Schutzkontaktfedern;
- Fig. 8:
- Perspektivische Ansicht des Isolierrings gemäß der Ausgestaltung nach Fig. 5a bis
5d;
- Fig. 9a bis 9d:
- Klapprichtige, teilweise geschnittene Ansichten einer erfindungsgemäßen Ausgestaltung
der Kontaktsicherung, wobei Schnittlinie A-A aus Fig. 9c der Ansicht gemäß Fig. 9d
und Schnittlinie B-B aus Fig. 9c der Ansicht gemäß Fig. 9b entspricht;
- Fig. 10:
- Perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Schutzkontaktfedern;
- Fig. 11:
- Perspektivische Ansicht des Isolierrings gemäß der Ausgestaltung nach Fig. 9a bis
9d;
- Fig. 12a bis 12d:
- Klapprichtige, teilweise geschnittene Ansichten einer erfindungsgemäßen Ausgestaltung
der Kontaktsicherung, wobei Schnittlinie A-A aus Fig. 12c der Ansicht gemäß Fig. 12d
und Schnittlinie B-B aus Fig. 12c der Ansicht gemäß Fig. 12b entspricht;
- Fig. 13:
- Detailansicht des Details D3 aus Fig. 12d;
- Fig. 14:
- Perspektivische Explosions-Ansicht der MID-Bauelementeträger, des Schutzelementes
und des Isolierringes gemäß der Ausgestaltung der Erfindung nach Fig. 12a bis 13 und
15;
- Fig. 15
- Perspektivische Ansicht des Isolierrings gemäß der Ausgestaltung nach Fig. 12a bis
12d;
[0018] In den Figuren sind Zündpille, Steckverbinder sowie Verriegelungselemente nicht oder
nur unvollständig dargestellt und diese werden als bekannt vorausgesetzt. In den hier
beschriebenen Ausführungsbeispielen sind die äußeren Abmessungen der Kontaktsicherung
im Wesentlichen identisch. Diese können jedoch auch an jede andere geometrische Form
von Zündpillen/Steckverbindern angepasst sein/werden. Teilweise dargestellte Verrastungselemente
werden ebenfalls nicht näher erläutert.
[0019] Fig. 4 zeigt eine Kontaktsicherung 1 in perspektivischer Ansicht, die hauptsächlich
aus einem Isolierring 2 von komplexer geometrischer Form besteht. Im Wesentlichen
ist dieser zylinderförmig geformt und weist in Zündrichtung Z mindestens eine Öffnung
5 auf, durch die sich Kontaktfedern 4 der Zündpille (nicht dargestellt) erstrecken.
In Zündrichtung Z schließt sich üblicherweise ein zu zündender Gaserzeuger und ein
Airbag an.
[0020] Der Isolierring 2 weist weiterhin eine in Zündrichtung Z offene Kontaktfederausnehmung
6 auf, in welche bei der Vormontage die Schutzkontaktfedern 3k eingesteckt werden,
nachdem ein Schutzelement 3s (siehe Fig. 1d) in eine sich neben der Kontaktfederausnehmung
6 befindende Schutzelementtasche 7 eingesetzt worden ist.
[0021] In Fig. 1a sind die Schutzkontaktfedern 3k in die Schutzkontaktfederausnehmung 6
eingesetzt, wobei das Schutzelement 3s in der Schutzelementtasche 7 durch sich nach
außen erstreckende Schutzkontaktenden 3kf der Schutzkontaktfeder 3k gehalten werden.
Auf diese Weise wird auch der Kontakt zwischen den beiden Schutzkontaktfedern 3k über
das Schutzelement 3s sichergestellt. Das Schutzelement 3s kann beispielsweise ein
Varistor sein. Die Schutzkontaktenden 3kf der Schutzkontaktfedern 3k können vergoldet
sein, um eine hohe Leitfähigkeit und lange Lebensdauer zu garantieren. Das Schutzelement
3s wird mit den Schutzkontaktfedern 3k verbunden, vorzugsweise durch eine Lötverbindung.
[0022] Mit dem nach innen gerichteten Ende der Schutzkontaktfedern 3k kontaktiert jede der
Schutzkontaktfedern 3k je eine Kontaktfeder 4 der Zündpille. Störungen wie beispielsweise
Spannungsspitzen werden durch die oben beschriebenen Eigenschaften des Varistors/des
Schutzelements 3s ausgeglichen.
[0023] Ein in Fig. 1a, 1b und 4 dargestellter Federarm 8 sorgt für die Halterung der Schutzkontaktfedern
3k sowie deren Führung bei der Vormontage. Zur Erleichterung der Vormontage kann der
Federarm 8 an seinem Ende konisch zulaufende Seitenflächen 8s aufweisen.
[0024] In Fig. 1c und 1d ist zu erkennen, dass die Zylinderform entgegen der Zündrichtung
Z U-förmig geöffnet ist, um einen nicht dargestellten Rüssel eines Steckverbinders
zum Anschluss an ein Steuergerät aufzunehmen.
[0025] In Fig. 1d wird die in dem Isolierring 2 integrierte Lage des Schutzelements 3s gemäß
dieser Ausführungsform deutlich, weshalb in der Detailansicht in Fig. 2 das Detail
D 1 aus Fig. 1d vergrößert dargestellt ist. Die oben angesprochene Klemmung des Schutzelementes
3s wird durch die Federwirkung der Schutzkontaktfeder 3k und mit den in Richtung des
Schutzelements 3s abgewinkelten Kontaktenden 3kf1 bewirkt.
[0026] Die zwei Schutzkontaktfedern 3k aus Fig. 3 weisen jeweils eine U-förmige Grundform
auf, wobei ein Schenkel der U-Form nach außen weggeklappt ist und das weggeklappte
Ende den Kontakt 3kf3 zu der zugeordneten Kontaktfeder 4 bildet. Der andere Schenkel
der U-Form der Schutzkontakte 3k ist an seinem Ende in drei Abschnitte aufgeteilt,
wobei der innen liegende bzw. zur anderen Schutzkontaktfeder 3k gerichtete Abschnitt
an seinem Ende den Kontakt 3kf1 zu dem Schutzelement 3s herstellt und nach außen abgewinkelt
ist, um das Schutzelement 3s in der Schutzelementtasche 7 festzulegen.
[0027] Der äußere bzw. von der anderen Schutzkontaktfeder 3k abgewandte Abschnitt der U-Form
der Schutzkontaktfeder 3k dient zur Verrastung der Schutzkontaktfeder 3k in dem Isolierring
2, indem dieser ebenfalls an seinem Ende nach außen gebogen ist. Beim Einstecken der
Schutzkontaktfeder 3k in die Schutzkontaktfederausnehmung 6 gleitet der Rastbereich
3kf2 des außen liegenden Abschnitts an einer Innenfläche des Isolierrings 2 in die
Schutzkontaktfederausnehmung 6, kann aber auf Grund der gegen die Isolierringwand
gerichteten Federkraft und der Rastwirkung nur schwer wieder in die entgegengesetzte
Richtung bewegt werden. Figuren 5a, 5b, 5c, 5d, 6, 7 und 8 zeigen eine weitere Ausgestaltung
der Erfindung, die sich im Wesentlichen durch die Anordnung der Schutzkontaktfedern
3k und des Schutzelements 3s sowie die entsprechend daran angepasste Schutzkontaktfederausnehmung
6 und Schutzelementtasche 7 von Fig. 1 a bis 4 unterscheiden.
[0028] In Fig. 8 ist deutlich zu erkennen, dass die Schutzkontaktfedern 3k im Unterschied
zu der Ausführungsform gemäß Fig. 8 nicht mehr parallel zur Zündrichtung, sondern
im Wesentlichen auch orthogonal zur Zündrichtung in entsprechende Schutzkontaktfederausnehmungen
6 des Isolierrings eingeschoben werden. In der Schutzkontaktfederausnehmung 6 ist
eine Trennwand vorgesehen, die die Schutzkontaktfederausnehmung 6 in zwei Taschen
trennt. Die Trennwand weist hier die Schutzelementtasche 7 zur Aufnahme des Schutzelements
3s auf. Die beiden Taschen der Schutzkontaktfederausnehmung 6 sind so ausgerichtet,
dass die Schutzkontaktfedern 3k beim Einstecken jeweils vor einer Öffnung 5 für die
Kontaktfedern 4 festgelegt werden. Das Herausziehen der Schutzkontaktfedern 3k wird
durch die außen liegenden Rastbereiche 3kf2 (siehe Fig. 7) der Schutzkontakte 3k verhindert.
Jede Schutzkontaktfeder 3k umschließt in dem Kontaktbereich 3kf3 je eine Kontaktfeder
4, so dass eine leitende Verbindung zwischen den Kontaktfedern 4 über das Schutzelement
3s besteht, das am anderen Ende der Schutzkontaktfedern 3k für eine Verbindung sorgt.
[0029] Figuren 9a, 9b, 9c, 9d, 10 und 11 zeigen eine weitere Ausgestaltung der Erfindung,
die der vorbeschriebenen Ausgestaltung gemäß Figuren 5a bis 8 gleicht. Die Ausgestaltung
unterscheidet sich gemäß Fig. 10 und 11 in der Anordnung des Schutzelements 3s, das
sich hier in einem seitlichen Arm des U-förmigen Isolierrings 2 erstreckt. Die Schutzkontaktfedern
3k werden wie in Fig. 8 auch orthogonal zur Zündrichtung Z in den Isolierring 2 geschoben.
Die Verbindung zwischen den beiden Schutzkontaktfedern 3k wird über den Kontakt 3kf1
hergestellt, indem das Schutzelement 3s nach Einschieben der Schutzkontaktfedern 3k
in die Schutzkontaktfederausnehmung 6 in die Schutzelementtasche 7 gesteckt wird.
Die Kontaktierung der Kontaktfedern 4 erfolgt wie zu Fig. 8 oben beschrieben.
[0030] Figuren 12a, 12b, 12c, 12d, 13, 14 und 15 beschreiben eine weitere Ausführungsform
der Erfindung, wobei hier die Schutzkontaktfedern 3k als MID(Moulded Interconnect
Device)-Bauelementeträger ausgebildet sind und demnach kaum oder keine Federfunktion
haben, da diese aus Kunststoff mit leitenden Bestandteilen/Beschichtungen gebildet
sind.
[0031] Die geometrische Anordnung der MID-Bauelementeträger 3k in dem Isolierring 2 ist
ähnlich zu den vorher zu Figuren 8 und 11 beschriebenen Ausführungsformen. Die MID-Bauelementeträger
3k werden jedoch nicht in den Isolierring 2 eingeschoben, sondern in eine entsprechend
ausgestaltete Schutzkontaktfederausnehmung 6 eingelegt. Ein Ende der MID-Bauelementeträger
dient jeweils zur Umschließung der Kontaktfeder 4 und bildet damit auch die Öffnung
5. Durch die Verwendung von MID-Bauelementeträgern wird eine äußerst Platz sparende,
geometrisch leicht einpassbare Bauweise des Isolierrings 2 ermöglicht. Der Kontakt
3kf1 zwischen Schutzelement 3s und den beiden MID-Bauelementeträgern ist in Fig. 12d
und im Detail D3 in Fig. 13 dargestellt.
[0032] Der in Fig. 14 als Explosionszeichnung dargestellte Isolierring 2 ist vorzugsweise
zusammen mit den beiden MID-Bauelementeträgern 3k im Spritzgussverfahren hergestellt,
wobei die Herstellung der beiden Bauteile einstufig, d.h. zusammen erfolgen kann.
Das Schutzelement 3s wird mit den beiden MID-Bauelementeträgern 3k in Kontakt gebracht
und auf diesen festgelegt, insbesondere durch eine Lötverbindung.
Bezugszeichenliste
[0033]
- 1
- Kontaktsicherung
- 2
- Isolierring
- 3
- Schutzeinrichtung
- 3s
- Schutzelement
- 3k
- Schutzkontaktfeder/MID-Bauelementeträger
- 3kf
- Kontaktende der Schutzkontaktfedern/MID-Bauelementeträger
- 3kf1
- Kontaktende für Schutzelement
- 3kf2
- Rastbereich im Isolierring
- 3kf3
- Kontaktende für Kontaktfedern
- 4
- Kontaktfeder
- 5
- Öffnung
- 6
- Schutzkontaktfederausnehmung
- 7
- Schutzelementtasche
- 8
- Federarm
- 8s
- konisch zulaufende Seitenflächen
- Z
- Zündrichtung
1. Kontaktsicherung (1) für Steckverbinder, geeignet zur Verwendung zwischen einer Zündpille
für Airbags und einem Steuergerät eines Kraftfahrzeuges mit folgenden Merkmalen:
- einem Isolierring (2),
- einer Schutzeinrichtung (3) zur Sicherung von Kontaktfedern (4) der Zündpille gegen
Störeinflüsse, wobei die Schutzeinrichtung (3) parallel zu den Kontaktfedern (4) geschaltet
ist.
2. Kontaktsicherung gemäß Anspruch 1, bei der die Schutzeinrichtung (3) in dem Isolierring
(2) integriert ist.
3. Kontaktsicherung nach Anspruch 1, bei der die Schutzeinrichtung (3) aus einem Schutzelement
(3s) und zwei Schutzkontaktfedern (3k) besteht, wobei die Schutzkontaktfedern (3k)
mit ihren Kontakten (3kf3) jeweils die Kontaktfeder (4) kontaktieren und das Schutzelement
(3s) eine Wirkverbindung zwischen den Schutzkontaktfedern (3k) herstellt.
4. Kontaktsicherung nach Anspruch 3, bei der das Schutzelement (3s) durch Kontakte (3kf1)
der Schutzkontaktfeder (3k) in einer Schutzelementtasche (7) des Isolierrings (4)
festgelegt sind.
5. Kontaktsicherung nach Anspruch 1, bei der das Schutzelement (3s) ein Varistor ist.
6. Kontaktsicherung nach Anspruch 1, bei der die Schutzkontaktfeder (3k) als MID-Bauelement
ausgestaltet ist.
7. Kontaktsicherung nach Anspruch 1, bei der die Schutzkontaktfedern (3k) mit ihren Kontakten
(3kf3) jeweils die zugeordnete Kontaktfeder (4) umschließen.
8. Kontaktsicherung nach Anspruch 1, bei der das Schutzelement (3s) parallel zu einer
Zündrichtung Z angeordnet ist.
9. Kontaktsicherung nach Anspruch 1, bei der das Schutzelement (3s) orthagonal zu einer
Zündrichtung Z angeordnet ist.
10. Steckverbinder mit Kontaktsicherung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.