Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung mit einem Netzanschluss,
der einen Anschluss für eine Phase, einen Anschluss für einen Nullleiter und einen
Anschluss für einen Schutzleiter umfasst, einem elektronischen Vorschaltgerät (EVG),
das eingangsseitig über eine Phasenzuleitung mit dem Anschluss an eine Phase, eine
Nullleiterzuleitung mit dem Anschluss für einen Nullleiter und eine Schutzleiterzuleitung
mit dem Anschluss für den Schutzleiter gekoppelt ist und einen Erdleiteranschluss
aufweist, einem metallischen Reflektor und einem Lampenanschluss für eine Lampe mit
einer ersten und einer zweiten Wendel, der über eine erste, eine zweite, eine dritte
und eine vierte Zuleitung an den Ausgang des elektronischen Vorschaltgeräts gekoppelt
ist und einen der ersten Zuleitung zugeordneten ersten, einen der zweiten Zuleitung
zugeordneten zweiten, einen der dritten Zuleitung zugeordneten dritten und einen der
vierten Zuleitung zugeordneten vierten Anschluss aufweist, wobei der erste und der
zweite Anschluss lampenseitig mit der ersten Wendel koppelbar und EVG-seitig mit einer
Heizvorrichtung gekoppelt sind, und der dritte und der vierte Anschluss lampenseitig
mit der zweiten Wendel koppelbar und EVG-seitig mit der Heizvorrichtung gekoppelt
sind, wobei der Anschluss für den Schutzleiter mit einem Erdleiteranschluss des elektronischen
Vorschaltgeräts und mit dem metallischen Reflektor verbunden ist.
Stand der Technik
[0002] Eine derartige Schaltungsanordnung, bei der der Erdleiteranschluss des elektronischen
Vorschaltgeräts mit dem metallischen Reflektor mittels einer nicht abgeschirmten 80
cm bis 1 m langen 5-poligen Zuleitung verbunden sind, ist bekannt. Die hierfür einschlägige
Norm, die die EMV (elektromagnetische Verträglichkeit)-Grenzwerte QuasiPeak festlegt,
ist die CISPR 15. Für diese Norm ist eine Änderung für den Frequenzbereich von 30
bis 300 MHz geplant, die ohne geeignete Maßnahmen von der oben beschriebenen, aus
dem Stand der Technik bekannten Anordnung nicht eingehalten werden.
[0003] Wesentliche Ursache für die Störungen sind die Maßnahmen zur Powerfaktorkorrektur,
bei der rechteckförmige Signale entstehen, welche im Spektrum hohe Frequenzanteile
aufweisen.
[0004] In der Schrift
US 6,472,876 (Notohamiprodjo) ist ein Betriebsgerät für Leuchtstofflampen beschrieben, mit dem ein Dimmen der
Lampen bei niedriger Dimmstellung verbessert wird. Dies wird erreicht durch eine Strommessung
mittels eines Strommessübertragers, der die beiden Zuleitungen zu einer Lampenwendel
magnetisch koppelt.
[0005] In der Schrift
US 5,740,021 (Lecheler, Raiser) wird eine Methode zur Kompensation von Funkstörungen offenbart. In einer Ausführungsfrorm
wird ein Kompensationssignal durch einen Übertrager gewonnen, der die Differenz der
Ströme in den Netzzuleitungen bildet.
[0006] Eine Lösung zur Funkentstörung bei Schaltungsanordnungen zum Betrieb von Lampen mit
zwei Wendeln unter Verwendung einer elektronischen Vorschaltgeräts, wobei auch eine
Heizvorrichtung für die Wendeln vorgesehen ist, ist aus der
WO 97/13391 bekannt. Mit Bezug auf die dort dargestellte Figur 1 wird seriell zum elektronischen
Vorschaltgerät ein Filter in den Lastkreis des Lampenstroms eingebaut. Mit dieser
Maßnahme gehen mehrere Nachteile einher: Zum einen wird durch das besagte Filter die
Ausgangsimpedanz des elektronischen Vorschaltgeräts stark verändert und könnte dazu
führen, dass das elektrische Vorschaltgerät nicht mehr funktioniert. Die bei dem genannten
Filter mit der unteren Wendel verbundene Leitung bleibt überdies ungedämpft und würde
daher nach wie vor als Antenne wirken, was der beabsichtigten Reduktion von Funkstörungen
zuwiderlaufen würde. Überdies sind nur die Leitungen bedämpft, über die vom Trafo
das Signal zum Betrieb der Lampe, d. h. nach der Vorheizphase, bereitgestellt wird.
Die Heizwicklungen bzw. die damit verbundenen Leitungen erfahren durch das erwähnte
Filter keinerlei Dämpfung. Weiterhin sind keine Möglichkeiten vorgesehen, von der
Lampe erzeugte hochfrequente Signale zu bedämpfen.
[0007] Schließlich ist auf folgenden weiteren Aspekt hinzuweisen: Bestimmte elektrische
Vorschaltgeräte sind ausgelegt für den Betrieb unterschiedlicher Lampen. Zur Erkennung
der jeweils angeschlossenen Lampe schickt das elektronische Vorschaltgerät ein bestimmtes
Signal, beispielsweise ein hochfrequentes Burstsignal, in die Wendel der Lampe, bestimmt
den zugehörigen Widerstand (beispielsweise durch Messung von Spannung und Strom an
der Wendel), sieht in einer Tabelle nach und erhält über den ermittelten Widerstand
Informationen zur angeschlossenen Lampe. Weiterhin sollen derartige elektronische
Vorschaltgeräte in unterschiedlichen Ländern eingesetzt werden, in denen unterschiedliche
Normen maßgeblich sind, d. h. einmal mit einer zusätzlichen Maßnahme zur Reduktion
von Funkstörungen, einmal ohne. Weiterhin soll ein Betrieb der Lampen auch mit Fremd-EVGs
ermöglicht werden, so dass Maßnahmen zur Funkentstörung, die in einem elektronischen
Vorschaltgerät realisiert sind, unerwünscht sind. All dies würde durch eine Anwendung
der Lehre der erwähnten
WO 97/13391 nicht bzw. nicht mehr ermöglicht werden. Durch das Filter beispeilsweise würde das
an der Wendel ankommende Signal modifiziert, der ermittelte Widerstand würde zu einer
falschen Zuordnung führen, insbesondere, wenn dieselbe Tabelle bei Realisierungen
mit und ohne Filter verwendet würde. Da die Maßnahme gemäß der erwähnten
WO 97/13391 im elektronischen Vorschaltgerät realisiert ist, würde ein Austausch eines derartigen
EVGs durch ein Fremd-EVG nicht möglich sein, wenn nicht auch in dem Fremd-EVG eine
entsprechende Maßnahme vorgesehen wäre. Eine Verwendung ein und desselben EVGs in
Ländern, in denen die einschlägige Norm die Maßnahme einer zusätzlichen Funkentstörung
erfordert, und in Ländern, in denen die entsprechende Norm dies nicht tut, wäre zwar
möglich, jedoch unter dem Nachteil, dass ein derartiges Filter immer in einem entsprechenden
EVG vorgesehen werden müsste, auch in Ländern, in denen man auf ein derartiges Filter
verzichten könnte.
Darstellung der Erfindung
[0008] Vor diesem Hintergrund liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art mit geringeren reduzierten Funkstörungen
bereitzustellen.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Schaltungsanordnung mit den
Merkmalen von Patentanspruch 1.
[0010] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass sich durch Verwendung einer ersten
stromkompensierten Drossel, über die zumindest die erste und die zweite Zuleitung
gekoppelt sind, eine Reduktion der Funkstörungen erzielen lässt, wobei durch diese
Maßnahme die Bestimmung der angeschlossenen Lampe nicht beeinträchtigt wird. Fließt
nämlich durch die erste und die zweite Zuleitung ein gleicher Strom, so wird dieser
durch die Induktivität der ersten stromkompensierten Drossel gedämpft. Ein ungleicher
Strom erfährt keinerlei Dämpfung. Insofern geht der Messstrom zur Bestimmung der angeschlossenen
Lampe ungehindert durch die erste stromkompensierte Drossel hindurch. Dadurch, dass
die erste stromkompensierte Drossel derart angeordnet wird, dass damit zumindest die
erste und die zweite Zuleitung gekoppelt sind, zeichnet sich diese erfindungsgemäße
Maßnahme auch dadurch aus, dass sie außerhalb des elektronischen Vorschaltgeräts realisierbar
ist und damit den Betrieb von Fremd-EVGs ermöglicht. Überdies kann sie in einfacher
Form vorgesehen oder weggelassen werden, je nachdem ob diese Maßnahme durch die einschlägige
Norm erforderlich ist oder nicht.
[0011] Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die stromkompensierte Drossel ein HF-Dämpfungselement,
insbesondere einen Ferritkern. Bei geeigneter Dimensionierung sind bereits wenige
Wicklungen, im Idealfall sogar nur die Durchführung der ersten und zweiten Zuleitung
durch einen Ringkern, ausreichend. Die erfindungsgemäße Maßnahme resultiert demnach
in einem lediglich sehr geringen zusätzlichen Aufwand.
[0012] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist weiterhin eine zweite stromkompensierte
Drossel vorgesehen, über die zumindest die dritte und die vierte Zuleitung gekoppelt
sind. Wie sich erwiesen hat, lässt sich nämlich eine weitere Reduktion der Funkstörungen
dadurch erreichen, dass nicht nur die Zuleitungen am heißen Ende, sondern auch die
Zuleitungen am kalten Ende über eine stromkompensierte Drossel gekoppelt werden. Besonders
bevorzugt ist die erste stromkompensierte Drossel gleich der zweiten stromkompensierten
Drossel. Wie bereits ausgeführt, kann sich bei geeigneter Dimensionierung die erfindungsgemäße
Maßnahme darin erschöpfen, dass - bei der soeben beschriebenen Ausführungsform - die
erste bis vierte Zuleitung durch einen einzigen Ringkern geführt werden.
[0013] Eine bevorzugte Weiterentwicklung besteht darin, dass weiterhin eine dritte stromkompensierte
Drossel vorgesehen ist, über die die Phasenzuleitung, die Nullleiterzuleitung und
die Schutzleiterzuleitung gekoppelt sind. Wie sich herausgestellt hat, lässt sich
durch diese Maßnahme eine weitere Reduktion der Funkstörungen erzielen. Besonders
hervorzuheben ist, dass diese soeben beschriebene Ausführungsform eine deutliche Verbesserung
gegenüber Ausführungsformen darstellt, bei denen lediglich die Phasenzuleitung und
die Nullleiterzuleitung durch eine dritte stromkompensierte Drossel gekoppelt sind.
[0014] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass der Erdleiteranschluss
des elektronischen Vorschaltgeräts über die Schutzleiterzuführung mit dem Schutzleiter
verbunden ist, wobei sie weiterhin eine Schutzleiterweiterführung und ein HF-Dämpfungselement,
insbesondere einen Ferritkern, aufweist, wobei die Schutzleiterweiterführung einerseits
mit dem Schutzleiter, andererseits mit dem Reflektor verbunden ist und wobei das HF-Dämpfungselement
mit der Schutzleiterweiterführung gekoppelt ist. Besonders bevorzugt ist hierbei,
wenn das HF-Dämpfungselement, das mit der Schutzleiterweiterführung gekoppelt ist,
nicht Bestandteil der ersten und/oder der zweiten stromkompensierten Drossel ist.
Wie sich herausgestellt hat, würde sich, wenn die Schutzleiterweiterführung über die
erste und/oder die zweite stromkompensierte Drossel mit der ersten bis vierten Zuleitung
gekoppelt würde, die vorteilhafte Wirkung der ersten und/oder der zweiten stromkompensierten
Drossel verschlechtern. Erst eine separate Bedämpfung der am Reflektor angeschlossenen
Schutzleiterweiterführung ermöglicht die optimale Wirkung der ersten und/oder der
zweiten stromkompensierten Drossel auf die erste bis vierte Zuleitung und gleichzeitig
die Reduktion von Funkstörungen auf dem Schutzleiter, welche sich über den Masseanschluss
auf die Qualität der Masse am elektronischen Vorschaltgerät auswirken würde. Eine
verbesserte Masse am elektronischen Vorschaltgerät erhöht die Wirkung der erfindungsgemäßen
Maßnahmen zur Funkentstörung im elektronischen Vorschaltgerät.
[0015] Besonders bevorzugt wird das HF-Dämpfungselement, das mit der Schutzleiterweiterführung
gekoppelt ist, direkt am Anschluss der Schutzleiterweiterführung am Reflektor angeordnet.
Damit kann in vorteilhafter Weise zwischen elektronischem Vorschaltgerät und Reflektor
eine 5-polige Leitung verwendet werden, d. h. für die erste bis vierte Zuleitung einerseits
und die Schutzleiterweiterführung andererseits brauchen keine separaten Leitungen
verlegt werden.
[0016] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0017] Im Nachfolgenden wird nunmehr ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme
auf die beigefügte Zeichnung näher beschrieben. Diese zeigt eine Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung.
Bevorzugte Ausführung der Erfindung
[0018] Die in Figur 1 dargestellte Schaltungsanordnung weist einen Netzanschluss 10 auf,
der einen Anschluss P für eine Phase, einen Anschluss 0 für einen Nullleiter und einen
Anschluss S für einen Schutzleiter umfasst. Der Eingang eines elektronischen Vorschaltgeräts
12 ist über eine Phasenzuleitung 14 mit dem Anschluss P für eine Phase, über eine
Nullleiterzuleitung 16 mit dem Anschluss 0 für einen Nullleiter und eine Schutzleiterzuleitung
18 mit dem Anschluss S für den Schutzleiter gekoppelt. Das elektronische Vorschaltgerät
12 weist einen Erdleiteranschluss 20 auf, der mit dem Anschluss S für den Schutzleiter
verbunden ist. Das elektronische Vorschaltgerät 12 kann mit einem Gehäuse aus Metall
oder Kunststoff oder ohne Gehäuse ausgeführt sein. Im erstgenannten Fall ist das Gehäuse
bevorzugt mit dem Erdleiteranschluss verbunden. Im Fall ohne Gehäuse ist bei einer
bevorzugten Ausführungsform die Platine des elektronischen Vorschaltgeräts mit oder
ohne zusätzliche Isolation durch Umwicklung mit einer Isolationsfolie in das Innere
der Leuchte integriert. Die Schaltungsanordnung weist überdies einen metallischen
Reflektor 22 auf, der über eine Schutzleiterweiterführung 24 und über den Erdleiteranschluss
20 mit dem Anschluss S für den Schutzleiter verbunden ist. Im Reflektor ist eine Lampe
26 mit einer ersten 28 und einer zweiten Wendel 30 angeordnet. Zwischen dem elektrischen
Vorschaltgerät 12 und der Lampe 26 sind eine erste 32, eine zweite 34, eine dritte
36 und eine vierte 38 Zuleitung vorgesehen. Die erste und die zweite Zuleitung 32,
34 sind einerseits mit der ersten Wendel 28 gekoppelt, andererseits mit einer im EVG
12 angeordneten Heizvorrichtung (nicht dargestellt). Die dritte und die vierte Zuleitung
36, 38 sind einerseits mit der zweiten Wendel 30 verbunden, andererseits ebenfalls
mit einer im EVG 12 angeordneten Heizvorrichtung (nicht dargestellt). Eine erste stromkompensierte
Drossel 40 ist mit der ersten, zweiten, dritten und vierten Zuleitung 32, 34, 36,
38 gekoppelt. Wenngleich vorliegend - und dies gilt auch für die im folgenden noch
erwähnten Drosseln bzw. HF-Dämpfungselemente - die jeweiligen Leitungen nur durch
das jeweilige Element hindurchgeführt sind, so kann bei anderen Ausführungsformen
das jeweilige Element auch mehrere Windungen der entsprechenden Leitungen tragen.
Die erste stromkompensierte Drossel 40 weist bevorzugt ein HF-Dämpfungselement, insbesondere
einen Ferritkern, auf. Besonderes bevorzugt wird sie durch einen Ferritkern repräsentiert.
Die erste bis vierte Zuleitung 32, 34, 36, 38 können durch Verwendung einer Drossel
gekoppelt sein, es können jedoch auch separate stromkompensierte Drosseln verwendet
werden, beispielsweise eine stromkompensierte Drossel für die erste und die zweite
Zuleitung 32, 34 und eine zweite stromkompensierte Drossel für die dritte und die
vierte Zuleitung 36, 38. In einer kostengünstigen Variante ist lediglich eine stromkompensierte
Drossel für die erste und die zweite Zuleitung 32, 34 vorgesehen. Eine weitere stromkompensierte
Drossel 42 dient dazu, die Phasenzuleitung 14, die Nullleiterzuleitung 16 und die
Schutzleiterzuleitung 18 zu koppeln.
[0019] Ein HF-Dämpfungselement 44 ist am reflektorseitigen Anschluss der Schutzleiterweiterführung
vorgesehen. Während der Heizungsphase fließt ein erster Strom vom elektrischen Vorschaltgerät
12 über die erste Zuleitung 32 zur ersten Wendel 28 und von dort über die zweite Zuleitung
34 wieder zurück zum elektrischen Vorschaltgerät 12. Ein Heizen der zweiten Wendel
30 erfolgt über die dritte Zuleitung 36 und die vierte Zuleitung 38. Nach dem Zünden
der Lampe 26 fließt ein Strom von der ersten Wendel 28 über die Lampe 26 in die zweite
Wendel 30 und von dort über die dritte 36 und/oder vierte Zuleitung 38 zurück zum
elektrischen Vorschaltgerät 12.
1. Schaltungsanordnung mit
- einem Netzanschluss (10), der einen Anschluss (P) für eine Phase, einen Anschluss
(0) für einen Nullleiter und einen Anschluss (S) für einen Schutzleiter umfasst;
- einem elektronischen Vorschaltgerät (12), das eingangsseitig über eine Phasenzuleitung
(14) mit dem Anschluss (P) für eine Phase, eine Nullleiterzuleitung (16) mit dem Anschluss
(0) für einen Nullleiter und eine Schutzleiterzuleitung (18) mit dem Anschluss (S)
für den Schutzleiter gekoppelt ist und einen Erdleiteranschluss (20) aufweist,
- einem metallischen Reflektor (22);
- einem Lampenanschluss für eine Lampe (26) mit einer ersten (28) und einer zweiten
Wendel (30), der über eine erste (32), eine zweite (34), eine dritte (36) und eine
vierte (38) Zuleitung an den Ausgang des elektronischen Vorschaltgeräts (12) gekoppelt
ist und einen der ersten Zuleitung (32) zugeordneten ersten, einen der zweiten Zuleitung
(34) zugeordneten zweiten, einen der dritten Zuleitung (36) zugeordneten dritten und
einen der vierten Zuleitung (38) zugeordneten vierten Anschluss aufweist, wobei der
erste und der zweite Anschluss lampenseitig mit der ersten Wendel (28) koppelbar und
EVG-seitig mit einer Heizvorrichtung gekoppelt sind, und der dritte und der vierte
Anschluss lampenseitig mit der zweiten Wendel (30) koppelbar und EVG-seitig mit der
Heizvorrichtung gekoppelt sind,
- wobei der Anschluss (S) für den Schutzleiter mit dem Erdleiteranschluss (20) des
elektronischen Vorschaltgeräts (12) und mit dem metallischen Reflektor (22) verbunden
ist;
dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnunge weiterhim umfasst:
- eine erste stromkompensierte Drossel (40), über die zumindest die erste und die
zweite Zuleitung (32, 34) gekoppelt sind,
- einer zweite stromkompensierte Drossel (40), über die zumindest die dritte und die
vierte Zuleitung (36, 38) gekoppelt sind,
- wobei die die Phasenzuleitung (14), die Nullleiterzuleitung (16) und die Schutzleiterzuleitung
(18) über eine dritte stromkompensierte Drossel (42) gekoppelt sind, und wobei der
Erdleiteranschluss (20) des elektronischen Vorschaltgeräts (12) über die Schutzlteiterzuleitung
(18) mit dem Schutzleiter verbunden ist, wobei die Schutzlteiterzuleitung (18) weiterhin
eine Schutzleiterweiterführung (24) und ein HF-Dämpfungselement (44), insbesondere
einen Ferritkern, aufweist, wobei die Schutzleiterweiterführung (24) einerseits mit
dem Schutzleiter, andererseits mit dem Reflektor (22) verbunden ist und wobei die
Schutzleiterweiterführung (24) mindestens einmal durch das HF-Dämpfungselement (44)
hindurchgeführt ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste stromkompensierte Drossel (40) gleich der zweiten stromkompensierten Drossel
ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das HF-Dämpfungselement (44), das mit der Schutzleiterweiterführung gekoppelt ist,
direkt am Anschluss der Schutzleiterweiterführung (24) am Reflektor (22) angeordnet
ist.
1. Circuit arrangement having
- a mains connection (10) which has a connection (P) for a phase, a connection (O)
for a neutral conductor and a connection (S) for a protective earth conductor;
- an electronic ballast (12) which is coupled on the input side via a phase supply
line (14) to the connection (P) for a phase, via a neutral conductor supply line (16)
to the connection (O) for a neutral conductor and via a protective earth conductor
supply line (18) to the connection (S) for the protective earth conductor, and which
electronic ballast (2) has an earth conductor connection (20),
- a metallic reflector (22);
- a lamp connection for a lamp (26) having a first filament (28) and a second filament
(30), which lamp connection is coupled via a first supply line (32), a second supply
line (34), a third supply line (36) and a fourth supply line (38) to the output of
the electronic ballast (12) and has a first connection, which is associated with the
first supply line (32), a second connection, which is associated with the second supply
line (34), a third connection, which is associated with the third supply line (36),
and a fourth connection, which is associated with the fourth supply line (38), wherein
the first and the second connections can be coupled on the lamp side to the first
filament (28), and are coupled on the ballast side to a heating apparatus, and the
third and the fourth connections can be coupled on the lamp side to the second filament
(30), and are coupled on the ballast side to the heating apparatus,
- wherein the connection (S) for the protective earth conductor is connected to the
earth conductor connection (20) of the electronic ballast (12) and to the metallic
reflector (22),
characterized in that the circuit arrangement furthermore has:
- a first current-compensated inductor (40) via which at least the first and the second
supply lines (32, 34) are coupled,
- a second current-compensated inductor (40) via which at least the third and the
fourth supply lines (36, 38) are coupled,
- wherein the phase supply line (14), the neutral conductor supply line (16) and the
protective earth conductor supply line (18) are coupled via a third current-compensated
inductor (42)
- wherein the earth conductor connection (20) of the electronic ballast (12) is connected
via the protective earth conductor supply line (18) to the protective earth conductor,
wherein the protective earth conductor supply line (18) furthermore has a protective
earth conductor continuation (24) and an RF attenuating element (44), in particular
a ferrite core, wherein the protective earth conductor continuation (24) is connected
on the one hand to the protective earth conductor and on the other hand to the reflector
(22), and wherein the protective earth conductor continuation (24) is passed at least
once through the RF attenuating element (44).
2. Circuit arrangement according to Claim 1,
characterized
in that the first current-compensated inductor (40) is the same as the second current-compensated
inductor.
3. Circuit arrangement according to Claim 1,
characterized
in that the RF attenuating element (44) which is coupled to the protective earth conductor
continuation is arranged directly at the connection of the protective earth conductor
continuation (24) to the reflector (22).
1. Circuit comprenant
- une première borne ( 10 ) de secteur, qui comprend une borne ( P ) pour une phase,
une borne ( O ) pour un conducteur neutre et une borne ( S ) pour un conducteur de
protection ;
- un ballast électronique qui est couplé du côté de l'entrée à la borne ( P ) pour
une phase par une ligne ( 14 ) de phase à la borne ( O ) pour un conducteur neutre
par une ligne ( 16 ) de conducteur neutre et à la borne ( S ) pour le conducteur de
protection par une ligne ( 18 ) de conducteur de protection et qui a une borne ( 10
) de conducteur à la terre ;
- un réflecteur ( 22 ) métallique ;
- une borne de lampe pour une lampe ( 26 ) ayant un premier ( 28 ) et un deuxième
filament ( 30 ) qui est couplé à la sortie du ballast ( 12 ) électronique par une
première ( 32 ), une deuxième ( 34 ), une troisième ( 36 ) et une quatrième ( 38 )
lignes et qui a une première borne associée à la première ligne ( 32 ), une deuxième
borne associée à la deuxième ligne ( 34 ), une troisième borne associée à la troisième
ligne ( 36 ) et une quatrième borne associée à la quatrième ligne ( 38 ), la première
et la deuxième bornes pouvant être couplées du côté de lampe au premier filament (
28 ) et étant couplées du côté du ballast électronique à un dispositif de chauffage,
et la troisième et la quatrième bornes pouvant être couplées du côté de la lampe au
deuxième filament ( 30 ) et étant couplées du côté du ballast électronique au dispositif
de chauffage,
- dans lequel la borne ( S ) pour le conducteur de protection est reliée à la borne
( 20 ) de conducteur à la terre du ballast ( 12 ) électronique et au réflecteur (
22 ) métallique ;
caractérisé en ce que le circuit comprend en outre :
- une première bobine ( 40 ) de compensation du courant, par laquelle au moins la
première et la deuxième lignes ( 32, 34 ) sont couplées ;
- une deuxième bobine ( 40 ) de compensation du courant, par laquelle au moins la
troisième et la quatrième lignes ( 36, 38 ) sont couplées ;
- dans lequel la ligne ( 14 ) de phase, la ligne ( 16 ) de conducteur neutre et la
ligne ( 18 ) de conducteur de protection sont couplées par une troisième bobine (
42 ) de compensation du courant et
dans lequel la borne ( 20 ) de conducteur à la terre du ballast ( 12 ) électronique
est reliée au conducteur de protection par la ligne ( 18 ) de conducteur de protection,
la ligne ( 18 ) de conducteur de protection comprenant en outre un prolongement (
24 ) du conducteur de protection, un élément ( 40 ) d'amortissement HF, notamment
un noyau de ferrite, le prolongement ( 24 ) du conducteur de protection étant relié
d'une part au conducteur de protection et d'autre part au réflecteur ( 22 ) et le
prolongement ( 24 ) du conducteur de protection traversant au moins une fois l'élément
( 44 ) d'amortissement HF.
2. Circuit suivant la revendication 1,
caractérisé en ce que
la première bobine ( 40 ) de compensation du courant est identique à la deuxième bobine
de compensation du courant.
3. Circuit suivant la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'élément ( 44 ) d'amortissement HF qui est couplé au prolongement du conducteur de
protection est disposé directement sur la borne du prolongement ( 24 ) du conducteur
de protection sur le réflecteur ( 22 ).