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(11) |
EP 1 673 497 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.09.2008 Patentblatt 2008/36 |
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Anmeldetag: 14.10.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/011522 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/038104 (28.04.2005 Gazette 2005/17) |
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STRECKWERK MIT VON RIEMCHEN UMSCHLUNGENEN ZWILLINGS-AUSGANGSOBERWALZEN
DRAWING FRAME WITH APRONS ENTWINED AROUND TWIN OUTPUT TOP DELIVERY ROLLERS
BANC D'ETIRAGE COMPRENANT DES CYLINDRES SUPERIEURS DELIVREURS JUMELES, AUTOUR DESQUELS
PASSENT DES LANIERES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
17.10.2003 DE 10348452
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.06.2006 Patentblatt 2006/26 |
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Patentinhaber: DEUTSCHE INSTITUTE FÜR
TEXTIL- UND FASERFORSCHUNG STUTTGART |
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73770 Denkendorf (DE) |
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Erfinder: |
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- KRAWIETZ, Stefan
73061 Ebersbach (DE)
- AUSHEYKS, Larissa
73773 Aichwald (DE)
- GRÜN, Theo
73734 Esslingen (DE)
- ARTZT,Peter
72722 Reutlingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bergmeier, Werner |
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Patentanwälte
CANZLER & BERGMEIER
Friedrich-Ebert-Strasse 84 85055 Ingolstadt 85055 Ingolstadt (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 360 327 DE-C- 816 069 SU-A1- 701 181
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DE-A1- 10 260 025 GB-A- 2 058 850
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Streckwerk mit von Riemchen umschlungenen Zwillings-Ausgangsoberwalzen,
bei dem die Riemchen um Umlenkorgane geführt sind, die auf dem der Klemmfläche des
Ausgangswalzenpaares abgekehrten Bereich angeordnet sind.
[0002] Beim Verzug von Faserbändem in Streckwerken spielt für die Übertragung der Verzugskräfte
auf den Faserverband die Klemmwirkung der Walzenpaare eine ausschlaggebende Rolle.
Die Streckwerkswalzenpaare bestehen deshalb aus einer unteren geriffelten Stahlwalze,
der sogenannten Unterwalze, und einer oberen Walze, der sogenannten Oberwalze, die
durch eine Belastungseinrichtung auf die Unterwalze gedrückt wird. Diese Oberwalze
besitzt in der Regel einen elastischen Belag, so dass keine Klemmlinie entsteht, sondern
durch die Verformung des elastischen Belages eine Klemmfläche, die eine deutlich bessere
Faserzurückhaltung bewirkt. Es wird eine gute Klemmwirkung auf den Faserverband ausgeübt,
ohne die Fasern zu schädigen. Erfahrungsgemäß ergeben deshalb weiche Walzenbeläge
bessere Verzugsergebnisse, da die Klemmfläche umso größer ist, je weicher der Belag
ist. Die weichen Walzenbeläge haben jedoch den Nachteil, dass sie sich sehr schnell
abnutzen und nachgeschliffen werden müssen. Dadurch verändert sich die Geometrie der
Streckwerkswalze und damit auch die Eigenschaften des Belages, was sich wiederum nachteilig
auf die Verzugsverhältnisse und damit auf die Garnqualität auswirkt. Das Nachschleifen
der Walzenbeläge ist zudem eine aufwendige Maßnahme.
[0003] Um hohe Weichheit eines Walzenbelages mit hoher Verschleißfestigkeit zu verbinden
und damit optimale Verzugsbedingungen über einen langen Einsatzzeitraum zu erreichen,
wird in der nicht vorveröffentlichten
DE 102 60 025.2 vorgeschlagen, eine Oberwalze mit weichem Belag durch ein Riemchen mit hoher Verschleißfestigkeit
umschlingen zu lassen. Dieses gesonderte Riemchen bietet den Vorteil, bei Verschleiß
oder Beschädigung leicht austauschbar zu sein. Auch ein Auswechseln gegen ein Riemchen
anderer Härte, anderer Länge oder sonstiger anderer Art oder Qualität ist leicht möglich.
[0004] Es liegt auf der Hand, dass diese Lösung insbesondere am Ausgangswalzenpaar eines
Streckwerkes von Vorteil ist, bei dem die Walzen besonders schnell laufen und die
den größten Einfluss auf einen zuverlässigen Verzug haben.
[0005] Es ist bekannt (
DE 816 069;), die Ausgangsoberwalzen von Streckwerken mit Riemchen zu umschlingen. Der erklärte
Zweck dieser recht langen Riemchen besteht darin, das Bilden von Wickeln um die Oberwalzen
des Ausgangswalzenpaares zu verhindern. Diesen Riemchen sind Spannvorrichtungen zugeordnet,
die sie unter Zugspannung und damit straff halten. Weiter offenbart DE R7 76c 30/04
vom 1.10 1949 ein Streckwerk gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 3
[0006] Die Riemchen sind an diesen Spannvorrichtungen über stillstehende Umlenkorgane geführt.
Es hat sich gezeigt, dass durch das Hinwegziehen der Riemchen über diese Umlenkorgane
Antriebsenergie verbraucht wird, die Riemchen ein sich nachteilig auf den Verzugsvorgang
auswirkendes Abbremsen erfahren und Verschleiß unterliegen. Es ist daher Aufgabe der
Erfindung, diese Nachteile zu vermeiden. Sie löste diese Aufgabe durch die in den
Kennzeichen der Ansprüche 1 und 3 genannten Merkmale.
[0007] Um die Zugspannung in den Riemchen so gering wie möglich zu halten, werden also Riemchen
eingesetzt, die bestrebt sind, in unbelastetem Zustand in Umfangsrichtung annähernd
Kreisform anzunehmen. Da die Riemchen in aller Regel aus synthetischem Material bestehen,
ist dieses Bestreben gegeben. Dabei wird der Abstand zwischen den Ausgangsoberwalzen
und den Laufflächen der Umlenkorgane so gewählt, dass die Riemchen sich durch das
Bestreben, in Umfangsrichtung annähernd Kreisform anzunehmen, in den Bereichen zwischen
Oberwalze und Umlenkorgan auswölben können. Sie liegen dann nur mit geringem Druck
an den Umlenkorganen an und stehen demgemäß nur unter geringer Zugspannung. Sie erfahren
daher praktisch keine Abbremsung, verbrauchen keine merkbare Antriebsenergie und unterliegen
praktisch keinem Verschleiß.
[0008] Begünstigt wird diese Wirkung noch, wenn der Reibungsbeiwert zwischen der inneren,
der Laufschicht der Riemchen und den Umlenkorganen durch entsprechende Materialpaarung
möglichst gering gehalten wird.
[0009] Der geringe Anlagedruck der Riemchen an den Umlenkorganen kann dann erreicht werden,
wenn der Durchmesser der anstrebten Kreisform etwa dem 1½ bis 3fachen des Umfangs
der umschlungenen Oberwalzen und der Abstand zwischen den umschlungenen Oberwalzen
und den Umlenkorganen dem halben bis dem doppelten Durchmesser der umschlungenen Oberwalzen
entspricht.
[0010] In diesem Falle können die beiden Umlenkorgane einer Zwillingsoberwalze an einem
einstückigen, starren Halter angeformt sein, der an einem mit der Zwillingsoberwalze
verbundenen Bauteil - vorteilhafter Weise lösbar - befestigt ist. Der Halter kann
ein mit der Achse der Zwillingsoberwalze verbindbares Halteglied aufweisen oder am
Lenker der Zwillingsoberwalze oder am Oberwalzentrag- und Belastungsarm befestigbar
sein.
[0011] Zum seitlichen Führen der Riemchen sind Anlaufflächen vorgesehen.
[0012] In den Figuren der Zeichnung sind zwei bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung
dargestellt. Es zeigen
- Fig. 1
- die Vorderansicht eines Streckwerkes in einer ersten Ausführungsform der Erfindung
im Schnitt in Ebene A-A;
- Fig. 2
- die Seitenansicht des Gegenstandes der Fig. 1;
- Fig. 3
- eine weitere Möglichkeit zum Befestigen eines Halters in Vorderansicht;
- Fig. 4
- die Seitenansicht des Gegenstandes der Fig. 3.
[0013] Die Erfindung geht aus von einem Streckwerk geläufiger Bauart mit einer über die
Länge der Maschine durchlaufenden stählernen Ausgangs-Unterwalze 1, auf der Oberwalzenzwillinge
2 aufliegen, von denen hier in den Vorderansicht der Figur 1 nur einer dargestellt
ist. Die beiden Oberwalzen 3 und 4 der Oberwalzenzwillinge weisen einen vorzugsweise
weichen Belag 5 auf, um die eingangs geschilderten vorteilhaften Verzugsbedingungen
zu erreichen. Sie sind durch eine Welle 6 verbunden, die an einem federbelasteten
Lenker 7 eingeklippst ist. Der Lenker 7 ist an einem nicht dargestellten Oberwalzentrag-
und Belastungsarm angeordnet.
[0014] Erfindungsgemäß sind vorzugsweise aus Spritzguss hergestellte, einstückige Halter
8 vorgesehen, von denen seitlich zwei Umlenkorgane 9 ab ragen, über die Riemchen 10,
11 laufen, die auch die Oberwalzen 3 und 4 umschlingen. Diese Umlenkorgane 9 weisen
vertiefte Laufflächen 12 auf, die durch Bünde 13 bzw. 14 begrenzt sind und so beim
Lauf des Streckwerkes die Riemchen an seitlichem Ablaufen von den Oberwalzen 3 und
4 hindern.
[0015] Wie an der Auswölbung der Riemchen 10, 11 in Figur 2 zwischen den Oberwalzen 3, 4
und den Umlenkorganen 9 erkennbar, sind diese nur lose um die Umlenkorgane gelegt
und stehen demgemäß nur unter der geringen Spannung, die allein durch das Bestreben
der Riemchen verursacht ist, in Umfangsrichtung Kreisform einzunehmen.
[0016] Für die angestrebte Wirkungsweise der Riemchen genügt es bereits, wenn sie einen
Umfang aufweisen, der etwa dem 1½fachen des Umfangs der Oberwalzen 3, 4 entspricht.
Der Abstand a zwischen der Drehachse der Oberwalzen und den Laufflächen 12 der Umlenkorgane
9 entspricht dann etwa dem Durchmesser der Oberwalzen. Der Umfang der Riemchen kann
aber auf das etwa Dreifache des Umfangs der Oberwalzen oder in manchen Fällen auch
noch weiter erhöht werden, wobei dann der - in Figur 3 eingezeichnete - Abstand a
zwischen der Drehachse der Oberwalzen und den Laufflächen 12 der Umlenkorgane 9 auf
mindestens etwa das Doppelte des Durchmessers der Oberwalzen zu erhöhen wäre. Es versteht
sich, dass der Abstand a jeweils in entsprechender Relation zum Umfang und auch zur
Steifheit der Riemchen 10, 11 stehen muss. Bei steiferen Riemchen sollte der Abstand
a vermindert werden.
[0017] Die Halter 8 der Ausführungsform der Figur 1 und 2 weisen zwei Halteglieder 15 auf,
die auf die Welle 6 des zugeordneten Oberwalzenzwillings 2 aufklippsbar sind und die
Halter führen. Eine Vorrichtung kann so ohne weiteres von einem Lenker 7 abgenommen
werden, wenn ein Austausch der Oberwalzen 3, 4 oder der Riemchen 10, 11 erforderlich
ist. Hierzu wird die Welle 6 nach unten aus dem Lenker geklippst und die Halteglieder
15 nach vorne von der Welle abgeschwenkt. Beim Lauf des Streckwerkes sind die Halter
8 bestrebt, sich mit den Oberwalzen 3, 4 in der Seitenansicht der Figur 2 im Uhrzeigersinn
zu drehen. Um dies zu verhindern, sind Anlagen vorgesehen, die in einfachster Form
durch die Oberseiten der Lenker 7 gebildet werden können, auf die sich der mittlere
Bereich 16 der Halter 8 auflegt.
[0018] In der Ausführungsform der Figuren 3 und 4 sind die Halter 8 mittels federnder Klammern
17, die mit dem Halter verbunden sind, auf die Lenker 7 aufklippsbar. Hierbei sind
die Halter 8 bereits drehfest gehaltert.
[0019] Wie nicht näher dargestellt, können die Halter 8 auch an den Oberwalzentrag- und
Belastungsarmen angelenkt sein. In diesem Falle können sie bspw. in die Halterungen
der beim Einsatz der umschlingenden Riemchen in aller Regel nicht mehr erforderlichen
oberen Reinigungswalzen eingesetzt werden.
[0020] Die Riemchen 10, 11 bestehen vorzugsweise aus zumindest zwei Schichten, von denen
die äußere, mit den Fasern in Kontakt tretende Schicht den Erfordernissen einer guten
Faserklemmung und geringen Verschleißes, die innere, über die Laufflächen 12 der Umlenkorgane
9 laufende Schicht dem Erfordernis reibungsarmen Laufes angepasst ist.
Bezugszahlenliste
[0021]
- 1
- Ausgangsunterwalze
- 2
- Oberwalzenzwilling
- 3
- Oberwalze
- 4
- Oberwalze
- 5
- Belag der Oberwalzen 3, 4
- 6
- Welle des Oberwalzenzwillings 2
- 7
- Lenker
- 8
- Halter
- 9
- Umlenkorgan am Halter 8
- 10
- Riemchen
- 11
- Riemchen
- 12
- Halteglieder am Halter 8
- 13
- Lauffläche des Umlenkorgans 9
- 14
- Bund am Halter 8
- 15
- Bund am Halter 8
- 16
- Mittlerer Bereich des Halters 8
- 17
- Klammer
1. Verfahren zum Führen von die Zwillings-Ausgangsoberwalzen von Streckwerken umschlingenden
Riemchen, wobei die Riemchen um Umlenkorgane geführt sind, die auf dem der Klemmfläche
des Ausgangswalzenpaares abgekehrten Bereich angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Riemchen im wesentlichen nur derjenigen geringen Zugspannung unterworfen werden,
die durch ihr Bestreben verursacht wird, in Umfangsrichtung annähernd Kreisform anzunehmen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Ausgangsoberwalzen und den Laufflächen der Umlenkorgane
so gewählt ist, dass die Zugspannung in den Riemchen nur durch deren Bestreben verursacht
wird, in Umfangsrichtung annähernd Kreisform anzunehmen.
3. Streckwerk mit von Riemchen (10, 11) umschlungenen Zwillings-Ausgangsoberwalzen (3,
4), wobei die Riemchen (10, 11) um Umlenkorgane (9) geführt sind, die auf dem der
Klemmfläche der Zwillings-Ausgangsoberwalzen (3, 4) abgekehrten Bereich an einem mit
der Zwillings-Ausgangsoberwalze (3, 4) verbundenen Bauteil (6, 7) befestigt sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkorgane (9) an einem einstückigen starren Halter (8) angeformt sind, wobei
der Abstand (a) zwischen der Zwillings-Ausgangsoberwalze (3, 4) und den Laufflächen
(13) der Umlenkorgane (9) so gewählt ist, daß die Riemchen (10, 11) sich zwischen
Oberwalze (3, 4) und Umlenkorgan (9) auswölben können.
4. Streckwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkorgane (9) eingetiefte Laufflächen (12) für die Riemchen (10, 11) aufweisen.
5. Streckwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass seitliche Führungen (13, 14) für die Riemchen (10, 11) vorgesehen sind.
6. Streckwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Führungen (13, 14) zu beiden Seiten der Laufflächen (12) der Umlenkorgane
(9) angeordnet sind.
7. Streckwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (8) mindestens ein mit der Welle (6) der Zwillingsoberwalze (2) verbindbares
Halteglied (15) aufweist.
8. Streckwerk nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (8) im Drehsinn der Oberwalzen (3, 4) sich an einen ortsfesten Bauteil
des Streckwerkes anlegen kann.
9. Streckwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (8) am Lenker (7) der Zwillingsoberwalze (2) befestigbar ist.
10. Streckwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (8) am Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm befestigbar ist.
11. Streckwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Umfang der Riemchen (10, 11) mindestens das 1½fache des Umfangs der umschlungenen
Oberwalzen (3, 4) und der Abstand (a) zwischen der Laufachse der Oberwalzen und den
Laufflächen (12) der Umlenkorgane (9) entsprechend mindestens dem Durchmesser der
umschlungenen Oberwalzen entspricht.
1. A method for guiding aprons entwining the twin-type delivery top rollers of drafting
units where the aprons are passed around reversing members which are disposed on the
area facing away from the clamping surface of the pair of delivery top rollers, characterized in that the aprons substantially are subjected to that low tensile stress which is caused
by their efforts of assuming an approximately circular shape in a circumferential
direction.
2. The method according to claim 1, characterized in that the distance between the delivery top rollers and the running faces of the reversing
members is chosen such as to cause the tensile stress in the aprons solely by their
efforts of assuming an approximately circular shape in a circumferential direction.
3. The drafting unit, comprising twin-type delivery top rollers (3, 4) entwined by aprons
(10, 11), wherein the aprons (10, 11) are passed around reversing members (9) which
are attached to the component part (6, 7) joined to the twin-type delivery top roller
(3, 4) on the area_facing away from the clamping surface of the twin-type delivery
top rollers (3, 4), characterized in that the reversing members (9) are formed to an integral, rigid holder (8), the distance
(a) between the twin-type delivery top rollers(3, 4) and the running faces (13) of
the reversing members (9) being chosen such as to allow the aprons (10, 11) to bulge
out between the top roller (3, 4) and the reversing member (9).
4. The drafting unit according to claim 3, characterized in that the reversing members (9) have recessed running faces (12) for the aprons (10, 11).
5. The drafting unit according to claim 3, characterized in that lateral guides (13, 14) for the aprons (10, 11) are provided.
6. The drafting unit according to claim 5, characterized in that the lateral guides (13, 14) are disposed on either side of the running faces (12)
of the reversing members (9).
7. The drafting unit according to claim 3, characterized in that the holder (8) has at least one retaining member (15) adapted to be connected to
the shaft (8) of the twin-type top roller (2).
8. The drafting unit according to claim 7, characterized in that the holder (8) is adapted to bear on a stationary component part of the drafting
unit in the sense of rotation of the top rollers (3, 4).
9. The drafting unit according to claim 3, characterized in that said holder (8) is adapted to be attached to the control bar (7) of the twin-type
top roller (2).
10. The drafting unit according to claim 3, characterized in that the holder (8) is adapted to be attached to the upper roller supporting and weighting
arm.
11. The drafting unit according to claim 3, characterized in that the circumference of the aprons (10, 11) is at least 1½ times the circumference of
the entwined upper rollers (3, 4) and the distance (a) between the running axis of
the upper rollers and the running faces (12) or the reversing members (9), accordingly,
corresponds at least to the diameter of the entwined upper rollers.
1. Procédé de guidage de courroies entourant les rouleaux supérieurs jumeaux de sortie
de bancs d'étirage, les courroies étant dirigées autour d'organes de déviation qui
sont disposés sur la zone détournée de la face de serrage de la paire de rouleaux
de sortie, caractérisé en ce que les courroies sont soumises essentiellement à l'effort de traction faible provoqué
par leur tension pour prendre une forme presque circulaire dans la direction périphérique.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la distance entre les rouleaux supérieurs de sortie et les surfaces de roulement
des organes de déviation est ainsi choisie que l'effort de traction dans les courroies
est uniquement provoqué par leur tension pour prendre une forme presque circulaire
dans la direction périphérique.
3. Banc d'étirage comprenant des rouleaux supérieurs jumeaux de sortie (3, 4) entourés
de courroies (10, 11), les courroies (10, 11) étant dirigées autour d'organes de déviation
(9) qui sont fixés sur la zone détournée de la face de serrage des rouleaux supérieurs
jumeaux de sortie (3, 4) sur une pièce (6, 7) reliée au rouleau supérieur jumeau de
sortie (3, 4), caractérisé en ce que les organes de déviation (9) sont formés sur un support (8) fixe monobloc, la distance
(a) entre le rouleau supérieur jumeau de sortie (3, 4) et les surfaces de roulement
(13) des organes de déviation (9) étant ainsi choisie que les courroies (10, 11) peuvent
se bomber vers l'extérieur entre le rouleau supérieur (3, 4) et l'organe de déviation
(9).
4. Banc d'étirage selon la revendication 3, caractérisé en ce que les organes de déviation (9) présentent des surfaces de roulement (12) enfoncées
pour les courroies (10, 11).
5. Banc d'étirage selon la revendication 3, caractérisé en ce que des guides latéraux (13, 14) sont prévus pour les courroies (10, 11).
6. Banc d'étirage selon la revendication 5, caractérisé en ce que les guides latéraux (13, 14) sont disposés de chaque côté des surfaces de roulement
(12) des organes de roulement (9).
7. Banc d'étirage selon la revendication 3, caractérisé en ce que le support (8) présente au moins un membre de retenue (15) pouvant être relié à l'arbre
(6) du rouleau supérieur jumeau (2).
8. Banc d'étirage selon la revendication 7, caractérisé en ce que le support (8) peut s'appuyer dans le sens de rotation des rouleaux supérieurs (3,
4) sur une pièce fixe du banc d'étirage.
9. Banc d'étirage selon la revendication 3, caractérisé en ce que le support (8) peut être fixé sur la bielle (7) du rouleau supérieur jumeau (2).
10. Banc d'étirage selon la revendication 3, caractérisé en ce que le support (8) peut être fixé sur le bras d'appui et de charge des rouleaux supérieurs.
11. Banc d'étirage selon la revendication 3, caractérisé en ce que le périmètre des courroies (10, 11) correspond au moins à 1 ½ fois le périmètre des
rouleaux supérieurs (3, 4) entourés et la distance (a) entre l'axe de roulement du
rouleau supérieur et les bandes de roulement (12) des organes de déviation (9) correspond
au moins au périmètre des rouleaux supérieurs entourés.


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