[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Gussform gemäß Anspruch
1.
[0002] Als Hohlkörper ausgebildete Bauteile mit komplex geformten Geometrien und komplexen
Durchgangslöchern im Bereich einer Außenwand des Bauteils können auf verschiedene
Art und Weise hergestellt werden.
[0003] Viele Bauteile, insbesondere metallische Bauteile aus Legierungen, werden durch Gussverfahren,
z. B. durch das Wachsausschmelzverfahren hergestellt.
Dabei wird aus einem Wachsmodell des Bauteils in einem ersten Schritt eine Gussform
hergestellt, die zumindest zum Teil das Negativ des herzustellenden Bauteils darstellt,
indem das Wachsmodell mit Keramik oder einer Sandform umhüllt wird.
[0004] Durchgangslöcher in den Wänden von hohlen Bauteilen, wie z. B. Filmkühllöcher von
Turbinenbauteilen werden immer nachträglich mittels eines Lasers und seiner Laserstrahlen
eingebracht, wie es in der US-PS 6,329,015 B1 gezeigt ist. Die Laserstrahlführung
ist dabei sehr kompliziert.
Verfahren zur Herstellung eines Gussteils mit nachträglich eingebrachten Löchern,
insbesondere Durchgangslöchern sind daher zeitaufwändig.
[0005] Es ist daher Aufgabe der Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer Gussform aufzuzeigen,
mit der die Herstellung eines Bauteils mit Löchern, insbesondere mit Durchgangslöchern
einfacher und schneller durchgeführt werden kann.
Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren zur Herstellung einer Gussform nach Anspruch
1.
[0006] Dabei wird eine Gussform hergestellt, die entsprechende Vorsprünge aufweist, die
zumindest teilweise das Negativ eines Lochs darstellen.
[0007] In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Maßnahmen aufgelistet.
Die in den Unteransprüchen aufgelisteten Maßnahmen können beliebig in vorteilhafter
Art und Weise miteinander kombiniert werden.
[0008] Es zeigen
- Figur 1
- ein Bauteil mit einem Durchgangsloch,
- Figur 2, 3, 4, 5
- Gussformen mit verschiedenen Vorsprüngen zur Ausbildung eines Durchgangslochs,
- Figur 6
- eine Aufsicht auf eine innere Oberfläche einer Gussform,
- Figur 7 - 15
- Verfahrensteilschritte,
- Figur 16
- eine Gasturbine,
- Figur 17
- eine Brennkammer und
- Figur 18
- eine Turbinenschaufel.
[0009] Figur 1 zeigt ein Bauteil 1, das beispielsweise zumindest in einem Teil seines Volumens
einen Hohlraum 31 aufweist und mit der Gussform 16 (Fig. 2, 3, 4, 5) hergestellt werden
kann.
Dabei weist das Bauteil 1 zumindest eine Bauteilwand 4, 4', insbesondere äußere Bauteilwände
4, 4' auf.
Beispielhaft ist in der Wand 4 zumindest ein Loch 13, hier ein Durchgangsloch 13 ausgebildet.
Das Loch 13 kann auch ein Sackloch sein.
Das Bauteil 1 kann beispielsweise metallisch oder keramisch sein. Beispielsweise ist
es ein Turbinenbauteil 1 einer Gasturbine 100 (Fig. 15) oder Dampfturbine und ist
beispielsweise eine Turbinenschaufel 120, 130 (Fig. 15, 17) oder ein Hitzeschildelement
155 (Fig. 16), welches beispielsweise aus einer eisen-, nickel- oder kobaltbasierten
Superlegierung besteht.
[0010] Bei solchen Bauteilen 1 werden Durchgangslöcher 13 beispielsweise als Kühlluftlöcher
13 vorgesehen, um das Bauteil 1 durch eine Filmkühlung zu kühlen. Das Durchgangsloch
13 weist dabei beispielsweise einen rund oder oval ausgebildeten Lochteil 7 auf, der
sich vom Hohlraum 31 aus zur Außenfläche 11 der Wand 4 zu einem Diffusor 10 verbreitert,
so dass dort das Loch 13 von der Form des Lochteils 7 abweicht.
Die Gussform 16 für solche Bauteile 1 mit komplexen Formen eines Durchgangslochs 13,
7 + 10, kann mit dem erfindungsgemäßen Verfahren einfacher und schneller hergestellt
werden.
[0011] Die Wand des Bauteils 1 ist dabei beispielsweise 2 bis 6mm, insbesondere 3 bis 4mm
dick. Das Lochteil 7 hat einen Durchmesser von 0.3 bis 1.2mm, insbesondere 0.6 bis
0.8mm.
Der Diffusor 10 ist an der Außenfläche 11 beispielsweise trapezförmig ausgebildet
und hat Maße von 1.5 bis 5mm x 1.5 bis 5mm und geht bis zu einer Tiefe von 1 bis 1.5mm
in die Bauteilwand 4, 4' hinein.
[0012] Figur 2 zeigt schematisch einen Teil der Gussform 16, die aus einer inneren Wand
25, insbesondere aus einem Kern 25 und einer äußeren Wand 28 besteht. In den Zwischenraum
26 (Hohlraum der Gussform 16) zwischen innerer Wand 25 und äußerer Wand 28 wird Material
22, beispielsweise Metallschmelze, eingegossen und bildet nach dem Abkühlen beispielsweise
die Wand 4 des Bauteils 1.
Der Kern 25 bildet beispielsweise einen Teil des Hohlraums 31 des Bauteils 1.
[0013] In diesem Zwischenraum 26 wird zumindest ein Vorsprung 19, 34, 37 aus Formmaterial
ausgebildet.
Der Vorsprung 19, 34, 37 erstreckt sich zumindest über einen Teil des Zwischenraums
zwischen einer inneren Oberfläche 20 der inneren Wand 25 und einer inneren Oberfläche
21 der äußeren Wand 28.
Hier erstreckt sich der durchgehende Vorsprung 19 durchgehend von der inneren Oberfläche
20 der inneren Wand zu der inneren Oberfläche 21 der äußeren Wand.
[0014] Der durchgehende Vorsprung 19 ist durch Ausgießen mit Keramik eines Durchgangslochs
13 in einem Wachsmodell 43 (Fig. 7) des Bauteils 1 (Fig. 9 - 15) gebildet worden.
[0015] Der durchgehende Vorsprung 19 in dem Zwischenraum 26 verhindert beim Gießen ein Auffüllen
mit Material 22, sodass sich nach Entfernen der Gussform 16 mit seiner inneren Wand
25 und seiner äußeren Wand 28 und dem durchgehenden Vorsprung 19 ein Durchgangsloch
13 ergibt.
[0016] Der durchgehende Vorsprung 19 ist beispielsweise wie folgt aufgebaut:
Ein innerer Vorsprung 34 stellt das runde oder ovale (Fig. 6) Lochteil 7 des Durchgangslochs
13 dar.
Ein äußerer Vorsprung 37 stellt den Diffusor 10 dar.
Der durchgehende Vorsprung 19 kann aber auch über seinen gesamten Querschnitt rund
oder oval ausgebildet sein und beispielsweise auch konstant in seiner Querschnittsfläche
sein.
[0017] Gegebenenfalls kann nach dem Gießen des Bauteils 1 auch eine minimale, im Vergleich
zu bisherigen Verfahren aber deutlich reduzierte Nachbearbeitung der Durchgangsöffnung
13 erfolgen.
[0018] Figur 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Gussform 16, die mit dem erfindungsgemäßen
Verfahren hergestellt wird. Im Gegensatz zu der Gussform 16 nach Figur 2 erstreckt
sich der innere Vorsprung 34, 37' nicht durchgehend von einer inneren Oberfläche 20
der inneren Wand 25 zu einer inneren Oberfläche 21 der äußeren Wand 28.
[0019] Der innere Vorsprung 34 ist nur an der inneren Oberfläche 20 der inneren Wand 25
ausgebildet und erstreckt sich bis auf einen gewissen Abstand d zur inneren Oberfläche
21 der äußeren Wand 28.
Während des Gießens wird beim Auffüllen des Hohlraums 26 mit Material 22 also die
Durchgangsöffnung 13 nicht vollständig gebildet. In dem Bereich zwischen dem inneren
Vorsprung 34 und der inneren Oberfläche 21 der äußeren Wand 28 ist nach dem Gießen
des Bauteils 1 Material 22 vorhanden. Der Bereich ist aber entsprechend dünn, insbesondere
membranartig ausgeführt, sodass er in sehr kurzer Zeit einfach entfernt werden kann.
Man kann auch sagen, dass am Ende des Gießprozesses die Durchgangsöffnung 13 des herzustellenden
Bauteils 1 noch etwas verschlossen ist.
Dies ist beispielsweise sinnvoll, wenn auf die äußere Außenfläche 11 des Bauteils
1 nachträglich noch zumindest eine Beschichtung aufgebracht wird. Da die Durchgangsöffnung
13 noch verschlossen ist, wird die Durchgangsöffnung 13 auch nicht durch Material
der Beschichtung verschmutzt oder verengt. Erst mit einem letzten Bearbeitungsschritt
wird das Material der im Vergleich zur Dicke der Wand 4 dünnen Beschichtung und das
wenige Material 22, das die Durchgangsöffnung 13 noch verschließt, schnell und einfach
entfernt.
Die Beschichtung ist beispielsweise eine MCrAlX-Legierung (M = Fe, Co, Ni und X =
Y und/oder ein Element der Seltenen Erden) und gegebenenfalls eine keramische Beschichtung
als Wärmedämmschicht (beispielsweise Y
2O
3 - ZrO
2) darauf.
[0020] Der innere Vorsprung 34 kann auch noch eine Stützverbindung 40 (gestrichelt angedeutet)
aufweisen, um den in den Zwischenraum 26 frei hineinragenden inneren Vorsprung 34
an der äußeren Wand 28 abzustützen.
Die Stützverbindung 40 ist im Querschnitt kleiner ausgebildet als der Querschnitt
des inneren Vorsprungs 34, 37', der der äußeren Wand 28 gegenüberliegt. Die Stützverbindung
40 stellt also nur einen Teil des herzustellenden Durchgangslochs 13 dar.
[0021] Der innere Vorsprung 34 kann am Ende einen vorteilhaften Bereich 37' aufweisen, der
zum Teil dem äußeren Vorsprung 37 (Fig. 4) entspricht und nicht der Wand 21 berührt,
aber gegebenenfalls die Stützverbindung 40 aufweist.
[0022] Insbesondere die komplexe Form des Diffusors 10 musste bisher aufwändig in das gegossene
Bauteil eingearbeitet werden. Dies entfällt hier zum größten Teil, da nur noch ein
relativ kleiner oberer Bereich des Diffusors 10 durch Entfernen von Material nachzuarbeiten
ist.
Da insbesondere die Herstellung der tiefer in der Wand 4 liegenden Bereiche erheblichen
Aufwand beispielsweise bei der Laserführung bedeutet, hat diese Gussform 16 erhebliche
Vorteile.
[0023] Figur 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer ausgebildeten Gussform 16, die
mit dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt wurde.
Hier ist der äußere Vorsprung 37 nur an der inneren Oberfläche 21 der äußeren Wand
28 ausgebildet. Der äußere Vorsprung 37 stellt das Negativ 37 des herzustellenden
Diffusors 10 der Durchgangsöffnung 13 dar. Insbesondere der Diffusor 10 weist eine
komplexere Geometrie als ein einfaches symmetrisches Loch auf und wäre somit bei nachträglicher
Einarbeitung nur sehr aufwändig herzustellen. Wenn der Diffusorbereich 10 aber in
der Oberfläche des herzustellenden Bauteils 1 schon eingeformt ist, muss er nicht
mehr nachträglich eingearbeitet werden. Es muss nur noch mit vergleichsweise geringem
Aufwand ein einfach ausgebildetes Lochteil 7 (Fig. 1) von dem Diffusorbereich 10 aus
in dem Bauteil 1 in der Wand 4 eingearbeitet werden. Dies kann durch Laserbearbeitung
oder Funkendrahterosion sowie durch andere Verfahren geschehen.
Ebenso kann auch hier eine entsprechende Stützverbindung 40 zwischen dem Vorsprung
37 und der inneren Wand 25 vorhanden sein (gestrichelt angedeutet).
[0024] Figur 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer ausgebildeten Gussform 16, die
mit dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt wurde.
[0025] Ausgehend von Figur 4 ist auch ein innerer Vorsprung 34 an der inneren Oberfläche
20 der inneren Wand 25 ausgebildet. Der innere Vorsprung 34 bildet einen weiteren
Teil dieser Durchgangsöffnung 13, nämlich den Bereich des Lochteils 7. Der äußere
Vorsprung 37 stellt den Bereich des Diffusors 10 des herzustellenden Bauteils 1 dar.
Durch den äußeren Vorsprung 37 und den inneren Vorsprung 34 wird die Bearbeitungszeit
zur Herstellung des Lochs 13 in dem herzustellenden Bauteil 1 gegenüber einem Bauteil
1, das mit einer Gussform gemäß Figur 4 hergestellt wurde, verkürzt. Insbesondere
sind solche Gussformen 16, bei denen keine durchgehende Verbindung zwischen innerer
Wand 25 und äußerer Wand 28 vorhanden ist, einfach herzustellen, da der Kern 25 separat
von der Wand 28 herstellbar ist und für das Gießen in die Gussform 16 eingeführt wird.
Die Vorsprünge 34, 37 können direkt aneinander anliegen oder einen bestimmten Abstand
zueinander aufweisen.
[0026] Figur 6 zeigt die Aufsicht auf eine äußere Wand 28 einer ausgebildeten Gussform 16,
die mit dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt wurde.
[0027] Auf der inneren Oberfläche 21 der äußeren Wand 28 sind mehrere Vorsprünge 19 ausgebildet.
Mit dem Bezugszeichen 34 ist der Bereich gekennzeichnet, von dem ausgehend das Lochteil
7 ausgebildet sein wird.
Mit dem Bezugszeichen 37 ist der Bereich des Vorsprungs 19 gekennzeichnet, der den
Diffusorbereich 10 des herzustellenden Durchgangslochs 13 darstellt.
[0028] Die Figuren 7 bis 14 zeigen, wie eine Gussform 16 gemäß Figuren 2 bis 6 erfindungsgemäß
herzustellen ist.
[0029] Die Figur 7 zeigt die innere Wand 25 oder den Kern 25 der Gussform 16, auf der ein
Modell 43, insbesondere aus Wachs, vorhanden ist, die in ihrer Geometrie und Dicke
dem herzustellenden Bauteil 1 entspricht. Die innere Wand 25 stellt dabei beispielsweise
den Kern 25 dar. Das Modell 43 ist also beispielsweise wie das mit der Gussform 16
herzustellende Bauteil 1 ein hohles Bauteil.
[0030] Nach dem Stand der Technik wird das Wachsmodell 43, im Inneren mit einer Keramik
25 ausgefüllt (Fig. 7) und außen mit einer äußeren Wand 28 umhüllt (Fig. 8), wobei
dann das Modell, insbesondere ein Wachsmodell 43 entfernt wird (z. B. durch Ausschmelzen),
sodass sich eine Gussform 16 (Fig. 2, 3, 4) bildet.
Wenn Material, beispielsweise flüssiges Metall in die Gussform 16 eingefüllt wird,
entsteht das Bauteil 1.
[0031] Erfindungsgemäß wird in dieses Modell 43 zumindest eine Vertiefung 46 gemäß den Figuren
9 bis 12 eingebracht.
Diese Vertiefung 46 ist nicht der Hohlraum des Modells 43, sondern geht beispielsweise
von der Oberfläche 58 des Modells 43 aus.
[0032] Die Vertiefung 46 erstreckt sich beispielsweise ganz durch das Modell 43 hindurch,
also bis zur inneren Wand 25 (Fig. 9) oder ist als Sackloch ausgebildet (Figur 10),
das sich nicht bis zur inneren Wand 25 erstreckt, d.h. sich nur über einen Teil der
Wanddicke des Modells 43 erstreckt.
[0033] Die Vertiefung 46 kann in das Modell 43 eingebracht werden, wenn die innere Wand
25 oder der Kern 25 schon mit dem Modell 43 zusammengeführt sind (Fig. 9) oder bevor
dies erfolgt (Fig. 12).
[0034] Die Vertiefung 46 kann auf verschiedene Art und Weise hergestellt werden beispielsweise
durch Bohren, Fräsen oder Laserbearbeitung.
[0035] Insbesondere kann diese Vertiefung 46 ein schräges Loch oder schräge "Bohrung" 49
aufweisen, wie sie in Figur 11, 12 dargestellt ist.
Eine innere Wand 25 oder äußere Wand 28 mit einem schrägen Vorsprung aufweist, kann
nämlich nicht dadurch hergestellt werden, dass eine Keramik in eine entsprechende
Form eingegossen wird und die Form durch Abziehen oder Lösen gelöst wird.
[0036] In einem weiteren Schritt wird die durchgehende Vertiefung 46 (Fig. 9, 12) mit Material
52, das beispielsweise der Keramik der inneren Wand 25 oder der äußeren Wand 28 entspricht,
vollständig aufgefüllt (Fig. 13). Dies kann zusammen mit dem Einbringen oder Aufbringen
des Materials für den Kern 25 oder für die äußere Wand 28 erfolgen.
Für die äußere Wand 28 wird oft eine Sandform verwendet, die auf die Oberfläche 58
des Modells 43 aufgebracht wird und dabei die Vertiefungen 46 in gewünschter Weise
ausfüllt.
[0037] Ebenso kann die Vertiefung 46 separat vor dem Aufbringen der äußeren Wand 28 mit
Material 52 aufgefüllt werden. Das Material 52 wird beispielsweise in Form eines Schlickers
eingebracht und beispielsweise dann ausgehärtet, wenn die äußere Wand 28 aufliegt,
sodass das Material 52 in Verbindung mit der inneren Wand 25 oder der äußeren Wand
28 steht.
Wird dann wiederum die äußere Wand 28 zu der Anordnung gemäß Figur 13 hinzugefügt
und wird das Modell 43 entfernt, so bildet sich eine Gussform 16 gemäß Figur 2 aus.
[0038] Ebenso kann die durchgehende Vertiefung 46, die sich bis zur inneren Wand 25 erstreckt
(Fig. 9, 12), nur teilweise mit der Keramik 52 ausgefüllt werden, wobei ein Leerraum
55 innerhalb der Vertiefung 46 verbleibt (Fig. 14). Dabei ist der Kern 25 beispielsweise
schon in dem Modell 43 vorhanden.
Wird wiederum die äußere Wand 28 hinzugefügt, so bleibt der Leerraum 55 bestehen,
und wenn das Modell 43 entfernt wird, so bildet sich eine Gussform gemäß Figur 3.
Gegebenenfalls wird der Leerraum 55 mit einem Wachs gefüllt, das zusammen mit dem
Modell 43 entfernbar ist.
[0039] Ebenso kann sich die Vertiefung 46 nur teilweise in dem Modell 43 erstrecken (Fig.
10, 11) und wird beispielsweise mit einem keramischen Material 52 vollständig aufgefüllt
(Fig. 15), bevor die äußere Wand 28 auf das Modell 43 aufgebracht wird oder mit Aufbringung
der äußeren Wand 28, sodass sich die Gussform 16 nach Entfernung des Modells 43 gemäß
Figur 4 ausbildet.
[0040] Die Figur 16 zeigt beispielhaft eine Gasturbine 100 in einem Längsteilschnitt.
Die Gasturbine 100 weist im Inneren einen um eine Rotationsachse 102 drehgelagerten
Rotor 103 auf, der auch als Turbinenläufer bezeichnet wird. Entlang des Rotors 103
folgen aufeinander ein Ansauggehäuse 104, ein Verdichter 105, eine beispielsweise
torusartige Brennkammer 110, insbesondere Ringbrennkammer 106, mit mehreren koaxial
angeordneten Brennern 107, eine Turbine 108 und das Abgasgehäuse 109. Die Ringbrennkammer
106 kommuniziert mit einem beispielsweise ringförmigen Heißgaskanal 111. Dort bilden
beispielsweise vier hintereinander geschaltete Turbinenstufen 112 die Turbine 108.
Jede Turbinenstufe 112 ist aus zwei Schaufelringen gebildet. In Strömungsrichtung
eines Arbeitsmediums 113 gesehen folgt im Heißgaskanal 111 einer Leitschaufelreihe
115 eine aus Laufschaufeln 120 gebildete Reihe 125.
[0041] Die Leitschaufeln 130 sind dabei am Stator 143 befestigt, wohingegen die Laufschaufeln
120 einer Reihe 125 mittels einer Turbinenscheibe 133 am Rotor 103 angebracht sind.
An dem Rotor 103 angekoppelt ist ein Generator oder eine Arbeitsmaschine (nicht dargestellt).
[0042] Während des Betriebes der Gasturbine 100 wird vom Verdichter 105 durch das Ansauggehäuse
104 Luft 135 angesaugt und verdichtet. Die am turbinenseitigen Ende des Verdichters
105 bereitgestellte verdichtete Luft wird zu den Brennern 107 geführt und dort mit
einem Brennmittel vermischt. Das Gemisch wird dann unter Bildung des Arbeitsmediums
113 in der Brennkammer 110 verbrannt. Von dort aus strömt das Arbeitsmedium 113 entlang
des Heißgaskanals 111 vorbei an den Leitschaufeln 130 und den Laufschaufeln 120. An
den Laufschaufeln 120 entspannt sich das Arbeitsmedium 113 impulsübertragend, so dass
die Laufschaufeln 120 den Rotor 103 antreiben und dieser die an ihn angekoppelte Arbeitsmaschine.
[0043] Die dem heißen Arbeitsmedium 113 ausgesetzten Bauteile unterliegen während des Betriebes
der Gasturbine 100 thermischen Belastungen. Die Leitschaufeln 130 und Laufschaufeln
120 der in Strömungsrichtung des Arbeitsmediums 113 gesehen ersten Turbinenstufe 112
werden neben den die Ringbrennkammer 106 auskleidenden Hitzeschildsteinen am meisten
thermisch belastet. Um den dort herrschenden Temperaturen standzuhalten, werden diese
mittels eines Kühlmittels gekühlt. Ebenso können die Schaufeln 120, 130 Beschichtungen
gegen Korrosion (MCrAlX; M = Fe, Co, Ni, X=Y, Seltenen Erden) und Wärme (Wärmedämmschicht,
beispielsweise ZrO
2, Y
2O
4-ZrO
2) aufweisen. Oft wird die Turbinenschaufel 120, 130 noch luftgekühlt und weist Filmkühllöcher
13 auf, die mit der erfindungsgemäßen Gussform 16 (Fig. 2 - 6) in der gegossenen und/oder
gerichtet erstarrten Turbinenschaufel 120, 130 erzeugt werden.
[0044] Die Leitschaufel 130 weist einen dem Innengehäuse 138 der Turbine 108 zugewandten
Leitschaufelfuß (hier nicht dargestellt) und einen dem Leitschaufelfuß gegenüberliegenden
Leitschaufelkopf auf. Der Leitschaufelkopf ist dem Rotor 103 zugewandt und an einem
Befestigungsring 140 des Stators 143 festgelegt.
[0045] Die Figur 17-zeigt beispielhaft eine Brennkammer 110 einer Gasturbine 100.
Die Brennkammer 110 ist beispielsweise als so genannte Ringbrennkammer ausgestaltet,
bei der eine Vielzahl von in Umfangsrichtung um die Turbinenwelle 103 herum angeordneten
Brennern 102 in einen gemeinsamen Brennkammerraum münden. Dazu ist die Brennkammer
110 in ihrer Gesamtheit als ringförmige Struktur ausgestaltet, die um die Turbinenwelle
103 herum positioniert ist.
[0046] Zur Erzielung eines vergleichsweise hohen Wirkungsgrades ist die Brennkammer 110
für eine vergleichsweise hohe Temperatur des Arbeitsmediums M von etwa 1000°C bis
1600°C ausgelegt. Um auch bei diesen, für die Materialien ungünstigen Betriebsparametern
eine vergleichsweise lange Betriebsdauer zu ermöglichen, ist die Brennkammerwand 153
auf ihrer dem Arbeitsmedium M zugewandten Seite mit einer aus Hitzeschildelementen
155 gebildeten Innenauskleidung versehen. Jedes Hitzeschildelement 155 ist arbeitsmediumsseitig
mit einer besonders hitzebeständigen Schutzschicht ausgestattet oder aus hochtemperaturbeständigem
Material gefertigt. Aufgrund der hohen Temperaturen im Inneren der Brennkammer 110
ist zudem für die Hitzeschildelemente 155 bzw. für deren Halteelemente ein Kühlsystem
vorgesehen.
Oft weisen die Hitzeschildelemente 155 Filmkühllöcher 13 oder Durchlässe für Brennstoff
in die Brennkammer 110 auf, die in dem Hitzeschildelement 155 mit der Gussform 16
erzeugt werden.
[0047] Figur 18 zeigt in perspektivischer Ansicht eine Laufschaufel 120 oder Leitschaufel
130 einer Strömungsmaschine, die sich entlang einer Längsachse 121 erstreckt.
[0048] Die Strömungsmaschine kann eine Gasturbine eines Flugzeugs oder eines Kraftwerks
zur Elektrizitätserzeugung, eine Dampfturbine oder ein Kompressor sein.
[0049] Die Schaufel 120, 130 weist entlang der Längsachse 121 aufeinander folgend einen
Befestigungsbereich 400, eine daran angrenzende Schaufelplattform 403 sowie ein Schaufelblatt
406 auf.
Als Leitschaufel 130 kann die Schaufel 130 an ihrer Schaufelspitze 415 eine weitere
Plattform aufweisen (nicht dargestellt).
[0050] Im Befestigungsbereich 400 ist ein Schaufelfuß 183 gebildet, der zur Befestigung
der Laufschaufeln 120, 130 an einer Welle oder einer Scheibe dient (nicht dargestellt).
Der Schaufelfuß 183 ist beispielsweise als Hammerkopf ausgestaltet. Andere Ausgestaltungen
als Tannenbaum- oder Schwalbenschwanzfuß sind möglich.
Die Schaufel 120, 130 weist für ein Medium, das an dem Schaufelblatt 406 vorbeiströmt,
eine Anströmkante 409 und eine Abströmkante 412 auf.
[0051] Bei herkömmlichen Schaufeln 120, 130 werden in allen Bereichen 400, 403, 406 der
Schaufel 120, 130 beispielsweise massive metallische Werkstoffe verwendet.
Die Schaufel 120, 130 kann hierbei durch ein Gussverfahren mittels der Gussform 16,
auch mittels gerichteter Erstarrung, durch ein Schmiedeverfahren, durch ein Fräsverfahren
oder Kombinationen daraus gefertigt sein.
[0052] Werkstücke mit einkristalliner Struktur oder Strukturen werden als Bauteile für Maschinen
eingesetzt, die im Betrieb hohen mechanischen, thermischen und/oder chemischen Belastungen
ausgesetzt sind.
Die Fertigung von derartigen einkristallinen Werkstücken erfolgt z.B. durch gerichtetes
Erstarren aus der Schmelze. Es handelt sich dabei um Gießverfahren, bei denen die
flüssige metallische Legierung zur einkristallinen Struktur, d.h. zum einkristallinen
Werkstück, oder gerichtet erstarrt.
Dabei werden dendritische Kristalle entlang dem Wärmefluss ausgerichtet und bilden
entweder eine stängelkristalline Kornstruktur (kolumnar, d.h. Körner, die über die
ganze Länge des Werkstückes verlaufen und hier, dem allgemeinen Sprachgebrauch nach,
als gerichtet erstarrt bezeichnet werden) oder eine einkristalline Struktur, d.h.
das ganze Werkstück besteht aus einem einzigen Kristall. In diesen Verfahren muss
man den Übergang zur globulitischen (polykristallinen) Erstarrung meiden, da sich
durch ungerichtetes Wachstum notwendigerweise transversale und longitudinale Korngrenzen
ausbilden, welche die guten Eigenschaften des gerichtet erstarrten oder einkristallinen
Bauteiles zunichte machen.
[0053] Ist allgemein von gerichtet erstarrten Gefügen die Rede, so sind damit sowohl Einkristalle
gemeint, die keine Korngrenzen oder höchstens Kleinwinkelkorngrenzen aufweisen, als
auch Stängelkristallstrukturen, die wohl in longitudinaler Richtung verlaufende Korngrenzen,
aber keine transversalen Korngrenzen aufweisen. Bei diesen zweitgenannten kristallinen
Strukturen spricht man auch von gerichtet erstarrten Gefügen (directionally solidified
structures).
Solche Verfahren sind aus der US-PS 6,024,792 und der EP 0 892 090 A1 bekannt.
[0054] Wiederaufarbeitung (Refurbishment) bedeutet, dass Bauteile 120, 130 nach ihrem Einsatz
gegebenenfalls von Schutzschichten befreit werden müssen (z.B. durch Sandstrahlen).
Danach erfolgt eine Entfernung der Korrosions- und/oder Oxidationsschichten bzw. -produkte.
Gegebenenfalls werden auch noch Risse im Bauteil 120, 130 repariert. Danach erfolgt
eine Wiederbeschichtung des Bauteils 120, 130 und ein erneuter Einsatz des Bauteils
120, 130.
[0055] Die Schaufel 120, 130 kann hohl oder massiv ausgeführt sein. Wenn die Schaufel 120,
130 gekühlt werden soll, ist sie hohl und weist ggf. noch Filmkühllöcher 418 (gestrichelt
angedeutet) auf.
Als Schutz gegen Korrosion weist die Schaufel 120, 130 beispielsweise entsprechende
meistens metallische Beschichtungen (MCrA1X)auf und als Schutz gegen Wärme meistens
noch eine keramische Beschichtung.
1. Verfahren zur Herstellung einer Gussform (16),
bei dem in einem Zwischenschritt ein Modell (43) eines mittels der Gussform (16) herzustellenden
Bauteils (1) verwendet wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Zwischenschritt zumindest eine Vertiefung (46) in der Oberfläche (58) des
Modells (43) erzeugt wird und
dass zumindest in einen Teil der Vertiefung (46) Formmaterial eingebracht wird,
um beim Gießen zumindest einen Teil eines Lochs (13) des herzustellenden Bauteils
(1) zu erzeugen.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Gussform (16) zumindest besteht aus
einer inneren Wand (25) oder einem Kern (25) und
einer äußeren Wand (28), und
dass die innere Wand (25) oder der Kern (25) bereits in
dem Modell (43) angeordnet sind,
wenn die Vertiefungen (46) erzeugt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Gussform (16) zumindest besteht aus
einer inneren Wand (25) oder einem Kern (25) und
einer äußeren Wand (28), und
dass die Vertiefungen (46) in das Modell (43) eingebracht werden,
bevor eine Wand (25, 28) angebracht wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3
dadurch gekennzeichnet, dass
sich die zumindest eine Vertiefung (46) durchgehend durch eine Wand (44) des Modells
(43) erstreckt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3
dadurch gekennzeichnet, dass
die zumindest eine Vertiefung (46) sich nur teilweise durch eine Wand (44) des Modells
(43) erstreckt.
6. Verfahren nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zumindest eine Vertiefung (46) ein schräges Loch (49) ist.
7. Verfahren nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
in einem weiteren Verfahrensschritt zumindest eine Vertiefung (46) nur teilweise mit
einem Material (52) aufgefüllt wird,
das einen inneren Vorsprung (34) der Gussform (16) ergibt.
8. Verfahren nach Anspruch 1, 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest eine Vertiefung (46) vollständig mit einem Material (52) aufgefüllt wird,
das einen Vorsprung (19, 34, 37) der Gussform (16) ergibt.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Vertiefung (46) beim Anbringen der inneren Wand (25), des Kerns (25) oder der
äußeren Wand (28) mit Material (52) gefüllt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 7, 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Material (52) in der Vertiefung ausgehärtet wird und
in Verbindung mit der inneren Wand (25) oder der äußeren Wand (28) gebracht wird.
11. Verfahren nach Anspruch 7, 8, 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine äußere Wand (28) in Verbindung mit dem Modell (43) gebracht wird, und
dass das Modell (43) entfernt wird,
sodass sich die Gussform (16) ergibt.
12. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Gussform (16) zur Herstellung eines Turbinenbauteils (120, 130, 155, 354, 357)
einer Gasturbine (100) oder Dampfturbine (300, 303),
insbesondere einer Turbinenschaufel (120, 130, 354, 357) oder eines Hitzeschildelements
(155), verwendet wird.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 86(2) EPÜ.
1. Verfahren zur Herstellung einer Gussform (16), bei dem in einem Zwischenschritt ein
Modell (43) eines mittels der Gussform (16) herzustellenden Bauteils (1) verwendet
wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Zwischenschritt zumindest eine Vertiefung (46) in der Oberfläche (58) des
Modells (43) erzeugt wird und
dass zumindest in einen Teil der Vertiefung (46) Formmaterial eingebracht wird,
um beim Gießen zumindest einen Teil eines Lochs (13) des herzustellenden Bauteils
(1) zu erzeugen und
dass in einem weiteren Verfahrensschritt zumindest eine Vertiefung (46) nur teilweise
mit einem Material (52) aufgefüllt wird,
das einen inneren Vorsprung (34) der Gussform (16) ergibt oder
zumindest eine Vertiefung (46) vollständig mit einem Material (52) aufgefüllt wird,
das einen Vorsprung (19, 34, 37) der Gussform (16) ergibt, dass die Vertiefung (46)
beim Anbringen der inneren Wand (25), des Kerns (25) oder der äußeren Wand (28) mit
Material (52) gefüllt wird
und dass das Material (52) in der Vertiefung ausgehärtet wird und in Verbindung mit der inneren
Wand (25) oder der äußeren Wand (28) gebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Gussform (16) zumindest besteht aus einer inneren Wand (25) oder einem Kern (25)
und einer äußeren Wand (28), und
dass die innere Wand (25) oder der Kern (25) bereits in dem Modell (43) angeordnet sind,
wenn die Vertiefungen (46) erzeugt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Gussform (16) zumindest besteht aus einer inneren Wand (25) oder einem Kern (25)
und einer äußeren Wand (28), und
dass die Vertiefungen (46) in das Modell (43) eingebracht werden,
bevor eine Wand (25, 28) angebracht wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3
dadurch gekennzeichnet, dass
sich die zumindest eine Vertiefung (46) durchgehend durch eine Wand (44) des Modells
(43) erstreckt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3
dadurch gekennzeichnet, dass
die zumindest eine Vertiefung (46) sich nur teilweise durch eine Wand (44) des Modells
(43) erstreckt.
6. Verfahren nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zumindest eine Vertiefung (46) ein schräges Loch (49) ist.
7. Verfahren nach Anspruch 3, 4, 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine äußere Wand (28) in Verbindung mit dem Modell (43) gebracht wird, und
dass das Modell (43) entfernt wird,
sodass sich die Gussform (16) ergibt.
8. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Gussform (16) zur Herstellung eines Turbinenbauteils (120, 130, 155, 354, 357)
einer Gasturbine (100) oder Dampfturbine (300, 303),
insbesondere einer Turbinenschaufel (120, 130, 354, 357) oder eines Hitzeschildelements
(155), verwendet wird.