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EP 1 674 615 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.04.2010 Patentblatt 2010/16 |
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Anmeldetag: 29.06.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren und Anordnung zur Glättung einer beidseitig gestrichenen Faserstoffbahn
Method and arrangement for calendering a fibrous web coated on both sides
Procédé et arrangement pour calandrer une bande de matière fibreuse couchée sur ses
deux faces
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FI SE |
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Priorität: |
24.12.2004 DE 102004062618
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.06.2006 Patentblatt 2006/26 |
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Patentinhaber: Voith Patent GmbH |
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89522 Heidenheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Rheims, Jörg, Dr.
47918 Tönisvorst (DE)
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Vertreter: Kunze, Klaus et al |
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Voith Paper Holding GmbH & Co. KG
Abteilung zjp
Sankt Poeltener Strasse 43 89522 Heidenheim 89522 Heidenheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 380 686 WO-A-02/29159 US-A- 5 836 242 US-A1- 2004 099 391
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EP-A1- 1 571 257 WO-A-02/103109 US-A1- 2003 150 339
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Glättung einer beidseitig gestrichenen Papier-,
Karton- oder einer anderen Faserstoffbahn in einer Maschine zur Herstellung und/oder
Veredlung derselben, wobei die gestrichene Faserstoffbahn nach dem Streichen zur Glättung
auf beiden Seiten durch zwei verlängerte Glättspalte geführt wird, in denen die Faserstoffbahn
zumindest einseitig erwärmt wird.
[0002] Die Erfindung betrifft außerdem eine Maschine zur Herstellung und/oder Veredlung
einer Faserstoffbahn mit Streichaggregaten zum beidseitigen Streichen und einer folgenden
Trocknungsvorrichtung zum Trocknen der gestrichenen Faserstoffbahn sowie einer sich
anschließenden Glättvorrichtung, wobei die Faserstoffbahn nach der Trocknungsvorrichtung
zur Glättung auf beiden Seiten durch wenigstens zwei von einer zylindrischen beheizten
Gegenwalze und einer Glättwalze mit einem flexiblen Walzenmantel gebildete, verlängerte
Glättspalte geführt wird und der flexible Walzenmantel über ein Presselement mit konkaver
Pressfläche zur Gegenwalze gedrückt wird.
[0003] Zur Erzeugung hochwertiger Faserstoffbahnen werden deren beide Oberflächen mit einer
Strichschicht überzogen.
[0004] Die Glättung der Faserstoffbahn erfolgt dann in einem Mehrwalzenkalander mit meist
mehr als 4 Glättnips. Im Ergebnis dieser Glättung kommt es zu einer starken Verdichtung
und damit auch zu einer Verminderung der Festigkeit der Faserstoffbahn.
[0005] Es ist aus der
WO 02/103109 bekannt, eine Papierbahn vor dem Streichen mit Befeuchtern zu feuchten und anschließend
durch Kalander mit verlängerten Glättspalten zu führen. Auch nach der Streichanlage
sind Kalander mit verlängerten Glättspalten vorgesehen. Entweder ungestrichene Papierbahnen
mit Befeuchtung vor einem verlängerten Glättspalt oder gestrichene Papierbahnen, die
ungefeuchtet durch einen verlängerten Glättspalt geleitet werden, kennt man aus
US 2004/099391,
US 2003/150339,
WO 02/29159 oder
EP-A-1380686.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung ist es, die beidseitig gestrichene Faserstoffbahn mit möglichst
geringem Aufwand volumenschonend zu glätten.
[0007] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die beidseitig gestrichene
Faserstoffbahn vor mindestens einem der Glättspalte mittels einem Befeuchtungsaggregat
zumindest einseitig befeuchtet wird, wobei das Befeuchtungsaggregat eine Feuchtigkeitsmenge
von weniger als 2 g/m
2 auf die Faserstoffbahn aufbringt.
[0008] Hinsichtlich der Vorrichtung ist wesentlich, dass der beidseitig gestrichenen Faserstoffbahn
vor mindestens einem der Glättspalte eine Befeuchtungsvorrichtung zugeordnet ist,
welche eine Feuchtigkeitsmenge von weniger als 2 g/m
2 auf die Faserstoffbahn aufbringt.
[0009] Die verlängerten Glättspalte ermöglichen wegen der längeren Verweilzeit der Faserstoffbahn
im Glättspalt die Anwendung geringerer Presskräfte und somit eine volumenschonende
Glättung.
[0010] Dabei ist die Realisierung des verlängerten Glättspaltes mit Hilfe der Gegenwalze
und der Presswalze, deren flexibler Walzenmantel von einem Presselement der Presswalze
mit konkaver Pressfläche zur Gegenwalze gedrückt wird, relativ einfach.
[0011] Zur Verbesserung des Glättergebnisses wird die Faserstoffbahn in den Glättspalten
zumindest einseitig, vorzugsweise über die Beheizung der Gegenwalze, erwärmt.
[0012] Um dabei eine möglichst geringe Zweiseitigkeit der Faserstoffbahn zu gewährleisten,
sollten in den Glättspalten unterschiedliche Seiten der Faserstoffbahn erwärmt werden.
[0013] Daher sind die beheizten Gegenwalzen auf unterschiedlichen Seiten der Faserstoffbahn
angeordnet.
[0014] Der Glätteffekt wird dadurch verbessert, dass die beidseitig gestrichene Faserstoffbahn
vor einem Glättspalt zumindest einseitig befeuchtet wird, wobei vorzugsweise die im
unmittelbar folgenden Glättspalt erwärmte Seite der Faserstoffbahn befeuchtet wird.
[0015] Vorrichtungsgemäß wird hierzu der beidseitig gestrichenen Faserstoffbahn vor einem
Glättspalt eine Befeuchtungsvorrichtung zugeordnet werden, welche die Faserstoffbahn
zumindest einseitig befeuchtet, wobei die Befeuchtungsvorrichtung vorzugsweise die
im unmittelbar folgenden Glättspalt mit der beheizten Gegenwalze in Kontakt kommende
Seite der Faserstoffbahn befeuchtet.
[0016] Die Befeuchtung gleicht aber auch den durch die Trocknung infolge des Kontaktes der
Faserstoffbahn mit der beheizten Gegenwalze entstehenden Feuchteverlust im voraus
zumindest teilweise aus.
[0017] Hierzu genügt es, dass während der Befeuchtung eine Feuchtigkeitsmenge von weniger
als 2g/m
2, vorzugsweise von höchstens 1 g/m
2, auf die Faserstoffbahn aufgebracht wird.
[0018] Da in den verlängerten Glättspalten wegen des verminderten Pressdrucks, aber auch
der besonderen Gestaltung der Walzen, keine Profilierung zumindest in ausreichendem
Maße möglich ist, kann es vorteilhaft sein, wenn die Faserstoffbahn vor dem Streichen,
d.h. dem Streichaggregat, durch zumindest einen, hinsichtlich des Pressdrucks im Glättspalt
quer zur Bahnlaufrichtung profilierbaren Glättspalt geführt wird.
[0019] Das während des Streichens auf die Faserstoffbahn aufgetragene Streichmittel enthält
organische und/oder anorganische Strichpigmente.
[0020] Wegen der hohen Temperaturen im Glättspalt sollten die Bestandteile des Streichmittels
eine Temperaturbeständigkeit von mindestens 200 °C, vorzugsweise von wenigstens 250
°C aufweisen.
[0021] Nachfolgend soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In der beigefügten Zeichnung zeigt die Figur einen schematischen Querschnitt durch
eine Glättanordnung mit Streichaggregaten 2,3.
[0022] Über die Streichaggregate 2,3 wird zur Veredlung der Faserstoffbahn 1 beidseitig
ein Streichmittel auf diese aufgetragen. Dieser Streichvorgang erfolgt hier, beispielweise
wie angedeutet, indirekt.
[0023] Das Streichmittel enthält organische und/oder anorganische Strichpigmente und hat
eine Temperaturbeständigkeit von über 200 °C.
[0024] Nach dem Streichen wird die Faserstoffbahn 1 zum Trocknen des Strichs durch eine
Trocknungsvorrichtung 4 geführt, in welcher eine indirekte Trocknung über Infrarotstrahlen
und/oder Heißluft erfolgt.
[0025] Zur anschließenden, volumenschonenden Glättung läuft die Faserstoffbahn 1 durch zwei
verlängerte Glättspalte. Diese Glättspalte werden von je einer beheizten Gegenwalze
5,6 und einer Glättwalze 7,8 mit flexiblem Walzenmantel gebildet, welcher über ein
Presselement 9 mit konkaver Pressfläche zur jeweiligen Gegenwalze 5,6 gedrückt wird.
[0026] Dabei befindet sich die erste beheizte Gegenwalze 5 über und die zweite 6 unter der
Faserstoffbahn 1, was eine gleichseitige Behandlung der Faserstoffbahn 1 ermöglicht.
Die Erwärmung der Faserstoffbahn 1 führt hier zu einer Verbesserung des Glätteffekts.
[0027] Um die Glättung noch weiter zu verbessern und gleichzeitig die durch die einseitige
Trocknung infolge des Kontaktes mit der beheizten Gegenwalze 5,6 zustande kommende
Trocknung auszugleichen, wird die mit der Gegenwalze 5,6 in Kontakt kommende Seite
der Faserstoffbahn 1 unmittelbar vor dem jeweiligen Glättspalt über eine Befeuchtungsvorrichtung
10,11 befeuchtet.
[0028] Während jeder Befeuchtung, vorzugsweise mittels Wasserdampf, gelangt nur 1g Wasser
pro 1m
2 Faserstoffbahnfläche in und auf die Faserstoffbahn 1.
[0029] Um die Faserstoffbahn 1 profilieren zu können, kann die Faserstoffbahn 1 vor den
Streichaggregaten 2,3 durch einen, von zwei zylindrischen Glättwalzen 13 gebildeten
Glättspalt geführt werden. In diesem Glättspalt ist es problemlos möglich, ein Pressdruckprofil
quer zur Bahnlaufrichtung 12 einzustellen.
1. Verfahren zur Glättung einer beidseitig gestrichenen Papier-, Karton- oder einer anderen
Faserstoffbahn (1) in einer Maschine zur Herstellung und/oder Veredlung derselben,
wobei die gestrichene Faserstoffbahn (1) nach dem Streichen zur Glättung auf beiden
Seiten durch zwei verlängerte Glättspalte geführt wird, in denen die Faserstoffbahn
(1) zumindest einseitig erwärmt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
die beidseitig gestrichene Faserstoffbahn (1) vor mindestens einem der Glättspalte
mittels einem Befeuchtungsaggregat (10, 11) zumindest einseitig befeuchtet wird, wobei
das Befeuchtungsaggregat (10, 11) eine Feuchtigkeitsmenge von weniger als 2 g/m2 auf die Faserstoffbahn (1) aufbringt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Glättspaltenunterschiedliche Seiten der Faserstoffbahn (1) erwärmt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die im unmittelbar folgenden Glättspalt erwärmte Seite der Faserstoffbahn (1) befeuchtet
wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
das Befeuchtungsaggregat (10, 11) eine Feuchtigkeitsmenge von höchstens 1 g/m2, auf die Faserstoffbahn (1) aufbringt.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Faserstoffbahn (1) zwischen dem Streichen und dem Glätten getrocknet wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstoffbahn (1) vor dem Streichen durch zumindest einen, hinsichtlich des
Pressdrucks im Glättspalt quer zur Bahnlaufrichtung (12) profilierbaren, aus zwei
Glättwalzen (13) gebildeten Glättspalt geführt wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
das während des Streichens auf die Faserstoffbahn (1) aufgetragene Streichmittel organische
Strichpigmente enthält.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
das während des Streichens auf die Faserstoffbahn (1) aufgetragene Streichmittel anorganische
Strichpigmente enthält.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
das während des Streichens auf die Faserstoffbahn (1) aufgetragene Streichmittel eine
Temperaturbeständigkeit von mindestens 200 °C, vorzugsweise von wenigstens 250 °C
hat.
10. Maschine zur Herstellung und/oder Veredlung einer Faserstoffbahn (1) mit Streichaggregaten
(2, 3) zum beidseitigen Streichen und einer folgenden Trocknungsvorrichtung (4) zum
Trocknen der gestrichenen Faserstoffbahn (1) sowie einer sich anschließenden Glättvorrichtung,
wobei die Faserstoffbahn (1) nach der Trocknungsvorrichtung (4) zur Glättung auf beiden
Seiten durch wenigstens zwei von einer zylindrischen beheizten Gegenwalze (5,6) und
einer Glättwalze (7,8) mit einem flexiblen Walzenmantel gebildete, verlängerte Glättspalte
geführt wird und der flexible Walzenmantel über ein Presselement (9) mit konkaver
Pressfläche zur Gegenwalze (5, 6) gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der beidseitig gestrichenen Faserstoffbahn (1) vor mindestens einem der Glättspalte
eine Befeuchtungsvorrichtung (10,11) zugeordnet ist, welche eine Feuchtigkeitsmenge
von weniger als 2 g/m2 auf die Faserstoffbahn (1) aufbringt.
11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass
die beheizten Gegenwalzen (5,6) auf unterschiedlichen Seiten der Faserstoffbahn (1)
angeordnet sind.
12. Maschine nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass
die Befeuchtungsvorrichtung (10,11) die im unmittelbar folgenden Glättspalt mit der
beheizten Gegenwalze (5,6) in Kontakt kommende Seite der Faserstoffbahn (1) befeuchtet.
13. Maschine nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass
die Faserstoffbahn (1) vor dem Streichaggregat (2,3) durch zumindest einen, hinsichtlich
des Pressdrucks im Glättspalt quer zur Bahnlaufrichtung (12) profilierbaren Glättspalt
geführt wird.
14. Maschine nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass
das während des Streichens auf die Faserstoffbahn (1) aufgetragene Streichmittel organische
Strichpigmente enthält.
15. Maschine nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass
das während des Streichens auf die Faserstoffbahn (1) aufgetragene Streichmittel anorganische
Strichpigmente enthält.
16. Maschine nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass
das während des Streichens auf die Faserstoffbahn (1) aufgetragene Streichmittel eine
Temperaturbeständigkeit von mindestens 200 °C, vorzugsweise von wenigstens 250 °C
hat.
1. Method for calendering paper, board or other fibrous web (1) coated on both sides
in a machine for producing and/or finishing the same, the coated fibrous web (1),
after being coated, being led through two extended calendering nips, in which the
fibrous web (1) is heated on at least one side, in order to calender it on both sides,
characterized in that
the fibrous web (1) coated on both sides is moistened on at least one side before
at least one of the calendering nips by means of a moistening unit (10, 11), the moistening
unit (10, 11) applying a quantity of moisture of less than 2 g/m2 to the fibrous web (1).
2. Method according to Claim 1, characterized in that different sides of the fibrous web (1) are heated in the calendering nips.
3. Method according to Claim 2, characterized in that the side of the fibrous web (1) that is heated in the immediately following calendering
nip is moistened.
4. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the moistening unit (10, 11) applies a quantity of moisture of at most 1 g/m2 to the fibrous web (1).
5. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the fibrous web (1) is dried between the coating and the calendering.
6. Method according to one of the preceding claims, characterized in that, before the coating, the fibrous web (1) is led through at least one calendering nip
which, with regard to the pressing pressure in the calendering nip, can be profiled
transversely with respect to the web running direction (12), and is formed by two
calender rolls (13).
7. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the coating agent applied to the fibrous web (1) during the coating contains organic
coating pigments.
8. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the coating agent applied to the fibrous web (1) during the coating contains inorganic
coating pigments.
9. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the coating agent applied to the fibrous web (1) during the coating has a temperature
resistance of at least 200°C, preferably of at least 250°C.
10. Machine for producing and/or finishing a fibrous web (1), having coating units (2,
3) for coating both sides and a following drying apparatus (4) for drying the coated
fibrous web (1), and also a subsequent calendering apparatus, the fibrous web (1)
after the drying apparatus (4) being led through at least two extended calendering
nips formed by a cylindrical, heated backing roll (5, 6) and a calender roll (7, 8)
having a flexible roll shell, in order to calender it on both sides and the flexible
roll shell being pressed towards the backing roll (5, 6) by a pressing element (9)
having a concave pressing surface, characterized in that the fibrous web (1) coated on both sides before at least one of the calendering nips
is assigned a moistening apparatus (10, 11), which applies a quantity of moisture
of less than 2 g/m2 to the fibrous web (1).
11. Machine according to Claim 10, characterized in that the heated backing rolls (5, 6) are arranged on different sides of the fibrous web
(1).
12. Machine according to one of Claims 10 to 12, characterized in that the moistening apparatus (10, 11) moistens the side of the fibrous web (1) that comes
into contact with the heated backing roll (5, 6) in the immediately following calendering
nip.
13. Machine according to one of Claims 10 to 12, characterized in that, before the coating unit (2, 3), the fibrous web (1) is led through at least one
calendering nip which, with regard to the pressing pressure in the calendering nip,
can be profiled transversely with respect to the web running direction (12).
14. Machine according to one of Claims 10 to 13, characterized in that the coating agent applied to the fibrous web (1) during the coating contains organic
coating pigments.
15. Machine according to one of Claims 10 to 13, characterized in that the coating agent applied to the fibrous web (1) during the coating contains inorganic
coating pigments.
16. Machine according to one of Claims 10 to 15, characterized in that the coating agent applied to the fibrous web (1) during the coating has a temperature
resistance of at least 200°C, preferably of at least 250°C.
1. Procédé pour calandrer une bande de papier, de carton ou d'une autre matière fibreuse
(1), couchée sur ses deux faces, dans une machine pour la fabrication et/ou le traitement
de cette bande, dans lequel la bande de matière fibreuse couchée (1) est conduite
après le couchage, pour le calandrage sur les deux faces, à travers deux fentes de
calandrage prolongées, dans lesquelles la bande de matière fibreuse (1) est chauffée
au moins sur une face, caractérisé en ce que la bande de matière fibreuse (1) couchée sur les deux faces est humidifiée au moins
sur une face au moyen d'un ensemble d'humidification (10, 11) avant au moins une des
fentes de calandrage, dans lequel l'ensemble d'humidification (10, 11) dépose sur
la bande de matière fibreuse (1) une quantité d'humidité de moins de 2 g/m2.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on chauffe des faces différentes de la bande de matière fibreuse (1) dans les fentes
de calandrage.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'on humidifie la face de la bande de matière fibreuse (1) chauffée dans la fente
de calandrage qui suit immédiatement.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'ensemble d'humidification (10, 11) dépose sur la bande de matière fibreuse (1)
une quantité d'humidité de 1 g/m2 au maximum.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'on sèche la bande de matière fibreuse (1) entre le couchage et le calandrage.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'on conduit la bande de matière fibreuse (1) avant le couchage à travers au moins
une fente de calandrage formée par deux rouleaux de calandrage (13) et pouvant être
profilée transversalement à la direction de défilement de la bande (12) en ce qui
concerne la pression de pressage dans la fente de calandrage.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'agent de couchage déposé sur la bande de matière fibreuse (1) pendant le couchage
contient des pigments de couchage organiques.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'agent de couchage déposé sur la bande de matière fibreuse (1) pendant le couchage
contient des pigments de couchage inorganiques.
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'agent de couchage déposé sur la bande de matière fibreuse (1) pendant le couchage
présente une résistance à la température d'au moins 200°C, de préférence d'au moins
250°C.
10. Machine pour la fabrication et/ou le traitement d'une bande de matière fibreuse (1),
comportant des ensembles de couchage (2, 3) pour le couchage sur les deux faces et
une section de séchage qui suit (4) pour le séchage de la bande de matière fibreuse
couchée (1), ainsi qu'un dispositif de calandrage à la suite, dans laquelle la bande
de matière fibreuse (1) est conduite, après la section de séchage (4), à travers au
moins deux fentes de calandrage prolongées, formées par un rouleau d'appui cylindrique
chauffé (5, 6) et un rouleau de calandrage (7, 8) doté d'une enveloppe de rouleau
flexible pour le calandrage sur les deux faces et l'enveloppe de rouleau flexible
est pressée contre le rouleau d'appui (5, 6) au moyen d'un élément de pressage (9)
présentant une surface de pressage concave, caractérisée en ce qu'à la bande de matière fibreuse (1) couchée sur les deux faces, avant au moins une
des fentes de calandrage, est associé un dispositif d'humidification (10, 11), qui
dépose sur la bande de matière fibreuse (1) une quantité d'humidité de moins de 2
g/m2.
11. Machine selon la revendication 10, caractérisée en ce que les rouleaux d'appui chauffés (5, 6) sont disposés sur des faces différentes de la
bande de matière fibreuse (1).
12. Machine selon l'une quelconque des revendications 10 à 11, caractérisée en ce que le dispositif d'humidification (10, 11) humidifie la face de la bande de matière
fibreuse (1) qui vient en contact avec le rouleau d'appui chauffé (5, 6) dans la fente
de calandrage qui suit immédiatement.
13. Machine selon l'une quelconque des revendications 10 à 12, caractérisée en ce que la bande de matière fibreuse (1) est conduite, avant l'ensemble de couchage (2, 3),
à travers au moins une fente de calandrage pouvant être profilée transversalement
à la direction de défilement de la bande (12) en ce qui concerne la pression de pressage
dans la fente de calandrage.
14. Machine selon l'une quelconque des revendications 10 à 13, caractérisée en ce que l'agent de couchage déposé sur la bande de matière fibreuse (1) pendant le couchage
contient des pigments de couchage organiques.
15. Machine selon l'une quelconque des revendications 10 à 13, caractérisée en ce que l'agent de couchage déposé sur la bande de matière fibreuse (1) pendant le couchage
contient des pigments de couchage inorganiques.
16. Machine selon l'une quelconque des revendications 10 à 15, caractérisée en ce que l'agent de couchage déposé sur la bande de matière fibreuse (1) pendant le couchage
présente une résistance à la température d'au moins 200°C, de préférence d'au moins
250°C.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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