[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Leuchte mit mindestens einem langgestreckten
Leuchtmittel und mindestens einem diesem Leuchtmittel zugeordneten Leuchtenraster,
wobei die Leuchte einen vom Leuchtmittel nach oben zur Decke hin abgestrahlten indirekten
Lichtanteil und einen durch das Raster nach unten austretenden direkten Lichtanteil
aufweist.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Leuchten der eingangs genannten Art bekannt geworden,
die entweder von einer Decke abgehängte Leuchten, das heißt Deckenpendelleuchten oder
aber auch an einer Decke befestigte Leuchten, das heißt Deckenanbauleuchten sein können.
In der Leuchtenindustrie geht insbesondere in jüngerer Zeit der Trend immer mehr dazu,
Leuchtengehäuse möglichst platzsparend auszubilden, was unter anderem auch dadurch
möglich ist, dass die üblicherweise für diesen Leuchtentyp verwendeten Leuchtmittel,
das heißt langgestreckte Leuchtstofflampen, in ihrem Durchmesser immer kleiner werden.
Beispielsweise werden heute häufig die sogenannten T5-Lampen verwendet, die einen
Durchmesser von 16 mm aufweisen, T8-Leuchtstofflampen haben einen Durchmesser von
26 mm. Die Verwendung von beispielsweise T5-Leuchtstofflampen ermöglicht die Schaffung
von Leuchten mit flachem Leuchtengehäuse. Für den Betrieb einer solchen Leuchtstofflampe
wird ein Vorschaltgerät benötigt. Ein elektronisches Vorschaltgerät für eine T5-Leuchtstofflampe,
welches zusätzlich zu einer oder mehreren Leuchtstofflampen im Gehäuse der Leuchte
unterzubringen ist, hat Abmessungen, deren Größenordnung bei beispielsweise einer
Breite von ca. 40 mm, einer Höhe von ca. 28 mm und einer Länge von 360 mm liegt. Das
Vorschaltgerät hat also nicht zu vernachlässigende Abmessungen, die die Gehäusegröße
der Leuchte mitbestimmen, und wird üblicherweise in der Leuchte in Längsrichtung parallel
zur Leuchtstofflampe angeordnet. Da zur Erzielung einer definierten Abstrahlcharakteristik
in der Regel ein Leuchtenraster vorhanden ist, um die Abstrahlwinkel der von der Leuchtstofflampe
abgegebenen Lichtanteile zu beeinflussen, wird außerdem Platz für das Leuchtenraster
benötigt. Üblicherweise ordnet man im Leuchtengehäuse das Vorschaltgerät neben dem
Leuchtenraster an, so dass die Höhe des Leuchtengehäuses unter anderem durch die Höhe
des Gehäuses für das Vorschaltgerät bestimmt wird und die Breite des Leuchtengehäuses
im Idealfall mindestens gleich der Breite des Leuchtenrasters zuzüglich der Breite
des Vorschaltgeräts ist. Bei der üblichen symmetrischen Anordnung des Leuchtenrasters
im Leuchtengehäuse ist die Gesamtbreite des Leuchtengehäuses entsprechend größer.
[0003] Will man eine Deckenanbauleuchte oder Deckenpendelleuchte der eingangs genannten
Gattung schaffen, die zum einen einen vom Leuchtmittel nach oben zur Decke hin abgestrahlten
Lichtanteil und einen durch das Raster nach unten austretenden direkten Lichtanteil
aufweist, ist eine Lichtlenkung für den nach oben zur Decke hin abgestrahlten indirekten
Lichtanteil durch geeignete Reflektoren und dergleichen notwendig, die im Leuchtengehäuse
ebenfalls Platz beanspruchen. Die Lichtlenkung des nach unten abgestrahlten Lichtanteils
erfolgt durch das Raster.
[0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Leuchte mit mindestens
einem langgestreckten Leuchtmittel der eingangs genannten Gattung zur Verfügung zu
stellen, die bei Erfüllung der zuvor genannten Funktionen eine möglichst Platz sparende
ästhetisch ansprechende Gehäuseform aufweist.
[0005] Die Lösung dieser Aufgabe liefert eine erfindungsgemäße Leuchte der eingangs genannten
Gattung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Schutzanspruchs 1. Erfindungsgemäß ist
vorgesehen, dass mindestens eine Gehäusewand mindestens eines im Leuchtengehäuse untergebrachten
Gehäuses für ein Vorschaltgerät als Reflektor für das Leuchtmittel dient. Aufgrund
dieser Maßnahme lässt sich erreichen, dass der von dem Leuchtmittel nach oben zur
Decke hin abgestrahlte indirekte Lichtanteil durch mindestens einen Teil des für das
Vorschaltgerät notwendigen Gehäuses eine Lichtlenkung erfährt. Mit anderen Worten,
das ohnehin für das Vorschaltgerät benötigte Gehäuse wird mindestens teilweise gleichzeitig
quasi als Reflektor genutzt, so dass ein separater Reflektor für den nach oben hin
abgestrahlten Lichtanteil gegebenenfalls entfallen kann. Dadurch wird eine erhebliche
Platzersparnis im Leuchtengehäuse erzielt. Eine solche erfindungsgemäße Leuchte lässt
sich auf folgende Bauteile reduzieren, nämlich ein Leuchtengehäuse, welches das Gehäuse
für das Vorschaltgerät aufnimmt, mindestens eine als Leuchtmittel dienende langgestreckte
Leuchtstofflampe sowie ein Leuchtenraster zur Lichtlenkung des nach unten abgestrahlten
direkten Lichtanteils. Man kann eine Leuchte so konstruieren, dass das als Reflektor
für den indirekten Lichtanteil genutzte Gehäuse des Vorschaltgeräts sich nach oben
hin an das Leuchtenraster anschließt. Dies ermöglicht eine Bauweise, bei der das Vorschaltgerät
nicht neben, sondern mindestens teilweise oberhalb des Leuchtenrasters angeordnet
ist, wodurch sich die Gehäusebreite des Leuchtengehäuses reduzieren lässt. Das Leuchtmittel
wird dabei vorzugsweise so angeordnet, dass der nach unten hin abgestrahlte Lichtanteil,
das heißt das direkte Licht durch das Leuchtenraster gelenkt wird und dabei gleichzeitig
von der Leuchte ein Lichtanteil nach oben hin austritt, der mindestens teilweise an
einer Wand des Gehäuses des Vorschaltgeräts reflektiert wird und gerichtet nach oben
hin austritt. Der Lichtaustritt nach oben, das heißt der indirekte Lichtanteil ist
dabei selbstverständlich nur bei der Bauvariante als Deckenpendelleuchte vorhanden.
Man kann aber eine Leuchte mit gleichem Gehäuse schaffen, welches allerdings oberseitig
geschlossen ist und diese Leuchte als Deckenanbauleuchte oder gegebenenfalls auch
als Wandleuchte nutzen. Dadurch erhält man eine Leuchtenfamilie aus Deckenanbauleuchten
und Deckenpendelleuchten gleicher Bauart, was ästhetisch ansprechender ist.
[0006] Eine erfindungsgemäße Leuchte hat vorzugsweise ein im Querschnitt etwa rechteckiges
Gehäuse, in dem das Leuchtmittel in Form einer langgestreckten Leuchtstofflampe etwa
entlang der Längsmittelachse des Leuchtengehäuses angeordnet werden kann. Die Höhe
der Leuchtstofflampe im Gehäuse kann variabel gewählt werden, wodurch man die Abstahlcharakteristik
des direkten und des indirekten Lichtanteils variieren kann. Ein Vorteil der erfindungsgemäßen
Leuchte liegt darin, dass man bei vergleichsweise schmaler Bauart des Leuchtengehäuses
und damit wenig verfügbarem Platz zwischen Leuchtstofflampe und als Reflektor genutzter
Wand des Gehäuses des Vorschaltgeräts einen vergleichsweise breitstrahlenden indirekten
Lichtanteil erzielen kann. Dies ist dadurch möglich, dass man die Wand des für den
indirekten Lichtanteil genutzten Reflektors, in der Regel die nach innen gerichtete
Wand des Gehäuses des Vorschaltgeräts, aus einem hoch reflektierenden Material ausbilden
kann, so dass die Lichtverluste auch bei Mehrfachreflexionen recht gering ist. Man
erzielt dann auch bei Nutzung von Mehrfachreflexionen für den indirekten Lichtanteil
immer noch einen recht hohen Wirkungsgrad.
[0007] Bei der erfindungsgemäßen Leuchte verwendet man für den nach unten austretenden direkten
Lichtanteil vorzugsweise ein Leuchtenraster mit seitlichen, vorzugsweise etwa parabelförmigen
Längsreflektoren sowie zwischen den Längsreflektoren verlaufenden Querlamellen wie
es an sich aus dem Stand der Technik bekannt ist. Das im Leuchtengehäuse untergebrachte
Gehäuse für das Vorschaltgerät weist vorzugsweise mindestens eine dem Leuchtmittel
zugewandte im montierten Zustand der Leuchte mindestens abschnittsweise vertikale
Fläche auf, die als Reflektor ausgebildet ist. Das Gehäuse für das Vorschaltgerät
kann ebenfalls im Querschnitt etwa rechteckig ausgebildet sein, wobei dann die vertikal
verlaufende Seitenwand des Gehäuses für das Vorschaltgerät als Reflektor dient.
[0008] Das Gehäuse für das Vorschaltgerät wird im Leuchtengehäuse zumindest teilweise, beziehungsweise
im Wesentlichen oberhalb des Leuchtenrasters angeordnet, wodurch man eine kompakte
Bauform enthält, da dann die Breite des Leuchtengehäuses insgesamt im Wesentlichen
nur noch durch die Breite des Rasters für den nach unten austretenden direkten Lichtanteil
bestimmt wird. Verwendet man beispielsweise parabelförmige Längsreflektoren können
diese auch oberseitig etwas gekürzt werden, das heißt, dass das Gehäuse des Vorschaltgeräts
in die Flucht der Längsreflektoren hineinragt beziehungsweise sich die als Reflektor
verwendete Wand des Gehäuses des Vorschaltgeräts nach oben hin unmittelbar an die
Längsreflektoren des Leuchtenrasters anschließt.
[0009] Eine besonders bevorzugte Dimensionierung eines Leuchtengehäuses der erfindungsgemäßen
Leuchte sieht vor, dass die Breite B nicht mehr als das Doppelte der Höhe H des Leuchtengehäuses
beträgt. Es sind beispielsweise Gehäusebreiten von weniger als 100 mm, vorzugsweise
weniger als 80 mm, beispielsweise 70 mm möglich. Die Höhe des Leuchtengehäuses kann
beispielsweise weniger als 70 mm, vorzugsweise weniger als 60 mm betragen.
[0010] Der Lichtaustritt des indirekten Lichtanteils zur Oberseite des Leuchtengehäuses
hin kann über mehrere beabstandete, etwa rechteckige Lichtaustrittsöffnungen erfolgen
oder aber gegebenenfalls auch über eine einheitliche über die Länge des Leuchtengehäuses
durchgehende Lichtaustrittsöffnung.
[0011] Die Breite des Leuchtengehäuses wird vorzugsweise im Wesentlichen durch die Breite
der Lichtaustrittsöffnung des Leuchtenrasters bestimmt, da das Vorschaltgerät nicht
neben dem Leuchtenraster angeordnet wird. Dadurch ist eine bevorzugte Bauform möglich,
bei der die Breite B des Leuchtengehäuses nicht mehr als das etwa 1,8-fache, vorzugsweise
nicht mehr als das etwa 1,6-fache der Breite der Lichtaustrittsöffnung des Leuchtenrasters
beträgt.
[0012] Die in den Unteransprüchen genannten Merkmale betreffen bevorzugte Weiterbildungen
der erfindungsgemäßen Aufgabenlösung. Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Detailbeschreibung.
[0013] Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter
Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben. Dabei zeigen
- Fig. 1
- einen Querschnitt durch eine Leuchte gemäß einer Variante der Erfindung;
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf einen Teil des Leuchtengehäuses einer erfindungsgemäßen Leuchte.
[0014] Zunächst wird auf Fig. 1 Bezug genommen. Die Zeichnung zeigt einen schematisch vereinfachten
Querschnitt durch eine Deckenpendelleuchte gemäß einer Äußerungsvariante der vorliegenden
Erfindung, die insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet ist. Die Aufhängung 23
der Deckenpendelleuchte ist nur schematisch angedeutet. Die Leuchte hat ein im Querschnitt
rechteckiges Leuchtengehäuse 11, umfassend im montierten Zustand zwei vertikale Seitenwände
rechts und links sowie an deren unteren Ende jeweils horizontale Abwinklungen 13,
14 nach innen, die dann jeweils erneut rechtwinklig vertikal nach oben abgewinkelt
sind. In die untere Öffnung des Leuchtengehäuses 11 ist ein Leuchtenraster eingesetzt,
welches im Wesentlichen entsprechend einem herkömmlichen Leuchtenraster aufgebaut
ist und zwei einander gegenüberliegende parallele Längsreflektoren 16 umfasst, die
etwa die Form eines Parabelastes aufweisen. Die Längsreflektoren 16 bestehen bevorzugt
aus einem hochglänzenden verspiegelten Material. Zwischen den Längsreflektoren 16
verlaufen in regelmäßigen Abständen Querlamellen 17, die im Prinzip vergleichsweise
nahe unterhalb der in Längsrichtung verlaufenden Leuchtstofflampe 15 angeordnet sind.
Die Höhe der Längsachse der Leuchtstofflampe 15 im Leuchtengehäuse kann variabel sein,
wodurch man die Abstrahlcharakteristik nach unten und nach oben veränderlich gestalten
kann. Der Lichtaustrittswinkel des nach unten direkt abgestrahlten Lichtanteils 18
ist in Fig. 1 eingezeichnet. Durch das Raster wird eine Endblendung erzielt, die vermeidet,
dass Lichtanteile unter zu flachen Winkeln aus dem Gehäuse nach unten hin austreten,
da diese zu einer Blendung des Betrachters führen würden, der sich seitlich der Längsseite
der Leuchte befindet.
[0015] Man erkennt in Fig. 1, dass das Leuchtengehäuse insgesamt sehr schmal ausgebildet
ist. Die Breite des Leuchtengehäuses, die mit B bezeichnet ist, beträgt nur weniger
als das 1,6-fache der Breite des Leuchtenrasters und der unteren mittigen Lichtaustrittsöffnung.
Damit wird die Leuchtenbreite B im Wesentlichen durch die Breite des Leuchtenrasters
bestimmt, zuzüglich der beiden kurzen, horizontalen Abwinklungen 13 beziehungsweise
14. Diese schmale Bauweise des Leuchtengehäuses 11 wird dadurch möglich, dass das
elektrische Vorschaltgerät 12 wie man in Fig. 1 sieht, anders als bei herkömmlichen
Leuchten dieser Art nicht neben dem Leuchtenraster angeordnet ist, sondern oberhalb
und zwar sich nach oben hin an den in der Zeichnung linken Längsreflektor 16 anschließend.
Die Leuchte hat auch einen nach oben hin austretenden indirekten Lichtanteil 19. Gewöhnlich
würde man zur Beeinflussung der Lichtabstrahlcharakteristik dieses indirekten Lichtanteils
19 eigene Lichtleitelemente wie Reflektoren, ein Raster oder dergleichen benötigen
und hätte dann wiederum das Problem, dass im Gehäuse Reflektoren und Vorschaltgeräte
nebeneinander angeordnet werden müssten, wodurch eine größere Breite des Leuchtengehäuses
11 erforderlich würde. Die erfindungsgemäße Lösung sieht nun vor, dass das Gehäuse
12, in dem das Vorschaltgerät untergebracht ist eine innere, im montierten Zustand
der Leuchte im Gehäuse von unten nach oben verlaufende Gehäusewand 20 aufweist, die
sich in etwa oberseitig an den einen Längsreflektor 16 anschließt. Diese Gehäusewand
20 des Gehäuses für das Vorschaltgerät ist vergleichsweise dicht neben der Leuchtstofflampe
15 angeordnet. Die Gehäusewand 20 ist als Reflektor ausgebildet und besteht beispielsweise
aus einem hochglänzenden verspiegelten Material. Es sind heute spezifische Reflektorbeschichtungen
bekannt, die hoch reflektierend sind mit einem Wirkungsgrad von bis zu 98 %. Auf der
gegenüberliegenden Seite der Leuchtstofflampe 15 ist eine entsprechende Reflektorwand
24 vorhanden, auch wenn dort kein Vorschaltgerät untergebracht ist, um eine symmetrische
Bauform und Reflektoranordnung der beiden Reflektoren 20, 24 zu erzielen. Beide Reflektorwände
20, 24 sind sehr dicht an die Leuchtstofflampe 15 herangeführt, so dass sich für das
nach oben hin von der Leuchtstofflampe 15 abgestrahlte Licht Mehrfachreflexionen an
den Reflektorwänden 20, 24 ergeben, bevor das Licht als vergleichsweise breitstrahlender
indirekter Lichtanteil 19 nach oben hin abgegeben wird. Dies kann man durch die beispielhaft
eingezeichneten Lichtstrahlen gut erkennen. Das von der Leuchtstofflampe 15 nach oben
hin austretende Licht wird also quasi in einem schmalen Kanal nach oben geleitet und
tritt teilweise erst nach Mehrfachreflexionen aus. Dies ist aber unproblematisch,
wenn man für die Reflektorwände 20, 24 ein hochreflektierendes Material verwendet.
Die erfindungsgemäße Lösung macht es möglich, dass in dem sehr schmalen und vergleichsweise
auch niedrigen Leuchtengehäuse 11 Leuchtstofflampe, Leuchtenraster und Vorschaltgerät
unterbringbar sind, wobei dennoch ein gerichteter direkter Lichtanteil nach unten
und ein nach oben hin ausgestrahlter indirekter Lichtanteil zur Aufhellung der Decke
möglich ist, bei Verwendung von nur einer Leuchtstofflampe 15, die etwa mittig im
Gehäuse angeordnet ist und die sowohl den direkten als auch den indirekten Lichtanteil
liefert.
[0016] In der Draufsicht gemäß Fig. 2 kann man erkennen, dass eine obere horizontale Gehäusewand
22 das Leuchtengehäuse 11 teilweise abdeckt, wobei aber mehrere über die Länge angeordnete
zueinander beabstandete etwa rechteckige Lichtaustrittsöffnungen 21 vorhanden sind,
die etwa streifenförmig zu beiden Seiten der Längsmittelachse hin verlaufen und aus
denen der indirekte Lichtanteil 19 austritt. Man könnte stattdessen auch eine durchgehende
Lichtaustrittsöffnung schaffen.
Bezugszeichenliste
[0017]
- 10
- Deckenpendelleuchte
- 11
- Leuchtengehäuse
- 12
- Gehäuse
- 13
- Abwinklung
- 14
- Abwinklung
- 15
- Leuchtstofflampen
- 16
- Längsreflektoren
- 17
- Querlamellen
- 18
- Lichtanteil
- 19
- Indirekter Lichtanteil
- 20
- Gehäusewand
- 21
- Lichtaustrittsöffnungen
- 22
- obere horizontale Gehäusewand
- 23
- Aufhängung
- 24
- Reflektorwand
1. Leuchte mit mindestens einem langgestreckten Leuchtmittel und mindestens einem diesem
Leuchtmittel zugeordneten Leuchtenraster,
wobei die Leuchte einen vom Leuchtmittel nach oben zur Decke hin abgestrahlten indirekten
Lichtanteil und einen durch das Raster nach unten austretenden direkten Lichtanteil
aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Gehäusewand (20) mindestens eines im Leuchtengehäuse (11) untergebrachten
Gehäuses (12) für ein Vorschaltgerät als Reflektor für das Leuchtmittel (15) dient.
2. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtenraster seitliche, vorzugsweise etwa parabelförmige Längsreflektoren (16)
sowie zwischen den Längsreflektoren verlaufende Querlamellen (17) aufweist.
3. Leuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass diese ein im Querschnitt etwa rechteckiges Leuchtengehäuse (11) aufweist.
4. Leuchte nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das im Leuchtengehäuse (11) untergebrachte Gehäuse (12) für ein Vorschaltgerät mindestens
eine dem Leuchtmittel (15) zugewandte mindestens abschnittsweise im montierten Zustand
vertikale als Reflektor (20) ausgebildete Fläche aufweist.
5. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12) für das Vorschaltgerät im Querschnitt etwa rechteckig ausgebildet
ist.
6. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12) für das Vorschaltgerät im Leuchtengehäuse (11) im Wesentlichen oberhalb
des Leuchtenrasters (16) angeordnet ist.
7. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (B) des Leuchtengehäuses nicht mehr als das Doppelte der Höhe (H) des
Leuchtengehäuses beträgt.
8. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der nach oben hin austretende indirekte Lichtanteil breitstrahlend ist.
9. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass diese zur Oberseite hin mehrere beabstandete etwa rechteckige Lichtaustrittsöffnungen
(21) aufweist.
10. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (B) des Leuchtengehäuses (11) nicht mehr als das etwa 1,6-fache der Breite
der Lichtaustrittsöffnung des Leuchtenrasters (16) beträgt.