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EP 1 676 031 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.07.2015 Patentblatt 2015/31 |
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Anmeldetag: 28.09.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/052338 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/040609 (06.05.2005 Gazette 2005/18) |
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RADIALKOLBENPUMPE FÜR COMMON RAIL EINSPRITZSYSTEME
RADIAL PISTON PUMP FOR COMMON RAIL INJECTION SYSTEMS
POMPE A PISTONS RADIAUX POUR SYSTEMES D'INJECTION A RAMPE COMMUNE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
23.10.2003 DE 10349310
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.07.2006 Patentblatt 2006/27 |
| (73) |
Patentinhaber: Continental Automotive GmbH |
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30165 Hannover (DE) |
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Erfinder: |
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- PORTNER, Stefan
97084 Würzburg (DE)
- VU, Ngoc-Tam
71642 Ludwigsburg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-02/084105 DE-A- 19 920 998 US-A- 5 944 493
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DE-A- 10 139 519 US-A- 2 679 808 US-A1- 2001 048 091
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Radialkolbenhochdruckpumpe für Common Rail Einspritzsysteme
mit einem in die Radialkolbenhochdruckpumpe integrierten Hochdruckspeicher.
[0002] Aus der älteren, nachveröffentlichten Patentanmeldung
DE 10228551.9 der Anmelderin ist bereits eine Radialkolbenhochdruckpumpe für Common Rail Einspritzsysteme
mit einem in die Radialkolbenhochdruckpumpe integrierten Hochdruckspeicher bekannt.
Die Radialkolbenhochdruckpumpe weist ein Gehäuse auf, in dem eine Antriebswelle geführt
ist. Die Antriebswelle besitzt einen Exzenterabschnitt, auf dem ein Hubring gelagert
ist. An dem Hubring stützen sich vorzugsweise mehrere, bezüglich der Antriebswelle
radial in Pumpengröße längs bewegbar geführte Pumpenkolben ab. Jedem Pumpenkolben
ist ein Saugventil sowie ein Druckventil zugeordnet. Über das Saugventil wird dem
Pumpenkolben Kraftstoff aus dem Niederdruckbereich zugeführt. Nach dem Druckaufbau
wird der komprimierte Kraftstoff über das Druckventil abgeleitet und über eine Hochdruckleitung
dem gemeinsamen Hochdruckspeicher (Common Rail) zugeführt. Um eine kompakte Bauweise
zu ermöglichen, ist der Hochdruckspeicher in einem Umfangsbereich der Radialkolbenhochdruckpumpe
integriert.
[0003] Die
WO 02/084105 A offenbart ebenfalls eine Radialkolbenhochdruckpumpe mit einem integrierten Hochdruckspeicher.
[0004] Nachteilig an diesen Lösungen ist die zum Teil sehr komplizierte Führung der Hochdruckleitungen
zum Hochdruckspeicher innerhalb des Pumpengehäuses.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Radialkolbenhochdruckpumpe für Common Rail
Einspritzsysteme mit einem in die Radialkolbenhochdruckpumpe integrierten Hochdruckspeicher
bereitzustellen, die einfach und kostengünstig herzustellen ist.
[0006] Die Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des unabhängigen Patentanspruchs. Vorteilhafte
Ausgestaltung der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0007] Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass der Hochdruckspeicher ringförmig ausgebildet
ist. Die ringförmige Ausgestaltung des Hochdruckspeichers ermöglicht eine besonders
kostengünstige und einfache Herstellung. Darüber hinaus hat die ringförmige Ausbildung
des Hochdruckspeichers den Vorteil, dass die Hochdruckleitungen an einer beliebigen
Stelle in dem Hochdruckspeicher münden können. Hierdurch ergeben sich sehr kurze und
einfach auszubildende Hochdruckleitungen.
[0008] Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, den Hochdruckspeicher konzentrisch
zur Antriebswelle anzuordnen. Hierdurch ergibt sich eine symmetrische und besonders
kompakte Anordnung der Kraftstoffhochdruckleitungen innerhalb der Pumpe.
[0009] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, den Hochdruckspeicher
durch eine stirnseitig in das Pumpengehäuse eingebrachte Ringnut auszubilden und dies
mit einem Deckel zu verschließen. Die Ringnut kann dabei besonders einfach, beispielsweise
durch Drehen, in das Pumpengehäuse eingebracht werden. Das Herstellen der Ringnut
kann dabei in einem Arbeitsschritt mit dem Herstellen der Gehäusebohrung, welche für
die Antriebswelle erforderlich ist, erfolgen, ohne dass das Pumpengehäuse bei der
Fertigung umgespannt werden muss. Hierdurch ergibt sich eine besonders kostengünstige
Herstellung. Der Deckel kann ebenfalls als preiswertes Drehteil hergestellt werden.
[0010] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, zur Abdichtung des
Hochdruckspeichers am Pumpengehäuse und/oder am Deckel wenigstens eine metallische
Dichtfläche auszubilden. Dadurch kann auf ein zusätzliches Dichtungselement verzichtet
werden Die metallische Dichtfläche verringert somit die Anzahl der erforderlichen
Bauteile und erleichtert zusätzlich die Montage der Pumpe. Ein fehlerhaftes Einlegen
der Dichtung ist ausgeschlossen. Die metallische Dichtfläche kann dabei vorzugsweise
durch erhabene Bereiche im Pumpengehäuses und/oder im Deckel ausgebildet sein.
[0011] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, den Deckel mittels
einer konzentrisch zur Ringnut angeordneten Zentralschraube mit dem Pumpengehäuse
zu verbinden. Die Zentralschraube bietet dabei den Vorteil, dass die Kraft gleichmäßig
über den gesamten Umfang der Ringnut verteilt wird, wodurch eine sichere Abdichtung
des Hochdruckspeichers erzielt wird. In einer bevorzugten Ausgestaltung ist in der
Zentralschraube eine Durchgangsbohrung eingebracht, durch die ein Leckagestrom aus
der Radialkolbenhochdruckpumpe abgeführt werden kann.
[0012] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, den Hochdruckspeicher
als Ringnut auszubilden, wobei die Ringnut in den Außenumfang eines rotationssymmetrischen
Pumpeneinsatzes eingebracht ist. Die Ringnut lässt sich dabei sehr einfach und kostengünstig,
beispielsweise durch Drehen, in den Außenumfang des rotationssymmetrischen Pumpeneinsatzes
einbringen. Der Pumpeneinsatz wird in eine korrespondierende Öffnung des Pumpengehäuse
eingeschoben und die Außenumfangsfläche des rotationssymmetrischen Pumpeneinsatzes
wirkt dabei mit der Innenumfangsfläche des Pumpengehäuses zusammen.
[0013] In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Pumpeneinsatz
zylindrisch ausgebildet. Die zylindrische Ausgestaltung ermöglicht eine besonders
einfache und preiswerte Herstellung des Pumpeneinsatzes sowie der korrespondierenden
Pumpenöffnung.
[0014] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass am Hochdruckspeicher
wenigstens ein Hochdruckanschluss zur Versorgung von wenigstens einem Injektor einer
Brennkraftmaschine ausgebildet ist. Der Hochdruckanschluss kann dabei im Pumpengehäuse
oder im Pumpendeckel ausgebildet sein.
[0015] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Hochdruckspeicher
mit einem in die Radialkolbenhochdruckpumpe integrierten oder an der Radialkolbenhochdruckpumpe
angeordneten Druckbegrenzungsventil in Wirkverbindung steht. Die Integration des Druckbegrenzungsventils
bzw. die Anordnung in unmittelbare Nähe der Radialkolbenhochdruckpumpe ermöglicht
eine besonders kompakte Bauform.
[0016] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der schematischen Zeichnungen
erläutert. Es zeigt:
- Figur 1
- eine erste Ausführungsform der Radialkolbenhochdruckpumpe, bei der der Hochdruckspeicher
durch eine stirnseitig in das Pumpengehäuse eingebrachte Ringnut ausgebildet und mit
einem Deckel verschlossen ist,
- Figur 2
- eine zweite Ausführungsform der Radialkolbenhochdruckpumpe, bei der der Hochdruckspeicher
als Ringnut ausgebildet ist, welche in dem Außenumfang eines rotationssymmetrischen
Pumpeneinsatzes eingebracht ist.
[0017] Elemente gleicher Konstruktion und Funktion sind figurübergreifend mit den gleichen
Bezugszeichen versehen.
[0018] Figur 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel der Radialkolbenhochdruckpumpe. Die
Radialkolbenhochdruckpumpe weist ein Pumpengehäuse 1 auf, in dem eine Antriebswelle
2 drehbar gelagert ist. Die Antriebswelle 2 ist als Exzenterwelle ausgebildet. Am
Außenumfang des Exzenters 15 sind vorzugsweise drei in einem Winkel von 120° zueinander
angeordnet Pumpenkolben 3 angeordnet. Während einer Umdrehung der Antriebswelle 2
führt jeder Pumpenkolben 3 einen vollständiaen Saug- und Kompressionshub durch. Während
des Saughubs bewegt sich der Zylinderkolben 3 in Richtung der Antriebswelle 2 und
über ein in Figur 1 nicht dargestelltes Saugventil wird dem Zylinderraum Kraftstoff
zugeführt. Nach dem der Zylinderkolben 3 seine untere Endstellung erreicht hat, erfolgt
eine Umkehrung der Bewegungsrichtung und es beginnt der Kompressionshub. Dabei schließt
das Saugventil und der Kraftstoff wird nachfolgend während der Aufwärtsbewegung des
Pumpenkolbens 3 auf einen Druck von bis zu 1800 bar komprimiert. Beim Erreichen der
oberen Endstellung des Pumpenkolbens 3 öffnet das Druckventil 13 und der komprimierte
Kraftstoff strömt aus dem Zylinderraum, über eine Hochdruckleitung 16, zu dem gemeinsamen
Hochdruckspeicher 4. Der Hochdruckspeicher 4 ist dabei ringförmig in einer Stirnseite
des Pumpengehäuses 1 ausgebildet. Das Einbringen der Ringnut kann auf einfache Weise
durch spannabhebende Verfahren, beispielsweise durch Drehen, erfolgen. Dabei bietet
es sich an, das Einbringen der Ringnut in einem Arbeitsschritt mit dem Einbringen
der Lagerbohrungen für die Antriebswelle 2 vorzunehmen. Dadurch kann das Pumpengehäuse
1 ohne Umspannen in einem Schritt bearbeitet werden, wodurch sich ein besonders einfacher
Herstellungsprozess ergibt. Die offene Seite des Hochdruckspeichers 4 wird durch einen
Deckel 5 verschlossen. Der Deckel 5 ist dabei über eine Zentralschraube 8 mit dem
Pumpengehäuse 1 verschraubt. Die Zentralschraube 8 bietet den Vorteil, dass durch
die zentrale Anordnung die Kraft gleichmäßig über den gesamten Umfang der Ringnut
verteilt wird. Zusätzlich ist in der Zentralschraube 8 eine Durchgangsbohrung 14 ausgebildet,
über die ein Leckagestrom aus dem Pumpengehäuse 1 abgeführt wird. Für eine besonders
sichere Abdichtung des Hochdrucksspeicher 4 können zusätzliche Schrauben, welche am
Umfang des Deckels 5 verteilt angeordnet sind verwendet werden. In den Deckel 5 sind
mehrere Hochdruckanschlüsse 12 ausgebildet. Über die Hochdruckanschlüsse 12 ist der
Hochdruckspeicher 4 mit den einzelnen Injektoren der Brennkraftmaschine verbindbar.
Eine sichere Abdichtung des Deckels ist durch metallische Dichtfläche 6, 7 gewährleistet.
Vorzugsweise weisen die metallische Dichtflächen 6, 7 einen erhabenen Bereich auf.
Hierdurch entsteht eine sehr hohe Flächenpressung, wodurch eine sichere Abdichtung
gewährleistet ist. Der erhabene Bereich kann dabei im Deckel 5 und/oder im Pumpengehäuse
1 ausgebildet sein.
[0019] Der ringförmig ausgebildete und in das Pumpengehäuse 1 integrierte Hochdruckspeicher
4 ermöglicht eine besonders kompakte Bauweise. Im Gegensatz zum Stand der Technik,
bei dem die einzelnen Hochdruckleitungen zunächst im Pumpengehäuse zusammengeführt
werden und dann als gemeinsame Leitung aus dem Pumpengehäuse zum Hochdruckspeicher
geführt werden, mündet bei der erfindungsgemäßen Ausführung, jede Hochdruckleitung
16 einzeln in den Hochdruckspeicher. Hierdurch entfällt die sonst übliche Bohrungsverschneidung
beim zusammentreffen der einzelnen Hochdruckleitungen. Die Bohrungsverschneidung sind
insbesondere im Hinblick auf die Bauteilfestigkeit bislang sehr problematisch.
[0020] Dadurch, dass die Hochdruckleitung einzeln und an beliebiger Stelle in den Hochdruckspeicher
münden, können die Hochdruckleitung 16 so kurz wie möglich ausgebildet sein. Die kurzen
Hochdruckleitungen 16 können dabei mit einer größeren Toleranz gefertigt werden, da
sich Abweichungen auf der kurzen Länge nicht so stark bemerkbar machen. Beim Stand
der Technik sind dagegen sehr geringe Toleranzen einzuhalten, da es sonst passieren
kann, dass die einzelnen Hochdruckleitungen nicht exakt zusammentreffen.
[0021] Um möglicht kurze Hochdruckleitungen 16 zu realisieren, münden die Leitungen vorzugsweise
in einem Winkel von 120° zueinander in den Hochdruckspeicher.
[0022] Figur 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der Radialkolbenhochdruckpumpe. Die
prinzipielle Funktionsweise der Radialkolbenhochdruckpumpe ist identisch mit dem ersten
Ausführungsbeispiel, auf das hier mit verwiesen wird. Der Unterschied besteht lediglich
in der Ausbildung des Hochdruckspeichers 4. Im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel
ist der Hochdruckspeicher 4 nicht im Pumpengehäuse 1 sondern in einem Pumpeneinsatz
10 ausgebildet. Der Hochdruckspeicher 4 ist dabei als Ringnut in die Mantelfläche
eines rotationssymmetrischen Pumpeneinsatzes 10 ausgebildet. Das Einbringen der Ringnut
kann dabei wieder auf einfache Weise, insbesondere durch ein spanabhebendes Verfahren,
beispielsweise Drehen erfolgen. Vorzugsweise wird als rotationssymmetrischer Pumpeneinsatz
ein zylindrischer Pumpeneinsatz gewählt, da dieser leicht und mit geringsten Toleranzen
herzustellen ist. Denkbar sind aber auch andere rotationssymmetrische Einsätze, beispielsweise
ein konisch ausgebildeter Pumpeneinsatz. Der Pumpeneinsatz 10 ist in eine entsprechend
ausgebildete Öffnung des Pumpengehäuse 1 eingeschoben und wird, in Figur 2 nicht dargestellt,
durch zusätzliche Befestigungselemente fixiert. Die Außenumfangsfläche 9 des Pumpeneinsatzes
10 korrespondiert dabei mit der Innenumfangsfläche 11 des Pumpengehäuses 1. Somit
ist ein spielfreier Sitz des Pumpeneinsatzes 10 gewährleistet. Durch den spielfreien
Sitz ergibt sich bereits eine gute Abdichtung zwischen dem Pumpengehäuse 1 und dem
Pumpeneinsatz 10. Zusätzlich sind im Pumpeneinsatz 10 und/oder im Pumpgehäuse 1 zusätzliche
Dichtlippen im Bereich des Hochdruckspeichers 4 vorgesehen.
[0023] Anstelle eines zylinderförmigen Pumpeneinsatzes 10 ist es auch möglich, den Pumpeneinsatz
konisch auszubilden. Im Pumpengehäuse 1 ist dann eine korrespondierende konische Fläche
ausgebildet. Die konische Ausbildung von Pumpeneinsatz 10 und Pumpengehäuse 1 bietet
den Vorteil, dass sich beim Verschrauben der beiden Bauteile die Kontaktflächen miteinander
verkeilen und sich dadurch bereits eine gute Abdichtung zwischen dem Pumpengehäuse
1 und dem Pumpeneinsatz 10 im Bereich des Hochdruckspeichers 4 ergibt.
[0024] Durch die ringförmige Ausgestaltung des Hochdruckspeichers 4 können die Hochdruckleitungen
16 wieder sehr kurz ausgeführt sein, wobei sie wiederum an einer beliebigen Stelle
in den Hochdruckspeicher 4 münden können. Vorzugsweise münden sie in einem Winkel
von 120° zueinander in den Hochdruckspeicher 4.
[0025] Eine besonders kompakte Bauform des Einspritzsystems ergibt sich, wenn ein zur Regelung
notweniges Druckbegrenzungsventil direkt in den Hochdruckspeicher 4 integriert wird
oder unmittelbar am Pumpengehäuse 1 befestigt wird.
[0026] Im Pumpengehäuse 1, sind Hochdruckanschlüsse 12 ausgebildet, über die der Hochdruckspeicher
4 mit den Injektoren einer Brennkraftmaschine verbindbar ist. Die Hochdruckanschlüsse
12 können alternativ auch in den Pumpeneinsatz 10 eingebracht werden.
[0027] Die Erfindung zeichnet sich somit dadurch aus, dass durch die ringförmige Ausbildung
des Hochdruckspeichers 4 eine besonders günstige und einfache Herstellung ermöglicht
wird. Dadurch, dass die Hochdruckkanäle 16 an einer beliebigen Stelle in den Hochdruckspeicher
4 münden können, lassen sich besonders kurze Hochdruckkanäle 16 realisieren. Ingesamt
ermöglicht die erfindungsgemäße Radialkolbenhochdruckpumpe eine besonders kompakte
Bauform von Radialkolbenpumpe und Hochdruckspeicher.
1. Radialkolbenhochdruckpumpe für Common-Rail-Einspritzsysteme mit
- einem Pumpengehäuse (1),
- einer Antriebswelle (2),
- wenigstens einem Pumpenkolben (3), der in radialer Richtung zur Antriebswelle (2)
bewegbar ist und
- einem in die Radialkolbenhochdruckpumpe integrierten Hochdruckspeicher (4),
dadurch gekennzeichnet, dass der Hochdruckspeicher ('4) ringförmig ausgebildet ist.
2. Radialkolbenhochdruckpumpe nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, dass
der Hochdruckspeicher (4) konzentrisch zur Antriebswelle (2) angeordnet ist.
3. Radialkolbenhochdruckpumpe nach Anspruch 1 oder 2
dadurch gekennzeichnet, dass
der Hochdruckspeicher (4) durch eine stirnseitig in das Pumpengehäuse (1) eingebrachte
Ringnut ausgebildet und mit einem Deckel (5) verschlossen ist.
4. Radialkolbenhochdruckpumpe nach Anspruch 3
dadurch gekenntzeichnet, dass
zur Abdichtung des Hochdruckspeichers (4) am Pumpengehäuse (1) und/oder am Deckel
(5) wenigstens eine metallische Dichtfläche (6, 7) ausgebildet ist.
5. Radialkolbenhochdruckpumpe nach Anspruch 3 oder 4
dadurch gekennzeichnet, dass
der Deckel (5) wenigstens mittels einer konzentrisch zur Ringnut angeordneten Zentralschraube
(8) mit dem Pumpengehäuse (1)verbunden ist.
6. Radialkolbenhochdruckpumpe nach Anspruch 1 oder 2
dadurch gekennzeichnet, dass
der Hochdruckspeicher (4) als Ringnut ausgebildet ist, welche in den Außenumfang (9)
eines rotationssymmetrischen Pumpeneinsatzes (10) eingebracht ist.
7. Radialkolbenhochdruckpumpe nach Anspruch 6
dadurch gekennzeichnet, dass
der Außenumfang (9) des Pumpeneinsatzes (10) mit einer korrespondierenden Innenumfangsfläche
(11) des Pumpengehäuses (1) zusammenwirkt.
8. Radialkolbenhochdruckpumpe nach Anspruch 6 oder 7
dadurch gekennzeichnet, dass
der Pumpeneinsatz (10) zylindrisch ausgebildet ist.
9. Radialkolbenhochdruckpumpe nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
am Hochdruckspeicher (4) wenigstens ein Hochdruckanschluss (12) zur Versorgung von
wenigstens einem Injektor einer Brennkraftmaschine ausgebildet ist.
10. Radialkolbenhochdruckpumpe nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Hochdruckspeicher (4) mit einem in die Radialkolbenhochdruckpumpe integrierten
oder an der Radialkolbenhochdruckpumpe angeordneten Druckbegrenzungsventil in Wirkverbindung
steht.
1. Radial piston-type high-pressure pump for common-rail injection systems, having
- a pump housing (1),
- a drive shaft (2),
- at least one pump piston (3) which is movable in a radial direction with respect
to the drive shaft (2) and
- a high-pressure accumulator (4) integrated into the radial piston-type high-pressure
pump,
characterized in that
the high-pressure accumulator (4) is of annular form.
2. Radial piston-type high-pressure pump according to Claim 1,
characterized in that
the high-pressure accumulator (4) is arranged concentrically with respect to the drive
shaft (2).
3. Radial piston-type high-pressure pump according to Claim 1 or 2,
characterized in that
the high-pressure accumulator (4) is formed by an annular groove formed into the face
side of the pump housing (1), and is closed off by means of a cover (5).
4. Radial piston-type high-pressure pump according to Claim 3,
characterized in that
at least one metallic sealing surface (6, 7) is formed on the pump housing (1) and/or
on the cover (5) for the purposes of sealing off the high-pressure accumulator (4).
5. Radial piston-type high-pressure pump according to Claim 3 or 4,
characterized in that
the cover (5) is connected to the pump housing (1) at least by means of a central
screw (8) arranged concentrically with respect to the annular groove.
6. Radial piston-type high-pressure pump according to Claim 1 or 2,
characterized in that
the high-pressure accumulator (4) is in the form of an annular groove which is formed
into the outer circumference (9) of a rotationally symmetrical pump insert (10).
7. Radial piston-type high-pressure pump according to Claim 6,
characterized in that
the outer circumference (9) of the pump insert (10) interacts with a corresponding
inner circumferential surface (11) of the pump housing (1).
8. Radial piston-type high-pressure pump according to Claim 6 or 7,
characterized in that
the pump insert (10) is of cylindrical form.
9. Radial piston-type high-pressure pump according to one of the preceding claims,
characterized in that,
on the high-pressure accumulator (4), there is formed at least one high-pressure port
(12) for providing a supply to at least one injector of an internal combustion engine.
10. Radial piston-type high-pressure pump according to one of the preceding claims,
characterized in that
the high-pressure accumulator (4) is operatively connected to a pressure-limiting
valve which is integrated into the radial piston-type high-pressure pump or which
is arranged on the radial piston-type high-pressure pump.
1. Pompe haute pression à pistons radiaux pour systèmes d'injection Common Rail, avec
- un carter de pompe (1),
- un arbre d'entraînement (2),
- au moins un piston de pompe (3) qui est mobile dans la direction radiale par rapport
à l'arbre d'entraînement (2) et
- un accumulateur haute pression (4) intégré dans la pompe haute pression à pistons
radiaux,
caractérisée en ce que l'accumulateur haute pression (4) présente une forme annulaire.
2. Pompe haute pression à pistons radiaux selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'accumulateur haute pression (4) est disposé de manière concentrique par rapport
à l'arbre d'entraînement (2).
3. Pompe haute pression à pistons radiaux selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'accumulateur haute pression (4) est formé par une rainure annulaire réalisée du
côté frontal dans le carter de pompe (1) et est fermé par un couvercle (5).
4. Pompe haute pression à pistons radiaux selon la revendication 3, caractérisée en ce que, pour l'étanchéification de l'accumulateur haute pression (4), au moins une surface
d'étanchéité (6, 7) métallique est prévue sur le carter de pompe (1) et/ou sur le
couvercle (5).
5. Pompe haute pression à pistons radiaux selon la revendication 3 ou 4, caractérisée en ce que le couvercle (5) est relié au carter de pompe (1) au moins à l'aide d'une vis centrale
(8) disposée de manière concentrique par rapport à la rainure annulaire.
6. Pompe haute pression à pistons radiaux selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'accumulateur haute pression (4) présente la forme d'une rainure annulaire qui est
réalisée dans la circonférence externe (9) d'un insert de pompe (10) à symétrie de
rotation.
7. Pompe haute pression à pistons radiaux selon la revendication 6, caractérisée en ce que la circonférence externe (9) de l'insert de pompe (10) interagit avec une surface
circonférentielle interne (11) du carter de pompe (1).
8. Pompe haute pression à pistons radiaux selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce que l'insert de pompe (10) présente une forme cylindrique.
9. Pompe haute pression à pistons radiaux selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que, sur l'accumulateur haute pression (4), est prévu un raccord haute pression (12)
pour l'alimentation d'au moins un injecteur d'un moteur à combustion interne.
10. Pompe haute pression à pistons radiaux selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'accumulateur haute pression (4) est en interaction fonctionnelle avec une soupape
de limitation de pression intégrée dans la pompe haute pression à pistons radiaux
ou disposée sur la pompe haute pression à pistons radiaux.


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