| (19) |
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(11) |
EP 1 676 085 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.03.2012 Patentblatt 2012/12 |
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Anmeldetag: 13.09.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/010193 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/038374 (28.04.2005 Gazette 2005/17) |
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| (54) |
Wärmeübertrageranordnung
Heat exchanger arrangement
Ensemble échangeur de chaleur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
16.10.2003 DE 10348701
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.07.2006 Patentblatt 2006/27 |
| (73) |
Patentinhaber: Behr GmbH & Co. KG |
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70469 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HEINE, Reinhard
71397 Leutenbach (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 890 811 FR-A- 2 822 941 US-A- 5 996 684
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DE-U- 29 707 571 US-A- 5 139 080 US-B1- 6 273 182
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Wärmeübertrageranordnung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches
1 wie es in der
EP 0 890 811 A2 offenbart ist.
[0002] Die gegenseitige Befestigung von Wärmeübertragem ist insbesondere bei so genanten
Kühlmodulen oder Frontends von Kraftfahrzeugen bekannt. Ein Kühlmodul, welches im
vorderen Motorraum des Kraftfahrzeuges angeordnet ist, umfasst üblicherweise einen
Kühlmittelkühler, einen Ladeluftkühler und/oder einen Kondensator, welche untereinander
befestigt werden und somit eine Baueinheit bilden. Teilweise werden die Wärmeübertrager
auch separat im Fahrzeug befestigt, wie es durch die
EP-A 915 308 für einen Kältemittelkondensator einer Kraftfahrzeug-Klimaanlage bekannt wurde. Der
Kältemittelkondensator besteht aus einem gelöteten Rohr/Rippen-Block mit Rohrenden,
welche in beiderseitig angeordnete Sammelrohre münden und mit diesen ebenfalls verlötet
sind. Der Ein- und Austritt von Kältemittel erfolgt über so genannte Blockanschlüsse,
die mit den Sammelrohren verlötet sind. Zur Befestigung des Kondensators sind am Rohr/Rippen-Block
vier Halteelemente angeordnet, mit denen der gesamte Kondensator im Fahrzeug befestigt
wird, meistens vor einem Kühlmiftelkühler. Der bekannte Kondensator weist zusätzlich
zu den Sammelrohren einen Sammelbehälter auf, der als integrierter Sammelbehälter
durch die
DE-A 42 38 853 der Anmelderin bekannt wurde. Dabei ist der Sammelbehälter oder Sammler direkt mit
einem der Sammelrohre verbunden.
[0003] Eine andere Kondensatorbefestigung wurde durch die
DE-A 196 45 502 bekannt, und zwar ebenfalls für einen gelöteten Kondensator mit einem Rohr/Rippen-Block,
bestehend aus Flachrohren und Kühlrippen. Zur Befestigung des bekannten Kondensators
im Fahrzeug sind auf beiden Seiten des Rohr/Rippen-Blockes Halterungselemente in Form
von Blechen mit Befestigungslaschen angeschraubt oder angenietet. Nachteilig bei den
bekannten Kondensatorbefestigungen ist, dass diese zusätzliche Halterungsmittel benötigen,
welche durch Schrauben, Nieten oder Klemmen mit dem Rohr/Rippen-Block verbunden werden.
[0004] Bekannt ist auch, dass an die Sammelrohre Befestigungselemente angelötet werden,
damit der Kondensator im Fahrzeug oder an einem benachbarten Wärmeübertrager befestigt
werden kann, z. B. einem Kühlmittelkühler, welcher der Kühlung eines flüssigen Kühlmittels
für die Brennkraftmaschine des Kraftfahrzeuges dient. Kühlmittelkühler sind anders
aufgebaut als Kältemittelkondensatoren und weisen vielfach ein gelötetes Netz mit
gelötetem Rohrboden sowie einen Kühlmittelkasten auf, der als Kunststoffspozteil hergestellt
ist und damit die Möglichkeit bietet, Kühlmittelstutzen und Befestigungselemente mit
an den Kühlmittelkasten anzuspritzen. Dies wurde bekannt für die Befestigung von Lüfterhauben
oder von Ladeluftkühlem. Dabei sind einerseits an der Lüfterhaube oder an den ebenfalls
aus Kunststoff hergestellten Luftkästen der Ladeluftkühler entsprechende Befestigungselemente
angespritzt, die mit den zugehörigen Befestigungselementen am Kühlmittelkasten verbunden
oder verrastet werden. Da ein Kondensator keine Kunststoffkästen aufweist, sondern
metallische Sammelrohre, ist ein Anspritzen von Befestigungselementen hier nicht möglich.
[0005] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Wärmeübertrageranordnung er eingangs
genannten Art zu schaffen, die möglichst ohne Zusatzteile für die Befestigung auskommt,
mit geringen Kosten herstellbar und einfach montierbar ist.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patenanspruches 1 gelöst. Erfindungsgemäß
ist vorgesehen, dass an die Sammelkästen des zweiten Wärmeübertragers Haltemittel
angebracht, insbesondere angegossen oder angespritzt sind, mit denen der erste Wärmeübertrager
am zweiten Wärmeübertrager befestigt wird. Damit wird der Vorteil erreicht, dass auf
zusätzliche Befestigungsmittel, die an dem ersten Wärmeübertrager angeschraubt, angenietet
oder angelötet sind, verzichtet werden kann. Dies vereinfacht den Aufbau des ersten
Wärmeübertragers und senkt die Herstellungskosten. Darüber hinaus wird die Montage
vereinfacht, weil Verschraubungen und dergleichen entfallen.
[0007] Der erste Wärmeübertrage wird an vier Eckbereichen gehalten, und die angespritzten
Haltemittel am zweiten Wärmeübertrager sind an die Form des ersten Wä rmeübertragers
angepasst, sodass sich ein Form- und/oder Kraftschluss ergibt. Vorteilhafterweise
wird dies durch angespritzte Haken im oberen Bereich der Sammelkästen des zweiten
Wärmeübertragers erreicht. Diese Ausbildung erlaubt ein Einschieben des ersten Wärmeübertragers
von unten in die oben angeordneten Haken.
[0008] In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung sind die unteren Befestigungselemente
am zweiten Wärmeübertrager als rippenförmiger Absatz mit Schnapphaken ausgebildet,
ebenfalls an einen der Sammelkästen angespritzt. Damit wird einerseits eine sichere
Auflage des ersten Wä rmeübertragers (Fixierung in der Senkrechten) und zweitens eine
Fixierung durch den Schnapphaken in der Waagerechten erreicht.
[0009] In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist an dem ersten Wärmeübertrager,
d. h. an dessen Sammelrohren ein so genannter Blockanschluss befestigt, der als Verankerungselement
des ersten Wärmeübertragers am zweiten Wärmeübertrager dient. Der Blockanschluss wird
von einem angespritzten Haken umfasst und von einem Schnapphaken gehalten. Damit ist
der erste Wärmeübertrager ohne Zusatzteil hinreichend am zweiten Wärmeübertrager befestigt.
Als Vorteil ergibt sich ferner eine einfache Montage durch geneigtes Einschieben des
ersten Wärmeübertragers von unten in die oberen Haken und anschließendes Beiklappen
an den zweiten Wärmeübertrager, bis die beiden unteren Schnapphaken einrasten und
den ersten Wärmeübertrager somit in den Horizontalen verriegeln.
[0010] Der erste Wärmeübertrager ist als Kondensator eines Kraftfahrzeuges und der zweite
Wärmeübertrager als Kühlmittelkühler eines Kraftfahrzeuges ausgebildet, die vorteilhafterweise
in einem Kühlmodul zusammen gefasst sind. Dabei ist der Kühlmittelkühler vorteilhafterweise
der Modulträger, d. h. an ihm sind die anderen Komponenten befestigt. Der Kondensator,
der aus Aluminium besteht und komplett in einem Lötofen gelötet wird, kann somit durch
den Verzicht auf angelötete Haltemittel einfach gestaltet und mit niedrigen Kosten
hergestellt werden. Der zusätzliche Aufwand für die Befestigungsmittel an den Kühlmittelkästen
des Kühlers ist relativ gering und schlägt sich in einmaligen Kosten für das Kunststoffspritzwerkzeug
der Sammelkästen nieder.
[0011] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
Folgenden näher beschrieben. Es zeigen
- Fig. 1
- eine Ansicht eines Kühlmittelkühlers für ein Kraftfahrzeug mit verdecktem Kondensator,
- Fig. 1a
- eine Ansicht von oben auf den Kühlmittelkühler und Kondensator gemäß Fig. 1,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht des Kühlers von links mit Kondensator gemäß Fig. 1,
- Fig. 2a
- eine 3-D-Darstellung der Seitenansicht gemäß Fig. 2,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht des Kühlers von rechts mit Kondensator gemäß Fig. 1 und
- Fig. 3a
- eine 3-D-Darstellung der Seitenansicht gemäß Fig. 3.
[0012] Fig. 1 zeigt einen Kühlmittelkühler 1 eines Kraftfahrzeuges in Fahrtrichtung des
Kraftfahrzeuges, d. h. in X-Richtung. Der Kühler 1 weist einen vorzugsweise gelöteten
Kühlerblock 2, bestehend aus nicht dargestellten Flachrohren und Wellrippen, und beiderseits
des Blockes 2 angeordnete Kühlmittelkästen 3, 4 auf, welche als Kunststöffspritzteile
hergestellt sind. Die beiden Kühlmittelkästen 3, 4 sind auf metallische Rohrböden
5, 6 aufgesetzt und mit diesen mechanisch verbunden. Die Rohrböden 5, 6 sind mit dem
Block 2 verlötet, d. h. nicht dargestellte Rohrenden werden in den beiden Rohrböden
5, 6 aufgenommen und verlötet. Der Kühler 1 ist als Querstromkühler ausgebildet, d.
h. mit senkrecht stehenden Kühlmittelkäsen 3, 4 bzw. Rohrböden 5, 6 im Fahrzeug eingebaut.
Das Kühlmittel tritt durch einen Kühlmitteleintrittsstutzen 7 in den linken Kühlmittelkasten
4 ein und verlässt den Kühler über den Kühlmittelaustrittsstutzen 8 im rechten Kühlmittelkasten
3. Jeder Kühlmittelkasten 3, 4 weist in seinem unteren Bereich je einen Befestigungszapfen
9, 10 auf, welche den Kühler 1 fahrzeugseitig abstützen und fixieren. Der Kühler wird
ferner an zwei oberen, nicht bezeichneten Stellen im Fahrzeug befestigt:
[0013] Fig. 1a zeigt den Kühler gemäß Fig. 1 in einer Ansicht von oben, wobei rechts die Fahrtrichtung
X und die quer verlaufende Richtung Y als Koordinaten eingezeichnet sind. Die Luftströmungsrichtung
ist durch einen Pfeil L eingezeichnet. In Luftströmungsrichtung vor dem Kühler 2 ist
ein Kältemittelkondensator 11 angeordnet und - auf unten zu erläuternde Weise - mit
dem Kühler 2 verbunden. Der Kondensator 11 weist einen aus nicht dargestellten Flachrohren
und Wellrippen gelöteten Kondensatorblock 12 sowie beiderseitig zwei Sammelrohre auf,
von denen hier nur das linke Sammelrohr 13 sichtbar ist, welches mit einem Sammler
14 integriert ist. Derartige Kondensatoren mit integriertem Sammler sind aus dem eingangs
zitierten Stand der Technik, d. h. der
DE-A 42 38 853 bekannt.
[0014] Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht des Kühlers 1 von links mit in Luftströmungsrichtung vorgeschaltetem
Kondensator 11, von dem im Wesentlichen nur der Sammler 14 zu sehen ist. Am Kühlmittelkasten
4 ist der Haltezapfen 9, in Luftströmungsrichtung etwas nach rechts versetzt, angeordnet.
Der Sammelbehälter 14 liegt parallel am Kühlmittelkasten 4 an und ist in Y-Richtung
(senkrecht zur Zeichenebene) durch eine am Kühlmittelkasten 4 angespritzte bügelförmige
Rippe 15 fixiert. Am oberen Ende des Kühlmittelkastens 4 ist ein nach unten weisender
Haken 16 angespritzt, der den oberen Teil 14a des Sammlers 14 übergreift, ihn in X-Richtung
fixiert und in Z-Richtung einen Toleranzausgleich zulässt. Der Kühlmittelkasten 4
weist in seinem unteren Bereich einen angespritzten rippenförmigen Absatz 17 auf,
an welchen sich ein Schnapphaken 18 in X-Richtung anschließt. Der untere Teil 14b
des Sammlers 14 liegt auf dem Absatz 17 auf, ist damit in Z-Richtung fixiert und wird
durch den Schnapphaken 18 in X-Richtung gehalten. Unterhalb des Schnapphakens 18 ist
eine biegesteife Rippe 19 zur Sicherung des Schnapphakens 18 gegen Überbiegen angeordnet.
Unterhalb der Rippe 19 ist ein Blockanschluss 20 mit zwei Anschlussbohrungen 20a,
20b erkennbar, welcher mit dem Sammelrohr verbunden ist, welches auf der dem Sammler
14 abgewandten Seite des Kondensatorblockes angeordnet ist. Der Blockanschluss 20
wird von einem Haken 21 umfasst, welcher an den Kühlmittelkasten 4 angespritzt ist
und den Kondensator in Z-Richtung festlegt.
[0015] Fig. 2a zeigt die Seitenansicht gemäß Fig. 2 etwas um eine Hochachse (parallel zur Z-Achse)
gedreht, d. h. in einer 3-D-Darstellung, wobei für gleiche Teile gleiche Bezugszahlen
verwendet werden. Man erkennt den oberen Teil des Kondensatorblockes 12 und den Sammler
14, dessen oberer Teil 14a von dem Haken 16 übergriffen wird. Der untere Teil 14b
des Sammlers 14 wird durch den Schnapphaken 18 nach vorne gesichert und durch die
untere Rippe 19 gegen ein Überbiegen geschützt.
[0016] Fig. 3 zeigt den Kühlmittelkühler 1 gemäß Fig. 1 in einer Seitenansicht von rechts, d. h.
mit Blick auf den rechten Kühlmittelkasten 3, parallel zu welchem ein zweites Sammelrohr
22 angeordnet ist. Am unteren Ende des Sammelrohres 22 ist - wie bereits erwähnt -
der Blockanschluss 20 befestigt, d. h. angelötet. Derartige Kältemittelanschlüsse
sind aus dem eingangs genannten Stand der Technik bekannt; sie sind für den Anschluss
einer nicht dargestellten Kältemittelzufluss- und -abflussleitung vorgesehen. Abweichend
vom Stand der Technik ist der Blockanschluss 20 am Ende, d. h. einer Stirnfläche des
Sammelrohres 22 angeordnet, und bildet somit eine Verankerung, durch weiche der Kondensator
11 am Kühler 1 bzw. dessen Kühlmittelkasten 3 fixiert werden kann. Dazu ist - wie
bereits erwähnt - einerseits der Haken 21 am Kühlmittelkasten 3 angespritzt und andererseits
ein Schnapphaken 23 in Z-Richtung oberhalb des Blockanschlusses 20 vorgesehen (ebenfalls
am Kühlmittelkasten 3 angespritzt), welcher in eine entsprechende Vertiefung 24 im
Blockanschluss 20 eingreift und damit den Kondensator in X-Richtung sichert. Die dem
Blockanschluss 20 entgegengesetzte Seite des Sammelrohres 22 wird von einem am Kühlmittelkasten
3 angespritzten Haken 25 übergriffen, welcher das Sammelrohr 22 und damit den Kondensator
11 in X-Richtung hält.
[0017] Fig. 3a zeigt die Seitenansicht gemäß Fig. 3 etwas um eine Hochachse (parallel zur Z-Achse)
geschwenkt, sodass man den oberen Teil des Kondensatorblockes 12 sieht. Ferner sind
der obere Haken 24 sowie die unteren Befestigungsmittel wie der Haken 21 und der Schnapphaken
23 deutlich zu erkennen. Schließlich ist auch der Befestigungszapfen 10, der einstückig
mit dem Kühlmittelkasten 3 ausgebildet ist, dargestellt.
[0018] Die Montage der beiden Wärmeübertrager erfolgt in der nachfolgend beschriebenen Weise:
zunächst wird der Kondensator 11 mit dem Kühlmittelkühler 1 dadurch verbunden, dass
der Kondensator 11 leicht gekippt (um eine horizontale Achse) und mit seiner oberen
Kante unter die beiden oberen Haken 16 und 24 geschoben wird. Der Kondensator 11 wird
dann an den Kühlmittelkühler 1 beigeklappt, sodass die untere Kante des Kondensators
11 einerseits auf dem rippenförmigen Ansatz 17 und dem Schnapphaken 18 und andererseits
zwischen dem Haken 21 und dem Schnapphaken 22 zu liegen kommt. Nach dem Einrasten
der beiden Schnapphaken 18 und 22 ist der Montagevorgang beendet. Um eine spielfreie
Anlage des Kondensators 11 bzw. des Sammlers 14 am Kühlmittelkasten 4 zu gewährleisten,
sind an letzterem nicht näher dargestellte Auflageri ppen angeordnet, und zwar im
Bereich des oberen Drittels des Kühlmittelkastens 4.
1. Wärmeübertrageranordnung mit einem ersten Wärmeübertrager und einem zweiten Wärmeübertrager
und mit einer Anordnung zur Befestigung eines ersten Wärmeübertragers an einem zweiten
Wärmeübertrager, wobei der erste Wärmeübertrager ein Kondensator ist und wobei der
erste Wärmeübertrager (11) parallel zu dem zweiten Wärmeübertrager (1) angeordnet
ist und einen Wärmeübertragerblock (12) sowie beiderseitig angeordnete Sammelrohre
(13, 22) aufweist, wobei ein Sammelrohr (13) mit einem Sammler (14) integriert ist,
und wobei der zweite Wärmeübertrager (1) einen Rohr/Rippen-Block (2) mit beiderseitig
befestigten Sammelkästen (3, 4) aus einem insbesondere gieß- oder spritzfähigen Werkstoff,
insbesondere Kunststoff aufweist, wobei der Sammler (14) des ersten Wärmeübertragers
(11) durch Haltemittel (16, 17, 18, 21, 23, 25), die mit den Sammelkästen (3, 4) des
zweiten Wärmeübertragers einstückig ausgebildet, insbesondere an die Sammelkästen
(3, 4) des zweiten Wärmeübertragers (1) angegossen oder angespritzt sind, befestigt
ist, und wobei
die Sammelkästen (3, 4) und die Sammelrohre (13, 22) respektive der Sammler (14) parallel
zueinander angeordnet, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Wärmeübertrager (11) vier Eckbereiche aufweist und die Haltemittel (16,
17, 18, 21, 23, 25) form- und/oder kraftschlüssig mit den Eckbereichen, nämlich dem
auf der dem Sammler (14) abgewandten Seite des ersten Wärmeübertragers angeordneten
Sammelrohr (22) und dem Sammler (14) verbunden sind und die oberen Haltemittel als
nach unten weisende Haken (16, 25) ausgebildet sind, welche die Sammelrohre (13, 22),
respektive den Sammler (14) übergreifen.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes unteres Haltemittel als rippenförmiger Absatz (17) mit einem Schnapphaken
(18) ausgebildet ist, dass das Sammelrohr (22), respektive der Sammler (14) auf dem
Absatz (17) aufliegt und durch den Schnapphaken 18 gesichert ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites unteres Haltemittel als fester Haken (21) und als Schnapphaken (23) ausgebildet
ist, dass am Sammelrohr (22) endseitig ein Blockanschluss (20) befestigt ist und dass
der Haken (21) und der Schnapphaken (23) den Blockanschluss (20) umfassen und sichern.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Blockanschluss (20) eine Vertiefung (24) aufweist, in welche der Schnapphaken
(23) sichernd eingreift.
5. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Schnapphakens (18) eine feste Rippe (19) zur Sicherung des Schnapphakens
(18) angeordnet ist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Sammelkasten (4) eine bügelförmige Rippe (15) zur Fixierung des ersten Wärmeübertragers
(11) in horizontaler Richtung angespritzt ist.
7. Anordnung ach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Wärmeübertrager als Kondensator (11) einer Kraftfahrzeugklimaanlage und
der zweite Wärmeübertrager als Kühlmittelkühler (1) für eine Brennkraftmaschine eines
Kraftfahrzeuges ausgebildet sind.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensator (11) und der Kühlmittelkühler (1) Komponenten eines Kühlmoduls eines
Kraftfahrzeuges sind.
9. Anordnung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensator (11) ausschließlich durch die Haltemittel (16, 17, 18, 23, 25) des
Kühlmittelkühlers (1) befestigt ist.
1. A heat exchanger arrangement, comprising a first heat exchanger and a second heat
exchanger, and an arrangement for fastening a first heat exchanger to a second heat
exchanger, the first heat exchanger comprising a condenser, and the first heat exchanger
(11) being arranged parallel to the second heat exchanger (1) and having a heat exchanger
block (12) and collecting tubes (13, 22) arranged on both sides, a collecting tube
(13) being integrated in the collector (14), and the second heat exchanger (1) having
a tube/fin block (2) with collecting tanks (3, 4) made in particular front a material
which can be cast or injection-molded, in particular plastic, fastened on both sides,
the collector (14) of the first heat exchanger (11) being fastened by holding means
(16, 17, 18, 21, 23, 25), which are designed integral with the collecting tanks (3,
4) of the second heat exchanger, in particular are cast or molded onto the collecting
tanks (3, 4) of the second heat exchanger (1), and the first heat exchanger (11) having
four corner regions and the holding means (16, 17, 18, 21, 23, 25) being connected
in a positive and/or non-positive manner to the corner regions, in particular to the
collecting tube (22) and collector (14) arranged on the side of the first heat exchanger
facing away from the collector (14), and the collecting tanks (3, 4) and the collecting
tubes (13, 22), or the collector (14), being arranged parallel to one another, characterized in that the upper holding means are designed as downwardly-pointing hooks (16, 25), which
extend over the collecting tubes (13, 22), or the collector (14).
2. The arrangement as claimed in claim 1, characterized in that a first lower holding means is designed as a fin-shaped step (17) with a snap-action
hook (18), and the collecting tube (22), or the collector (14) rests on the step (17)
and is secured by means of the snap-action hook (18).
3. The arrangement as claimed in claim 1 or 2, characterised in that a second lower holding means is designed as a rigid hook (21) and as a snap-action
hook (23), a block connection (20) is fastened to the collecting tube (22) at the
end side, and the hook (21) and the snap-action hook (23) enclose and secure the block
connection (20).
4. The arrangement as claimed in claim 3, characterized in that the block connection (20) has a depression (24) in which the snap-action hook (23)
engages in a securing manner.
5. The arrangement as claimed in claim 2, characterized in that a rigid fin (19) for securing the snap-action hook (18) is arranged below the snap-action
hook (18).
6. An arrangement as claimed in any one of claims 1 to 5, characterized in that a clip-shaped fin (15) for fixing the first heat exchanger (11) in the horizontal
direction is molded onto a collecting tank (4),
7. An arrangement as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the first heat exchanger is designed as a condenser (11) of a motor vehicle air conditioning
system, and the second heat exchanger is designed as a coolant radiator (1) for an
internal combustion engine of a motor vehicle.
8. The arrangement as claimed in claim 7, characterized in that the condenser (11) and the coolant radiator (1) are components of a cooling module
of a motor vehicle.
9. The arrangement as claimed in claim 7 or 8, characterised in that the condenser (11) is fastened exclusively by the holding means (6, 17, 18, 23, 25).
1. Ensemble d'échangeurs de chaleur comprenant un premier échangeur de chaleur et un
deuxième échangeur de chaleur, et comprenant un ensemble servant à la fixation d'un
premier échangeur de chaleur sur un deuxième échangeur de chaleur, où le premier échangeur
de chaleur est un condenseur et où le premier échangeur de chaleur (11) est disposé
parallèlement au deuxième échangeur de chaleur (1) et présente une bloc d'échangeurs
de chaleur (12) ainsi que des tubes collecteurs (13, 22) disposés des deux côtés,
ou un tube collecteur (13) est intégré à un collecteur (14), et où le deuxième échangeur
de chaleur (1) présente un bloc (2) de tubes d'ailettes comprenant des bacs collecteurs
(3, 4) fixés des deux côtés et composés d'une matière, en particulier une matière
plastique, pouvant en particulier être coulée par coulée ou moulée par injection,
où le collecteur (14) du premier échangeur de chaleur (11) est fixé par des moyens
de retenue (16, 17, 18, 21, 23, 25) qui sont configurés en formant une seule et même
pièce avec les bacs collecteurs (3, 4) du deuxième échangeur de chaleur, en particulier
moulés par coulée ou moulés par injection sur les bacs collecteurs (3, 4) du deuxième
échangeur ce chaleur (1), et ou les bacs collecteurs (3, 4) et les tubes collecteurs
(13, 22), respectivement le collecteur (14), sont disposés en étant parallèles entre
eux,
caractérisé en ce que le premier échangeur de chaleur (11) présente quatre zones angulaires, est les moyens
de retenue (16, 17, 18, 21, 23, 25) sont assemblés, par complémentarité de forme et
ou pair action de force, avec les zones angulaires, à savoir avec le tube collecteur
(22) disposé sur le côté du premier échangeur de chaleur, placé à l'opposé du collecteur
(14), et avec le collecteur (14), et les moyens de retenue supérieurs sont configurés
comme des crochets (16, 25) pointant vers le bas, lesquels crochets empiètent sur
les tubes collecteurs (13, 22), respectivement sur le collecteur (14),
2. Ensemble selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un premier élément de retenue inférieur est configuré comme une épaulement nervuré
(17) comprenant un crochet à encliquetage (18), en ce que le tube collecteur (22), respectivement le collecteur (14), vient en appui sur l'épaulement
(17) et est verrouillé par le crochet à encliquetage (18).
3. Ensemble selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un deuxième moyen de retenue inférieur est configuré comme un crochet fixe (21) et
comme un crochent à encliquetage (23), en ce qu'une jonction du bloc (20) est fixée, côte extrémité, sur le tube collecteur (22),
et en ce que le crochet (21) et le crochet à encliquetage (23) entourent et verrouillent la jonction
(20) du bloc.
4. Ensemble selon la revendication 3, caractérisé en ce que la jonction (20) du bloc présente un creux (24) dans lequel s'engage le crochet à
encliquetage (23), en verrouillant.
5. Ensemble selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'une nervure fixe (19) servant au verrouillage du crochet a encliquetage (18) est disposée
au-dessous du crochet à encliquetage (18).
6. Ensemble selon 11 une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'une nervure (15), en forme d'étrier, servant à la fixation du premier échangeur de
chaleur (11), dans le sens horizontale est moulée par injection sur un bac collecteur
(4).
7. Ensemble selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier échangeur de chaleur est configuré comme une condenseur (11) d'un système
de climatisation d'un véhicule automobile, le deuxième échangeur de chaleur étant
configuré comme un radiateur à liquide de refroidissement (1) pour un moteur à combustion
interne d'un véhicule automobile,
8. Ensemble selon la revendication 7, caractérisé en ce que le condenseur (11) et le radiateur à liquide de refroidissement (1) sont des composants
d'un module de refroidissement d'un véhicule automobile.
9. Ensemble selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que le condenseur (11) est fixé exclusivement par les moyens de retenue (16, 17, 18,
23, 25) du radiateur à liquide de refroidissement (1).


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