[0001] Die Erfindung betrifft einen Stoffauflauf für eine Maschine zur Herstellung einer
Faserstoffbahn, insbesondere einer Papier- oder Kartonbahn, m it mindestens einer
Verteileinrichtung zum Verteilen mindestens einer Faserstoffsuspension über die Maschinenbreite
hinweg, mit einer ersten, eine Vielzahl von Kanälen aufweisenden Führungseinrichtung,
mit einer zweiten, eine Vielzahl von Kanälen aufweisenden Führungseinrichtung, mit
einer dazwischen liegenden Zwischenkammer, mit einer sich an die zweite Führungseinrichtung
anschließenden Stoffauflaufdüse, die mit einem einen Faserstoffsuspensionsstrahl liefernden
Austrittsspalt versehen ist, und mit mehreren über die Maschinenbreite hinweg verteilten
Zuführleitungen für ein zuzumischendes Fluid.
[0002] Ein derartiger Stoffauflauf ist beispielsweise aus der deutschen Offenlegungsschrift
DE 44 16 899 A1 bekannt. Bei dieser Ausführung erfolgt die Zumischung des Fluids mit
mehreren über die Maschinenbreite hinweg verteilten Zuführleitungen direkt in die
maschinenbreite Zwischenkammer des Stoffauflaufs. Dort vermischen sich die zugegebenen
Fluidströme mit der Faserstoffsuspension zu Teilmischströmen. Diese Ausführung weist
unter anderem den strömungstechnischen Nachteil auf, dass in der Faserstoffsuspension
im Bereich der maschinenbreiten Zwischenkammer grobe Turbulenzstrukturen entstehen,
die zu einer Verwirbelung der einzelnen Teilmischströme führen können.
[0003] Im Rahmen der deutschen Patentschrift DE 40 19 593 C2 wurde vorgeschlagen, die Zumischung
des Fluid sektional über Zuführleitungen in den der maschinenbreiten Zwischenkammer
vorgeordneten Mischkammern, so genannten Verdünnungseinrichtungen, zu vollziehen.
Dabei ist jedoch nachteilhaft, dass die Teilungen der Verdünnungseinrichtungen nicht
unabhängig von der Zeilenanzahl sind. Dadurch wird eine ungleich große Antwortfunktionsbreite
erzeugt.
[0004] Es ist also Aufgabe der Erfindung, einen Stoffauflauf der eingangs genannten Art
derart weiterzubilden, dass er die genannten Nachteile des Stands der Technik nicht
mehr aufweist. Insbesondere soll er eine reduzierte und konstante Wirkantwortbreite
aufweisen, eine gute Durchmischung der Teilmischströme in ihrer z-Richtung bewirken,
eine Konstanz des Volumenteilstroms unabhängig vom Fluidteilstrom gewährleisten und
eine Nachrüstung an bestehenden Anlagen ermöglichen.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Zuführleitungen vorzugsweise
unmittelbar oberseitig, unterseitig und/oder stirnseitig in den stromaufwärtigen Bereich
der Zwischenkammer münden und dass die Zwischenkammer mittels mehreren über die Maschinenbreite
hinweg angeordneten und Strömungskanäle bildenden Strömungsteilern zumindest streckenweise
bezüglich ihrer Längsrichtung derart unterteilt ist, dass stromaufwärts zumindest
eine erste Zwischenkammer ausgebildet ist.
[0006] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird auf diese Weise vollkommen gelöst.
[0007] Die oberseitige, unterseitige und/oder stirnseitige Mündung der Zuführleitungen in
den stromaufwärtigen Bereich des Zwischenkammer erbringt unter anderem ein Höchstmaß
an Flexibilität hinsichtlich der Teilungen unterschiedlicher Bau - und Funktionsgruppen
und ermöglicht zudem eine kostengünstige Nachrüstung an bestehende Anlagen, da lediglich
kleinere Veränderungen, insbesondere Anbringung von Bohrungen ("Einloch-Dosierungen")
und dergleichen, am bestehenden System vorgenommen werden müssen. Eine Reduzierung
und Konstanthaltung der Wirkantwortbreite wird überdies positiv unterstützt. Die Strömungskanäle
bewirken aufgrund der Teilung der Mischströme in volumenmäßig kleinere Teilmischströme
eine gute Durchmischung derselben in ihrer z-Richtung. Und nicht zuletzt wird eine
Konstanz des Volumenteilstroms unabhängig vom Fluidteilstrom gewährleistet.
[0008] Der Strömungsteiler bewirkt außerdem einen Druckverlust im Bereich von 01, bis 5
bar, vorzugsweise von 0,2 bis 1 bar, woraus wiederum eine weitestgehende Vergleichmäßigung
der Volumenteilströme resultiert.
[0009] In bevorzugter Ausführung ist vorgesehen, dass die Zuführleitungen im Bereich der
ersten Zwischenkammer oberseitig und/oder unterseitig in den stromaufwärtigen Bereich
der Zwischenkammer münden. Dadurch wird der mindestens einen Faserstoffsuspension
und dem zugemischten Fluid eine möglichst große Zeitdauer zur homogenen Vermischung
gegeben.
[0010] Hinsichtlich der Mündung der Zuführleitungen werden mehrere bevorzugte und vorteilhafte
Möglichkeiten vorgeschlagen:
- die Zuführleitungen münden in Verlängerung und/oder annähernd in Verlängerung der
Kanäle der ersten Führungseinrichtung und/oder vorzugsweise symmetrisch zwischen den
Kanälen der ersten Führungseinrichtung oberseitig und/oder unterseitig in den stromaufwärtigen
Bereich der Zwischenkammer;
- die Zuführleitungen münden im vorzugsweise stromaufwärtigen Bereich der Strömungskanäle
der Strömungsteiler oberseitig und/oder unterseitig in den stromaufwärtigen Bereich
der Zwischenkammer;
- die Zuführleitungen münden mittig oder annähernd mittig zwischen den Strömungskanälen
der Strömungsteiler oberseitig und/oder unterseitig in den stromaufwärtigen Bereich
der Zwischenkammer, und/oder
- die Zuführleitungen verlaufen zumindest endseitig durch die erste Führungseinrichtung
hindurch und münden stirnseitig in den stromaufwärtigen Bereich der Zwischenkammer,
wobei die Zuführleitungen in vorteilhafter Weise mittig oder annähernd mittig zwischen
den Kanälen der ersten Führungseinrichtung hindurch verlaufen.
[0011] Allen diesen Möglichkeiten ist gemeinsam, dass sie die Zuführung des Fluids optimal
bewerkstelligen, eine homogene Mischung desselben mit der mindestens einen Faserstoffsuspension
noch zulassen und eine Nachrüstung in ein bestehendes System mit geringem technischen
Aufwand ermöglichen.
[0012] In günstiger Ausführung ist die Anzahl der Zuführleitungen gleich oder annähernd
gleich der Anzahl der Kanäle der ersten Führungseinrichtung. Dadurch wird eine direkte
und individuelle Zuordnung einer Zuführleitung zu einem Kanal der ersten Führungseinrichtung
sichergestellt. Ein Teilstrom des zugeführten Fluids wird also einem Teilstrom der
mindestens einen Faserstoffsuspension zugeordnet. Eine Zuordnung der Teilströme im
Verhältnis von 1:1 ist vorgesehen. Dabei können sowohl die Kanäle der ersten Führungseinrichtung
als auch die Strömungsteiler eine jeweilige Teilung aufweisen, die gleich, annähernd
gleich oder verschieden sind.
[0013] In weiters günstiger Ausführung ist die Anzahl der Strömungsteiler gleich oder annähernd
gleich der Anzahl der Kanäle der ersten Führungseinrichtung. Bei gleicher Anzahl sind
die Strömungsteiler bevorzugt in strömungstechnischer Verlängerung der Kanäle der
ersten Führungseinrichtung angeordnet. Dadurch wird wiederum eine direkte und individuelle
Zuordnung eines Strömungsteilers zu einem Kanal der ersten Führungseinrichtung sichergestellt.
[0014] In dritter günstiger Ausführung weisen sowohl die Strömungsteiler als auch die Kanäle
der zweiten Führungseinrichtung eine jeweilige Teilung auf, die gleich, annähernd
gleich oder verschieden sind. Bei einer möglichen Verschiedenheit ist die Teilung
der Kanäle der zweiten Führungseinrichtung bevorzugt ein Bruchteil der Teilung der
Strömungsteiler. Dabei können die Kanäle der zweiten Führungseinrichtung symmetrisch
zu den Strömungsteilern ausgerichtet sein, so dass ein strömungstechnisch optimaler
Strömungslauf entsteht.
[0015] Die erste Zwischenkammer weist bevorzugt eine Länge im Bereich von 5 bis 500 mm,
vorzugsweise von 10 bis 100 mm, auf, so dass eine ausreichende Länge für einen möglichen
Ausgleich in Sachen Druck, Geschwindigkeit und dergleichen gegeben ist.
[0016] Die in der Zwischenkammer angeordneten Strömungsteiler können sich bis oder nicht
bis zur zweiten Führungseinrichtung erstrecken. Bei einer möglichen Erstreckung können
die in der Zwischenkammer angeordneten Strömungsteiler maschinenbaulich Bestandteile
der zweiten Führungseinrichtung sein, wohingegen bei einer möglichen Nichterstreckung
die ausgebildete zweite Zwischenkammer eine Länge im Bereich von 1 bis 500 mm, vorzugsweise
von 10 bis 100 mm, aufweisen kann.
[0017] Ferner ist die erste Führungseinrichtung bevorzugt als eine Lochplatte ausgebildet,
wohingegen die zweite Führungseinrichtung bevorzugt als ein Turbulenzerzeuger ausgebildet
ist, der vorzugsweise einen Turbulenzeinsatz mit einer Vielzahl von Turbulenzkanälen
aufweist, die insbesondere durch Turbulenzrohre gebildet sind. Derartige Ausbildungen
der Führungseinrichtungen sind aus dem Stand der Technik wohl bekannt und eignen sich
insbesondere für die vorliegenden Ausgestaltungen.
[0018] In weiterer bevorzugter Ausführungsform ist vorgesehen, dass die die Strömungskanäle
bildenden Strömungsteiler zumindest streckenweise angeordnete Strukturen zur vorzugsweise
homogenen Durchmischung der jeweiligen Teilmischströme aufweisen. Durch diese Strukturen
wird die Erreichung einer homogenen Vermischung der zugeführten Teilströme und Faserstoffsuspension
und Fluid merklich positiv unterstützt.
[0019] Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn wenigstens die die Strömungskanäle bildenden Strömungsteiler
zumindest bereichsweise eine turbulenzerzeugende gewellte Oberflächenstruktur aufweisen.
Natürlich können die Strömungsleitelement allesamt auch am Umfang des Richtkanals
angeordnet sein.
[0020] Die in dem jeweiligen Strömungskanal gegenüberliegend angeordneten Strukturen weisen
bevorzugt einen vorzugsweise gegensinnigen Verlauf auf. Diese Maßnahme wirkt sich
besonders vorteilhaft hinsichtlich der Erreichung einer homogenen Mischung der beiden
Teilströme und einer bestmöglichen Strömungsberuhigung in den Teilmischströmen aus.
Zudem wird die gewünschte Ausrichtung der Teilmischströme in Maschinenlaufrichtung
begünstigt.
Ferner umfassen die in den Strömungskanälen angeordneten Strukturen mehrere Strömungsleitelemente,
die zumindest auslaufseitig in Maschinenlaufrichtung ausgerichtet sind. Diese auslaufseitige
Ausrichtung der Strömungsleitelemente trägt maßgeblich zur gewünschten Strömungsorientierung
der Teilmischströme bei. Eine einlaufseitige Ausrichtung der Strömungsleitelemente
in Maschinenlaufrichtung ist wünschenswert, jedoch nicht unbedingt erforderlich.
[0021] Die Strömungsleitelemente weisen bevorzugt eine jeweilige Elementhöhe im Bereich
von 5 bis 95 %, vorzugsweise von 30 bis 70 % der jeweiligen lichten Kammerbreite auf.
Dabei können die Elementhöhen zumindest einiger, vorzugsweise aller Strömungsleitelemente
in Maschinenlaufrichtung zunehmen. Diese Elementhöhen bedingen ein Eintauchen der
Strömungsleitelemente in die Teilmischströme bei deren Vermischung, Beruhigung und
Ausrichtung.
[0022] Die in einem Strömungskanal angeordneten Strömungsleitelemente sind dabei höhenmäßig
zueinander versetzt angeordnet, damit es zu keinerlei Kollisionen kommt und der jeweilige
Teilmischstrom fortwährend geführt ist. Zwei benachbarte Strömungsleitelemente können
einen Abstand im Bereich von 0,2 bis 5 x, vorzugsweise von 0,5 bis 2 x der jeweiligen
lichten Kanalbreite aufweisen.
[0023] Damit eine ausreichende Ausrichtung der Teilmischströme gewährleistet wird, weisen
die Strömungsleitelemente eine jeweilige Elementlänge im Bereich von 1 bis 20 x, vorzugsweise
von 2 bis 10 x der jeweiligen Elementhöhe auf.
[0024] Im Bereich der Strömungskanäle können zusätzliche Leiteinrichtungen angeordnet sein,
die zur Erzeugung eines gewünschten Druckverlusts im jeweiligen Strömungskanal beitragen.
[0025] Die Strukturen weisen in bevorzugter Ausgestaltung die Form von Leitblechen, Leitschaufeln
oder dergleichen auf. Jedoch sind weitere strömungstechnisch geeignete Ausgestaltungen
der Strukturen selbstverständlich möglich.
[0026] Zudem weisen die Strömungskanäle der Strömungsteiler stromabwärts bevorzugt einen
sich jeweils erweiternden Querschnitt auf, damit ein allmählicher Übergang in die
maschinenbreite zweite Zwischenkammer, sofern vorhanden, gegeben ist.
[0027] Die erfindungsgemäße Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere
Papier- und/oder Kartonbahn, zeichnet sich dadurch aus, dass sie mit einem erfindungsgemäßen
Stoffauflauf versehen ist.
[0028] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
[0029] Es zeigen
- Figur 1
- eine schematische und geschnittene Draufsicht auf einen Stoffauflauf für eine Maschine
zur Herstellung einer Faserstoffbahn;
- Figur 2
- eine teilweise Detailansicht der ersten Zwischenkammer samt angrenzenden Baugruppen
der Figur 1;
- Figur 3
- eine teilweise Detailansicht des Stoffauflaufs der Figur 1;
- Figur 4
- eine teilweise Detailansicht des Stoffauflaufs der Figur 1 in alternativer Ausgestaltung;
- Figur 5:
- eine schematische Schnittdarstellung des Stoffauflaufs der Figur 1 gemäß Schnittlinie
F-F;
- Figuren 6a, 7a und 8a
- verschiedene Ansichten eines Strömungskanals in Maschinenlaufrichtung; und
- Figuren 6b, 7b und 8b
- verschiedene Wandansichten der Strömungskanäle der Figuren 6a, 7a und 8a.
[0030] Die Figur 1 zeigt eine schematische und geschnittene Draufsicht auf einen Stoffauflauf
1 für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn. Bei der Faserstoffbahn kann
es sich insbesondere um eine Papier - oder Kartonbahn handeln.
[0031] Der Stoffauflauf 1 weist eine Verteileinrichtung 2 zum Verteilen einer Faserstoffsuspension
3, insbesondere einer hochkonsistenten Faserstoffsuspension, über die Maschinenbreite
MB (Doppelpfeil) hinweg auf. Die Verteileinrichtung 2 ist in der Ausführung gemäß
Figur 1 ein Querverteilrohr 2.1; in weiterer Ausgestaltung kann sie auch als ein Rundverteiler
mit einer Vielzahl an Zulaufschläuchen ausgebildet sein. Weiterhin umfasst der Stoffauflauf
eine erste, eine Vielzahl von Kanälen 5 aufweisende Führungseinrichtung 4, eine zweite,
eine Vielzahl von Kanälen 7 aufweisende Führungseinrichtung 6 und eine dazwischen
liegende Zwischenkammer 8. An die zweite Führungseinrichtung 6 schließt sich eine
Stoffauflaufdüse 9 an, die mit einem einen Faserstoffsuspensionsstrahl 11 liefernden
Austrittsspalt 10 versehen ist. Zudem verfügt der Stoffauflauf 1 über mehrere über
die Maschinenbreite MB (Doppelpfeil) hinweg verteilte und lediglich schematisch dargestellte
Zuführleitungen 12 für ein zuzumischendes Fluid 13. Bei dem Fluid 13 kann es sich
um eine niederkonsistente Faserstoffsuspension, insbesondere Siebwasser, und/oder
Frischwasser handeln.
[0032] Die Zuführleitungen 12 münden nun vorzugsweise unmittelbar oberseitig in den stromaufwärtigen
Bereich 14 der Zwischenkammer 8 und die Zwischenkammer 8 ist mittels mehreren über
die Maschinenbreite MB (Doppelpfeil) hinweg angeordneten und Strömungskanäle 16 bildenden
Strömungsteilern 15 zumindest streckenweise bezüglich ihrer Längsrichtung L (Pfeil)
derart unterteilt, dass stromaufwärts zumindest eine erste Zwischenkammer 17 ausgebildet
ist. Die Strömungsteiler 15 teilen den Faserstoffsuspensionsstrom und gegebenenfalls
auch den Fluidstrom in gemeinsame Einzelströme.
[0033] Die Zuführleitungen 12 münden in der Ausführung gemäß Figur 1 mittig und stromaufwärts
zwischen den Strömungskanälen 16 der Strömungsteiler 15 in die erste Zwischenkammer
17.
[0034] Die erste Führungseinrichtung 4 ist als eine Lochplatte 18 ausgebildet, wohingegen
die zweite Führungseinrichtung 6 als ein Turbulenzerzeuger 19 (vgl. Figur 5) ausgebildet
ist, der vorzugsweise einen Turbulenzeinsatz 20 mit einer Vielzahl von Turbulenzkanälen
21 aufweist, die insbesondere durch Turbulenzrohre 22 gebildet sind. Die zweite als
Turbulenzerzeuger 19 ausgebildete Führungseinrichtung 6 ist lediglich schematisch
dargestellt, da ein derartiger Turbulenzerzeuger 19 in Fachkreisen bestens bekannt
ist.
[0035] Die Figur 2 zeigt eine teilweise Detailansicht der ersten Zwischenkammer 17 samt
angrenzenden Baugruppen der Figur 1, namentlich die erste Führungseinrichtung 4 mit
den Kanälen 5, die erste Zwischenkammer 17 und den Strömungsteiler 15 mit den Strömungskanälen
16.
[0036] Diese Figur zeigt in hervorragender Weise an einem Beispiel die möglichen Mündungsorte
der Zuführleitungen 12, die vorzugsweise unmittelbar oberseitig, unterseitig und/oder
stirnseitig in den stromaufwärtigen Bereich 14 der Zwischenkammer 8 münden.
[0037] Die Zuführleitung 12 kann in Verlängerung und/oder annähernd in Verlängerung des
Kanals 5 der ersten Führungseinrichtung 4 (gestrichelte Position A) und/oder vorzugsweise
symmetrisch zwischen den Kanälen 5 der ersten Führungseinrichtung 4 (gestrichelte
Position B) oberseitig und/oder unterseitig in den stromaufwärtigen Bereich 14 der
Zwischenkammer 8 münden. Auch kann die Zuführleitung 12 im vorzugsweise stromaufwärtigen
Bereich 23 des Strömungskanals 16 des Strömungsteiler 15 (gestrichelte Position C)
oberseitig und/oder unterseitig in den stromaufwärtigen Bereich 14 der Zwischenkammer
8 münden. Sie kann ferner mittig oder annähernd mittig zwischen dem Strömungskanal
16 der Strömungsteiler 15 (Position D) oberseitig und/oder unterseitig in den stromaufwärtigen
Bereich 14 der Zwischenkammer 8 münden. Und letztlich kann die Zuführleitung 12 zumindest
endseitig durch die erste Führungseinrichtung 4 hindurch verlaufen und stirnseitig
in den stromaufwärtigen Bereich 14 der Zwischenkammer 8 münden (gestrichelte Position
E). Dabei kann sie mittig oder annähernd mittig zwischen den Kanälen 5 der ersten
Führungseinrichtung 4 hindurch verlaufen.
[0038] Die Figur 3 zeigt eine teilweise Detailansicht des Stoffauflaufs 1 der Figur 1.
[0039] Dabei weisen sowohl die Kanäle 5 der ersten Führungseinrichtung 4 als auch die Strömungsteiler
15 eine jeweilige Teilung T
KEF, T
s auf, die gleich oder annähernd gleich sind. Natürlich können die beiden Teilungen
T
KEF, T
s auch verschieden sein. Infolge der gleich oder annähernd gleichen Teilungen T
KEF, T
s ist die Anzahl der Strömungsteiler 15 gleich oder annähernd gleich der Anzahl der
Kanäle 5 der ersten Führungseinrichtung 4. Ferner sind die Strömungsteiler 15 in strömungstechnischer
Verlängerung der Kanäle 5 der ersten Führungseinrichtung 4 angeordnet, so dass für
die Faserstoffsuspension 3 Prallflächen 24 an den Strömungsteilern 15 entstehen.
[0040] Weiterhin weisen sowohl die Strömungsteiler 15 als auch die Kanäle 7 der zweiten
Führungseinrichtung 6 eine jeweilige Teilung T
s, T
KZF auf, die gleich oder annähernd gleich sind. Selbstverständlich können die beiden
Teilungen T
s, T
KZF, wie in der Ausführung gemäß Figur 3 ersichtlich, auch verschieden sein. Die Teilung
T
KZF der Kanäle 7 der zweiten Führungseinrichtung 6 beträgt ein Bruchteil der Teilung
T
s der Strömungsteiler 15, genauer gesagt die Hälfte. Dabei sind die Kanäle 7 der zweiten
Führungseinrichtung 6 symmetrisch zu den Strömungsteilern 15 ausgerichtet.
[0041] Die Anzahl der Zuführleitungen 12 entspricht der Anzahl der Kanäle 5 der ersten Führungseinrichtung
4 plus 1.
[0042] Ferner weist die erste Zwischenkammer 17 eine Länge L
Z1 im Bereich von 5 bis 500 mm, vorzugsweise von 10 bis 100 mm, auf. Die in der Zwischenkammer
8 angeordneten Strömungsteiler 15 erstrecken sich nicht bis zur zweiten Führungseinrichtung
6, so dass stromabwärts zumindest eine zweite Zwischenkammer 25 ausgebildet ist. Diese
zweite Zwischenkammer 25 weist eine Länge L
Z2 im Bereich von 1 bis 500 mm, vorzugsweise von 10 bis 100 mm, auf.
[0043] Die die Strömungskanäle 16 bildenden Strömungsteiler 15 weisen zumindest streckenweise
angeordnete Strukturen 26 zur vorzugsweise homogenen Durchmischung der jeweiligen
Teilmischströme auf (vgl. Figuren 6a bis 8b).
[0044] Zudem weisen die Strömungskanäle 16 stromabwärts einen sich jeweils erweiternden
Querschnitt auf. Die Erweiterung kann dabei stetig und/oder unstetig erfolgen.
[0045] Die Figur 4 zeigt wiederum eine teilweise Detailansicht des Stoffauflaufs 1 der Figur
1, jedoch in alternativer Ausgestaltung.
[0046] Die alternative Ausgestaltung besteht darin, dass die in der Zwischenkammer 8 angeordneten
Strömungsteiler 15 sich bis zur zweiten Führungseinrichtung 6 erstrecken und somit
keine zweite Zwischenkammer ausgebildet ist. Die in der Zwischenkammer 8 angeordneten
Strömungsteiler 15 sind dabei bevorzugt maschinenbaulich Bestandteile der zweiten
Führungseinrichtung 6. Im Übrigen entspricht die vorliegende Ausgestaltung der Ausgestaltung
gemäß Figur 3, worauf hiermit auf diese verwiesen wird.
[0047] Die Figur 5 zeigt eine schematische Schnittdarstellung des Stoffauflaufs 1 der Figur
1 gemäß Schnittlinie F-F. Hinsichtlich der allgemeinen Beschreibung des dargestellten
Stoffauflaufs 1 wird auf die Beschreibung der Figur 1 verwiesen.
[0048] Es ist klar erkennbar, dass die möglichen Zuführleitungen 12 vorzugsweise unmittelbar
oberseitig, unterseitig und/oder stirnseitig in den stromaufwärtigen Bereich 14 der
Zwischenkammer 8 münden können. Die über die Maschinenbreite MB (Pfeil) hinweg angeordneten
und Strömungskanäle 16 bildenden Strömungsteiler 15 können bei herrschender Erfordernis
Kräfte, die auf die begrenzenden Flächen der Kanalstruktur wirken, effektiv ableiten,
beispielsweise mittels angebrachter Verbindungselemente 27, insbesondere Schrauben.
[0049] Die die Strömungskanäle 16 bildenden Strömungsteiler 15 weisen zumindest streckenweise
angeordnete Strukturen 26 zur vorzugsweise homogenen Durchmischung der jeweiligen
Teilmischströme auf. Dabei weisen sie zumindest bereichsweise eine turbulenzerzeugende
gewellte Oberflächenstruktur 28 auf.
[0050] Die erste Führungseinrichtung 4 ist als eine Lochplatte 18 ausgebildet, wohingegen
die zweite Führungseinrichtung 6 als ein Turbulenzerzeuger 19 ausgebildet ist, der
vorzugsweise einen Turbulenzeinsatz 20 mit einer Vielzahl von Turbulenzkanälen 21
aufweist, die insbesondere durch Turbulenzrohre 22 gebildet sind.
[0051] Ferner weist die erste Zwischenkammer 17 eine Länge L
Z1 im Bereich von 5 bis 500 mm, vorzugsweise von 10 bis 100 mm, auf. Die in der Zwischenkammer
8 angeordneten Strömungsteiler 15 erstrecken sich nicht bis zur zweiten Führungseinrichtung
6, so dass stromabwärts zumindest eine zweite Zwischenkammer 25 ausgebildet ist. Diese
zweite Zwischenkammer 25 weist eine Länge L
Z2 im Bereich von 1 bis 500 mm, vorzugsweise von 10 bis 100 mm, auf.
[0052] Die Figuren 6a, 7a und 8a zeigen verschiedene Ansichten eines zwischen zwei Strömungsteilern
15 liegenden Strömungskanals 16 in Maschinenlaufrichtung M (Pfeil), wohingegen die
Figuren 6b, 7b und 8b verschiedene Wandansichten der Strömungskanäle 16 der Figuren
6a, 7a und 8a zeigen.
[0053] Die die Strömungskanäle 16 bildenden Strömungsteiler 15 weisen zumindest streckenweise
angeordnete Strukturen 26 zur vorzugsweise homogenen Durchmischung der jeweiligen
Teilmischströme auf. Dabei weisen sie zumindest bereichsweise eine turbulenzerzeugende
gewellte Oberflächenstruktur 28 auf, die in den in dem Strömungskanal 16 gegenüberliegend
angeordneten Strukturen 26, 28 einen vorzugsweise gegensinnigen Verlauf finden.
[0054] Die in diesen Figuren dargestellten Strömungsleitelemente 29 weisen eine jeweilige
Elementhöhe H
s im Bereich von 5 bis 95 %, vorzugsweise von 30 bis 70 % der jeweiligen lichten Kanalbreite
B
K auf. Dabei nehmen die Elementhöhen H
s zumindest einiger, vorzugsweise aller Strömungsleitelemente 29 in Maschinenlaufrichtung
M (Pfeil) zu.
[0055] Weiterhin sind die in dem Strömungskanal 16 angeordneten Strömungsleitelemente 29
zumindest an den beiden seitlichen Strömungsteilern 15 angeordnet. Natürlich können
die Strömungsleitelemente 29 allesamt auch am Umfang des Strömungskanals 16 angeordnet
sein. Auch können die Strömungsleitelemente 29 verschiedene Verläufe aufweisen: sie
können geradlinig (Figuren 6a und 6b), gekrümmt (Figuren 7a, 7b, 8a und 8b) oder kombiniert
verlaufen.
[0056] Zudem weisen zwei benachbarte Strömungsleitelemente 29 einen Abstand G im Bereich
von 0,2 bis 5 x, vorzugsweise von 0,5 bis 2 x der jeweiligen lichten Kanalbreite B
K auf.
[0057] Die in einem Strömungskanal 16 angeordneten Strömungsleitelemente 29 sind höhenmäßig
gleich (Figur 6a) oder höhenmäßig zueinander versetzt (Figuren 7a und 8a) angeordnet.
Natürlich sind weitere Kombinationen von Anordnungen möglich, sei es nun in einem
Strömungskanal 16 oder in einer Gruppe vorzugsweise benachbarter Strömungskanäle 16.
[0058] Die Strömungsleitelemente 29 weisen eine jeweilige Elementlänge L
s im Bereich von 1 bis 20 x, vorzugsweise von 2 bis 10 x der jeweiligen Elementhöhe
H
s auf. Die die Struktur 26 bildenden Strömungsleitelemente 29 weisen die Form von Leitblechen,
Leitschaufeln oder dergleichen auf.
Weiterhin weisen die in dem jeweiligen Strömungskanal 16 gegenüberliegend angeordneten
Strukturen 26 einen vorzugsweise gegensinnigen Verlauf auf (Figuren 7b und 8b). Dabei
kann die Struktur 26 de s einen Strömungsteilers 15 einen nach oben gerichteten Verlauf
aufweisen, wohingegen die Struktur 26 des anderen Strömungsteilers 15 einen nach unten
gerichteten Verlauf aufweisen kann. Die Verläufe können hierbei geradlinig oder gekrümmt
ausgeführt sein.
[0059] Vorteilhaft weisen die in dem jeweiligen Strömungskanal 16 angeordneten Strukturen
26 einen vorzugsweise gegensinnigen Verlauf zu stromaufwärts angeordneten Strukturen
auf.
[0060] Überdies sind im Bereich der Strömungskanäle 16 zusätzliche Leiteinrichtungen 30
(Figuren 8a und 8b) zur Erzeugung eines gewünschten Druckverlusts im jeweiligen Strömungskanal
16 angeordnet. Diese Leiteinrichtungen 30 sind im Regelfall in den Kanalraum ragende
Elemente unterschiedlichster Geometrie und Größe und sie sind mindestens einzeln zwischen
zwei Strömungsleitelementen 29 angeordnet.
[0061] Zusammenfassend ist festzuhalten, dass durch die Erfindung ein Stoffauflauf der eingangs
genannten Art geschaffen wird, der die genannten Nachteile des Stands der Technik
nicht mehr aufweist. Insbesondere weist er eine reduzierte und konstante Wirkantwortbreite
auf, bewirkt eine gute Durchmischung der Teilmischströme in ihrer z-Richtung, gewährleistet
eine Konstanz des Volumenteilstroms unabhängig vom Fluidteilstrom und ermöglicht eine
Nachrüstung an bestehenden Anlagen.
Bezugszeichenliste
[0062]
- 1
- Stoffauflauf
- 2
- Verteileinrichtung
- 2.1
- Querverteilrohr
- 3
- Faserstoffsuspension
- 4
- Erste Führungseinrichtung
- 5
- Kanal
- 6
- Zweite Führungseinrichtung
- 7
- Kanal
- 8
- Zwischenkammer
- 9
- Stoffauflaufdüse
- 10
- Austrittsspalt
- 11
- Faserstoffsuspensionsstrahl
- 12
- Zuführleitung
- 13
- Fluid
- 14
- Stromaufwärtiger Bereich
- 15
- Strömungsteiler
- 16
- Strömungskanal
- 17
- Erste Zwischenkammer
- 18
- Lochplatte
- 19
- Turbulenzerzeuger
- 20
- Turbulenzeinsatz
- 21
- Turbulenzkanal
- 22
- Turbulenzrohr
- 23
- Stromaufwärtiger Bereich
- 24
- Prallfläche
- 25
- Zweite Zwischenkammer
- 26
- Struktur
- 27
- Verbindungselement
- 28
- Oberflächenstruktur
- 29
- Strömungsleitelement
- 30
- Leiteinrichtung
- A, B, C, D, E
- Position
- BK
- Kanalbreite
- F-F
- Schnittlinie
- G
- Abstand
- Hs
- Elementhöhe
- L
- Längsrichtung (Pfeil)
- Ls
- Elementlänge
- LZ1
- Länge
- LZ2
- Länge
- M
- Maschinenlaufrichtung (Pfeil)
- MB
- Maschinenbreite (Doppelpfeil)
- TKEF
- Teilung
- TKZF
- Teilung
- TS
- Teilung
1. Stoffauflauf (1) für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere
einer Papier- oder Kartonbahn, mit mindestens einer Verteileinrichtung (2) zum Verteilen
mindestens einer Faserstoffsuspension (3) über die Maschinenbreite (MB) hinweg, mit
einer ersten, eine Vielzahl von Kanälen (5) aufweisenden Führungseinrichtung (4),
mit einer zweiten, eine Vielzahl von Kanälen (7) aufweisenden Führungseinrichtung
(6), mit einer dazwischen liegenden Zwischenkammer (8), mit einer sich an die zweite
Führungseinrichtung (6) anschließenden Stoffauflaufdüse (9), die mit einem einen Faserstoffsuspensionsstrahl
(11) liefernden Austrittsspalt (10) versehen ist, und mit mehreren über die Maschinenbreite
(MB) hinweg verteilten Zuführleitungen (12) für ein zuzumischendes Fluid (13),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zuführleitungen (12) vorzugsweise unmittelbar oberseitig, unterseitig und/oder
stirnseitig in den stromaufwärtigen Bereich (14) der Zwischenkammer (8) münden und
dass die Zwischenkammer (8) mittels mehreren über die Maschinenbreite (MB) hinweg angeordneten
und Strömungskanäle (16) bildenden Strömungsteilern (15) zumindest streckenweise bezüglich
ihrer Längsrichtung derart unterteilt ist, dass stromaufwärts zumindest eine erste
Zwischenkammer (17) ausgebildet ist.
2. Stoffauflauf (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zuführleitungen (12) im Bereich der ersten Zwischenkammer (17) oberseitig und/oder
unterseitig in den stromaufwärtigen Bereich (14) der Zwischenkammer (8) münden.
3. Stoffauflauf (1) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zuführleitungen (12) in Verlängerung und/oder annähernd in Verlängerung der Kanäle
(5) der ersten Führungseinrichtung (4) und/oder vorzugsweise symmetrisch zwischen
den Kanälen (5) der ersten Führungseinrichtung (4) oberseitig und/oder unterseitig
in den stromaufwärtigen Bereich (14) der Zwischenkammer (8) münden.
4. Stoffauflauf (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zuführleitungen (12) im vorzugsweise stromaufwärtigen Bereich (23) der Strömungskanäle
(16) der Strömungsteiler (15) oberseitig und/oder unterseitig in den stromaufwärtigen
Bereich (14) der Zwischenkammer (8) münden.
5. Stoffauflauf (1) nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zuführleitungen (12) mittig oder annähernd mittig zwischen den Strömungskanälen
(15) der Strömungsteiler (15) oberseitig und/oder unterseitig in den stromaufwärtigen
Bereich (14) der Zwischenkammer (8) münden.
6. Stoffauflauf (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zuführleitungen (12) zumindest endseitig durch die erste Führungseinrichtung
(4) hindurch verlaufen und stirnseitig in den stromaufwärtigen Bereich (14) der Zwischenkammer
(8) münden.
7. Stoffauflauf (1) nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zuführleitungen (12) mittig oder annähernd mittig zwischen den Kanälen (5) der
ersten Führungseinrichtung (4) hindurch verlaufen.
8. Stoffauflauf (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Anzahl der Zuführleitungen (12) gleich oder annähernd gleich der Anzahl der Kanäle
(5) der ersten Führungseinrichtung (4) ist.
9. Stoffauflauf (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass sowohl die Kanäle (5) der ersten Führungseinrichtung (4) als auch die Strömungsteiler
(15) eine jeweilige Teilung (TKEF, Ts) aufweisen, die gleich, annähernd gleich oder verschieden sind.
10. Stoffauflauf (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Anzahl der Strömungsteiler (15) gleich oder annähernd gleich der Anzahl der Kanäle
(5) der ersten Führungseinrichtung (4) ist.
11. Stoffauflauf (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Strömungsteiler (15) in strömungstechnischer Verlängerung der Kanäle (5) der
ersten Führungseinrichtung (4) angeordnet sind.
12. Stoffauflauf (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass sowohl die Strömungsteiler (15) als auch die Kanäle (7) der zweiten Führungseinrichtung
(6) eine jeweilige Teilung (TS, TKZF) aufweisen, die gleich, annähernd gleich oder verschieden sind.
13. Stoffauflauf (1) nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Teilung (TKZF) der Kanäle (7) der zweiten Führungseinrichtung (6) ein Bruchteil der Teilung (TS) der Strömungsteiler (15) ist.
14. Stoffauflauf (1) nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kanäle (7) der zweiten Führungseinrichtung (6) symmetrisch zu den Strömungsteilern
(15) ausgerichtet sind.
15. Stoffauflauf (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Zwischenkammer (17) eine Länge (Lz1) im Bereich von 5 bis 500 mm, vorzugsweise von 10 bis 100 mm, aufweist.
16. Stoffauflauf (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die in der Zwischenkammer (8) angeordneten Strömungsteiler (15) sich nicht bis zur
zweiten Führungseinrichtung (6) erstrecken, dass stromabwärts zumindest eine zweite
Zwischenkammer (25) ausgebildet ist.
17. Stoffauflauf (1) nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zweite Zwischenkammer (25) eine Länge (LZ2) im Bereich von 1 bis 500 mm, vorzugsweise von 10 bis 100 mm, aufweist.
18. Stoffauflauf (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass die in der Zwischenkammer (8) angeordneten Strömungsteiler (15) sich bis zur zweiten
Führungseinrichtung (6) erstrecken.
19. Stoffauflauf (1) nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
dass die in der Zwischenkammer (8) angeordneten Strömungsteiler (15) maschinenbaulich
Bestandteile der zweiten Führungseinrichtung (6) sind.
20. Stoffauflauf (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Führungseinrichtung (4) als eine Lochplatte (18) ausgebildet ist.
21. Stoffauflauf (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zweite Führungseinrichtung (6) als ein Turbulenzerzeuger (19) ausgebildet ist,
der vorzugsweise einen Turbulenzeinsatz (20) mit einer Vielzahl von Turbulenzkanälen
(21) aufweist, die insbesondere durch Turbulenzrohre (22) gebildet sind.
22. Stoffauflauf (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die die Strömungskanäle (16) bildenden Strömungsteiler (15) zumindest streckenweise
angeordnete Strukturen (26) zur vorzugsweise homogenen Durchmischung der jeweiligen
Teilmischströme aufweisen.
23. Stoffauflauf (1) nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens die die Strömungskanäle (16) bildenden Strömungsteiler (15) zumindest
bereichsweise eine turbulenzerzeugende gewellte Oberflächenstruktur (28) aufweisen.
24. Stoffauflauf (1) nach Anspruch 22 bis 23,
dadurch gekennzeichnet,
dass die in dem jeweiligen Strömungskanal (16) gegenüberliegend angeordneten Strukturen
(26) einen vorzugsweise gegensinnigen Verlauf aufweisen.
25. Stoffauflauf (1) nach einem der Ansprüche 22 bis 24,
dadurch gekennzeichnet,
dass die in den Strömungskanälen (16) angeordneten Strukturen (26) mehrere Strömungsleitelemente
(29) umfassen, die zumindest auslaufseitig in Maschinenlaufrichtung (M) ausgerichtet
sind.
26. Stoffauflauf (1) nach Anspruch 25,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Strömungsleitelemente (29) eine jeweilige Elementhöhe (Hs) im Bereich von 5 bis 95 %, vorzugsweise von 30 bis 70 % der jeweiligen lichten Kammerbreite
(BK) aufweisen.
27. Stoffauflauf (1) nach Anspruch 26,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Elementhöhen (Hs) zumindest einiger, vorzugsweise aller Strömungsleitelemente (29) in Maschinenlaufrichtung
(M) zunehmen.
28. Stoffauflauf (1) nach einem der Ansprüche 25 bis 27,
dadurch gekennzeichnet,
dass die in einem Strömungskanal (16) angeordneten Strömungsleitelemente (29) höhenmäßig
zueinander versetzt angeordnet sind.
29. Stoffauflauf (1) nach einem der Ansprüche 25 bis 28,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwei benachbarte Strömungsleitelemente (29) einen Abstand (G) im Bereich von 0,2
bis 5 x, vorzugsweise von 0,5 bis 2 x der jeweiligen lichten Kanalbreite (BK) aufweisen.
30. Stoffauflauf (1) nach einem der Ansprüche 25 bis 29,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Strömungsleitelemente (29) eine jeweilige Elementlänge (Ls) im Bereich von 1 bis 20 x, vorzugsweise von 2 bis 10 x der jeweiligen Elementhöhe
(Hs) aufweisen.
31. Stoffauflauf (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Bereich der Strömungskanäle (16) zusätzliche Leiteinrichtungen (30) angeordnet
sind.
32. Stoffauflauf (1) nach einem der Ansprüche 22 bis 31,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Strukturen (26) die Form von Leitblechen, Leitschaufeln oder dergleichen aufweisen.
33. Stoffauflauf (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Strömungskanäle (16) stromabwärts einen sich jeweils erweiternden Querschnitt
aufweisen.
34. Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere Papier-und/oder Kartonbahn,
mit einem Stoffauflauf (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.