[0001] Die Erfindung betrifft eine Trockenvorrichtung zum Trocknen von Druckfarbe.
[0002] Eine Trockenvorrichtung zum Trocknen von Druckfarbe ist beispielsweise aus der DE
39 34 905 C2 bekannt. Die bekannte Trockenvorrichtung weist röhrenförmige Lampen auf,
die rasterartig in mehreren Ebenen übereinander angeordnet sind.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Trockenvorrichtung zum Trocknen von Druckfarbe anzugeben,
mit der sich bei besonders einfachem Aufbau besonders kurze Trocknungszeiten erzielen
lassen.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Trockenvorrichtung zum Trocknen von
Druckfarbe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Gemäß diesem Anspruch ist eine
Trockenvorrichtung zum Trocknen von Druckfarbe vorgesehen, mit einer Vielzahl von
röhrenförmigen ersten Lichtquellen, die parallel zueinander in einer ersten Ebene
angeordnet sind, einer Vielzahl von röhrenförmigen zweiten Lichtquellen, die parallel
zu den ersten Lichtquellen und in Projektion auf die erste Ebene gegenüber den ersten
Lichtquellen seitlich versetzt in einer zweiten Ebene angeordnet sind, welche oberhalb
der ersten Ebene und parallel hierzu verläuft, und einem flächigen Reflektor mit einer
Vielzahl von konkaven Oberflächenbereichen, in denen die Reflektoroberfläche im Querschnitt
der Lichtquellen konkav ausgebildet ist, und die sich längs der Lichtquellen erstrecken,
wobei oberhalb jeder der Lichtquellen je zumindest ein konkaver Oberflächenbereich
vorgesehen ist. Die Röhren der ersten und zweiten Lichtquelle können auch gekreuzt
zueinander angeordnet sein.
[0005] Ein erster Grundgedanke der Erfindung kann darin gesehen werden, eine Vielzahl von
röhrenförmigen Lichtquellen parallel zueinander in zwei parallelen Ebenen anzuordnen,
wobei die Lichtquellen in der zweiten Ebene gegenüber den Lichtquellen in der ersten
Ebene seitlich versetzt angeordnet sind. Eine derartige Anordnung der Lichtquellen
erlaubt eine besonders homogene Ausleuchtung einer zu trocknenden und unterhalb der
beiden Ebenen angeordneten Oberfläche, wodurch eine besonders homogene und gleichmäßige
Trocknung erreicht werden kann. Um eine gegenseitige Abschattung der verschiedenen
Lichtquellen zu reduzieren, sind die Lichtquellen in den verschiedenen Ebenen vorteilhafterweise
in senkrechter Projektion auf die erste Ebene und/oder die zweite Ebene gegeneinander
seitlich versetzt. Ein seitlicher Versatz kann dabei grundsätzlich in Radialrichtung
der Lichtquellen und/oder in Längsrichtung der Lichtquellen gegeben sein. Vorteilhafterweise
ist jedoch lediglich ein radialer Versatz gegeben.
[0006] Ein weiterer Grundgedanke der Erfindung kann in einem flächigen Reflektor gesehen
werden, der, in Richtung der Flächennormalen der Ebenen betrachtet, oberhalb der beiden
Ebenen verläuft. Dieser flächige Reflektor weist erfindungsgemäß konkave Oberflächenbereiche
auf, wobei jeder Lichtquelle zumindest ein konkaver Oberflächenbereich zugeordnet
ist. Diese konkaven Oberflächenbereiche können Hohlspiegel bilden, mittels derer das
von den Lichtquellen nach oben abgegebene Licht in gezielter Weise auf die unterhalb
der beiden Ebenen angeordnete, zu trocknende Ebene zurückgeworfen wird.
[0007] Grundsätzlich ist es möglich, die ersten und die zweiten Lichtquellen in identischer
Art und Weise auszubilden. Die ersten Lichtquellen können jedoch aber auch unterschiedlichen
Typs wie die zweiten Lichtquellen sein. Besonders vorteilhaft ist es, dass die ersten
Lichtquellen ein Emissionsspektrum aufweisen, das sich von einem Emissionsspektrum
der zweiten Lichtquellen unterscheidet. Sofern es sich bei den Lichtquellen um Leuchtstoffröhren
handelt, können die Lichtquellen beispielsweise unterschiedliche Gasfüllungen und/oder
unterschiedliche Beschichtungen aufweisen. Unter den Emissionsspektren können erfindungsgemäß
insbesondere die Emissionsspektren beim bestimmungsgemäßen Betrieb der Lichtquellen
verstanden werden. Durch die bevorzugte Ausbildung der Lichtquellen mit unterschiedlichen
Emissionsspektren kann eine breite Druckfarbenpalette besonders gleichmäßig und schnell
getrocknet werden.
[0008] Besonders vorteilhaft ist es ferner, dass das Emissionsspektrum der ersten Lichtquellen
langwelliger ist als das Emissionsspektrum der zweiten Lichtquellen. Bevorzugterweise
emittieren somit die reflektorferneren, ersten Lichtquellen langwelligeres Licht als
die reflektornäheren, zweiten Lichtquellen. Beispielsweise können die ersten Lichtquellen
im Infrarotbereich strahlen und die zweiten Lichtquellen in VIS- und/oder im UV-Bereich.
Durch die bevorzugte Anordnung der langwelligeren Lichtquellen vor den kurzwelligeren
Lichtquellen und dem Reflektor kann eine atmosphärische Dämpfung, insbesondere des
von den ersten Lichtquellen ausgehenden Lichtes, reduziert werden.
[0009] Eine besonders gleichmäßige Farbtrocknung über einer ausgedehnten Oberfläche kann
erfindungsgemäß dadurch erhalten werden, dass der flächige Reflektor Oberflächenbereiche
mit unterschiedlichem Reflexionsvermögen aufweist. Bevorzugt unterscheidet sich das
Reflexionsvermögen der oberhalb der ersten Lichtquellen angeordneten konkaven Oberflächenbereiche
vom Reflexionsvermögen der oberhalb der zweiten Lichtquellen angeordneten konkaven
Oberflächenbereiche. Hierdurch können Intensitätsunterschiede der verschiedenen Lichtquellen
verstärkt und/oder abgeschwächt werden.
[0010] Für ein besonders homogenes Strahlungsbild ist es ferner vorteilhaft, dass die ersten
und/oder zweiten Lichtquellen periodisch in den entsprechenden Ebenen angeordnet sind.
Hierunter kann insbesondere verstanden werden, dass die ersten Lichtquellen in Radialrichtung
äquidistant in der ersten Ebene angeordnet sind und/oder dass die zweiten Lichtquellen
in Radialrichtung äquidistant in der zweiten Ebene angeordnet sind.
[0011] Um ein homogenes Trocknungsbild über der gesamten bestrahlten Oberfläche, insbesondere
auch an deren Randbereichen zu erhalten, kann vorgesehen werden, dass der Abstand
randseitig angeordneter erster Lichtquellen geringer ist als der Abstand mittig angeordneter
erster Lichtquellen und/oder dass der Abstand randseitig angeordneter zweiter Lichtquellen
geringer ist als der Abstand mittig angeordneter zweiter Lichtquellen. Hierdurch kann
eine Intensitätsverminderung in den Randbereichen kompensiert werden. Unter dem Abstand
kann der Abstand in Radialrichtung der röhrenförmigen Lichtquellen verstanden werden.
[0012] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass
die ersten und/oder zweiten Lichtquellen in Gruppen angeordnet sind, die insbesondere
periodisch angeordnet sind. So können beispielsweise Gruppen von jeweils zwei oder
mehr ersten Lichtquellen in Radialrichtung der Lichtquellen äquidistant angeordnet
sein. Die Zahl der Lichtquellen in den Gruppen ist grundsätzlich beliebig und kann
auch innerhalb der Vorrichtung variieren. So kann beispielsweise vorgesehen sein,
dass in den Randbereichen der Vorrichtung eine größere Zahl von Lichtquellen in jeder
Gruppe vorgesehen ist als in mittigen Bereichen der Vorrichtung. Sofern drei oder
mehr Lichtquellen in einer Gruppe vorgesehen sind, sind diese geeigneterweise äquidistant
angeordnet.
[0013] Grundsätzlich kann vorgesehen sein, dass die Reflektoroberfläche entlang der Lichtquellen
mit konstantem Querschnitt ausgebildet ist, dass also die Reflektoroberfläche im Längsschnitt
bezüglich der Lichtquellen gerade ausgebildet ist. Unter einem Längsschnitt wird erfindungsgemäß
ein Schnitt parallel zur Längsrichtung der Lichtquellen verstanden, unter einem Querschnitt
ein Schnitt senkrecht zur Längsrichtung der Lichtquellen. Besonders bevorzugt ist
es jedoch, dass die Reflektoroberfläche, insbesondere in den konkaven Oberflächenbereichen,
im Längsschnitt bezüglich der Lichtquellen konkav oder konvex ausgebildet ist. Hierdurch
ist es möglich, auch in Längsrichtung der Lichtquellen betrachtet ein besonders homogenes
Strahlungsbild zu erhalten oder das Strahlungsbild in Längsrichtung gezielt zu variieren.
[0014] Neben den ersten und zweiten Lichtquellen können erfindungsgemäß auch weitere Lichtquellen
vorgesehen sein. Besonders vorteilhaft ist es erfindungsgemäß, dass unterhalb des
Reflektors röhrenförmige dritte Lichtquellen vorgesehen sind, die winklig zu den ersten
und den zweiten Lichtquellen angeordnet sind. Unter einer winkligen Anordnung kann
insbesondere eine spitzwinklige oder eine rechtwinklige Anordnung verstanden werden.
Vorteilhafterweise verlaufen die dritten Lichtquellen in einer dritten Ebene, die
insbesondere zwischen der ersten und der zweiten Ebene vorgesehen sein kann.
[0015] Die Homogenität der Lichtintensität in der Trockenebene kann weiter dadurch verbessert
werden, dass die konkaven Oberflächenbereiche jeweils eine Brennlinie aufweisen und
dass die Lichtquellen in den Brennlinien angeordnet sind.
[0016] Ein weiterer Aspekt der Erfindung liegt in einer Vorrichtung zum Bedrucken von Textilien
mit einer Farbübertragungseinrichtung, vorzugsweise einem Siebdruckelement, zum Übertragen
von Druckfarbe auf Textilstücke, einer erfindungsgemäßen Trockenvorrichtung und einer
Aktoreinrichtung zum Bewegen der Textilstücke zwischen der Farbübertragungseinrichtung
und der Trockenvorrichtung. Eine derartige Vorrichtung erlaubt es, die Textilstücke
in mehreren Durchgängen hintereinander verschiedenartig zu bedrucken und die Druckfarbe
zwischen den einzelnen Druckschritten mittels einer erfindungsgemäßen Trockenvorrichtung
zu trocknen.
[0017] Die Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele näher erläutert,
die schematisch in den Figuren dargestellt sind. In den Figuren zeigen:
- Fig. 1
- eine Querschnittsansicht einer erfindungsgemäßen Trockenvorrichtung gemäß einer ersten
Ausführungsform;
- Fig. 2
- eine Längsschnittsansicht A-A der Trockenvorrichtung aus Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Längsschnittsansicht A-A der Trockenvorrichtung aus Fig. 1 in einer anderen Ausführungsform;
- Fig. 4
- eine Querschnittsansicht einer erfindungsgemäßen Trockenvorrichtung gemäß einer weiteren
Ausführungsform, und
- Fig. 5
- eine Querschnittsansicht einer erfindungsgemäßen Trockenvorrichtung gemäß einer weiteren
Ausführungsform, wobei der flächige Reflektor der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt
ist.
[0018] Gleich wirkende Elemente sind in allen Figuren mit denselben Bezugszeichen gekennzeichnet.
[0019] Ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Trockenvorrichtung ist in
den Fig. 1 und 2 dargestellt. Die Trockenvorrichtung weist eine Vielzahl röhrenartiger,
erster Lichtquellen 10 auf, die in einer ersten Ebene verlaufen. Daneben weist die
Trockenvorrichtung zweite Lichtquellen 20 auf, die in einer zweiten Ebene verlaufen,
welche parallel zur ersten Ebene angeordnet ist. Die röhrenförmigen Lichtquellen 10
verlaufen parallel zueinander und sind äquidistant in der ersten Ebene angeordnet.
Ebenso verlaufen die zweiten Lichtquellen 20 parallel und äquidistant zueinander.
In Projektion auf die beiden Ebenen sind die ersten Lichtquellen 10 gegenüber den
zweiten Lichtquellen 20 in Radialrichtung der Lichtquellen 10, 20 versetzt angeordnet.
[0020] In Richtung der Flächennormalen der beiden Ebenen gesehen oberhalb der Lichtquellen
10, 20 ist ein flächiger Reflektor 30 vorgesehen. Dieser flächige Reflektor 30 weist
im Querschnitt konkave Oberflächenbereiche 31, 32 auf, wobei die konkaven Oberflächenbereiche
31 oberhalb der ersten Lichtquellen 10 und die Oberflächenbereiche 32 oberhalb der
zweiten Lichtquellen 20 verlaufen. Die Oberflächenbereiche 31, 32 schließen dabei
unmittelbar aneinander an. Grundsätzlich können zwischen den Oberflächenbereichen
31, 32 aber auch Zwischenbereiche vorgesehen sein, in denen der flächige Reflektor
im Querschnitt eben, aber auch konkav oder konvex ausgebildet sein kann. Die Krümmungsradien
der konkaven Oberflächenbereiche 31, 32 sind grundsätzlich beliebig. Sie können auch,
bezogen auf die Dimensionen der Trockenvorrichtung und/oder der Lichtquellen, sehr
groß sein.
[0021] Wie Fig. 2 zu entnehmen ist, ist der flächige Reflektor 30 im Längsschnitt der Lichtquellen
10, 20, also parallel zu diesen, konkav ausgebildet. Ein solcher konkaver Längsschnitt
kann grundsätzlich in den Oberflächenbereichen 32, in den Oberflächenbereichen 31
und/oder in gegebenenfalls dazwischen angeordneten Zwischenbereichen vorgesehen sein.
[0022] Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 3 dargestellt. Diese Ausführungsform
unterscheidet sich von der Ausführungsform der Fig. 2 lediglich dadurch, dass der
Reflektor 30 im Längsschnitt der Lichtquellen 10, 20 eben ausgebildet ist. Eine solche
ebene Ausführung kann grundsätzlich in den Oberflächenbereichen 31, in den Oberflächenbereichen
32 und/oder in gegebenenfalls dazwischen vorgesehenen Zwischenbereichen vorgesehen
sein.
[0023] Eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Trockenvorrichtung ist in Fig.
4 dargestellt. Die Ausführungsform der Fig. 4 unterscheidet sich von der Ausführungsform
der Fig. 1 dadurch, dass jeweils zwei zweite Lichtquellen 20', 20' ' in äquidistanten
Gruppen angeordnet sind. Erste Lichtquellen 10 sind dabei lediglich zwischen benachbarten
Gruppen zweiter Lichtquellen 20', 20'' vorgesehen, nicht hingegen zwischen den beiden
Lichtquellen 20', 20" einer Gruppe selbst. Grundsätzlich können die Gruppen auch mehr
als zwei Lichtquellen aufweisen. Auch die ersten Lichtquellen 10 können in Form von
Gruppen vorgesehen sein.
[0024] Eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Trockenvorrichtung ist in Fig.
5 dargestellt. Der Übersichtlichkeit halber zeigt diese Fig. keinen flächigen Reflektor.
Grundsätzlich kann auch eine Trockenvorrichtung mit beliebig ausgestaltetem Reflektor
als Erfindungsgegenstand angesehen werden. Die Trockenvorrichtung der Fig. 5 unterscheidet
sich von der Trockenvorrichtung der Fig. 1 dadurch, dass die ersten Lichtquellen 10
sowie die zweiten Lichtquellen 20 jeweils aperiodisch, d.h. nicht äquidistant in den
entsprechenden Ebenen angeordnet sind. Vielmehr ist der Abstand von im Querschnitt
randseitig angeordneten ersten Lichtquellen 10 kleiner als der Abstand von im Querschnitt
mittig angeordneten ersten Lichtquellen 10. Ebenso ist der Abstand randseitiger zweiter
Lichtquellen 20 kleiner als der Abstand mittig angeordneter Lichtquellen 20. Hierdurch
kann auch in Randbereichen eine gleichmäßige Ausleuchtung erzielt werden.
1. Trockenvorrichtung zum Trocknen von Druckfarbe, mit
- einer Vielzahl von röhrenförmigen ersten Lichtquellen (10), die parallel zueinander
in einer ersten Ebene angeordnet sind,
- einer Vielzahl von röhrenförmigen zweiten Lichtquellen (20), die zu den ersten Lichtquellen
(10) und in Projektion auf die erste Ebene gegenüber den ersten Lichtquellen (10)
versetzt in einer zweiten Ebene angeordnet sind, welche oberhalb der ersten Ebene
und parallel hierzu verläuft, und
- einem flächigen Reflektor (30) mit einer Vielzahl von konkaven Oberflächenbereichen
(31, 32), in denen die Reflektoroberfläche im Querschnitt der Lichtquellen konkav
ausgebildet ist und die sich längs der Lichtquellen (10, 20) erstrecken, wobei oberhalb
jeder der Lichtquellen (10, 20) je zumindest ein konkaver Oberflächenbereich (31,
32) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die ersten Lichtquellen (10) ein Emissionsspektrum aufweisen, dass sich von einem
Emissionsspektrum
der zweiten Lichtquellen (20) unterscheidet, wobei
das Emissionsspektrum der ersten Lichtquellen (10) insbesondere langwelliger ist als
das Emissionsspektrum der zweiten Lichtquellen (20).
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der flächige Reflektor (30) Oberflächenbereiche mit unterschiedlichem Reflexionsvermögen
aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die ersten und/oder zweiten Lichtquellen (10, 20) periodisch in den entsprechenden
Ebenen angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Abstand randseitig angeordneter erster Lichtquellen (10) geringer ist als der
Abstand mittig angeordneter erster Lichtquellen (10), und/oder
dass der Abstand randseitig angeordneter zweiter Lichtquellen (20) geringer ist als der
Abstand mittig angeordneter zweiter Lichtquellen (20).
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die ersten und/oder zweiten Lichtquellen (10, 20) in Gruppen angeordnet sind, die
insbesondere periodisch angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Reflektoroberfläche, insbesondere in den konkaven Oberflächenbereichen (31, 32),
im Längsschnitt bezüglich der Lichtquellen (10, 20) konkav oder konvex ausgebildet
ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass unterhalb des Reflektors (30) röhrenförmige dritte Lichtquellen vorgesehen sind,
die winkelig zu den ersten und den zweiten Lichtquellen (10, 20) angeordnet sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die konkaven Oberflächenbereiche (31, 32) jeweils eine Brennlinie aufweisen und dass
die Lichtquellen (10, 20) in den Brennlinien angeordnet sind.
10. Vorrichtung zum Bedrucken von Textilien, mit
- einer Farbübertragungseinrichtung, vorzugsweise einem Siebdruckelement, zum Übertagen
von Druckfarbe auf Textilstücke,
- einer Trockenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 und
- einer Aktoreinrichtung zum Bewegen der Textilstücke zwischen der Farbübertragungseinrichtung
und der Trockenvorrichtung.