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(11) |
EP 1 680 874 B9 |
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KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
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Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe Ansprüche |
| (48) |
Corrigendum ausgegeben am: |
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13.06.2007 Patentblatt 2007/24 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.01.2007 Patentblatt 2007/01 |
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Anmeldetag: 25.10.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/012041 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/041445 (06.05.2005 Gazette 2005/18) |
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| (54) |
ANORDNUNG UND VERFAHREN ZUR VERWENDUNG EINES MOBILTELEFONES AN BORD EINES LUFTFAHRZEUGS
ARRANGEMENT AND METHOD FOR USING A MOBILE TELEPHONE IN AN AIRCRAFT
CONFIGURATION ET PROCEDE D'UTILISATION D'UN TELEPHONE MOBILE A BORD D'UN AERONEF
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL HR LT LV MK |
| (30) |
Priorität: |
23.10.2003 EP 03024455
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.07.2006 Patentblatt 2006/29 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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06026225.0 / 1758269 |
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06026226.8 / 1758270 |
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06026227.6 / 1758271 |
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06026228.4 / 1758272 |
| (73) |
Patentinhaber: Lufthansa Technik AG |
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22335 Hamburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- STARKE, Henry
25747 Ellerbek (DE)
- MUIRHEAD, Andrew
22846 Norderstedt (DE)
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| (74) |
Vertreter: Glawe, Delfs, Moll |
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Patentanwälte
Rothenbaumchaussee 58 20148 Hamburg 20148 Hamburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 096 699 US-A1- 2003 128 671
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US-A1- 2003 084 130
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung sowie ein Verfahren zur Verbindung eines an
Bord eines Luft-, Land-, Wasser-oder Raumfahrzeugs befindlichen Mobiltelefons mit
einem stationären Mobilfunknetz.
[0002] Die Verwendung von Mobiltelefonen an Bord von Flugzeugen ist gegenwärtig nicht möglich.
Zum einen werden Wechselwirkungen mit den elektronischen Bordsystemen befürchtet,
zum anderen sind insbesondere bei Langstreckenflügen über unbewohnte Gebiete oder
Wasser keine Mobilfunknetze verfügbar, in die ein Mobiltelefon sich einbuchen könnte.
[0003] Gegenwärtig sind die Flugzeuge vieler Airlines mit proprietären Kommunikationssystemen
ausgerüstet, die den Passagieren Sprach- und/oder Datenkommunikation während des Fluges
erlauben. Diese Systeme sind in der Regel teuer in der Anschaffung, da sämtliche Sitze
(oder zumindest Sitzreihen) mit entsprechenden Endgeräten ausgestattet werden müssen.
Ferner fallen hohe Verbindungskosten an.
[0004] EP 1 096 699 A2 offenbart eine Möglichkeit, mit der innerhalb eines Flugzeugs benutzte Mobilendgeräte
mit einem terrestrischen Mobilfunknetz in Kontakt treten können. Dazu wird innerhalb
des Flugzeugs ein lokales W-LAN-Funknetz aufgebaut. Für den Gebrauch in Flugzeugen
werden mobile Endgeräte vorgeschlagen, die sowohl den W-LAN als auch den GSM-Standard
umfassen und bei den die GSM-Bestandteile während des Fluges abgeschaltet werden.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung und ein Verfahren der eingangs
genannten Art zu schaffen, die eine einfache Kommunikation von Insassen eines Fahrzeugs
mit externen Personen, Computern oder dergleichen ermöglichen.
[0006] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch eine Anordnung, die aufweist:
- an Bord eines Fahrzeugs:
- a) wenigstens eine Mobilfunk-Basisstation ,
- b) eine Einrichtung zum Konvertieren der Mobilfunk-Daten in das IP-Protokoll und umgekehrt,
- c) eine Einrichtung zum Senden/Empfangen von IP-Daten an eine/von einer Bodenstation,
- stationär:
d) eine Einrichtung zum Senden/Empfangen von IP-Daten an eine/von einer entsprechenden
Einrichtung des Fahrzeugs,
e) eine Einrichtung zum Konvertieren der IP-Daten in Mobilfunk-Daten und umgekehrt,
f) eine Einrichtung zum Senden/Empfangen der Mobilfunk-Daten an das/von dem stationären
Mobilfunknetz.
[0007] Das erfindungsgemäße Verfahren weist folgende Schritte auf:
aa) Einloggen des Mobiltelefons in eine lokale Mobilfunkzelle, die von einer an Bord
des Fahrzeugs angeordneten Mobilfunk-Basisstation gebildet wird;
bb) Konvertieren der Mobilfunk-Daten in das IP-Protokoll und umgekehrt;
cc) Senden/Empfangen der IP-Daten an eine/von einer Bodenstation;
ee) Konvertieren der IP-Daten in Mobilfunk-Daten und umgekehrt;
ff) Senden/Empfangen der Mobilfunk-Daten an das/von dem stationären Mobilfunknetz.
[0008] Zunächst seien einige im Rahmen der Erfindung verwendete Begriffe erläutert. Die
Erfindung ist für Fahrzeuge aller Art verwendbar. Besonders bevorzugt kann sie bei
Luft- oder Wasserfahrzeugen verwendet werden, die sich auch außerhalb der Reichweite
stationärer Mobilfunknetze aufhalten. Sie kann auch für Landfahrzeuge wie beispielsweise
Eisenbahnen verwendet werden, die durch dünn besiedelte und daher von den Mobilfunknetzen
schlecht abgedeckte Gebiete fahren und/oder bei denen Probleme aufgrund Faraday'scher
Abschirmung des Fahrzeuginneren auftreten. Raumfahrzeuge sind Fahrzeuge, die sich
außerhalb der Erdatmosphäre bewegen.
[0009] Stationäre Mobilfunknetze sind die üblichen landgestützten Mobilfunknetze, bei denen
eine große Zahl stationärer Basisstationen Mobilfunkzellen bildet. Es kann sich um
GSM-, UMTS- oder Mobilfunknetze nach anderen üblichen Standards handeln. Bevorzugt
handelt es sich um digitale Mobilfunknetze, bei denen die Mobilfunk-Daten in digitaler
Form übermittelt werden.
[0010] Erfindungsgemäß ist an Bord des Fahrzeugs eine (oder gegebenenfalls mehrere) Mobilfunk-Basisstationen
angeordnet. Diese bildet im Fahrzeuginneren eine lokale Mobilfunkzelle, in die sich
Mobiltelefone der Fahrzeuginsassen einbuchen können. Die Kapazität der Basisstation,
d. h. die Zahl der maximal einbuchbaren Mobiltelefone, wird an die erwartete Zahl
von gleichzeitig telefonierenden oder datenübertragenden Fahrzeuginsassen angepasst.
Da beispielsweise in Flugzeugen die Mobilfunk-Basisstation mit der zugehörigen Antenne
in unmittelbarer Nähe der Passagiere und ihrer Mobiltelefone angeordnet ist, können
die Mobiltelefone mit sehr geringer Leistung senden, so dass Wechselwirkungen mit
der übrigen Bordelektronik minimiert sind. Gegebenenfalls kann die übrige Bordelektronik
zusätzlich abgeschirmt werden.
[0011] Erfindungsgemäß werden die von der Basisstation empfangenen Mobilfunk-Daten in das
IP-Protokoll konvertiert. Das IP-Protokoll ist das dem Fachmann geläufige Datenprotokoll
des Internets.
[0012] Diese IP-Daten werden dann von einer entsprechenden Einrichtung zu einer Bodenstation
gesendet. Es kann sich um eine über beispielsweise Satelliten vermittelte Verbindung
mit einer Bodenstation handeln. Ein besonderer Vorteil liegt darin, dass Funkverbindungen
zur Übermittlung von IP-Daten in Flugzeugen bereits vorhanden bzw. in der Installation
begriffen sind. Diese IP-Verbindungen dienen zum einen der Kommunikation der Bordsysteme
mit beispielsweise Überwachungseinrichtungen am Boden und ermöglichen zum anderen
den Passagieren eines Flugzeugs den Internetzugang an Bord. Ein entsprechendes System
zur Herstellung einer IP-Verbindung zwischen Flugzeug und Boden wird beispielsweise
von der Firma Boeing unter der Bezeichnung Connexion angeboten.
[0013] Die Erfindung kann daher diese sowieso vorhandene bzw. aus anderen Gründen zu installierende
IP-Datenverbindung zwischen Flugzeug und Bodenstation zur kostengünstigen Übertragung
auch von Mobilfunk-Daten im IP-Format nutzen.
[0014] In einer Bodenstation werden die IP-Daten wieder in Mobilfunk-Daten (beispielsweise
GSM- oder UMTS-Daten) rückkonvertiert. Zum "Filtern" der entsprechenden Daten aus
den gesamten IP-Daten können im Stand der Technik bekannte und dem Fachmann geläufige
IP call manager verwendet werden, die für die Internet-IP-Telefonie bereits in Verwendung
sind.
[0015] Die rückkonvertierten Mobilfunk-Daten werden dann von einer entsprechenden Einrichtung
der Bodenstation in das stationäre Mobilfunknetz eingespeist. Zu diesem Zweck kann
entweder eine Leitungsverbindung mit dem Betreiber des Mobilfunknetzes bestehen, jedoch
können auch einfach entsprechende Mobilfunkstationen verwendet werden, die für das
Mobilfunknetz das an Bord des Fahrzeugs befindliche Mobiltelefon gewissermaßen simulieren.
Entsprechende sogenannte Mobilfunk Gateways sind kommerziell erhältlich. Für das GSM-Netz
gibt es GSM Gateways, die auf einer wählbaren Zahl von Kanälen Verbindungen mit lokalen
stationären Mobilfunknetzen herstellen können.
[0016] Die Erfindung erlaubt es, dass der Insasse eines Fahrzeugs an Bord so telefoniert,
als befände er sich am Boden im Bereich des entsprechenden Mobilfunknetzes. Für ihn
fallen nur die Mobilfunk-Verbindungskosten an, die auch am Boden entstehen würden.
Ist die Bodenstation im Bodenbereich des Heimatnetzes des Fahrzeuginsassen angeordnet,
so kann er zu den geringen Kosten telefonieren, die bei einem solchen Telefonat im
Heimatnetz anfallen. Zusätzlich können Kosten für die IP-Verbindung anfallen, die
aber in der Regel von den Fluggesellschaften als einmalige Pauschale für die Nutzung
der IP-Verbindung erhoben werden, unabhängig, zu welchem Zweck dies geschieht (Mobiltelefonieren,
Nutzung des bordseitig zur Verfügung gestellten Internetzugangs oder dergleichen).
Es können erfindungsgemäß mehrere Bodenstationen im Bereich der Mobilfunknetze verschiedener
Länder vorgesehen sein. Da sich an Bord eines Flugzeugs in der Regel Passagiere aus
verschiedenen Ländern aufhalten, kann sich so jeder Passagier über ein entsprechendes
Gateway und die erfindungsgemäße Verbindung in sein Heimatnetz bzw. das jeweils kostengünstigste
Mobilfunknetz einbuchen.
[0017] Die bodenseitige Sende-/Empfangsstation für die IP-Daten einerseits sowie die Einrichtungen
zum Konvertieren der IP-Daten in Mobilfunk-Daten und Mobilfunk-Gate Ways andererseits
können räumlich voneinander getrennt und beispielsweise über das Internet miteinander
verbunden sein. Eine einzige bodenseitige Sende-/Empfangsstation für IP-Daten kann
daher auch mit räumlich voneinander getrennten und beispielsweise im Bereich verschiedener
stationärer Mobilfunknetze befindliche Einrichtungen zum Konvertieren in Mobilfunk-Daten
sowie Mobilfunk-Gateways verbunden sein.
[0018] An Bord des Fahrzeugs wird bevorzugt eine Mobilfunk-Picozelle gebildet. Es handelt
sich um eine sehr kleinräumige Zelle, die Basisstation benötigt dementsprechend nur
eine sehr geringe Sendeleistung. An Bord größerer Fahrzeuge, beispielsweise großer
Flugzeuge oder Schiffe können gegebenenfalls mehrere Mobilfunk-Picozellen gebildet
werden.
[0019] Die Verbindung zwischen der bordseitigen Mobilfunk-Basisstation und der bordseitigen
Sende-/Empfangsstation für IP-Daten kann über das Intranet des Fahrzeugs erfolgen.
Da bei Flugzeugen in der Regel ein Intranet sowie eine IP-Datensende-/Empfangsstation
sowieso vorhanden bzw. in der Nachrüstung begriffen ist, erfordert eine Nachrüstung
mit dem erfindungsgemäßen System bordseitig somit nur noch die Mobilfunk-Basisstation
sowie die Einrichtung zum Konvertieren der Mobilfunk-Daten in das IP-Protokoll und
umgekehrt.
[0020] Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung erläutert, die schematisch eine
erfindungsgemäße Anordnung zeigt.
[0021] An Bord eines Flugzeuges ist eine GSM-Basisstation 1 angeordnet, die eine GSM-Picozelle
bildet. Die Basisstation 1 ist über das bordseitige Intranet mit einem GSM-/IP-Converter
2 verbunden, der die GSM-Daten in IP-Daten umsetzt und umgekehrt. Ein IP call manager
3 speist die IP-Telefoniedaten in das Intranet bzw. Ethernet des Flugzeugs ein bzw.
entnimmt dem Netz die entsprechenden empfangenen IP-Telefoniedaten. Über eine bei
4 angedeutete bordseitige Antenne erfolgt über einen Satelliten die Verbindung mit
einer Bodenstation. Die Sende-/Empfangsstation am Boden ist über das Internet mit
einem IP call manager 5 verbunden, der die entsprechenden IP-Daten aus dem Internet
gewissermaßen filtert und über einen IP/GSM-Converter 6 wieder in GSM-Daten umsetzt.
An den IP-/ GSM-Converter 6 sind GSM Gateways 7 angeschlossen, die die Verbindung
zum stationären Mobilfunknetz 8 herstellen. Der geschilderte Ablauf ist entsprechend
umgekehrt für GSM-Daten, die aus dem stationären Mobilfunknetz 8 zu einem Mobiltelefon
an Bord des Flugzeuges geschickt werden.
1. Anordnung zur Verbindung eines an Bord eines Luft-, Land-, Wasser- oder Raumfahrzeugs
befindlichen Mobiltelefons mit einem stationären Mobilfunknetz (8), die aufweist:
- stationär:
a) eine Einrichtung zum Senden/Empfangen von IP-Daten an eine/von einer entsprechenden
Einrichtung des Fahrzeugs,
b) eine Einrichtung (6) zum Konvertieren der IP-Daten in Mobilfunk-Daten und umgekehrt,
c) eine Einrichtung (7) zum Senden/Empfangen der Mobilfunk-Daten an das/von dem stationären
Mobilfunknetz;
dadurch gekennzeichnet, dass sie weiterhin aufweist
- an Bord des Fahrzeugs:
d) eine Einrichtung (4) zum Senden/Empfangen von IP-Daten an eine/von einer Bodenstation,
e) wenigstens eine Mobilfunk-Basisstation (1),
f) eine Einrichtung (2) zum Konvertieren der Mobilfunk-Daten in das IP-Protokoll und
umgekehrt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mobilfunk-Basisstation (1) an Bord des Fahrzeugs eine Mobilfunk-Picozelle bildet.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen der Einrichtung d) und der Einrichtung f) über das Intranet
des Fahrzeugs erfolgt.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung b) einen IP call manager (3) aufweist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung c) zum Senden/Empfangen über ein oder mehrere Vermittlungsstationen
ausgebildet ist.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vermittlungsstationen Satelliten umfassen.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung d) zum Senden/Empfangen über ein oder mehrere Vermittlungsstationen
ausgebildet ist.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vermittlungsstationen Satelliten umfassen.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen der Einrichtung a) und der Einrichtung b) über das Internet
erfolgt.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung e) einen IP call manager (5) aufweist.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung c) die Mobilfunk-Daten drahtlos oder leistungsgebunden an das/aus
dem stationäre(n) Mobil- funknetz (8) sendet/empfängt.
12. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie mehrere Einrichtungen b) und c) aufweist, die räumlich voneinander beabstandet
im Bereich verschiedener stationärer Mobilfunknetze (8) angeordnet sind.
13. Verfahren zum Verbinden eines an Bord eines Luft-, Land-, Wasser- oder Raumfahrzeugs
befindlichen Mobiltelefons mit einem stationären Mobilfunknetz (8), mit den Schritten:
aa) Einloggen des Mobiltelefons in eine lokale Mobilfunkzelle, die von einer an Bord
des Fahrzeugs angeordneten Mobilfunk-Basisstation (1) gebildet wird;
bb) Konvertieren der Mobilfunk-Daten in das IP-Protokoll und umgekehrt;
cc) Senden/Empfangen der IP-Daten an eine/von einer Bodenstation;
ee) Konvertieren der IP-Daten in Mobilfunk-Daten und umgekehrt;
ff) Senden/Empfangen der Mobilfunk-Daten an das/von dem stationären Mobilfunknetz.
1. An arrangement for connecting a cellular phone located in an aircraft, land vehicle,
sea- or spacecraft to a stationary mobile radio network (8) which exhibits the following:
- at a stationary position:
a) a device for transmitting/receiving IP data to/from a corresponding device of the
vehicle,
b) a device (6) for converting the IP data into mobile radio data and conversely,
c) a device (7) for transmitting/receiving the mobile radio data to/from the stationary
mobile radio network;
characterized in that it also exhibits
- on board the vehicle:
d) a device (4) for transmitting/receiving IP data to/from a ground station,
e) at least one mobile radio base station (1),
f) a device (2) for converting the mobile radio data into the IP protocol and conversely.
2. The arrangement as claimed in claim 1, characterized in that the mobile radio base station (1) forms a mobile radio pico cell on board the vehicle.
3. The arrangement as claimed in claim 1 or 2, characterized in that the connection between the device d) and the device f) is established via the intranet
of the vehicle.
4. The arrangement as claimed in one of claims 1 to 3, characterized in that the device b) has an IP call manager (3).
5. The arrangement as claimed in one of claims 1 to 4, characterized in that the device c) is constructed for transmitting/receiving via one or more switching
stations.
6. The arrangement as claimed in claim 5, characterized in that the switching stations comprise satellites.
7. The arrangement as claimed in one of claims 1 to 6, characterized in that the device d) is constructed for transmitting/receiving via one or more switching
stations.
8. The arrangement as claimed in claim 7, characterized in that the switching stations comprise satellites.
9. The arrangement as claimed in one of claims 1 to 8, characterized in that the connection between the device a) and the device b) is established via the Internet.
10. The arrangement as claimed in one of claims 1 to 9, characterized in that the device e) has an IP call manager (5).
11. The arrangement as claimed in one of claims 1 to 10, characterized in that the device c) transmits/receives the mobile radio data wirelessly or wire-connected
to/from the stationary mobile radio network (8).
12. The arrangement as claimed in one of claims 1 to 11, characterized in that it has a number of devices b) and c) which are arranged spatially spaced apart in
the area of different stationary mobile radio networks (8).
13. A method for connecting a cellular phone located in an aircraft, land vehicle, sea-
or spacecraft to a stationary mobile radio network (8), comprising the following steps:
aa) logging-in of the cellular phone at a local mobile radio cell which is formed
by a mobile radio base station (1) arranged on board the vehicle;
bb) converting the mobile radio data into the IP protocol and conversely;
cc) transmitting/receiving the IP data to/from a ground station;
ee) converting the IP data into mobile radio data and conversely;
ff) transmitting/receiving the mobile radio data to/from the stationary mobile radio
network.
1. Agencement destiné à relier un téléphone mobile, embarqué à bord d'un aéronef, d'un
véhicule routier, d'un bateau ou d'un véhicule spatial, avec un réseau de téléphonie
mobile (8) stationnaire, lequel agencement comporte :
- sous forme stationnaire :
a) un dispositif d'émission et de réception de données IP vers ou depuis un dispositif
correspondant du véhicule,
b) un dispositif (6) pour convertir les données IP en données de téléphonie mobile
et inversement,
c) un dispositif (7) d'émission et de réception de données de téléphonie mobile vers
ou depuis un réseau de téléphonie mobile stationnaire ;
caractérisé en ce qu'il comporte en outre
- à bord du véhicule :
d) un dispositif (4) d'émission et de réception de données IP vers ou depuis une station
au sol ;
e) au moins une station de base de téléphonie mobile (1),
f) un dispositif (2) pour convertir les données de téléphonie mobile dans le protocole
IP et inversement.
2. Agencement selon la revendication 1, caractérisé en ce que la station de base de téléphonie mobile (1) constitue à bord du véhicule une pico-cellule
de téléphonie mobile.
3. Agencement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la liaison entre le dispositif d) et le dispositif f) s'effectue par l'intermédiaire
de l'Intranet du véhicule.
4. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le dispositif b) comporte un gestionnaire d'appel IP (3).
5. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le dispositif c) d'émission et de réception est formé par une ou plusieurs stations
de transmission.
6. Agencement selon la revendication 5, caractérisé en ce que les stations de transmission comportent des satellites.
7. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le dispositif d) d'émission et de réception est formé par une ou plusieurs stations
de transmission.
8. Agencement selon la revendication 7, caractérisé en ce que les stations de transmission comprennent des satellites.
9. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la liaison entre le dispositif a) et le dispositif b) s'effectue par Internet.
10. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le dispositif e) comporte un gestionnaire d'appel IP (5).
11. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le dispositif c) émet et reçoit les données de téléphonie mobile sans fil ou avec
une liaison de puissance vers et depuis le réseau de téléphonie mobile (8) stationnaire.
12. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'il comporte plusieurs dispositifs b) et c), qui sont situés à distance spatiale les
uns des autres dans la zone de différents réseaux de téléphonie mobile (8) stationnaires.
13. Procédé destiné à relier un téléphone mobile, embarqué à bord d'un aéronef, d'un véhicule
routier, d'un bateau ou d'un véhicule spatial, avec un réseau de téléphonie mobile
(8) stationnaire, comportant les étapes suivantes :
aa) entrée en connexion du téléphone mobile dans une cellule locale de téléphonie
mobile, qui est formée par une station de base de téléphonie mobile (1) agencée à
bord du véhicule ;
bb) conversion des données de téléphonie mobile dans le protocole IP et inversement
;
cc) émission et réception des données IP vers et depuis une station au sol ;
ee) conversion des données IP en données de téléphonie mobile et inversement ;
ff) émission et réception des données de téléphonie mobile vers et depuis le réseau
de téléphonie mobile stationnaire.

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