[0001] Die Erfindung betrifft einen elektrischen Steckverbinder, insbesondere zur Verwendung
zwischen einer Dose (Zündpille) und einem elektrischen Steuergerät für ein Rückhaltesystem
in Kraftfahrzeugen, beispielsweise einen Airbag.
[0002] Ein solcher Steckverbinder soll auf Grund des geringen Platzangebotes in Rückhaltesystemen
möglichst geringe Abmessungen aufweisen. Daraus folgt, dass einzelne Bauteile des
Steckverbinders beziehungsweise der zugehörigen Dose nur eine extrem kleine Baugröße
aufweisen, gleichwohl aber in Bezug auf die sicherheitstechnische Anwendung (zum Beispiel
Gurtstraffer, Airbag) eine leichte Montage einerseits und eine hohe Funktionssicherheit
andererseits gefordert wird.
[0003] Dies gilt insbesondere in Hinblick auf eine Verrastung von Stecker und Dose, wobei
die Kontaktelemente der Bauteile im Verriegelungszustand sicher kontaktieren müssen.
Ebenso dürfen sich Stecker und Dose nicht unbeabsichtigt voneinander lösen.
[0004] Die bekannten Steckverbinder weisen einen gesteuerten Verriegelungsschieber auf,
der in Ausgangsstellung gegen Betätigung gesperrt ist und sich erst dann in seine
Endstellung (Verriegelungsstellung) bewegen lässt, wenn der Steckverbinder in das
Buchsenteil (Anzünder) gesteckt wird. Die Steckverbinder sind im Wesentlichen aus
Kunststoff gefertigt, wobei der gesteuerte Verriegelungsschieber in der verriegelten
Endstellung zumindest teilweise unter Spannung steht. Solche Steckverbinder(-systeme)
sind beispielsweise in der
EP 1 130 692 A2 und in der
EP 1463163 A1 gezeigt.
[0005] EP 1463163 wird als nächstliegenden Stand der Technik angesehen. Wirkt eine äußere Kraft auf
einen Kunststoff, so verhalten sich die Kunststoffe unterschiedlich. Thermoplaste
reagieren auf eine angreifende Kraft anfänglich mit einem "Entknäulen" der Polymerketten
(Kriechen) und bei fortsetzender Krafteinwirkung mit einem "Aneinanderabgleiten" der
Polymerketten (Fliessen). Das Kriechen geschieht reversibel und ist als elastische
Verformung sichtbar. Nach der Krafteinwirkung kommt es wieder zu einem Verknäulen
der Polymerketten. Der Kunststoff erhält wieder seine ursprüngliche Form. Das Fliessen
ist ein irreversibler Vorgang und bleibt nach der Krafteinwirkung als plastische Verformung
erhalten. Duroplaste und Elastomere zeigen dieses Verhalten zwar nicht, da auf Grund
ihrer vollständigen Vernetzung nur eine reversible, elatische Verformung eintritt.
Diese Verformung führt im Enddeffekt jedoch zumindest zu einer zeitweisen Funktionsstörung
des Verriegelungsschiebers.
[0006] Wird der Steckverbinder nach einiger Zeit gelöst und soll anschließend wieder zusammengesteckt
werden, kann durch die Verformung einzelner Bauteile das erneute Zusammenstecken problematisch
sein.
[0007] Die Aufgabe der vorliegenen Erfindung ist es daher, einen elektrischen Steckverbinder
zu schaffen, der auch nach längerer Zeit gelöst und wieder zusammengesteckt werden
kann.
[0008] Grundidee der vorliegenden Erfindung ist es dabei, die Bauart und geometrische Anordnung
sowie das Zusammenwirken der einzelnen Bauteile so zu gestalten, dass zumindest in
der Endstellung bzw. verriegelten Stellung des Steckverbinders der gesteuerte Verriegelungsschieber
bzw. das Sekundärverriegelungsmittel weitgehend spannungsfrei bzw. im Wesentlichen
entspannt für die Verriegelung der Steckverbindung Sorge trägt.
[0009] Ein Verriegelungsarm des Sekundärverriegelungsmittels, hier im folgenden als Aktuator
bezeichnet, stellt durch wenigstens eine Blockierrippe, die mit dem Gehäuse des Steckverbinders
zusammenwirkt, die Rastverbindung in der Vorraststellung her. Das aus einer Basisplatte
und davon sich im Wesentlichen senkrecht ersteckenden Funktionselementen (wie beispielsweise
der Aktuator) gebildete Sekundärverriegelungsmittel kann in vorteilhafter Weise bei
einer L-förmigen Bauform des Steckverbinders so angeordnet sein, dass durch Druck
auf die Basisplatte zunächst der Steckverbinder in die Zündpille bzw. Dose mit Kontaktanschlüssen
gesteckt wird und unmittelbar anschließend durch Freigabe eines Steges an dem Aktuator
das Sekundärverriegelungsmittel in das Gehäuse eintaucht.
[0010] Dabei kann durch einen Öffnungsfinger an dem Sekundärverriegelungsmittel eine Kurzschlussbrücke
geöffnet werden. Durch einen Führungssteg an dem Sekundärverriegelungsmittel kann
das Lösen des Primärverriegelungsmittels aus der Dose verhindert werden, indem der
Führungssteg das Primärverriegelungsmittel hintergreift.
[0011] Zur Erhöhung der Sicherheit und Funktionsfähigkeit des Sekundärverriegelungsmittels
weist dieses vier Aktuatoren mit den entsprechenden Stegen und Blockierrippen auf,
wobei die Aktuatoren in vorteilhafter Art und Weise an den vier Eckpunkten der Basisplatte
des Sekundärverriegelungsmittels angeordnet sind.
[0012] Durch die kräftefreie Endposition des Aktuators im Einstich des Anzünders und die
dadurch erreichte Vermeidung von Kriechen des Materials wird die Funktionsfähigkeit
der Mechanik auch nach Jahren des Einsatzes sichergestellt.
[0013] In ihrer allgemeinsten Ausführungsform betrifft die vorliegende Erfindung einen elektrischen
Steckverbinder entsprechend dem Anspruch 1.
[0014] Die Bauweise wird weiter vereinfacht und dementsprechender Platz eingespart, indem
Aktuator und Primärverriegelungsmittel in der Endstellung in dieselbe Ausnehmung der
Dose eingreifen. Die Ausnehmung ist vorzugsweise als innenliegende Ringnut ausgebildet.
[0015] Der Bewegungsablauf beim Zusammenstecken des mit dem Sekundärverriegelungsmittel
vorverrasteten Steckers mit der Dose ist demnach zweistufig:
[0016] Zunächst werden Verriegelungsmittel und Gehäuse in der vormontierten Stellung gemeinsam
geführt, anschließend wird das Verriegelungsmittel aus der Blockierstellung gegenüber
dem Gehäuse freigegeben und kann relativ zu diesem verschoben werden.
[0017] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche
sowie den sonstigen Anmeldungsunterlagen:
[0018] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
[0019] Dabei zeigen - jeweils in schematischer Darstellung -:
- Fig. 1a:
- eine geschnittene Seitenansicht eines Steckverbinders gemäß Schnittlinie B-B aus Fig.
1b in vormontiertem Zustand und getrennt von einer Dose,
- Fig. 1b:
- eine geschnittene Vorderansicht des Steckverbinders gemäß Schittlinie A-A aus Figur
1a in vormontiertem Zustand getrennt von der Dose,
- Fig. 1c:
- eine perspektivische Ansicht des Steckverbinders in vormontiertem Zustand,
- Fig. 2a:
- eine geschnittene Seitenansicht des Steckverbinders gemäß Schnittlinie B-B aus Figur
2b in einem eingesteckten, nicht gesicherten Zustand,
- Fig. 2b:
- eine geschnittene Vorderansicht des Steckverbinders gemäß Schittlinie A-A aus Figur
2a in einem eingesetzten, aber nicht gesicherten Zustand,
- Fig. 2c:
- eine perspektivische Ansicht des Steckverbinders in einem eingesteckten, aber nicht
gesicherten Zustand,
- Fig. 3a:
- eine geschnittene Seitenansicht eines Steckverbinders gemäß Schnittlinie B-B aus Figur
3b in eingesetztem und gesichterten Zustand,
- Fig. 3b:
- eine geschnittene Vorderansicht des Steckverbinders gemäß Schittlinie A-A aus Figur
3a in eingesetztem, gesicherten Zustand,
- Fig. 3c:
- eine perspektivische Ansicht des Steckverbinders in eingesetztem Zustand,
- Fig. 4:
- eine perspektivische Ansicht eines Sekundärverriegelungsmittels,
- Fig. 5:
- eine geschnittene Vorderansicht des Steckverbinders gemäß Schnittlinie C-C aus Fig.
1a in vormontiertem Zustand,
- Fig. 6:
- eine geschnittene Teilansicht des Steckverbinders gemäß Schnittlinie C-C aus Fig.
2a in eingestecktem, noch nicht verriegeltem Zustand und
- Fig. 7:
- eine geschnittene Vorderansicht des Steckverbinders gemäß Schnittlinie C-C aus Fig.
3a in eingestecktem und verriegeltem Zustand.
[0020] In den Figuren sind gleiche oder gleichwirkende Bauteile mit gleichen Bezugsziffern
gekennzeichnet und dargestellt.
[0021] Die in Fig. 1a, 1b und 1c dargestellte Vormontageposition zeigt einen elektrischen
Steckerbinder, bestehend aus einem Gehäuse 10 und einem Sekundärverriegelungsmittel
20 in vormontiertem Zustand über einer Dose 50, auch als Zündpille oder Anzünder bezeichnet.
[0022] Die Bauteile sind stark vergrößert dargestellt und damit nicht maßstabsgetreu. Der
in Fig. 1a dargestellte L-förmige Stecker weist beispielweise eine Höhe von etwa 10
mm und eine Breite von etwa 20 mm auf.
[0023] In Steckrichtung S verlaufen Öffnungen in dem Gehäuse 10, in denen nicht dargestellte
Kontaktfedern angeordnet sind, die mit korrespondierenden Kontaktstiften 52 der mit
dem Stecker korrespondierenden Dose 50 im Verriegelungszustand von Stecker und Dose
50 kontaktieren.
[0024] Um den Einsteckvorgang zu erleichtern, ist das Sekundärverriegelungsmittel 20 in
Steckrichtung S über einem Rüssel 15 des Gehäuses 10 angeordnet und in Steckrichtung
S in dem Gehäuse 10 geführt. Durch eine solche Anordnung wird eine platzsparende Unterbringung
der Sekundärverriegelung verwirklicht.
[0025] Das Gehäuse 10 besteht aus dem Rüssel 15 und einem zigarettenschachtelförmigen Oberteil.
Dieses führt Kontaktelemente, ggf. über eine angeschweißte Drossel und eine Kabelzugentlastung,
zu weiteren elektrischen Bauteilen und weist einen separaten Deckel 16 auf. Das Gehäuse
10 kann einstückig oder mehrstückig ausgebildet sein.
[0026] Das Sekundärverriegelungsmittel 20 besteht aus einer im Wesentlichen rechteckigen,
parallel zur Ebene des Gehäuses 10 angeordneten Basisplatte 20p, die an ihren vier
Ecken sich in Steckrichtung S erstreckende Aktuatoren 22, eine Profilleiste 21 und
zwei Arme 23 aufweist, wie in Vergrößerung in Fig. 4 gezeigt.
[0027] Das Gehäuse 10 weist in seinem vorderen, über dem Rüssel 15 angeordneten Abschnitt
Ausnehmungen und Einkerbungen für das Einsetzen, Führen und Festlegen des Sekundärverriegelungsmittels
20 auf. In Steckrichtung zur Dose 50 verläuft der Rüssel 15, der eine an die Dose
50 angepasste Form, im vorliegenden Fall zylinderförmig, aufweist.
[0028] Der Aktuator 22 besteht aus einem Material, das eine Federung des Aktuators zulässt,
beispielsweise Kunststoff. An dem Aktuator 22, der auch als Rastlanze bezeichnet werden
kann, sind verschiedene Vorsprünge angebracht, die für die Funktion des Sekundärverriegelungsmittels
20 wichtig sind.
[0029] Im Lieferzustand, in welchem das Sekundärverriegelungsmittel 20 mit dem Gehäuse 10
vormontiert ist, wie in Fig. 1a, 1b und 1c und 5 dargestellt, verhindert ein oberer
Vorsprung 24 in Zusammenwirkung mit einem entsprechenden Vorsprung 13 an dem Gehäuse
10 das Herausziehen des Sekunärverriegelungsmittels 20 aus dem Gehäuse 10. Nach unten
wird die Bewegungsfreiheit des Sekundärverriegelungsmittels 20 in dem Gehäuse 10 durch
den mittleren Vorsprung 25 begrenzt, der zur Anlage an dem Gehäuseunterteil oberhalb
des Rüssels 15 gelangt. In dem vormontierten Zustand sind alle Bauteile des Sekundärverriegelungsmittels
20 im Wesentlichen ohne mechanische Verspannung in dem Gehäuse 10 angeordnet.
[0030] Das Gehäuse 10 weist neben dem Rüssel 15 angeordnete Primärverriegelungsmittel 11
auf, die sich ebenfalls in Steckrichtung S erstrecken. Die Primärverriegelungsmittel
11 sind als zwei Arme 11 ausgestaltet, an deren Ende Rastnasen 11r angebracht sind,
die an einer entsprechenden Ausnehmung 55 der Dose 50 zum Eingriff gelangen, wenn
der Stecker in die Dose 50 gesteckt wird.
[0031] Die Arme 11 sind in der Endstellung zwischen jeweils zwei Aktuatoren 22 an der kurzen
Seite der Basisplatte 20p angeordnet, wobei die Arme 11 an dem Gehäuse 10 und die
Aktuatoren 22 an dem Sekundärverriegelungsmittel 20 angebracht sind.
[0032] Kurz vor Erreichen der Einrastposition der Rastnasen 11r in der Ausnehmung 55 läuft
eine untere Schrägfläche 26f eines unteren Vorsprungs 26 des Aktuators 22 auf eine
ensprechende Anschrägung 50s der Dose 50 auf, wodurch jeder Aktuator 22 entgegen seiner
Federkraft nach Innen gedrückt wird und somit der mittlere Vorsprung 25 von der Anlagefläche
des Gehäuses 10 wegbewegt und an dieser vorbeigeführt wird, wie in Fig. 6 zu erkennen
ist.
[0033] In Fig. 7 ist zu erkennen, dass der mittlere Vorsprung 25 an dem Gehäuse 10 vorbeigeführt
wurde und in der gezeigten, verrasteten Endstellung der untere Vorsprung 26 des Aktuators
22 in der Ausnehmung 55 der Dose 50 eingerastet ist. Für das Einrasten des unteren
Vorsprungs 26 kann selbstverständlich auch eine zweite Ausnehmung in der Dose 50 vorgesehen
sein. Aus Platzgründen ist es aber vorteilhaft, sowohl die Primärverriegelungsmittel
11 als auch die Aktuatoren 22 des Sekundärverriegelungsmittels 20 in eine Ausnehmung
55 einrasten zu lassen. Die Ausnehmung 55 der Dose 50 kann als ringförmige Nut ausgestaltet
sein.
[0034] In der verrasteten Endstellung sind die Aktuatoren 22 und auch die anderen Bauteile
des Sekundärverriegelungsmittels 20 und des Primärverriegelungsmittels 11 ohne mechanische
Spannung kräftefrei in der Dose verrastet.
[0035] Die Profilleiste 21 sorgt für die Unterbrechung einer hier nicht dargstellten Kurzschlussbrücke
durch das freie Ende 21e der Profilleiste 21. Die Profilleiste 21 dient darüber hinaus
zur Führung des Sekundärverriegelungsmittels 20 in einer entsprechend profilierten
Ausnehmung bzw. Öffnung des Gehäuses 10 und der Dose 50.
[0036] Der Arm 23 sorgt in der verrasteten Endstellung des elektrischen Steckverbinders
für die Verriegelung des Primärverriegelungsmittels 11, indem der Arm 23 beim Einstecken
des Sekundärverriegelunbgsmittels 20 zwischen den Rüssel 15 und die der Rastnase 11r
abgewandte Rückseite des Primärverriegelungsmittels 11 geschoben wird.
[0037] Eine Gleitschiene 23g des Armes 23 dient der weiteren Präzisierung der vertikalen
Führung des Sekundärverriegelungsmittels 20 in dem Gehäuse 10 entlang der Steckrichtung
S.
[0038] Die Basisplatte 20p weist an ihrer Unterseite Ausnehmungen auf, die in entsprechende
Vorsprünge bzw. Rampen des Deckels des Gehäuses eingreifen, so dass das Sekundärverriegelsungmittel
20 im Wesentlichen mit dem Deckel des Gehäuses 10 in einer Ebene liegt.
Bezugszeichenliste
[0039]
- 10
- Gehäuse
- 11
- Primärverriegelungsmittel
- 11r
- Rastnase
- 13
- Vorsprung
- 15
- Rüssel
- 16
- Deckel
- 20
- Sekundärverriegelungsmittel
- 20p
- Basisplatte
- 21
- Profilleiste
- 21e
- freies Ende
- 22
- Aktuator
- 23
- Arme
- 23g
- Gleitschiene
- 24
- oberer Vorsprung
- 25
- mittlerer Vorsprung
- 26
- unterer Vorsprung
- 26f
- untere Schrägfläche
- 50
- Dose
- 50s
- Anschrägung
- 52
- Kontaktstifte
- 55
- Ausnehmung
- S
- Steckrichtung
1. Elektrischer Steckverbinder, insbesondere zur Verwendung zwischen einer Dose (50)
(Zündpille) und einem elektrischen Steuergerät für ein Rückhaltesystem in Kraftfahrzeugen,
mit folgenden Merkmalen:
ein Gehäuse (10) zur Aufnahme von, insbesondere elektrisch, angeschlossenen Kontaktelementen
zur Kontaktierung mit korrespondierenden Kontaktteilen (52) der Dose (50), wobei das
Gehäuse Primärverriegelungsmittel (11) zur Verrastung des Gehäuses mit der Dose (50)
aufweist,
ein relativ zu dem Gehäuse (10) geführten Sekundärverriegelungsmittel (20) mit mindestens
einem Aktuator (22), der von einer Basisplatte (20p) des Sekundärverriegelungsmittels
(20) im wesentlichen senkrecht absteht,
das Sekundärverriegelungsmittel (20) ist zwischen einer Vorraststellung zur Verrastung
mit dem Gehäuse (10) und einer verrasteten Endstellung zur Verrastung mit der Dose
(50) hin- und herbewegbar,
der Aktuator (22) ist federnd ausgestaltet und in der Endstellung mit einer Ausnehmung
der Dose (50) zusammenwirkend angeordnet, und das Sekundärverriegelungsmittel (20)
ist das Primärverriegelungsmittel (11) hintergreifend angeordnet,
der Aktuator (22) und das Primärverriegelungsmittel (11) greifen in der Endstellung
in eine Ausnehmung (55) ein,
ein oberer Vorsprung (24) des Sekundärverriegelungsmittels (20) in Zusammenwirkung
mit einem Vorsprung (13) an dem Gehäuse das Herausziehen des Sekundärverriegelungsmittels
(20) verhindert
dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator (22) in der Endstellung entspannt ist.
2. Steckverbinder nach Anspruch 1, bei dem der Aktuator (22) aus Kunststoff besteht.
3. Steckverbinder nach Anspruch 1, bei dem vier Aktuatoren (22) an dem Sekundärverriegelungsmittel
(20) vorgesehen sind und die Aktuatoren (22) vorzugsweise an den Ecken der Basisplatte
(20p) angeordnet sind.
4. Steckverbinder nach Anspruch 1, bei dem die Ausnehmung (55) als innenliegende Ringnut
ausgebildet ist.
5. Steckverbinder nach Anspruch 1, bei dem die Basisplatte (20p) in der Endstellung im
Wesentlichen bündig mit der Oberseite des Gehäuses (10) abschließt.
6. Steckverbinder nach Anspruch 1, bei dem eine Profilleiste (21) eine solche Länge aufweist,
dass sie in der Endstellung mit ihrem freien Ende (21 e) eine zwischen den Kontaktteilen
(52) und/oder Kontaktelementen wirksame Kurzschlussbrücke löst.
7. Steckverbinder nach Anspruch 1, bei dem die Primärverriegelungsmittel (11) in der
Endstellung von Armen (23) hintergriffen sind, so dass ein Lösen der Primärverriegelungsmittel
(11) aus einer Ausnehmung der Dose verhindert wird.
8. Steckverbinder nach Anspruch 1, bei dem die Primärverriegelungsmittel (11) in der
Endstellung jeweils zwischen zwei Aktuatoren (22) angeordnet sind.
1. Electrical pin-and-socket connector, in particular for use between a socket (50) (primer)
and an electrical control unit for a retention system in motor vehicles, with the
following properties:
- a case (10) for receiving especially electrical, connected contact elements for
making contact with corresponding contact parts (52) of the socket (50), whereby the
case has a primary locking mechanism (11) to lock the case with the socket (50),
- a secondary locking mechanism (20) guided relative to the case (10) with at least
one actuator (22), which projects substantially vertically from a basis plate (20p)
of the secondary locking mechanism (20),
- the secondary locking mechanism (20) is capable of being moved back and forth between
a pre-locking position for locking with the case (10) and a locked end position for
locking with the socket (50),
- the actuator (22) is formed so it is springy and it is positioned in the end position
to work with a recess of the socket (5) and the secondary locking mechanism (20) is
positioned to lock in behind the primary locking mechanism (11),
- the actuator (22) and primary locking mechanism (11) lock in the end position in
a recess (55).
- an upper projecting part (24), working together with a projecting part (13) on the
case (10) preventing the secondary locking mechanism (20) from being pulled out of
the case (10) in the pre-locking position,
characterized in that
the actuator is substantially unstressed in the endposition.
2. Pin-and-socket connector according to claim 1, in which the actuator (22) consists
of plastic.
3. Pin-and-socket connector according to claim 1, in which four actuators (22) are provided
on the secondary locking mechanism (20) and the actuators (22) are preferably positioned
on the corners of the basis plate (20p).
4. Pin-and-socket connector according to claim 1, in which the recess (55) is formed
as an interior snap ring groove.
5. Pin-and-socket connector according to claim 1, in which the basis plate (20p) locks
in the end position to a great extent flush with the upper side of the case (10).
6. Pin-and-socket connector according to claim 1, in which the profile guide rib (21)
has such a length that it releases in the end position with its free end (21e) an
effective shorting bar between the contact parts (52) and/or contact elements.
7. Pin-and-socket connector according to claim 1, in which the primary locking mechanisms
(11) in the end position are taken hold of from behind by arms (23) so that a release
of the primary locking mechanism (11) from a recess of the socket is prevented.
8. Pin-and-socket connector according to claim 1, in which the primary locking mechanisms
(11) are positioned in the end position in each case between two actuators (22).
1. Connecteur électrique, en particulier pour une utilisation entre une boîte (50) (amorce)
et un appareil de commande électrique pour un système de retenue dans des véhicules
automobiles, présentant les caractéristiques suivantes :
un boîtier (10) pour le logement d'éléments de contact raccordés, en particulier de
façon électrique, pour la mise en contact avec des parties de contact (52) correspondantes
de la boîte (50), le boîtier présentant des moyens de verrouillage primaire (11) pour
l'encliquetage du boîtier avec la boîte (50),
un moyen de verrouillage secondaire (20), guidé par rapport au boîtier (10), doté
d'au moins un actionneur (22), qui dépasse pratiquement à angle droit d'une plaque
de base (20p) du moyen de verrouillage secondaire (20),
le moyen de verrouillage secondaire (20) peut faire des va-et-vient entre une position
de pré-encliquetage pour l'encliquetage avec le boîtier (10) et une position extrême
encliquetée pour l'encliquetage avec la boîte (50),
l'actionneur (22) est conçu à ressort et est disposé dans la position extrême de façon
interactive avec un évidement de la boîte (50), et le moyen de verrouillage secondaire
(20) est disposé en saisissant par l'arrière le moyen de verrouillage primaire (11),
l'actionneur (22) et le moyen de verrouillage primaire (11) s'engagent dans la position
extrême dans un évidement (55),
une saillie (24) supérieure du moyen de verrouillage secondaire (20) en interaction
avec une saillie (13) sur le boîtier empêche la sortie du moyen de verrouillage secondaire
(20),
caractérisé en ce que
l'actionneur (22) est détendu dans la position extrême.
2. Connecteur selon la revendication 1, sur lequel l'actionneur (22) est en plastique.
3. Connecteur selon la revendication 1, sur lequel quatre actionneurs (22) sont prévus
sur le moyen de verrouillage secondaire (20) et les actionneurs (22) sont disposés
de préférence sur les angles de la plaque de base (20p).
4. Connecteur selon la revendication 1, sur lequel l'évidement (55) est conçu sous forme
de rainure annulaire intérieure.
5. Connecteur selon la revendication 1, sur lequel la plaque de base (20p) se termine
dans la position finale pratiquement au niveau du côté supérieur du boîtier (10).
6. Connecteur selon la revendication 1, sur lequel une baguette profilée (21) présente
une longueur telle que, dans la position extrême, elle déclenche avec son extrémité
(21e) libre un pont de court-circuit actif entre les parties de contact (52) et/ou
les éléments de contact.
7. Connecteur selon la revendication 1, sur lequel les moyens de verrouillage primaire
(11) sont saisis à l'arrière par des bras (23) dans la position extrême, de sorte
qu'un détachement des moyens de verrouillage primaire (11) d'un évidement de la boîte
est empêché.
8. Connecteur selon la revendication 1, sur lequel les moyens de verrouillage primaire
(11) sont disposés respectivement entre deux actionneurs (22) dans la position extrême.