[0001] Die Erfindung betrifft eine Großteil-Stufenpresse, bei der unter jedem Stößel nur
ein Werkzeug angeordnet ist, mit einer Vorrichtung zum Transportieren von Werkstücken
aus einer Bearbeitungsstation in die nachfolgende Bearbeitungsstation nach dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
Stand der Technik
[0002] Erfordert die Herstellung eines Werkstückes mehrere Arbeitsoperationen, wie Schneiden
oder Umformen, so werden zur wirtschaftlichen Fertigung die erforderlichen Einzeloperationen
in einer so genannten Stufenpresse oder Pressenstraße durchgeführt. Die Anzahl der
Werkzeuge entspricht dann der Anzahl der Arbeitsstufen, die zur Herstellung erforderlich
sind. In den Pressen befinden sich Transporteinrichtungen mit welcher die Werkstücke
von einer Arbeitsstation zur nächsten transportiert werden.
[0003] Bei Stufen- oder Großteil-Transferpressen bestehen die Transporteinrichtungen aus
Greifer- bzw. Tragschienen die sich durch die gesamte Länge der Umformmaschine erstrecken.
Zum Transport der Werkstücke sind die Tragschienen mit Greifer- oder Halteelementen
bestückt. Unterschieden wird dabei, je nach Bewegungsablauf, zwischen einem mit Saugertraversen
bestückten Zwei-Achstransfer oder einem mit Greiferelementen versehenen Drei-Achstransfer.
Als Zusatzbewegung kann auch eine Verschwenkung zur Lageveränderung des Teiles während
dem Transportschritt erforderlich sein. Diese Lageveränderung kann auch durch eine
zwischen den Umformstufen angeordnete Orientierstation erfolgen.
[0004] Die Transferbewegung wird über Kurven eingeleitet, die über Bewegungsübertragungselemente
mit dem Stößelantrieb zwangssynchronisiert sind. Die Herstellung von insbesondere
großflächigen Teilen führte zur Entwicklung der Großteil-Transferpressen in immer
größeren Dimensionen bezogen auf die Umformkraft und die Transportwege. Werkzeugabstände
in einer Größenordnung von 5000 mm sind heute durchaus üblich und damit sind auch
entsprechende Transportschritte erforderlich.
[0005] Als Ergebnis dieser Entwicklung stehen die zu beschleunigenden und abzubremsenden
Massen der Transfersysteme in einem völligen Gegensatz zu den geringen Massen der
zu transportierenden Teile. Da der Transportschritt in kürzester Zeit ausgeführt werden
soll, um eine möglichst hohe Pressenhubzahl und damit Teileausbringung zu erreichen,
muss das System über eine hohe Geschwindigkeit und damit auch Beschleunigung und Verzögerung
verfügen.
[0006] Ein weiterer Nachteil ist der starre Bewegungsablauf der durch die Kurvenantriebe
vorgegeben wird.
[0007] Die optimale Nutzung der Freiräume zwischen Unter- und Oberwerkzeug während dem Stößelhub
ist für den Teiletransport nicht möglich.
[0008] Um diese aufgezeigten Nachteile zu vermeiden befassen sich jetzt Neuentwicklungen
mit der Ablösung des bisherigen Transfersystems durch eine entsprechende Anzahl von
zwischen den Bearbeitungsstufen angeordneten, mit Eigenantrieben ausgerüsteten Transfersystemen.
Eine solche Anordnung ist in der
EP 0 672 480 B1 offenbart. An den Ständern angeordnete Transfersysteme sind mit einer Anzahl von
Antrieben ausgerüstet, die in Wirkverbindung mit den Bewegungsübertragungsmitteln
den Teiletransport ausführen. Als Besonderheit ist das System sowohl als Zwei-Achstransfer
mit Saugerbalken, als auch als Drei-Achstransfer mit Greifern umrüstbar. Allerdings
erfordert dieser universelle Einsatz einen entsprechenden baulichen Aufwand.
[0009] Ebenfalls in jedem Ständerbereich angeordnet ist eine in der
DE 100 42 991 A1 offenbarte Transfereinrichtung. Die Transportvorrichtung ist als Gelenkarm ausgebildet
und so gestaltet, dass günstige Freigängigkeiten bezogen auf die Stößelbewegung möglich
sind. Der Gelenkarm kann somit bereits bei einem relativ kleinen Öffnungshub des das
Oberwerkzeug tragenden Pressenstößels zur Teileentnahme zwischen Ober- und Unterwerkzeug
einfahren.
[0010] Nachteilig bei dieser Anordnung ist der erforderliche Platzbedarf zur Vermeidung
einer Kollision zwischen dem Stößel und der Transfervorrichtung. Bei dem Stand der
Technik ist zwischen dem Ständer und dem Stößel ein Freiraum zur Durchführung der
Schwenkbewegung der Transportvorrichtung erforderlich. Dieses führt zu Pressen die
quer zur Teiletransportrichtung größere Abmessungen benötigen.
[0011] Nach der
EP 1 161 317 B1 ist ein Transportsystem für Großteil-Stufenpressen bekannt, wobei jede Bearbeitungsstation
wenigstens eine, das Werkstück transportierende unabhängige
[0012] Transportvorrichtung aufweist und diese als ein Gelenkarm mit einer Quertraverse
mit Werkstückhaltemittel ausgebildet ist. Die Transportvorrichtung selbst ist oberhalb
der Teiletransportebene an den Pressenständern angeordnet. Hub- und/oder Schwenkbewegung
werden mittels regelbaren Hubantrieben in Wirkverbindung mit Getriebemitteln bewirkt.
Die Lösung besteht aus einen einteiligen Schwenkarm, der sich im Bereich der Werkstücktransportebene
bewegt. Somit erfordert diese Lösung einen großen Platzbedarf zwischen dem Stößel
und dem Unterwerkzeug. Die Bewegungswege in Horizontalrichtung sind gering.
[0013] Aus der
EP 0 434 417 A1 ist eine Transportvorichtung für Stufenpressen mit mehreren Werkzeugstufen unter
einem Stößel bekannt, die zwei gelenkig miteinander verbundene Schwenkarme aufweist,
wobei der mit Saugerarmen verbundene Gelenkarmteil kürzer ist als der andere Gelenkarmteil.
Diese Vorrichtung realisiert zweidimensionale Bewegungen, nämlich den Transport- und
Hebehub. Der Antrieb der Schwenkarme erfolgt von einem unterhalb der Teiltransportebene
angeordnetem Antrieb, wobei der Drehpunkt des Verbindungsgelenkes der beiden Gelenkarmteile
sich immer oberhalb der Teiletransportebene bewegt. Dadurch ist die Flexibilität des
Antriebs eingeschränkt und es besteht keine frei wählbare Bewegungsbahn in großen
Grenzen. Der Antrieb für den mit Saugerarmen verbundenen Gelenkarmteil ist so angeordnet,
dass dieser bei der Transportbewegung ständig mitbewegt werden muss.
Aufgabe und Vorteil der Erfindung
[0014] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Großteil-Stufenpresse mit einer Vorrichtung
zum Transportieren von Werkstücken derart weiterzuentwickeln, dass für die Transportvorrichtung
mit günstigerer Freigängigkeit kein zusätzlicher Platzbedarf zwischen dem Ständer
und dem Stößel erforderlich ist.
[0015] Diese Aufgabe wird ausgehend von einer Großteil-Stufenpresse mit einer Vorrichtung
zum Transportieren von Werkstücken nach dem Oberbegriff des Anspruch 1, durch die
kennzeichnenden Merkmale des Anspruch 1 gelöst. In den Unteransprüchen sind vorteilhafte
und zweckmäßige Weiterbildungen angegeben.
[0016] Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, den Bewegungsablauf der Gelenkarmtransportvorrichtung
in Großteil-Stufenpressen so zu modifizieren, dass ein ausreichender, insbesondere
vertikaler Abstand zum Stößel gewährleistet ist. Durch die Geometrie der Gelenkarmteile
und deren Schwenkbewegung im wesentlichen oberhalb des gemeinsamen Drehpunktes wird
die Freigängigkeit nochmals verbessert. Zusätzlich wirkt sich der Gelenkarmtransportvorrichtung
im Ständerbereich und oberhalb der Werkstücktransportebene vorteilhaft aus.
[0017] Die Gelenkarmtransportvorrichtung wird oberhalb der Teiletransportebene an den Pressenständern
angebaut. Der erste Gelenkarmteil ist dabei so bemessen, dass erst bei einem relativ
großen Schwenkwinkel eine Überschneidung mit dem Stößel möglich ist. Aufgrund der
Stößelbewegung befindet sich dieser dann aber im Bereich seines oberen Totpunktes,
wodurch eine Kollision sicher vermieden wird. Der vordere, zweite Gelenkarmteil führt
eine, bezogen auf den Drehpunkt der Gelenkarmteile zueinander, nach oben gerichtete
Schwenkbewegung aus. Der erste Gelenkarmteil ist drehbar an einen Tragschlitten gelagert,
zur Durchführung einer vertikalen Hubbewegung während dem Werkstücktransport. Die
Bewegungsüberlagerung der beiden Gelenkarmteile in Verbindung mit der vertikalen Hubachse
ermöglicht ein frei programmierbares Fahrkurvenprofil in einer großen Bandbreite,
sowohl für den Teiletransport, als auch für den Leerweg. Der Leerweg kann dadurch
eine sehr flache und damit bezogen auf die Freigängigkeit äußerst günstige Fahrkurve
realisieren. In vorteilhafter Weise kann somit bei einem relativ kleinen Öffnungshub
des Pressenstößels der Gelenkarm in den sich bildenden Freiraum zwischen Ober- und
Unterwerkzeug einfahren. Dieser Ablauf ergibt eine Reduzierung der Zeit für den Teiletransport
und führt zu einer Erhöhung der Wirtschaftlichkeit der Pressenanlage. Durch die dynamische
Hubachse kann die Gelenkarmvorrichtung ohne weitere bauliche Maßnahmen auch mit unterschiedlichsten
Werkzeughöhen betrieben werden.
[0018] Die gesamte Transportvorrichtung besteht aus zwei, im Ständerbereich spiegelbildlich
zueinander angeordnete, Gelenkarmtransportvorrichtungen die über eine Quertraverse
miteinander verbunden sind. Die Quertraverse ist am vorderen Ende des kürzeren Gelenkarmteils
angekuppelt und trägt die eigentlichen Haltemittel für Werkstücke. Entsprechend der
geforderten Funktionalität kann die Quertraverse mit zusätzlichen Freiheitsgraden,
wie Schwenken in oder gegen die Transportrichtung, Schrägstellung oder Verfahrbarkeit
der Haltemittel quer zur Teiletransportrichtung, z. B. für Doppelteile, ausgerüstet
werden. Die jeweiligen Funktionen können durch Eigenantriebe an der Quertraverse oder
mittels stationären Antrieben über den Gelenkarm erfolgen.
[0019] Während dem eigentlichen Umformvorgang befindet sich die Gelenkarmtransportvorrichtung
in einer Parkstellung im Ständerbereich. Die vorgeschlagene Ausführung zeigt eine
sehr günstige, schmale Bauform welche sich vorteilhaft auf die Gestaltung der Pressenständer
auswirkt. Diese können ausschließlich nach der Lehre der Festigkeit dimensioniert
werden und benötigen keine zusätzliche Breite für die Transportvorrichtung.
[0020] Die Bewegungsübertragung vom ersten zum zweiten Gelenkarmteil erfolgt über eine feste
Übersetzung. Dies ermöglicht eine den Umformstufen und den unterschiedlichen Werkzeugen
angepasste Übersetzung, und somit eine bewegungsoptimierte und ruckfreie Fahrkurve.
[0021] Die Erfindung ist auch in einer Pressenstraße, einer Transferpresse, einem Simulator
oder dergleichen einsetzbar.
[0022] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels.
[0023] Die Figuren zeigen schematisch:
- Figur 1
- Transferpresse mit Gelenkarmtransportvorrichtung
- Figur 2
- Einzelheit Antrieb Gelenkarmtransportvorrichtung
- Figur 3
- wie Figur 2, jedoch in Schnittdarstellung
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0024] Beispielhaft ist in Figur 1 ein Ausschnitt einer Großteil-Stufenpresse 1 (auch als
Transfer- oder Mehrstufenpresse bezeichnet), bei der unter jedem Stößel nur ein Werkzeug
angeordnet ist, mit einer Transportvorrichtung zum Transportieren von Werkstücken
aus einer Bearbeitungsstation in die nachfolgende Bearbeitungsstation dargestellt.
Erkennbar sind das Kopfstück 2, Stößel 3 mit daran befestigtem Oberwerkzeug 4. Das
Unterwerkzeug 5 ist auf dem Pressentisch oder Schiebetisch 6 gespannt. An den Pressenständern
7 bis 10 ist die Gelenkarmtransportvorrichtung 11-14 befestigt und in unterschiedlichen
Funktionen dargestellt. Die am Pressenständer 7 angeordnete Gelenkarmtransportvorrichtung
11 zeigt eine Entnahme des umgeformten Werkstückes. Die dem Pressenständer 8 zugeordnete
Transportvorrichtung 12 befindet sich während dem Umformvorgang in Parkstellung. Die
Transportvorrichtung 13 hat ein Werkstück entnommen und transportiert dieses entlang
der Fahrkurve 15 zur nächsten Umformstufe. Schließlich legt die Gelenkarmtransportvorrichtung
14 das Werkstück in ein Unterwerkzeug 5 ein.
[0025] Die zur Nutzung der Freigängigkeit zwischen Ober- und Unterwerkzeug besonders günstige
Anordnung der Gelenkarmtransportvorrichtung ist gut erkennbar. Eine Überschneidung
der Bewegungen der Transportvorrichtung mit der Stößelbewegung wird vollkommen vermieden
und somit ist eine Verbreiterung der Presse zur Schaffung eines Freiraumes für die
Transportvorrichtung nicht erforderlich.
[0026] Die Fahrkurven 15 und 16 zeigen anschaulich die günstigen Verhältnisse für ein sehr
flaches Einfahren, Austragen und Einlegen der Werkstücke. Dabei zeigt die Fahrkurve
16 die Bewegung des Gelenkarmes ohne Werkstück. Die Fahrkurve 15 zeigt den Werkstücktransport.
[0027] Jeweils paarweise und spiegelbildlich gegenüberliegend sind die Gelenkarmtransportvorrichtungen
an den Pressenständern angeordnet. Verbunden sind die Vorrichtungen durch eine Quertraverse
17, auf der die Werkstückhaltemittel 18 befestigt sind.
[0028] Die Vorderansicht der Gelenkarmtransportvorrichtung zeigt Figur 2. Diese besteht
aus den Gelenkarmteilen 19 und 20. Zum Antrieb der beiden Gelenkarmteile sind 2 Antriebe
21 und 22 vorgesehen, die die Zahnräder 23 und 24 in eine Drehbewegung versetzen oder
in Ruhestellung halten. Diese Zahnräder 23 und 24 wirken derart auf die Zahnstangen
25 und 26 ein, dass diese eine entsprechende vertikale Bewegung ausführen.
[0029] Der nach unten gerichtete Teil der Zahnstangen 25 und 26 wirkt gemeinsam auf das
Zahnrad 27. Mit diesem Zahnrad 27 ist der Gelenkarm 19 fest verbunden mit einem gemeinsamen
Bewegungsmittelpunkt 28.
[0030] Die Bewegungsabläufe des Gelenkarms 19 sind aus Tabelle 46 zu ersehen. Dargestellt
sind jedoch nur die Bewegungen die sich im Antriebsfall durch gleiche Drehzahlen der
Antriebe 21 und 22 ergeben. Wenn z. B. beide Antriebe 21 und 22 mit gleicher Drehzahl
rechts drehen, so bewirkt dieses über den Antriebsstrang 23, 24, 25, 26 ein rechts
drehen des Zahnrades 27 und damit auch eine rechts gerichtete Schwenkbewegung des
mit Zahnrad 27 verbundenen Gelenkarm 19. In der vertikalen (Y-) Achse findet in diesem
Fall keine Bewegung statt. Eine Bewegungsüberlagerung, d. h. Schwenken und vertikale
Bewegung, wird z.B. durch Stillstand von Antrieb 21 und Drehen von Antrieb 22 erreicht.
Wie aus der Tabelle 46 zu ersehen, ist durch entsprechende Drehung oder Stillstand
nur der Antriebe 21 und 22 jede beliebige Fahrkurve in einer Ebene erreichbar. Große
Transportwege sind mit der vorgeschlagenen Gelenkarmtransportvorrichtung problemlos
ausführbar. Die identischen Bewegungsabläufe sind natürlich auch mit anderen Antriebskomponenten
erreichbar. Werden z.B. die Zahnräder 23 und 24 und die Zahnstangen 25 und 26 durch
getrennt angetriebene Zahnriemen mit entsprechenden Zahnriemenscheiben ersetzt, so
können exakt die gleichen Bewegungen gefahren werden.
[0031] Die Weiterleitung der Schwenkbewegung des ersten Gelenkarmteils 19 an den zweiten
Gelenkarmteil 20 ist aus Figur 3 zu ersehen. Das Zahnrad 30, welches sich im ersten
Gelenkarmteil 19 befindet, ist über Achse 45 mit dem Schlitten 29 verbunden. Das Zahnrad
30 steht in Wirkverbindung mit den Zahnrädern 31 bis 34. Das Zahnrad 34 ist fest mit
dem zweiten Gelenkarmteil 20 verbunden. Wird über den Antriebsstrang 23,24,25,26 eine
Schwenkbewegung des ersten Gelenkarmteils 19 eingeleitet, so erzeugt diese eine sich
abwälzende Drehbewegung der Zahnräder 31, 32,33, 34 und durch die feste Verbindung
mit Zahnrad 34 die entsprechende Schwenkung des zweiten Gelenkarmteils 20 um die Drehachse
35.
[0032] Zur Schwenkbewegung der Quertraverse 17 um die Achse 38 treibt ein am Antrieb 36
befestigtes Zahnritzel 39 das Zahnrad 40 an, welches die Bewegung auf die Kegeltriebe
41 bis 44 weiterleitet.
[0033] Antrieb 37 kann über ein zweites System von Kegeltrieben, die in den Hohlwellen der
Kegeltriebe 41 bis 43 für das Schwenken gelagert sind, ein evtl. erforderliches auseinander
fahren der Werkstückhaltemittel 18 für Doppelteile ausführen.
[0034] Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene und dargestellte Ausführungsbeispiel
beschränkt. Sie umfasst auch alle fachmännischen Ausgestaltungen im Rahmen des geltenden
Anspruches 1.
Bezugszeichenliste
[0035]
- 1
- Großteil-Stufenpresse
- 2
- Kopfstück
- 3
- Stößel
- 4
- Oberwerkzeug
- 5
- Unterwerkzeug
- 6
- Schiebetisch
- 7
- Pressenständer
- 8
- Pressenständer
- 9
- Pressenständer
- 10
- Pressenständer
- 11
- Gelenkarmtransport- vorrichtung
- 12
- Gelenkarmtransport- vorrichtung
- 13
- Gelenkarmtransport- vorrichtung
- 14
- Gelenkarmtransport- vorrichtung
- 15
- Fahrkurve mit Werkstück
- 16
- Fahrkurve ohne Werkstück
- 17
- Quertraverse
- 18
- Werkstückhaltemittel
- 19
- Gelenkarmteil
- 20
- Gelenkarmteil
- 21
- Antrieb
- 22
- Antrieb
- 23
- Zahnrad
- 24
- Zahnrad
- 25
- Zahnstange
- 26
- zahnstange
- 27
- Zahnrad
- 28
- Drehpunkt
- 29
- Schlitten
- 30
- Zahnrad
- 31
- Zahnrad
- 32
- Zahnrad
- 33
- Zahnrad
- 34
- Zahnrad
- 35
- Drehpunkt
- 36
- Antrieb
- 37
- Antrieb
- 38
- Drehachse
- 39
- Zahnrad
- 40
- Zahnrad
- 41
- Kegeltrieb
- 42
- Kegeltrieb
- 43
- Kegeltrieb
- 44
- Kegeltrieb
- 45
- Achse
- 46
- Bewegungstabelle
- 47
- Schwenkwinkel
- 48
- Schwenkwinkel
1. Großteil-Stufenpresse (1) mit einer Vorrichtung zum Transportieren von Werkstücken,
wobei jede Bearbeitungsstation wenigstens eine, das Werkstück transportierende unabhängige
Transportvorrichtung aufweist und diese als ein Gelenkarm mit einer Quertraverse (17)
mit Werkstückhaltemittel (18) ausgebildet ist, wobei die Gelenkarmtransportvorrichtung
(11 bis 14) oberhalb der Teiletransportebene an den Pressenständern (7 bis 11) angeordnet
ist, wobei mittels regelbaren Hubantrieben in Wirkverbindung mit Getriebemittels eine
Hub- und /oder Schwenkbewegung ausführbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Gelenkarm aus zwei Gelenkarmteilen (19, 20) besteht, wobei der mit der Quertraverse
(17) verbundene Gelenkarmteil (20) kürzer ist als der erste Gelenkarmteil (19), dass
die Gelenkarmtransport vorrichtung derart angeordnet ist, dass die Schwenkbewegung
(48) im wesentlichen oberhalb des gemeinsamen Drehpunktes (35) ausgeführt werden kann
und dass ein regelbarer Antrieb (36) mit Getriebemittel (40 bis 44) vorgesehen ist,
damit die Quertraverse (17) über das Getriebemittel (40 bis 44) um eine Schwenkachse
(38) schwenkbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hubbewegung bzw. Senkbewegung eines Lagerschlittens (29) für den ersten Gelenkarmteil
(19) mittels zwei parallel angeordnete Zahnstangen (25, 26) erfolgt, die von wenigstens
zwei stationären Antriebsmotoren (21, 22) über Zahnräder (23, 24) antreibbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei parallel angeordnete Zahnstangen (25, 26) gemeinsam auf ein Antriebszahnrad
(27) für den ersten Gelenkarmteil (19) einwirken, derart, dass eine Hub- und Senkbewegung
eines Tragschlittens (29) und/oder eine Schwenkbewegung eines an dem Tragschlitten
(29) gelagerten Gelenkarmes einstellbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Gelenkarmteil 19 eine Schwenkbewegung mit einem in seinem Betrag regelbaren
Schwenkwinkel 47 ausführt und dieser um ein konstantes Verhältnis kleiner ist als
der Schwenkwinkel (48) des zweiten Gelenkarmteils (20)
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein regelbarer Antrieb (37) zur Lageveränderung der Werkstückhaltemittel (18) dient.
1. Large-part multi-station press (1) having a device for transporting workpieces, wherein
each processing station has at least one independent transport device which transports
the workpiece and is designed as an articulated arm having a cross member (17) with
workpiece-holding means (18), wherein the articulated arm transport device (11 to
14) is arranged above the parts transport plane on the press columns (7 to 11), wherein
a lifting and/or pivoting movement can be performed by means of controllable lift
drives in interaction with transmission means, characterized in that the articulated arm consists of two articulated arm parts (19, 20), wherein the articulated
arm part (20) connected to the cross member (17) is shorter than the first articulated
arm part (19), in that the articulated arm transport device is arranged in such a way that the pivoting
movement (48) can be performed essentially above the common pivot point (35), and
in that a controllable drive (36) having transmission means (40 to 44) is provided so that
the cross member (17) can be pivoted about a pivot axis (38) via the transmission
means (40 to 44).
2. Device according to Claim 1, characterized in that a lifting movement or lowering movement of a support slide (29) for the first articulated
arm part (19) is effected by means of two racks (25, 26) which are arranged in parallel
and can be driven by at least two stationary drive motors (21, 22) via gears (23,
24).
3. Device according to Claims 1 and 2, characterized in that two racks (25, 26) arranged in parallel act jointly on a drive gear (27) for the
first articulated arm part (19) in such a way that a lifting and lowering movement
of a supporting slide (29) and/or a pivoting movement of an articulated arm mounted
on the supporting slide (29) can be set.
4. Device according to Claims 1 to 3, characterized in that the first articulated arm part (19) performs a pivoting movement with a pivoting
angle (47) which can be controlled in its magnitude, and said pivoting angle (47)
is smaller than the pivoting angle (48) of the second articulated arm part (20) by
a constant ratio.
5. Device according to Claim 1, characterized in that a controllable drive (37) serves to vary the position of the workpiece-holding means
(18).
1. Presse à étage à large cadre (1) comprenant un dispositif pour transporter des pièces,
chaque poste d'usinage présentant au moins un dispositif de transport indépendant
transportant la pièce, et celui-ci étant réalisé sous forme de bras articulé avec
une traverse (17) ayant des moyens de retenue de pièce (18), le dispositif de transport
à bras articulé (11 à 14) étant disposé au-dessus du plan de transport des pièces
sur les supports de presse (7 à 11), un mouvement de levage et/ou de pivotement pouvant
être effectué au moyen d'entraînements de levage réglables en liaison fonctionnelle
avec des moyens d'engrenage, caractérisée en ce que le bras articulé se compose de deux parties de bras articulé (19, 20), la partie
de bras articulé (20) connectée à la traverse (17) étant plus courte que la première
partie de bras articulé (19), en ce que le dispositif de transport à bras articulé est disposé de telle sorte que le mouvement
de pivotement (48) puisse être effectué essentiellement au-dessus du pivot commun
(35) et en ce qu'un entraînement réglable (36) avec des moyens d'engrenage (40 à 44) est prévu, afin
que la traverse (17) puisse pivoter par le biais du moyen d'engrenage (40 à 44) autour
d'un axe de pivotement (38).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un mouvement de levage ou d'abaissement d'un chariot de palier (29) pour la première
partie de bras articulé (19) a lieu au moyen de deux crémaillères parallèles (25,
26), qui peuvent être entraînées par au moins deux moteurs d'entraînement stationnaires
(21, 22) par le biais de roues dentées (23, 24).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que deux crémaillères parallèles (25, 26) agissent en commun sur une roue dentée d'entraînement
(27) pour la première partie de bras articulé (19), de telle sorte qu'un mouvement
de levage et d'abaissement d'un chariot porteur (29) et/ou un mouvement de pivotement
d'un bras articulé monté sur le chariot porteur (29) puisse être ajusté.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la première partie de bras articulé (19) effectue un mouvement de pivotement avec
un angle de pivotement (47) de valeur réglable, et celui-ci est plus petit, d'un rapport
constant, que l'angle de pivotement (48) de la deuxième partie de bras articulé (20).
5. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un entraînement réglable (37) sert à faire varier la position des moyens de retenue
de pièce (18).