Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine handgehaltene Arbeitsmaschine, insbesondere Kettensäge,
Heckenschere, Laubgebläse, Rasenkantenschneider, Trennschleifer oder dgl. mit wenigstens
einem Verbrennungsmotor, der im Betrieb eine Versorgungsspannung benötigt, und einem
Spannungsgenerator, der eine von der Drehzahl des Verbrennungsmotors abhängige Generatorspannung
abgibt, die zur Erzeugung der Versorgungsspannung dient. Dabei wird in der Regel die
Versorgungsspannung zur Bereitstellung einerseits einer Zündspannung und andererseits
einer Steuerungsspannung verwendet. Die Zündspannung liefert die notwendige elektrische
Energie, um den Verbrennungsvorgang im Motor zu entzünden. Dagegen wird durch die
Steuerungsspannung eine elektrische / elektronische Steuerung bzw. Regelung des Verbrennungsmotors
ermöglicht. Auch kann die Steuerungsspannung bei einer vorhandenen Motormanagements
dazu dienen, evtl. ein Ventil oder elektrischen Verbraucher (Griffheizung etc.) oder
dgl. zu betätigen.
Stand der Technik
[0002] Bei solchen handgehaltenen Arbeitsmaschinen ist nun das Problem bekannt, dass die
benötigte Versorgungsspannung gerade in der Startphase nicht ausreichend vom Spannungsgenerator
erzeugt werden kann, um sowohl die erforderliche Zündspannung, als auch die notwendige
Steuerungsspannung bereit zu stellen. Folglich wird in der Regel die vom Spannungsgenerator
erzeugte Energie - in dieser Situation - für die erforderliche Zündenergie verwendet.
Da aber in der Startphase dann nicht die notwendige Steuerungsspannung für die elektrische
/ elektronische Steuerung bzw. Regelung des Verbrennungsmotors anliegt, verschlechtert
sich das Startverhalten des Verbrennungsmotors. Dabei wird gerade durch das Anspringverhalten
der handgehaltenen Arbeitsmaschinen der Bedienungskomfort der Maschinen entscheidend
begründet.
[0003] So ist aus der Druckschrift
DE 295 06 350 U1 eine besondere, aufwendige Schaltungsanordnung bekannt, die es ermöglicht, die Elektronik
der handgehaltenen Arbeitsmaschinen in der kritischen Startphase mit der notwendigen
Steuerungsspannung (Nenngleichspannung) zu versorgen. Dabei wird durch die erfindungsgemäße
Schaltung ein Teil der Zündenergie zu Steuerungsfunktionen abgezweigt, wodurch die
vorhandene Zündenergie nicht konstant bleibt. Hierdurch wird wiederum das Startverhalten
des Verbrennungsmotors negativ beeinflusst, was sich jedoch nicht ohne weiteres vermeiden
lässt. Reicht hierbei nämlich die vorhandene Zündenergie nicht für eine Entzündung
des komprimierten Treibstoffgemisches im Verbrennungsraum des Motors aus, weil ein
Teil der vom Generator erzeugten Spannung für die Steuerung verwendet wird, so führt
dieses zu einer Fehlzündung, die auch nicht mehr durch die vorhandene Steuerung auszugleichen
ist. Folglich ist man ebenfalls bemüht, auch die Zündenergie konstant zu halten. Dieses
Ziel wird jedoch nicht durch die erfindungsgemäße Schaltung erreicht. Des Weiteren
reicht die durch diese Lösung abgezweigte Steuerungsspannung nicht dafür aus, um eine
elektrische Einspritzung für den Verbrennungsmotor zu realisieren. Das Dokument
US 4720638 schlägt daher die Verwendung eines Spannungsreglers vor, der auch den Ladevorgang
überwacht.
[0004] Die
DE 34 16 663 A1 offenbart eine handgehaltene Arbeitsmaschine mit einem Verbrennungsmotor, der im
Betrieb eine Versorgungsspannung benötigt, und einem Spannungsgenerator, der eine
von der Drehzahl des Verbrennungsmotors abhängige Generatorspannung abgibt, die zur
Erzeugung der Versorgungsspannung dient. Diese bekannte handgehaltene Arbeitsmaschine
ist elektrisch mit einer Spannungsquelle verbunden, die beim Starten des Verbrennungsmotors
die Zündspannung und Steuerungsspannung bereitstellt.
[0005] Ein ähnliches Anlasssystem für Brennkraftmaschinen ist aus der
DE 16 13 852 bekannt.
Darstellung der Erfindung, Aufgabe, Lösung, Vorteile
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine handgehaltene Arbeitsmaschine
der eingangs genannten Art zur Verfügung zu stellen, die ohne eine aufwendige Startschaltung
für die kritische Startphase des Verbrennungsmotors auskommt und bei der trotzdem
die benötigte, konstante Steuerungsspannung für den Motor vorhanden ist, um ein optimales
Startverhalten zu erzielen.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
[0008] Zu diesem Zweck ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass die handgehaltene Arbeitsmaschine
elektrisch mit einer zusätzlichen Spannungsquelle verbunden ist. Diese Spannungsquelle
liefert die vor und bei dem Starten des Verbrennungsmotors benötigte Versorgungsspannung
für den Verbrennungsmotor. Somit kann ein optimales Startverhalten des Motors erreicht
werden, da die Versorgungsspannung immer konstant vorhanden ist und nicht von der
erzeugten Generatorspannung abhängt, die ihrerseits von der Motordrehzahl -zumindest
im unteren Drehzahlbereich - abhängig ist. Gerade beim Startvorgang des Motors kann
so eine schnelle Anhebung auf die gewünschte Leerlaufdrehzahl bewirkt werden, die
dann weiter von der elektrischen / elektronischen Motorsteuerung bzw. -regelung überwacht
und konstant gehalten werden kann. Ebenfalls kann die zusätzliche Spannungsquelle
so bemessen sein, dass sie auch ausreicht, um eine evtl. vorhandene Motorsteuerung
und/oder Einspritzanlage anfangs mit Energie zu versorgen. Hierdurch wird nicht nur
das Startverhalten entscheidend verbessert, sondern auch der Treibstoffverbrauch in
dieser Phase deutlich gesenkt und die Umwelt mit weniger Schadstoffen belastet. Sobald
der Verbrennungsmotor mit der vorgegeben Leerlaufdrehzahl arbeitet, liefert der Spannungsgenerator
eine ausreichende Generatorspannung, die es ermöglicht, die Steuerungsspannung konstant
zu halten. Damit braucht auch die zusätzliche Spannungsquelle keine weitere Energie
mehr liefern.
[0009] Vorzugsweise Weitergestaltungen der handgehaltenen Arbeitsmaschine sind in den Ansprüchen
2 bis 9 beschrieben.
[0010] In der erfindungsgemäßen handgehaltenen Arbeitsmaschine teilt sich die im Betrieb
des Verbrennungsmotors benötigte Versorgungsspannung in eine Zündspannung und eine
Steuerungsspannung auf. Vor und beim Starten des Motors wird nur von der zusätzlichen
Spannungsquelle die benötigte Steuerungsspannung geliefert. Dadurch ist es möglich,
die zusätzliche Spannungsquelle in Hinsicht auf ihre elektrische Leistung und äußeren
Abmessungen möglichst gering zu dimensionieren. Die erforderliche Zündspannung wird
ausschließlich durch den Spannungsgenerator erzeugt, der dafür, wie bereits zuvor
erwähnt, in den unteren Drehzahlen eine ausreichende Generatorspannung abgibt.
[0011] Erfindungsgemäß ist die von der zusätzlichen Spannungsquelle gelieferte Spannung
unabhängig von der Drehzahl des Verbrennungsmotors. Dadurch ist eine immer gleichbleibende,
konstante Spannung vorhanden, die besonders bei empfindlicher Elektronik, z. B. für
die Motorsteuerung bzw. -regelung von Bedeutung ist. Ist nämlich die von der zusätzlichen
Spannungsquelle gelieferte Spannung zu gering, so führt das dazu, dass die Elektronik
nicht oder nur bedingt funktioniert. Bei einer zu hohen Spannung, die gerade durch
hohe Motordrehzahl bewirkt wird, kann dieses dagegen leicht zu einer Zerstörung der
Elektronik führen.
[0012] Zweckmäßigerweise weist die zusätzliche Spannungsquelle bei einem weiteren Ausführungsbeispiel
der handgehaltenen Arbeitsmaschine wenigstens einen Akkumulator auf, der wiederaufladbar
ist. Um eine Aufladung des Akkumulators zu bewirken, kann er entweder durch ein externes
Ladegerät oder durch den Spannungsgenerator der Arbeitsmaschine mit einer nachgeordneten
Ladeschaltung wiederaufgeladen werden. Das externe Ladegerät kann bei dieser Variante
entweder über einen Stecker mit dem Akkumulator elektrisch verbunden werden oder der
Akkumulator wird aus der Arbeitsmaschine entfernt und dann direkt an das externe Ladegerät
angeschlossen. Bei der anderen Variante, bei dem der Akkumulator über den Spannungsgenerator
der Arbeitsmaschine aufgeladen wird, gibt der Akkumulator vor dem Startvorgang erst
die benötigte Steuerungsspannung ab, um dann nach dem erfolgreichen Start des Motors
wieder durch die vorhandene, ausreichende Generatorspannung aufgeladen zu werden.
Zu diesem Zweck ist eine Ladeschaltung in der Arbeitsmaschine vorgesehen, die den
Aufladevorgang des Akkumulators ermöglicht und regelt. Es versteht sich von selbst,
dass der Akkumulator nur aufgeladen werden kann, wenn die erzeugte Generatorspannung
hoch genug ist, d.h. sie reicht aus, um einerseits die notwendige Versorgungsspannung
bereitzustellen und andererseits, um auch die Ladespannung für den Akkumulator zu
liefern. Dafür muss der Motor jedoch die erforderliche Drehzahl erreicht haben.
[0013] Gemäß einer anderen Weiterbildung der handgehaltenen Arbeitsmaschine weist die zusätzliche
Spannungsquelle wenigstens eine Batterie auf. Diese Batterie ist im Gegensatz zum
Akkumulator nicht wiederaufladbar und wird somit ausgewechselt, wenn ihre Spannung
nicht mehr ausreicht, um den Startvorgang des Verbrennungsmotors zu unterstützen.
Da die Batterie nur die erforderliche Steuerungsspannung beim Startvorgang zu liefern
hat kann sie für zahlreiche Startvorgänge benutzt werden. So können aus Gewichts-
und Kostengründen handelsübliche Batterien, wie z. B. Micro-, Mignon-, Block-, 9Volt-Block-Batterien
etc. zum Einsatz kommen.
[0014] Bei einer Weiterbildung der Arbeitsmaschine ist die Batterie nicht in der Maschine
integriert, da sie sonst schwerer auszutauschen wären. Vorteilhafterweise kann bei
der Verwendung eines Akkumulators als zusätzliche Spannungsquelle dieser auch gut
in der Maschine integriert sein, da ein Austausch des Akkumulators i. d. R. nicht
erforderlich ist, da er eben wiederaufladbar ist. Somit ist die zusätzliche Spannungsquelle
gut vor Staub, Wasser u. a. äußeren Einflüssen geschützt und sicher in der Maschine
angeordnet.
[0015] Bei einer anderen Weiterbildung der Arbeitsmaschine ist die zusätzliche Spannungsquelle
an- oder einsteckbar an bzw. in das Gehäuse der handgehaltenen Arbeitsmaschine. Diese
Weiterbildung kann besonders bei einer vorhandenen Batterie als zusätzliche Spannungsquelle
von Vorteil sein. Hierdurch wird ein einfacher Austausch der zusätzlichen Spannungsquelle
ermöglicht, falls diese verbraucht sein sollte. Natürlich kann auch durch diese Maßnahme
ein Akkumulator einfach ausgewechselt werden. Hierfür kann die Arbeitsmaschine mit
einem offenen oder geschlossenen Batteriefach versehen sein. Bei einem geschlossenen
Batteriefach schützt der Deckel die darunterliegende Batterie bzw. den Akkumulator
vor äußeren Umwelteinflüssen.
[0016] Eine zweckmäßige Weiterbildung der handgehaltenen Arbeitsmaschine sieht vor, dass
eine Kontrollvorrichtung vorgesehen ist, die den Ladezustand der zusätzlichen Spannungsquelle
überwacht und durch ein optisches und/oder akustisches Signal wiedergibt. Somit ist
es durch die Kontrollvorrichtung möglich, die zusätzliche Spannungsquelle entweder
rechtzeitig zu erneuern oder wieder aufzuladen, falls die vorhandene Energie der Spannungsquelle
weitestgehend verbraucht ist. Diese Kontrollvorrichtung kann aber auch dazu dienen,
den Aufladevorgang eines Akkumulators zu überwachen und entsprechend anzuzeigen. So
können z.B. unterschiedlich farbige LEDs oder Lämpchen verwendet werden, die durch
Rot einen kritischen Zustand der zusätzlichen Spannungsquelle anzeigen und durch Grün
den ordnungsgemäßen Zustand signalisieren. Ebenfalls kann durch die Kontrollvörrichtung
die Spannungshöhe der zusätzlichen Spannungsquelle in digitaler oder analoger Weise
angezeigt werden.
[0017] Des Weiteren wird eine Weiterbildung der handgehaltenen Arbeitsmaschine vorgeschlagen,
bei der die zusätzliche Spannungsquelle durch einen Start / Stop-Schalter zu- und
abschaltbar ist. Durch diesen Schalter kann verhindert werden, dass die Elektronik
der Arbeitsmaschine die zusätzliche Spannungsquelle als ständigen Verbraucher belastet,
so dass sie nach kurzer Dauer bereits funktionsunfähig ist, obwohl die Maschine nicht
in Betrieb ist. Ebenso kann auch die zuvor beschriebene Kontrollvorrichtung mit dem
Schalter ein- und ausgeschaltet werden. Damit ein ungewolltes Anspringen des Verbrennungsmotors
verhindert wird, kann dieser Schalter auch dazu verwendet werden, die elektrische
Zündeinrichtung zu unterbrechen.
[0018] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass eine Kontrolleinrichtung
zur Erfassung der Lade- bzw. Nachlademöglichkeit der zusätzlichen Spannungsquelle
vorgesehen ist. Hierbei handelt es sich um eine Vorrichtung zur Erkennung, ob Batterien
oder Akkus verwendet werden, und damit um eine Steuereinrichtung, ob die verwendeten
Energiespeicher wieder aufladbar sind. Vorteilhafterweise wird bei Erkennung eines
Akkumulators die Ladung durch ein externes Ladegeräte und/oder durch den Spannungsgenerator
mit einer Ladeschaltung freigegeben, während bei Erkennung einer Batterie eine Ladung
bzw. Nachladung ausgeschlossen wird, um die bekannten mit der Ladung- bzw. Nachladung
von Batterien auftretenden Probleme zu vermeiden. Derartige Schaltungen sind bei Geräten
der Unterhaltungsindustrie an sich bekannt und erfassen anhand von Form- oder Kennzeichnungselementen
der Spannungsquelle die Möglichkeit bzw. Nichtmöglichkeit einer Ladung bzw. Nachladung.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0019] Nachstehend wird die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen in unterschiedlichen
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine dreidimensionale Ansicht eines nicht zur Erfindung gehörenden Beispiels
einer handgehaltenen Arbeitsmaschine, in Form einer Kettensäge, mit einer Steckverbindung
für die zusätzliche, extern angeordnete Spannungsquelle,
Fig. 2 eine dreidimensionale Ansicht einer vergleichbaren, aber erfindungsgemäßen
handgehaltenen Arbeitsmaschine, wie in Fig. 2, jedoch mit einer zusätzlichen Spannungsquelle
in einem speziellen Aufnahmefach in der Maschine und
Fig. 3 eine dreidimensionale Ansicht einer vergleichbaren, aber erfindungsgemäßen
handgehaltenen Arbeitsmaschine, wie in Fig. 1 sowie 2, jedoch mit einer zusätzlichen
integrierten Spannungsquelle innerhalb der Maschine.
Bester Weg zur Ausführung der Erfindung
[0020] In den Figur 1 bis 3 ist eine handgehaltene Arbeitsmaschine 100 in Form einer Motorkettensäge
dargestellt.
[0021] Bei dem Beispiel der Arbeitsmaschine 100 aus Figur 1 kommt eine zusätzliche Spannungsquelle
14 zum Einsatz, die extern vom Gehäuse 10 der Maschine 100 angeordnet ist. In dieser
Figur ist die zusätzliche Spannungsquelle 14 nicht eingezeichnet. Diese wird jedoch
über die dargestellte Steckverbindung 16 mittels eines elektrischen Leiters mit der
Maschine 100 verbunden. Die Steckverbindung 16 besteht dabei aus einem Stecker, der
mit einem geeigneten Gegenstecker an der Seite der zusätzlichen Spannungsquelle 14
über einen oder mehrere Leiter einen elektrischen Kontakt herstellen. Die zusätzliche
Spannungsquelle 14 kann aus einer handelsüblichen Batterie 14b oder Akkumulator 14a
bestehen. Ebenfalls ist es denkbar, dass es sich bei der zusätzlichen Spannungsquelle
14 um ein netzbetriebenes Spannungsgerät handelt, welches nach dem Start des Verbrennungsmotors
12 von der Arbeitsmaschine 100 getrennt wird. Über die eingebaute Kontrollvorrichtung
17 kann kontrolliert werden, ob die zusätzliche Spannungsquelle 14 noch ausreichend
Energie liefert oder nicht. Die Kontrollvorrichtung 17 kann dieses sowohl durch ein
optisches, als auch durch ein akustisches Signal dem Bediener anzeigen.
[0022] Aus dem Ausführungsbeispiel in Figur 2 wird deutlich, dass die zusätzliche Spannungsquelle
14 aus zwei handelsüblichen Akkumulatoren 14a bzw. Batterien 14b besteht. Diese sind
in dem dafür vorhandenen Aufnahmefach 15 angeordnet. Das Batteriefach 15 kann mit
einem nicht dargestellten Deckel verschlossen werden, damit die darunterliegende,
zusätzliche Spannungsquelle 14 (hier: Akkumulatoren 14a bzw. Batterien 14b) vor Schmutz,
Wasser etc. geschützt ist. Durch dieses innenliegende Batteriefach 15 ist es sehr
leicht möglich, die Akkumulatoren 14a bzw. die Batterien 14b auszuwechseln, sofern
sie verbraucht sind oder von einem externen Ladegerät aufgeladen werden müssen. Damit
die Spannungsquelle 14 nicht unnötig durch die nachgeschaltete Elektronik der Arbeitsmaschine
100 belastet wird, kann der Schalter 13 den elektrischen Kontakt unterbrechen. In
diesem Fall wird ebenfalls die Kontrollvorrichtung 17 ausgeschaltet, damit hierdurch
kein Ruhestrom aus der zusätzlichen Spannungsquelle 14 fließt. Sobald der Schalter
13 eingeschaltet wird, kann die Kontrollvorrichtung 17 die aktuelle Spannung der Spannungsquelle
14 anzeigen und der elektrische Kontakt zur Elektrik bzw. Elektronik der Arbeitsmaschine
100 ist vorhanden. Ebenfalls gibt der Schalter 13 auch die Zündeinrichtung frei, so
dass der Verbrennungsmotor 12 gestartet werden kann. Der Schalter 13 kann aber auch
mit einer zusätzlichen Tippstellung ausgestattet sein, bei der nur die Kontrollvorrichtung
17 eingeschaltet wird, um den Zustand der zusätzlichen Spannungsquelle 14 abzufragen.
[0023] In der Figur 3 ist die handgehaltene Arbeitsmaschine 100 mit einer integrierten,
zusätzlichen Spannungsquelle 14 gezeigt. Diese ist z.B. unter der Abdeckung 11 des
Gehäuses 10 angeordnet. Um trotzdem einen Wechsel der zusätzlichen Spannungsquelle
14 zu ermöglichen, ist die Abdeckung 11 mit Schnappverschlüssen an der Arbeitsmaschine
100 gesichert. Wie bereits erwähnt, ist es bei diesem Ausführungsbeispiel vorteilhaft,
wenn die zusätzliche Spannungsquelle 14 aus einem Akkumulator 14a besteht.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0024]
- 100
- Handgehaltene Arbeitsmaschine (Kettensäge)
- 10
- Gehäuse
- 11
- Abdeckung (Teil von 10)
- 12
- Verbrennungsmotor
- 13
- Start / Stop-Schalter
- 14
- Zusätzliche Spannungsquelle
- 14a
- Akkumulator
- 14b
- Batterie
- 15
- Aufnahmefach (für 14)
- 16
- Elektrischer Stecker mit Steckkontakten (für 14)
- 17
- Kontrollvorrichtung / -instrument (für 14)
1. Handgehaltene Arbeitsmaschine (100) mit wenigstens einem Verbrennungsmotor (12), der
im Betrieb eine Versorgungsspannung benötigt, und einem Spannungsgenerator, der eine
von der Drehzahl des Verbrennungsmotors (12) abhängige Generatorspannung abgibt, die
zur Erzeugung der Versorgungsspannung dient,
wobei die handgehaltene Arbeitsmaschine (100) elektrisch mit einer zusätzlichen Spannungsquelle
(14) verbunden ist, die vor und bei dem Starten des Verbrennungsmotors (12) eine benötigte
Steuerungsspannung zur elektrischen / elektronischen Steuerung bzw. Regelung des Verbrennungsmotors
(12) bereitstellt [Beschreibung Absatz [0001] und Absatz [0002], Zeile 26-40], wobei sich bei der handgehaltenen Arbeitsmaschine die im Betrieb des Verbrennungsmotors
(12) benötigte Versorgungsspannung in eine vor dem Starten des Verbrennungsmotors
(12) noch nicht vorhandene Zündspannung und die Steuerungsspannung teilt, und die
zusätzliche Spannungsquelle (14) nur die benötigte Steuerungsspannung vor und bei
dem Start des Motors (12) liefert und die erforderliche Zündspannung ausschließlich
durch den Spannungsgenerator erzeugt wird [Beschreibung, Paragraph [0008]], wobei die von der zusätzlichen Spannungsquelle (14) gelieferte Spannung unabhängig
von der Drehzahl des Verbrennungsmotors (12) ist [Anspruch 2 iVm. Beschreibung Paragraph [0001] und [0002], Zeilen 36-40, vgl. "Steuerspannung"].
2. Handgehaltene Arbeitsmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zusätzliche Spannungsquelle (14) wenigstens einen Akkumulator (14a) aufweist,
der wiederaufladbar ist.
3. Handgehaltene Arbeitsmaschine nach Anspruch 2
dadurch gekennzeichnet,
dass der Akkumulator (14a) entweder durch ein externes Ladegerät oder durch den Spannungsgenerator
mit einer nachgeordneten Ladeschaltung wiederaufladbar ist.
4. Handgehaltene Arbeitsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3
dadurch gekennzeichnet,
dass die zusätzliche Spannungsquelle (14) wenigstens eine auswechselbare Batterie (14b)
aufweist.
5. Handgehaltene Arbeitsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4
dadurch gekennzeichnet,
dass die zusätzliche Spannungsquelle (14) in der handgehaltenen Arbeitsmaschine (100)
integriert ist.
6. Handgehaltene Arbeitsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5
dadurch gekennzeichnet,
dass die zusätzliche Spannungsquelle (14) an- oder einsteckbar an bzw. in das Gehäuse
(10) der handgehaltenen Arbeitsmaschine (100) ist.
7. Handgehaltene Arbeitsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Kontrollvorrichtung (17) vorgesehen ist, die den Ladezustand der zusätzlichen
Spannungsquelle (14) überwacht und durch ein optisches und/oder akustisches Signal
wiedergibt.
8. Handgehaltene Arbeitsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Kontrollvorrichtung zur Erfassung der Lade- bzw. Nachlademöglichkeit der zusätzlichen
Spannungsquelle (14) vorgesehen ist.
9. Handgehaltene Arbeitsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8
dadurch gekennzeichnet,
dass die zusätzliche Spannungsquelle (14) durch einen Start / Stop-Schalter (13) zu- und
abschaltbar ist.
1. A handheld work machine (100), comprising at least one combustion engine (12) which
in operation requires a supply voltage, and a voltage generator which supplies a generator
voltage that depends on the rotary speed of the combustion engine (12) and is used
to generate the supply voltage, wherein the handheld work machine (100) is electrically
connected to an additional voltage source (14) which, prior to and upon starting the
combustion engine (12), provides a required control voltage for electrically/electronically
controlling or regulating the combustion engine (12), wherein the supply voltage required
during the operation of the combustion engine (12) in the handheld work machine is
divided into an ignition voltage, which is not present yet prior to starting the combustion
engine (12), and into the control voltage, and the additional voltage source (14)
only supplies the required control voltage prior to and upon starting the engine (12),
and the required ignition voltage is generated exclusively by the voltage generator,
wherein the voltage supplied by the additional voltage source (14) is independent
of the rotary speed of the combustion engine (12).
2. The handheld work machine according to claim 1 characterized in that the additional voltage source (14) has at least one rechargeable battery (14a) that
can be recharged.
3. The handheld work machine according to claim 2, characterized in that the rechargeable battery (14a) is rechargeable either by an external charging set
or by the voltage generator with a charging circuit arranged downstream.
4. The handheld work machine according to any one of the claims 1 to 3, characterized in that the additional voltage source (14) has at least one replaceable battery (14b).
5. The handheld work machine according to any one of the claims 1 to 4, characterized in that the additional voltage source (14) is integrated in the handheld work machine (100).
6. The handheld work machine according to any one of the claims 1 to 5, characterized in that the additional voltage source (14) can be plugged in at or into the housing (10)
of the handheld work machine (100).
7. The handheld work machine according to any one of the claims 1 to 6, characterized in that a monitoring device (17) is provided which monitors the charge state of the additional
voltage source (14) and indicates the charge state by an visual and/or acoustic signal.
8. The handheld work machine according to any one of the claims 1 to 7, characterized in that a monitoring device is provided for detecting the charge or recharge option of the
additional voltage source (14).
9. The handheld work machine according to any one of the claims 1 to 8, characterized in that the additional voltage source (14) can be switched on and off by means of a start/stop
switch (13).
1. Machine de travail portable (100) comportant au moins un moteur à combustion interne
(12), qui requiert en fonctionnement une tension d'alimentation, et un générateur
de tension, qui délivre une tension de générateur dépendant de la vitesse de rotation
du moteur à combustion interne (12), qui sert à générer la tension d'alimentation,
dans laquelle la machine de travail portable (100) est reliée électriquement à une
source de tension (14) supplémentaire, qui avant et lors du démarrage du moteur à
combustion interne (12) fournit une tension de commande requise à l'unité de commande,
respectivement de régulation électrique/électronique du moteur à combustion interne
(12), dans laquelle sur la machine de travail portable la tenson d'alimentation requise
lors du fonctionnement du moteur à combustion interne (12) se divise en une tension
d'allumage n'étant pas encore présente avant le démarrage du moteur à combustion interne
(12) et la tension de commande, et la source de tension (14) supplémentaire délivre
seulement la tension de commande requise avant et lors du démarrage du moteur (12)
et la tension d'allumage requise est produite exclusivement par le générateur de tension,
dans laquelle la tension fournie par la source de tension supplémentaire (14) est
indépendante de la vitesse de rotation du moteur à combustion interne.
2. Machine de travail portable selon la revendication 1, caractérisée en ce que la source de tension supplémentaire (14) présente au moins un accumulateur (14a),
qui peut être rechargé.
3. Machine de travail portable selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'accumulateur (14a) peut être rechargé soit par un appareil de charge externe, soit
par le générateur de tension avec un circuit de charge disposé en aval.
4. Machine de travail portable selon une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la tension d'alimentation supplémentaire (14) présente au moins une batterie remplaçable
(14b).
5. Machine de travail portable selon une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la source de tension supplémentaire (14) est intégrée dans la machine de travail
portable (100).
6. Machine de travail portable selon une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la source de tension supplémentaire (14) peut être enfichée sur ou dans le logement
(10) de la machine de travail portable (100).
7. Machine de travail portable selon une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que un dispositif de contrôle (17) est prévu, qui supervise l'état de charge de la source
de tension supplémentaire (14) et le restitue par un signal optique et/ou acoustique.
8. Machine de travail portable selon une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que un dispositif de contrôle pour détecter la possibilité de charge ou de recharge de
la source de tension supplémentaire (14) est prévu.
9. Machine de travail portable selon une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la source de tension supplémentaire (14) peut être mise en service et hors service
par un interrupteur marche/arrêt (13).