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EP 1 683 733 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.03.2009 Patentblatt 2009/12 |
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Anmeldetag: 25.01.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung zur Sicherung von durch ein Verschlusselement verschlossenen Kunststoffbehältern
Guarantee seal for a plastic container closed by a closure element
Dispositif de protection pour récipient en matière plastique fermé d'un élément de
fermeture
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.07.2006 Patentblatt 2006/30 |
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Patentinhaber: Spritzgusswerk KG Richard Rassbach GmbH & Co. |
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13509 Berlin (DE) |
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Erfinder: |
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- Hellwig, Herbert,
c/o Spritzgusswerk KG
13509 Berlin (DE)
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Vertreter: Hoffmann, Klaus-Dieter |
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Kurfürstendamm 40-41 10719 Berlin 10719 Berlin (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-U1- 29 505 551
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DE-U1- 29 715 566
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Sicherung von durch ein Verschlußelement
verschlossenen Kunststoffbehältern gegen unbefugte Erstöffnung, deren oberer Rand
ein umlaufendes, mit der Behälterwand einstückig ausgebildetes und den umlaufenden
Rand des Verschlußelementes abeckendes Schutzelement umfaßt, durch das die Abnahme
des Verschlußelementes behindert ist und das mindestens eine Ausnehmung aufweist,
die sich teilweise über die Umfangslänge des Verschlußelementes erstreckt und in die
eine Abreißlasche eingepaßt ist, deren obere Kante und untere Kante mit der oberen
Kante bzw. der unteren Kante des Schutzelementes jeweils in einer Ebene liegen (fluchten)
und die an der umfangsmäßigen Innenoberfläche eine über Sollbruchstellen mit der Behälterwand
verbundene Auskragung aufweist und deren Außenumfang von außenliegenden Flächenabschnitten
einer Vielzahl umfangsmäßig im gleichen Abstand zueinander angeordneter, jeweils in
einer gleichen Höhe über die umfangsmäßige Außenfläche des Schutzelementes in radialer
Richtung - gesehen in der Draufsicht des Behälters - vorragender zinnenartiger Erhebungen
der Abreißlasche gebildet ist, wobei die den Außenumfang der Abreißlasche bildenden
jeweiligen äußeren Flächenabschnitte der zinnenartigen Erhebungen eine sich in Umfangsrichtung
erstreckende Kennzeichnungsfläche bilden und die Abreißlasche nach ihrem Entfernen
der Rand des Verschlußelementes dem Öffnungsgriff zugänglich macht.
[0002] Bei einer bekannten, auf die Anmelderin zurückgehenden Vorrichtung der eingangs erwähnten
Art (
DE 197 37 900 C2 und
EP 0 899 205 B1) weist die Abreißlasche, deren umfangsmäßige Außenfläche von einer Vielzahl umfangsmäßig
im gleichen Abstand zueinander angeordneter, jeweils in einer gleichen geringfügigen
Höhe über die umfangsmäßige Außenfläche des Schutzelementes in Richtung zur gemeinsamen
Normalen auf die Behälterwand vorragender zinnenartiger Erhebungen gebildet ist, unterschiedlich
dicke Wandstärken über ihre umfangsmäßige Länge auf und die Abreißlasche ist beidseitig
ihrer Auskragung im Bereich der stufenförmigen Ausnehmung mit der Lascheninnenfläche
über Sollbruchstellen auch mit dem Schutzelement halterungsmäßig verbunden. Da ungleichmäßige
Wandungsdicken bei der Fertigung unterschiedliche Kontraktionswirkungen erfahren und
somit unterschiedlich materialmäßig schwinden, können bei der bekannten Vorrichtung
die äußeren Flächenabschnitte der Erhebungen, die die sich in Umfangsrichtung des
Abreißlasche erstreckende Kennzeichnungsfläche (Druck- und/oder Etikettierfläche)
bilden, unerwünschte Materialeinfälle oder Senkungen aufweisen, was z.B. ein fehlerfreies
Etikettieren nicht möglich macht, d.h. ein nicht glatt aufgezogenes Etikett zur Folge
haben kann. Entsprechende Beintrachugungen konnen auch bei der Bedruckung der umfangsmäßigen
Außenfläche der Abreißlasche auftreten.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten
Art zur Verfügung zu stellen, bei der die genannten Nachteile praktisch ausgeschlossen
werden können und die zugleich material- und energiesparender mit erhöhter Stabilität
und fertigungsoptimierend herstellbar ist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in Umfangsrichtung der Abreißlasche
deren Innenoberfläche und deren Außenoberfläche stets gleichbeabstandet zueinander
und - gesehen in Draufsicht auf die Abreißlasche in ihrer gehalterten Position - in
Schwingungslinien verlaufen, die zueinander spiegelbildlich sind, identische Schwingungen
aufweisen und in Umfangsrichtung um eine Schwingung zueinander versetzt sind, wobei
über die gesamte umfangsmäßige Länge der in Schwingungen geführten Abreißlasche gleichmäßiger
Wandstärke eine Materialkontraktion erzeugt ist, die eine Kontraktionssenke auf den
außenliegenden, die Kennzeichnungsfläche der Abreißlasche bildenden Flächenabschnitte
jeder zinnenartigen Erhebung der Abreißlasche ausschließt.
[0005] Vorzugsweise kann der Verlauf der Schwingungslinien der Innenoberfläche und der Außenoberfläche
der Abreißlasche periodisch pyramidenstumpfartige Schwingungskuppen aufweisen oder
rechteckkurvenartig oder in Form einer angenäherten Sinuskurve verhältnismäßig hoher
Schwingungsfrequenz ausgebildet sein.
[0006] Durch die Vermeidung unterschiedlicher Wandstärken der Abreißlasche der erfindungsgemäßen
Vorrichtung wird ein Materialschwund an dem Kennzeichnungsflächenabschnitt jeder Erhebung
der Abreißlasche vermieden. Außerdem ergibt sich in fertigungsoptimierender Weise
eine erhebliche Material- und Energieersparnis bei der Herstellung der Vorrichtung
im Spritzgußverfahren. Durch die Verminderung der Kontraktionswirkung im Kennzeichnungsflächenbereich
jeder Erhebung der Abreißlasche wird deren Stabilität verbessert, und es ergeben sich
zudem die Fertigung optimierende Zugriffszeiten.
[0007] Die Erfindung wird nun in Gegenüberstellung zum Stand der Technik nach der
DE 197 37 900 C2 und
EP 0 899 205 B1 anhand der Zeichnungen erläutert. In diesen sind:
Fig. 1 eine bruchstückartige Draufsicht einer Ausführungsform einer Vorrichtung nach dem
Stand der Technik gemäß der DE 197 37 900 C2 und EP 0 899 205 B1, bei der der Außenumfang der Abreißlasche, der von den außenliegenden Flächenabschnitten
der Erhebungen der Abreißlasche gebildet ist, - gesehen in radialer Richtung - von
der umfangsmäßigen Außenfläche des einstückig mit der Behälterwand ausgebildeten Schutzelementes
vorsteht,
Fig. 2 eine Draufsicht auf ein schematisch dargestelltes umfangsmäßiges Teilstück der Abreißlasche
der bekannten Vorrichtung gemäß Fig. 1, wobei die Auskragung der Abreißlasche nicht
dargestellt ist, und
Fig. 3, 4 und 5 jeweils eine Draufsicht auf ein schematisch dargestelltes Teilstück der Abreißlasche
von drei bevorzugten Ausführungsformen der erfindungsgemäß Vorrichtung.
[0008] Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform eines nach der
DE 197 37 900 C2 und der
EP 0 899 205 B 1 bekannten Kunststoffbehälters als Rundbehälter 1, dessen oberer Rand ein über
den größten Teil des Behälterumfangs umlaufendes Schutzelement 2 aufweist, das einstückig
mit der Behälterwand 3 ausgebildet ist. Das Schutzelement 2 deckt den umlaufenden
Rand eines auf den Behälter 1 aufzubringenden Verschlußelementes ab und behindert
die Abnahme des letzteren. Wie Fig. 1 verdeutlicht, weist das Schutzelement 2 eine
stufenförmige Ausnehmung 4 auf, die sich teilweise über die Umfangslänge des oberen
Rands des Behälters 1 und damit teilweise über die Umfangslänge des Verschlußelementes
erstreckt. In die stufenförmige Ausnehmung 4 ist eine Abreißlasche 5 in Form eines
perforationsartigen Originalitätsverschlusses eingepaßt, wobei eine sich von der unteren
Kante der Abreißlasche 5 erstreckende Auskragung 6 über Sollbruchstellen 7 mit der
Behälterwand 3 verbunden ist, die obere und die untere Kante der Abreißlasche 5 mit
der oberen bzw. unteren Kante des Schutzelementes 2 fluchten und Teile 8 der Abreißlasche
5 beidseitig ihrer Auskragung 8 mit ihrer Innenoberfläche 9 über Sollbruchstellen
10 halterungsmäßig mit stufenförmigen Absätzen 11 des Schutzelementes 3 verbunden
sind.
[0009] Die umfangsmäßige Außenfläche 13 der Abreißlasche 5 ist von einer Vielzahl zinnenartiger
Erhebungen 12 gebildet, die in Umfangsrichtung im gleichen Abstand zueinander angeordnet
sind. Die zinnenartigen Erhebungen 12, deren Grundriß pyramidenförmig ist, ragen jeweils
in einer gleichen geringfügigen Höhe über die umfangsmäßige Außenfläche 14 des Schutzelementes
2 in radialer Richtung - gesehen in Fig. 1 - vor derart, daß ihre jeweiligen umfangsmäßigen
äußeren Flächenabschnitte 13a auf einer Umfangslinie liegen und den Außenumfang 13
der Abreißlasche 5 und damit allein eine maschinell bedruckbare Kennzeichnungsfläche
bilden.
[0010] Wie Fig. 2 verdeutlicht, die schematisch ein umfangsmäßiges Teilstück der Abreißlasche
5 der bekannten Vorrichtung nach Fig. 1 in dem durch den Kreis X gekennzeichneten
Bereich zeigt, weist die Abreißlasche 5, deren Innenoberfläche plan ist, über ihre
Länge unterschiedlich dicke Wandstärken auf, die bei der spritzgußmäßigen Fertigung
der Vorrichtung unterschiedliche Materialkontraktionen erfahren. Auf der umfangsmäßigen
äußeren Flächenabschnitt 13a jeder zinnenartigen Erhebung 13 der Abreißlasche 5 können
somit Einfallstellen oder Kontraktionssenken 15 auftreten, die sich besonders bei
einer Etikettierung der Kennzeichnungsfläche der Abreißlasche 5 nachteilig auswirken,
da z.B. die Gefahr von Faltenbildung eines auf die Kennzeichnungsfläche aufgebrachten
Etiketts gegeben ist.
[0011] Fig. 3 zeigt nun in der Draufsicht ein Teilstück einer Abreißlasche 5 im entsprechenden
Bereich X einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, die im allgemeinen
Aufbau die Elemente mit der Vorrichtung nach Fig. 1 gemein hat. Wie aus Fig. 3 hervorgeht,
sind erfindungsgemäß in Umfangsrichtung der Abreißlasche 5 deren gesamte Innenoberfläche
9 und deren gesamte Außenoberfläche 13b gleichbeabstandet zueinander und verlaufen-
gesehen in der Draufsicht auf die Abreißlasche 5 - in Schwingungslinien verlaufen,
die zueinander spiegelbildlich sind, identische Schwingungen aufweisen und in Umfangsrichtung
um eine Schwingung zueinander versetzt sind. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3
sind die periodischen Schwingungshöhen oder Schwingungskuppen pyramidenstumpfartig
und bilden im Verlauf der Schwingungslinie der gesamten Außenfläche der Abreißlasche
5 die zinnenartrigen Erhebungen 12 der Abreißlasche 5, die in Richtung der gemeinsamen
Normalen auf die Behälterwand 3 über die umfangsmäßige Außenfläche 14 des Schutzelementes
2 der Vorrichtung vorragen. Wie Fig. 3 weiter schematisch zeigt, ist die Abreißlasche
5 mittels der Auskrakung 6 über die Sollbruchstellen 7 an der Behälterwand 3 gehaltert.
Die Auskragung 6 ist in Höhenmitte der Innenoberfläche 9 der Abreißlasche 5 angeordnet
und wird von an ihrer Unterfläche angesetzten, nicht dargestellten Stützstegen stabilisiert.
Die Laschenenden 16 der Abreißlasche 5 sind lose.
[0012] Infolge der gleichmäßigen Wandstärke d der Abreißlasche 5 und ihrer speziellen Schwingungsführung
über ihre gesamte umfangsmäßige Länge ergibt sich bei der Fertigung der Ausführungsform
der Vorrichtung gemäß Fig. 3 eine Materialkontraktion derart, daß auf dem außenliegenden
Flächenabschnitt 13a jeder zinnenartigen Erhebungen 12 der Abreißlasche 5 keine Einfallstelle
oder Kontraktionssenke auftritt, so daß eine glatte Kennzeichnungsfläche der Abreißlasche
5 für ein fehlerfreies Etikettieren und/oder Bedrucken gewährleistet ist.
[0013] Der Verlauf der Schwingungslinien der Innenoberfläche 9 und der Außenoberfläche 12b
der Abreißlasche 5 kann auch rechteckkurvenartig sein oder die Form einer angenäherten
Sinuskurve aufweisen, wie schematisch in Fig. 4 bzw. Fig. 5 dargestellt ist. Auch
bei diesen Ausführungsformen sind entsprechend die im Zusammenhang mit Fig. 3 aufgezeigten
Vorteile der Erfindung gegeben.
Bezugszeichenliste:
[0014]
- 1
- Behälter
- 2
- Schutzelement
- 3
- Behälterwand
- 4
- Ausnehmung des Schutzelementes
- 5
- Abreißlasche
- 6
- Auskragung der Abreißlasche
- 7
- Sollbruchstellen an der Auskragung
- 8
- Teile der Abreißlasche beidseitig der Auskragung
- 9
- Innenoberfläche der Abreißlasche
- 10
- Sollbruchstellen
- 11
- stufenförmige Absätze des Schutzelementes
- 12
- Erhebungen der Abreißlasche
- 13
- Außenumfang der Abreißlasche
- 13a
- außenliegende Flächenabschnitte der Erhebungen
- 13b
- Außenfläche der Abreißlasche
- 14
- Außenfläche des Schutzelementes
- 15
- Einfallstelle, Kontraktionssenke
- 16
- Ende der Abreißlasche
1. Vorrichtung zur Sicherung von durch ein Verschlußelement verschlossenen Kunststoffbehältern
(1) gegen unbefugte Erstöffnung, deren oberer Rand ein umlaufendes, mit der Behälterwand
(3) einstückig ausgebildetes und den umlaufenden Rand des Verschlußelementes abeckendes
Schutzelement (2) umfaßt, durch das die Abnahme des Verschlußelementes behindert ist
und das mindestens eine Ausnehmung (4) aufweist, die sich teilweise über die Umfangslänge
des Verschlußelementes erstreckt und in die eine Abreißlasche (5) eingepaßt ist, deren
obere Kante und untere Kante mit der oberen Kante bzw. der unteren Kante des Schutzelementes
(2) jeweils in einer Ebene liegen (fluchten) und die an der umfangsmäßigen Innenfläche
(9) eine über Sollbruchstellen (7) mit der Behälterwand (3) verbundene Auskragung
(6) aufweist und deren Außenumfang von außenliegenden Flächenabschnitten (13a) einer
Vielzahl umfangsmäßig im gleichen Abstand zueinander angeordneter, jeweils in einer
gleichen Höhe über die umfangsmäßige Außenfläche (14) des Schutzelementes (2) in radialer
Richtung - gesehen in der Draufsicht des Behälters- vorragender zinnenartiger Erhebungen
(12) der Abreißlasche (5) gebildet ist, wobei die den Außenumfang (13) der Abreißlasche
(5) bildenden jeweiligen äußeren Flächenabschnitte (13a) der zinnenartigen Erhebungen
(12) eine sich in Umfangsrichtung erstreckende Kennzeichnungsfläche bilden und die
Abreißlasche (5) nach ihrem Entfernen den Rand des Verschlußelementes dem Öffnungsgriff
zugänglich macht,
dadurch gekennzeichnet,
daß in Umfangsrichtung der Abreißlasche (5) deren Innenoberfläche (9) und deren Außenoberfläche
(13b) stets gleichbeabstandet zueinander und - gesehen in der Draufsicht auf die Abreißlasche
(5) in ihrer gehalterter Position - in Schwingungslinien verlaufen, die zueinander
spiegelbildlich sind, identische Schwingungen aufweisen und in Umfangsrichtung um
eine Schwingung zueinander versetzt sind, wobei über die gesamte umfangsmäßige Länge
der in Schwingungen geführten Abreißlasche (5) gleichmäßiger Wandstärke (d) eine Materialkontraktion
erzeugt ist, die eine Kontraktionssenke auf den außenliegenden, die Kennzeichnungsfläche
der Abreißlasche (5) bildenden Flächenabschnitten (13a) jeder zinnenartigen Erhebung
(12) der Abreißlasche (5) ausschließt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlauf der Schwingungslinien der Innenoberfläche (9) und der Außenoberfläche
(13b) der Abreißlasche (5) periodisch pyramidenstumpfartige Schwingungskuppen aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlauf der Schwingungslinien der Innenoberfläche (9) und der Außenoberfläche
(13b) der Abreißlasche (5) rechteckkurvenartig ist
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlauf der Schwingungslinien der Innenoberfläche (9) und der Außenoberfläche
(13b) der Abreißlasche (5) die Form einer angenäherten Sinuskurve aufweist.
1. A device for securing plastic containers (1) closed by means of a closing element
against unauthorized initial opening, the upper edge of said device comprising a revolving
protective element (2), which is embodied in one piece with the container wall (3)
and which covers the revolving edge of the closing element, the removal of the closing
element being constricted by said protective element (2) and said protective element
(2) encompasses at least one recess (4), which extends partially across the peripheral
length of the closing element and into which a tear-off strip (5) is fit, the upper
flange and the lower flange of which is located (aligned) in each case in a plane
with the upper flange and the lower flange, respectively, of the protective element
(2) and which encompasses, at the peripheral inner surface (9), a bulge (6), which
is connected to the container wall (3) via predetermined breaking points (7) and the
outer periphery of which is formed by surface sections (13a) located on the exterior
of a plurality of pinnacle-like elevations (12) of the tear-off strip (5), which are
arranged peripherally at the same distance to one another in each case in a same height
across the peripheral outer surface (14) of the protective element (2) in radial direction,
viewed in the top view of the container, wherein the respective outers surface sections
(13a) of the pinnacle-like elevations (12), which form the outer periphery (13) of
the tear-off strip (5), form an identification surface, which extends in peripheral
direction and the tear-off strip (5) allows for the edge of the closing element to
be accessible to the opening grip after the removal of said tear-off strip (5),
characterized in
that in peripheral direction of the tear-off strip (5), the inner surface (9) and the
outer surface (13b) thereof always extend at the same distance to one another and
- viewed in the top view onto the tear-off strip (5) in its mounted position - in
oscillation lines, which are mirror-inverted to one another, encompass identical oscillations
and are offset to one another in peripheral direction by one oscillation, wherein
a material constriction is generated across the entire peripheral length of the tear-off
strip (5) having an even wall thickness (d) and being guided in oscillations, said
material constriction excluding a constriction sink on the surface sections (13a)
of each pinnacle-like elevation (12) of the tear-off strip (5), which are located
on the exterior and which form the identification surface of the tear-off strip (5)
.
2. The device according to claim 1, characterized in that the course of the oscillation lines of the inner surface (9) and of the outer surface
(13b) of the tear-off strip (5) encompasses periodically truncated pyramid-like oscillation
cones.
3. The device according to claim 1, characterized in that the course of the oscillation lines of the inner surface (9) and of the outer surface
(13b) of the tear-off strip (5) is like a rectangular curve.
4. The device according to claim 1, characterized in that the course of the oscillation lines of the inner surface (9) and of the outer surface
(13b) of the tear-off strip (5) encompasses the shape of an approximated sinus curve.
1. Dispositif de sécurisation de récipients en plastique (1) fermés par un élément d'obturation
contre une première ouverture non autorisée, dont le bord supérieur comprend un élément
de protection (2) faisant le tour de la circonférence, configuré en un seul tenant
avec la paroi du récipient (3) et recouvrant le bord faisant le tour de la circonférence
de l'élément d'obturation, par l'intermédiaire duquel le retrait de l'élément d'obturation
est empêché et qui présente au moins une cavité (4), qui s'étend partiellement sur
la longueur de la circonférence de l'élément d'obturation et dans laquelle une languette
de déchirure est encastrée, dont l'arête supérieur et l'arête inférieure reposent
(s'alignent) respectivement dans un plan avec l'arête supérieure, respectivement l'arête
inférieure de l'élément de protection (2) et qui présente sur la surface intérieure
(9) circonférentielle une avancée formant saillie (6) reliée à la paroi du récipient
(3) par des zones de rupture privilégiées (7) et dont la circonférence extérieure
est formée par des portions de surface (13a) situées à l'extérieur d'une pluralité
de bossages (12) crénelés de la languette de déchirure (5) circonférentiels, disposés
à même distance les uns des autres, dépassant respectivement à une même hauteur sur
la surface extérieure circonférentielle (14) de l'élément de protection (2) dans la
direction radiale -vus en vue de dessus du récipient -, dans lequel les portions de
surface (13a) extérieures des bossages crénelés (12) formant respectivement la circonférence
extérieure (13) de la languette de déchirure (5) forment une surface d'identification
s'étendant dans la direction circonférentielle et la languette de déchirure (5) donne
accès à la poignée d'ouverture après son enlèvement du bord de l'élément d'obturation,
caractérisé en ce que
dans la direction circonférentielle de la languette de déchirure (5) dont la surface
intérieure (9) et dont la surface extérieure (13b) sont constamment espacées à même
distance l'une de l'autre et - vues en vue de dessus sur la languette de déchirure
(5) dans leur position fixée - s'étendent en lignes d'oscillation, qui sont symétriques
l'une par rapport à l'autre, présentent des oscillations identiques et sont décalées
l'une de l'autre d'une oscillation dans la direction circonférentielle, dans lequel
sur la longueur circonférentielle totale de la languette de déchirure (5) d'une épaisseur
de paroi (d) identique menée en oscillations, une concentration de matière a lieu,
qui exclut un puit de contraction sur les portions de surface (13a) situées à l'extérieur,
formant la surface d'identification de la languette de déchirure (5) de chaque bossage
crénelé (12) de la languette de déchirure (5).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le cours des lignes d'oscillation de la surface intérieure (9) et de la surface extérieure
(13b) de la languette de déchirure présente périodiquement des sommets d'oscillation
en forme de tronçon de pyramide.
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le cours des lignes d'oscillation de la surface intérieure (9) et de la surface extérieure
(13b) de la languette de déchirure est en forme de courbes à angle droit.
4. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le cours des lignes d'oscillation de la surface intérieure (9) et de la surface extérieure
(13b) de la languette de déchirure (5) présente la forme d'une courbe approximativement
sinusoïdale.
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