| (19) |
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(11) |
EP 1 684 948 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.10.2007 Patentblatt 2007/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.11.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2004/000681 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/049280 (02.06.2005 Gazette 2005/22) |
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| (54) |
ROLLENHALTEREINHEIT
ROLL HOLDING UNIT
UNITE DE PORTE-CYLINDRES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK
TR |
| (30) |
Priorität: |
20.11.2003 CH 198103
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.08.2006 Patentblatt 2006/31 |
| (73) |
Patentinhaber: VON ARX AG Maschinenfabrik |
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CH-4450 Sissach (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- AMHERD, René
CH-8832 Wollerau (CH)
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| (74) |
Vertreter: Schneider Feldmann AG
Patent- und Markenanwälte |
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Beethovenstrasse 49
Postfach 623 8039 Zürich 8039 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Rollenhaltereinheit für ein Presswerkzeug nach dem Oberbegriff
des unabhängigen Patentanspruches. Eine solche Rollenhaltereinheit ist der
US-B-6240626 zu entnehmen.
[0002] Aus der DE-196'31'019 ist ein Pressgerät bekannt, welches eine Presszange zum Verbinden
eines Rohres mit einem Pressfitting umfasst. Die Presszange umfasst zwei Schwenkarme,
welche mittels je einem Bolzen schwenkbar zwischen zwei gleichen T-förmigen Trägerplatten
angelenkt sind. Eine Kolben-Zylindereinheit ist mit einem Rollenhalter wirkverbunden,
welcher zwei Rollen umfasst. Die Schwenkarme sind an einem Ende mit einer Abrollfläche
für die Anlage am Presszylinder des Pressgerätes versehen. Am gegenüberliegenden Ende
sind sie als Klemmbacken mit zueinander gerichteten Pressflächen ausgestaltet. Die
Anlenkungen für die Bolzen befinden sich an den Trägerplatten im Abstand. Im Bereich
des freien Endes der T-förmigen Trägerplatten befindet sich eine Aufnahme eines Verbindungsbolzens
zur Verbindung mit dem Pressgerät. Beim Einsatz dieses Gerätes wird nun die Presszange
nach hinten zum Pressgerät gezogen. Dabei gleiten die Schwenkarme mit ihren Abrollflächen
am Pressgerät entlang nach hinten. Die Zugkraft wird über den Verbindungsbolzen auf
die T-förmigen Trägerplatten übertragen. Dadurch schwenken die Schwenkarme um die
Lagerbolzen, und die Pressbacken werden gegeneinander bewegt und zusammengedrückt.
[0003] Aus der EP-1'103'349 ist ein elektrisch betriebenes Presswerkzeug bekannt, welches
mittels einer elektrisch betriebenen Hydraulikpumpe eine hydraulische Kolben-Zylindereinheit
betätigt. Diese ist wirkverbunden mit einem Rollenhalter, welcher zwei Rollen umfasst.
Die Klemmbacken sind mittels einer T-förmigen Aufhängung über einen Haltebolzen mit
einer gabelförmigen Aufnahme verbunden. Die gabelförmige Aufnahme ist Teil der Kolben-Zylindereinheit.
Die Rollen am Rollenhalter rollen auf den Klemmbacken einer Klemmzange ab, sobald
die Klemmzange durch die Kolben-Zylindereinheit rückwärts gezogen und damit die Klemmung
vollzogen wird. Dabei wird die Klemmzange zusammengepresst, indem die Klemmbacken
hinten durch die Rollen auseinandergedrückt werden. Bei dieser Ausführung weist der
Rollenhalter die Gestalt eines Joches auf, welches mit der Kolbenstange fest verbunden
ist. Rollenhalter, Rollen und Rollenlagerung müssen sehr massiv ausgeführt sein, da
doch die ganze Presskraft und die Betätigungskraft der Kolben-Zylindereinheit beim
Abrollen der Rollen an den Klemmbacken von den Rollen über deren Lagerung aufgenommen
und auf den Rollenhalter übertragen werden muss. Diese Ausführung des Rollenhalters
bedingt eine entsprechende Baugrösse und Dimensionierung der Halteplatten und der
Rollen, Rollenlager und Lagerstifte. Sie ist dementsprechend schwer und aufwendig
in der Herstellung.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Rollenhaltereinheit herzustellen, welche diese
Nachteile nicht mehr aufweist. Sie muss einfach herzustellen, leicht, und platzsparend
sein.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gemäss unabhängigem Patentanspruch gelöst.
[0005] Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, das die erfindungsgemässe Rollenhaltereinheit
in Bezug auf Material und Herstellung kostengünstig ist.
[0006] Ein zusätzlicher Vorteil der Erfindung ist, dass die neue Rollenhalterung annähernd
verschleissfrei ausgeführt werden kann.
[0007] Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die Rollen einfach und leicht
austauschbar sind.
[0008] Die Erfindung wird nachstehend im Zusammenhang mit den Zeichnungen beschrieben. Es
zeigen:
- Figur 1
- eine Presszange in Ansicht;
- Figur 2
- eine Ansicht einer Kolben-Zylindereinheit;
- Figur 3
- die Kolben-Zylindereinheit im Schnitt mit dem neuen Rollenhalter;
- Figur 4
- die neue Rollenhaltereinheit in Ansicht, und
- Figur 5
- den Drucklagerbock der neuen Rollenhaltereinheit in Ansicht.
[0009] Ein Presswerkzeug nach dem Stand der Technik ist in Figur 1 dargestellt. Es umfasst
eine Antriebseinheit 70, eine Kolben-Zylindereinheit 5 mit einer gabelförmigen Aufnahme
55 und die eigentliche Klemmzange 60. Die Klemmzange 60 ist an einer T-förmigen Halterung
befestigt, welche mit einem Haltebolzen 54 und .einer Haltebolzenaufnahme 61 mit der
gabelförmigen Aufnahme 55 verbunden ist. In der gabelförmigen Aufnahme 55 befindet
sich ein Rollenhalter mit zwei Rollen. Die gabelförmige Aufnahme 55 ist Teil der Kolben-Zylindereinheit
5. Die Rollen rollen auf den Klemmbacken 62 einer Klemmzange 60 ab, sobald die Kolbenstange
nach vorne gestossen wird.. Dabei wird die Klemmzange 60 zusammengepresst, indem die
Klemmbacken 62 hinten durch die Rollen auseinandergedrückt werden. Die Klemmung wird
vollzogen.
[0010] Die Verbindung von Antriebseinheit 70 und Klemmzange 60 wird durch die Kolben-Zylindereinheit
5 gebildet. Sie besteht nach Figur 2 aus dem Zylinderkopf 51 mit einer Durchbohrung
zur Aufnahme eines Haltebolzens 54 für die Befestigung der Klemmzange 60. Im Zylinderkopf
befindet sich eine Druckfeder 57, welche eine Kolbenstange 52 in eine Ruheposition
nach vorne stösst. In der gabelförmigen Aufnahme 55 ist eine der Rollen 2 teilweise
sichtbar. Beim Betätigen des Presswerkzeuges wird die Kolbenstange 52 nach vorne gestossen.
Der Zylinderkopf 51 bleibt ortsfest, wodurch die Rollen 2 innerhalb der gabelförmigen
Aufnahme 55 relativ nach vorne bewegen. Die Pressbacken 62 ragen etwas in die gabelförmige
Aufnahme 55 hinein und liegen mit ihren Abrollflanken 63 aussenseitig an den Rollen
2 an. Die Rollen 2 laufen somit an den Pressbacken 62 entlang der Abrollflanken 63
und drücken diese nach aussen. Die Pressung wird in der Klemmzange 60 ausgeführt.
[0011] Mehr Details der Kolben-Zylindereinheit 5 sind aus Figur 3, im Schnitt dargestellt,
im Zusammenhang mit der Rollenhaltereinheit ersichtlich. Die Kolbenstange 52 ragt
einseitig in den Zylinderkopf 51. Sie ist mittels einer Druckfeder 57 vorgespannt.
Die Druckfeder 57 umfasst die Kolbenstange 52 und ist am einen Ende an einer Federdruckscheibe
53 und am anderen Ende an einem Dichtungshaltering 50 im Anschlag. Die Federdruckscheibe
53 ist mit einer Schraube an der Kolbenstange 52 befestigt. Zwischen Dichtungshaltering
50 und Zylinderkopf 51 ist ein Abstreifring 59 angeordnet, welcher von der Kolbenstange
52 durchstossen ist. Am kopfseitigen Ende der Kolbenstange 52 ist die Rollenhaltereinheit
befestigt. Sie ragt vom Zylinderkopf 51 in den Bereich der gabelförmigen Ausnahme
55 und zwar so, dass zwei Rollen 2 sich teilweise in der Gabelöffnung befinden. Ein
Lagerbock 1 der Rollenhaltereinheit ist mittels einem Spannstift 58 an der Kolbenstange
52 fixiert. Wenn nun beim Betätigen des Presswerkzeuges die Kolbenstange 52 nach vorne
geschoben wird, wobei der Zylinderkopf 51 und die Klemmzange 60 ortsfest bleiben,
so wird die Rollenhaltereinheit innerhalb der gabelförmigen Aufnahme 55 gegen den
Haltebolzen 54 und damit gegen die Klemmbacken 62 bewegt. Die Rollen 2 rollen somit
den Abrollflanken 63 der Klemmbacken 62 entlang und drücken diese auseinander. Sobald
die Pressung fertig erfolgt ist, wird die Kolbenstange 52 durch die Druckfeder 57
in die Ruheposition zurück bewegt. Damit gelangt auch die Rollenhaltereinheit wieder
in die Ruheposition knapp ausserhalb dem Zylinderkopf 51.
[0012] Die Rollenhaltereinheit ist in Figur 4 in Ansicht gezeigt. Sie besteht aus einem
Lagerbock 1, welcher einer zylindrischen Ausnehmung im Zylinderkopf 51, an dessen
Stirn-Aussenseite entspricht. Senkrecht auf dem Lagerbock 1 ist mindestens ein, vorteilhafterweise
aber zwei parallele Haltebleche 3 vorhanden. Sie sind mittels Schrauben 4 am Lagerbock
1 befestigt. Am Halteblech 3 respektive zwischen den beiden Halteblechen 3 sind zwei
Rollen 2 voneinander beabstandet vorhanden. Die Rollen 2 sind so angeordnet, dass
sie einander auf einer Geraden an ihrem Umfang berühren. Sie stützen sich also gegenseitig
und rollen aufeinander ab. Mit Sicherungsstiften 21 sind sie gegen Herausfallen gesichert.
Da die Sicherungsstifte 21 keine Lagerkräfte aufnehmen müssen sind sie schwach dimensioniert
und benötigen an und für sich keine extra Lagerung für die Rollen 2 auf den Sicherungsstiften
21. Es ist sogar eine Ausführung ohne Durchbohrungen der Rollen 2 machbar. Die geometrische
Anordnung und Auslegung der Klemmbacken kann ein Herausfallen der Rollen 2 verhindern.
Die Sicherungsfunktion bei Zulassung von Rotationsbewegung der Rollen 2 ist auch gewährleistet,
wenn der Rolleninnendurchmesser um einiges grösser ist als der Durchmesser der Sicherungsstifte
21 und somit viel Spiel vorhanden ist, genügen geeignete Oberflächen am Sicherungsstift
21 und an den Durchbohrungen der Rollen 2. Es können beispielsweise Stahlrollen mit
Sicherungsstiften 21 aus Bronze verwendet werden, was eine dauernde Selbstschmierung
hier garantiert. Entscheidend neu ist die Lagerung der Rollen 2 in der Rollenhaltereinheit.
Die Rollen 2 stützen sich einerseits, wie beschrieben, gegeneinander ab und andererseits
gegen geeignete Gleitlagerflächen 11, 12 am Lagerbock 1. Die Hauptbelastung der Rollen
2 beim Betätigen des Presswerkzeuges wird einerseits durch das Auseinanderdrücken
der Abrollflanken 63 der Klemmbacken 62 erzeugt. Die Richtung dieser Belastung erfolgt
über die Rollenoberfläche in einer Geraden durch das Zentrum der Rollen 2 auf die
jeweils andere Rolle. Die Rollen 2 stützen sich also gegenseitig aufeinander ab. Das
bedeutet, diese Belastung muss von keiner Lagerung und somit auch nicht von den Sicherungsstiften
21 und den Halteblechen 3 aufgenommen und übertragen werden. Eine zweite Art von Belastung
der Rollen geschieht durch die Relativbewegung der Kolbenstange 52 und damit des Lagerbockes
1. Diese Belastung geschieht immer senkrecht zum Lagerbock 1. Zu diesem Zweck ist
der Lagerbock 1 mit den Gleitlagerflächen 11, 12 versehen. Die Gleitlagerflächen 11,
12 entsprechen dem Umfang und dem Aussendurchmesser der Rollen 2. Sie sind als Zylinderausschnitte
in den Lagerbock 1 eingeformt. Dabei befindet sich die tiefste Stelle der Einformung
zwischen der Peripherie, also dem Aussenrand, des Lagerbockes 1 und seinem Zentrum.
Die genannten Kräfte werden somit grundsätzlich senkrecht auf die Gleitlagerflächen
11, 12 übertragen. Damit nun die Gleitreibung der Oberflächen der Rollen 2 an den
Gleitlagerflächen 11, 12 nicht zu gross wird und die Betätigung des Presswerkzeuges
hemmt, wird die Art der Oberflächen von den Rollen 2 und von den Gleitlagerflächen
11, 12 aufeinander abgestimmt. Sie können gehärtet, gesintert oder beschichtet werden.
Beispielsweise eignet sich eine Carbonitrierung, eine Teflonbeschichtung der Gleitlageroberflächen
oder dergleichen. Auch die Wahl eines keramischen Werkstoffes für den Lagerbock 1
und Rollen 2 aus Stahl mit gehärteten Oberflächen ist geeignet. Denkbar ist auch die
Wahl von anderen, speziellen Materialpaarungen. Beispielsweise kann eine Paarung von
verchromten Stahlrollen mit einem Lagerbock aus Nylon-6 zu einem geeigneten Resultat
führen. Hierbei erhält man sogar zusätzlich noch eine Schlagdämpfung ohne Beeinträchtigung
der Presskraft. Zusätzlich kann je eine Schmiernut 13 je Gleitlagerfläche 11, 12 vorgesehen
werden, welche sowohl zur Zufuhr von etwas Schmiermittel, wie auch zur Abfuhr von
allfälligem Abrieb dienen kann.
[0013] Aus diesen Ausführen ist klar ersichtlich, dass die gesamte Konstruktion und Ausführung
der Rollenhaltereinheit mit den Rollen, deren Lagerung, Sicherung und Haltebleche
bedeutend einfacher und leichter ausgelegt werden kann als bisher. Zur Aufnahme der
grössten Kräfte stützen sich die Rollen 2 gegenseitig aufeinander ab. Ihre Rotationsachse
ist nicht belastet und kann auf eine Sicherung gegen Herausfallen der Rollen 2 beschränkt
werden.
[0014] Die Ausführung kann weiter vereinfacht werden, indem der Lagerbock 1 und die Gleitlagerflächen
11, 12 aus dem gleichen Material einstückig hergestellt sind. Bei Verwendung von geeignetem
Werkstoff können sogar diese Teile zusammen mit den Halteblechen 3 aus einem Stück
hergestellt werden.
Liste der Bezugszahlen
[0015]
- 1
- Lagerbock
- 2
- Rollen
- 3
- Halteblech
- 4
- Halteblechfixierung
- 5
- Kolben-Zylindereinheit
- 11
- Gleitlagerfläche
- 12
- Gleitlagerfläche
- 13
- Schmiernut
- 21
- Sicherungsstift
- 50
- Dichtungshaltering
- 51
- Zylinderkopf
- 52
- Kolbenstange
- 53
- Federdruckscheibe
- 54
- Druckscheibenbefestigung
- 55
- Gabelförmige Aufnahme
- 57.
- Druckfeder
- 58
- Spannstift
- 59
- Abstreifring
- 60
- Klemmzange
- 61
- Haltebolzenaufnahme
- 62
- Klemmbacken
- 63
- Abrollflanken
- 70
- Antriebseinheit
1. Rollenhaltereinheit mit Rollen (2) für ein elektrisch, elektrohydraulisches oder pneumatisch
betriebenes Presswerkzeug mit einer Kolben-zylindereinheit (5), bei welcher die Klemmbacken
(61) mittels einem Haltebolzen mit einer gabelförmigen Aufnahme (55) verbunden sind,
wobei die Rollen (2) auf den Klemmbacken (61) einer Klemmzange (60) abrollen, währenddem
die Klemmzange (60) durch die Kolben-Zylindereinheit (50) bewegt wird, wobei die Pressung
vollzogen wird, indem die Klemmbacken (61) hinten durch die Rollen (2) auseinandergedrückt
werden, wobei
die Rollenhaltereinheit einen Lagerbock (1) und mindestens ein daran angeordnetes
seitliches Halteblech (3) umfasst, in welchem zwei Rollen (2) frei drehbar gesichert
gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbock (1) für jede Rolle (2) mit einer Gleitlagerfläche (11,12) versehen
ist, welche in ihrer Form der Abrollfläche und damit dem Aussendurchmesser der Rolle
(2) entspricht.
2. Rollenhaltereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen (2) mit Sicherungsstiften (21) am Halteblech (3) gesichert sind, wobei
die Sicherungsstifte (21) so angeordnet sind, dass die Rollen (2) an ihrem Aussenumfang
im Bereich zwischen den Sicherungsstiften (21) aneinander anliegend drehbar sind.
3. Rollenhaltereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitlagerflächen (11,12) spiegelsymmetrisch sind, wobei die gegenüber dem Lagerbock
(1) tiefste Stelle sich zwischen der Peripherie des Lagerbocks (1) und dessen Zentrum
befindet.
4. Rollenhaltereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbock (1) an einer Kolbenstange (52) der Kolben-Zylindereinheit (5) befestigt
ist.
5. Rollenhaltereinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in den Gleitlagerflächen (11,12) eine Schmiernut (13) eingelassen ist.
6. Rollenhaltereinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Gleitlagerflächen (11,12) beschichtet oder gehärtet ist, damit
sie reibungsarm gegenüber den Rollen (2) ist.
7. Rollenhaltereinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Rollen (2) beschichtet oder gehärtet ist, damit sie reibungsarm
gegenüber den Gleitlagerflächen (11,12) ist.
8. Rollenhaltereinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass für die Rollen (2) und die Gleitlagerflächen (11,12) selbstschmierende Materialpaarungen
verwendet werden.
9. Rollenhaltereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbock (1) und die Gleitlagerflächen (11,12) einstückig sind.
10. Rollenhaltereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Lagerbock (1), Gleitlagerflächen (11,12) und Haltebleche (3) einstückig sind.
1. A roller holder unit with rollers (2, 2') for an electrically, electro-hydraulically,
or pneumatically operated pressing tool with a piston-cylinder unit (5) with which
the clamping jaws (61) are connected to a fork-like receiver (55) by way of a retaining
bolt, wherein the rollers (2) roll on the clamping jaws (61) of a clamping pincer
(60) whilst the clamping pincer (60) is moved by the piston-cylinder unit (50), wherein
the pressing is accomplished in that the clamping jaws (61) at the rear are pressed
apart by the rollers (2),
characterized in that
the roller holder unit comprises a bearing block (1) and at least one lateral retaining
plate (3) arranged thereon in which two rollers (2) are held secured in a freely rotatable
manner, wherein the bearing block (1) is provided with a sliding bearing surface (11,
12) for each roller (2, 2'), which in its shape corresponds to the roll surface and
thus to the outer diameter of the roller (2, 2').
2. A roller holder unit according to claim 1. characterized in that the rollers (2) are secured on the retaining plate (3) with securing pins (21), wherein
the securing pins (21) are arranged such that the rollers (2) at their outer periphery
are rotatable, bearing on one another, in the region between the securing pins (21).
3. A roller holder unit according to claim 1, characterized in that the sliding bearing surfaces (11, 12) are mirror-symmetric, wherein the deepest location
with respect to the bearing block (1) is located between the periphery of the bearing
block (1) and its center.
4. A roller holder unit according to claim 1, characterized in that the bearing block (1) is fastened on a piston rod (52) of the piston-cylinder unit
(5).
5. A roller holder unit according to claim 4, characterized in that a lubrication groove (13) is admitted into the sliding bearing surfaces (11, 1.2).
6. A, roller holder unit according to claim 4, characterized in that the surface of the sliding bearing surfaces (11, 12) is coated or hardened so that
it has a low friction with respect to the rollers (2).
7. A. roller holder unit according to claim 4, characterized in that the surface of the rollers (2) is coated or hardened so that it has a low friction
with respect to the sliding bearing surfaces (11, 12).
8. A roller bolder unit according to claim 4, characterized in that self-lubricating material pairings are used for the rollers (2) and the sliding bearing
surfaces (11, 12).
9. A roller holder unit according to claim 1, characterized in that the hearing block (1) and the sliding bearing surfaces (11, 12) arc of one piece.
10. A roller holder unit according to claim 1, characterized in that the bearing block (1), the sliding bearing surfaces (11, 12) and retaining plates
(3) are of one piece.
1. Unité de porte-galets avec des galets (2) pour un coutil de sertissage à commande
électrique, électro-hydraulique ou pneumatique avec une unité piston-cylindre (5),
sur laquelle les mâchoires de sertissage (62) sont reliées avec un logement (55) en
forme de fourchette par le biais d'un axe de retenue, les galets (2) roulant sur les
mâchoires de sertissage (62) d'une pince de sertissage (60) lorsque la pince de sertissage
(60) est mise en mouvement par l'unité piston-cylindre (50), le sertissage étant réalisé
par l'écartement de l'arrière des mâchoires de sertissage (62) par les galets (2),
l'unité de porte-galets comprenant un palier de poussée (1) et au moins une tôle de
maintien (3) latérale disposée sur celui-ci, sur laquelle deux galets (2) sont maintenus
de manière libre en rotation, caractérisée en ce que le palier de poussée (1) est muni, pour chaque galet (2), d'une surface d'appui lisse
(11, 12), dont la forme correspond à la surface de roulement, et ainsi au diamètre
extérieur du galet (2).
2. Unité de porte-galets selon la revendication 1, caractérisée en ce que les galets (2) sont fixés sur la tôle de maintien (3) au moyen de goupilles de fixation
(21), les goupilles de fixation (21) étant disposées de telle sorte que les galets
(2) peuvent tourner en étant en contact l'un avec l'autre sur leur périphérie extérieure
dans la zone entre les goupilles de fixation (21),
3. Unité de porte-galets selon la revendication 1, caractérisée en ce que les surfaces d'appui lisses (11, 12) sont symétriques, le point le plus profond par
rapport au palier de poussée (1) se situant entre la périphérie du palier de poussée
(1) et le centre de celui-ci.
4. Unité de porte-galets selon la revendication 1, caractérisée en ce que le palier de poussée (1) est fixé à une tige de piston (52) de l'unité piston-cylindre
(5).
5. Unité de porte-galets selon la revendication 4, caractérisée en ce qu'une rainure de lubrification (13) est ménagée dans les surfaces d'appui lisses (11,
12).
6. Unité de porte-galets selon la revendication 4, caractérisée en ce que la surface des surfaces d'appui lisses (11, 12) est revêtue ou trempée, afin qu'elle
présente peu de friction par rapport aux galets (2).
7. unité de porte-galets selon la revendication 4, caractérisée en ce que la surface des galets (2) est revêtue ou trempée, afin qu'elle présente peu de friction
par rapport aux surfaces d'appui lisses (11, 12).
8. Unité de porte-galets selon la revendication 4, caractérisée en ce que des couples de matériaux autolubrifiants sont mis en oeuvre pour les galets (2) et
les surfaces d'appui lisses (11, 12).
9. unité de porte-galets selon la revendication 1, caractérisée en ce que le palier de poussée (1) et les surfaces d'appui lisses (11, 12) sont réalisés d'un
seul tenant.
10. Unité de porte-galets selon la revendication 1, caractérisée en ce que le palier de poussée (1), les surfaces d'appui lisses (11, 12) et les tôles de maintien
(3) sont réalisés d'un seul tenant.


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