[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung einer Leuchte an einer raumfesten
Fläche, insbesondere an einem Stromschienenadapter, wobei die Leuchte um eine erste
und um eine zweite Raumachse relativ zu der raumfesten Fläche verschwenkbar ist und
wobei ein erstes und ein zweites Feststellmittel zur Schwenkarretierung vorgesehen
ist.
[0002] Eine solche, aus der EP 0 567 739 B1 der Anmelderin bekannte Vorrichtung ermöglicht
es, die Leuchte an einer raumfesten Fläche, beispielsweise an einem Stromschienenadapter,
drehverstellbar zu befestigen und in einer gewünschten Drehposition zu arretieren.
Der Stromschienenadapter ist in einer Stromschiene gehalten, die an einer Gebäudefläche,
z.B. an einer Deckenwand, befestigt ist.
[0003] Die bekannte Vorrichtung weist gemäß Fig. 2 der EP 0 567 739 B1 eine im wesentlichen
L-förmige Halterung mit zwei Drehverstellvorrichtungen A und B auf, mit welchen die
Leuchte um eine vertikale Raumachse y und um eine horizontale Raumachse x verschwenkbar
ist. Jede der beiden Drehverstellvorrichtungen A und B lässt sich mit einem Feststellmittel
schwenkarretieren, um die eingestellte Position der Leuchte dauerhaft zu sichern.
,
[0004] Zu diesem Zweck ist bei der ersten Drehverstellvorrichtung A die Halterung über ein
Nabenelement mit einem an dem Stromschienenadapter befestigten Mittelteil drehbeweglich
verbunden. Das Nabenelement ist über speichenartige Verstrebungen mit einer koaxial
zur Nabe angeordneten Kreisringscheibe versehen. An ihrer Unterseite weist die Kreisringscheibe
eine Verzahnung auf, die mit einem Ritzel zusammenwirkt, das auf einem Bolzen drehbar
gelagert ist. Der Bolzen durchgreift eine Bohrung einer an der Halterung befestigten
Konsole. Das Ritzel läuft bei einer Relativbewegung zwischen Halterung und Stromschienenadapter
widerstandslos mit. Es lässt sich aber mittels einer Rändelmutter, die eine Zugkraft
auf den Lagerbolzen ausübt, gegen die Konsole festsetzen. Auf diese Weise wird eine
Schwenkarretierung der Drehverstellvorrichtung A bewirkt.
[0005] Die zweite Drehverstellvorrichtung B funktioniert prinzipiell wie die soeben beschriebene
Drehverstellvorrichtung A, wobei die Verzahnung in einem Segmentbogen der Halterung
und das Ritzel an einem an der Leuchte befestigten Arm angeordnet ist.
[0006] Die zuvor beschriebene Vorrichtung hat sich umfangreich bewährt.
[0007] Ausgehend von diesem Stand der Technik besteht die Aufgabe der Erfindung darin, die
bekannte Vorrichtung derart weiterzubilden, dass ihre Handhabung erleichtert wird.
[0008] Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruches 1, insbesondere
mit denen des Kennzeichenteils und ist demgemäss dadurch gekennzeichnet, dass der
Vorrichtung ein Betätigungselement zugeordnet ist, mit dem beide Feststellmittel gemeinsam
ansprechbar sind.
[0009] Das Prinzip der Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass die um zwei Raumachsen
schwenkbare Leuchte nach dem Justieren oder Ausrichten mit Hilfe lediglich eines Betätigungselementes
in der eingestellten Position arretierbar ist. Der Einstellvorgang der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ist somit besonders zeitsparend, weil nur noch ein Betätigungselement
bedient werden muss. Das spielt insbesondere dann eine Rolle, wenn viele Leuchten
zu justieren sind, wie es beispielsweise in einem Museum der Fall ist. Hier müssen
für wechselnde Ausstellungen mit unterschiedlichen Exponaten die Leuchten regelmäßig
neu justiert werden.
[0010] Das Lösen und Arretieren der Betätigungselemente zum Justieren der Leuchten war bisher
zeitaufwendig. Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist diese Arbeit schneller und
komfortabler durchführbar. Es kann nahezu die Hälfte der Arbeitszeit eingespart werden.
[0011] Die erfindungsgemäße Vorrichtung dient der Befestigung einer Leuchte an einer raumfesten
Fläche, beispielsweise an einer Wand oder einer Decke eines Gebäudes. Die Leuchte
kann dabei entweder unmittelbar an der Gebäudefläche befestigt werden oder, beispielsweise
über einen Stromschienen-Adapter, an einer wandseitig festgelegten Stromschiene oder
einem vergleichbaren Trägerelement festgelegt werden.
[0012] Das Betätigungselement kann von sehr einfachen mechanischen Elementen, wie beispielsweise
Schrauben oder Hebeln, gebildet sein. Insbesondere kommen auch handelsübliche, kommerziell
erhältliche Elemente in Frage. Als Feststellmittel kommen alle Bauteile oder Bauteilelemente
in Betracht, die geeignet sind eine kraft- oder / und formschlüssige, lösbare Verbindung
herzustellen und auf diese Weise eine Arretierung der Leuchte in einer eingestellten
Position zu gewährleisten.
[0013] Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist dem Betätigungselement zum Ansprechen
der Feststellmittel wenigstens ein Stellglied zugeordnet. Ein solches Stellglied kann
dazu dienen, die Distanz zwischen dem Betätigungselement und den Feststellmitteln
zu überbrücken. Das hat den Vorteil, dass die Position der Feststellmittel frei wählbar
ist. Sie können entfernt vom Betätigungselement angeordnet werden.
[0014] Dabei ist es vorteilhaft, wenn das Stellglied beide Feststellmittel zugleich anspricht.
Diese Lösung ist in konstruktiver Hinsicht besonders vorteilhaft und erleichtert die
Montage und Lagerhaltung, da an Stelle von zwei getrennten Stellgliedern nur noch
ein Stellglied an der Vorrichtung angebracht werden muss.
[0015] Des Weiteren ist es möglich, dass an dem Stellglied mindestens ein Feststellmittel
angeordnet ist, was den Aufwand für Fertigung, Montage und Lagerhaltung herabsetzt.
So kann das Feststellmittel zusammen mit dem Stellglied einstückig, beispielsweise
stoffschlüssig, hergestellt werden.
[0016] Weiter vorzugsweise sind beide Feststellmittel an dem Stellglied angeordnet. Dies
ermöglicht eine besonders einfache Bauweise und Konstruktion.
[0017] Wenigstens ein Feststellmittel kann gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
kraft- und/oder formschlüssig mit einem korrespondierenden Gegenmittel zusammenwirken.
Ist ein Verschwenken der Leuchte mittels der Drehverstellvorrichtungen, z.B. mittels
drehbeweglicher Gelenke, möglich, kann das Feststellmittel an einem Gelenkteil und
das Gegenmittel an dem anderen relativ dazu beweglichen Gelenkteil angeordnet sein.
Das Zusammenwirken der Feststellmittel und der Gegenmittel kann ein Arretieren des
Gelenks ermöglichen.
[0018] Wird die Arretierung von einem Kraftschluss bewirkt, so hat das den Vorteil, dass
dafür lediglich ein geringer Verstellweg zwischen Feststellmittel und Gegenmittel
notwendig ist. Der Kraftschluss zwischen einer dem Feststellmittel zugeordneten Spannfläche
und einer dem Gegenmittel zugeordneten Gegenspannfläche kann einerseits zur Arretierung
der Schwenkposition der Leuchte dienen. Andererseits kann durch den Kraftschluss bei
nicht schwenk-arretierter Leuchte auch eine Reibungskraft zur Bereitstellung eines
Widerstandes erzielt werden, der eine Selbsthemmung der Leuchte während der Justage
ermöglicht, so dass die in ihrer Schwenkposition eingestellte Leuchte zumindest kurzzeitig
ihre eingestellte Position aufgrund des Reibungswiderstandes beibehalten kann. Die
Bedienperson, die zur Schwenkarretierung der Leuchte z.B. mit einer Hand das Betätigungselement
betätigt, muss daher nicht mit ihrer anderen Hand die Leuchte in ihrer Position festhalten,
sondern kann auf komfortable Weise einhändig arbeiten.
[0019] Ein zu dem Kraftschluss alternativ möglicher Formschluss zwischen Feststellmittel
und Gegenmittel hat den Vorteil einer besonders sicheren Arretierung, setzt allerdings
unter Umständen einen größeren Verstellweg voraus.
[0020] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Gegenmittel fest relativ
zu der raumfesten Fläche und/oder relativ zu der Leuchte angeordnet. Weiter vorteilhafterweise
ist ein erstes Gegenmittel fest relativ zu der raumfesten Fläche (raumfest) angeordnet
und ein zweites Gegenmittel fest relativ zu der Leuchte angeordnet. Auf diese Weise
kann die Befestigung des ersten Gegenmittels an der raumfesten Fläche, z.B. unmittelbar
an einem Stromschienen-Adapter oder an einem zugehörigen Bolzen od. dgl., erfolgen
und eine Befestigung des zweiten Gegenmittels unmittelbar an der Leuchte erfolgen.
Dies ermöglicht eine einfache Konstruktion und Montage der Vorrichtung, die über ihre
Gegenmittel raumseitig bzw. leuchtenseitig angebunden werden kann.
[0021] Das Feststellmittel und das korrespondierende Gegenmittel können mit gegeneinander
verspannbaren Flächen versehen sein. Diese Ausgestaltung der Erfindung ermöglicht
es, die Vorrichtung konstruktiv einfach zu gestalten und die Schwenkarretierung mit
einer geringen Anzahl von Bauteilen zu gewährleisten.
[0022] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist eine Spannfläche eines
Feststellmittels im Wesentlichen konkav gekrümmt ausgebildet. Dies bietet die Möglichkeit,
dass die der Spannfläche zugehörige Gegenspannfläche im Wesentlichen konvex gekrümmt
ausgebildet sein kann. Mit dieser Ausgestaltung der Erfindung wird eine spannbacken-
oder klemmbackenartige Ausbildung der Feststellmittel möglich, mit der besonders hohe
Spannkräfte aufgebracht werden können, die auch schwere Leuchten, z.B. sehr schwere
Strahler, in der angewählten Schwenkposition dauerhaft arretieren können. Die gekrümmten
Flächen bilden ein Flächenpaar, welches vorzugsweise derart aufeinander abgestimmt
und abgepasst ist, dass im verspannten Zustand sehr große Flächenbereiche aufeinander
zum Anliegen kommen. Damit können besonders große Haltekräfte aufgebracht werden.
[0023] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist einem Feststellmittel
mit einer Spannfläche ein leuchtenseitiges Gegenmittel mit einer Gegenspannfläche
zugeordnet, wobei die Spannfläche die Gegenspannfläche übergreift oder überspannt.
Bei dieser Ausgestaltung der Erfindung ist die innere der beiden gegeneinander zu
verspannenden Flächen des Flächenpaares eine vorzugsweise konvex gekrümmte Gegenspannfläche,
die von der vorzugsweise entsprechend konkav gekrümmten feststellmittelseitigen Spannfläche
übergriffen wird. Mit dieser Anordnung können besonders große Haltekräfte erzielt
werden.
[0024] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die leuchtenseitige
Gegenspannfläche von einem stellgliedseitigen Steck-Fortsatz hintergriffen. Der Fortsatz
ist beispielsweise in einem Fußbereich des Stellgliedes angeordnet, welches, wie später
erläutert wird, von einer Gehäuseschale gebildet sein kann. Zur Montage der beiden
Gehäuseschalen aneinander kann der Steck-Fortsatz mit einem freien Ende, an dem sich
der Fortsatz befindet, voraus, zwischen die andere Gehäuseschale und die leuchtenseitige
Gegenspannfläche eingesteckt werden, so dass nachfolgend eine Verschwenkung des Stellgliedes
durchgeführt werden kann. Wird nun eine später beschriebene Kontaktfläche verlagert,
ist das Stellglied unverlierbar an der anderen Gehäuseschale gehalten. Damit wird
eine handhabbare Baueinheit erreicht, die sich aus dem Stellglied und der anderen
Gehäuseschale zusammensetzt, und die insgesamt an der Leuchte befestigbar ist.
[0025] Vorteilhafterweise übergreift die Spannfläche die Gegenspannfläche über einen Winkelbereich
von mehreren 10°. Der optimale Winkelbereich hängt allerdings von der Krümmung der
Spannfläche und der Gegenspannfläche ab. Auch spielen Fertigungstoleranzen eine Rolle,
die infolge der gekrümmten Spannfläche und der Gegenspannfläche besonders gut beherrschbar
sind. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass nicht nur eine punktartige oder linienartige
Berührung zwischen Spannfläche und Gegenspannfläche auftritt, sondern eine möglichst
großflächige, um große Klemmkräfte übertragen zu können.
[0026] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist ein leuchtenseitiges
Gegenmittel ein Lagerauge für die zweite Raumachse (Schwenkachse) auf. Dies ermöglicht
eine besonders einfache Konstruktion derart, dass das leuchtenseitige Gegenmittel,
also in der Terminologie der vorliegenden Anmeldung das zweite Gegenmittel, über das
Lagerauge an der zweiten Gehäuseschale befestigbar ist. Das Stellglied, also z.B.
die erste Gehäuseschale, kann nach dem Einstecken des Steckfortsatzes in den Zwischenraum
zwischen der Gegenspannfläche und der zweiten Gehäuseschale relativ zu der zweiten
Gehäuseschale derartig verspannt werden, dass die beiden Gehäuseschalen nach dem Verspannen
aneinander montiert sind und die vormontierte Baueinheit über Befestigungsansätze,
die sich vorzugsweise ebenfalls an dem leuchtenseitigen Gegenmittel befinden, mit
der Leuchte verbunden wird.
[0027] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die Vorrichtung
eine Blende zur Abdeckung eines leuchtenseitigen Gegenmittels auf. Dies ermöglicht
eine in optischer Hinsicht vorteilhafte Blickverhinderung auf das Feststellmittel
und das entsprechende Gegenmittel sowie einen Schutz vor Schmutz.
[0028] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist in einem Kopfbereich
des Stellgliedes ein Feststellmittel angeordnet, welches mit einem fest relativ zu
der raumfesten Fläche angeordneten Gegenmittel kooperiert. Das fest relativ zu der
raumfesten Fläche angeordnete Gegenmittel wird im Folgenden als raumseitiges Gegenmittel
bezeichnet und unterscheidet sich insofern von dem an der Leuchte zu befestigenden
leuchtenseitigen Gegenmittel.
[0029] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das raumseitige
Gegenmittel, insbesondere in Form eines Ringkörpers, zwischen zwei Spannbacken angeordnet.
Eine erste Spannbacke kann von dem ersten Feststellmittel, insbesondere an dem Stellglied,
und eine zweite Spannbacke kann von der zweiten Gehäuseschale gebildet sein. Mithin
ist das raumseitige Gegenmittel zwischen zwei Spannbacken einspannbar und kann auf
diese Weise besonders sicher arretiert werden, da durch die zwei Spannbacken große
Klemmkräfte ausgeübt werden können.
[0030] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wirkt das Betätigungselement mit
einer Schubelementanordnung zusammen. Mit Hilfe der Schubelementanordnung lässt sich
eine Bewegung des Betätigungselementes beispielsweise auf das Stellglied übertragen.
[0031] Zum Ansprechen mindestens eines Feststellmittels kann der Schubelementanordnung gemäß
einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wenigstens eine Kontaktfläche zugeordnet
sein. Mit Hilfe der Kontaktfläche läßt sich auf einfache Art und Weise ein Stellglied
betätigen, das mit der Kontaktfläche in Verbindung steht.
[0032] Die Kontaktfläche kann mit einer an dem Stellglied angeordneten Gegenkontaktfläche
zusammenwirken. Das Zusammenwirken von Kontaktfläche und Gegenkontaktfläche gestattet
es auf vorteilhafte Weise, die von der Schubelementeanordnung übertragene Bewegung
durch die Ausbildung der Kontaktflächen in der gewünschten Weise auf das Stellglied
zu übertragen.
[0033] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung spricht das Betätigungselement
ein mit der Kontaktfläche versehenes Bauteil unmittelbar an und verlagert dieses.
Dies ermöglicht eine besonders einfache Bauweise sowie die Aufbringung hoher Betätigungskräfte
auf die Kontaktfläche. Dementsprechend kann die Kontaktfläche auf die Gegenkontaktfläche
auch große Kräfte übertragen. Hierdurch wird es möglich, dass über das Stellglied
große Kräfte zur Arretierung der Feststellmittel ausgeübt werden.
[0034] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Betätigungselement auf
ein erstes Bauteil der Schubelementanordnung einwirkt, welches durch Zwischenschaltung
eines Federelementes ein mit der Kontaktfläche versehenes zweites Bauteil anspricht.
Die Feder erlaubt das Aufbringen einer variablen Arretierkraft, die zudem genau einstellbar
ist.
[0035] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung werden die Kontaktfläche und die
Gegenkontaktfläche von Keilflächen gebildet, welche eine Axialbewegung des zweiten
Bauteils weichenartig in eine Bewegung des Stellgliedes mit zwei unterschiedlichen
Richtungskomponenten umlenken. Diese Ausgestaltung ermöglicht in konstruktiv einfacher
Form, beide Feststellmittel zugleich anzusprechen.
[0036] Die Kontaktfläche kann zwischen einer Ruheposition, in der die Leuchte um beide Raumachsen
schwenkbar ist, und einer Arbeitsposition, in welcher die Leuchte um die Raumachsen
arretiert ist, verlagerbar sein. Zwischen diesen Extrempositionen der Kontaktfläche
gibt es weitere Positionen der Kontaktfläche, in denen die Leuchte gegen einen mehr
oder minder großen Widerstand um die Raumachsen herum schwenkbar ist.
[0037] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind zwei Gehäuseschalen vorgesehen,
zwischen denen im montierten Zustand ein Bewegungsspiel vorhanden ist. Eine der beiden
Gehäuseschalen kann somit die Funktion des Stellgliedes übernehmen, wofür andernfalls
ein gesondertes Bauteil notwendig wäre.
[0038] So kann gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung das Stellglied von einer Gehäuseschale
gebildet sein, was eine einfache Bauweise ermöglicht und die Anzahl der Bauteile reduziert.
[0039] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Kontaktfläche
als Haltefläche für das Zusammenhalten der Gehäuseschalen ausgebildet. Die beiden
Gehäuseschalen müssen auf diese Weise nicht durch Schrauben, Nieten od. dgl. Befestigungselemente
miteinander verbunden sein, wodurch die Montage erleichtert wird.
[0040] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Betätigungselement von
einer Gewindeschraube gebildet ist. Dies ermöglicht die Verwendung handelsüblicher
Teile für das Betätigungselement.
[0041] Die Gewindeschraube kann mit einem Innengewinde in dem die Kontaktfläche aufweisenden
Bauteil oder in dem ersten Bauteil der Schubelementeanordnung zusammenwirken. Mit
dieser einfachen Anordnung ist es möglich, bei einfacher Bauweise eine lineare Verschiebung
des Schubelements zu erreichen.
[0042] Weitere Vorteile ergeben sich aus den nicht zitierten Unteransprüchen sowie aus der
nachfolgenden Beschreibung eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels.
Es zeigen:
- Fig. 1
- in schematischer, teilgeschnittener Ansicht ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Vorrichtung mit einem Stromschienen-Adapter und einem Strahler,
- Fig. 2
- eine teilgeschnittene Ansicht der Vorrichtung gemäß der Schnittlinie II-II in Fig.
1,
- Fig.3
- eine teilgeschnittene Ansicht der Vorrichtung gemäß der Schnittlinie III-III in Fig.
1
- Fig. 4
- eine teilgeschnittene Ansicht eines Kopfbereiches der Vorrichtung gemäß der Schnittlinie
IV-IV in Fig. 1,
- Fig. 5
- eine teilgeschnittene Ansicht eines Fußbereiches der Vorrichtung gemäß Schnittlinie
V-V in Fig. 1,
- Fig. 6
- in einer Gesamtdarstellung ähnlich der Fig. 1 ein zweites Ausführungsbeispiel der
erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem in Ansicht dargestellten Stromschienen-Adapter
und einem in Ansicht dargestellten Strahler,
- Fig. 7
- das Ausführungsbeispiel der Fig. 6 in einer Ansicht gemäß Ansichtspfeil VII in Fig.
6,
- Fig. 8
- die Vorrichtung in Draufsicht gemäß Ansichtspfeil VIII in Fig. 7,
- Fig. 9
- einen Schnitt durch die Vorrichtung gemäß der Schnittlinie IX-IX in Fig. 6, und
- Fig. 10
- einen Längsschnitt durch die Vorrichtung und durch einen Teilbereich des Strahlers
gemäß Schnittlinie X-X in Fig. 8.
[0043] Eine Vorrichtung zur Befestigung einer Leuchte 13 wird in den Figuren insgesamt mit
der Bezugsziffer 10 bezeichnet. In der nachfolgenden Figurenbeschreibung werden, sofern
gleiche oder vergleichbare oder in ihrer Funktion ähnliche Teile oder Elemente beschrieben
werden, der Übersichtlichkeit halber gleiche Bezugszeichen verwendet. Das gilt zur
besseren Übersicht auch bei den unterschiedlichen Ausführungsbeispielen.
[0044] Die Vorrichtung 10 dient gemäß Fig. 1 der Befestigung einer z.B. als Strahler ausgebildeten
Leuchte 13 an einem Stromschienenadapter 11. Sie weist eine erste Drehverstellvorrichtung
A im Kopfbereich 41 der Vorrichtung 10 und eine zweite Drehverstelleinrichtung B im
Fußbereich 42 der Vorrichtung 10 auf, mit denen die Leuchte 13 um die zueinander senkrecht
stehenden Achsen S
1 und S
2, die als Raumachsen bezeichnet werden, drehverstellbar ist. Anzumerken ist, dass
die erste Schwenkachse S
1 raumfest ist und die zweite Schwenkachse S
2 mit der Leuchte 13 um die erste Schwenkachse S
1 schwenkbar ist. Mit Hilfe des Stromschienenadapters 11 kann die Vorrichtung 10 in
einer nicht dargestellten Stromschiene gehaltert werden, welche die Leuchte 13 mit
einer Betriebsspannung versorgt.
[0045] Die Vorrichtung 10 weist eine erste Gehäuseschale 14 und eine zweite Gehäuseschale
15 auf, die im wesentlichen L-förmig ausgebildet sind. Gemäß den Fig. 2 und 3 weisen
die Gehäuseschalen 14 und 15 jeweils einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt
auf und sind mit ihren offenen Seiten einander zugewandt angeordnet, wobei die innere
Gehäuseschale 15 in die äußere Gehäuseschale 14 eingreift. Zwischen den Gehäuseschalen
14, 15 ist auf diese Weise ein vom Kopfbereich 41 zum Fußbereich 42 der Vorrichtung
10 durchgehender Hohlraum H gebildet, durch den nicht dargestellte Spannungsversorgungsleitungen
(z.B. 220 V) zur Versorgung der Leuchte 13 hindurchgeführt werden können.
[0046] Zur Ausbildung der ersten Drehverstellvorrichtung A ist an der Gehäuseschale 14 im
Kopfbereich 41 ein Ringsteg 16 fest angeordnet, dessen Öffnung 18 von einem hohlen
Gewindebolzen 17, welcher mit dem Stromschienen-Adapter 11 fest verbunden ist, durchgriffen
wird. Auf diese Weise ist die Gehäuseschale 14 um die raumfeste Achse S
1 drehbar auf dem Gewindebolzen 17 gelagert. Der Gewindebolzen 17 ist an dem Ringsteg
16 mittels eines Rings 22 gekontert, der auf dem Gewindebolzen 17 aufgeschraubt und
durch z.B. eine Madenschraube M (siehe Fig. 4) gegen ein Verdrehen gesichert ist.
[0047] Die Gehäuseschale 15 weist in einem dem Ringsteg 16 nahen Bereich Rippen 21a und
21b auf, welche mit der Außenumfangsfläche 23 des Ringes 22 zusammenwirken können
und auf diese Weise eine Arretierung der Schwenkbewegung um die Achse S
1 ermöglichen, wie weiter unten im Einzelnen beschrieben ist.
[0048] Die Schnittdarstellung gemäß Fig. 5 zeigt der Übersichtlichkeit halber nur eine Hälfte
der zur Ebene K spiegelsymmetrischen zweiten Drehverstellvorrichtung B. Die äußere
Gehäuseschale 14 ist in diesem dem Leuchtenkörper 13 nahen Fußbereich 42 mit fluchtenden
Bohrungen 37a und 37b versehen. An Flanschen 26a und 26b des Leuchtenkörpers 13 sind
Zapfen 38a, 38b befestigt, die in die Bohrungen 37a, 37b eingreifen und den Leuchtenkörper
13 auf diese Weise um eine Achse S
2 schwenkbar an der äußeren Gehäuseschale 14 halten. Die Achse S
2 entspricht dabei im wesentlichen der Längsmittelachse der Zapfen 38a, 38b. Von den
Zapfen 38a, 38b ist in Fig. 5 nur der in Blickrichtung der Fig. 3 hintere Zapfen 38a
und von den Bohrungen 37a, 37b nur die zugehörige Bohrung 37a dargestellt.
[0049] Die innere Gehäuseschale 15 weist an ihrem zur Leuchte 13 hin gerichteten Ende Klemmelemente
35a auf, die als Zylindersegmente ausgebildet und mit konvexen zylindrischen Außenflächen
24a versehen sind. Diese wirken mit konkaven zylindrischen Flächen 25a der Flansche
26a, 26b kraftschlüssig zur Schwenkarretierung zusammen.
[0050] In einem dem Stromschienen-Adapter 11 nahen Kopfbereich 41 der Vorrichtung 10 ist
eine Schubelementanordnung E in dem Hohlraum H zwischen den Gehäuseschalen 14 und
15 angeordnet. Mittels einer Gewindeschraube 27, deren Außengewinde in ein Innengewinde
29 eines Schubbauteils 30 eingreift, kann letzteres in x-Richtung bewegt werden. Die
Gewindeschraube 27 stützt sich mit ihrem Kopf in einer Sackausnehmung in dem Schalenteil
14 ab. Die Bewegung des Schubbauteils 30 bewirkt über eine Feder 31 mittelbar auch
die Bewegung eines fliegend, also lose, auf der Gewindeschraube 27 gelagerten Keilelementes
32, dessen Kontaktfläche 33 mit einer an einem Vorsprung 39 der Gehäuseschale 15 angeordneten
Gegenkontaktfläche 34 zusammenwirkt. Die Kontaktfläche 33 und die Gegenkontaktfläche
34 sind z.B. in einem 30°-Winkel zur Bewegungsrichtung x des Keilelementes 32 angeordnet.
Die in x-Richtung wirkende Federkraft wird daher in in x- und y-Richtung wirkende
Kraftkomponenten umgelenkt. Das Schubbauteil 30 und das Keilelement 32 sind von einer
in Fig. 2 dargestellten Leiste 36 sowie einer Seitenwand 19a der Gehäuseschale 15
geführt.
[0051] Die zwischen dem Schubelement 30 und dem Keilelement 32 angeordnete Druckfeder 31
bewirkt, dass mit zunehmenden Verstellweg des Schubbauteils 30 in Richtung x in Folge
einer Betätigung der Gewindeschraube 27 eine größere Federkraft von der Feder 31 auf
das Keilelement 32 übertragen wird. Die Kontaktfläche 33 spannt somit die Gehäuseschale
15 mit zunehmender Kraft gegen die Gehäuseschale 14. Die Arretierkraft kann somit
variabel und genau eingestellt werden.
[0052] Im weitgehend entspannten Zustand der Druckfeder 31 befindet sich das Schubelement
30 in einer Position, in der es an einem Anschlag 40 der Gehäuseschale 15 anliegt.
Von der Feder 31 wird höchstens eine nur geringe Kraft auf das Keilelement 32 und
damit auf die Gehäuseschale 14 ausgeübt. Die Gehäuseschalen 14, 15, die gemeinsam
eine Art Tragarm 12 für die Leuchte 13 bilden, sind entgegen einem leichten Widerstand
gemeinsam relativ zum Stromschienen-Adapter 11 um die Schwenkachse S
1 schwenkbar. Infolge einer Drehbewegung des Tragarmes 12 relativ zu dem raumfest befindlichen
Gewindebolzen 17, bewegen sich die Rippen 21a, 21b (Fig. 4) an der Außenumfangsfläche
23 des Ringkörpers 22 entlang. Da das Druckfederelement 31 nur geringfügig gespannt
ist, wird auf das Gehäuseschalenelement 15 in x-Richtung nur eine geringe Kraft ausgeübt,
so dass die Rippen 21a, 21b nur mit einer geringen Kraft gegen die Außenumfangsfläche
23 des Ringes 22 gespannt sind. Die Schwenkbewegung des Tragarmes 12 um die Schwenkachse
S
1 kann daher durch Überwindung dieses geringen Reib-Widerstandes zur Ausrichtung des
Strahlers 13 um die Schwenkachse S
1 erfolgen.
[0053] Ebenso ist der Strahler 13 entgegen einem leichten Widerstand relativ zum Tragarm
12 um die Schwenkachse S
2 schwenkbar. Infolge einer Drehbewegung des Strahlers 13 um die Schwenkachse S
2 relativ zu dem Tragarm 12 gleitet die dem Flansch 26a zugehörige Lagerfläche 25a
entlang der entsprechenden zylindrischen Außenfläche 24a der Gehäuseschale 14. Gleichermaßen
muss erwähnt werden, dass über das nur geringfügig gespannte Druckfederelement 31
und über das Keilelement 32 auch nur eine geringe Kraft in y-Richtung auf die Gehäuseschale
15 ausgeübt wird. Da der Strahler 13 über die Zapfen 38a, 38b fest mit der äußeren
Schale 14 verbunden ist, und da bei Verlagerung der Gehäuseschale 15 in y-Richtung
die Flächen 25a und 24a aufeinander zu bewegt werden, ist bei nur geringfügig gespanntem
Federelement 31 die Klemmung zwischen den Flächen 24a und 25a nur relativ gering.
Die Klemmkraft kann aber derartig hoch gewählt oder eingestellt werden, dass eine
eingestellte Schwenkposition des Strahlers 13 um die Schwenkachse S
2 aufgrund der Haftreibung beibehalten wird.
[0054] Ein Betätigen der Gewindeschraube 27 nach Ausrichtung des Strahlers 13 um die Achsen
S
1 und S
2 bewirkt nun, dass das Schubbauteil 30 in x-Richtung bewegt wird wodurch die Federkraft
der Feder 31 ansteigt. Das Keilelement 32 wird von der Feder 31 mit der Federkraft
in x-Richtung gedrückt. Die in x-Richtung wirkende Kraft wird auf die Kontaktfläche
34 übertragen und weichenartig in x- und y-Richtung aufgeteilt, so dass sich die Gehäuseschale
15 relativ zu der Gehäuseschale 14 geringfügig sowohl in x- als auch in y-Richtung
bewegt. Indem Seitenwände 20a und 20b der Gehäuseschale 14 Seitenwände 19a und 19b
der Gehäuseschale 15 umgreifen (siehe Fig. 2 und Fig. 3), wird die Gehäuseschale während
dieser Bewegung geführt. Die Gehäuseschale 14 bildet somit eine seitliche Führung
für die Gehäuseschale 15.
[0055] Die in x-Richtung wirkende Kraft bewirkt, dass die Stirnflächen 28a und 28b (Fig.
4) der Rippen 21a, 21b gegen die Außenfläche 23 des Ringelements 22 gepresst werden
und somit eine Schwenkarretierung durch Klemmung erreicht wird. Durch die Bewegung
der Gehäuseschale 15 in y-Richtung werden die zylindrischen Flächen 24a, 24b der Gehäuseschale
15 gegen die Flächen 25a, 25b der Flansche 26a, 26b gepresst, womit eine Schwenkarretierung
der Leuchte 13 um die Achse S
2 erreicht wird.
[0056] Durch Eindrehen der Gewindeschraube 27 können also gleichzeitig die Drehvorrichtungen
A und B arretiert werden. Ein Lösen der Schwenkarretierung der beiden Achsen S
1 und S
2 ist auf einfache Weise durch Herausdrehen der Gewindeschraube 27 möglich, wodurch
die Federkraft geringer wird. Dadurch hat die Gehäuseschale die Möglichkeit, sich
in eine Position zu bewegen, in der beide Drehverstellvorrichtungen A und B gelöst,
das heißt nicht arretiert, sind.
[0057] Das in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel sieht die Befestigung der
Leuchte 13 über die Vorrichtung 10 an einem Stromschienen-Adapter 11 vor, der somit,
infolge seiner Festlegung an der gebäudefesten Stromschiene, die raumfeste Fläche
im Sinne des Anspruches 1 darstellt. Gleichermaßen sind aber auch Ausführungsbeispiele
von Vorrichtungen denkbar, bei denen die Leuchte 13 mittels der Vorrichtung 10 unmittelbar
an einer raumfesten Fläche festgelegt werden kann.
[0058] Bei dem Ausführungsbeispiel kann durch den Hohlraum H der Vorrichtung 10 auch eine
Reihe von Spannungsversorgungsleitungen geführt werden. Die Vorrichtung 10 gemäß dem
Ausführungsbeispiel dient somit sowohl der mechanischen Halterung der Leuchte 13 an
der raumfesten Fläche als auch der Führung von elektrischen Zuleitungen für die Leuchte
13.
[0059] Bei einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist es möglich, dass
die Vorrichtung 10 nur der mechanischen Befestigung der Leuchte an der raumfesten
Fläche dient.
[0060] Des weiteren ist anzumerken, dass bei der in den Figuren dargestellten Ausführungsform
das jeweilige Flächenpaar der Spannfläche und Gegenspannfläche, also das Paar der
Flächen 28a, 23 der Drehverstellvorrichtung A und das Flächenpaar der Flächen 25a
und 24a der Drehverstellvorrichtung B, als reine Klemm- oder Spannflächen ausgebildet
ist. Alternativ kann im Bereich dieser Spannflächen bei einer nicht dargestellten
Ausführung der Erfindung auch eine Verzahnung od. dgl. vorgesehen sein, die zu einem
Formschluss zwischen diesen Flächen führen kann.
[0061] Schließlich kann im Bereich der Spannflächen auch ein reibungserhöhendes Element,
beispielsweise ein Kunststoffelement oder ein Kunststoffbelag, angeordnet sein. Ein
derartiges, reibungserhöhendes Element ist aber nicht in jedem Falle erforderlich.
[0062] Im Folgenden soll nun das zweite Ausführungsbeispiel anhand der Figuren 6 bis 10
beschrieben werden. Es werden gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel der Figuren
1 bis 5 lediglich die Unterschiede hervorgehoben, wobei ansonsten davon auszugehen
ist, dass zwischen den beiden Ausführungsbeispielen hinsichtlich einzelner Elemente
oder Teile Funktionsgleichheit besteht, falls nichts anderes erwähnt ist.
[0063] Das zweite Ausführungsbeispiel umfasst eine gleichermaßen aus zwei Gehäuseschalenteilen
14, 15 jeweils im Wesentlichen L-förmiger Grundform (Fig. 10) bestehende Vorrichtung
10, die mit ihrem kopfseitigen Ende 41 einer Anbindung an einen Stromschienen-Adapter
11 oder einer anderen raumfesten Fläche und mit ihrem fußseitigen Ende 42 der Anbindung
an eine als Strahler ausgebildete Leuchte 13 dient. Die Ansichten der Figuren 6 bis
8 lassen erkennen, dass bei im Wesentlichen senkrechter Ausrichtung des Strahlers
13 gemäß Fig. 6 der im Wesentlichen vertikale Schenkel der Gehäuseschalen 14 und 15
mit der Längsseite des Strahlers 13 fluchtet. Ausgehend von einer Situation gemäß
Fig. 6 kann der Strahler 13 entgegen dem Uhrzeigersinn um die vorrichtungsfeste Schwenkachse
S
2, die auch als Raumachse bezeichnet wird, verschwenkt werden. Der Verschwenkwinkel
des Strahlers 13 relativ zu der Vorrichtung 10 kann beispielsweise 90° betragen und
durch nicht dargestellte Anschläge begrenzt werden.
[0064] Wie sich am Besten aus Fig. 10 ersehen lässt, ist das Gehäuseschalenteil 15 wiederum
als Stellglied ausgebildet und weist eine Gegenkontaktfläche 34 auf, die von einer
Kontaktfläche 33 eines Bauteiles 32 angesprochen werden kann. Das Bauteil 32 ist nunmehr
unmittelbar auf dem als Gewindeschraube 27 ausgebildeten Betätigungselement angeordnet,
so dass die Feder des ersten Ausführungsbeispieles entfallen ist. Damit können besonders
große Kräfte auf das Keilflächenpaar 33, 34 ausgeübt werden.
[0065] Infolge einer Verlagerung des Bauteiles 32 in x-Richtung wird auch der Kopfbereich
41 des Gehäuseteiles 15 in x-Richtung verlagert. Wie sich am besten aus den Figuren
9 und 10 erkennen lässt, ist gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel eine Änderung
derart getroffen, dass an dem Bolzen 17, der mit dem Stromschienen-Adapter 11 verbunden
ist, nunmehr ein Ringkörper 22 befestigt ist, der : zwischen den beiden, in dem Kopfbereich
41 im Wesentlichen spannbackenartig ausgebildeten Gehäuseteilen 14 und 15 angeordnet
ist. Die Gehäuseschale 15 weist als Feststellmittel eine konkave Spannfläche 43 auf,
die mit der als Gegenspannfläche 23 fungierenden Außenumfangsfläche des Ringes 22
zusammenwirkt. An dem gegenüberliegenden Ende kontaktiert der Ringkörper 22 mit seiner
Außenumfangsfläche 44, die als Widerlagerfläche fungiert, eine Lagerfläche 45 der
Gehäuseschale 14, die sozusagen die zweite Spannbacke bereitstellt.
[0066] Infolge einer Betätigung der Gewindeschraube 27 wird somit infolge einer Verlagerung
der Gehäuseschale 15 relativ zu der Gehäuseschale 14 der Ringkörper 22 beidseitig
zwischen den beiden Gehäuseschalen 14, 15 eingespannt. Damit können gegenüber dem
ersten Ausführungsbeispiel höhere Haltekräfte ausgeübt werden. Ein besonderer Vorteil
ist dabei, dass die Außenumfangsfläche 23, 44 des Ringkörpers 20 auf die Innenumfangsflächen
43, 45 der beiden Spannbacken abgestimmt ist. Damit kann eine besonders sichere Klemmung
erreicht werden.
[0067] Der Fußbereich 42 der Vorrichtung 10 ist gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel
der Figuren 1 bis 5 ebenfalls anders ausgebildet. Der Fußbereich 42 der Gehäuseschale
15 weist einen Steckansatz 51 auf, der nach Art eines Vorsprunges ausgebildet ist.
Der Fortsatz 51 kann in einen Zwischenraum Z zwischen einem später erläuterten Gegenmittel
46 und der Gehäuseschale 14 eingeführt werden. Bezüglich Fig. 10 schließt sich linksseitig
des Fortsatzes 51 die Spannfläche 52 an, die im Wesentlichen konkav ausgebildet ist
und die sich etwa über einen Winkelbereich von ca. 60° erstreckt. Der Winkelbereich
kann aber auch z.B. zwischen 20° und 80° betragen. Linksseitig der Spannfläche 52
schließt sich ein Blendenabschnitt 50 an, der bei bezüglich Fig. 6 verschwenktem Strahler
13 einen Einblick auf das Feststellmittel 51 und das Gegenmittel 46 verhindert.
[0068] Der sich über einen Winkelbereich von ca. 100° entlang einem Kreisbogen erstreckende
Fußabschnitt 42 der Gehäuseschale 15 ruht auf einem Gegenmittel 46, welches nach Art
einer Lagerschale gebildet ist, die auf ihrer Außenumfangsseite eine Gegenspannfläche
53 ausbildet. Das Gegenmittel 46 weist ein Lagerauge 48 auf, in dem ein Schwenkachsenelement
49 aufgenommen ist. Das Schwenkachsenelement 49 ist mit seinen beiden axialen Enden
unmittelbar an der ersten Gehäuseschale 14 auf nicht dargestellte Weise befestigt.
[0069] An dem bezüglich Fig. 10 linken, unteren Ende des Gegenmittels 46 befinden sich in
Fig. 10 lediglich angedeutete Befestigungsansätze 47, die bei Betrachtung der Fig.
6 in beiden Richtungen aus der Papierebene herausragen und die der Verbindung des
Gegenmittels 46, beispielsweise durch Schrauben, mit dem Strahler 13 dienen.
[0070] Anzumerken ist; dass nicht die gesamte konkav ausgebildete Innenseite des Fußabschnittes
42 der Gehäuseschale 15 als Spannfläche fungiert, sondern lediglich ein sich über
einen Winkelbereich von beispielsweise 40° oder 60° erstreckender Abschnitt, der die
eigentliche Spannfläche 52 ausbildet. Die Spannfläche 52 und die gegenmittelseitige
Gegenspannfläche 53 liegen über einen großflächigen Bereich aufeinander auf und ermöglichen
die Erzielung großer Haltekräfte. Somit können auch schwere Strahler in der eingestellten
Schwenkposition dauerhaft arretiert werden.
[0071] Wird durch Betätigung des Betätigungselementes 27 das Bauteil 32 in x-Richtung bewegt,
findet infolge der Keilflächen 33, 34 eine Verlagerung des Fußteils 42 des Stellgliedes
15 in y-Richtung statt. Dabei wird die Spannfläche 52 auf die Gegenspannfläche 53
gespannt, so dass es dort zu einer Verklemmung kommt. Das Gegenmittel 46 stützt sich
dabei an der an der ersten Gehäuseschale 14 fest angeordneten Schwenkachse 49 ab,
so dass in dem Fußbereich 42 eine Verspannung der Gehäuseschale 15 relativ zu der
Gehäuseschale 14 erreicht wird.
[0072] Anzumerken ist, dass der Aufbau der Gehäuseschalenteile 14 und 15 des zweiten Ausführungsbeispieles
mit dem des ersten Ausführungsbeispieles vergleichbar ist. Vorteilhaft ist, wenn an
den Gehäuseschalen 14, 15 nicht dargestellte Versteifungsrippen oder Versteifungsstreben
angeordnet sind, die sich innerhalb des Hohlraumes H der beiden Gehäuseschalenteile
14, 15 erstrecken.
[0073] Ein besonderer Vorteil dieses Ausführungsbeispieles besteht darin, dass die aus den
beiden Gehäuseschalenteilen 14, 15 und dem Gegenmittel 46 gebildete Baueinheit vormontierbar
ist und insoweit handhabbar ist. Über die Befestigungsansätze 47 kann eine Befestigung
der vormontierten Baueinheit mittels zweier Schrauben 56, von denen in Fig. 10 nur
eine dargestellt ist, an dem Strahler 13 erfolgen. Die Befestigungsansätze 27 des
Gegenmittels 46 stellen dazu Durchgriffsöffnungen für die Schrauben 56 bereit. Dies
erleichtert die Montage und Handhabung der zu montierenden Bauteile.
[0074] Lediglich zur Klarstellung sei angemerkt, dass die Befestigungsansätze 47 und die
Befestigungsmittel 56 in Fig. 8 nicht sichtbar sind, sondern dort lediglich deren
Position angedeutet sind. Die in Fig. 8 sichtbaren Schrauben 57a und 57b dienen der
Befestigung eines Oberteiles 58 des Strahlers 13 an einem Unterteil 59 des Strahlers
13.
[0075] Der entscheidende Unterschied zwischen der Drehverstellvorrichtung B des zweiten
Ausführungsbeispieles und der Drehverstellvorrichtung B des ersten Ausführungsbeispieles
besteht darin, dass die innere und äußere Lagerschale vertauscht sind. Bei dem zweiten
Ausführungsbeispiel ist die äußere Lagerschale dem Stellglied zugeordnet, wodurch
größere Haltekräfte ausgeübt werden können. Dabei ist wesentlich, dass die Spannfläche
die Gegenspannfläche übergreift.
[0076] Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung ergibt, ist bei dem zweiten Ausführungsbeispiel
ein Zusammenbau der Vorrichtung 10 wie folgt möglich:
[0077] An der Gehäuseschale 14 ist bereits das später noch leuchtenseitig anzubringende
Gegenmittel 46 festgelegt. Die Gehäuseschale 14 kann nun, schräg geneigt, zu der Gehäuseschale
14 auf diese zubewegt werden, wobei der Steckansatz 51 in den Zwischenraum Z zwischen
Gegenspannfläche 53 und Gehäuseschale 14 eingeführt wird. Nachfolgend kann die Gehäuseschale
15 im Uhrzeigersinn relativ zu der Gehäuseschale 14 derart verschwenkt werden, bis
die beiden Gehäuseschalen 14 aneinander anliegen. Die Gegenkontaktfläche 34 konnte
dabei infolge der Schwenkbewegung in x-Richtung hinter die Kontaktfläche 33 gelangen.
Wird nun die Gewindeschraube 27 betätigt und das Bauteil 32 in x-Richtung bewegt,
kommt es zu einem Kontakt der Kontaktfläche 33 mit der Gegenkontaktfläche 34. Damit
ist die Gehäuseschale 15 an zwei Punkten, nämlich im Bereich der Kontakt- und der
Gegenkontaktfläche 33/34 und im Bereich der Spannfläche 52 und der Gegenspannfläche
53 an der Gehäuseschale 14 gehalten. Damit ist eine unverlierbare Anordnung der Gehäuseschalenteile
14, 15 getroffen. Die Gehäuseschale 15 kann aber in diesem vormontierten Zustand noch
mit Bewegungsspiel relativ zu der Gehäuseschale 14 verlagert werden. Hierzu muss die
Gewindeschraube 27 lediglich weiter betätigt werden. Dies geschieht vornehmlich aber
erst dann, wenn der Strahler 13 an der Vorrichtung 10 angebunden ist.
[0078] Ein Lösen des Betätigungselementes 27 durch Drehung in der entgegengesetzten Richtung
kann eine Schwenkarretierung des Strahlers 13 um die beiden Raumachsen S
1 und S
2 in der zuvor beschriebenen Weise aufheben. Dabei bewegt sich das in einer Kulissenbahn
geführte Bauteil 32 bei Drehung des Betätigungselementes 27 um dessen Längsachse bezüglich
Fig. 10 nach links, so dass sich die Keilflächen 33 und 34 voneinander wegbewegen.
Die Drehverstellvorrichtungen A und B werden so gelöst.
[0079] Fig. 10 deutet an, dass beim Lösen der Vorrichtung 10 durch Drehen des Betätigungselementes
27 ein Anschlagelement verhindert, dass sich die Gewindeschraube 27 aus der Vorrichtung
10 in x-Richtung herausdreht. Ist die Vorrichtung 10 nämlich zuvor mit besonders großen
Betätigungskräften festgeklemmt worden, können die beiden Keilflächen 33 und 34 unter
Umständen mit sehr großen Selbsthalte- oder Hemmkräften aufeinander liegen. Soll nun
das Betätigungselement 27 gelöst werden, kann unter Umständen das Bauteil 32 an seinem
Platz relativ zu der Gehäuseschale 15 verbleiben und sich ungewollt die Gewindestange
27 bezüglich Fig. 10 nach rechts, also in x-Richtung aus der Vorrichtung 10 herausdrehen.
Dies verhindert als Anschlagelement eine Sicherungsmutter 54, die mit ihrer bezüglich
Fig. 10 rechten Ringstimseite an der Innenseite 55 der Gehäuseschale 14 anschlagen
kann.
[0080] Nachdem die Gewindestange 27 bei der Montage der Vorrichtung 10 durch die Gehäuseschale
14 eingesteckt ist, kann die Sicherungsmutter 54 von der bezüglich Fig. 10 linken
Seite her aufgeschraubt werden und nimmt anschließend eine fest vorgegebene Axialposition
auf der Gewindestange 27 ein. Die Mutter 54 dreht sich anschließend immer mit der
Gewindeschraube 27 und verhindert durch das Anschlagen an der Innenseite 55 der Gehäuseschale
14 ein Herausdrehen des Betätigungselementes 27 aus der Vorrichtung 10.
[0081] Vorteilhafterweise wird die Sicherungsmutter 54 mit einem Abstand von beispielsweise
ca. 0,5 mm zu der Innenseite 55 festgelegt, so dass sich das Betätigungselement 27
aufgrund des Bewegungsspieles problemlos betätigen lässt.
[0082] Alternativ zu der zuvor beschriebenen Montage der Vorrichtung 10 zu einer handhabbaren
Einheit kann auch vorgesehen sein, dass zunächst die Gehäuseschale 14 mit dem Gegenmittel
46 an dem Strahler 13 befestigt wird. Anschließend können elektrische Zuleitungen
in den Hohlraum H der Gehäuseschale 14 eingelegt und mit dem Strahler 13 verbunden
werden. Erst zuletzt kann die Gehäuseschale 15 an der Gehäuseschale 14 festgelegt
werden, wobei der zuvor erwähnte Einschwenkvorgang der Gehäuseschale 15 relativ zu
der Gehäuseschale 14 nach dem Einstecken des Fortsatzes 51 in den Zwischenraum Z gleichermaßen
bewerkstelligbar ist.
1. Vorrichtung (10) zur Befestigung einer Leuchte (13) an einer raumfesten Fläche, insbesondere
an einem Stromschienenadapter (11), wobei die Leuchte um eine erste und um eine zweite
Raumachse (S1, S2) relativ zu der raumfesten Fläche verschwenkbar ist und wobei ein erstes und ein
zweites Feststellmittel (21a, 21b, 35a, 35b; 43, 52) zur Schwenkarretierung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorrichtung (10) ein Betätigungselement (27) zugeordnet ist, mit dem beide Feststellmittel
(21a, 21b, 35a, 35b; 43, 52) gemeinsam ansprechbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Betätigungselement (27) zum Ansprechen der Feststellmittel (21a, 21b, 35a, 35b; 43, 52) wenigstens ein Stellglied (15) zugeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellglied (15) beide Feststellmittel (21a, 21b, 35a, 35b; 43, 52) zugleich anspricht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens ein Feststellmittel (21a, 21b, 35a, 35b; 43, 52), an dem Stellglied (15) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass beide Feststellmittel (21a, 21b, 35a, 35b; 43, 52) an dem Stellglied (15) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Feststellmittel (21a, 21b, 35a, 35b; 43, 52) kraft- und/oder formschlüssig mit einem korrespondierenden Gegenmittel (22,
26a, 26b; 22, 46) zusammenwirkt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenmittel (22, 26a, 26b; 22, 46) fest relativ zu der raumfesten Fläche und/oder relativ zu der Leuchte (13)
angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Gegenmittel (22) fest relativ zu der raumfesten Fläche und dass ein zweites
Gegenmittel (46) fest relativ zu der Leuchte (13) angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Feststellmittel (21a, 21b, 35a, 35b; 43, 52) eine Spannfläche (43, 52) und ein korrespondierendes Gegenmittel (22, 26a, 26b; 22, 46) eine Gegenspannfläche (23, 53) aufweist, wobei Spannfläche und Gegenspannfläche
relativ zueinander verspannbar sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Spannfläche (43, 52) im Wesentlichen konkav gekrümmt ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine zugehörige Gegenspannfläche (23, 53) konvex gekrümmt ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass einem Feststellmittel mit einer Spannfläche (52) ein leuchtenseitiges Gegenmittel
(46) mit einer Gegenspannfläche (53) zugeordnet ist, wobei die Spannfläche (52) die
Gegenspannfläche (53) übergreift oder überspannt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass Spannfläche (52) und Gegenspannfläche (53) ein Flächenpaar mit korrespondierenden
Oberflächen bilden, wobei eine Verspannung der beiden Flächen relativ zueinander in
einem flächigen Aufliegen der Flächen aufeinander resultiert.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die leuchtenseitige Gegenspannfläche (53) von einem stellgliedseitigen Steck-Fortsatz
(51) hintergriffen ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Feststellmittel und ein korrespondierendes Gegenmittel Verzahnungen
aufweisen.
16. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein leuchtenseitiges Gegenmittel (46) ein Lagerauge (48) für die zweite Raumachse
(Schwenkachse S2) aufweist.
17. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein leuchtenseitiges Gegenmittel (46) Befestigungsansätze (47) zur unmittelbaren
leuchtenseitigen Befestigung aufweist.
18. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Blende (50) zur Abdeckung eines leuchtenseitigen Gegenmittels
(46) aufweist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, oder nach einem vorangegangenen, auf
einen dieser Ansprüche zurückbezogenen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Kopfbereich (41) des Stellgliedes (15) ein Feststellmittel angeordnet ist,
welches mit einem fest relativ zu der raumfesten Fläche angeordneten, also raumseitigen,
Gegenmittel (22) kooperiert.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das raumseitige Gegenmittel (22) von einem Ringkörper gebildet ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass das raumseitige Gegenmittel (22) eine konvexe Gegenspannfläche (23) aufweist.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das raumseitige Gegenmittel (22) zwischen zwei Spannbacken (43, 45) angeordnet ist,
wobei eine erste Spannbacke (43) von dem Feststellmittel gebildet ist.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zwei Gehäuseschalenteile (14, 15) aufweist, wobei das Feststellmittel
mit der ersten Spannbacke (43) an der einen Gehäuseschale (15) und die zweite Spannbacke
(45) an der zweiten Gehäuseschale (14) angeordnet ist.
24. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (27) mit einer Schubelementanordnung (E) zusammenwirkt.
25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Schubelementanordnung (E) zum Ansprechen mindestens eines Feststellmittels (21a, 21b, 35a, 35b; 43, 52) wenigstens eine Kontaktfläche (33) zugeordnet ist.
26. Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfläche (33) mit einer an einem Stellglied (15) angeordneten Gegenkontaktfläche
(34) zusammenwirkt.
27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (27) ein mit der Kontaktfläche (33) versehenes Bauteil (32)
unmittelbar anspricht und verlagert.
28. Vorrichtung nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (27) auf ein erstes Bauteil (30) der Schubelementanordnung
(E) einwirkt, welches durch Zwischenschaltung eines Federelementes (31) ein mit der
Kontaktfläche (33) versehenes zweites Bauteil (32) anspricht.
29. Vorrichtung nach Anspruch 27 oder 28, soweit dieser auf Anspruch 26 zurückbezogen
ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfläche und die Gegenkontaktfläche von Keilflächen (33, 34) gebildet werden,
welche eine Axialbewegung des die Kontaktfläche aufweisenden Bauteils (32) weichenartig
in eine Bewegung des Stellglieds (15) mit zwei unterschiedlichen Richtungskomponenten
umienken.
30. Vorrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Stellgliedes (15) mit zwei Richtungskomponenten eine erste Richtungskomponente
(x-Richtung) aufweist, mit der das erste Feststellmittel (21a, 21b; 43) angesprochen wird, und eine zweite, insbesondere zu der ersten Richtungskomponente
senkrechte Richtungskomponente (y-Richtung) aufweist, mit der das zweite Feststellmittel
(35a, 35b; 52) angesprochen wird.
31. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 25 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfläche (33) zwischen einer Ruheposition, in der die Leuchte (13) um die
Raumachsen (S1, S2) schwenkbar ist, und einer Arbeitsposition, in welcher die Leuchte hinsichtlich einer
Schwenkbewegung um beide Raumachsen (S1, S2) arretiert ist, verlagerbar ist.
32. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Gehäuseschalen (14, 15) vorgesehen sind, zwischen denen im montierten Zustand
ein Bewegungsspiel vorhanden ist.
33. Vorrichtung nach Anspruch 32, soweit dieser auf Anspruch 2 zurückbezogen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellglied von einer Gehäuseschale (15) gebildet ist.
34. Vorrichtung nach Anspruch 32 oder 33, soweit dieser auf Anspruch 25 zurückbezogen
ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfläche (33) als Haltefläche für das Zusammenhalten der Gehäuseschalen
(14, 15) ausgebildet ist.
35. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 32 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gehäuseschalen (14, 15) aneinander befestigbar sind und auf diese Weise
eine handhabbare Einheit bilden, bevor eine Befestigung der Leuchte (13) an der Vorrichtung
erfolgt.
36. Vorrichtung nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass ein leuchtenseitiges Gegenmittel (46) an einer Gehäuseschale (14) befestigt ist,
und dass die beiden aneinander montierten Gehäuseschalen (14, 15) über das leuchtenseitige
Gegenmittel (46) gemeinsam mit der Leuchte (13) verbindbar sind.
37. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement von einer Gewindeschraube (27) gebildet ist.
38. Vorrichtung nach Anspruch 37, soweit dieser auf Anspruch 27 oder 28 zurückbezogen
ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindeschraube (27) mit einem Innengewinde (29) in dem die Kontaktfläche (33)
aufweisenden Bauteil (32) oder in dem ersten Bauteil (30) der Schubelementanordnung
(E) zusammenwirkt.