[0001] Die Erfindung betrifft eine Abdeckung für Tiefkühltruhen, die über der Kühltruhenöffnung
zum Öffnen derselben verschiebbare Abdeckplatten sowie eine auf dem Truhenmöbel befestigte
durchsichtige Umrandung aufweist, die als Träger einer Beleuchtungseinrichtung zur
Beleuchtung des Kühlraumes der Tiefkühltruhe dient.
[0002] Eine Tiefkühltruhe mit einer derartigen Abdeckung ist beispielsweise aus der EP 0
769 262 bekannt. Tiefkühlwaren werden in Supermärkten, in Lebensmittelabteilungen
von Warenhäusern und anderen Verkaufsstätten in derartigen Kühltruhen gelagert und
der Kundschaft zum Kauf präsentiert. Dabei ist es nicht nur notwendig die Lebensmittel
durch entsprechende Kühlaggregate auf einer die Haltbarkeit garantierenden Temperatur
zu halten, sondern da der Kunde sich selbst bedienen soll, sie dem Kunden sowohl visuell
als auch zur Selbstbedienung zugänglich zu machen. Zur Vermeidung von Kühlverlusten
bzw. zur Verringerung der Kühlleistung und Energieverluste werden derartige Kühlmöbel
mit Abdeckungen versehen, die den Austausch mit warmer Umgebungsluft verhindern, andererseits
aber die Präsentation und die Selbstbedienung dem Kunden ermöglichen. Hierzu gehört
auch die entsprechende Beleuchtung der Waren im Kühlraum.
[0003] Die Anordnung von Beleuchtungseinrichtungen machen Kabelzuführungen, insbesondere
zu den Leuchtkörpern, sowie Zusatzaggregate zum Betrieb der Leuchtkörper erforderlich.
Beispielsweise sind bei Leuchtstoffröhren sog. Vorschaltgeräte erforderlich, um den
entsprechenden Strom für den Start und Betrieb der Leuchtstoffröhren zuzuführen. Üblicherweise
werden diese Leitungen und Zusatzgeräte im unteren Bereich der Kühltruhe entlang angeordnet,
wo die Kühlaggregate untergebracht sind. Da jedoch die Kühltruhen große Längen aufweisen
und jeweils nur zwei Leuchtstoffröhren an ein Vorschaltgerät angeschlossen werden
können, sind in entsprechendem Abstand Kabel aus dem unteren Bereich zu den Leuchtkörpern
erforderlich. Es müssen Kabelführungen vorgesehen werden, die einen Schutz gegen Beschädigung
der Kabel und Beleuchtungseinrichtung sowie Sicherheit für Kunden und Bedienungspersonal
gewährleisten.
[0004] Es ist bereits bekannt (DE 94 13 861 U1), in einer längs geschlitzten Profilschiene
Langfeldleuchtmittel sowie Vorschaltgeräte und andere elektrische Funktionselemente
unterzubringen für den Einbau in Verkaufstheken. Neben derartigen Einrichtungen werden
auch je nach Ausstattung des Kühlmöbels andere Einrichtungen benötigt, beispielsweise
Handlauf, Stoßsicherungen, Rollohalterungen, Führungsschienen für die Abdeckplatten,
falls der Kühlraum geschlossen sein soll.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, derartige Einrichtungen je nach Ausstattung
in einfacher Weise anzuordnen und zu befestigen und dennoch die Einrichtungen im Schadensfalle
für Reparaturarbeiten leicht zugänglich und auswechselbar zu machen.
[0006] Eine weitere Aufgabe besteht darin, die Führungsschienen für Abdeckplatten so anzuordnen
und zu gestalten, daß die Abdeckplatten im Schadensfalle leicht entfernbar sind, aber
dennoch eine gute und stabile Führung der Abdeckplatten gewährleisten.
[0007] Diese beiden Aufgaben werden erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 wie
auch des Anspruchs 11 gelöst. Durch das Grundprofil ist eine zentrale Anordnung und
Befestigungsmöglichkeit für alle Ausstattungseinrichtungen gegeben. Durch die Anordnung
des Grundprofiles auf der Umrandung sind diese bequem zugänglich und können einzeln
ergänzt oder auch bei Beschädigung ausgetauscht werden. Durch die Zusammenfassung
der für die Beleuchtung benötigten Einrichtungen und Anordnung zusammen mit den Führungsschienen
für die Abdeckplatten auf einem einheitlichen Grundprofil werden kurze Wege für die
elektrischen Leitungen erreicht und Stichleitungen jeweils in den unteren Bereich
der Kühltruhe vermieden. Ferner ist eine gute Zugänglichkeit im Schadensfall gegeben.
[0008] Statt Abdeckplatten kann auch ein Rollo vorgesehen werden, ohne daß in die Konstruktion
der Abdeckung eingegriffen werden muss. Das gleiche Grundprofil kann auch auf einer
Trägerkonsole angeordnet werden, wie sie beispielsweise bei doppelseitigen Kühltruhen
vorgesehen sind, und ermöglicht damit in gleicher Weise die Befestigung von Beleuchtungseinrichtungen
und/oder auch Führungsschienen. Das Grundprofil ermöglicht auf diese Weise einen Aufbau
nach dem Baukastenprinzip.
[0009] Die wegbewegbare Abdeckung der Beleuchtungseinrichtung dient sowohl als Handlauf
als auch für die leichte Zugänglichkeit bei Auswechslung des Beleuchtungskörpers.
Dennoch sind die elektrischen Einrichtungen gekapselt, so daß ein Schutz gegen Beschädigung,
aber auch zur Vermeidung von Unfällen gegeben ist. Die als Handlauf ausgebildete Abdeckung
fügt sich organisch in die Konstruktion der Kühltruhe ein und kann gleichzeitig auch
als Stoßschutz für die Umrandung ausgebildet sein. Der Leuchtkörper der Beleuchtungseinrichtung
kann sowohl innerhalb als auch außerhalb des Kühlraumes angeordnet werden. Die Anordnung
außerhalb des Kühlraumes hat den enormen Vorteil, daß die durch den Leuchtkörper erzeugte
Wärme nicht in den Kühlraum abgegeben wird und von dort zusätzlich abgeführt werden
muss. Dies führt zu einer nicht unbeträchtlichen Ersparnis an Kühlleistung.
[0010] Durch den modularen Aufbau kann die Beleuchtungseinrichtung als Baukastenteil jederzeit
nachgerüstet oder ausgewechselt werden. Die Befestigung der auf dem Grundprofil angeordneten
Einrichtungen erfolgt zweckmäßig durch Klips- oder auch Steckverbindungen, so daß
ein leichtes Auswechseln jederzeit möglich ist. Auch das Grundprofil ist vorzugsweise
mit einer lösbaren Verbindung auf der Umrandung befestigt und kann im Reparaturfall
leicht ohne Zerstörung entfernt werden.
[0011] Die erfindungsgemäße Ausbildung der Führungsschienen ermöglicht nicht nur ein einfaches
Entfernen der Abdeckplatten, sondern bewirkt auch eine sich selbst zentrierende Führung
der Abdeckplatten.
[0012] Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- eine Umrandung der Kühltruhenabdeckung mit außenseitig angeordneter Beleuchtung im
Querschnitt.
- Fig. 2
- eine Kühltruhenumrandung mit innenseitiger Anordnung des Leuchtkörpers im Querschnitt.
- Fig. 3
- eine außenseitige Beleuchtungsanordnung, wobei die komplette Beleuchtungseinrichtung
wie in Fig. 1, von einem Gehäuse aufgenommen wird, jedoch in abgeänderter Form.
- Fig. 4
- zeigt die Anordnung aus Fig. 3, jedoch mit geöffneter Abdeckung.
- Fig. 5
- ist eine Ansicht der Mittelkonsole einer doppelseitigen Kühltruhe im Querschnitt.
[0013] Die Abdeckung für Tiefkühltruhen besteht üblicherweise aus der Umrandung 1, die auf
den Rand des Kühlmöbels aufgesetzt und mit diesem fest verbunden ist, und den Abdeckplatten
61 bzw. 62, die zum Öffnen der Zugangsöffnung der Kühltruhe dienen. Die Umrandung
1 ist durchsichtig und besteht üblicherweise aus einer einfachen oder doppelten Isolierglasscheibe,
die mit einer Einfassung 11 bzw. 12 eingefasst ist. Auf dieser Umrandung 1 ist ein
Grundprofil 4 direkt oder indirekt über die Einfassung 11 bzw. 12 befestigt, das zur
Aufnahme der verschiedenen Modularteile dient, mit der die Kühltruhe ausgestattet
werden soll. Im einfachsten Fall ist die Kühltruhe offen und weist lediglich einen
Handlauf auf. Um jedoch die Kälteverluste zu minimieren, werden meist Abdeckplatten
61 bzw. 62 für die Zugangsöffnung vorgesehen, die verschiebbar gelagert sind, so daß
dem Kunden der Zugang zu dem Kühlraum ermöglicht ist. Hierfür sind Führungsschienen
5 vorgesehen, die auf der Umrandung 1 gelagert sind und ihrerseits zur Lagerung der
Führungsprofile 6 und 60 der Abdeckplatten 61 bzw. 62 dienen. Die Führungsschiene
5 weist zwei Führungspfannen 51 auf, in welcher die Führungsprofile 6 und 60 der Abdeckplatten
61 und 62 eingreifen. Die pfannenartigen Einbuchtungen 51 der Führungsschienen 5 weisen
einen größeren Radius auf als die Führungsprofile 6 und 60 der Abdeckplatten 61 und
62. Durch die kreisförmige Form der Führungsprofile 6 bzw. 60 und die entsprechend
angepaßte Form der Führungspfannen 51 sind die Abdeckplatten 61 bzw. 62 stabil gelagert
und geführt und dennoch leicht beweglich. Diese Pfannenlagerung sorgt ohne Einhaltung
enger Toleranzen dafür, daß die Abdeckplatten 61 bzw. 62 beim Verschieben nicht verkanten.
Die Führungsprofile 6 bzw. 60 stellen sich automatisch in die richtige Position ein,
wodurch ein leichtes Verschieben bewirkt wird. Dennoch sind die Abdeckplatten 61 bzw.
62 durch Abheben leicht zu entfernen. Die Führungspfannen 51 sind schräg übereinander
angeordnet, so daß die obere Abdeckung mit dem Führungsprofil 6 über das untere Führungsprofil
60 greift und somit die beiden Abdeckplatten 61 bzw. 62 übereinander verschoben werden
können. Die Führungsschiene 5 ist über Steckverbindungen 41/52 auf dem Grundprofil
4 befestigt und über dieses auf der Umrandung 1 gelagert.
[0014] Das Grundprofil 4 weist Klemmbacken 410 für seine eigene lösbare Befestigung sowie
Ausnehmungen 41 auf, in welche die verschiedenen Modularteile, beispielsweise die
Führungsschiene 5 mit Zapfen 52 eingesteckt und damit befestigt werden können.
[0015] Zur Beleuchtung des Kühlraumes sind Leuchtkörper 3 vorgesehen. In Fig. 1 ist der
Leuchtkörper 3 außerhalb des Kühlraumes vor der durchsichtigen Umrandung 1 angeordnet,
so daß das von ihm ausgehende Licht in den Kühlraum einfallen kann. In Fig. 2 ist
der Leuchtkörper 3 innerhalb des Kühlraumes angeordnet. Hierfür ist ein Aufnahmegehäuse
33 vorgesehen, das mit einem Deckel 34 verschlossen ist. Dieser Deckel 34 ist durch
zwei Klipsverbindungen 35 an seinen Enden an dem Gehäuse 33 befestigt. Das Aufnahmegehäuse
33 ist seinerseits in die Aufnahmen 41 des Grundprofils 4 eingesteckt und somit über
das Grundprofil 4 auf der Umrandung 1 befestigt. Diese Kapselung durch das Aufnahmegehäuse
33 dämmt die Wärmeabgabe des Leuchtkörpers 3 in den gekühlten Warenraum ein.
[0016] Für den Betrieb der Leuchtkörper 3 sind Zusatzeinrichtungen 30 erforderlich. Üblicherweise
werden für Leuchtstoffröhren sog. Vorschaltgeräte 30 benutzt, die den Strom für den
Start und Betrieb der Leuchtstoffröhre 3 liefern. In der Regel sind für jeweils zwei
Leuchtstoffröhren 3 ein Vorschaltgerät 30 erforderlich. Ferner müssen diese Vorschaltgeräte
30 in unmittelbarer Nähe der Leuchtstoffröhren 3 angeordnet werden. Längere Kabelwege
sind hierfür nicht statthaft. Da diese Kühltruhen größere Längen, beispielsweise bis
zu 10 oder 15 Meter, aufweisen können, sind entsprechende Zuleitungen zu den Leuchtkörpern
3 mindestens alle 2 bis 3 Meter erforderlich, um die Leuchtkörper 3 an die im unteren
Bereich der Kühltruhe angeordneten Versorgungseinrichtungen 30 für die Beleuchtung
anzuschließen. Erfindungsgemäß sind deshalb die Versorgungseinrichtungen 30 für die
Leuchtkörper 3 parallel zu der über die Längsseite der Kühltruhe sich erstreckenden
Umrandung 1 angeordnet. Die Versorgungsleitungen sind parallel zu den Leuchtkörpern
verlegt und durch Steckkontakte miteinander gekoppelt. Stichleitungen, die zu einer
Stromversorgung außerhalb des durch Abdeckungen 2 oder 20 gebildeten Gehäuses können
entfallen. Für die Versorgungsleitungen ist zweckmäßig ein Kabelkanal 32 vorgesehen,
wie beispielsweise in Fig. 3 und 4 gezeigt. An den Enden des Kabelkanals B2 befinden
sich jeweils Steckkontakte, um die einzelnen Beleuchtungseinrichtungsabschnitte miteinander
zu verbinden. Für jeden Kühlmöbelstrang ist somit nur ein Netzanschluss notwendig.
[0017] Für die Befestigung auf dieser Umrandung 1 eignet sich besonders vorteilhaft dieses
Grundprofil 4, das eine Vielzahl von Ausnehmungen 41 aufweist, in welche derartige
Zusatzeinrichtungen 30 als Modularteile eingesteckt und befestigt werden können.
[0018] Diese lösbare Befestigungsart hat den großen Vorteil, daß bei Schäden diese Aggregate
leicht ausgewechselt werden können. Dieses Grundprofil 4 bzw. 40 ist auf der sich
über die gesamte Längsseite der Kühltruhe erstreckenden Umrandung 1 direkt oder auch
indirekt lösbar befestigt, so daß über die Länge der Umrandung 1 jeweils die erforderlichen
Modularteile angeordnet und befestigt werden können. Für das Grundprofil 42 ist bei
der Ausführung in Fig. 3 und 4 eine lösbare Befestigung durch eine Klipsverbindung
42 mit der Einfassung 12 vorgesehen, wobei die Einfassung 12 ihrerseits mit Klemmbacken
120 auf der Umrandung 1 befestigt ist. Bei der Ausführung gemäß Fig. 1, 2 und 5 kann
das Grundprofil 4 aber auch direkt mit Klemmbacken 410 auf der Umrandung 1 oder auch
auf einem Trägerprofil 81 (siehe Fig. 5) lösbar befestigt sein.
[0019] Zum Schutz der Versorgungseinrichtungen 30 ist eine Abdeckung 2 bzw. 20 vorgesehen,
die als Handlauf ausgebildet ist. Diese Abdeckung 2 bzw. 20 ist an ihrem oberen Ende
mit einem Scharnier 22 befestigt, so daß diese geschwenkt werden kann. Das untere
Teil der Abdeckung 2 bzw. 20 greift mit einem Zapfen 21 in eine Ausnehmung 41 des
Grundprofiles 4 ein. Durch das Scharnier 22 kann die Abdeckung 2 bzw. 20, wie in Fig.
4 gezeigt, hochgeschwenkt werden. Die Abdeckung 2 bzw. 20 kann jedoch durch Ausklipsen
des Scharniers 22 auch gänzlich entfernt werden, um die Versorgungseinrichtungen 30
und Leuchtkörper 3 zugänglich zu machen. Eine Abdeckung 2 zeigt Fig. 2, welche sich
lediglich über das Vorschaltgerät 30 erstreckt und dieses abdeckt, während der Beleuchtungskörper
3 innerhalb des Kühlraumes angeordnet ist. Bei der Ausführung gemäß den Figuren 1,
3 und 4 erstreckt sich die Abdeckung 20 sowohl über das Vorschaltgerät 30 als auch
den Leuchtkörper 3. Bei der Ausführung gemäß Figuren 3 und 4 ist die Abdeckung 20
mit einem Klipsscharnier 22 an ihrem oberen Ende und mit einem Zapfen 21 in einer
Ausnehmung 33 eines elastischen Lagerteiles 31 an ihrem unteren Teil befestigt. Das
elastische Lagerteil 31 stützt dabei die Abdeckung 20 elastisch ab, so daß damit ein
Rammschutz für die Beleuchtungseinrichtung sowie auch für die Umrandung 1 der Abdeckung
der Kühltruhe gebildet wird.
[0020] Wie aus den Figuren 1 und 2 hervorgeht, kann der Leuchtkörper 3 sowohl außerhalb
des Kühlraumes (Fig. 1), als auch innerhalb des Kühlraumes (Fig. 2) angeordnet werden.
Es wird hierfür das gleiche Grundprofil 4 verwendet. Die Anordnung außerhalb des Kühlraumes
hat den Vorteil, daß die durch den Leuchtkörper 3 abgegebene Wärme nicht in den Kühlraum
einfließen kann und somit Kühlleistung erspart wird.
[0021] Wird die Beleuchtung wie in Fig. 1 außerhalb des Kühlraumes angeordnet, so werden
die Ausnehmungen 41 des Grundprofils 4 an der Innenseite mit einem Profil 7 abgedeckt,
das gleichzeitig als Stoßsicherung der Innenkante der Umrandung 1 dient.
[0022] In den Figuren 3 und 4 ist ein abgeändertes Grundprofil 40 verwendet worden, das
der geänderten Einfassung 12 der Umrandung 1 angepasst ist. Dieses Grundprofil 40
ist durch Klipsverbindungen 42 auf der Einfassung 12 der Umrandung 1 lösbar befestigt
und kann ohne weiteres entfernt werden, wenn erforderlich. Während das Abdeckprofil
7 hier mit einer Klipsverbindung 71 am Grundprofil 40 befestigt ist, sind die anderen
Modularteile, wie die Führungsschiene 5 durch Steckverbindungen 41/52 lösbar mit dem
Grundprofil 40 verbunden. Die außerhalb des Kühlraumes angebrachte Beleuchtungseinrichtung
mit dem Vorschaltgerät 30 und dem Leuchtkörper 3 ist auf ein elastisches Lager 31
aufgesteckt, das seinerseits mit einer Steckverbindung am Grundprofil 40 befestigt
ist. Dieses elastische Lager 31 dient als Rammschutz und weist einen Kabelkanal 32
auf, in dem die elektrischen Leitungen geschützt verlegt sind. Die Abdeckung 20 ist,
wie oben bereits beschrieben, über das Klipsscharnier 22 schwenkbar an der Führungsschiene
5 befestigt, während sich das unter Teil über den Zapfen 21 in der Ausnehmung 36 des
elastischen Lagers 31 elastisch abstützt und durch diese Steckverbindung befestigt
ist.
[0023] Fig. 4 zeigt die Ausführung der Fig. 3 mit abgeschwenkter Abdeckung 20. Die Abdeckung
20 erstreckt sich über die gesamte Längsseite der Umrandung 1 und bildet sowohl einen
Handlauf, über den der Kühlraum für den Kunden leicht zugänglich ist, sowie einen
Rammschutz für die durch die Abdeckung 20 abgedeckte Beleuchtungseinrichtung und die
Umrandung 1.
[0024] Unabhängig davon, ob die Leuchtkörper 3 innerhalb des Kühlraumes oder außerhalb desselben
angeordnet sind, und unabhängig von der Kapselung der für den Betrieb der Leuchtkörper
3 erforderlichen Zusatzeinrichtungen 30, bietet die Verwendung eines Grundprofils
4 bzw. 40, auf dem die einzelnen Modularteile lösbar befestigt sind, große Vorteile.
Zum einen gewährleistet die lösbare Verbindung einen leichten und problemlosen Austausch
der Modularteile. Zum anderen ermöglicht das Grundprofil 4 bzw. 40 eine einheitliche
Fertigung der Modularteile und eine Ausrüstung der Kühltruhenabdeckung nach dem Baukastenprinzip.
Beispielsweise kann die Abdeckung mit verschiebbaren Abdeckplatten 61 bzw. 62 versehen
werden, andererseits kann an Stelle der Führungsschienen 5 das Grundprofil 4 bzw.
40 auch als Träger für Führungen für ein Rollomodul sein. Die Beleuchtung kann sowohl
innerhalb als auch außerhalb des Kühlraumes angeordnet werden.
[0025] Fig. 5 zeigt die Verwendung des Grundprofiles 4 zur Befestigung der Leuchtkörper
3 und der Führungsschienen 5 auf der Mittelträgerkonsole 8 bei einer doppelseitigen
Kühltruhe. Das Grundprofil 4 wird hierbei jeweils auf den Trägerprofilen 81 vorzugsweise
durch eine Klemmverbindung 410 lösbar befestigt. Die Ausnehmungen 41' sind nicht belegt.
Es können jedoch wie in Fig. 2 gezeigt an dieser Stelle die Vorschaltgeräte 30 aufgesteckt
werden. Die beiden Führungsschienen 5 der rechten und der linken Kühltruhenseite sind
durch eine Verbindung 82 miteinander verbunden, so daß ein Gehäuse entsteht, in welchem
Zusatzeinrichtungen, Kabel und dergleichen geschützt untergebracht werden können.
Der gleiche Aufbau kann auch für eine einseitige Kühltruhe verwendet werden, wobei
nur eine halbe Trägerkonsole 8 auf der der Zugangsseite gegenüberliegenden Seite bzw.
Rand der Kühltruhe vorgesehen ist.
[0026] Die Beleuchtungseinrichtung ist anhand der meist verwendeten Leuchtstoffröhren als
Leuchtkörper 3 mit Vorschaltgeräten 30 beschrieben. Es können ohne weiteres auch andere
Beleuchtungseinrichtungen, wie Leuchtdioden oder ähnliches, in der erfindungsgemäßen
Weise angeordnet werden.
1. Abdeckung für Tiefkühltruhen, die über der Kühltruhenöffnung zum Öffnen derselben
verschiebbare Abdeckplatten (61;62) sowie eine auf dem Truhenmöbel befestigte durchsichtige
Umrandung (1) aufweist, die als Träger einer Beleuchtungseinrichtung zur Beleuchtung
des Kühlraumes der Tiefkühltruhe dient, dadurch gekennzeichnet, dass ein sich über die Länge der Kühltruhe erstreckendes Grundprofil (4;40) vorgesehen
ist zur Aufnahme verschiedener Modularteile (2;20;5;3;30;31;33;7), die der Ausstattung
der Abdeckung dienen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Grundprofil (4;40) Führungsschienen (5) für die verschiebbaren Abdeckplatten
(61;62) sowie die Beleuchtungseinrichtung (3;30) befestigt sind.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundprofil (4;40) Träger für Führungen für ein Rollomodul ist.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundprofil (4;40) auf der Umrandung (1) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundprofil (4;40) auf einer Trägerkonsole (8) angeordnet ist, die in Längsrichtung
der Kühltruhe sich erstreckt.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundprofil (4;40) auf der Umrandung (1) direkt oder indirekt lösbar befestigt
ist.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundprofil (4) auf einer Einfassung (12) durch eine Klipsverbindung (42) lösbar
befestigt ist und die Einfassung (12) mittels einer Klemmverbindung (120) auf der
Umrandung (1) lösbar befestigt ist.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung (3;30) mit einer wegbewegbaren Abdeckung (2;20) gekapselt
ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (2;20) schwenkbar gelagert ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (2;20) als Handlauf ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtungsabschnitte über Steckkontakte miteinander verbunden sind.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung der auf dem Grundprofil (4;40) angeordneten Einrichtungen (2;20;
5;3;30;31;33;7) durch Klips-oder Steckverbindungen (35; 36;41;42;71;52) erfolgt.
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtkörper (3) in einem Gehäuse (33) innerhalb des Kühlraumes angeordnet ist,
während die Zusatzeinrichtungen (30) außerhalb des Kühlraumes angeordnet sind.
14. Abdeckung für Tiefkühltruhen, die über der Kühltruhenöffnung zum Öffnen derselben
verschiebbare Abdeckplatten (61;62) sowie eine auf dem Truhenmöbel befestigte durchsichtige
Umrandung (1) aufweist, die als Träger der Führungsschienen (5) der Abdeckplatten
(61;62) dient, insbesondere nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschienen (5) nach oben offene, pfannenartige Einbuchtungen (51) aufweisen
zur Aufnahme der Führungsprofile (6;60) der Abdeckplatten (61;62), die der Form der
Führungsschienenpfannen (51) angepasst sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die pfannenartige Einbuchtung (61) einen größeren Radius aufweist als die Rundungen
der Führungsprofile (6;60).
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Führungsschienenpfannen (51) vorgesehen sind, die schräg übereinander
angeordnet sind.
17. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckplatten (61;62) durchsichtig und rahmenlos gestaltet sind.