[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zerkleinern leerer Behälter, insbesondere
Getränkeflaschen oder -dosen u. ä. Abfallgut aus Kunststoff oder dünnwandigem Blech,
nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Derartige Vorrichtungen werden verwendet, um leere Behälter, insbesondere solche aus
dem Lebensmittelbereich, wie Getränkeflaschen, Dosen u. ä. Behältnisse, für den Transport
zu den Recyclinganlagen hin bzw. für den Recyclingprozess selbst im Volumen zu reduzieren
bzw. für deren Weiterverarbeitung aufzubereiten.
[0002] Bekannt sind zum einen Vorrichtungen die nach dem Prinzip der Plattenpressung arbeiten
und zum anderen solche, deren Presseinheit / -en Walzen enthalten. Diese Vorrichtungen
sind entweder für die Aufbereitung von Kunststoffbehältern oder von Weißblech-Behältern
/-dosen optimiert.
Da besagtes Abfallgut in nicht unbedeutender Anzahl auch verschlossene Behälter enthalten
kann, ist der/den Presseinrichtung / -en dieser Vorrichtungen oft ein Perforator vorangestellt,
z.B. ein Perforator nach der
DE 43 38 561 A1 oder der
US 5,642,661 A.
[0003] Damit der technische Aufwand bei diesen Vorrichtungen verringert werden kann, sind
auch Vorrichtungen bekannt, bei denen an Pressteilen der/den Presseinrichtung / -en
Mittel zum Perforieren vorgesehen sind, z.B. bei einer Vorrichtung zum Kompaktieren
von leeren Getränkebehältern nach der
DE 100 55 201 A1. Diese Vorrichtung besitzt eine sich im Wesentlichen trichterförmig verjüngende Förderstrecke,
in welche die Getränkebehälter einlaufen und unter der Wirkung von die Förderstrecke
seitlich begrenzenden Einrichtungen zum Fördern und Zusammenpressen sukzessiv kompaktiert
werden.
Zudem ist dort vorgesehen, dass die Walzen mit auf ihrem Umfang verteilten, schneidenförmigen
Erhöhungen ausgestattet sind, die sich über die Länge der Walzen, also parallel zur
deren Rotationsachse, erstrecken. Weiterhin und insbesondere bestehen die Einrichtungen
zum Fördern und Zusammenpressen der Getränkebehälter bei dieser Vorrichtung aus mit
Trommelmotoren angetriebenen Walzen.
Diese Vorrichtung ist vor allem wegen den letztgenannten Baugruppen teuer und wartungsintensiv.
[0004] Bekannt sind auch Vorrichtungen bei denen der Abstand der paarweise angeordneten
Walzen, insbesondere die mit dem geringsten AchsAbstand, bezüglich ihres Abstandes
und der Lage der längs gerichteten Schneiden derart justierbar sind, dass eine Trennung
des hindurch geführten Materials in Art von Brechen, Reißen oder Scheren erfolgt,
so dass jeweils aus einer Flasche oder Dose mehrere kleinere Stücke entstehen.
[0005] Welche Art der Volumenreduzierung besagter geleerter Behälter - Zusammenpressen oder
Zerkleinerung - bei der Annahmestelle der Abfallgutes angewandt wird, ergibt sich
aus der / den Aufgabenstellung / -en der nachgeordneten Recyclingetappen, dem Transport
zur Recyclingfirma hin und dem Recyclingverfahren selbst. Eine Vorrichtung zum Zerkleinern
besagten Abfallgutes kann also bei der Rücknahmestelle oder bei der Recyclingfirma
aufgestellt sein.
[0006] Bekannte Vorrichtungen zum Zerkleinern besagten Abfallgutes haben unter anderem den
Nachteil, dass die Brech-, Reiß- oder Scherkanten an den erzeugten Klein- und Kleinststücken
zum einen ausgefranst sind und/oder in diesen Stücken - den so genannten Flakes -
so genannte Weißbrüche vorhanden sind. Diese Ausfransungen bzw. Weißbrüche stellen
einen Qualitätsmangel bei der Einstufung des Recyclingmaterials für die Weiterverarbeitung
dar.
[0007] Ein weiterer Nachteil bekannter Vorrichtungen zur Zerkleinerung besagten Abfallmaterials
besteht auch darin, dass die erzeugten Einzelstücke unter Umständen noch Abschnitte
mit von auf den besagten Behältnissen, z. B. PET-Flaschen, vorgesehener Kennzeichnung
(Codierung für das Pfandflaschenrücknahmesystem) enthalten können und somit eine Missbrauch
nicht ausgeschlossen werden kann.
[0008] In diesem Zusammenhang ist aus der
DE 20111752 U1 eine Vorrichtung bekannt, mit der Hohlkörper, vorzugsweise Kunststoffflaschen, für
die Wiederverwertung kompaktiert, also zu etwa plattenförmigen Gegenständen zusammengepresst,
werden sollen. Dabei ist auch vorgesehen, Einschnitte und Durchschneidungen einzelner
Wandabschnitte dieser Behälter vorzunehmen, um darin enthaltene Luft und Restflüssigkeiten
entweichen zu lassen. Es ist jedoch nicht vorgesehen und nicht gewünscht, dass dadurch
der zu behandelnde Behälter in mehrere Teile aufgetrennt wird.
[0009] Weiterhin ist aus der
DE 3806119 C2 ein Schneidwerk mit zwei gegeneinander arbeitenden Schneidwalzen, die in axialer
Richtung mehrere miteinander kämmende Schneidscheiben aufweisen, bekannt. Dort geht
es primär um die Gestaltung der Querschnittsform der Schneidscheiben in deren radial
äußeren Endbereich.
[0010] Aus der
US 4669673, die den nächstreichenden Stand der Technik bildet, ist eine Vorrichtung zum Zerteilen
von Plastikflaschen und Metalldosen in kleine Stücke (Partikelschnitt) bekannt, bei
der auch die Anordnung des Schneidwerks in einem umgebenden Gehäuse mit beispielsweise
einer Einfüllöffnung sowie einem Separierer für die einzelnen zu zertrennenden Gegenstände
offenbart ist.
[0011] Weiterhin zeigt die
DE 3412021 A1 ein Schneidwerk mit zwei gegeneinander arbeitenden Schneidwalzen für den Partikelschnitt,
welches eine konkret zu erkennende Zahnform an den Schneidscheiben aufweist, jedoch
keinerlei Integration dieses Schneidwerks in eine umgebende Vorrichtung.
[0012] Die Schneidzähne durch Einbringen von Nuten im Umfang der Schneidscheiben herzustellen,
und diese Partikelschnitt in Axialrichtung der Schneidwalzen wendelförmig anzuordnen,
zeigen sowohl die
DE 3412021 A1 als auch die
DE 3806119 C2.
[0013] Ausgehend von diesem Stand der Technik ist der Fachmann vor die Aufgabe gestellt,
eine Vorrichtung zum Zerkleinern leerer Behälter, insbesondere Getränkeflaschen bzw.
Getränkedosen aus Kunststoff, insbesondere PET-Flaschen oder Weißblech, derart zu
gestalten, dass das Zerkleinern zuverlässig und in hoher Qualität gewährleistet ist
sowie die Fertigungskosten und der Wartungsaufwand für diese Vorrichtung gegenüber
bekannten Vorrichtungen gering sind.
[0014] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung zum Zerkleinern von leeren
Behältern mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst; vorteilhafte Weiterbildungen
und Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0015] Der Kerngedanke der Erfindung besteht darin, dass bei der neuen Vorrichtung zum Zerkleinern
mit nur einem Schneidwalzenpaar besagtes Abfallgut zerschnitten wird, wobei als Schneideinheit
eine bei Aktenvernichtern zum Schreddern von Papier oder Kartonagen eingesetzte Schneideinheit
in der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Zerkleinern angeordnet ist. Diese Schneideinheit
besteht aus einem Schneidwerk mit zwei Schneidwalzen, deren Drehachsen parallel zueinander
beabstandet angeordnet sind. Zu dieser Schneideinheit gehört zudem ein Getriebe, ein
Antrieb und eine Steuereinheit. Jede der beiden Schneidwalzen weist mehrere Schneidscheiben
auf, die, in axialer Richtung gesehen, durch je einen Einstich (Lücke) zueinander
beabstandet angeordnet sind. Der Abstand der Drehachsen zueinander ist so gewählt,
dass die Schneidscheiben der jeweils gegenüberliegenden Schneidwalze in die Lücke
der anderen Schneidwalze eintauchen. Der axiale Abstand von Schneidscheibe zu Schneidscheibe
an einer Schneidwalze, also die Breite der Lücke (des Einstiches) ist größer als die
Breite einer Schneidscheibe der gegenüberliegenden Schneidwalze. Hierdurch ist erreicht,
dass zwischen den einander zugewandten Seitenflanken der betreffenden einander überlappenden
(kämmenden) Schneidscheiben ein Spalt geringer Breite vorhanden ist, das so genannte
Schnittspiel. Durch entsprechende Justierung, axialer Verschiebung, ist das Schnittspiel
so einstellbar, dass auf der einen Seite der betreffenden Schneidscheibe kein oder
ein sehr schmaler Spalt vorhanden ist und auf der anderen Seite der Schneidscheibe
das Schnittspiel zwischen den beiden einander zugewandten Seitenflanken größer ist.
Die Größe / Breite des jeweiligen Schnittspiels zwischen zwei aneinander zugewandten
Seitenflanken zweier benachbarter Schneidscheiben wird entsprechend der vorgesehenen
Anwendung gewählt. So ist dieses Schnittspiel für PET-Behälter anders als für Behälter
aus Weißblech. Auch die Wandstärke der Behälter kann für die Einstellung des Schnittspieles
berücksichtigt werden, ebenso der Einsatz einer Vorrichtung für Abfallgut verschiedener
Materialien. Eine Weiterbildung der Vorrichtung sieht also vor, dass zumindest eine
Schneidwalze in axialer Richtung verstell- und arretierbar angeordnet ist.
[0016] Die neue Vorrichtung zum Zerkleinern leerer Behälter, insbesondere von Getränkeflaschen
oder -dosen aus Kunststoff oder Weißblech besteht aus einem eine Einfüllöffnung sowie
eine Ausgangsöffnung (Auslassöffnung) aufweisenden Gehäuse / Gestell und eine im Gehäuse
angeordnete, voran stehend genannte Schneideinheit. Weiterhin sind, soweit wie vorgesehen,
Mittel zum Betätigen und zur Steuerung von einem oder mehreren Verschlusselementen
für die Einfüllöffnung und/oder der Ausgangsöffnung an und/oder in der Vorrichtung
angeordnet.
[0017] Im Speziellen ist an der Schneideinheit vorgesehen, dass an wenigstens einer der
Schneidwalzen, bevorzugt jedoch an beiden Schneidwalzen, in der Umfangsfläche der
Schneidscheiben wenigstens eine, bevorzugt mehrere Aussparungen (Nuten), insbesondere
vier oder ein vielfaches von zwei, eingearbeitet sind. Diese Aussparungen durchbrechen
wenigstens eine der beiden Schneidscheibenflanken der Schneidscheiben, bevorzugt beide
Schneidscheibenflanken.
[0018] Der Durchmesser der Schneidwalzen beträgt 80 mm +/- 10%. Nach einer weiteren Ausführung
sind die Durchmesser der beiden Schneidwalzen unterschiedlich.
[0019] Eine Weiterbildung sieht vor, dass zwischen den Schneidscheiben Abstreifer angeordnet
sind, wobei bevorzugt serienmäßige Abstreifer von Schneidwerken von Aktenvernichtern
Anwendung finden.
[0020] Das so genannte Schnittspiel zwischen benachbarten Scheiben hat vorzugsweise einen
Wert zwischen 0,005 mm und 2 mm. Die Überlappung benachbarter und gegenüber liegender
Scheiben ist zwischen 0,5 mm und 15 mm gewählt.
[0021] Die Schneidwalzen der Vorrichtung bestehen bevorzugt aus dem Werkstoff 42CrMoS4.
Die Schneidscheiben der Schneidwalzen sind gehärtet, in bevorzugter Ausführung ist
nur der Körperrandbereich gehärtet.
[0022] Nach einer speziellen Weiterbildung der in der Umfangsfläche der Schneidscheibe bzw.
Schneidscheiben angeordneten Nuten bildet die in Umlaufrichtung nacheilende Nutflanke
mit der Umfangsfläche einen in Umlaufrichtung weisenden spitzwinkligen Schneidzahn,
wobei die an dessen Spitze beginnende Nutflanke, zumindest abschnittsweise, einen
linearen sowie entgegen dem Walzendrehsinn gerichteten Verlauf hat und der daran anschließende
Übergangsbereich zum Nutboden und/oder der in Umlaufrichtung liegenden, voraus eilenden
Nutflanke hin, bogenförmig ausgebildet ist. Bevorzugt verlaufen die beiden Nutflanken
zueinander parallel oder divergierend. Der Spitzenwinkel jedes Schneidzahnes ist vorzugsweise
zwischen 45° und 80° gewählt.
[0023] Weiterhin ist vorteilhaft vorgesehen, dass die Schneidwalzen in einem Drehzahlbereich
von 30 bis 150 U/min rotieren. Der Antrieb der Schneideinheit hat vorzugsweise eine
Leistung von 1,5 bis 2 Kilowatt. Es ist zudem vorgesehen, dass der Startimpuls für
die Schneidwalzen beispielsweise über eine Lichtschranke erfolgt und eine Nachlaufzeit
vorgesehen ist.
[0024] Weitere vorteilhafte Konstruktionsdetails bei der neuen Vorrichtung sind die von
außen aus in die Lagerplatten eingesetzten Lager für die Schneidwalzen. Dies ist von
Vorteil, da nicht ausgeschlossen ist, dass zugeführte Behälter verschlossen sind und
zudem noch Flüssigkeit enthalten, die wiederum gären kann, so dass in der Flasche
ein Druck aufgebaut ist und bei der ersten Perforation diese Flüssigkeit in der Schneideinheit
unkontrolliert herumspritzt.
Wegen letzterem sind im Gehäuse der Vorrichtung Düsen vorgesehen, zur Beaufschlagung
der Schneidwalzen und/oder der Einlass- und der Auslassöffnung mit Desinfektionsmittel.
[0025] Die äußeren Maße der Vorrichtung sind so, dass eine Ankoppelung an Flaschen- und/oder
Dosenrücknahmeautomaten bzw. -Systeme erfolgen kann. Die Vorrichtung ist insbesondere
für Behältnisse mit einem Volumen von 0,2 bis 3 Liter ausgelegt.
[0026] Zudem ist bei der neuen Vorrichtung vorgesehen, dass dem Schneidwerk im Bereich der
Einfüllöffnung, die in bevorzugter Ausführung einen Vorratsbehälter mit trichterartiger
Gestalt umfasst, ein Separator vorgeordnet ist. Um eine Drehachse rotieren Flügel,
vorzugsweise drei oder vier Flügel, die Abfallgut in Förderrichtung geordnet dem Schneidwerk
zuführen und zugleich, mindestens bis zum Erfassen der Behälter durch die Schneidscheiben,
selbiges in den Einzugsspalt des Schneidwerkes drücken. Oberhalb des Schneidwerkes
und hinter dem Separator ist eine der Wände des Trichters weitergeführt bzw. ein plattenartiges
Teil angeordnet, zur Begrenzung des Vorratsraumes und als Führungsfläche für die Rückführung
von eventuell unter den Flügeln hindurch bzw. mitgeschleiften Behältnissen zum Vorratsraum
hin.
[0027] Eine andere spezielle Weiterbildung sieht vor, dass die Nuten in den Schneidscheiben
jeder Schneidwalze, in axialer Richtung gesehen, wendelförmig verlaufend angeordnet
sind. Zudem ist der Peripherie-Querschnitt der Schneidscheiben einseitig abgeschrägt
oder V-förmig bzw. bogenförmig körpereinwärts verlaufend gestaltet. Weiterhin sind
hier die Wendelnuten tiefer eingearbeitet, als die Tiefe der nach innen gerichteten
Schrägen bzw. Auskehlungen. Diese Ausgestaltung bewirkt zum einen, dass das Abfallgut
von den Schneidwalzen besser erfasst und eingezogen wird und zum anderen, dass die
Schnittkanten an den erzeugten Kleinteilen (Flakes) glatt sind. Positiv wirkt diese
Gestaltung auch bezüglich der erforderlichen Leistung des Antriebs beim Schneidvorgang.
Wegen den glatten und sauberen Schnittkanten wird auch ein Verhaken der Flakes bzw.
deren Übereinandertürmen im Wesentlichen verhindert.
[0028] Im folgenden Beschreibungsteil wird die Erfindung anhand eines in Zeichnungen schematisch
dargestellten vorteilhaften Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine erfindungsgemäße Vorrichtung in Seitenansicht mit geöffneter Seitenfläche und
Blick auf die Schneideinheit,
- Figur 2
- eine schematische Sicht von oben auf die kämmenden Schneidwalzen, ohne Lagerplatten
und ohne Antrieb,
- Figur 3
- einen Ausschnitt einer Schneidscheibe,
- Figur 4
- die Schneidwalzen in Seitenansicht bei einseitig abgenommener Lagerplatte und die
- Figuren 5 und 6
- Varianten der Flügel der in Fig.1 gezeigten Dosier- und Andruckwelle.
[0029] Die neue Vorrichtung zum Zerkleinern leerer Behälter ist in
Fig. 1 in Seitenansicht mit teilweise geöffneter Seitenfläche und Blick auf die Schneideinheit
schematisch gezeigt. Die Vorrichtung
20 umfasst ein Gehäuse
1, mit einer Einfüllöffnung
2 in der oberen Seite / Fläche
1.1 sowie einer Ausgangsöffnung
3, auch Auslassöffnung genannt, in der unteren Seite
1.3. und eine im Gehäuse
1 angeordnete Schneideinheit
4 sowie Mittel zum Antrieb
7 und zur Steuerung
8 der Schneideinheit
4. Die vordere Seite
1.2 und die hintere Seite
1.4 des Gehäuses
1 sind hier im Ausführungsbeispiel geschlossen.
Die Schneideinheit
4 enthält zwei bezüglich deren Drehachsen zueinander beabstandet angeordnete Schneidwalzen
4.1 und
4.2. Jede Schneidwalze
4.1 und
4.2 weist, in Längsrichtung ihrer Drehachse
A1 bzw.
A2 gesehen, wenigstens zwei Schneidscheiben
5 auf, wobei diese Schneidscheiben
5 jeweils durch einen radial nach innen gerichteten, bis zu einem Kerndurchmesser
4.3 reichenden Einstich
E beabstandet sind - siehe hierzu
Fig. 2 -. Mit
B2 ist die Breite eines jeden Einstiches
E bezeichnet. Diese Breite
B2 ist größer als die Breite
B der Schneidscheiben
5. Somit ist zwischen den kämmenden Abschnitten der Schneidscheiben
5, also zwischen den dort einander zugewandten Schneidscheibenflanken
5.2 ein so genanntes Schnittspiel
16 gegeben. Bevorzugt ist der Wert für dieses Schnittspiel
16 in einem Bereich zwischen 0,005 mm und 2 mm gewählt. Bei diesem Ausführungsbeispiel
ist in spezieller Ausbildung vorgesehen, dass die Schneidwalze
4.2 in axialer Richtung verschieb- und arretierbar gelagert ist. Die sich dadurch ergebenden
Vorteile sind im vorderen Beschreibungsteil bereits genannt worden.
Die Überlappung benachbarter und gegenüber liegender Schneidscheiben
5 ist in einem Wertebereich zwischen 0,5 mm und 15 mm wählbar und beträgt im Ausführungsbeispiel
vorzugsweise 6 bis 8 mm.
In der Umfangsfläche
5.1 jeder Schneidscheibe
5 ist jeweils wenigstens eine Nute
6 - Aussparung - vorgesehen, im Ausführungsbeispiel vorzugsweise sechs Nuten
6. Die Nuten
6 in der jeweils gegenüber liegenden Schneidwalze
4.1 bzw.
4.2 sind spiegelbildlich zu den in der anderen Schneidwalze angeordnet.
[0030] In der oberen Fläche
1.1 ist eine Einfüllöffnung
2 vorgesehen die unter Einbeziehung der Wände
9 und
13 einen Vorratsbehälter
2' bildet. Dieser Vorratsbehälter
2' führt zu dem von den Schneidwalzen
4.1 und
4.2 gebildeten Einzugsspalt hin. Im Nahbereich dieses Einzugsspaltes ist im Vorratsbehälter
2' ein Separator/Selektivor
10 angeordnet. An einer Drehachse
11 dieses Separators sind Flügel
12 angeordnet. Durch Rotation dieser Flügel
12 werden zugeführte Behälter (Abfallgut
19) dem Einzugsspalt des Schneidwerkes zugeführt. Entsprechend der Gesamtbreite des
Schneidwerkes werden ein oder mehrere Behälter
19 zugeführt. Der Abstand der Drehachse
11 zu den Schneidwalzen und die Länge und Form der Flügel
12 ist so gewählt, dass besagte Behälter
19 durch die Endbereiche der Flügel
12 in den Einzugsspalt des Schneidwerkes hineingedrückt werden. Sollte dennoch und wider
Erwarten ein Behälter unter einen Flügel hindurch gleiten oder von den Schneidwalzen
nicht erfasst werden, ist die rückseitige Wand des Vorratsbehälters
2', die Wand
13, derart angeordnet, dass solche Behälter wieder in den Vorratsbehälter
2' hineingefördert werden.
Die zugeführten Behälter
19 werden durch die Schneidscheiben
5, insbesondere durch die Schneidzähne
5.3 ergriffen und in den Schneidspalt hineingezogen und durch die Schneidscheiben in
so genannte Partikel
15 zerschnitten. Die erzeugten kleine Teile werden dann durch die Auslassöffnung
3 ausgegeben. Unter dieser Auslassöffnung kann ein Sammelbehälter angeordnet sein oder
das Schnittgut fällt auf ein Transportband und wird zu einem Sammelbehälter hingefördert.
Das Gehäuse/Gestell
1 der Vorrichtungswalze ist so dimensioniert, dass es an einen Flaschen- und/oder Dosenrücknahmeautomaten
ankoppelbar oder in selbige integrierbar ist.
[0031] Die Schneidscheiben
5 der Schneidwalzen
4.1 und
4.2 sind vorzugsweise oberflächengehärtet. Der in der Figur
2 linke Endbereich der Schneidwalze
4.2 ist als Lagerzapfen
4.4 und der rechte Endbereich der Schneidwalze
4.1 als Lager- und Antriebszapfen
4.5 geformt.
[0032] Bei der in
Fig. 1, 2 und
4 gezeigten Ausführung sind die Lager der Schneidwalzen
4.1 und
4.2 von außen aus in im Gehäuse angeordneten Lagerplatten
14 eingesetzt. Auch hierzu sind die Vorteile im vorderen Beschreibungsteil bereits genannt.
[0033] Der Durchmesser
D der Schneidscheiben
5 beträgt bei diesem Ausführungsbeispiel, einer Vorrichtung zum Zerkleinern von PET-Flaschen
mit einem Volumen von 0,25 bis 3 Liter, vorzugsweise 79 mm.
Die Drehzahl der Schneidwalzen
4.1 und
4.2 der Schneideinheit
4 beträgt hier vorzugsweise 50 bis 90 U/min. Der Startimpuls für die Schneidwalzen
4.1 und
4.2 erfolgt vorzugsweise über eine Lichtschranke, die hier nicht dargestellt ist; zudem
ist eine Nachlaufzeit vorgesehen.
[0034] In den
Fig. 4 ist noch gezeigt, dass bei dieser Ausführung zwischen den Schneidscheiben
5 Abstreifer
4.6 angeordnet sind, wobei serienmäßige Abstreifer von Aktenvernichtern Anwendung finden.
Nicht dargestellt sind die im Gehäuse
1 angeordneten Düsen, zur Beaufschlagung der Schneidwalzen
1.4 und
1.2 und/oder der Einfüll-
2 und der Auslassöffnung
3 mit Desinfektions- und/oder Reinigungsmittel, damit eine durch Flüssigkeitsreste
und Umgebungsatmosphäre begünstigte Geruchsbildung (Bakterienbildung) unterbunden
werden kann.
[0035] In der
Figur 3 ist die Detailgestaltung der Nute
6 in der Schneidscheibe
5 gezeigt. Nach
Fig. 3 bildet jede in Umlaufrichtung
R' nacheilende Flanke
6.3 der in der Umfangsfläche
5.1 der Schneidscheiben
5 der Schneidwalze
4.2 angeordneten Nuten
6 mit der Umfangsfläche
5.1 einen in Umlaufrichtung weisenden spitzwinkligen Schneidzahn
5.3, wobei die an der Spitze beginnende Nutflanke
6.3 einen linearen sowie entgegen dem Schneidwalzendrehsinn
R' gerichteten Verlauf hat und der daran anschließende Übergangsbereich
6.4 zum Nutboden
6.2 und/oder der in Umlaufrichtung liegenden Nutflanke
6.1 hin bogenförmig ausgebildet ist. Bevorzugt verlaufen die beiden Nutflanken
6.1 und
6.3 zueinander parallel oder divergierend. Der Spitzenwinkel
W der Schneidzähne
5.3 ist vorzugsweise zwischen 45° und 80° gewählt, im gezeigten Ausführungsbeispiel ist
er bevorzugt 60°. Mit
N ist ein Neigungswinkel bezeichnet, der zwischen der Senkrechten
S des durch die Drehachse
A2 verlaufenden gedachten Achsenkreuzes und der auf den Nutboden
6.2 stehenden Senkrechten, die ebenfalls durch die Drehachse
A2 gelegt ist, gebildet wird. Mit
L ist die Länge der Nute
6 bezeichnet. Vorzugsweise entspricht diese Länge L, in dieser Ausführung, etwa 40%
der Länge des Kreisbogens, der durch eine Nute
6 und einen an selbige anschließende Abschnitt der Umfangsfläche
5.1 einer Schneidscheibe 5 definiert ist.
[0036] In der
Fig. 5 und
6 sind weitere Varianten der Flügel des in
Fig. 1 gezeigten Separators dargestellt. Ausgehend vom Zentrum, der Drehachse
11, sind diese Flügel zu ihren freien Enden hin polygonzugartig
17 oder bogenförmig
18 geformt. Der von den Enden der bewegten Flügel beschriebene Umfangskreis ist mit
Dk bezeichnet. Diese Ausführungen gewährleisten, dass Behälter mit einem Volumen von
0,25 Liter bis 3 Liter einen optimalen Andruck in Richtung des Einzugspaltes des Schneidwerkes
erhalten. Wie aus den beiden Figuren noch ersichtlich ist sind die Endbereiche der
Flügel
17 bzw.
18 mit Stechelementen
21 besetzt. Die Spitze dieser Stechelemente zeigt in Drehrichtung, also in Arbeitsrichtung.
Durch diese Maßnahme wird das Halten und Zuführen der Behälter zum Einzugspalt des
Schneidwerkes hin noch verbessert. Insbesondere bei sehr dünnwandigen und sehr flexiblen
Behältern kann es unter Umständen dazu kommen, dass die Flügelenden über einen derartigen
Behälter hinweg rutschen könnten. Diese Stechelemente wirken einem solchen Bestreben
entgegen.
[0037] Alle in der vorstehenden Beschreibung erwähnten sowie die nur allein aus der Zeichnung
entnehmbaren Merkmale sind weitere Bestandteile der Offenbarung auch wenn die nicht
besonders hervorgehoben und insbesondere nicht in den Ansprüchen erwähnt sind. Die
Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern im
Rahmen der Ansprüche vielfach variabel. So liegt es im Rahmen der Offenbarung, die
Einfüllöffnung
2 statt in der oberen Fläche
1.1 in einer der Seitenwände des Gehäuses
1 zu positionieren. Durch die vorgesehen Verwendung eines Schneidwerkes eines Aktenvernichters,
der an sich in einer kompakten Bauweise erhältlich ist, ist die vorgenannte Änderung
der Lage der Einfüllöffnung ohne großen technischen Mehraufwand realisierbar.
Bezugszeichenliste
| 1 |
Gehäuse |
|
|
| 1.1 |
obere Seite (Fläche) |
1.2 |
vordere Seite |
| 1.3 |
untere Seite |
1.4 |
hintere Seite |
| 2 |
Einfüllöffnung |
2' |
Vorratsbehälter |
| 3 |
Auslassöffnung (Ausgangsöffnung) |
| 4 |
Schneideinheit |
|
|
| 4.1 |
erste Schneidwalze (vordere) |
4.2 |
zweite Walze (hintere) |
| 4.3 |
Kerndurchmesser |
4.4 |
Lagerzapfen |
| 4.5 |
Lager- und Antriebszapfen |
4.6 |
Abstreifer |
| 5 |
Schneidscheiben |
|
|
| 5.1 |
Umfangsflächen |
5.2 |
Schneidscheibenflanken |
| 5.3 |
Schneidzähne |
|
|
| 6 |
Nuten |
|
|
| 6.1 |
vorauseilende Nutflanke |
6.2 |
Nutboden |
| 6.3 |
nacheilende Nutflanke |
6.4 |
Übergangsbereich |
| 7 |
Antrieb |
8 |
Steuerungseinheit |
| 9 |
Wand von Pos. 2' |
10 |
Separator |
| 11 |
Drehachse von Pos. 10 |
12 |
Flügel |
| 13 |
Wand von Pos. 2' (Begrenzung nach hinten) |
| 14 |
Lagerplatte |
|
|
| 15 |
geschnittene Behälter |
16 |
Schnittspiel |
| 17 |
Flügel, polygonzugartig |
18 |
Flügel, bogenförmig |
| 19 |
Abfallgut (Behälter, Gefäß) |
20 |
Vorrichtung |
| 21 |
Stechelemente (Spitzschrauben, Nägel u.a.) |
| |
|
|
|
| A1 |
Drehachse der Schneidwalze 4.1 |
| A2 |
Drehachse der Schneidwalze 4.2 |
| B |
Breite von Pos. 5 |
| B2 |
Breite der Einstiche |
| D |
Durchmesser von Pos. 5 |
| Dk |
Umfangskreis der Flügel von Pos. 10 |
| E |
Einstiche |
| L |
Länge von Pos. 6 |
| N |
Neigungswinkel |
| W |
Spitzenwinkel |
| S |
Senkrechte auf Pos. A2 |
| R |
Rotationsrichtung |
| R' |
Rotationsrichtung |
1. Vorrichtung zum Zerkleinern leerer Behälter, insbesondere Getränkeflaschen oder -dosen
aus Kunststoff oder Weißblech, umfassend
- ein Gehäuse (1) mit einer Einfüllöffnung (2) sowie einer Ausgangsöffnung (3),
- eine im Gehäuse (1) angeordnete Schneideinheit (4),
- Mittel zum Antrieb und zur Steuerung der Schneideinheit (4),
- wobei die Schneideinheit (4) zwei, bezüglich ihrer Drehachsen zueinander beabstandet
angeordnete, Schneidwalzen (4.1 und 4.2) aufweist, wobei
- dem die Schneidwalzen (4.1 und 4.2) enthaltenen Schneidwerk ein Separator (10) vorgeordnet
ist, der eine Flügelwelle ist, mit Flügeln (12), deren freie Flügelenden in Drehrichtung
(R') gesehen nacheilen,
- die Endbereiche der Flügel mit Stechelementen (21) besetzt sind, deren Spitzen in
Drehrichtung, also in Arbeitsrichtung, zeigen,
- jede der Schneidwalzen (4.1 und 4.2) mehrere Schneidscheiben (5) aufweist, die in
axialer Richtung gesehen durch je eine Lücke zueinander beabstandet sind und in der
Umfangsfläche der Schneidscheiben (5) wenigstens eine Nut (6) eingearbeitet ist, die
beide Schneidscheibenflanken (5.1, 5.2) durchbricht,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Nuten in den Schneidscheiben (5) beider Schneidwalzen in axialer Richtung gesehen
wendelförmig verlaufen,
- der Durchmesser (D) der Schneidscheiben (5) 80 mm +/- 10 % beträgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Separator (10) eine Flügelwelle ist, die drei oder vier Flügel (12) besitzt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die im Zentrum, d.h. an der Drehachse befestigten Flügel zu ihren freien Enden hin
polygonzugartig (17) oder bogenförmig (18) gestaltet sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das so genannte Schnittspiel (16) zwischen benachbarten Schneidscheiben (5) des Schneidwerkes
einen Wert zwischen 0,005 mm und 2 mm hat.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Überlappung benachbarter und gegenüber liegender Schneidscheiben (5) einen Wert
zwischen 0,5 mm und 15 mm hat.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Schneidwalzen bevorzugt aus dem Werkstoff 42CrMoS4 bestehen.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Schneidscheiben (5) der Schneidwalzen (4.1 und 4.2) gehärtet sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Lager der Schneidwalzen (4.1 und 4.2) von außen aus in deren Lagerplatten (8)
eingesetzt sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Antrieb (7) der Schneidwalzen (4.1 und 4.2) für Drehzahlen im Bereich von 30 bis
150 U/min ausgelegt ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen den Schneidscheiben (5) Abstreifer (4.6) angeordnet sind.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Bereich der Einfüllöffnung (2) eine Lichtschranke angeordnet ist, zur Erzeugung
eines Startimpulses für die Schneidwalzen (4.1 und 4.2).
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Gehäuse (1) Düsen angeordnet sind, zur Beaufschlagung der Schneidwalzen (4.1 und
4.2) und/oder der Einfüll- (2) und der Auslassöffnung (3) mit Desinfektionsmittel.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Schneidscheiben (5) in ihrer Umfangsfläche (5.1) eingearbeitete Nuten (6) aufweisen,
deren in Umlaufrichtung (R, R') nacheilende Flanke (6.3) mit der Umfangsfläche (5.1)
einen in Umlaufrichtung weisenden spitzwinkligen Schneidzahn (5.3) bildet, wobei die
an der Spitze beginnende Nutflanke (6.3) einen linearen sowie entgegen dem Walzendrehsinn
(R, R') gerichteten Verlauf hat und der daran anschließende Übergangsbereich (6.4)
zum Nutboden (6.2) und/oder der in Umlaufrichtung liegenden Nutflanke (6.1) hin bogenförmig
ausgebildet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
die beiden Nutflanken (6.1 und 6.3) zueinander parallel oder divergierend verlaufen.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Spitzenwinkel (W) eines Schneidzahnes (5.3) vorzugsweise zwischen 45° und 80°
liegt.
16. Vorrichtung nach Anspruch 13, 14 oder 15,
dadurch gekennzeichnet, dass
der durch eine Nut (6) und einen an selbige (6) anschließende Abschnitt der Umfangsfläche
(5.1) einer Schneidscheibe (5) definierte Kreisbogen in seiner Länge vorzugsweise
zu 40% von der Nute (6) bestimmt ist.
17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Schneidwerk ein Partikelschnitt-Schneidwerk ist.
1. A device for shredding empty containers, in particular beverage bottles or cans made
from synthetic material or tinplate, the device comprising:
- a housing (1) including a fill-in opening (2) and an outlet opening (3),
- a cutting unit (4) arranged in the housing (1),
- devices for driving and controlling the cutting unit (4),
- wherein the cutting unit (4) includes two cutting rollers (4.1 and 4.2) with rotation
axes that are offset from each other,
- wherein a separator (10) is arranged upstream from a cutting arrangement that includes
the cutting rollers (4.1) and (4.2) wherein the separator is a vane shaft with vanes
(12), wherein free vane ends of the vanes are swept backward viewed in a direction
of rotation (R'),
- wherein the end portions of the vanes are configured with piercing elements (21)
wherein tips of the piercing elements are oriented in the direction of rotation, thus
in the operating direction,
- wherein each of the cutting rollers (4.1 and 4.2) includes plural cutting discs
(5) which are respectively offset from each other in an axial direction by respective
a gap and wherein at least one groove (6) is fabricated in a circumferential surface
of the cutting discs (5) wherein the groove (6) penetrates both flanks (5.1, 5.2)
of the cutting disc,
characterized in that,
- the grooves extend in a helical shape in axial direction in the cutting discs (5)
of both cutting rollers, and
- the diameter (D) of the cutting discs (5) is 80 millimeters +/- 10 %.
2. The device according to claim 1,
characterized in that,
the separator (10) is a vane shaft that includes three or four vanes (12).
3. The device according to claim 1 or 2,
characterized in that,
vanes that are attached in a center, this means at the rotation axis, are configured
with polygonal sections (17) or arcuate sections (18) at their ends.
4. The device according to one of the preceding claims,
characterized in that,
the so-called cutting clearance (16) between adjacent cutting discs (5) of the cutting
arrangement has a value between 0.005 mm and 2 mm.
5. The device according to one of the preceding claims,
characterized in that,
the overlap of adjacent and opposite cutting discs (5) has a value between 0.5 mm
and 15 mm.
6. The device according to one of the preceding claims,
characterized in that,
the cutting rollers are advantageously made from 42CrMoS4 material.
7. The device according to one of the preceding claims,
characterized in that,
the cutting discs (5) of the cutting rollers (4.1 and 4.2) are hardened.
8. The device according to one of the preceding claims,
characterized in that,
the bearings of the cutting rollers (4.1 and 4.2) are inserted from an outside into
their support plates (8).
9. The device according to one of the preceding claims,
characterized in that,
a drive (7) of the cutting rollers (4.1 and 4.2) is configured for speeds in a range
of 30 to 150 rpm.
10. The device according to one of the preceding claims,
characterized in that,
wipers (4.6) are arranged between the cutting discs (5).
11. The device according to one of the preceding claims,
characterized in that,
a light switch is arranged in a portion of the fill-in opening (2) and configured
to generate a start impulse for the cutting rollers (4.1 and 4.2).
12. The device according to one of the preceding claims,
characterized in that,
nozzles are arranged in the housing (1) for loading the cutting rollers (4.1 and 4.2),
and/or the fill-in opening (2) and/or the outlet opening (3) with disinfectant.
13. The device according to one of the preceding claims,
characterized in that,
the cutting discs (5) include grooves (6) that are fabricated in a circumferential
surface (5.1) wherein a flank (6.3) that is swept back in a circumferential direction
(R, R') forms an acute cutting tooth (5.3) with the circumferential surface (5.1),
wherein the acute cutting tooth is oriented in a direction of revolution, wherein
the groove flank (6.3) that begins at the tip has a linear extension that is oriented
against a direction of rotation of the roller (R, R'), and an adjoining transition
portion (6.4) is configured arcuate towards a groove base (6.2) and/or towards the
groove flank (6.1) that is arranged in the direction of revolution.
14. The device according to claim 13,
characterized in that,
the two groove flanks (6.1 and 6.3) extend parallel to each other or diverge from
each other.
15. The device according to claims 13 or 14,
characterized in that,
a tip angle (W) of the cutting tooth (5.3) is advantageously between 45 degrees and
80 degrees.
16. The device according to claims 13, 14 or 15,
characterized in that,
a circular arc defined by a groove (6) and an adjacent section of the circumferential
surface (5.1) of a cutting disc (5) is defined by the groove (6) advantageously along
40% of a length of the circular arc.
17. The device according to one of the preceding claims,
characterized in that,
the cutting arrangement is a particle cutting arrangement.
1. Un dispositif pour broyer des récipients vides, en particulier des bouteilles de boissons
ou boîtes de boissons faites de plastique ou de fer blanc, comprenant
- un boîtier (1) avec une ouverture de remplissage (2) et une ouverture de sortie
(3),
- une unité de coupe (4) arrangée dans le boîtier (1),
- des moyens pour entraîner et commander l'unité de coupe (4),
- l'unité de coupe (4) comprenant deux arbres de coupe (4.1 et 4.2) espacés l'un par
rapport à l'autre par rapport à leurs arbres de rotation, où
- un séparateur (10) est arrangé en amont de l'unité de coupe comprenant les arbres
de coupe (4.1 et 4.2) qui est un arbre à pales avec des pales (12) dont les extrémités
libres suivent dans le sens de la rotation (R'),
- les extrémités des pales sont pourvues de membres de lancement (21) dont les pointes
sont orientés dans les sens de rotation et donc dans le sens de travail,
- chacun des arbres de coupe (4.1 et 4.2) comprend plusieurs disques de coupe (5)
qui, vues dans le sens axial, sont mutuellement espacés par un espace respectif et
où dans la surface circonférentielle des disques de coupe (5) il y a au moins une
rainure (6) passant par les deux flancs de disques de coupe (5.1, 5.2),
caractérisé en ce que
- les rainures dans les disques de coupe (5) des deux arbres de coupe sont en forme
de bobine vues dans le sens axial, et
- le diamètre (D) des disques de coupe (5) est de 80 mm +/- 10 %.
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le séparateur (10) est un arbre a pales comprenant trois ou quatre pales (12).
3. Dispositif selon les revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que
les pales au centre, c'est-à-dire attachées à l'arbre de rotation, sont adaptées envers
leurs extrémités libres sous forme de tracé polygonal (17) ou sous forme d'arc (18).
4. Dispositif selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le soi-disant jeu de coupe (16) entre les disques de coupe (5) adjacentes de l'unité
de coupe a une valeur comprise entre 0,005 mm et 2 mm.
5. Dispositif selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le chevauchement entre des disques de coupe (5) adjacentes et opposées a une valeur
comprise entre 0,5 mm et 15 mm.
6. Dispositif selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les arbres de coupe sont de préférence faits du matériau 42CrMoS4.
7. Dispositif selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les disques de coupe (5) des arbres de coupe (4.1 et 4.2) sont durcies.
8. Dispositif selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les paliers des arbres de coupe (4.1 et 4.2) sont introduits de l'extérieur dans leurs
plaques de paliers (8).
9. Dispositif selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'entraînement (7) des arbres de coupe (4.1 et 4.2) est adapté pour des vitesses dans
la gamme de 30 à 150 rev/min.
10. Dispositif selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
des racleurs (4.6) sont arrangés entre les disques de coupe (5).
11. Dispositif selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
une barrière photoélectrique est arrangée dans la région de l'ouverture de remplissage
(2) pour générer une impulsion de démarrage pour les arbres de coupe (4.1 et 4.2).
12. Dispositif selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
des buses sont arrangées dans le boîtier (1) pour l'application d'un agent désinfectant
aux arbres de coupe (4.1 et 4.2) et/ou à l'ouverture de remplissage (2) et à l'ouverture
d'évacuation (3).
13. Dispositif selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les disques de coupe (5) comprennent des rainures (6) intégrées dans leur surface
circonférentielle (5.1) dont le flanc (6.3) arrière dans le sens de rotation (R, R')
forme avec la surface circonférentielle (5.1) une dent de coupe (5.3) orientée en
angle aigu dans le sens de rotation, où le flanc de rainure (6.3) qui commence à la
pointe a une forme linéaire et opposée au sens de rotation d'arbre (R, R') et où la
région de transition (6.4) adjacente est adaptée de manière courbée dans le sens du
fond de rainure (6.2.) et/ou du flanc de rainure (6.1) situé dans le sens de rotation.
14. Dispositif selon la revendication 13,
caractérisé en ce que
les deux flancs de rainure (6.1 et 6.3) sont parallèles ou divergents.
15. Dispositif selon les revendications 13 ou 14,
caractérisé en ce que
l'angle aigu (W) d'une dent de coupe (5.3) est de préférence compris entre 45° et
80°.
16. Dispositif selon les revendications 13, 14 ou 15,
caractérisé en ce que
l'arc circulaire défini par une rainure (6) et une section adjacente de la surface
circonférentielle (5.1) d'un disque de coupe (5) est détermine dans sa longueur
à 40 % par la rainure (6).
17. Dispositif selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le dispositif de coupe est un dispositif de coupe en particules.