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EP 1 687 571 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.12.2016 Patentblatt 2016/50 |
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Anmeldetag: 25.10.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/052654 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/043043 (12.05.2005 Gazette 2005/19) |
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HAUSHALTSGERÄT MIT EINER BEDIENLEISTE
HOUSEHOLD APPLIANCE COMPRISING AN OPERATING STRIP
APPAREIL DOMESTIQUE COMPORTANT UNE BAGUETTE DE COMMANDE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
30.10.2003 DE 10350587
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.08.2006 Patentblatt 2006/32 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- HUBER, Johann
83334 Inzell (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 10 240 147 DE-C1- 19 817 195 US-A- 5 549 100 US-B1- 6 236 024 US-B1- 6 492 623
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DE-A1- 19 811 372 DE-U1- 8 231 895 US-A1- 2002 014 482 US-B1- 6 455 819
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät zum Einsetzen in einen Ausschnitt einer
Arbeitsplatte, mit einer Bedienleiste, in der zumindest ein Bedienelement angeordnet
ist und die auf ihrer Unterseite eine Stützfläche zum Abstützen des Haushaltsgeräts
auf der Arbeitsplatte aufweist.
[0002] Aus
DE 198 11 372 C2 ist ein Kochfeld mit einer lichtdurchlässigen Kochfeldplatte aus Glaskeramik sowie
mit Bedien- und Anzeigeelementen bekannt. Das Kochfeld weist eine Bedienleiste mit
einer, einer Bedienperson zugewandten Bedienfläche auf, unterhalb der ein Piezo-Sensor
angeordnet ist, der ein Berühren der Bedienfläche detektiert und ein entsprechendes
Signal an die Steuereinheit gibt. Die Bedienleiste ist ein Teil eines Kochfeldrahmens
aus Edelstahl, der die Glaskeramikplatte rahmenartig umzieht und diese trägt. Der
Kochfeldrahmen stützt sich mit seinem abgewinkelten Rand umfangsseitig auf der Oberseite
einer Arbeitsplatte ab. Zwischen der Unterseite des Kochfeldrahmens und der Arbeitsplatte
umzieht eine Dichtung den Kochfeldausschnitt der Arbeitsplatte.
[0003] Weitere Ausführungsformen von Bedienleisten sind aus dem Stand der Technik bekannt.
So ist in der
US 6,492 623 B1 ein vorgefertigter Set zur Herstellung einer Kochoberfläche beschrieben. Hierbei
ist ein Rahmen vorgesehen, der einen Überstand aufweist, in dem Bedienelemente aufgenommen
werden sollen. In den Rahmen wird eine GlaskeramikPlatte aufgenommen, die als Kochoberfläche
dient.
[0004] In der
DE 82 31 895 U1 ist eine Kochmulde beschrieben, bei der ein Rahmen durch ein Druckgussverfahren hergestellt
ist und die einen Kammerholm zur Aufnahme von Bedienelementen aufweist.
US 6,236,024 B1 beschreibt ein einteiliges geformtes Kochfeld mit angeformter Bedienleiste, wobei
die Bedienleiste oder zumindest deren Rand auf einer Arbeitsplatte aufliegt.
[0005] In der
US 6,455,819 B1 wird ein Ansatz für ein Kochfeld beschrieben, wobei der Ansatz aus Glass besteht
und als Bedienleiste dienen kann. Der Ansatz liegt im montierten Zustand auf der Arbeitsplatte
auf.
[0006] Gemäß der
US 5,549,100 A wird eine vorgefertigte Glasplatte nachträglich umgeformt um die Bedienleiste zu
erzeugen. Durchlässe für Bedienknöpfe werden durch Bohren eingebracht.
[0007] In der
DE 198 17 195 C1 ist ein Kochfeld mit Bedienbereich beschrieben. Hierbei ragt das Glaskeramik-Kochfeld
über den Rand eines Ausschnitts in einer Arbeitsplatte hinaus. In diesem Randbereich
sind die Bedienelemente angeordnet.
[0008] US 2002/014482 A1 betrifft ein Steuerungssystem für ein Kochfeld. Hierbei ist die Vorderseite des Kochfeldes
vorzugsweise gegenüber der eigentlichen Kochfläche nach unten geneigt. In dem vorderen
geneigten Bereich sind die Bedienelemente für das Kochfeld angeordnet.
[0009] Schließlich offenbart
DE 198 11 372 A1 ein Haushaltsgerät mit Bedien- und Anzeigeelementen, bei dem Piezoelemente als Bedienelemente
verwendet werden.
[0010] Ein Nachteil der bekannten Bedienleisten besteht darin, dass diese entweder nur mit
sehr hohem Aufwand hergestellt werden können und/oder nur unzureichend mit dem Haushaltsgerät
ausgerichtet werden können.
[0011] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Haushaltsgerät zum Einsetzen in einen
Ausschnitt einer Arbeitsplatte bereitzustellen, dessen Bedienleiste sich auf der Arbeitsplatte
abstützt, in einfacher Weise sowie mit hoher Maßgenauigkeit hergestellt ist und die
auf einfache Weise gegenüber dem Haushaltsgerät lagerichtig positioniert werden kann.
[0012] Die Aufgabe der Erfindung ist durch ein Haushaltsgerät mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 gelöst. Gemäß Patentanspruch 1 ist die Bedienleiste im wesentlichen durch Urformen
oder Fräsen gefertigt. Die Fertigung durch Urformen oder Fräsen verringert die Gefahr,
dass sich die Bedienleiste verzieht. Die Stützfläche der Bedienleiste kann so in einfacher
Weise eben ausgebildet werden, wodurch eine plane Auflage der Stützfläche auf der
Arbeitsplatte gewährleistet ist. Eine solche plane Auflage des Bedienelements auf
der Arbeitsplatte ist entscheidend bei der Anwendung von Piezo-Sensoren als Bedienelemente.
Diese können an einer Unterseite der Bedienleiste angeordnet sein und einen Betätigungsdruck
erfassen, der auf der Oberseite der Bedienleiste von einem Benutzer ausgeübt wird.
Der vom Benutzer auf die Bedienteiste ausgeübte Betätigungsdruck wird somit zuverlässig
vom Piezo-Sensor erfasst und nicht dazu verwendet, die Bedienleiste in Kontakt mit
der Arbeitsplatte zu drücken.
[0013] Unter Urformen wird das Herstellen eines Formteils aus einem formlosen Ausgangsstoff
(z. B. Granulat, Schmelze, Pulver etc.) verstanden. Dazu wird der formlose Ausgangsstoff
in ein spezielles Urformwerkzeug eingebracht (z. B. gegossen oder gepresst), in dem
es durch Erstarren oder Sintern in den festen Zustand übergeht. Das auf diese Weise
gebildete Formteil wird dem Urformwerkzeug entnommen. Durch diesen Fertigungsprozess
bekommt die Bedienleiste weitgehend ihre erforderliche Gestalt mit hoher Maßgenauigkeit,
wodurch die Anzahl von Nachbearbeitungsschritten reduziert ist. Eine solche hohe Maßgenauigkeit
ist insbesondere bei der Anwendung von Piezo-Sensoren vorteilhaft. Durch Urformen
oder Fräsen ist es möglich, technisch vorteilhafte Profilformen an der Bedienleiste
zu realisieren, die bei nur durch Strangguss hergestellte Bedienleisten nicht oder
nur mit sehr hohem Aufwand möglich sind.
[0014] Erfindungsgemäß weist die Bedienleiste zumindest eine Vertiefung für eine Gerätekomponente
auf. Vorzugsweise kann die Bedienleiste auf ihrer Unterseite mehrere voneinander getrennte
Vertiefungen aufweisen, in denen verschiedene Gerätekomponenten angeordnet sind. In
diesem Fall kann die Bedienleiste aus einem massiven Halbzeug aus Vollmaterial bestehen,
das eine hohe Formstabilität aufweist. In dem Halbzeug sind lediglich die für Gerätekomponenten
erforderlichen Vertiefungen eingearbeitet. Dadurch ist einerseits die Bedienleiste
kostengünstig fertigbar. Gleichzeitig ist deren Stabilität erhöht und deren Design
ansprechend.
[0015] Weiterhin ist erfindungsgemäß in der Bedienleiste zumindest eine Montagevertiefung
ausgebildet, in der ein gehäuseseitiger Befestigungsflansch mit der Bedienleiste in
Anlage ist. Die Montagevertiefung ist vorzugsweise auf der Unterseite der Bedienleiste
vorgesehen. Die Montagevertiefung vereinfacht beim Zusammenbau des Haushaltsgerätes
eine lagerichtige Positionierung der Bedienleiste gegenüber dem Gehäuse des Haushaltsgerätes.
[0016] In einem besonderen Ausführungsbeispiel kann der gehäuseseitige Befestigungsflansch
in der Montagevertiefung der Bedienleiste gegenüber deren Stützfläche zurückversetzt
angeordnet sein oder mit der Stützfläche bündig abschließen. Damit ist der Befestigungsflansch
in der Montagevertiefung versenkt angeordnet. Die Bauhöhe der Bedienleiste wird daher
nicht durch den Befestigungsflansch vergrößert.
[0017] Für eine kompakte und starre Bauweise ist es bevorzugt, wenn die Montagevertiefung
von der Stützfläche der Bedienleiste im wesentlichen umgeben ist. In diesem Fall kann
die Montagevertiefung der Bedienleiste außerhalb des Arbeitsplattenausschnitts auf
der Oberseite der Arbeitsplatte angeordnet sein.
[0018] Montagetechnisch von Vorteil ist es, wenn ein Rand der Montagevertiefung den gehäuseseitigen
Befestigungsflansch im wesentlichen formschlüssig begrenzt. Dadurch kann eine lagerichtige
Positionierung des gehäuseseitigen Befestigungsflansches mit der Bedienleiste weiter
vereinfacht sein.
[0019] Damit die Bedienleiste formstabil an dem Gehäuse des Haushaltsgeräts gehaltert ist,
kann an der Unterseite der Bedienleiste eine Steckaussparung ausgebildet sein. In
diese wird bei der Montage ein entsprechendes gehäuseseitig ausgebildetes Steckteil
eingesteckt. Dieses Steckteil dient als ein Gegenlager, das Kräfte, bspw. ein Drehmoment,
aufnehmen kann. Bevorzugt kann die Steckaussparung innerhalb der Montagevertiefung
der Bedienleiste ausgebildet sein. In diesem Fall ist erreicht, dass das Steckteil
fertigungstechnisch einfach direkt am Befestigungsflansch ausgebildet sein kann, wodurch
eine kompakte Bauweise erreicht wird. Um eine formschlüssige Verbindung des gehäuseseitigen
Steckteils mit der Bedienleiste in einfacher Weise bereitzustellen, kann zwischen
dem Steckteil und der Steckaussparung der Bedienleiste ein Kunststoff-Adapter eingesetzt
sein, der einen Formschluss zwischen dem Steckteil und der Bedienleiste gewährleistet.
[0020] Zur Befestigung der Bedienleiste an dem Gehäuse des Haushaltsgeräts kann der gehäuseseitige
Befestigungsflansch über eine Schraubverbindung mit der Montagevertiefung der Bedienleiste
verbunden sein.
[0021] Im Hinblick auf die Stabilität ist es günstig, wenn sich die Materialstärke der Bedienleiste
in Abhängigkeit von den jeweiligen Erfordernissen ändert. Dadurch ergibt sich auch
eine hohe Wärmestabilität der Bedienleiste. Gleichzeitig verringert sich die Gefahr,
dass sich die Bedienleiste verzieht. Ebenso können ohne großen Zusatzaufwand weitere
Elemente für den Zusammenbau der Bedienleiste und deren Montage einstückig an der
Bedienleiste ausgebildet sein, wodurch der Montageaufwand weiterhin reduziert ist.
Die vorgenannten Vorteile können auch durch eine Bedienleiste erreicht werden, die
im wesentlichen durch Fräsen gefertigt ist.
[0022] Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der beigefügten Figuren
beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1
- in einer perspektivischen Ansicht ein in einer Arbeitsplatte eingesetztes Kochfeld;
- Figur 2
- in einer Seitenschnittansicht abschnittsweise das Kochfeld entlang der Linie I-I aus
der Figur 1;
- Figur 3
- in einer Explosionsansicht abschnittsweise das Kochfeld;
- Figur 4
- in einer Seitenschnittansicht abschnittsweise das Kochfeld entlang der Linie II-II
aus der Figur 1;
- Figur 5
- eine Bedienleiste des Kochfeldes; und
- Figur 6
- ein in einer Gehäuseöffnung des Kochfelds einzusetzendes Durchführungselement.
[0023] In der Figur 1 ist als ein Haushaltsgerät ein Kochfeld gezeigt, das eine Glaskeramikplatte
1 mit vier verschiedenen Kochstellen aufweist. Unterhalb einer Dekorbedruckung 3 der
Kochstellen sind in an sich bekannter Weise geeignete Heizelemente angeordnet. Das
Kochfeld ist in einem Ausschnitt einer Arbeitsplatte 5 eingesetzt und auf einer Oberseite
der Arbeitsplatte 5 abgestützt. An seiner, einer Bedienperson zugewandten Frontseite
ist das Kochfeld über eine Bedienleiste 7 auf der Arbeitsplatte 5 abgestützt. An seinen
anderen Seiten ist das Kochfeld über einen Umfangsrand der Glaskeramikplatte 1 auf
der Arbeitsplatte 5 abgestützt. Die Bedienleiste 7 besteht aus Aluminium und weist
auf ihrer Oberseite 9 kreisrunde Ausbuchtungen 11 zur Betätigung der Kochstellen auf.
Die Bedienleiste 7 kann auch Teil eines geschlossenen Kochfeldrahmens sein, der die
Glaskeramikplatte 1 rahmenartig umzieht.
[0024] Die Bedienleiste 7 ist gemäß der Figur 2 im Querschnitt keilförmig ausgebildet. Die
Oberseite 9 der Bedienleiste 7 ist etwas gewölbt und in Richtung auf die Arbeitsplatte
5 geneigt. Dadurch ist ein in optischer Hinsicht sowie für die Reinigung vorteilhafter
glatter Übergang zwischen der Arbeitsplatte 5 und der Bedienleiste 7 erreicht.
[0025] Die Bedienung der Kochstellen erfolgt durch einen Fingerdruck auf die entsprechende
Ausbuchtung 11 gemäß der Figur 1. Dieser Finger-Druck wird von einem auf einer Unterseite
der Bedienleiste direkt unterhalb der Ausbuchtung 11 angeordneten Piezo-Sensor 13
aufgenommen, der den Finger-Druck in ein elektronisches Signal umwandelt. Gemäß der
Figur 2 ist der Piezo-Sensor 13 in einer Vertiefung 15 angeordnet, die auf der Unterseite
der Bedienleiste 7 ausgebildet ist. Für den Piezo-Sensor 13 ist in einem Boden 17
der Vertiefung 15 eine Positionieraussparung 19 eingearbeitet, die die lagerichtige
Positionierung des Piezo-Sensors 13 innerhalb der Vertiefung 15 vereinfacht. Zudem
ist die Wanddicke zwischen der Positionieraussparung 19 und der gegenüberliegenden
Ausbuchtung 11 auf der Oberseite wesentlich reduziert, um eine Ansprechempfindlichkeit
des Piezo-Sensors 13 zu erhöhen. Der Piezo-Sensor ist über eine Vergussmasse 21 aus
Kunststoff in die Vertiefung 15 fest eingegossen.
[0026] Ebenso an der Unterseite der Bedienleiste 7 ist eine Stützfläche 23 ausgebildet,
über die das Kochfeld auf der Oberseite der Arbeitsplatte 5 abgestützt ist. Der Piezo-Sensor
13 ist dabei gegenüber der Stützfläche 23 in der Vertiefung 15 der Bedienleiste 7
zurückversetzt angeordnet. Dadurch kann die Bedienleiste 7 - ohne Beschädigung des
Piezo-Sensors 13 - auch im Bereich der Vertiefung 15 auf der Arbeitsplatte 5 abgestützt
sein. Gemäß der Figur 2 liegt die Bedienleiste 7 größtenteils auf der Oberseite der
Arbeitsplatte 1. Bei einer Druckausübung auf die Ausbuchtung 11 wirkt daher die Arbeitsplatte
1 als ein stabiles Gegenlager für die Bedienleiste, wodurch eine zuverlässige Druckaufnahme
durch den Piezo-Sensor 13 gewährleistet ist.
[0027] Zur Befestigung der Bedienleiste 7 an einem Gehäuse 25 des Kochfeldes sind an einer
Außenseite des Gehäuse 25 zwei voneinander beabstandete Winkelteile 29 über ihren
ersten Schenkel 27 verschweißt. Das Gehäuse 25 kann einteilig oder aus mehreren separaten
Teilen, etwa einem Gehäuserahmen mit einem Bodendeckel, bestehen. Die Winkelteile
bestehen aus einem Stahlblech; eines der Winkelteile 29 ist in der Figur 3 gezeigt.
Ein dazu gebogener zweiter Schenkel 28 ist nahezu parallel zur Glaskeramikplatte 1
abgebogen und weist einen Befestigungsflansch 31 auf. Der Befestigungsflansch 31 ist
im zusammengebauten Zustand des Kochfeldes in einer Montagevertiefung 33 an der Unterseite
der Bedienleiste 7 eingesetzt.
[0028] Der zweite Schenkel 28 ist nicht rechtwinklig, sondern um einen geringfügig kleineren
Winkel als 90° zum ersten Schenkel 27 abgebogen. Dadurch ergibt sich, dass im zusammengebauten
Zustand die Bedienleiste 7 mit ihrer Stützfläche 23 über einen in der Figur 3 gezeigten
Neigungswinkel α um ca. 0,5° gegenüber dem Kochfeld nach unten geneigt ist. Das Winkelteil
29 verfügt über eine ausreichende Elastizität. Dies gewährleistet selbst bei Unebenheiten
auf der Oberseite der Arbeitsplatte eine zuverlässige Auflage der Bedienleiste 7 auf
der Arbeitsplatte über ihre gesamte Länge.
[0029] Die Montagevertiefung 33 ist von der Stützfläche 23 umgeben. Wie in der Figur 3 dargestellt,
ist auf der Unterseite der Bedienleiste 7 ferner ein Dichtkanal 41 ausgebildet. In
dem Dichtkanal 41 ist ein in der Figur 4 gezeigter Dichtungsstreifen 43 geklebt, der
sich umfangsseitig um das gesamte Kochfeld erstreckt. Sowohl die Montagevertiefung
33 als auch die Vertiefung 15 für die Piezo-Sensoren 13 sind innerhalb des Dichtungsstreifens
43 angeordnet. Der Befestigungsflansch 31 ist in der Montagevertiefung 33 der Bedienleiste
7 versenkt angeordnet. Dadurch wird die Bauhöhe der auf der Arbeitplatte 5 abgestützten
Bedienleiste 7 reduziert. Durch das Einsetzen des Befestigungsflansches 31 in die
Montagevertiefungen 33 ist in einfacher Weise eine lagerichtige Positionierung der
Bedienleiste 7 gegenüber dem Gehäuse 25 erreicht. Hierzu begrenzt ein Rand der Montagevertiefung
33 den gehäuseseitigen Befestigungsflansch 31 im wesentlichen formschlüssig. Der Befestigungsflansch
31 ist gemäß der Figur 4 zwischen der Bedienleiste 7 und der Oberseite der Arbeitsplatte
angeordnet.
[0030] Neben dem Befestigungsflansch 31 sind an dem zweiten Schenkel 28 zwei Steckteile
45 ausgebildet, die in einer Ebene mit dem am Gehäuse 25 verschweißten ersten Schenkel
27 angeordnet sind und daher senkrecht zu der Glaskeramikplatte 1 orientiert sind.
Der Befestigungsflansch 31 ist zwischen den beiden Steckteilen 45 angeordnet. Im zusammengebauten
Zustand des Kochfeldes ist der Befestigungsflansch 31 in flächiger Anlage mit einer
Anlagefläche 47, die in der Montagevertiefung 33 ausgebildet ist. Der Befestigungsflansch
31 ist über eine Senkkopfschraube in ein Gewindeloch 49 schraubbar, das in der Anlagefläche
47 ausgebildet ist. Die Steckteile 45 weisen zudem einen Kunststoff-Adapter 51 auf,
über den die Steckteile formschlüssig in einer entsprechenden Steckaussparung 53 eingesteckt
sind, die innerhalb der Montagevertiefung 33 ausgebildet ist. Auf diese Weise bilden
die senkrecht zu den Befestigungsflanschen 31 ausgebildeten Steckteile 45 ein Gegenlager,
das eine formstabile Halterung der Bedienleiste 7 an dem Gehäuse 25 gewährleistet.
Gleichzeitig erfolgt durch die Steckteile 45 bei der Montage der Bedienleiste 7 am
Gehäuse 25 eine Zentrierung der Bedienleiste 7.
[0031] Für den Fall, dass gemäß der Figur 4 Gargutbehältnisse in einer Pfeilrichtung F eine
Gewichtskraft auf das Kochfeld ausüben, wirkt auf den Befestigungsflansch 31 ein Drehmoment
in Pfeilrichtung M. Dieses Drehmoment wird von den Steckteilen 45 der Winkelteile
25 im wesentlichen aufgenommen. Die Bedienleiste 7 ist daher besonders formstabil
und starr an dem Gehäuse 25 gehaltert. Erfindungsgemäß ist die Stützfläche 23 der
Bedienleiste 7 nur über einen schmalen Montagespalt s von beispielsweise 5 mm von
dem Kochfeld-Gehäuse 25 beabstandet. Entsprechend reduziert ist daher eine dem Drehmoment
M zugeordnete Hebelarmlänge.
[0032] Zwischen einer der Glaskeramikplatte 1 zugewandten Auskragung 57 der Bedienleiste
7 und einem Stützflansch 59 des Gehäuses 25 ist ein Seitenrand 55 der Glaskeramikplatte
1 angeordnet. Zwischen dem Seitenrand 55 der Glaskeramikplatte 1 und der Bedienleiste
7 ist eine Dichtung 61 angeordnet.
[0033] Das Kochfeld-Gehäuse 25 ist wannenförmig mit hochgezogenen Seitenwänden 63 ausgebildet.
Die Seitenwände 63 weisen an ihrem oberen Ende den rechtwinklig nach innen abgebogenen
Stützflansch 59 auf. Der Stützflansch 59 der Seitenwände 63 ist mit einem nicht dargestellten
Silikonkleber mit einer Unterseite der Glaskeramikplatte 1 verklebt. Mit Ausnahme
der Frontseite stützt sich die Glaskeramikplatte 1 an ihrem Seitenrand 55 auf der
Oberseite der Arbeitsplatte 5 ab. Zwischen der Glaskera nzikplatte 1 und der Arbeitsplatte
5 ist der umfangsseitig angeordnete Dichtungsstreifen 43 ausgebildet, der im Bereich
der frontseitigen Bedienleiste 7 in dem Dichtungskanal 41 geführt ist.
[0034] In der Figur 5 ist die Unterseite der Bedienleiste 7 ohne dem Kochfeld-Gehäuse 25
sowie ohne Piezo-Sensoren 13 dargestellt. Die Bedienleiste 7 wird aus einem Strangpressprofil
aus beispielsweise Aluminium gefertigt. In einem weiteren Fertigungsschritt werden
in das Strangpressprofil durch Fräsen die Montagevertiefungen 33 mit der dazwischen
angeordneten Vertiefung 15 für die Piezo-Sensoren 13 ausgebildet. Die Bearbeitung
der Bedienleiste 7 durch Fräsen ermöglicht eine hohe Maßgenauigkeit, wodurch die Anzahl
von Nachbearbeitungsschritten reduziert ist. Weiter kann die Materialstärke der Bedienleiste
7 durch das Fräsen mit hoher Maßgenauigkeit geändert und den jeweiligen Erfordernissen
angepasst werden. Aus diesem Grund ist bei der Bedienleiste die Gefahr, dass sie sich
verzieht, wesentlich verringert.
[0035] Die von den Piezo-Sensoren 13 erzeugten elektrischen Signale werden über Verbindungsleitungen
67 zu einer innerhalb des Gehäuses 25 vorgesehenen elektronischen Steuereinrichtung
65 geleitet. In der Figur 2 ist eine der Verbindungsleitungen 67 gezeigt. Die Verbindungsleitungen
67 sind zu einem Leitungsstrang zusammengefasst und aus der in die Vertiefung 15 gegossenen
Vergussmasse 21 geführt. Die Enden der Verbindungsleitungen 67 sind mit einem in der
Figur 6 angedeuteten Stecker 68 in Verbindung. Dieser ist durch eine in der Gehäuseseitenwand
vorgesehene Gehäuseöffnung bis zu der elektronischen Steuereinrichtung 65 geführt
und mit dieser verbunden.
[0036] In der Gehäuseöffnung ist ein in der Figur 6 detailliert dargestelltes Durchführungselement
69 angeordnet. Das Durchführungselement 69 ist als ein Kunststoffspritzteil gefertigt,
das einen Rahmen 71 aufweist, der in der Gehäuseöffnung eingesetzt ist. Der Rahmen
71 begrenzt eine Durchführungsöffnung 73, durch die die Verbindungsleitungen 67 geschützt
von Blechkanten der Gehäuseöffnung zu der Steuereinrichtung 65 geführt sind. An einer
oberen Leiste des Rahmens 71 ist ein Lagerflansch 75 ausgebildet, der im eingesetzten
Zustand innenseitig mit dem Rand der Gehäuseöffnung in Anlage ist. An einer unteren
Rahmenleiste des Rahmens 71 ist mittig eine Rastlasche 77 ausgebildet, die zur Befestigung
des Durchführungselements 69 in die Seitenwand des Gehäuses 25 einrastet. Ebenso ist
mit der unteren Rahmenleiste des Rahmens 71 ein klappenartiges Stellglied 79 über
ein Filmscharnier schwenkbar verbunden. In Abhängigkeit von seiner Schwenkposition
kann das Stellglied 79 einen Querschnitt der Durchführungsöffnung 73 ändern.
[0037] Beim Einsetzen des Durchführungselements 69 wird zunächst sein Lagerflansch 75 von
außen durch die Gehäuseöffnung des Gehäuses geführt und innenseitig mit dem Randbereich
der Gehäuseöffnung in Anlage gebracht. Anschließend wird die Rastlasche 77 in einen
entsprechenden Rastausschnitt der Seitenwand des Gehäuses gedrückt.
[0038] In der Figur 6 ist das klappenartige Stellglied 79 geöffnet dargestellt, sodass der
Querschnitt der Durchführungsöffnung 73 entsprechend vergrößert ist. Dadurch kann
der Stecker 68 in einfacher Weise durch die Durchführungsöffnung 73 bis zu der Steuereinrichtung
65 geführt werden. Das Stellglied 79 ist im wesentlichen plattenartig ausgebildet
und weist einen abgewinkelt geformten Ansatz 81 auf, der mit einer rinnenartigen Aussparung
83 ausgebildet ist. An den gegenüberliegenden Seitenrändern des Stellglieds 79 sind
Rastelemente 85 ausgebildet, die bei geschlossenem Stellglied 79 lösbar hinter die
seitlichen Rahmenleisten des Durchführungsrahmens 71 greifen. In dieser Position des
Stellglieds 79 ist der Querschnitt der Durchführungsöffnung bis zu einem kleinen Spalt
reduziert, der zwischen der rinnenartigen Aussparung 83 des Stellgliedansatzes 81
und der oberen Rahmenleiste gebildet ist. In diesem Fall sind die Verbindungsleitungen
67 montagetechnisch ausreichend fixiert. Zugleich ist bei geschlossenem Stellglied
79 durch den abgewinkelten Stellgliedansatz 81 ein Zugriff auf die Verbindungsleitungen
67 wesentlich erschwert, da der gehäuseaußenseitig verlaufende Abschnitt der Verbindungsleitungen
67 nahezu vollständig von dem abgewinkelten Stellgliedansatz 81 abgeschirmt ist (siehe
Figur 2). Der abgewinkelte Ansatz 81 des Stellglieds 79 wirkt ferner als ein Abstandshalter,
der nach dem Einsetzen des Kochfeldes in den Ausschnitt der Arbeitsplatte 5 gemäß
der Figur 4 einen schmalen Montagespalt s zwischen dem Gehäuse 25 und dem Ausschnittsrand
der Arbeitsplatte 5 aufrechterhält, ohne dass die Verbindungsleitungen 67 beim Einsetzen
des Kochfeldes beschädigt werden.
[0039] Gemäß der Figur 5 ist die Vertiefung 15 für die Piezo-Sensoren 13 nutförmig sowie
mittig zwischen den beiden Längsstirnseiten der Bedienleiste ausgebildet. Zur Erhöhung
der Torsionsstabilität der Bedienleiste 7 ist deren Vertiefung 15 durch Vollmaterialabschnitte
umgeben. Dabei wird eine Formstabilität der Bedienleiste durch eine frontseitige Stabilisierungswand
83 sowie eine rückseitige Stabilisierungswand 85 gesteigert, zwischen denen die Vertiefung
15 angeordnet ist. An die frontseitige Stabilisierungswand 83 der Bedienleiste 7 schließt
sich ein im Querschnitt keilförmiger Materialabschnitt 87 an, wodurch die Formstabilität
im frontseitigen Bereich der Bedienleiste 7 weiter erhöht ist.
[0040] An einer Seitenwand des Gehäuses 25 sind nicht dargestellte Lagerzapfen ausgebildet.
Beim Einbau des Kochfeldes in den Arbeitsplattenausschnitt rasten diese Lagerzapfen
in Federelemente von Einbauleisten ein, die am Rand des Arbeitsplattenausschnittes
angeordnet sind. Sobald die Lagerzapfen in die Federelemente der Einbauleisten eingerasten
sind, drücken die Federelemente der Einbauleisten das Kochfeld über die Bedienleiste
7 und den Umfangsrand der Glaskeramikplatte 1 gegen die Oberseite der Arbeitsplatte
5.
1. Haushaltsgerät zum Einsetzen in einen Ausschnitt einer Arbeitsplatte (5), mit einer
Bedienleiste (7), in der zumindest ein Bedienelement (13) angeordnet ist und die auf
ihrer Unterseite eine Stützfläche (23) zum Abstützen des Haushaltsgeräts auf der Arbeitsplatte
(5) aufweist, wobei die Bedienleiste (7) im wesentlichen durch Urformen oder Fräsen
gefertigt ist, wobei in der Bedienleiste zumindest eine Vertiefung (11, 15, 33, 41)
für eine Gerätekomponente ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Vertiefung (11, 15, 33, 41) eine Montagevertiefung (33) ist, in der
ein Befestigungsflansch (31) eines Gerätegehäuseteils (25) mit der Bedienleiste (7)
in Anlage ist.
2. Haushaltsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich eine Materialstärke der Bedienleiste (7) in Abhängigkeit von den jeweiligen
Erfordernissen ändert.
3. Haushaltsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienleiste (7) aus einem Halbzeug aus Vollmaterial besteht.
4. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (15, 33, 41) zusammen mit der Stützfläche (23) auf der Unterseite
der Bedienleiste (7) ausgebildet ist.
5. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der gehäuseseitige Befestigungsflansch (31) in der Moritagevertiefung (33) der Bedienleiste
(7) gegenüber der Stützfläche (23) der Bedienleiste (7) zurückversetzt angeordnet
ist oder mit der Stützfläche (23) bündig abschließt.
6. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Vertiefung (15, 33, 41) von der Stützfläche (23) der Bedienleiste
(7) im wesentlichen umgeben ist.
7. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rand der Montagevertiefung (33) den gehäuseseitigen Befestigungsflansch (31)
im wesentlichen formschlüssig begrenzt.
8. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Montagevertiefung (33) der Bedienleiste (7) eine Steckaussparung (53)
zum Einstecken eines entsprechenden, am Gehäuseteil (25) ausgebildeten Steckteils
(45) ausgebildet ist.
9. Haushaltsgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Steckteil (45) über einen Kunststoff-Adapter (51) formschlüssig in der Steckaussparung
(53) der Bedienleiste (7) eingesteckt ist.
10. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der gehäuseseitige Befestigungsflansch (31) über eine Schraubverbindung mit der Bedienleiste
(7) verbunden ist.
11. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Montagevertiefung (33) der Bedienleiste (7) eine Anlagefläche (47)
ausgebildet ist, mit der der Befestigungsflansch (31) lösbar in Anlage ist.
12. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl voneinander beabstandeter Montagevertiefungen in der Unterseite der Bedienleiste
(7) vorgesehen ist.
13. Haushaltsgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Montagevertiefungen (33) zumindest eine Vertiefung (15) für das Bedienelement
(13) ausgebildet ist.
14. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche , dadurch gekennzeichnet, dass die Montagevertiefungen (33) und/oder die zumindest eine Vertiefung (15) für das
Bedienelement (13) in einer Reihe hintereinander angeordnet sind.
1. Household appliance for insertion into a cutout of a work surface (5), having an operating
strip (7), in which at least one operating element (13) is arranged and which, on
its underside, has a support surface (23) for supporting the household appliance on
the work surface (5), wherein the operating strip (7) is essentially manufactured
by primary forming or milling, wherein at least one indentation (11, 15, 33, 41) for
an appliance component is embodied in the operating strip, characterised in that at least one indentation (11, 15, 33, 41) is an assembly indentation (33), in which
a fastening flange (31) of an appliance housing part (25) is attached to the operating
strip (7).
2. Household appliance according to claim 1, characterised in that a material thickness of the operating strip (7) changes as a function of the respective
requirements.
3. Household appliance according to claim 1 or 2, characterised in that the operating strip (7) consists of a semi-finished part made of solid matter.
4. Household appliance according to one of claims 1 to 3, characterised in that the indentation (15, 33, 41) together with the support surface (23) is embodied on
the underside of the operating strip (7).
5. Household appliance according to one of claims 1 to 4, characterised in that the housing-side fastening flange (31) in the assembly indentation (33) of the operating
strip (7) is arranged rearwardly offset in respect of the support surface (23) of
the operating strip (7) or sits flush with the support surface (23).
6. Household appliance according to one of claims 4 or 5, characterised in that the at least one indentation (15, 33, 41) is essentially surrounded by the support
surface (23) of the operating strip (7).
7. Household appliance according to one of claims 1 to 6, characterised in that an edge of the assembly indentation (33) delimits the housing-side fastening flange
(31) in an essentially form-fit manner.
8. Household appliance according to one of claims 1 to 7, characterised in that a plug-in recess (53) for inserting a corresponding plug-in part (45) embodied on
the housing part (25) is embodied within the assembly indentation (33) of the operating
strip (7).
9. Household appliance according to claim 8, characterised in that the plug-in part (45) is inserted in a form-fit manner in the plug-in recess (53)
of the operating strip (7) by way of a plastic adapter (51).
10. Household appliance according to one of claims 1 to 9, characterised in that the housing-side fastening flange (31) is connected to the operating strip (7) by
way of a screw connection.
11. Household appliance according to one of claims 1 to 10, characterised in that a contact surface (47), to which contact surface the fastening flange (31) attaches
in a detachable manner, is embodied within the assembly indentation (33) of the operating
strip (7).
12. Household appliance according to one of claims 1 to 11, characterised in that a number of assembly indentations which are distanced from one another are provided
in the underside of the operating strip (7).
13. Household appliance according to claim 12, characterised in that at least one indentation (15) for the operating element (13) is embodied between
the assembly indentations (33).
14. Household appliance according to one of the claims, characterised in that the assembly indentations (33) and/or the at least one indentation (15) for the operating
element (13) are arranged in series one behind the other.
1. Appareil ménager destiné à être intégré dans une découpe d'un plan de travail (5),
comportant un bandeau de commande (7) dans lequel est monté au moins un élément de
commande (13) et qui présente sur son côté inférieur une surface d'appui (23) pour
l'appui de l'appareil domestique sur le plan de travail (5), le bandeau de commande
(7) étant essentiellement fabriquée par moulage ou fraisage, au moins un creux (11,
15, 33, 41) étant formé dans ledit bandeau de commande (7) pour un composant de l'appareil,
caractérisé en ce qu'au moins un des creux (11, 15, 33, 41) est un creux de montage (33) dans lequel une
bride de fixation (31) d'une partie de boîtier (25) de l'appareil est appliquée contre
le bandeau de commande (7).
2. Appareil ménager selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une épaisseur de matériau du bandeau de commande (7) varie en fonction des besoins
respectifs.
3. Appareil ménager selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le bandeau de commande (7) est constitué d'un demi-produit en matériau plein.
4. Appareil ménager selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le creux (15, 33, 41) est formé conjointement avec la surface d'appui (23) sur le
côté inférieur du bandeau de commande (7).
5. Appareil ménager selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la bride de fixation (31) côté boîtier est montée dans le creux de montage (33) du
bandeau de commande (7) en retrait par rapport à la surface d'appui (23) du bandeau
de commande (7) ou se termine en affleurement avec la surface d'appui (23).
6. Appareil ménager selon l'une des revendications 4 ou 5, caractérisé en ce que le au moins un creux (15, 33, 41) est pratiquement entouré par la surface d'appui
(23) du bandeau de commande (7).
7. Appareil ménager selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'un bord du creux de montage (33) limite la bride de fixation (31) côté boîtier sensiblement
par complémentarité de forme.
8. Appareil ménager selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'un évidement d'emboîtement (53) est formé à l'intérieur du creux de montage (33) du
bandeau de commande (7), pour insérer une pièce d'emboîtement (45) correspondante,
formée sur la partie de boîtier (25).
9. Appareil ménager selon la revendication 8, caractérisé en ce que la pièce d'emboîtement (45) est insérée par complémentarité de forme dans l'évidement
d'emboîtement (53) par l'intermédiaire d'un adaptateur (51) en matière plastique.
10. Appareil ménager selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la bride de fixation (31) côté boîtier est reliée au bandeau de commande (7) par
vissage.
11. Appareil ménager selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'une surface d'application (47) est formée dans le creux de montage (33) du bandeau
de commande (7), contre laquelle la bride de fixation (31) est appliquée de manière
amovible.
12. Appareil ménager selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'un certain nombre de creux de montage espacés est ménagé dans le côté inférieur du
bandeau de commande (7).
13. Appareil ménager selon la revendication 12, caractérisé en ce qu'au moins un creux (15) pour l'élément de commande (13) est formé entre les creux de
montage (33).
14. Appareil ménager selon l'une des revendications, caractérisé en ce que les creux de montage (33) et/ou le au moins un creux (15) pour l'élément de commande
(13) sont disposés en une rangée les uns derrière les autres.
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