[0001] Die Erfindung betrifft einen Wärmetauscher, insbesondere für eine Heizungs- oder
Klimaanlage eines Kraftfahrzeugs, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Bei Niederverbrauchsfahrzeugen ist auf Grund des geringen Abwärmeangebots eine zusätzliche
Heizleistung zur Erwärmung des Fahrgastraums sowie zur schnellen Beseitigung eines
Beschlags (Eis oder Wasser) insbesondere an der Windschutzscheibe erforderlich. Hierfür
ist bekannt, bei Wärmetauschern, die aus Flachrohren aufgebaut sind, durch welche
ein Wärmeübertragungsmedium strömt, welches im Heizungsfall Wärme abgibt, zumindest
an den äußeren Rohren eine Zusatzbeheizung in Form von PTC-Heizelementen vorzusehen.
Die Anbringung derartiger PTC-Heizelemente ist jedoch recht aufwendig.
[0003] Die
US 6,124,570 schlägt vor, einzelne Rohre des Wärmetauschers durch PTC-Heizelemente zu ersetzen,
welche zwischen Kontaktplatten gehalten werden, die gleichzeitig eine wärmeleitende
Verbindung zu den angrenzenden Rippen herstellen. Nachteilig hieran ist, dass die
konstruktive Anpassung des Wärmetauschers zur Aufnahme von PTC-Heizelementen sowie
die PTC-Heizelemente selbst sehr teuer sind. Aus diesem Grund kann es sein, dass ein
derartiger Kombi-Wärmetauscher teurer ist, als eine Kombination eines herkömmlichen
Wärmetauschers mit einem separaten PTC-Heizer. Auch wird durch den Bauraumbedarf für
die PTC-Heizelemente und deren Kontaktierung die Leistungsdichte des Wärmetauschers
deutlich verschlechtert. Das Ersetzen einzelner Rohre des Wärmetauschers ist auch
in der
DE 44 36 791 A1 sowie der
DE 100 12 320 A1 zu entnehmen.
[0004] Ferner wird in der
DE 198 58 499 A1 vorgeschlagen, die Flachrohre als Mehrkammerprofile auszubilden und mindestens eine
der äußeren Kammern in der Form einer Einlegenut für einen isolierten Heizdraht auszubilden,
deren Wände dann zur Befestigung des Heizdrahtes zusammengebogen werden. Der Heizdraht
wird nach dem Löten des Wärmetauschers eingelegt. Nachteilig hieran ist, dass ein
derartiger Wärmetauscher spezielle Flachrohre erfordert und ein Großteil der elektrisch
eingebrachten Heizleistung ins Kühlmittel geht und dadurch nur verzögert zur Erwärmung
der dem Fahrzeuginnenraum zuzuführenden Luft beiträgt.
[0005] Die
US 6,178,292 B1 offenbart einen Wärmetauscher mit einem innerhalb eines Trägerelements angeordneten
elektrischen Heizer, welcher zwischen zwei benachbarte Rippenpakete geschoben ist.
Hierbei schließt das Trägerelement ein Paar paralleler Platten ein, zwischen denen
ein elektrisches Heizelement gehalten und elektrisch kontaktiert wird. Der elektrische
Heizer besteht aus einem Heizelement und einem Isolationselement und hat einen mehrschichtigen
Aufbau, der im Wesentlichen von einem Heizstrom senkrecht zu den einzelnen Schichten
durchsetzt wird. Zur Befestigung sind senkrecht zum Trägerelement und Heizer verlaufende
Befestigungselemente vorgesehen. Auch ein derartiger Wärmetauscher lässt noch Wünsche
offen, insbesondere was die Teilevielfalt und -anzahl, und damit die Herstellkosten
des gesamten Heizkörpers betrifft.
[0006] Weiterhin offenbart die
US 6,265,692 B1 eine Klimaanlage mit einer Heizvorrichtung in einem Wärmeübertrager und einen Wärmeübertrager
nach dem Oberbegriff von Anspruch 1. Die Klimaanlage wird insbesondere für Anwendungen
in Kraftfahrzeugen vorgeschlagen. Der Wärmeübertrager weist eine Mehrzahl von Flachrohren
auf, die zwischen zwei Sammelbehältern verlaufen und zwischen denen Rippenelemente
angeordnet sind. Der aus den Flachrohren und den Rippenelementen gebildete Kern des
Wärmeübertragers weist dabei eine Mehrzahl von Heizelementen auf, die ersatzweise
für einzelne Flachrohre in den Wärmeübertrager eingesetzt sind. Die Heizelemente verlaufen
dabei über die gesamte Länge des Kerns des Wärmeübertragers. Der Wärmeübertrager ist
vorzugsweise derart in der Klimaanlage positioniert, dass ein nach unten gerichteter
Sammelbehälter und ein nach oben gerichteter Sammelbehälter erzeugt werden. Die elektrischen
Anschlüsse für die Heizelemente sind dabei im Bereich des unteren Sammelbehälters
angeordnet.
[0007] Es ist Aufgabe der Erfindung, einen verbesserten und kostengünstigeren Wärmetauscher
zur Verfügung zu stellen.
[0008] Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Wärmetauscher mit den Merkmalen des Anspruchs
1.
[0009] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen
Ansprüchen.
[0010] Das Heizelement kann sowohl als Verbund als auch aus einzelnen miteinander verbundenen
Einzelelementen hergestellt sein. Der Verbund ist entsprechend der späteren Verschaltung
noch aufzutrennen, außer wenn alle Einzelelemente später parallel geschaltet werden
sollen. Die Einzelelemente sind - entsprechend der späteren Verschaltung - miteinander
zu verbinden.
[0011] Hierbei wird das Heizelement bevorzugt durch mindestens je eine Heizleiterschicht,
eine Isolationsschicht und eine Wärmeleit- und Schutzschicht gebildet, wobei auch
weitere Schichten vorgesehen sein können, insbesondere eine oder mehrere Klebeschichten,
wobei diese auch als selbstklebende Beschichtung ausgebildet sein können.
[0012] Die Heizleiterschicht ist vorzugsweise durch eine Stahl-, insbesondere eine Edelstahlschicht,
gebildet, die insbesondere eine Dicke von 0,1 bis 0,25 mm aufweist und elastisch verformbar
ist, so dass das Heizelement bei entsprechender Verformung federelastisch an den überstehenden
Rippenpaketen anliegt und kraftschlüssig dazwischen gehalten wird.
[0013] Die Isolationsschicht ist vorzugsweise durch eine Polymer-, insbesondere eine Polyesterschicht,
gebildet. Jedoch sind auch andere, höher temperaturfeste Materialien, wie PEN oder
Polyimide möglich.
[0014] Die Isolationsschicht ist vorzugsweise aus einer isolierenden Folie oder einem Lack
gebildet. Sie weist bevorzugt eine Dicke von 10µm bis 100µm, insbesondere 15µm bis
50µm, auf. Ferner ist ein dünnes Spezialpapier, z.B. ein Klebeband, oder eine dünne
Kunststoff-Folie möglich.
[0015] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung ist zwischen der Heizleiterschicht und der
Isolationsschicht eine Klebeschicht vorgesehen, welche beide Schichten nach dem Laminieren
dauerhaft miteinander verbindet. Bei einer Klebeschicht, die hinreichende Isolier-
und Wärmeleitfähigkeit aufweist, ist auch die Alternative möglich, die Polyester-Isolierschicht
durch die Klebeschicht zu ersetzten.
[0016] Die Wärmeleit- und Schutzschicht ist vorzugsweise durch eine Metallschicht, insbesondere
eine Aluminiumschicht oder eine Schicht aus einer bevorzugt relativ weichen Aluminiumlegierung,
gebildet. Die Wärmeleit- und Schutzschicht übernimmt die Funktion, die in der Heizleiterschicht
erzeugte Wärme fokussiert auf die Wellrippen, insbesondere die Kuppen der Wellrippen
zu übertragen, d. h. eine Aufgabe wahrzunehmen, welche die Isolationsschicht nur in
vermindertem Maße erfüllen könnte. Diese Wärmeleit- und Schutzschicht weist neben
der Wärmeleitfunktion auch eine Schutzfunktion auf, so dass die benachbarte Isolationsschicht
vor Verletzungen, zum Beispiel beim Einbringen der Heizelemente, geschützt ist. Sie
weist bevorzugt eine Dicke von 20µm bis 200µm auf, insbesondere 50µm bis 100µm. Hierbei
ist die Wärmeleit- und Schutzschicht bevorzugt direkt benachbart und in Anlage an
den Rippenpaketen des Wärmetauschers angeordnet, so dass ein optimaler Wärmeübergang
möglich ist.
[0017] Die Aluminiumschicht ist ebenso wie ein Edelstahlband, das für die Heizleiterschicht
verwendet werden kann, im Handel erhältlich, und zwar als mit einer Selbstklebefolie
kaschierte Aluminiumfolie. Damit ist es möglich, eine dauerhafte Verbindung zwischen
der Aluminium- und der darunter liegenden Isolierschicht herzustellen. Auch hier ist
als Alternative denkbar, auf die erwähnte Polymer- oder Polyester-Isolierschicht zu
Gunsten der Klebeschichten zu verzichten, wenn durch diese eine hinreichende Isolation
und Wärmeleitung gewährleistet ist. Wie bereits erwähnt, wird das erfindungsgemäße
Laminat durch Walzen hergestellt und kann damit wie ein Blech weiter verarbeitet werden.
[0018] Bevorzugt ist das Heizelement selbst als Heizgitter ausgebildet, oder es ist eine
Mehrzahl von Heizelementen zu einem Heizgitter verbunden, insbesondere derart, dass
der Strom derart, zum Beispiel mäanderartig, durch das Heizgitter geleitet wird, dass
sich der erforderliche elektrische Widerstand zur Erzielung einer gewünschten Heizleistung
bei gegebener Spannung einstellt. Die Heizelemente und/oder die Heizleiterschicht
können ihrerseits mäanderartig ausgebildet sein, zum Beispiel um den elektrischen
Widerstand bei gegebener Schichtdicke zu erhöhen, wobei einzelne, parallel zueinander
verlaufende Heizelemente auf je einer Seite mit mindestens einem benachbarten Heizelement
über Verbindungsstege verbunden sind.
[0019] Das Heizelement ist bevorzugt auf der Luftabströmseite stirnseitig bezüglich des
entsprechenden Flachrohrs und parallel hierzu verlaufend angebracht, wobei das Heizelement
zumindest bereichsweise zwischen vorstehenden Rippenpaketen aufgenommen ist. Dies
ermöglicht eine einfache, raumsparende und kostengünstige Anbringung.
[0020] Bevorzugt kann der elektrische Widerstand und somit die Heizleistung durch die Vorsehung
von Ausnehmungen in der der Wärmeerzeugung dienenden Schicht eingestellt werden, beispielsweise
mittels Stanzen hergestellter Schlitze, z.B. durch eine streckgitterartigen Ausgestaltung.
[0021] Zur Vermeidung von Kurzschlüssen oder Strombrücken, insbesondere zwischen den elektrisch
leitenden Schichten des Laminats, erfolgt nach dem Stanzvorgang ein Entgraten der
Schnittkanten. Dies erfolgt bevorzugt mittels einer gepulsten Spannung, die zwischen
den stromleitenden Schichten angelegt wird, wobei die Spannung bevorzugt von Puls
zu Puls erhöht wird. Hierbei brennen mögliche Verbindungs-Grate zwischen den beiden
Metallschichten in Folge des sich kurzzeitig bildenden Lichtbogens ab, wobei die umgebenden
Bereiche auf Grund der Kürze der Pulse nicht oder nur sehr begrenzt durch eine übermäßige
Wärmeentwicklung beeinträchtigt werden. Das Entgraten kann auch mittels eines Ätzverfahrens
oder auf sonstige Weise erfolgen.
[0022] Das Entgraten kann beispielsweise direkt nach dem Stanzen, ggf. auch vor dem Laminieren,
oder nach erfolgtem Laminieren, nachfolgendem Stanzen und anschließendem Umformen
des Heizelements erfolgen.
[0023] Bevorzugt werden insbesondere die entgrateten Schnittkanten versiegelt, beispielsweise
mittels Auftragens eines Lackes oder eines Klebers, der nach dem Auftragen aushärtet.
Jedoch kann auch eine Versiegelung beispielsweise bei getrennt hergestellten und anschließend
fest miteinander verbundenen Elementen unterschiedlicher Abmessungen erfolgen, wobei
die Versiegelung eine spätere kurzschlussbildende Verformung der Kanten insbesondere
bei kleinen Abständen der gut elektrisch leitenden Schichten verhindert.
[0024] Hierbei wird zum Versiegeln bevorzugt ein Polymer verwendet, wobei durch Wahl der
Viskosität und des Auftragsverfahrens (z.B. Tauchen, Abrollen, Abstreifen oder Raupenauftrag)
die Dicke der Versiegelung eingestellt werden kann. Das Versiegeln erfolgt bevorzugt
direkt nach dem Entgraten, kann jedoch gegebenenfalls als letzter Verfahrensschritt
nach dem Verbinden und Umformen der einzelnen Heizelemente zu einem Heizgitter erfolgen.
[0025] Das Laminat kann die oben angegebenen Schichten auf, weisen wobei die wärmeleitende
und schützende Aluminiumschicht in Kontakt mit den Wellrippen steht, während die Heizleiterschicht
mit ihrer nicht isolierten Oberfläche die dem Wärmetauscher abgewandte Seite bildet..
Zwischen Aluminiumschicht und Wellrippen ergibt sich damit ein verbesserter Wärmeübergang,
insbesondere bei weicher Aluminiumlegierung, sodass auch eine gewisse Anschmiegung
an die Kuppen der Wellrippen möglich ist.
[0026] Kontaktleiter können mit Kontaktfahnen vorgesehen werden, welche elektrisch leitend
in die Nuten bzw. Faltungen der Heizvorrichtung eingreifen und damit direkt die Heizleiterschicht
kontaktieren. Damit wird der Vorteil erreicht, dass die elektrische Heizvorrichtung
mit einfachen Mitteln von außen kontaktiert, d. h. mit elektrischer Energie aus dem
Bordnetz versorgt werden kann.
[0027] Die gitterförmige Heizvorrichtung kann mittels eines zusätzlich aufzubringenden Klebers
gegen Herausfallen gesichert sein - prinzipiell hält die Heizvorrichtung durch kraftschlüssige
Verbindung, d. h. durch Einklemmen der Faltungen in die Freiräume zwischen den vorstehenden
Rippen.
[0028] Die gitterförmige Heizvorrichtung kann mäanderförmig ausgebildet werden, d. h. parallel
zueinander angeordnete Heizstränge in Form von Faltungen sind endseitig abwechselnd
durch breite und schmale Stege miteinander verbunden, sodass sich ein zusammenhängendes
Gebilde ergibt, welches bei der Montage leicht zu handhaben ist. Einzelne Strompfade
bzw. Heizstränge können unterbrochen und durch PTC-Elemente zum Schutz vor Überhitzung
überbrückt werden. Bei dieser Gestaltung der Heizvorrichtung sind auch verschiedene
Schaltungsvarianten möglich. Darüber hinaus können einem Heizkörper mehrerer Heizvorrichtungen
zugeordnet sein, die jeweils einen Teil der Stirnfläche überdecken. Diese können nacheinander
oder gleichzeitig zuoder abgeschaltet werden, um somit die Heizleistung abzustufen.
[0029] Bevorzugt sind Überhitzungssicherungen im Strompfad vorgesehen, die den Stromfluss
bei zu hohen Temperaturen automatisch unterbrechen. Die Überhitzungssicherungen werden
bevorzugt durch Lötverbindungen mit einem niederschmelzenden Lot zwischen zwei Kontaktblechen
gebildet, wobei eines der Kontaktbleche ein unter Vorspannung stehender Federstahl
ist. Dabei können die Überhitzungssicherungen das gesamte Heizgitter und/oder parallelgeschaltete
Teilbereiche des Heizgitters gegen Überhitzung absichern.
[0030] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen mit Varianten unter
Bezugnahme auf die Zeichnung im Einzelnen erläutert. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- einen Schnitt durch ein Heizelement im gestreckten Zustand,
- Fig. 2
- einen Schnitt durch ein eingebautes Heizelement,
- Fig. 3
- einen Schnitt senkrecht zur normalen Strömungsrichtung der Luft,
- Fig. 4
- eine vergrößerte Darstellung eines Bereichs von Fig. 3 unter Verdeutlichung des Wärmeübergangs,
- Fig. 5a-5d
- verschiedene Ansichten und Darstellungen eines Heizgitters, das eine Mehrzahl von
Heizelementen umfasst,
- Fig. 6
- eine perspektivische Darstellung eines Wärmetauschers mit angebauter Zusatzheizung,
- Fig. 7
- einen Schnitt durch ein eingebautes Heizelement im Bereich eines elektrischen Kontakts,
- Fig. 8a
- eine Draufsicht auf ein gestreckt dargestelltes Heizelement gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 8b
- eine Draufsicht auf die Heizleiterschicht,
- Fig. 8c
- eine Draufsicht auf die Isolationsschicht und Wärmeleitund Schutzschicht,
- Fig. 9
- einen Schnitt durch eine Überhitzungssicherung,
- Fig. 10
- einen Schnitt durch eine Überhitzungssicherung gemäß einer Variante, Die in den Figuren
9 und 10 geschildenten Zusatzheizungen fallen nicht unter den Ansprüchen.
- Fig. 11a, 11b
- zwei Varianten von Heizelementen mit Überhitzungssicherungen,
- Fig. 12
- einen Schnitt durch eine alternative Kontaktierung,
- Fig. 13a-13e
- Ausführungsbeispiele für ein Heizelement zur Anpassung des elektrischen Widerstandes,
- Fig.14a-14c
- eine Draufsicht und seitliche Schnitte eines aus Einzelelementen gebildeten Heizgitters
mit serieller Schaltung je zweier parallel geschalteter Heizelemente zur Anpassung
des elektrischen Widerstandes,
- Fig. 15a-15c
- Schnitte durch ein Heizelement nach dem Stanzen, beim Anlegen einer Spannungsquelle
und nach dem Versiegeln,
- Fig. 16a, 16b
- Schnitte durch ein Heizelement, bei dem das Laminieren nach dem Stanzen erfolgt, und
- Fig. 17a, 17b
- Schnitte durch ein mittels Ätzens bearbeitetes Heizelement,
- Fig. 18
- einen Schnitt durch ein Heizelement mit umgeschlagenem Verbund in den Endbereichen,
- Fig. 19
- eine Draufsicht auf einen Wärmetauscher mit Heizelement, wobei das Heizelement mit
Hilfe eines Halteelements am Wärmetauscher fixiert ist,
- Fig. 20
- eine perspektivische Ansicht des Wärmetauschers mit Heizelement und Halteelement von
Fig. 19,
- Fig. 21
- eine perspektivische Ansicht des Halteelements von Fig. 19 und 20,
- Fig. 22a-22h
- verschiedene Beispiele der Anbringung eines Strombandes, und
- Fig 23a-23c
- drei verschiedene Beispiele mit je zwei Ansichten der Positionierung einer Überhitzungssicherung.
[0031] Ein Wärmetauscher 1 für eine Kraftfahrzeug-Klimaanlage, insbesondere für ein Niederverbrauchsfahrzeug,
mit mehreren parallel zueinander angeordneten, von einem Wärmeübertragungsmedium durchströmten
Flachrohren 2 und zwischen den Flachrohren 2 angeordneten Rippenpaketen 3 weist elektrisch
betriebene Heizelemente 4 als eine Zusatzheizung auf, die bei Bedarf zugeschaltet
werden kann. Hierbei sind eine Mehrzahl einzelner Heizelemente 4 nach dem Löten von
der Luftabströmseite des Wärmetauschers her jeweils zwischen benachbarte, überstehende
Rippenpakete 3 eingeschoben, wobei jedes Heizelement 4 hierfür U-förmig ausgebildet
ist. Jede Reihe von Flachrohren 2 wird mit einem Heizelement 4 bestückt.
[0032] Die Heizelemente 4, deren Aufbau in Fig. 1 verdeutlicht ist, weisen eine Heizleiterschicht
5, gebildet durch eine Edelstahlschicht, eine Klebeschicht 6, gebildet durch eine
klebende Beschichtung der nachfolgenden Isolationsschicht 7, die aus einer Polyester-Folie
gebildet ist, und einer hieran anschließenden Wärmeleit- und Schutzschicht 8, die
durch eine Aluminiumschicht gebildet ist. Die Herstellung des flächigen Verbundes
der einzelnen Schichten erfolgt vorliegend mittels Laminierens, weshalb auf das Heizelement
4 auch als Laminat Bezug genommen werden kann. Nach dem Laminieren ist ein Stanz-Biegeprozess
vorgesehen, während dessen die Heizelemente 4 ausgebildet werden, wobei sie einen
im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt erhalten, so dass die Flanken im eingebauten
Zustand an den überstehenden Rippenpaketen 3 anliegen. Das Ausschneiden kann jedoch
auch auf andere Weise als mittels Stanzen erfolgen, beispielsweise mittels eines Lasers.
[0033] Die Heizleiterschicht 5 weist vorliegend eine Dicke von ca. 0,15 mm auf, wobei die
Dicke der Heizleiterschicht 5 so gewählt ist, dass der elektrische Gesamtwiderstand
bei der angelegten Spannung U (in der Regel 13V) und der gewählten elektrischen Schaltung
der einzelnen Heizelemente die gewünschte Heizleistung (P=U
2/R) ergibt. Aus fertigungstechnischen Gründen wird die elektrische Schaltung und die
Heizleiterschicht z.B. mittels Ausnehmungen so gewählt bzw. gestaltet, dass sich der
gewünschte Gesamtwiderstand bei Dicken von 0,1 bis 0,25 mm ergibt.
[0034] Die Isolationsschicht 7 weist eine Dicke von ca. 25 µm auf, so dass eine zuverlässige
Isolation, aber auch ein guter Wärmedurchgang gewährleistet ist. Die Wärmeleit- und
Schutzschicht 8 weist eine Dicke von ca. 100 µm auf, welche umformungstechnisch keine
Probleme bereitet und auch in Hinblick auf die Schutzfunktion ausreichend ist.
[0035] Um die Heizelemente 4, insbesondere die Wärmeleit- und Schutzschicht 8 sowie die
Isolationsschicht 7, beim Einschieben zu schützen, sind an den überstehenden Rippenpaketen
3 Einführschrägen vorgesehen (siehe Fig. 2). Diese Einführschrägen können beispielsweise
durch einen Umformvorgang vor dem Löten des Heizkörperblockes oder aber auch danach
angebracht werden, wofür beispielsweise ein spezielles Umformwerkzeug in Einführrichtung
der Heizelemente 4 zwischen die jeweiligen Rippenpakete 3 eingeführt wird, so dass
die Ecken der einzelnen Rippenpakete 3 umgeformt und dadurch abgeschrägt werden.
[0036] Auf Grund des Einsatzes von Edelstahl weist das Heizelement 4 bei einer Verformung
eine gewisse Federkraft auf, welche dazu verwendet wird, die Heizelemente 4 zwischen
den Rippenpaketen 3 in möglichst großflächiger Anlage zu halten (kraftschlüssige Verbindung).
Hierbei ist die Heizleiterschicht 5 innen und die Wärmeleit- und Schutzschicht 8 außen
angeordnet. Figuren 3 und 4 zeigen einen Schnitt durch die Rippen der überstehenden
Rippenpakete 3 und ein Heizelement 4 senkrecht zur Strömungsrichtung der Luft. In
Fig. 4 ist hierbei der Wärmestrom durch die Isolationsschicht 7 und die Wärmefokusierung
in der Wärmeleit- und Schutzschicht 8 mittels Pfeilen verdeutlicht.
[0037] Je nach elektrischem Widerstand, Bordnetzspannung und gewünschter elektrischer Heizleistung
können die einzelnen Heizelemente 4 in hier nicht näher dargestellter Weise durch
Parallel- und/oder Serienschaltung über Verbindungsstege verbunden werden. Zur Leistungsregelung
wird ein Pulsweiten-Modulationsverfahren verwendet, jedoch sind auch andere Verfahren
zur Leistungsregelung möglich.
[0038] Die einzelnen Heizelemente 4 sind gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, wie aus den
Figuren 5a bis 5d ersichtlich ist, mittels Verbindungsstegen 11 und Hilfs-Verbindungsstegen
12 verbunden, so dass man die Heizelemente 4 auch als Heizstränge eines Heizgitters
13, bestehend aus einer Mehrzahl von Heizelementen 4, Verbindungsstegen 11 und Hilfs-Verbindungsstegen
12, bezeichnen kann. Hierbei zeigt Fig. 5a eine perspektivische Ansicht des Heizgitters
13, Fig. 5b einen vergrößert dargestellten Schnitt, wobei die Einführrichtung, wie
auch in Fig. 5a und 5c, durch einen Pfeil dargestellt ist, Fig. 5c einen Fig. 5b entsprechenden
Schnitt durch zwei Heizelemente 4 und Fig. 5d eine Draufsicht auf die Heizleiterschicht
5 des Heizgitters 13. Wie insbesondere aus Fig. 5a ersichtlich ist, ist die Anordnung
der Heizelemente 4 und Verbindungsstege 11 mäanderartig, wobei auf der einem Verbindungssteg
11 gegenüberliegenden Seite zur Erhöhung der Festigkeit des Heizgitters 13 ein Hilfs-Verbindungssteg
12 vorgesehen ist, der während oder nach erfolgtem Einbau durchtrennt wird.
[0039] Um die wärmeerzeugenden Bereiche der Heizelemente 4 optimiert im Bereich der Rippenpakete
3 anzuordnen und um die Anpresskraft der Flanken der U-förmigen Heizelemente an die
Rippenpakete auf einen optimalen Wert zu bringen, sind Ausstanzungen, die vorliegend
kreisförmig ausgebildet sind, in der Heizleiterschicht 5 im benachbart zu den Flachrohren
2 angeordneten Bereich vorgesehen. Anstelle von kreisförmigen Ausstanzungen können
auch sich in Längsrichtung der Heizelemente erstreckende Ausstanzungen oder Aussparungen
vorgesehen sein.
[0040] Auch die Flanken der Heizelemente können Ausnehmungen aufweisen, wie in den Figuren
13a und 13b anhand zweier weiterer Ausführungsbeispiele dargestellt ist. Gemäß dem
in Fig. 13a dargestellten Ausführungsbeispiel weist das Heizelement, vorliegend aus
Edelstahl 1.4301, selbst eine mäanderartige Struktur auf, wodurch der Widerstand des
einzelnen Heizelements vergrößert wird. Gemäß dem in Fig. 13b dargestellten Ausführungsbeispiel,
das bevorzugt wird, wird der Stromfluss und damit die Wärmeentwicklung weniger durch
den Boden des U-förmigen Halteelements geleitet, so dass ein geringerer Wärmeeintrag
ins Kühlmittel erfolgt. Auf dem Heizelement ist eine polyesterkaschierte Aluminiumfolie
aufgebracht.
[0041] Gemäß einem weiteren, nicht in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist
eine planierte und entsprechend umgeformte Streckmetallstruktur vorgesehen, bei der
durch einen speziellen Schnitt des Metall-Bandmaterials und gleichzeitiger Streckung
rautenförmige Maschen mit entsprechenden Stegen für die Stromleitung entstehen. Durch
die Wahl der Maschenparameter kann hierbei der elektrische Widerstand in weiten Grenzen
eingestellt werden.
[0042] Die Figuren 13c bis 13e zeigen, wie durch die Anordnung von Ausstanzungen der Weg
des Stromflusses verlängert werden kann, so zeigt Fig. 13c einen hohen elektrischen
Widerstand, Fig. 13d einen mittleren elektrischen Widerstand und Fig. 13e einen relativ
geringen elektrischen Widerstand.
[0043] Zum Schutz gegen eine Überhitzung ist im Stromkreis eine Lücke 21 vorgesehen, die
mittels eines Sicherungselements (insbesondere Schmelzsicherung, nicht dargestellt)
überbrückt wird, das den Stromkreis bei Überschreiten einer vorgegebenen Grenztemperatur
unterbricht.
[0044] Gemäß einer Variante des ersten Ausführungsbeispiels ist zur zusätzlichen Sicherung
der Heizelemente 4 am Wärmetauscher 1 ein temperaturbeständiger Klebstoff vorgesehen.
[0045] Fig. 6 zeigt einen Wärmetauscher 1 mit montierter und elektrisch kontaktierter Zusatzheizung,
welche durch mäanderartig angeordnete Heizelemente 4 gebildet ist. Zur elektrischen
Kontaktierung sind Kontaktfahnen 31 für einen Steckkontakt eines Heizkörper-seitigen,
nicht näher ausgeführten Steckers an einer Schmalseite des Wärmetauschers 1 vorgesehen.
Die im vorliegenden Beispiel vorhandenen vier Kontaktfahnen 31 sind einstückig mit
Kontaktleitern 32 ausgebildet, die Kontaktfahnen 33 zum Kontakt mit den Heizelementen
4 aufweisen. Bevorzugt sind mindestens zwei Kontaktleiter 32 vorgesehen, wobei einer
davon als Masseschiene 32a ausgebildet ist, der bei Vorhandensein mehrerer Heizgitter
auch mehrere Kontaktfahnen 33 besitzt. Der Masse-Kontaktleiter 32a hat eine zusätzliche
elektrisch leitende Verbindung 34 als Potentialausgleich zum Wärmetauscherblock. Fig.
7 zeigt einen Schnitt durch die Kontaktstelle von Kontaktfahne 33 und Heizelement
4. Hierbei sind die Abmessungen der Kontaktfahne 33 auf den freien Zwischenraum im
U-förmigen Bereich der Heizelemente 4 abgestimmt. Diese Kontaktfahne 33 kann Federelemente
(nicht dargestellt) zur Sicherstellung eines zuverlässigen Kontakts aufweisen.
[0046] Anstelle eines Steckkontakts kann auch eine andere Kontaktierung vorgesehen sein,
beispielsweise Federzungen, Schrauben oder Niete. Ebenso kann auch ein Verschweißen,
Verlöten oder Verkleben für eine elektrische Kontaktierung des Heizgitters mit der
Stromversorgung vorgesehen sein, wobei Kontaktelemente, insbesondere Kontaktbleche
einstückig mit dem Heizgitter oder getrennt hiervon ausgebildet sein können. Ein Beispiel
einer alternativen Kontaktierung bei einem anderen Ausführungsbeispiel zeigt Fig.
12. Eine entsprechende Werkstoffauswahl für die Kontaktfahnen und/oder Beschichtung,
z.B. Verzinnung, Versilberung, verbessert die Leitfähigkeit und damit den Kontakt.
Die Kontaktfahnen können am Kontaktleiter auch befestigt sein, beispielsweise mittels
einer Lötverbindung, Schweißverbindung oder Crimp- oder Nietverbindung. Der Kontaktleiter
kann auch eine bauliche Einheit mit Elementen zur Befestigung am Wärmetauscher bilden,
wofür beispielsweise Clipse vorgesehen sein können. Zu diesem Zweck können alle Kontaktleiter
von einem nicht dargestellten Kunststoffteil umspritzt sein, das die einzelnen Kontaktleiter
in ihrer relativen Position hält, Clipselemente umfasst und gleichzeitig das Gehäuse
eines Steckers bildet.
[0047] Fig. 8a zeigt das zweite Ausführungsbeispiel gemäß dem eine Mehrzahl von einzeln
ausgebildeten Heizelementen 4 miteinander entsprechend verbunden sind. Hierbei ist
eine Doppel-T-förmige Edelstahl-Heizplatine als Heizleiterschicht 5 vorgesehen (siehe
Fig. 8b), welche eine Mehrzahl von kreisförmigen Ausstanzungen aufweist, die entlang
der Längsachse angeordnet sind. Eine rechteckig ausgestanzte oder -geschnittene Isolier-
und Schutzfolie, die aus einer Isolationsschicht und einer Wärmeleit- und Schutzschicht
besteht, wird auf diese Heizplatine auflaminiert. In Folge der Form der Heizplatine
sind Fahnen 41 vorgesehen, die zur Bildung von Anschlussflächen entsprechend Fig.
12 oder Verbindungsstegen parallel geschalteter Heizelemente 4 oder zur Bildung einer
Überhitzungssicherung 42 verwendet werden können, wie in den Figuren 9 und 10 dargestellt.
Das Vorsehen von Überhitzungssicherungen 42 ist insbesondere dann sinnvoll, wenn keine
Luft über den Wärmetauscher 1 strömt, kein Wasser oder Wassergemisch durch die Flachrohre
2 strömt, insbesondere wenn sich kein Wasser im Wärmetauscher 1 (Heizkörper) befindet
und eine sehr hohe elektrische Heizleistung gefordert wird. Die Überhitzungssicherung
42 wird vorliegend durch eine thermisch auslösende Schmelzsicherung gebildet, wobei
die beiden Fahnen 41 benachbarter Heizelemente 4 mittels eines Weichlots oder eines
eutektischen Lots miteinander verlötet werden. Hierzu werden die Heizelemente 4 elastisch
verformt, so dass bei einer Überhitzung und eines damit verbundenen Lösens der Lötverbindung
sich die Heizelemente 4 wieder zurückverformen und die Fahnen 41 außer Kontakt gelangen,
wodurch der Stromkreis unterbrochen wird. Durch Wahl des Lots, die Eigenerwärmung
auf Grund der Stromdichte und die thermische Anbindung an den Heizsteg lässt sich
die Grenztemperatur festlegen, bei der der Stromkreis unterbrochen wird, vorliegend
liegt diese bei ca. 150°C. An der Lötstelle stellt sich beim Betrieb eine Gleichgewichtstemperatur
ein, bei der die erzeugte Verlustwärme und die an die vorbeiströmende Luft und den
Heizsteg abgeführte Wärme im Gleichgewicht stehen. Kann nicht mehr ausreichend Wärme
an die vorbeiströmende Luft abgegeben werden, so steigt die Temperatur an der Lötstelle
und bei Überschreiten der Grenztemperatur löst sich die Lötverbindung, d.h. die Überhitzungssicherung
42 spricht an, so dass in Folge der Unterbrechung des Stromkreis die elektrische Zusatzheizung
automatisch gestoppt wird, so dass eine Überhitzung der Heizelemente 4 oder auch anderer
im Bereich des Wärmetauschers 1 oder den nachfolgenden Luftkanälen angeordneten Elemente
vermieden werden kann.
[0048] In den Figuren 11 a und 11 b ist dargestellt, wie die Auslösetemperatur der Überhitzungssicherung
42 durch Variation des leitenden Querschnitts im Bereich der Schmelzlotverbindung
auf den gewünschten Wert eingestellt werden kann. Die anderen Verbindungen dienen
insbesondere der festen Verbindung der einzelnen Heizelemente 4, so dass aus den einzelnen
Heizelementen 4 ein Heizgitter gebildet wird, entsprechend dem des ersten Ausführungsbeispiels,
jedoch mit einer Parallelschaltung je zweier Heizelemente. Ein derartig zusammenhängendes
Heizgitter ist einfacher zu montieren, da nicht einzelne Heizelemente positioniert
und kontaktiert werden müssen. Ferner lassen sich auf einfache Weise Parallelschaltungen
und Serienschaltungen von Heizelementen verwirklichen.
[0049] Die Verbindung mit dem elektrischen Kontaktelement kann, wie zuvor dargestellt oder
wie in Fig. 12 dargestellt über Lötstellen 51 erfolgen, die gleichzeitig als Überhitzungssicherungen
dienen können.
[0050] Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel wird die Isolationsschicht 7 bereits durch
eine selbstklebende Beschichtung einer Aluminiumfolie, welche die Wärmeleit- und Schutzschicht
8 bildet, zur Verfügung gestellt.
[0051] Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel, für das wiederum auf die Figuren 1 und
2 Bezug genommen wird, ist ein Heizelement 4 durch eine Stromzuführungsschicht 5 (erste
Elektrode), gebildet durch ein Stahl-Heizgitter, eine Klebeschicht 6, gebildet durch
eine klebende Beschichtung der nachfolgenden Polymer-PTC-Schicht 7, die aus einem
Polymer-PTC-Material mit einem definierten spezifischen Widerstand gebildet ist, und
eine hieran anschließenden Masse-, Wärmeleit- und Schutzschicht 8, die durch eine
Aluminiumschicht (zweite Elektrode) gebildet ist, gebildet. Die Herstellung erfolgt
entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel. Im Gegensatz zu den vorherigen Ausführungsbeispielen
dient die von den Rippenpaketen 3 entfernteste Schicht nur bedingt der Wärmeerzeugung,
sondern vielmehr der Stromzuführung und -verteilung, so dass der Strom gleichmäßig
durch die Klebeschicht 6 und insbesondere die Polymer-PTC-Schicht 7, welche der Wärmeerzeugung
dient, strömt und über die Wärmeleit- und Schutzschicht 8 (zweite Elektrode) abgeleitet
wird. In diesem Fall müssen auch die Klebeschichten in ausreichendem Maße elektrisch
leitend sein, was z.B. durch Zumischen von Leitruß oder anderer elektrisch leitfähiger
Partikel erreicht werden kann. Auch andere Haftverbindungstechniken zwischen den Metallschichten
und der Polymer-PTC-Schicht sind denkbar. Auf Grund des PTC-Widerstandsverhaltens
(positive temperature coefficient) der Polymer-PTC-Schicht 7 hat das so gebildete
Heizgitter 13 eine ausreichende Eigensicherheit, so dass keine Überhitzungssicherung
erforderlich ist.
[0052] Prinzipiell ist der Aufbau sämtlicher voriger Ausführungsbeispiele möglich, jedoch
ist die elektrische Kontaktierung auf das andersartige Stromleitverhalten anzupassen.
Der Wärmetauscher 1 liegt hierbei bevorzugt auf dem Massepotential, wie auch bei sämtlichen
vorigen Ausführungsbeispielen.
[0053] Die Figuren 14a bis 14c zeigen ein aus Einzelelementen gebildetes Heizgitter mit
serieller Schaltung je zweier parallel geschalteter Heizelemente zur Anpassung des
elektrischen Widerstandes. Hierbei sind an den Übergängen zwischen den einzelnen Heizelementen
Lötstellen als Schmelzsicherungen (Überhitzungssicherung 42) vorgesehen, wobei prinzipiell
eine einzige Schmelzsicherung ausreichen würde. Zur elektrischen Kontaktierung sind
Kontaktplatten an den Enden vorgesehen, in der Fig. 14c durch "+" und das Erde-Symbol
dargestellt. Beliebige andere Verschaltungen, z.B. die Verschaltung aller Heizelemente
4 in Reihe oder die Parallelschaltung aller Heizelemente 4, sind möglich.
[0054] Zur Entfernung von Graten, die zwangsläufig beim Stanzen der Platinen entstehen und
eventuell zu ungewollten elektrischen Verbindungen zwischen den beiden elektrisch
leitenden Schichten führen können, werden die Heizelemente nach dem Stanzen vor oder
nach dem Umformen und Verbinden zu einem Heizgitter entgratet, wofür - Bezug nehmend
auf das erste Ausführungsbeispiel und Figuren 15a bis 15c - zwischen der Heizleiterschicht
5 und der Wärmeleit- und Schutzschicht 8 eine gepulste, über die Zeit ansteigende
Spannung angelegt wird, so dass sich bei Erreichen einer ausreichend großen Spannung
sich Lichtbögen an den kritischen Stellen zwischen den beiden Schichten ausbilden
und in Folge der hierbei entstehenden Wärme die Grate abbrennen (oxidieren und/oder
verdampfen). Da die Pulse zeitlich begrenzt sind, kann die Wärmeentwicklung und der
Wärmeeintrag, insbesondere in die temperaturempfindliche dazwischenliegende Polymer-Schicht
begrenzt werden, so dass diese nicht beschädigt wird. Durch den Abbrennvorgang kann
rundherum ein Mindestabstand zwischen den elektrisch leitenden Schichten sichergestellt
werden.
[0055] Um den Mindestabstand langfristig, auch in Hinblick auf mögliche Beschädigungen,
sicherzustellen, erfolgt nach dem Entgraten ein Versiegeln der entgrateten Schnittkanten
(siehe Fig. 15c). Hierfür werden die Schnittkanten mit einem isolierenden Polymer
(Versiegelung 61) versehen, das nach dem Auftragen aushärtet.
[0056] Anschließend werden die einzelnen Heizelemente umgeformt und zu einem Heizgitter
verbunden.
[0057] Entgraten und Versiegeln können auch die letzten Schritte nach dem Umformen bilden.
[0058] Das zuvor beschriebene Verfahren zum Entgraten und Versiegeln kann bei sämtlichen
zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen verwendet werden, wobei auch ein Entgraten
einzelner bereits gestanzter Elemente vor dem Laminieren erfolgen kann.
[0059] Gemäß einer in Fig. 16a dargestellten Variante, bei der das Laminieren der Heizleiterschicht
mit den anderen Schichten erst nach dem Stanzvorgang erfolgt, stehen die Isolationsschicht
und die Wärmeleit- und Schutzschicht über die Heizleiterschicht zumindest bereichsweise
über, so dass auf Grund der überstehenden Isolationsschicht ein Kurzschluss ausgeschlossen
ist.
[0060] Steht jedoch die Heizleiterschicht über die Isolationsschicht und die entsprechend
der Isolationsschicht ausgebildeten Wärmeleit- und Schutzschicht über, so kann der
Abstand zwischen den beiden leitenden Schichten nicht ausreichen, um einen Kurzschluss
sicher zu vermeiden. In diesem Fall ist bevorzugt, wie in Fig. 16b dargestellt, eine
Versiegelung 61 vorgesehen.
[0061] In den Figuren 17a und 17b erfolgt nach dem Laminieren ein Freiätzen eines Bereichs
(in Fig. 17a von einer gestrichelten Linie umgeben), in welchem später ein Trennen
mittels Stanzen erfolgt, wie in Fig. 17b dargestellt. Hierbei wird lediglich eine
der elektrisch gut leitenden Schichten, vorliegend die Heizleiterschicht, in einem
relativ kleinen und begrenzten Bereich entfernt, wobei die Isolationsschicht unbeschädigt
bleibt. Die Breite des Bereichs ist dabei derart bemessen, dass sichergestellt werden
kann, dass der Stanzschnitt in diesem Bereich verläuft und nach erfolgtem Schnitt
ein Kurzschluss auf Grund eines durch das Stanzen vorhandenen Grates zwischen den
beiden gut elektrisch leitenden Schichten sicher ausgeschlossen ist.
[0062] In Fig. 18 ist ein Heizelement 4 bestehend aus einem Stahlelement (Wärmeleitelement
8) und einem hierauf aufgesiegelten Verbund (Heizleiterschicht 5 und Isolationsschicht
7) vorgesehen. Um einen Kurzschluss zu verhindern, sind die Endbereiche 71 des Verbunds
umgeschlagen, wobei die Isolationsschicht 7 außen zu liegen kommt, wodurch die Heizleiterschicht
5, welche auf Masse liegt, in diesen Endbereichen 71 verdeckt wird.
[0063] Die einzelnen Heizelemente 4 können mittels Kleben am Wärmetauscher 1 fixiert sein.
gemäß einem in den Figuren 19 bis 21 dargestellten weiteren Ausführungsbeispiel ist
zur Fixierung der Heizelemente 4 am Wärmetauscher 1 ein Kunststoff-Halteelement 81
vorgesehen, welches über den Wärmetauscher 1 geschoben ist und die Fixierung über
die Kontaktbleche 82 der Heizelemente 4 ermöglicht. Hierbei clipsen die Kontaktbleche
82 in das Halteelement 81 ein. Zudem wird eine Entlastung der Heizelemente 4 gegen
Druck und Zug ermöglicht, da ein Großteil der Kräfte vom Halteelement 81 aufgenommen
wird.
[0064] Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel sind an den miteinander verbundenen Enden
der Heizelemente 4 elektrisch gut leitende Strombänder 91 vorgesehen, um die Stromdichte
in diesen Bereichen, die nur unwesentlich der Erwärmung der Rippenpakete 3 dienen,
zu reduzieren. Die Herstellung kann, wie in Fig. 22a dargestellt, mittels durchgehenden
Strombändern 91 erfolgen, die anschließend durchtrennt werden. Die An- - oder bei
entsprechender Ausgestaltung - Einbringung der Strombänder 91, vorliegend gebildet
durch flexible Kupferbänder, kann mittels Vernieten, Verlöten, Verkleben, Verpressen
oder auf sonstige Weise erfolgen, wobei die An- oder Einbringung vor oder nach dem
Biegen der Heizelemente 4 erfolgen kann. Direkt in eines oder beide Strombänder 91
integriert kann eine Überhitzungssicherung 42 zum Schutz vor Überhitzung integriert
sein. Eine Detaildarstellung ist in Fig. 23c zu sehen.
[0065] In Fig. 22b ist ein Stromband 91 dargestellt, das nur teilweise zwischen zwei benachbarte
Heizelemente 4 ragt, jedoch den einzigen elektrischen Kontakt zwischen denselben darstellt
(Anbringung des Strombandes 91 nach der Umformung). In Fig. 22c ragt das Stromband
91 bis ganz in die in Folge der Umformung entstandene Nut hinein (insbesondere bei
einer Anbringung des Strombandes 91 vor der Umformung). Die einzelnen benachbarten
Heizelemente 4 können überlappende Endbereiche (Fig. 22d), auf Stoß angeordnete Endbereiche
(Fig. 22e) oder voneinander beanstandete Endbereiche (Fig. 22f) aufweisen. In Fig.
22g ist eine mechanische Fixierung mittels Umformens des Strombandes 91 dargestellt,
wobei Material vom Stromband 91 durch Öffnungen in den Heizelementen 4 gedrückt ist.
In Fig. 22h ist eine gelötete oder geschweißte Verbindung von Stromband 91 und Heizelementen
4 dargestellt. Die Ausgestaltung der Heizelemente 4 entspricht der in Fig. 18 dargestellten,
d.h. um einen Kurzschluss zu verhindern, sind die Endbereiche 71 des Verbunds (Aluminium-/Isolations-Folie)
bestehend aus Heizleiter- und Isolationsschicht 5 bzw. 7 umgeschlagen, wobei die Isolationsschicht
7 außen zu liegen kommt, wodurch die Heizleiterschicht 5, welche auf Masse liegt,
in diesen Endbereichen 71 verdeckt wird. Das Stromband 91 (Kupferband) kontaktiert
somit ausschließlich das Wärmeleitelement 8 (in Fig. 22g und 22h als Stahl-Heizelement
bezeichnet).
[0066] Zur Verhinderung zu hoher Temperaturen auf dem Heizgitter sind als Schmelzsicherungen
ausgebildete Überhitzungssicherungen 42 vorgesehen, vorliegend je Heizregister eine.
[0067] In Fig. 23a ist die Anbringung eines Heizregisters an einem der beiden Kontaktbleche,
welches aus Federstahl besteht, dargestellt, wobei die Anbringung bereits bei der
Anbindung des Heizregisters unter Vorspannung und mit Hilfe von niederschmelzendem
Lot erfolgt.
[0068] Fig. 23b zeigt eine entsprechende Ausgestaltung der Überhitzungssicherung 42, jedoch
in diesem Fall direkt zwischen zwei Heizregistern. Fig. 23c zeigt die Verwendung eines
Strombandes 91 mit gezielter Querschnittsverringerung, welche als Überhitzungssicherung
42 dient. An der Engstelle wird die Temperatur bei entsprechendem Stromfluss stark
erhöht, so dass bei einem zu großen Temperaturanstieg diese Stelle durchschmilzt und
den Stromkreis unterbricht.
Bezugszeichenliste
[0069]
- 1
- Wärmetauscher
- 2
- Flachrohr
- 3
- Rippenpaket
- 4
- Heizelement
- 5
- Heizleiterschicht, Stromzuführungsschicht
- 6
- Klebeschicht
- 7
- Isolationsschicht, Polymer-PTC-Schicht
- 8
- Wärmeleit- und Schutzschicht
- 11
- Verbindungssteg
- 12
- Hilfs-Verbindungssteg
- 13
- Heizgitter
- 21
- Lücke
- 31
- Kontaktfahne
- 32
- Kontaktleiter
- 32a
- Masseschiene
- 33
- Kontaktfahne
- 34
- Verbindung
- 41
- Fahnen
- 42
- Überhitzungssicherung
- 51
- Lötstelle
- 61
- Versiegelung
- 71
- Endbereich
- 81
- Halteelement
- 82
- Kontaktbleche
- 91
- Stromband
1. Wärmetauscher, insbesondere für eine Heizungs- oder Klimaanlage eines Kraftfahrzeugs
mit mehreren parallel zueinander angeordneten, von einem Wärmeübertragungsmedium durchströmten
Flachrohren (2), wobei zumindest einem Teil der Flachrohre (2) ein nach dem Verlöten
des Wärmetauschers (1) angebrachtes, elektrisch betriebenes Heizelement (4) als Zusatzheizung
zugeordnet ist, das direkt oder indirekt am Wärmetauscher (1) fixiert ist, wobei der
Wärmetauscher zwischen den Flachrohren angeordnete Rippenpakete aufweist, wobei das
Heizelement (4) zumindest bereichsweise aus mindestens drei unterschiedlichen, großflächig
fest miteinander verbundenen Schichten gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizelemente von der Luftabströmseite des Wärmetauschers her jeweils zwischen
benachbarte, überstehende Rippenpakete eingeschoben sind, wobei jedes Heizelement
hierzu u-förmig ausgebildet ist.
2. Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement (4) mindestens je eine Heizleiterschicht (5), eine Isolationsschicht
(7) und eine Wärmeleit- und Schutzschicht (8) vorgesehen ist.
3. Wärmetauscher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement (4) eine Heizleiterschicht (5) aufweist, die durch eine Metall-,
insbesondere eine Edelstahlschicht, gebildet ist.
4. Wärmetauscher nach einem der vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement (4) eine Heizleiterschicht (5) aufweist, die eine Dicke von 0,1 bis
0,25 mm aufweist.
5. Wärmetauscher nach einem der vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement (4) eine Heizleiterschicht (5) aufweist, die elastisch verformbar
ist.
6. Wärmetauscher nach einem der vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement (4) eine Isolationsschicht (7) aufweist, die durch eine Polymer-,
insbesondere eine Polyester-, eine PEN- oder Polyimidschicht gebildet ist.
7. Wärmetauscher nach einem der vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement (4) eine Isolationsschicht (7) aufweist, die aus einer isolierenden
Folie oder einem Lack gebildet ist.
8. Wärmetauscher nach einem der vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement (4) eine Isolationsschicht (7) aufweist, die eine Dicke von 10µm
bis 100µm, insbesondere 15µm bis 50µm, aufweist.
9. Wärmetauscher nach einem der vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement (4) eine Wärmeleit- und Schutzschicht (8) aufweist, die durch eine
Aluminiumschicht gebildet ist.
10. Wärmetauscher nach einem der vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement (4) eine Wärmeleit- und Schutzschicht (8) aufweist, die eine Dicke
von 20µm bis 200µm aufweist, insbesondere 50µm bis 100µm.
11. Wärmetauscher nach einem der vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement (4) eine Klebeschicht (6) und/oder mindestens eine der Schichten
(5, 7 und/oder 8) mindestens eine selbstklebende Beschichtung (6) oder eine Heißsiegel-Beschichtung
aufweist.
12. Wärmetauscher nach einem der vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement (4) als Heizgitter ausgebildet ist oder eine Mehrzahl von Heizelementen
(4) zu einem Heizgitter (13) verbunden sind.
13. Wärmetauscher nach einem der vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement (4) auf der Luftabströmseite stirnseitig bezüglich des entsprechenden
Flachrohrs und parallel hierzu verlaufend angebracht ist.
1. A heat exchanger, in particular for a heating or air conditioning system of a motor
vehicle, comprising a plurality of flat tubes (2) which are disposed parallel to each
other and through which a heat transfer medium flows, at least some of the flat tubes
(2) being associated with an electrically operated heating element (4) attached after
brazing¬ of the heat exchanger (1) as an auxiliary heater, which is directly or indirectly
fixed to the heat exchanger (1), the heat exchanger comprising fin arrays disposed
between the flat tubes, the heating element (4) being formed at least regionally by
at least three different layers that are joined to each other across large surfaces,
characterized in that the heating elements are in each case inserted from the air outflow side of the heat
exchanger between neighboring, protruding rib assemblies, wherein each heating element
is designed in a U-shape for this purpose.
2. The heat exchanger according to claim 1, characterized in that the heating element (4) is provided in each case with at least one heating conductor
layer (5), an insulating layer (7) and a heat conducting and protective layer (8).
3. The heat exchanger according to claim 1 or 2, characterized in that the heating element (4) comprises a heating conductor layer (5), which is formed
by a metal layer, and more particularly by a stainless steel layer.
4. A heat exchanger according to any one of the preceding claims, characterized in that the heating element (4) comprises a heating conductor layer (5) having a thickness
of 0.1 to 0.25 mm.
5. A heat exchanger according to any one of the preceding claims, characterized in that the heating element (4) comprises a heating conductor layer (5) that can be elastically
deformed.
6. A heat exchanger according to any one of the preceding claims, characterized in that the heating element (4) comprises an insulating layer (7) formed by a polymer layer,
and more particularly by a polyester, a PEN or a polyimide layer.
7. A heat exchanger according to any one of the preceding claims, characterized in that the heating element (4) comprises an insulating layer (7) formed of an insulating
film or a paint.
8. A heat exchanger according to any one of the preceding claims, characterized in that the heating element (4) comprises an insulating layer (7) having a thickness from
10 µm to 100 µm, and more particularly from 15 µm to 50 µm.
9. A heat exchanger according to any one of the preceding claims, characterized in that the heating element (4) comprises a heat conducting and protective layer (8) that
is formed by an aluminum layer.
10. A heat exchanger according to any one of the preceding claims, characterized in that the heating element (4) comprises a heat conducting and protective layer (8) having
a thickness¬ from 20 µm to 200 µm, and more particularly from 50 µm to 100 µm.
11. A heat exchanger according to any one of the preceding claims, characterized in that the heating element (4) comprises an adhesive layer (6) and/or at least one of the
layers (5, 7 and/or 8) comprises at least one self-adhesive coating (6) or a hot-seal
coating.
12. A heat exchanger according to any one of the preceding claims, characterized in that the heating element (4) is designed as a heating grid, or a plurality of heating
elements (4) are connected to form a heating grid (13).
13. A heat exchanger according to any one of the preceding claims, characterized in that the heating element (4) is attached to the air outflow side on the end face with
respect to the corresponding flat tube and so as to extend parallel thereto.
1. Echangeur de chaleur, en particulier pour un système de chauffage ou de climatisation
d'un véhicule automobile, comprenant plusieurs tubes plats (2) disposés en étant parallèles
entre eux et traversés par un milieu de transmission de chaleur, où un élément chauffant
(4) fonctionnant électriquement et monté après le brasage de l'échangeur de chaleur
(1) est associé, comme chauffage supplémentaire, à au moins une partie des tubes plats
(2), lequel élément chauffant est fixé directement ou indirectement sur l'échangeur
de chaleur (1), où l'échangeur de chaleur présente des paquets d'ailettes disposés
entre les tubes plats, où l'élément chauffant (4) est formé au moins partiellement
d'au moins trois couches différentes, solidement reliées entre elles sur une grande
étendue, caractérisé en ce que les éléments chauffants sont insérés à chaque fois entre des paquets d'ailettes adjacents
et faisant saillie, à partir du côté de sortie d'air de l'échangeur de chaleur, où
chaque élément chauffant est configuré, pour ce faire, en forme de u.
2. Echangeur de chaleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément chauffant (4) est prévu en comportant à chaque fois au moins une couche
conductrice chauffante (5), une couche isolante (7) et une couche conductrice de la
chaleur et de protection (8).
3. Echangeur de chaleur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément chauffant (4) présente une couche conductrice chauffante (5) qui est formée
par une couche de métal, en particulier d'acier spécial.
4. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément chauffant (4) présente une couche conductrice chauffante (5) qui présente
une épaisseur allant de 0,1 mm à 0,25 mm.
5. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément chauffant (4) présente une couche conductrice chauffante (5) qui est déformable
élastiquement.
6. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément chauffant (4) présente une couche isolante (7) qui est formée par une couche
de polymère, en particulier de polyester, de naphtalate de polyéthylène (PEN) ou de
polyimide.
7. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément chauffant (4) présente une couche isolante (7) qui est formée par un film
isolant ou par un vernis.
8. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément chauffant (4) présente une couche isolante (7) qui présente une épaisseur
allant de 10 µm à 100 µm, en particulier de 15 µm à 50 µm.
9. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément chauffant (4) présente une couche conductrice de la chaleur et de protection
(8) qui est formée par une couche d'aluminium.
10. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément chauffant (4) présente une couche conductrice de la chaleur et de protection
(8) qui présente une épaisseur allant de 20 µm à 200 µm, en particulier de 50 µm à
100 µm.
11. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément chauffant (4) présente une couche de colle (6) et/ou au moins l'une des
couches (5, 7 et/ou 8), au moins un revêtement auto-adhésif (6) ou un revêtement obtenu
par scellement à chaud.
12. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément chauffant (4) est conçu comme une grille de chauffage, ou bien une pluralité
d'éléments chauffants (4) est assemblée pour former une grille de chauffage (13).
13. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément chauffant (4) est monté, sur le côté de sortie d'air, de façon frontale
par rapport au tube plat correspondant et en s'étendant parallèlement à celui-ci.