[0001] Die Erfindung betrifft ein Regal mit zwei vertikalen Stützen, an denen in unterschiedlichen
Höhen Regalelemente mittels Montageelementen befestigbar sind, und mit Beleuchtungsmitteln
für die Regalelemente, die unter Verwendung der Stützen mit elektrischer Energie versorgt
werden.
[0002] Regale mit elektrischen Beleuchtungseinrichtungen sind aus dem Stand der Technik
in vielerlei Konstruktionsvarianten bekannt und werden häufig auf dem Gebiet des Ladenbaus
eingesetzt. Gemeinsam ist diesen Konstruktionen das Problem der Verlegung der Stromführungsleitungen.
Da die Beleuchtungsmittel zum Beleuchten der Regalelemente, etwa Regalböden oder -schubladen
dienen, ist es wünschenswert, daß diese jeweils einzelnen Regalelementen fest zugeordnet
sind. Oftmals muß, etwa im Falle des Austausches der in dem Regal präsentierten bzw.
untergbrachten Produkte, der Abstand zwischen benachbarten Regalelementen oder auch
die Gesamtzahl der Regalelemente eines Regals geändert werden. In diesem Fall muß
zunächst die elektrische Kontaktierung der Beleuchtungsmittel getrennt und anschließend
in anderer Höhe erneut hergestellt werden, woraus sich besondere Anforderungen an
die elektrischen Verbindungen ergeben.
[0003] Aus der DE 34 39 657 A1 ist ein Regal bekannt, bei welchem die elektrischen Stromführungsleitungen
in dem Hohlraum der vertikalen Stützprofile des Regals untergebracht sind. Die einzelnen
Regalelemente sind nach Art von Regalböden gestaltet, denen jeweils Beleuchtungsmittel
zugeordnet sind. Zur Herstellung einer stromleitenden Verbindung zu diesen Beleuchtungsmitteln
sind die in den Stützen untergebrachten Stromführungsleitungen mit einzelnen Kontakten
versehen, welche beim Einhängen der Konsolen der Regalböden die elektrische Verbindung
herstellen. Um eine Vielzahl möglicher Vertikalpositionen für die Regalböden zu ermöglichen,
ist es erforderlich, eine entsprechende Vielzahl an Kontakten vorzusehen, weshalb
sich ein zumindest beim Erstaufbau montageunfreundlicher und teurer Aufbau des Regals
ergibt.
[0004] Aus der GB 2 272 279 A ist eine Regalkonstruktion bekannt, bei der entlang der Außenseite
der vertikalen Stützen elektrische Versorgungsleitungen verlaufen, die über federnde
Kontaktierungselemente mit den Beleuchtungsmitteln der einzelnen ebenfalls nach Art
von Regalböden gestalteten Regalelemente verbunden sind. Mit Hilfe dieser Konstruktion
erfolgt zwar eine gleichsam stufenlose Kontaktierung der Beleuchtungsmittel unabhängig
von der Einbauhöhe des jeweiligen Regalelements, der konstruktive Aufwand und damit
die Herstellungskosten für ein solches Regal sind aber ebenfalls hoch.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Regal mit Beleuchtungseinrichtungen
an den einzelnen Regalelementen bereitzustellen, welches einfach zu montieren und
preiswert in der Herstellung ist.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einem Regal mit den eingangs angegebenen Merkmalen
vorgeschlagen, daß die Stützen aus einem elektrisch leitfähigen Material bestehen
und beide im Stromfluß des die Beleuchtungsmittel mit Energie versorgenden Stromkreises
liegen, und daß die Montageelemente unter Herstellung eines elektrischen Kontaktes
mit der Stütze verbunden sind.
[0007] Ein solches Regal ist einfach zu montieren, und es ist preiswert in der Herstellung.
Da die vertikalen Stützen aus einem elektrisch leitfähigen Material bestehen und beide
im Stromfluß des die Beleuchtungsmittel mit Energie versorgenden Stromkreises liegen,
sind separate Stromführungen in oder an den Stützen nicht erforderlich, was die Herstellungskosten
eines solchen Regals senkt. Zur einfachen Montage trägt bei, daß jedes Montageelement
unter Herstellung eines elektrischen Kontaktes mit der Stütze verbunden ist. Zur elektrischen
Kontaktierung reicht es daher aus, das Regalelement über die Montageelemente in der
gewünschten Höhe des Regals zu befestigen, z.B. durch Einsetzen. Gesonderte Kontaktierungsmaßnahmen
wie z.B. das Verbinden von elektrischen Steckkontakten sind nicht erforderlich.
[0008] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Regalelemente Regalböden
sind, und daß die Montageelemente Konsolen sind, die sich unter Herstellung eines
elektrischen Kontakts am Material der Stütze abstützen. Die Verbindung der Konsolen
mit den Stützen erfolgt unmittelbar und auf montagefreundliche Weise durch Abstützen
am Material der Stützen. Zur Kontaktierung reicht es daher aus, den Regalboden in
eine entsprechende Konsole einzusetzen, ohne daß weitere Kontaktierungsmaßnahmen erforderlich
wären.
[0009] Mit einer bevorzugten Ausgestaltung des Regals wird vorgeschlagen, daß auch die Konsolen
aus einem elektrisch leitfähigen Material bestehen und im Stromfluß des die Beleuchtungsmittel
mit Energie versorgenden Stromkreises liegen. Dies ermöglicht eine weitere Vereinfachung
des Regals verbunden mit einer Senkung der Herstellungskosten. Gesonderte Stromführungspfade
an den Konsolen sind nicht erforderlich, vielmehr bestehen diese selbst aus einem
elektrisch gut leitfähigen Material, wie z.B. Stahlblech, und sind Bestandteil des
Stromflusses von bzw. zu den Beleuchtungsmitteln.
[0010] Die Konsolen sind vorzugsweise mit Befestigungselementen versehen, die in korrespondierende
Befestigungselemente der Stützen eingreifen. Vorzugsweise sind die Befestigungselemente
der Stützen Öffnungen, und die Befestigungselemente der Konsolen Haken, welche durch
die Öffnungen hindurchführen und mit ihren Endabschnitten die Stütze an deren Rückseite
hintergreifen. In diesem Fall ist es von Vorteil, wenn die Herstellung des elektrischen
Kontakts zwischen den Endabschnitten der Haken und dem Material der Stütze erfolgt.
Separate Kontaktierungselemente sind nicht erforderlich, vielmehr werden die bereits
mechanisch bedingten Verbindungsstrukturen des Regals zusätzlich dazu herangezogen,
auch den elektrischen Kontakt für die Spannungsversorgung der Beleuchtungsmittel zu
übernehmen.
[0011] Weiterhin wird vorgeschlagen, daß die Stützen, den Regalböden zugewandt, mit einer
schützenden oder dekorativen Oberflächenbeschichtung versehen sind, z.B. einer Lackierung,
wohingegen die den Regalböden abgewandten Rückseiten oder Innenseiten der Stützen
blank bzw. unbeschichtet sind. Auf diese Weise können die Stützen zu dekorativen oder
schützenden Zwecken mit jeder beliebigen Art von Oberflächenbeschichtung versehen
werden, ohne daß dies den elektrischen Kontakt für die Beleuchtungseinrichtung verhindert
oder verschlechtert. Letzterer findet vielmehr in jenen rückseitigen Bereichen der
Stützen statt, die blank bzw. unbeschichtet sind.
[0012] In einer weiteren Ausgestaltung wird vorgeschlagen, daß die Regalböden von den Konsolen
trennbar sind und die Konsolen hierzu Aussparungen aufweisen, in die die Regalböden
einsetzbar sind. Für die Stromversorgung der aus einem elektrisch nicht leitfähigen
Material bestehenden Regalböden sind diese entlang ihrer Schmalseiten mit einer Leiterbahn
versehen, die mit dem Rand der Aussparung der Konsole in elektrischem Kontakt steht.
Wiederum ergibt sich eine besonders einfache Kontaktierung der Regalböden, da bereits
mit deren Einsetzen in die Konsolen die elektrische Spannungsversorgung bewirkt wird,
ohne daß z.B. elektrische Stecker miteinander verbunden werden müssen.
[0013] Des weiteren wird mit der Erfindung vorgeschlagen, daß sich die Leiterbahnen entlang
der Unterseite des Regalbodens erstrecken, wo sie den Gesamteindruck des Regalbodens
selbst wenn dieser aus einer Glas- oder Acrylplatte besteht, kaum beeinträchtigen.
Vorzugsweise sind die Leiterbahnen auf die Unterseite des Regalbodens metallisch aufgedampft
oder aufgeklebt.
[0014] Die Beleuchtungsmittel für die Regalböden können entweder im Bereich der den Stützen
abgewandten Langseite des Regalbodens, oder auch im Bereich der den Stützen zugewandten
Langseite des Regalbodens angeordnet sein.
[0015] Aus Sicherheitsgründen wird vorgeschlagen, daß der Stromkreis ein Niederspannungsgleichstromkreis
ist, der über einen Transformator an das öffentliche Stromnetz anschließbar ist. Ein
Berühren der selbst stromleitenden Stützen oder auch Konsolen ist daher für den Menschen
völlig ungefährlich.
[0016] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Regalelemente
Schubladen sind, und daß die Montageelemente Schienen sind, die die Schubladen beim
Ausziehen bzw. Einschieben führen. Die Herstellung des elektrischen Kontakts der Regalelemente
mit den Stützen wird über eine elektrische Kontaktierung der Schienen erreicht. Bei
der Montage reicht es daher aus, die Schublade in der gewünschten Höhe des Regals
über die Schienen zu befestigen. Gesonderte Kontaktierungsmaßnahmen z.B. das Verlegen
irgendwelcher Verkabelungen oder das Verbinden zusätzlicher elektrischer Steckkontakte
sind nicht erforderlich.
[0017] In diesem Zusammenhang ist es ferner von Vorteil, wenn die Schienen aus einem elektrisch
leitfähigen Material bestehen und im Stromfluß des die Beleuchtungsmittel mit Energie
versorgenden Stromkreises liegen. Dies ermöglicht eine weitere Vereinfachung des Regals
verbunden mit einer Senkung der Herstellungskosten. Gesonderte Stromführungspfade
außerhalb oder entlang der Schienen sind nicht erforderlich, vielmehr bestehen die
Schienen selbst aus einem elektrisch gut leitfähigen Material, z.B. Stahlblech, und
sind Bestandteil des Stromflusses von bzw. zu den Beleuchtungsmitteln.
[0018] Weiter ist es von Vorteil, wenn die Schienen über mindestens ein Stromführungselement
mit den vertikalen Stützen elektrisch verbunden sind. Das Vorsehen zusätzlicher Stromführungselemente
vereinfacht ebenfalls die Montage des erfindungsgemäßen Regals, wenn z.B. die Einbauhöhe
einzelner Schubladen geändert werden soll. Die Stromführungselemente können so vorgesehen
werden, daß ihre Lage auch bei Änderung der vertikalen Position der einzelnen Schubladen
nicht angepasst zu werden braucht.
[0019] Vorzugsweise ist ein Stromführungselement mit Befestigungselementen versehen, die
in korrespondierende Befestigungselemente der Stützen eingreifen. Als besonders vorteilhaft
hat sich eine Ausgestaltung erwiesen, bei der Befestigungselemente der Stützen Öffnungen,
und die Befestigungselemente der Stromführungselemente Haken sind, die durch die Öffnungen
hindurchführen und mit ihren Endabschnitten die Stützen an deren Rückseite hintergreifen.
Separate Kontaktierungselemente sind nicht erforderlich, vielmehr werden die Stromführungselemente
direkt mit den stromführenden Stützen verbunden.
[0020] Mit einer weiteren Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass die Schienen aus einer
feststehenden Außenschiene und einer gemeinsam mit der Schublade bewegbaren Innenschiene
zusammengesetzt sind, die über einen elektrischen Schleif-/Kugelkontakt miteinander
elektrisch verbunden sind. Die Außenschiene wird an der Seitenwand des Regals fest
montiert, wohingegen die Innenschiene fest mit der ein- und ausziehbaren Schublade
verbunden ist. Da die Beleuchtungsmittel auch beim Ausziehen bzw. Einschieben der
Schublade zuverlässig arbeiten sollen, werden die gegeneinander bewegbaren Innen-und
Außenschienen über Schleif- bzw. Kugelkontakte elektrisch kontaktiert.
[0021] Eine Verlängerung des Auszugs der Schublade wird erreicht, wenn zwischen der Innenschiene
und der Außenschiene eine Zwischenschiene angeordnet ist, die über jeweils einen elektrischen
Schleif-/Kugelkontakt mit der Außenschiene und der Innenschiene elektrisch verbunden
ist.
[0022] Vorteilhaft weisen die Schubladen an ihrem hinteren Ende einen eine Vielzahl von
Waren bevorratenden Lagerbereich und an ihrem vorderen Ende einen von außen einsehbaren
Ausstellungsbereich auf, wobei die Beleuchtungsmittel im Bereich des Ausstellungsbereichs
angeordnet sind. Derartige Schubladen mit einem Lagerbereich und einem Ausstellungsbereich
sind vor allem im Ladenbau, z.B. bei Parfümerien, Schreibwarengeschäften u.ä., weit
verbreitet. Im Lagerbereich wird eine Vielzahl gleichartiger Waren bevorratet, wohingegen
im Ausstellungsbereich einzelne Waren beispielhaft ausgestellt und für den Kunden
sichtbar sind. Durch Anordnung der Beleuchtungsmittel im Ausstellungsbereich wird
dieser gut ausgeleuchtet, so dass der Kunde die im Ausstellungsbereich präsentierten
Waren leicht erkennen kann.
[0023] Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der zugehörigen
Zeichnungen erläutert. Darin zeigen:
- Fig. 1
- in einer Frontansicht ein einzelnes Regalmodul gemäß einer ersten Ausführung mit insgesamt
fünf mit Beleuchtungseinrichtungen versehenen Regalböden;
- Fig. 2
- eine Seitenansicht des Regals nach Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf das Regalmodul nach Fig. 1 in Höhe eines der Regalböden;
- Fig. 4
- einen Schnitt durch das Regal aus Fig. 1 in Höhe eines Regalbodens, wobei der Regalboden
an seinem vorderen Längsrand mit Leuchtmitteln versehen ist;
- Fig.5
- eine Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels eines einzelnen Regalmoduls
mit insgesamt zwei mit Beleuchtungsmitteln versehenen Schubladen;
- Fig. 6
- eine teilweise Frontansicht des Regalmoduls aus Fig. 5 zur Veranschaulichung der elektrischen
Kontaktierung;
- Fig. 7
- eine Draufsicht auf ein Regalmodul gemäß Fig. 5 in Höhe einer der Schubladen;
- Fig. 8
- eine Detailansicht der in Fig. 7 mit VIII bezeichneten Einzelheit;
- Fig. 9
- eine Detailansicht der in Fig. 6 mit IX bezeichneten Einzelheit, bei der ein Beleuchtungsmittel
ergänzt ist; und
- Fig. 10
- eine Draufsicht auf den Sockelbereich eines langgestreckten, aus mehreren Regalmodulen
zusammengesetzten Regals.
[0024] Die Fign. 1 bis 4 und 5 bis 9 zeigen, ergänzt jeweils durch Fig. 10, jeweils ein
Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Regals. Bei dem in den Fign. 1 bis 4 dargestellten
Regal sind die einzelnen Regalelemente nach Art von Regalböden 2 gestaltet, die über
nach Art von Konsolen 4a, 4b gestaltete Montageelemente unter Herstellung eines elektrischen
Kontakts durch Abstützen mit den Stützen 1a, 1b verbunden sind. Bei dem in den Fign.
5 bis 9 dargestellten Regal werden die einzelnen Regalelemente hingegen von Schubladen
102 gebildet. Diese sind über als Montageelemente dienende Schienen 104 mit den Stützen
1a, 1b elektrisch verbunden.
[0025] Das in den Fign. 1 bis 4 dargestellte Regalmodul setzt sich aus zwei vertikalen Stützen
1 a, 1b sowie mehreren, beim Ausführungsbeispiel insgesamt fünf darin eingehängten
Regalelementen in Gestalt von Regalböden 2 zusammen. Die vertikalen Stützen 1a, 1b
können, wie dargestellt, freistehende Ständer sein oder auch an einer Gebäudewand
nach Art von Trägerschienen befestigt sein. Sie bestehen aus offenen oder geschlossenen
Stahlprofilen und sind in handelsüblicher Weise mit über ihre Höhe verteilten Öffnungen
in Gestalt von Schlitzen 3 versehen, in die sich Konsolen 4a,4b der Regalböden 2 einhängen
lassen. Infolge der Vielzahl der Schlitze 3 lassen sich die Regalböden 2 in unterschiedlichen
Höhen an den Stützen 1a, 1b einhängen. Das Regalmodul nach Fig. 1 zeigt insgesamt
zwei Profilstützen, nämlich eine linke Stütze 1a und eine rechte Stütze 1b. Jedoch
kann, wie z.B. die Fig. 10 zeigt, die Zahl der Stützen und Regalböden beliebig erhöht
werden, um beispielsweise auch besonders langgestreckte Warenauflagen sicher und ohne
Durchbiegung der Regalböden abzustützen. Zur Abdeckung der Rückseite des Regals ist
eine Rückwand 5 vorgesehen.
[0026] Die einzelnen Regalböden 2 sind beleuchtbar und zu diesem Zweck mit geeigneten Beleuchtungsmitteln
7 versehen. Die Ansicht des Regals nach Fig. 1 läßt solche Beleuchtungsmittel 7 im
Bereich der den Stützen 1a, 1b zugewandten, d.h. der hinteren Langseite der Regalböden
2 erkennen. Diese Beleuchtungsmittel 7 können z.B. lichtstarke Leuchtdioden oder Kaltkathodenlampen
sein.
[0027] Eine alternative oder auch zusätzlich installierbare Anordnung von Beleuchtungsmitteln
7 zeigt Fig. 4. Dort ist auf jene vordere Langseite des Regalbodens 2, welche die
den Stützen 1a, 1b abgewandte Langseite ist, eine Beleuchtungsschiene 8 aufgesetzt
oder aufgeschoben. Darin sitzen als Beleuchtungsmittel 7 Leuchtdioden, welche unmittelbar
in die schmale Stirnkante des hier aus einer Glasscheibe bestehenden Regalbodens 2
hineinstrahlen.
[0028] Aber auch seitlich an den Regalböden 2 lassen sich in Übereinstimmung mit der Erfindung
Leuchtmittel anordnen, um so die Ware z.B. von der Seite her auszuleuchten.
[0029] Zur Versorgung sämtlicher Beleuchtungsmittel des Regals ist bei beiden Ausführungsbeispielen
am Fuß des Regals zwischen den beiden Stützen 1a,1b ein Transformator 10 mit Anschluß
an das 220-Volt-Wechselspannungsnetz angeordnet, vgl. die Fign. 3 und 7. Der Transformator
10 ist ein Niederspannungstransformator, der eine Gleichspannung von 12 Volt liefert.
Vom ersten Transformatorausgang verläuft eine Leitung 11 zu der linken Stütze 1a,
vom zweiten Transformatorausgang eine weitere Leitung 12 zu der rechten Stütze 1b.
Die Leitungen 11 und 12 sind in der Weise an den Stützen 1a,1b kontaktiert, daß die
Stützen selbst unter Niederstrom-Spannung gesetzt werden und selbst im Stromfluß des
die verschiedenen Beleuchtungsmittel 7 mit Energie versorgenden Stromkreises liegen.
Hierzu bestehen die beiden Stützen 1a, 1b vorzugsweise aus Stahl oder einem anderen
guten elektrischen Leiter.
[0030] Einzelheiten der Verbindung der Regalelemente mit den Stützen 1a, 1b werden für die
Ausführung mit den Regalböden 2 nachfolgend unter Bezugnahme auf die Fig. 4 erläutert.
[0031] Zu jedem Regalboden 2 gehören zwei Konsolen 4a,4b, von denen die linke Konsole 4a
in die linke Stütze 1a, und die rechte Konsole 4b in die rechte Stütze 1b eingehängt
ist. Zum Einhängen sind an den aus Stahlblech bestehenden Konsolen beim Ausführungsbeispiel
zwei Haken 13 ausgebildet, welche durch die Schlitze 3 der jeweiligen Stütze hindurchführen
und mit ihren Endabschnitten 14 die Stütze an deren Innenseite bzw. Rückseite 15 hintergreifen.
An diesem Ort des Hintergriffs, d.h. zwischen der Rückseite 15 der Stütze 1a, 1b und
den Endabschnitten 14 bzw. Haken 13 der Konsolen 4a,4b, erfolgt auch der elektrische
Kontakt und damit die Spannungsübertragung von der jeweiligen vertikalen Stütze 1a,1b
auf die jeweilige horizontale Konsole 4a,4b.
[0032] Die beiden parallelen Konsolen 4a,4b können über ein in Fig. 4 gestrichelt dargestelltes,
starres Element 16 miteinander verbunden sein. Durch entsprechende Materialwahl des
Verbindungselementes 16 ist allerdings zu vermeiden, daß die beiden Konsolen 4a,4b
in elektrischen Kurzschluß geraten. Die beiden Konsolen sowie das Verbindungselement
16 weisen, den Stützen abgewandt, eine Aussparung 19 auf, in welche sich eine den
eigentlichen Regalboden 2 bildende Scheibe aus Glas oder Acryl einschieben läßt. Auf
ihrer Unterseite und entlang ihren Schmalseiten ist die Glasscheibe mit einer elektrischen
Leiterbahn 20 versehen, die mit dem Rand 21 der Aussparung 19 der jeweiligen Konsole
4a,4b in elektrischem Kontakt steht. Der Strom zum Betrieb der Beleuchtungsmittel
kann daher durch die aus Stahlblech bestehenden Konsolen 4a bzw. 4b hindurchfließen,
und durch den Kontakt am Rand 21 der Aussparung 19 über die Leiterbahn 20 zu dem elektrischen
Verbraucher bzw. von diesem weg gelangen. Die Leiterbahn 20 ist vorzugsweise an der
Unterseite des Regalbodens 2 durch metallisches Aufdampfen oder auch durch Aufkleben
befestigt. An dieser Stelle ist die Leiterbahn 20, zumal sie ausschließlich entlang
der kurzen Schmalseite des Regalbodens 2 verläuft, kaum sichtbar. An der in Fig. 4
mit 22 bezifferten Stelle steht die Leiterbahn 20 in Kontakt mit nicht näher dargestellten
Kontaktierungsmitteln der von vorne auf den Regalboden 2 aufgeschobenen Beleuchtungsschiene
8.
[0033] Die in Fig. 1 dargestellten, entlang der hinteren Langseite des Regalbodens 2 angeordneten
Beleuchtungsmittel 7 werden nicht über die Leiterbahn 20 mit Strom versorgt, sondern
sind unmittelbar zwischen den elektrisch leitenden Konsolen 4a,4b angeschlossen.
[0034] Der Stromkreis verläuft daher, ausgehend vom Transformator 10, über die Leitung 11,
die erste Stütze 1a, die Konsole 4a und die auf dieser Konsole 4a aufliegende Leiterbahn
20 zu den Beleuchtungsmitteln 7. Der Rückstrompfad von den Beleuchtungsmitteln 7 verläuft
über die andere Leiterbahn 20 zu der Konsole 4b, der rechten Stütze 1a sowie über
die Leitung 12 zurück zum Transformator 10.
[0035] Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Regals wird nachfolgend
anhand des in den Fign. 5 bis 9 dargestellten Moduls erläutert. Im Gegensatz zu dem
vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel werden die einzelnen Regalelemente bei
dieser Ausführung von ein- und ausfahrbaren Schubladen 102 gebildet. Wie Fig. 5 erkennen
läßt, sind die Schubladen 102 über nach Art von Schienen 104 gestaltete Montageelemente
an starren Seitenwänden 107 des Regals befestigt. Während die Montageelemente beim
ersten Ausführungsbeispiel durch direktes Abstützen mit den Stützen 1a, 1b verbunden
sind, sind die Schienen 104 bei dieser Ausführung über zusätzliche Stromführungselemente
105, 106 mit den stromführenden Stützen 1a, 1b elektrisch verbunden.
[0036] Beim Ausführungsbeispiel bestehen die Schubladen 102 aus einem Lagerbereich 102a,
in welchem eine Vielzahl von Waren bevorratet wird, und einem vorne an der Schublade
102 angeordneten Ausstellungsbereich 102b, der auch bei geschlossener Schublade 102
leicht einsehbar ist und der Präsentation der Waren oder Warenproben dient. Bei der
in Fig. 5 dargestellten Schublade 102 weist der Ausstellungsbereich 102b eine Öffnung
112 auf, in der einige Waren beispielhaft untergebracht und als Warenproben einem
Kunden präsentiert werden können, wobei der Kunde die Möglichkeit hat, auf die in
der Öffnung 112 ausgestellten Waren zugreifen zu können. Die Öffnung 112 ist gegenüber
der Horizontalen geneigt, so daß auch tiefer gelegene Öffnungen 112 bodennaher Schubladen
102 für den Kunden gut einsehbar sind. Am hinteren Ende des Ausstellungsbereichs 102b
sind beim Ausführungsbeispiel zwei parallel und übereinander verlaufende Beleuchtungsmittel
7 an der die Schublade 102 teilenden Trennwand 114 vorgesehen. Diese Beleuchtungsmittel
7 können z.B. lichtstarke Leuchtdioden, Kathodenlampen, o.ä. sein.
[0037] Die Beleuchtungsmittel 7 werden über die stromführenden Stützen 1a,1b mit elektrischer
Energie versorgt, wobei die Schublade 102 in üblicher Weise über eine Schiene 104
an jeweils einer elektrisch nicht leitenden Seitenwand 107 des Regals ausziehbar festgelegt
ist. Die aus einem elektrisch leitfähigen Material bestehende Schiene 104 ist Bestandteil
des Stromkreises und über zusätzliche Stromführungselemente 105, 106 mit den vertikalen
Stützen 1a, 1b elektrisch verbunden. Das eine Stromführungselement 106 erstreckt sich
im wesentlichen horizontal und weist an seinem hinteren Ende zwei nach Art von Haken
109 gestaltete Befestigungselemente auf, die in korrespondierende Öffnungen 110 der
Stützen 1a, 1b eingehängt sind, wie diese Art der Einhängung bereits ausführlich anhand
von Fig. 4 für Konsolen beschrieben wurde.
[0038] Im Gegensatz zum Stromführungselement 106 erstreckt sich das weitere Stromführungselement
105 im wesentlichen vertikal. Unabhängig von der Einbauhöhe der einzelnen Schubladen
102 werden die Schienen 104 an ihrem hinteren Ende mit dem vertikalen Stromführungselement
105 kontaktiert, weshalb z.B. bei einer Änderung der Einbauhöhe der Schubladen 102
keine Umordnung der Stromführungselemente 105, 106 erforderlich ist, was die Montage
des Regals insgesamt vereinfacht. Durch die auf beiden Seiten der Schublade 102 vorgesehenen
Schienen 104 sowie die ebenfalls beidseitig vorgesehenen Stromführungselemente 105,
106 ergibt sich eine elektrische Parallelschaltung der Schubladen 102 bzw. der Beleuchtungsmittel
107.
[0039] Alternativ ist es auch möglich, dass sich das hintere Ende der Schienen 104 direkt
an den vertikalen Stützen 1a, 1b abstützt, um auf diese Weise die elektrische Verbindung
mit den stromführenden Stützen 1a, 1b zu erreichen. Beispielsweise können am hinteren
Ende der Schienen 104 Haken vorgesehen werden, die dann direkt in Öffnungen der vertikalen
Stützen nach Art der bereits beschriebenen Hakenverbindung eingehängt werden. Die
Stromführungselemente 105, 106 wären bei einer solchen Anordnung nicht erforderlich.
[0040] Fig. 6 läßt sich die Doppelfunktion der Schienen 104 entnehmen, die einerseits als
Halterungen bzw. Führungen der Schubladen 102 dienen, und die andererseits selbst
Strompfad des die Beleuchtungsmittel 7 mit Energie versorgenden Stromkreises sind.
Einzelheiten zur Stromführung bzw. zum Aufbau der Schienen 104 werden später anhand
von Fig. 9 ausführlich beschrieben.
[0041] Gemäß der Draufsicht in Fig. 7 sind die beiden horizontalen Stromführungselemente
106 seitlich außerhalb der Seitenwand 107 angeordnet. Auch läßt sich in Fig. 7 die
Position der Beleuchtungsmittel 7 im vorderen Bereich der Schublade 102 erkennen.
Die Beleuchtungsmittel 7 können auch anderweitig an der Schublade 102 angeordnet sein,
wünschenswert ist jedoch, dass sie den Ausstellungsbereich 102b gut ausleuchten und
für den Betrachter nicht direkt sichtbar sind.
[0042] Wie sich der Detaildarstellung in Fig. 8 besser entnehmen läßt, ist die Seitenwand
107 zweiteilig aus einem Innenelement 107a und einem Außenelement 107b zusammengesetzt.
Innen- und Außenelement 107a, 107b sind flache Platten, an denen gegenüberliegend
jeweils eine Nut ausgenommen ist, in welche das vertikale Stromführungselement 105
eingesetzt ist. Das Stromführungselement 105 ist daher nach außen hin durch die beiden
Elemente 107a, 107b elektrisch abgeschirmt und nicht sichtbar. Der Stromfluß erfolgt
ausgehend von der vertikalen Stütze 1b über das horizontale Stromführungselement 106,
über ein Befestigungselement 108 auf das vertikale Stromführungselement 105 und von
dort aus jeweils über weitere tiefer gelegene Befestigungselemente 108, etwa die zur
Befestigung der Schienen 104 verwendeten Bolzen bzw. Gewindebolzen, auf die Auszugschienen
104.
[0043] Die weitere Stromführung sowie Einzelheiten der Auszugschiene 104 sind in Fig. 9
dargestellt. Die Auszugsschiene 104, welche selbst Teil des Strompfads ist, ist aus
einer an der Seitenwand 107 festgelegten Außenschiene 104a und einer an der bewegbaren
Schublade 102 festgelegten Innenschiene 104b zusammengesetzt. Sowohl die Innenschiene
104b wie auch die Außenschiene 104a bestehen aus einem elektrisch gut leitfähigen
Metall. Da die Innenschiene 104b mitsamt der Schublade 102 sowie den Beleuchtungsmitteln
7 gegenüber der Außenschiene 104a bewegbar ist, erfolgt die weitere Stromführung von
der Außenschiene 104a hin zur Innenschiene 104b und von dort über ein Befestigungselement
108 zu den Beleuchtungsmitteln 7 über Kugelkontakte 111. Die Kugelkontakte 111 werden
von einer Vielzahl zwischen den Schienen angeordneten Kugeln 115 gebildet, die ebenfalls
aus einem elektrisch leitfähigen Metall bestehen. Beim Ausführungsbeispiel ist zur
verlängerten Führung der Schublade beim Ausziehen bzw. Einschieben eine metallische
Zwischenschiene 104c zwischen der Außenschiene 104a und der Innenschiene 104b vorgesehen.
Der Stromfluss von der Außenschiene 104a hin zur Innenschiene 104b erfolgt daher über
einen ersten Kugelkontakt 115 zunächst auf die Zwischenschiene 104c und von dort über
einen weiteren Kugelkontakt 111 auf die Innenschiene 104b. Alternativ zu dem beim
Ausführungsbeispiel dargestellten Kugelkontakt 111 können die gegeneinander bewegten
Elemente der Schiene 104 selbstverständlich auch über andere Kontakte, beispielsweise
Schleifkontakte usw., elektrisch miteinander kontaktiert sein.
[0044] Der Rückstrompfad von den Beleuchtungsmitteln 7 hin zur Stütze 1a erfolgt in analoger
Weise zu dem vorstehend beschriebenen Hinstrompfad.
[0045] In Fig. 10 schließlich ist - für beide Ausführungsbeispiele - in Draufsicht das Prinzip
der elektrischen Verschaltung im Sockelbereich des Regals im Falle mehrerer nebeneinander
angeordneter Regalmodule dargestellt, hier im Fall von fünf Modulen mit insgesamt
sechs vertikalen Stützen 1a,1b,1c,1d, 1e, 1f. Zwei Regalmodule teilen sich also eine
Stütze. Die dritte Stütze 1c ist hierbei an den einen Ausgang, und die vierte Stütze
1d an den anderen Ausgang des Transformators 10 angeschlossen. Es wechseln sich die
an den einen mit den an den anderen Ausgang angeschlossenen Stützen ab. Zu diesem
Zweck sind zwei Stromschienen 23, 24 vorgesehen, welche die Sockelelemente 25a, 25b,
25c, 25d, 25e, 25f der Stützen 1a, 1b, 1c, 1d, 1e, 1f kontaktieren. Auch diese Sockelelemente
bestehen aus Stahlblech und stehen daher mit ihrer jeweiligen Stütze in elektrischem
Kontakt. Die Stromschiene 23 ist gegenüber den Sockelelementen 25b, 25d, 25f kontaktiert,
und die Stromschiene 24 gegenüber den Sockelelementen 25a, 25c, 25e. Die Kontaktierung
über die Stromschienen 23, 24 ist sehr einfach und montagefreundlich, eine Einzelverkabelung
der Stützen entfällt. Die in Fig. 10 dargestellte elektrische Verschaltung läßt sich
bei beiden Ausführungen der Erfindung gleichermaßen anwenden.
Bezugszeichenliste:
[0046]
- 1a
- linke Stütze
- 1b
- rechte Stütze
- 1c
- Stütze
- 1d
- Stütze
- 1e
- Stütze
- 1f
- Stütze
- 2
- Regalelement, Regalboden
- 3
- Öffnung, Schlitz
- 4a
- Montageelement, linke Konsole
- 4b
- Montageelement, rechte Konsole
- 5
- Rückwand
- 7
- Beleuchtungsmittel
- 8
- Beleuchtungsschiene
- 10
- Transformator
- 11
- Leitung
- 12
- Leitung
- 13
- Haken
- 14
- Endabschnitt
- 15
- Rückseite
- 16
- Verbindungselement
- 19
- Aussparung
- 20
- Leiterbahn
- 21
- Rand der Aussparung
- 22
- Stelle
- 23
- erste Stromschiene
- 24
- zweite Stromschiene
- 25a
- Sockelelement
- 25b
- Sockelelement
- 25c
- Sockelelement
- 25d
- Sockelelement
- 25e
- Sockelelement
- 25f
- Sockelelement
- 102
- Regalelement, Schublade
- 102a
- Lagerbereich
- 102b
- Ausstellungsbereich
- 104
- Montageelement, Schiene, Auszugschiene
- 104a
- Außenschiene
- 104b
- Innenschiene
- 104c
- Zwischenschiene
- 105
- Stromführungselemente
- 106
- Stromführungselemente
- 107
- Seitenwand
- 107a
- Innenelement
- 107b
- Außenelement
- 108
- Befestigungselement, Bolzen
- 109
- Befestigungselement, Haken
- 110
- Befestigungselement, Öffnung
- 111
- Kugelkontakt, Schleifkontakt
- 112
- Öffnung
- 113
- Montageöffnung
- 114
- Trennwand
- 115
- Kugel
1. Regal mit zwei vertikalen Stützen (1a,1b), an denen in unterschiedlichen Höhen Regalelemente
(2, 102) mittels Montageelementen (4a,4b, 104) befestigbar sind, und mit Beleuchtungsmitteln
(7) für die Regalelemente (2, 102), die unter Verwendung der Stützen (1a, 1b) mit
elektrischer Energie versorgt werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stützen (1a,1b) aus einem elektrisch leitfähigen Material bestehen und beide
im Stromfluß des die Beleuchtungsmittel (7) mit Energie versorgenden Stromkreises
liegen, und daß die Montageelemente (4a,4b, 104) unter Herstellung eines elektrischen
Kontaktes mit der Stütze (1a, 1b) verbunden sind.
2. Regal nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Regalelemente Regalböden (2) sind, und daß die Montageelemente Konsolen (4a,
4b) sind, die sich unter Herstellung eines elektrischen Kontakts am Material der Stützen
(1a, 1b) abstützen.
3. Regal nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Konsolen (4a,4b) aus einem elektrisch leitfähigen Material bestehen und im Stromfluß
des die Beleuchtungsmittel (7) mit Energie versorgenden Stromkreises liegen.
4. Regal nach Anspruch 2 oder Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Konsolen (4a,4b) Befestigungselemente aufweisen, die in korrespondierende Befestigungselemente
der Stützen (1a,1b) eingreifen.
5. Regal nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungselemente der Stützen Öffnungen (3), und die Befestigungselemente
der Konsolen Haken (13) sind, die durch die Öffnungen (3) hindurchführen und mit ihren
Endabschnitten (14) die Stützen (1a,1b) an deren Rückseite (15) hintergreifen.
6. Regal nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Herstellung des elektrischen Kontakts zwischen den Endabschnitten (14) der Haken
(13) und dem Material der Stütze (1a,1b) erfolgt.
7. Regal nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stützen (1a,1b), den Regalböden (2) zugewandt, mit einer schützenden oder dekorativen
Oberflächenbeschichtung versehen sind, z.B. einer Lackierung, wohingegen die den Regalböden
(2) abgewandte Innenseite oder Rückseite (15) der Stützen (1a, 1b) blank bzw. unbeschichtet
ist.
8. Regal nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Regalböden (2) von den Konsolen (4a,4b) trennbar sind, und die Konsolen (4a,4b)
hierzu Aussparungen (19) aufweisen, in die die Regalböden (2) einsetzbar sind.
9. Regal nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die aus einem elektrisch nicht leitfähigen Material bestehenden Regalböden (2) entlang
ihrer Schmalseiten jeweils mit einer Leiterbahn (20) versehen sind, die mit dem Rand
(21) der Aussparung (19) in der Konsole (4a,4b) in elektrischem Kontakt steht.
10. Regal nach Anspruch 8 oder Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Leiterbahnen (20) entlang der Unterseite des Regalbodens (2) erstrecken.
11. Regal nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Leiterbahnen (20) auf die Unterseite des Regalbodens (2) aufgedampft oder aufgeklebt
sind.
12. Regal nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Beleuchtungsmittel (7) im Bereich der den Stützen (1a, 1b) abgewandten Langseite
des Regalbodens (2) angeordnet sind.
13. Regal nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Beleuchtungsmittel (7) im Bereich der den Stützen (1a, 1b) zugewandten Langseite
des Regalbodens (2) angeordnet sind.
14. Regal nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Beleuchtungsmittel (7) eine Vielzahl einzelner Leuchtdioden aufweisen.
15. Regal nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stromkreis ein Niederspannungsgleichstromkreis ist, der über einen Transformator
(10) an das öffentliche Stromnetz anschließbar ist.
16. Regal nach Anspruch 15,
gekennzeichnet durch
mehrere nebeneinander angeordnete Regalmodule, wobei jeweils zwei aufeinanderfolgende
Module eine gemeinsame Stütze aufweisen, und sich an den einen Ausgang des Transformators
(10) angeschlossene Stützen (1a, 1c) jeweils mit an den anderen Ausgang des Transformators
(19) angeschlossenen Stützen (1b, 1d) abwechseln.
17. Regal nach Anspruch 16,
gekennzeichnet durch
zwei mit den Ausgängen des Transformators (10) elektrisch verbundene Stromschienen
(23, 24), von denen die erste Stromschiene (23) jede zweite Stütze (1b, 1d, 1f) miteinander
verbindet, und die andere Stromschiene (24) die übrigen Stützen (1a, 1c, 1e) miteinander
verbindet.
18. Regal nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Regalelemente Schubladen (102) sind, und daß die Montageelemente Schienen (104)
sind, die die Schubladen (102) führen.
19. Regal nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schienen (104) aus einem elektrisch leitfähigen Material bestehen und im Stromfluß
des die Beleuchtungsmittel (7) mit Energie versorgenden Stromkreises liegen.
20. Regal nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schienen (104) über mindestens ein Stromführungselement (105, 106) mit den vertikalen
Stützen (1a, 1b) elektrisch verbunden sind.
21. Regal nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stromführungselemente (106) mit Befestigungselementen (109) versehen ist, die
in korrespondierende Befestigungselemente (110) der Stützen (1a, 1b) eingreifen.
22. Regal nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungselemente der Stützen (1a, 1b) Öffnungen (110), und die Befestigungselemente
der Stromführungselemente (106) Haken (109) sind, die durch die Öffnungen hindurch
führen und mit ihren Endabschnitten die Stützen (1a, 1b) an deren Rückseite hintergreifen.
23. Regal nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schienen (104) aus einer feststehenden Außenschiene (104a) und einer gemeinsam
mit der Schublade (102) bewegbaren Innenschiene (104b) zusammengesetzt sind, die über
einen elektrischen Schleif-/Kugelkontakt (111) elektrisch miteinander verbunden sind.
24. Regal nach Anspruch 23, gekennzeichnet durch eine zwischen Innenschiene (104a) und Außenschiene (104b) angeordnete Zwischenschiene
(104c), die über jeweils einen elektrischen Schleif-/Kugelkontakt (111) mit der Außenschiene
(104a) und der Innenschiene (104b) elektrisch verbunden ist.
25. Regal nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schubladen (102) an ihrem hinteren Ende einen eine Vielzahl von Waren bevorratenden
Lagerbereich (102a) und an ihrem vorderen Ende einen von außen einsehbaren Ausstellungsbereich
(102b) aufweisen, wobei die Beleuchtungsmittel (7) im Bereich des Ausstellungsbereichs
(102b) angeordnet sind.
26. Regal nach einem der Ansprüche 18-25,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stromkreis ein Niederspannungsstromkreis ist, der über einen Transformator (10)
an das öffentliche Stromnetz anschließbar ist.
27. Regal nach Anspruch 26,
gekennzeichnet durch
mehrere nebeneinander angeordnete Regalmodule, wobei jeweils zwei aufeinanderfolgende
Module eine gemeinsame Stütze aufweisen, und sich an den einen Ausgang des Transformators
(10) angeschlossene Stützen (1a, 1c) jeweils mit an den anderen Ausgang des Transformators
(19) angeschlossenen Stützen (1b, 1d) abwechseln.
28. Regal nach Anspruch 27,
gekennzeichnet durch
zwei mit den Ausgängen des Transformators (10) elektrisch verbundene Stromschienen
(23, 24), von denen die erste Stromschiene (23) jede zweite Stütze (1b, 1d, 1f) miteinander
verbindet, und die andere Stromschiene (24) die übrigen Stützen (1a, 1c, 1e) miteinander
verbindet.