[0001] Die Erfindung betrifft ein Befestigungselement für eine Montageschiene, die zum Einbetonieren
in ein Betonbauteil vorgesehen ist sowie eine entsprechende Schienenanordnung.
[0002] Im Betonbau werden Montageschienen eingesetzt, die in ein Betonbauteil einbetoniert
werden. Derartige Montageschienen weisen einen beispielsweise C-förmigen Querschnitt
auf, dessen offene Seite im einbetonierten Zustand nach außen gerichtet ist. In die
offene Seite der Montageschiene können Befestigungsmittel beispielsweise in Form von
Hammerkopfschrauben eingeführt werden, mittels derer nahezu beliebige Teile, Komponenten,
Vorrichtungen oder dgl. fest mit dem Betonbauteil verschraubt werden können.
[0003] Vor dem Einbetonieren der Montageschiene ist eine präzise Ausrichtung und Fixierung
der Montageschiene gegenüber einer Verschalung und gegenüber in der Verschalung angeordneten,
zum Einbetonieren vorgesehenen Bewehrungsstäben erforderlich. Als Befestigungselemente
zum Fixieren der Montageschiene vor und während des Vorganges des Einbetonierens werden
Nägel, Schrauben oder dgl. eingesetzt, mittels derer die Montageschiene an der Verschalung
gehalten wird. Alternativ oder zusätzlich werden auch flexible Drähte eingesetzt,
mittels derer die Montageschiene an den für den Gießvorgang vorbereiteten Bewehrungsstäben
festgebunden wird. Der vorgenannte Ausrichtungsvorgang der Montageschiene ist zeit-
und arbeitsaufwendig und kann ggf. zu Ungenauigkeiten führen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Befestigungselement für eine Montageschiene
sowie eine entsprechende Schienenanordnung anzugeben, bei der die Montageschiene vor
und während des Betoniervorganges in einfacher Weise ausgerichtet und sicher fixiert
ist.
[0005] Diese Aufgabe wird durch ein Befestigungselement mit den Merkmalen des Anspruchs
1 sowie durch eine Schienenanordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 12 gelöst.
[0006] Es wird ein Befestigungselement bzw. eine entsprechende Schienenanordnung vorgeschlagen,
bei der das Befestigungselement eine Aufnahme für die Montageschiene aufweist, und
bei der Mittel zur formschlüssigen Verbindung des Befestigungselementes an mindestens
einem Bewehrungsstab vorgesehen sind. Die Befestigung und Lagefixierung der Montageschiene
erfolgt in einfacher Weise, indem das Befestigungselement auf den mindestens einen
Bewehrungsstab aufgesteckt und anschließend die Montageschiene an der Aufnahme des
Befestigungselementes befestigt wird. Es kann auch eine umgekehrte Montagereihenfolge
vorgesehen sein, bei der zunächst das Befestigungselement mit der Montageschiene verbunden
und anschließend die dadurch gebildete Baueinheit auf den entsprechenden Bewehrungsstab
aufgesteckt wird. Mit geringem Arbeitsaufwand ist eine zuverlässige Lagefixierung
der Montageschiene erzielbar. Eine genaue Lagefixierung ist insbesondere an der Oberseite
von Flachdecken oder anderen dünnwandigen Betonbauteilen vorteilhaft, wo eine Befestigung
mit herkömmlichen Mitteln kaum möglich ist.
[0007] In vorteilhafter Weiterbildung weisen die Mittel zur formschlüssigen Verbindung mindestens
zwei Ausnehmungen zum Aufstecken auf zwei mindestens annähernd parallel zu einander
verlaufende Bewehrungsstäbe auf. Die Mittel zur formschlüssigen Befestigung spannen
zusammen mit der Aufnahme eine Ebene auf, innerhalb derer die Montageschiene lagegenau
und sicher fixiert ist.
[0008] In einer zweckmäßigen Ausführung sind die Ausnehmungen als Clipsverbindung zum Aufclipsen
auf den Bewehrungsstab ausgebildet. Die Verbindung mit den Bewehrungsstäben kann in
einfacher Weise werkzeuglos erfolgen, wobei nach dem Aufclipsen eine hinreichend feste,
formschlüssige Verbindung gebildet ist.
[0009] In zweckmäßiger Weiterbildung ist die Clipsverbindung als gerundete Tasche mit einer
offenen Seite ausgebildet, wobei eine Breite der offenen Seite geringer als ein Durchmesser
der gerundeten Tasche ist. Die gerundete Tasche ist in ihrem Durchmesser auf den Durchmesser
des entsprechenden Bewehrungsstabes abgestimmt. Unter Überwindung einer elastischen
Verformbarkeit wird bei der Montage die schmalere, offene Seite auf den Bewehrungsstab
gedrückt, der nach dem Hindurchführen durch die offene Seite hindurch rastend in der
gerundeten Tasche unter gleichmäßig verteilter Flächenpressung anliegt. Die genannte
Form der Clipsverbindung hat sich als hochbelastbar herausgestellt.
[0010] Die gerundete Tasche kann zweckmäßig eine umlaufende Ausbruchkante mit einem Durchmesser
aufweisen, der größer als der Durchmesser der gerundeten Tasche ist. Ein Randbereich
der gerundeten Tasche kann entlang der umlaufenden Ausbruchkante ausgebrochen werden,
wodurch der Innendurchmesser der gerundeten Tasche in einfacher Weise vergrößert und
an einen größeren Durchmesser von Bewehrungsstäben angepaßt ist.
[0011] In einer vorteilhaften Ausführung ist eine Vielzahl von insbesondere symmetrisch
zu einer Mittellinie des Befestigungselementes angeordneter Ausnehmungen bzw. Taschen
vorgesehen. Dies erlaubt eine Verbindung des Befestigungselementes mit Bewehrungsstäben
unterschiedlichen seitlichen Abstandes sowie auch eine Auswahlmöglichkeit für einen
seitlichen Versatz bezüglich der Bewehrungsstäbe.
[0012] Die Vielzahl der Befestigungsmittel ist zweckmäßig entlang V-förmig zueinander verlaufenden
Kanten des Befestigungselementes angeordnet. Durch Wahl eines veränderlichen Abstandes
zwischen zwei benachbarten Bewehrungsstäben kann eine Höhenanpassung der Montageschiene
relativ zu den Bewehrungsstäben herbeigeführt werden, indem die V-förmige Anordnung
der Kanten abhängig vom Abstand der Bewehrungsstäbe zueinander mehr oder weniger tief
zwischen diese eindringt.
[0013] Bevorzugt ist eine die Mittel zur Verbindung tragende Grundplatte des Befestigungselementes
mit Durchlaßöffnungen versehen. Beim Vergießen werden die Durchlaßöffnungen vom flüssigen
Beton durchdrungen, der nach dem Aushärten das Befestigungselement zuverlässig hält.
Gleichzeitig stellt die Grundplatte keine bedeutsame Störung einer monolithischen
Struktur des Betonkörpers dar.
[0014] In einer bevorzugten Ausführung weist die Aufnahme eine Anlagefläche für die Montageschiene
auf, die insbesondere Teil einer Aufnahmewanne für die Montageschiene ist. Die Anlagefläche
erzeugt eine Kippstützung zwischen Montageschiene und Befestigungselement. In Verbindung
mit der weiter oben beschriebenen 3-Punkt-Lagerung ergibt sich eine räumlich bestimmte,
exakte Fixierung der Anordnung ohne verbleibende Freiheitsgrade.
[0015] Im Bereich der Aufnahme ist vorteilhaft eine Schnappbefestigung für die Montageschiene
vorgesehen, mittels derer die Montageschiene mit nur einem Handgriff und werkzeuglos
am Befestigungselement befestigt werden kann. In einer einfachen und wirkungsvollen
Ausführung ist die Schnappbefestigung als Schnappdorn ausgeführt, der zum Einführen
in eine Befestigungsbohrung der Montageschiene vorgesehen ist. Die Anordnung ist konstruktiv
einfach im Aufbau, einfach zu fertigen und weist eine geeignete Haltekraft auf.
[0016] Das Befestigungselement weist zweckmäßig auf seiner bezogen auf den eingebauten Zustand
außen liegenden Seite einen Markierungsdorn auf. Mittels des Markierungsdornes können
weitere Komponenten wie beispielweise Schalungsbauteile ausgerichtet werden.
[0017] Das Befestigungselement ist vorteilhaft aus insbesondere flexiblem Kunststoff hergestellt.
Neben geringen Fertigungskosten ergibt sich die Möglichkeit, geeignete Materialeigenschaften
hinsichtlich Flexibilität und Haltekraft einzustellen, die einerseits ein schädigungsfreies
Aufschnappen und andererseits eine hinreichend hohe Haltekraft ermöglichen.
[0018] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben.
Es zeigen:
- Fig. 1
- in einer perspektivischen Darstellung eine Anordnung von Bewehrungsstäben, einer Montageschiene
und Befestigungselementen, mittels derer die Montageschiene an den Bewehrungsstäben
fixiert ist;
- Fig. 2
- eine vergrößerte perspektivische Darstellung des Befestigungselementes nach Fig. 1
als Einzelteil;
- Fig. 3
- eine Frontansicht des Befestigungselementes nach Fig. 2 mit Einzelheiten zu den als
gerundete Taschen ausgebildeten Befestigungsmitteln;
- Fig. 4
- die Einzelheit IV nach Fig. 3 mit einer Detailansicht eines Schnappdornes mit Federzungen
zur Befestigung der Montageschiene;
- Fig. 5
- eine Variante des Schnappdorns nach Fig. 4 mit konisch umlaufenden Rastflanschen.
[0019] Fig. 1 zeigt in einer perspektivischen Übersichtsdarstellung eine Anordnung aus Bewehrungsstäben
5, 5', 19, die parallel zueinander und etwa rechtwinklig zu weiteren Bewehrungsstäben
20 verlaufen. Die Bewehrungsstäbe 5, 5', 19 sind mit den Bewehrungsstäben 20 durch
Drahtschlingen 21 gegeneinander fixiert und zum Einbetonieren in ein Betonbauteil
vorbereitet.
[0020] Es ist eine Montageschiene 2 vorgesehen, die im Querschnitt ein etwa C-förmiges Profil
aufweist, dessen offene Seite einer durch einen Pfeil 17 angedeuteten Außenseite des
Betonbauteiles zugewandt ist. Die Montageschiene 2 ist mit einer Schaumstoffüllung
22 versehen, die ein Eindringen von flüssigem Beton während des Gießens verhindert,
und die nach dem Aushärten des Betons entfernt wird. Die Montageschiene 2 ist zur
Befestigung nahezu beliebiger Bauteile mittels Hammerkopfschrauben vorgesehen, deren
Hammerkopf in das Innere des C-Profils eingeführt und befestigt werden kann.
[0021] Zur Lagefixierung der Montageschiene 2 gegenüber den beiden parallel zueinander verlaufenden
Bewehrungsstäben 5, 5' ist eine Anzahl von Befestigungselementen 1 vorgesehen, von
denen der besseren Übersichtlichkeit halber über den gezeigten Abschnitt der Montageschiene
2 nur insgesamt zwei von mehreren Befestigungselementen 1 dargestellt sind.
[0022] Die Befestigungselemente 1 weisen je eine Aufnahme 3 auf, an dem die Montageschiene
2 mit dem jeweiligen Befestigungselement 1 in weiter unten näher beschriebener Weise
verbunden ist. Des weiteren ist das Befestigungselement 1 mit Mitteln 4 formschlüssig
mit den Bewehrungsstäben 5, 5' verbunden. Die Mittel 4 bestehen aus einer Vielzahl
von Ausnehmungen 33, 33', die wahlweise in verschiedenen Kombinationen abhängig vom
Abstand der beiden Bewehrungsstäbe 5, 5' zueinander auf die Bewehrungsstäbe 5, 5'
aufgesteckt sind.
[0023] Die Montageschiene 2 ist noch auf ihrer der offenen Seite abgewandten Seite mit in
regelmäßigen Abständen angeordneten Ankern 30 versehen, die im ausgehärteten Zustand
des Betons eine hohe Haltekraft der Montageschiene 2 im Betonbauteil bewirken. Die
gezeigte Anordnung ist fertig vorbereitet zum Einbetonieren, wobei die Montageschiene
2 relativ zu den Bewehrungsstäben 5, 5' mittels der Befestigungselemente 1 lagefixiert
ist.
[0024] Fig. 2 zeigt als vergrößerte Einzelteildarstellung das Befestigungselement 1 nach
Fig. 1. Die Anzahl der Ausnehmungen 33, 33' sind als gerundete, einseitig offene Taschen
6 ausgebildet, die im Zusammenhang mit Fig. 3 näher beschrieben sind.
[0025] Die Aufnahme 3 zur Befestigung der Montageschiene 2 (Fig. 1) umfaßt im gezeigten
Ausführungsbeispiel eine im Querschnitt etwa U-förmige Aufnahmewanne 13 mit einer
mittigen Anlagefläche 12 und mit seitlich daran angrenzenden Seitenwänden 24. Die
Aufnahmewanne 13 ist in ihrer Kontur an den Querschnitt der Montageschiene 2 derart
angepaßt, daß die Montageschiene 2 formschlüssig und zumindest näherungsweise spielfrei
in der Aufnahmewanne 13 gehalten werden kann. Die Anlagefläche 12 und die Seitenwände
24 liegen dabei entsprechend der Darstellung nach Fig. 1 außenseitig an der Montageschiene
2 flächig an. Mittig auf der Anlagefläche 12 ist ein Schnappdorn 15 angeordnet, der
zur Erzeugung einer in Fig. 3 dargestellten Schnappbefestigung 14 vorgesehen ist.
Seitlich des Schnappdornes 15 ist die Anlagefläche 12 mit gerundeten Ausnehmungen
25 versehen.
[0026] Das Befestigungselement 1 weist noch beidseitig der Aufnahmewanne 13 jeweils einen
von außenseitigen Kanten 23 in Richtung der Außenseite 17 weisenden Markierungsdorn
18 auf, der zur Ausrichtung einer Verschalung relativ zur Wanne 13 bzw. zur Montageschiene
2 (Fig. 1) vorgesehen sind. Nach erfolgter Ausrichtung können die Markierungsdorne
18 abgebrochen werden. Das Befestigungselement 1 ist als insgesamt dünnwandiges, aus
flexiblem spritzgegossenem Kunststoff hergestelltes Bauteil mit einer dünnwandigen
Aufnahmewanne 13 und einer dünnwandigen, flächigen Grundplatte 10 hergestellt, in
der die gerundeten Taschen 6 eingeformt sind. Der flexible Kunststoff ist hinsichtlich
seiner Materialeigenschaften derart auf die geometrische Ausgestaltung des Befestigungselementes
1 und die Querschnittsform der Bewehrungsstäbe 5, 5' angepaßt, daß die gerundeten
Taschen 6 unter Bildung einer Clipsverbindung auf die Bewehrungsstäbe 5, 5' (Fig.
1) aufgeclipst werden können.
[0027] Fig. 3 zeigt eine Frontansicht des Befestigungselementes 1 nach Fig. 1, demnach die
Ausnehmungen 33, 33' entlang von V-förmig zueinander verlaufenden Kanten 9, 9' des
Befestigungselementes 1 angeordnet sind. Die gestrichelt angedeuteten, durch die gerundeten
Taschen 6 unterbrochenen Kanten 9, 9' sind im gezeigten Ausführungsbeispiel konkav
geschwungen ausgeführt, können aber auch geradlinig oder konvex gewölbt ausgeführt
sein. Das Befestigungselement 1 mit seinen Kanten 9, 9' und seinen Ausnehmungen 33,
33' ist symmetrisch zu einer Mittellinie 8 aufgebaut. Entlang der Mittellinie 8 ragt
der Schnappdorn 15 von der Anlagefläche 12 hervor und durchgreift eine Befestigungsbohrung
16 der Montageschiene 2, wodurch eine Schnappbefestigung 14 für die Montageschiene
2 mit dem Befestigungselement 1 gebildet ist.
[0028] Die im Zusammenhang mit Fig. 2 erwähnte Clipsverbindung des Befestigungselementes
1 an den Bewehrungsstäben 5, 5' ist durch eine derartige Ausgestaltung der gerundeten,Taschen
6 gebildet, daß eine offene Seite 7 der Taschen 6 eine lichte Weite bzw. Breite b
aufweist, die kleiner ist als ein Innendurchmesser d des in Form eines Kreisabschnittes
ausgebildeten inneren Bereichs der Tasche 6. Der Innendurchmesser d entspricht dem
Durchmesser der Bewehrungsstäbe 5, 5', während die Breite b der offenen Seite 7 kleiner
als der Durchmesser der Bewehrungsstäbe 5, 5' ist. Die Maßdifferenz zwischen der Breite
b und dem Durchmesser d ist derart gewählt, daß im Rahmen der elastischen Verformbarkeit
des Befestigungselementes 1 die Bewehrungsstäbe 5, 5' (Fig. 2) durch die offene Seite
7 hindurch in die gerundete Tasche 6 schnappend eingedrückt werden können.
[0029] In einer optionalen Ausführung sind rings um die gerundeten Taschen 6 jeweils eine
umlaufende Ausbruchkante 31 als scharfkantige, linienförmige Vertiefung in die Grundplatte
10 eingeformt. Ein Durchmesser D der Ausbruchkante 31 ist größer als der Durchmesser
d der gerundeten Tasche 6 und in seinem Durchmesser auf das nächstgrößere Durchmessermaß
der Bewehrungsstäbe 5, 5' (Fig. 2) abgestimmt. Das Teilstück zwischen der Umfangskontur
der gerundeten Tasche 6 und der Ausbruchkante 31 kann manuell oder unter Zuhilfenahme
einer Zange ausgebrochen werden, wodurch entlang der Kontur der Ausbruchkante 31 eine
vergrößerte Tasche 6 mit dem Durchmesser D gebildet wird, die zur Aufnahme von Bewehrungsstäben
5, 5' mit einem entsprechenden Durchmesser geeignet ist. Der Darstellung nach Fig.
3 ist noch zu entnehmen, daß in der Grundplatte 10 eine Anzahl von Durchlaßöffnungen
11 eingeformt sind, die ein Durchfließen des Betons beim Vergießen ermöglichen.
[0030] Fig. 4 zeigt in einer vergrößerten Darstellung die Einzelheit IV nach Fig. 3, demnach
der Schnappdorn 15 einen zylindrischen Grundkörper 26 umfaßt, der von der Anlagefläche
12 vertikal absteht. In Richtung seines freien Endes geht der Grundkörper 26 in zwei
elastisch federnde Federzungen 27 über, die mittels eines Schlitzes 28 voneinander
getrennt sind. Der Schlitz 28 erlaubt eine elastische Einfederung der beiden Federzungen
27 aufeinander zu beim Eindrücken in die Befestigungsbohrung 16. Nach erfolgtem Einstecken
federn die Federzungen 27 in die gezeigte Position auseinander, wobei Rastkanten 32
der Federzungen 27 die Montageschiene 2 entlang der umlaufenden Kante der Befestigungsbohrung
16 halten.
[0031] Fig. 5 zeigt eine Variante des Schnappdornes 15, bei dem der zylindrische Grundkörper
26 mit einer Anzahl von umlaufenden, konischen Rastflanschen 29 versehen ist. Die
Anzahl der Rastflansche 29 erlaubt ein unterschiedlich weites Eindrücken des Grundkörpers
26 in die Befestigungsbohrung 16 (Fig. 4), wobei der jeweils innerste eingedrungene
Rastflansch 29 die Montageschiene 2 an ihrer Befestigungsbohrung 16 hält.
1. Befestigungselement (1) für eine Montageschiene (2), die zum Einbetonieren in ein
mit Bewehrungsstäben (5, 5') ausgestattetes Betonbauteil vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement (1) eine Aufnahme (3) für die Montageschiene (2) aufweist,
und daß Mittel (4) zur formschlüssigen Verbindung des Befestigungselementes (1) an
mindestens einem Bewehrungsstab (5, 5') vorgesehen sind.
2. Befestigungselement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (4) mindestens zwei Ausnehmungen (33, 33') zum Aufstecken auf zwei mindestens
annähernd parallel zu einander verlaufende Bewehrungsstäbe (5, 5') aufweisen, wobei
vorzugsweise die Ausnehmungen (33, 33') als Clipsverbindung zum Aufclipsen auf den
Bewehrungsstab (5, 5') ausgebildet sind.
3. Befestigungselement nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Clipsverbindung als gerundete Tasche (6) mit einer offenen Seite (7) ausgebildet
ist, wobei eine Breite (b) der offenen Seite (7) geringer als ein Durchmesser (d)
der gerundeten Tasche (6) ist.
4. Befestigungselement nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die gerundete Tasche (6) eine umlaufende Ausbruchkante (31) mit einem größeren Durchmesser
(D) aufweist.
5. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von insbesondere symmetrisch zu einer Mittellinie (8) des Befestigungselementes
(1) angeordneter Ausnehmungen (33, 33') bzw. Taschen (6) vorgesehen ist.
6. Befestigungselement nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vielzahl der Verbindungspunkte (4, 4') entlang V-förmig zu einander verlaufender
Kanten (9, 9') des Befestigungselementes (1) angeordnet sind.
7. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß eine die Mittel (4) zur Verbindung tragende Grundplatte (10) des Befestigungselementes
(1) mit Durchlaßöffnungen (11) versehen ist.
8. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (3) eine Anlagefläche (12) für die Montageschiene (2) aufweist, die
vorzugsweise Teil einer Aufnahmewanne (13) für die Montageschiene (2) ist.
9. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Aufnahme (3) eine Schnappbefestigung (14) für die Montageschiene (2)
vorgesehen ist, die insbesondere als Schnappdorn (15) zum Einführen in eine Befestigungsbohrung
(16) der Montageschiene (2) ausgebildet ist.
10. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement (1) auf seiner bezogen auf den eingebauten Zustand außenliegenden
Seite (17) einen Markierungsdorn (18) aufweist.
11. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement (1) aus Kunststoff hergestellt ist.
12. Schienenanordnung, umfassend eine Montageschiene (2), die zum Einbetonieren in ein
Betonbauteil vorgesehen ist, mindestens einen Bewehrungsstab (5, 5') des Betonbauteiles
sowie ein Befestigungselement (1) zur Befestigung der Montageschiene (2) an dem mindestens
einen Bewehrungsstab (5, 5'), wobei das Befestigungselement (1) eine Aufnahme (3)
für die Montageschiene (2) aufweist, und wobei Mittel (4) zur formschlüssigen Verbindung
des Befestigungselementes (1) an mindestens einem Bewehrungsstab (5, 5') vorgesehen
sind.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 86(2) EPÜ.
1. Befestigungselement (1) für eine Montageschiene (2), die zum Einbetonieren in ein
mit Bewehrungsstäben (5, 5') ausgestattetes Betonbauteil vorgesehen ist, wobei das
Befestigungselement (1) eine Aufnahme (3) für die Montageschiene (2) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Ausnehmungen (33, 33') im Befestigungselement (1) zum formschlüssigen
Aufstecken auf zwei mindestens annähernd parallel zueinander verlaufende Bewehrungsstäbe
(5, 5') vorgesehen sind, wobei die Vielzahl der Ausnehmungen (33, 33') entlang V-förmig
zueinander verlaufender Kanten (9, 9') des Befestigungselementes (1) angeordnet sind.
2. Befestigungselement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (33, 33') als Clipsverbindung zum Aufclipsen auf den Bewehrungsstab
(5, 5') ausgebildet sind.
3. Befestigungselement nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Clipsverbindung als gerundete Tasche (6) mit einer offenen Seite (7) ausgebildet
ist, wobei eine Breite (b) der offenen Seite (7) geringer als ein Durchmesser (d)
der gerundeten Tasche (6) ist.
4. Befestigungselement nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die gerundete Tasche (6) eine umlaufende Ausbruchkante (31) mit einem größeren Durchmesser
(D) aufweist.
5. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vielzahl von Ausnehmungen (33, 33') bzw. Taschen (6) symmetrisch zu einer Mittellinie
(8) des Befestigungselementes (1) angeordnet ist.
6. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß eine die Mittel (4) zur Verbindung tragende Grundplatte (10) des Befestigungselementes
(1) mit Durchlaßöffnungen (11) versehen ist.
7. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (3) eine Anlagefläche (12) für die Montageschiene (2) aufweist, die
vorzugsweise Teil einer Aufnahmewanne (13) für die Montageschiene (2) ist.
8. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Aufnahme (3) eine Schnappbefestigung (14) für die Montageschiene (2)
vorgesehen ist, die insbesondere als Schnappdorn (15) zum Einführen in eine Befestigungsbohrung
(16) der Montageschiene (2) ausgebildet ist.
9. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement (1) auf seiner bezogen auf den eingebauten Zustand außenliegenden
Seite (17) einen Markierungsdorn (18) aufweist.
10. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement (1) aus Kunststoff hergestellt ist.
11. Schienenanordnung, umfassend eine Montageschiene (2), die zum Einbetonieren in ein
Betonbauteil vorgesehen ist, zwei mindestens annähernd parallel zueinander verlaufende
Bewehrungsstäbe (5, 5') des Betonbauteiles sowie ein Befestigungselement (1) zur Befestigung
der Montageschiene (2) an den Bewehrungsstäben (5, 5'), wobei das Befestigungselement
(1) eine Aufnahme (3) für die Montageschiene (2) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Ausnehmungen (33, 33') im Befestigungselement (1) zum formschlüssigen
Aufstecken auf die zwei mindestens annähernd parallel zu einander verlaufenden Bewehrungsstäbe
(5, 5') vorgesehen sind, wobei die Vielzahl der Ausnehmungen (33, 33') entlang V-förmig
zu einander verlaufender Kanten (9, 9') des Befestigungselementes (1) angeordnet sind.