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(11) |
EP 1 688 558 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.07.2012 Patentblatt 2012/29 |
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Anmeldetag: 13.01.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung zum Verkleiden einer Treppenstufe
Device for covering a stair tread
Dispositif de revêtement d'une marche d'escalier
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
15.01.2005 DE 202005000693 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.08.2006 Patentblatt 2006/32 |
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Patentinhaber: Herm. Friedr. Künne GmbH & Co. |
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58513 Lüdenscheid (DE) |
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Erfinder: |
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- Sondermann, Frank
57489 Drolshagen (DE)
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Vertreter: Witzany, Manfred |
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Patentanwalt
Falkenstrasse 4 85049 Ingolstadt 85049 Ingolstadt (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 773 335 EP-A1- 0 268 889 WO-A-97/47834 DE-U1- 29 810 480
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EP-A- 1 681 402 EP-A1- 0 654 569 DE-U1- 20 305 142 US-A- 4 001 991
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verkleiden einer Treppenstufe gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Aus der
EP 0 773 335 A1 ist ein Treppenkantenprofil bekannt, das insbesondere zur Renovierung von Treppenstufen
gedacht ist. Dieses Treppenkantenprofil besteht aus einem Basisprofil, welches an
der Trittstufe festgelegt ist und einem damit verschraubten Abdeckprofil. Beide Profile
sind mittels einer Schraubverbindung höhenverstellbar aneinander gehalten. Das Abdeckprofil
weist dabei nach unten sowie zur Seite gerichtete Schenkel auf, welche Treppenbelagselemente
übergreifen. Dieses bekannte Treppenkantenprofil hat sich in der Praxis gut bewährt
und bildet den Ausgangspunkt der Erfindung.
[0003] Die
EP-A-1 681 402 wurde erst nach dem Prioritätstag veröffentlicht und zählt daher nicht zum Stand
der Technik. Aus dieser Druckschrift ist ein Treppenkantenprofil bekannt, welches
auf eine Setzstufe aufclipbar ist. Die Setzstufe weist dabei eine hinterschnittene
Nut auf, in die Bodenbelagselemente einklickbar sind.
[0004] Aus der
US-A-4 001 991 ist ein gattungsgemäßes Treppenkantenprofil bekannt. Dieses weist einen horizontalen
Schenkel auf, der mit einer Treppe verschraubbar ist. An diesem horizontalen Schenkel
sind mehrere nach oben gerichtete Federn gehalten, die in unterseitigen Nuten einer
Treppenstufe eingreifen. Dieses Treppenkantenprofil bildet den Ausgangspunkt der vorliegenden
Erfindung.
[0005] Aus der
DE 298 10 480 U1 ist eine Verblendungsvorrichtung für eine Treppenstufe bekannt. Diese weist einen
horizontalen Schenkel auf, an den sich ein Abdeckschenkel anschließt. Vom horizontalen
Schenkel aus erstreckt sich ein vertikaler Trennsteg, an dem ein Dachstreifen gehalten
ist. Zwischen dem Dachstreifen, dem Trennsteg und dem Basisschenkel ergibt sich eine
nicht hinterschnittene Nut, in die ein Bodenbelagselement zur Bildung der Trittstufe
eingreift.
[0006] Aus der
DE 203 05 142 U1 ist eine Verkleidung für Treppenstufen bekannt. Diese besteht aus einem Profil, welches
einen Abdeckschenkel aufweist. Dieses Profil besitzt außerdem eine nicht hinterschnittene
Nut, in die eine Feder eines Bodenbelagselements eingreift.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, die sich durch eine vereinfachte Montage auszeichnet.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0009] Die Vorrichtung gemäß Anspruch. 1 dient zum Verkleiden einer Treppenstufe. Die Vorrichtung
weist dabei eine erste, an der Außenkante der Treppenstufe festlegbare Profilschiene
und eine zweite, an der Innenkante der Treppenstufe festlegbare Profilschiene auf.
Vorzugsweise ist eine entsprechende Profilschiene an allen Kanten der Treppe vorgesehen.
Zur Erzielung einer einfachen und damit kostengünstigen Montage der Treppenstufenverkleidung
weisen die erste und zweite Profilschiene mindestens ein Verbindungsteil auf, welches
eine hinterschnittene Nut oder Feder aufweist. In diese Nut oder Feder ist ein Belagselement
einklickbar gehalten. Dabei wird das Belagselement relativ zum Verbindungsteil im
Winkel angestellt und anschließend das Belagselement in das Verbindungsteil eingedrückt.
Dabei sind nur Relativbewegungen beider Teile relevant, so daß auch ein Verkippen
des Verbindungsteils bzw. der ersten und zweiten Profilschiene denkbar ist. Als Belagselement
kommt insbesondere Laminat oder Parkett in Frage. Das Belagselement ist durch die
Klickverbindung fest an der Profilschiene gehalten und trotzdem leicht zu montieren
bzw. zu demontieren. Als weiterer Vorteil ergibt sich ein einfacher und damit kostengünstiger
Aufbau der ersten und zweiten Profilschiene, da diese nur noch aus einem einzigen
Teil ggf. einstückig gefertigt sein kann.
[0010] Um zu verhindern, daß die erste und/oder zweite Profilschiene eine Stolperfalle bildet,
ist es gemäß Anspruch 2 günstig, wenn diese außenseitig fluchtend zum Belagselement
ausgebildet ist. Eine derartige Ausbildung wäre bei Treppenkantenprofilen nach dem
Stand der Technik mit die Belagselemente übergreifenden Abdeckschenkeln unmöglich
realisierbar. Erst durch die Anwendung der Klickverbindung kann dieser zusätzliche
Vorteil genutzt werden.
[0011] Zur einfachen Montage der zweiten Profilschiene an der Treppenstufe ist es gemäß
Anspruch 3 vorteilhaft, wenn die zweite Profilschiene mindestens einen Halteschenkel
aufweist, der ein Haltemittel zur Festlegung an der Treppenstufe trägt. Dieser Halteschenkel
stellt dabei die Verbindung mit der Treppenstufe sicher. Die Belagselemente selbst
werden dagegen im wesentlichen durch die zweite Profilschiene gehalten.
[0012] Vorzugsweise werden die Haltemittel gemäß Anspruch 4 von einer Schraube gebildet.
Diese Schraube ist dabei von einer Leiste oder dem Belagselement verdeckt, um sie
dem Blick zu entziehen. Bei der Anordnung der Schraube unter dem Belagselement sind
keinerlei weitere Maßnahmen zum Abdecken der Schraube erforderlich.
[0013] Gemäß Anspruch 5 ist es vorteilhaft, wenn die Leiste rutschhemmend ausgebildet ist.
Die Leiste bildet dabei zusätzlich die Funktion der Erhöhung der Trittsicherheit.
Vorzugsweise besteht die Leiste aus einem elastisch verformbaren Material wie Gummi
oder Silikonkautschuk. Außerdem ist daran gedacht, die Leiste mit parallel zur Längserstreckung
des Kantenschutzes verlaufenden Rillen auszustatten.
[0014] Während ein Ende der Belagselemente jeweils in der Profilschiene festgelegt ist,
ist das gegenüberliegende Ende frei. Eine Klickverbindung am gegenüberliegenden Ende
ist nicht sinnvoll realisierbar, da dann die Breite der Belagselemente sehr präzise
an die jeweilige Geometrie der Treppe angepaßt werden müßte. Dies ist in der Praxis
jedoch nicht möglich. Zur Fixierung der Gegenenden der Belagselemente ist es daher
gemäß Anspruch 6 günstig, wenn die Profilschiene einen Abdeckschenkel aufweist, der
mit dem Halteschenkel einen Winkel bildet und der das Belagselement gegen die Treppenstufe
drückt. Auf diese Weise ist eine beidseitige, ausreichende Fixierung der Belagselemente
realisiert.
[0015] Zum Ausgleich von Maßtoleranzen ist es gemäß Anspruch 7 günstig, wenn der Abdeckschenkel
federnd ausgebildet ist. Außerdem erleichtert dies die Montage der Profilschiene,
da deren Montage nicht mehr so genau erfolgen muß.
[0016] Bei der Renovierung von Treppenstufen kommt es auch vor, daß Treppenstufen im Bereich
der Trittstufe überstehend ausgebildet sind. In diesem Fall wird die Verkleidung der
Setzstufe bevorzugt im spitzen Winkel zur Vertikalen ausgerichtet. Um auch bei dieser
Montagelage eine sichere Klickverbindung zur Profilschiene zu erzielen, ist es gemäß
Anspruch 8 vorteilhaft, wenn zwischen dem Halteschenkel und dem Verbindungsteil ein
Federelement vorgesehen ist. Dieses Federelement dient im wesentlichen zur Winkelanpassung
des Verbindungsteils und damit des darin eingeklickten Belagselements.
[0017] Zur weiteren Erhöhung der Verbindungssicherheit ist es gemäß Anspruch 9 günstig,
wenn das Verbindungsteil derart angeordnet ist, daß das Belagselement im spitzen Winkel
zur Setzstufe verläuft. Insbesondere bei Anwendung des oben genannten Federelements
kann auf diese Weise trotzdem eine vertikale Montage der Setzstufe erfolgen, ohne
daß hierbei Probleme mit der Klickverbindung entstehen.
[0018] Der Neuerungsgegenstand wird beispielhaft anhand der Zeichnung erläutert, ohne den
Schutzumfang zu beschränken.
[0019] Es zeigt:
- Figur 1
- eine geschnittene Darstellung einer ersten Ausführungsform einer Vorrichtung zum Verkleiden
einer Treppenstufe und
- Figur 2
- eine zweite Ausführungsform der Vorrichtung gemäß Figur 1.
[0020] Eine Vorrichtung 1 gemäß Figur 1 dient zum Verkleiden einer Treppenstufe 2. Die Treppenstufe
2 besteht aus einer im wesentlichen horizontalen Trittstufe 3 sowie einer im wesentlichen
vertikalen Setzstufe 4. Insbesondere nach langem Gebrauch der Treppe weisen die Trittstufen
3 unansehnliche Abnutzungserscheinungen auf, die eine Renovierung erforderlich machen.
Dabei wird im allgemeinen die Treppenstufe 2 mit einem neuen Belag belegt, um die
Renovierungskosten in vertretbaren Grenzen zu halten. Außerdem wird auf diese Weise
der wertvolle Kern der Treppe erhalten.
[0021] Die Vorrichtung 1 besteht aus einer Profilschiene 5 für die Außenkante 6 der Treppenstufe
2 sowie einer Profilschiene 7 für die Innenkante 8 der Treppenstufe 2. An den Profilschienen
5, 7 sind jeweils Belagselemente 9 gehalten, die die Treppenstufe 2 mit der gewünschten
neuen Oberfläche verkleiden.
[0022] Die Profilschiene 5 für die Außenkante 6 besteht im wesentlichen aus einem horizontalen
Halteschenkel 10, an dem abgewinkelt ein im wesentlichen vertikaler Abdeckschenkel
11 angeformt ist. Der Halteschenkel 10 weist Senkbohrungen auf, die von Haltemitteln
12 in Form von Schrauben 12 durchdrungen sind. Diese Schrauben 12 legen den Kantenschutz
5 an der Trittstufe 3 der Treppenstufe 2 fest.
[0023] Im Bereich der Schraube 12 weist die Profilschiene 7 oberseitig eine schwalbenschwanzförmige
Nut 13 auf, in der eine Leiste 14 eingeklemmt ist. Diese Leiste 14 deckt die Schraube
12 ab und dient mit ihren längs zur Profilschiene 5 verlaufenden Nuten 15 gleichzeitig
zur Rutschhemmung. Auf diese Weise wird die Trittsicherheit der Treppenstufe 2 erhöht.
[0024] An einem dem Abdeckschenkel 11 gegenüberliegenden Ende 16 weist der Halteschenkel
10 ein Verbindungsteil 17 auf. In diesem Verbindungsteil (17) ist eine Nut 18 eingeformt,
welche asymmetrisch ausgebildet ist. Diese Nut 18 dient zur Aufnahme einer Feder 19
des Belagselements 9. Dabei sind Nut 18 und Feder 19 nicht passend zueinander ausgebildet.
Zwischen beiden verbleiben Freiräume, die ein einfaches Einklicken des Belagselements
9 in das Verbindungsteil 17 ermöglichen. Alternativ könnten die Nut 18 und Feder 19
auch passend zueinander ausgebildet sein. Das Verbindungsteil 17 ist oberseitig fluchtend
mit dem Belagselement 9 ausgebildet.
[0025] Die Profilschiene 7 für die Innenkante 8 der Treppenstufe 2 besitzt einen ähnlichen
Aufbau wie die Profilschiene 5 für die Außenkante 6, so daß im folgenden nur auf die
Unterschiede zwischen beiden eingegangen wird.
[0026] Der Halteschenkel 10. wird mit der Schraube 12 direkt mit der Setzstufe 4 verschraubt.
Zur Abdeckung der Schraube 12 ist jedoch keine Leiste vorgesehen. Die Abdeckung erfolgt
vielmehr direkt durch das Belagselement 9. Der Abdeckschenkel 11 ist in etwa um 90°
zur Trittstufe hin umgebogen; wobei die Biegung nicht winkelartig, sondern mit in
etwa konstanter Krümmung erfolgt. Zur Erzielung einer federnden Wirkung des Abdeckschenkels
10 ist im Übergangsbereich zum Verbindungsteil 17 eine Ausnehmung 20 vorgesehen.
[0027] Die Montage der oben beschriebenen Vorrichtung erfolgt zweckmäßig von unten nach
oben, wobei zunächst die unterste Profilschiene 7 für die Innenkante 8 an der untersten
Setzstufe 4 festgeschraubt wird. Anschließend wird das Belagselement 9 zur Abdeckung
der Setzstufe 4 in das Verbindungsteil 17 eingeklickt. Dabei wird das Belagselement
9 zunächst im spitzen Winkel zum Verbindungsteil 17 angestellt und in dessen Nut 18
eingedrückt. Anschließend wird das Belagselement 9 in die in Figur 1 dargestellte
Stellung verschwenkt, wodurch sich die Feder 19 des Belagselements 9 in der Nut 18
des Verbindungsteils 17 verhakt. Dies gewährleistet einen exakten Sitz des Belagselements
9 am Verbindungsteil 17.
[0028] Nach der Montage des Belagselements 9 für die Setzstufe 4 wird die anschließende
Profilschiene 5 für die Außenkante 6 montiert. Hierzu wird zunächst die Profilschiene
5 auf die Trittstufe 3 ohne Leiste 14 aufgelegt und mit der Trittstufe 3 verschraubt.
Dabei wird der Kantenschutz 5 leicht in horizontale Richtung gedrückt, damit der Abdeckschenkel
11 gegen das bereits montierte Belagselement 9 für die Setzstufe 4 drückt. Auf diese
Weise ist ein exakter Sitz des Belagselements 9 gewährleistet.
[0029] Anschließend wird das Belagselement 9 zur Abdeckung der Trittstufe 3 in gleicher
Weise wie vorbeschrieben in die Nut 18 des Verbindungsteils 17 eingeklickt. Nun kann
bereits die Leiste 14 in die schwalbenschwanzförmige Nut 13 eingedrückt werden, um
die Schrauben 12 zu verdecken. Das Belagselement 9 zur Abdeckung der Trittstufe 3
wird durch die Montage der nächsten Profilschiene 7 für die folgende Innenkante 8
fixiert, in dem der Abdeckschenkel 11 gegen das Belagselement 9 drückt. Dabei wird
der Federeffekt des Abdeckschenkels 11 ausgenutzt, der durch die Ausnehmung 20 entsteht.
[0030] Die Figur 2 zeigt eine alternative Ausführungsform der Vorrichtung 1 gemäß Figur
1, wobei gleiche Bezugszeichen gleiche Teile benennen. Im folgenden wird lediglich
auf die Unterschiede zur Ausführungsform gemäß Figur 1 eingegangen.
[0031] Die Treppenstufe 2 weist im Bereich der Außenkante 6 einen Vorsprung 21 auf, der
eine vertikale Montage des Belagselements 9 zur Verkleidung der Setzstufe 4 erheblich
erschwert. Aus diesem Grund ist das Verbindungsteil 17 der Profilschiene 7 der Innenkante
8 gegenüber der Ausführungsform gemäß Figur 1 geneigt. Damit kann das Belagselement
9 im gewünschten Winkel in das Verbindungsteil 11 eingeklickt werden.
[0032] Um die Profilschiene 7 an unterschiedliche Treppenstufen 2 mit jeweils unterschiedlichen
Vorsprüngen 21 anpassen zu können, ist das Verbindungsteil 17 der Profilschiene 7
über ein Federelement 22 mit dem Halteschenkel 10 verbunden. Dieses Federelement 22
wird im wesentlichen von Ausnehmungen 23 gebildet, die eine Sollbiegestelle der Profilschiene
7 bilden. In der spannungsfreien Lage des Federelements 22 ist die Nut 18 um einen
spitzen Winkel 24 zur Vertikalen 25 geneigt. Dies stellt sicher, daß die Verbindung
des Belagselements 9 mit dem Verbindungsteil 17 auch bei relativ großen Vorsprüngen
21 der Treppenstufe 2 sicher ist.
[0033] Ist der Vorsprung 21 dagegen geringer, so daß das Belagselement 9 steiler als in
Figur 2 dargestellt montiert werden soll, so wird das Verbindungsteil 17 unter Zuhilfenahme
der Hebelwirkung des Belagselements 9 gegen den Uhrzeigersinn verschwenkt, so daß
das Belagselement 9 wiederum an der Setzstufe 4 anliegt. Die Verschwenkung des Verbindungsteils
17 erfolgt dabei erst bei der Montage der Profilschiene 5 der Außenkante 6 durch die
Anlage des Abdeckschenkels 11 am Belagselement 9.
[0034] Die Form der Nuten 18 der Verbindungsteile 17 ist passend zur Form der Federn 19
der Belagselemente 9 ausgebildet. Dies stellt einen besonders festen Sitz der Belagselemente
9 in den Profilschienen 5, 7 sicher.
[0035] Zur Vermeidung der Leiste 14 ist der Halteschenkel 10 der Profilschiene 5 derart
dünn ausgebildet, daß er unter dem Belagselement 9 zu liegen kommt. Damit deckt das
Belagselement 9 das Haltemittel 12 ab. Dies ergibt einen besonders einfachen Aufbau
der Vorrichtung 1.
Bezugszeichenliste
[0036]
- 1
- Vorrichtung
- 2
- Treppenstufe
- 3
- Trittstufe
- 4
- Setzstufe
- 5
- Profilschiene
- 6
- Außenkante
- 7
- Profilschiene
- 8
- Innenkante
- 9
- Belagselement
- 10
- Halteschenkel
- 11
- Abdeckschenkel
- 12
- Haltemittel
- 13
- Nut
- 14
- Leiste
- 15
- Nut
- 16
- Ende
- 17
- Verbindungsteil
- 18
- Nut
- 19
- Feder
- 20
- Ausnehmung
- 21
- Vorsprung
- 22
- Federelement
- 23
- Ausnehmung
- 24
- Winkel
- 25
- Vertikale
1. Vorrichtung zum Verkleiden einer Treppenstufe (2), wobei die Vorrichtung (1) eine
erste an der Treppenstufe (2) festlegbare, Profilschiene (5) für eine Außenkante (6)
der Treppenstufe (2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Profilschiene (5) mindestens ein Verbindungsteil (17) mit einer hinterschnittenen
Nut (18) oder Feder aufweist, in die ein erstes Belagselement (9) durch Anstellen
des ersten Belagselements (9) und des Verbindungsteils (17) der ersten Profilschiene
(5) im Winkel relativ zueinander und Eindrücken in die Nut (18) oder Feder einklickbar
gehalten ist, wobei die Vorrichtung (1) eine zweite, an der Treppenstufe (2) festlegbare
Profilschiene (7) für eine Innenkante (8) der Treppenstufe (2) aufweist , wobei die
zweite Profilschiene (7) mindestens ein Verbindungsteil (17) mit einer hinterschnittenen
Nut (18) oder Feder aufweist, in die ein zweites Belagselement (9) durch Anstellen
des zweiten Belagselements (9) und des Verbindungsteils (17) der zweiten Profilschiene
(7) im Winkel relativ zueinander und Eindrücken in die Nut (18) oder Feder einklickbar
gehalten ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und/oder zweite Profilschiene (5, 7) außenseitig fluchtend zum Belagselement
(9) ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Profilschiene (7) mindestens einen Halteschenkel (10) aufweist, der ein
Haltemittel (12) zur Festlegung an der Treppenstufe (2) trägt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Haltemittel (12) von einer Schraube (12) gebildet ist, die von einer Leiste (14)
oder dem Belagselement (9) verdeckt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (14) rutschhemmend ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdeckschenkel (11) mit dem Halteschenkel (10) einen Winkel bildet und der das
Belagselement (9) gegen die Treppenstufe (2) drückt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdeckschenkel (11) federnd ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Winkelanpassung des Verbindungsteils (17) zwischen diesem und dem Halteschenkel
(10) mindestens ein Federelement (22) vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil (17) derart angeordnet ist, daß das Belagselement (9) im spitzen
Winkel (24) zur Setzstufe (4) der Treppenstufe (2) verläuft.
1. Arrangement for cladding a stair (2), the arrangement (1) comprising a first profiled
rail (5) for an outer edge (6) of the stair (2), which profiled rail (5) can be fixed
to the stair (2), characterized in that the first profiled rail (5) comprises at least one connecting part (17) with an undercut
groove (18) or tongue into which a first cladding element (9) can be securely clicked
by positioning the first cladding element (9) and the connecting part (17) of the
first profiled rail (5) at an angle relative to one another and pressing into the
groove (18) or tongue, the arrangement (1) comprising a second profiled rail (7) for
a inner edge (8) of the stair (2), which profiled rail (7) can be fixed to the stair
(2), the second profiled rail (7) comprising at least one connecting part (17) with
an undercut groove (18) or tongue into which a second cladding element (9) can be
securely clicked by positioning the second cladding element (9) and the connecting
part (17) of the second profiled rail (17) at an angle relative to one another and
pressing into the groove (18) or tongue.
2. Arrangement according to Claim 1, characterized in that the first and/or second profiled rail (5, 7) is designed to have its outer side flush
with the cladding element (9).
3. Arrangement according to Claim 1 or 2, characterized in that the second profiled rail (7) comprises at least one retaining leg (10) which bears
a retaining means (12) for fixing to the stair (2).
4. Arrangement according to Claim 3, characterized in that the retaining means (12) is formed by a screw (12) which is concealed by a strip
(14) or the cladding element (9).
5. Arrangement according to Claim 4, characterized in that the strip (14) is of anti-slip design.
6. Arrangement according to Claim 3, characterized in that the covering leg (11) forms an angle with the retaining leg (10) and presses the
cladding element (9) against the stair (2).
7. Arrangement according to Claim 6, characterized in that the covering leg (11) is designed to be springy.
8. Arrangement according to at least one of Claims 3 to 7, characterized in that at least one spring element (22) is provided between the connecting part (17) and
the retaining leg (10) in order to adapt the angle of the connecting part.
9. Arrangement according to at least one of Claims 1 to 8, characterized in that the connecting part (17) is arranged in such a way that the cladding element (9)
extends at an acute angle (24) to the riser (4) of the stair (2).
1. Dispositif de revêtement d'une marche d'escalier (2), dans lequel le dispositif (1)
présente un premier rail profilé (5) pouvant être fixé sur la marche d'escalier (2),
pour un bord extérieur (6) de la marche d'escalier (2), caractérisé en ce que le premier rail profilé (5) présente au moins une pièce de raccordement (17) avec
une rainure en contre-dépouille (18) ou un ressort, dans laquelle ou lequel un premier
élément de garniture (9) est maintenu de manière encliquetable par rapprochement du
premier élément de garniture (9) et de la pièce de raccordement (17) du premier rail
profilé (5) l'un de l'autre suivant un certain angle et par enfoncement dans la rainure
(18) ou le ressort, le dispositif (1) présentant un deuxième rail profilé (7) pouvant
être fixé sur la marche d'escalier (2), pour un bord intérieur (8) de la marche d'escalier
(2), le deuxième rail profilé (7) présentant au moins une pièce de raccordement (17)
avec une rainure en contre-dépouille (18) ou un ressort, dans laquelle ou lequel un
deuxième élément de garniture (9) est maintenu de manière encliquetable par rapprochement
du deuxième élément de garniture (9) et de la pièce de raccordement (17) du deuxième
rail profilé (7) l'un de l'autre suivant un certain angle et par enfoncement dans
la rainure (18) ou le ressort.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier et/ou le deuxième rail profilé (5, 7) sont réalisés du côté extérieur
en affleurement avec l'élément de garniture (9).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le deuxième rail profilé (7) présente au moins une branche de retenue (10) qui porte
un moyen de retenue (12) pour la fixation à la marche d'escalier (2).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que le moyen de retenue (12) est formé par une vis (12) qui est recouverte par une baguette
(14) ou par l'élément de garniture (9).
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que la baguette (14) est réalisée de manière antidérapante.
6. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que la branche de recouvrement (11) forme un angle avec la branche de retenue (10) et
presse l'élément de garniture (9) contre la marche d'escalier (2).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que la branche de recouvrement (11) est réalisée de manière élastique.
8. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications 3 à 7, caractérisé en ce que pour l'adaptation angulaire de la pièce de raccordement (17), on prévoit entre celle-ci
et la branche de retenue (10) au moins un élément de ressort (22).
9. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la pièce de raccordement (17) est disposée de telle sorte que l'élément de garniture
(9) s'étende suivant un angle aigu (24) par rapport à la contremarche (4) de la marche
d'escalier (2).


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