[0001] Die Erfindung betrifft ein Überspannungsschutzgerät für Antennenanlagen, mit einem
Gehäuse und mit in dem Gehäuse angeordneten Überspannungsschutzelementen.
[0002] Antennenanlagen gelten im allgemeinen als besonders überspannungsgefährdet, da die
meist sehr langen Antennenleitungen sowie die Antennen selbst (sowohl terrestrische
Antennen als auch Satellitenantennen) atmosphärischen Entladungen direkt ausgesetzt
sind. Aus diesem Grund werden Leitungen mit koaxialem Aufbau verwendet, die EMV-technisch
günstigere Eigenschaften besitzen. Dennoch ist dadurch die Gefahr einer Überspannungseinkopplung
in Antennenleitungen und die Weiterleitung von Überspannungen bis in die empfindlichen
Schnittstellen der Empfangsanlagen nicht gebannt.
[0003] Die Sicherheit der Empfangsgeräte kann jedoch mit geeigneten Überspannungsschutzgeräten
soweit erhöht werden, daß eine Beschädigung, aufgrund von Überspannungen kaum noch
zu erwarten ist. Hierzu werden Überspannungsschutzgeräte in die koaxiale Leitung der
Antenne eingesetzt, wodurch die nachfolgenden elektronischen Geräte - Fernseher, Receiver
oder Multischalter - vor Überspannungen weitgehend geschützt sind. Da die Überspannungsschutzgeräte
zwischen das Ende der Antennenleitung und den Eingang eines elektronischen Geräts
geschaltet werden, werden Überspannungsschutzgeräte in der Regel auch als Überspannungsschutz-Adapter
oder Überspannungsschutz-Zwischenstecker bezeichnet.
[0004] Die bekannten Überspannungsschutz-Adapter weisen je nach Anwendungsfall unterschiedliche
Überspannungsschutzelemente und einen entsprechend ausgebildeten Eingang und Ausgang
auf. Insbesondere der Ausgang ist dabei in der Regel als Stecker- oder Buchsenanschluß
ausgebildet, so daß der Überspannungsschutz-Adapter einfach auf den entsprechenden
Eingang des zu schützenden elektronischen Geräts aufgesteckt oder aufgeschraubt werden
kann. Derartige Überspannungsschutzadapter sind beispielsweise aus der DE 42 22 378
C2 oder der DE 102 12 365 Cl bekannt.
[0005] Als Empfangsantennen werden seit einigen Jahren neben terrestrischen Antennen zunehmen
Satellitenantennen verwendet, Die von den Satelliten abgestrahlten Signale werden
mittels der Satellitenantenne empfangen und auf den Eingang eines im Brennpunkt der
Satellitenantenne angeordneten Konverters (LNB) geführt. Der Konverter verstärkt und
konvertiert die Satellitensignale aus einem Bereich hoher Frequenz (ca. 10 bis 13
GHz) in sogenannte Satelliten-Zwischenfrequenz-Signale (Sat-ZF-Signale) in einem niedrigeren
Zwischenfrequenzbereich von 950 bis 2.150 MHz. Zur besseren Ausnutzung des zur Verfügung
stehenden Frequenzbereichs werden von den Satelliten Abstrahlungen auf verschiedenen
Ebenen durchgeführt. Gängig ist hier die Abstrahlung auf einer horizontalen und einer
vertikalen Ebene sowie die Aufteilung in ein unteres Frequenzband von 10,7 bis 11,7
GHz und ein oberes Frequenzband von 11,7 bis 12,75 GHz. Sollen mehrere Teilnehmer,
d. h. mehrere Receiver an eine Satellitenantenne angeschlossen werden, so ist ein
spezieller Konverter zum gleichzeitigen Empfang mehrerer Empfangsebenen notwendig.
Hierzu werden sogenannte Universal-Quatro-LNBs die vier Ausgänge aufweisen, an denen
die jeweiligen Polarisations-ebenen (horizontal bzw. vertikal) des unteren und des
oberen Frequenzbereichs fest oder wählbar anstehen verwendet.
[0006] Damit die einzelnen Teilnehmer unabhängig von einander die verschiedenen Ausgänge
des Konverters ansteuern bzw. die verschiedenen Empfangsebenen auswählen können, werden
sogenannte Multischalter, die auch als Multiswitch oder Abzweigeinrichtung bezeichnet
werden, zwischen den Konverter und die einzelnen Teilnehmer geschaltet. Jeder Teilnehmer
kann dann durch Umschalten zwischen einem der vorstehend genannten vier Empfangsebenen
auswählen. Die Umschaltung erfolgt dabei dadurch, daß vom Teilnehmer (Receiver) eine
Schaltspannung, eine Schaltfrequenz oder ein serieller Steuercode auf den Multischalter
gegeben wird. Eine in dem Multischalter ausgebildete Umschaltmatrix verbindet dabei
den jeweiligen Teilnehmer entsprechend dem anstehenden Steuerungssignal mit dem entsprechenden
Eingang des Multischalters.
[0007] Bei Antennenanlagen, bei denen an die elektronischen Geräte, insbesondere an die
Receiver oder die Multischalter, mehrere Antennenleitungen angeschlossen werden, ist
die Verwendung der bekannten Überspannungsschutzgeräte relativ aufwendig und kostenintensiv,
da zwischen jedem Eingang des elektronischen Geräts und der entsprechenden Antennenleitung
ein Überspannungsschutz-Adapter zwischengeschaltet werden muß.
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein eingangs beschriebenes
Überspannungsschutzgerät zur Verfugung zu stellen, mit dem auf einfache und möglichst
günstige Art und Weise elektronische Geräte, insbesondere Receiver oder Multischalter,
die mehrere Eingänge aufweisen, vor Überspannungen geschützt werden können.
[0009] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Überspannungsschutzgerät
für Antennenanlagen vorgesehen wird, mit einem Gehäuse, mit mehreren in dem Gehäuse
angeordneten Überspannungsschutzelementen und mit mehreren, der Anzahl der Überspannungsschutzelemente
entsprechenden Eingängen und Ausgängen, wobei jeweils ein Überspannungsschutzelement
zwischen einem Eingang und einem Ausgang angeordnet ist, so daß ein an die Ausgänge
angeschlossenes elektronisches Gerät vor Überspannungen geschützt ist. Erfindungsgemäß
ist somit nur noch ein einziges Überspannungsschutzgerät erforderlich, durch welches
gleichzeitig alle Eingänge des nachfolgenden elektronischen Geräts und somit das elektronische
Gerät insgesamt vor Überspannungen geschützt wird. Hierdurch können der Montageaufwand
und die Kosten reduziert werden.
[0010] Gemäß einer ersten vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Überspannungsschutzgeräts
sind alle Überspannungsschutzelemente niederimpendant mit einem gemeinsamen Massepotentialanschluß
verbunden. Normalerweise ist es erforderlich, daß bei jedem einzelnen Überspannungsschutz-Adapter
ein Potentialausgleich vom Adaptergehäuse zum Gehäuse des zu schützenden Geräts hergestellt
wird. Hierzu ist in der Regel am Adaptergehäuse eine Schraubklemme vorgesehen. Weist
das zu schützende elektronische Gerät mehrere Eingänge auf, so daß auf jeden Eingang
ein separater Überspannungsschutz-Adapter aufgesteckt werden muß, so ist es bisher
erforderlich, für jeden Überspannungsschutz-Adapter separat den Potentialausgleich
herzustellen. Dadurch, daß bei dem erfindungsgemäßen Überspannungsschutzgerät nur
noch ein gemeinsamer Massepotentialanschluß für alle Überspannungsschutzelemente vorgesehen
ist, ist eine deutliche Reduzierung des Installationsaufwandes erreichbar.
[0011] Die Anordnung der einzelnen Überspannungsschutzelemente innerhalb des Gehäuses und
die Realisierung des gemeinsamen Massepotentials kann grundsätzlich auf verschiedene
Art und Weise erfolgen. Beispielsweise ist es möglich, daß die einzelnen Überspannungsschutzelemente
jeweils auf einer separaten Leiterplatte angeordnet sind, die einzeln in entsprechenden
Halterungen im Gehäuse eingesteckt sind. Vorteilhafterweise sind jedoch aller Überspannungsschutzelemente
auf einer gemeinsamen Leiterplatte angeordnet und über eine gemeinsame Leiterbahn
mit dem Massepotentialanschluß verbunden. Hierdurch ist nicht nur die Montage der
Leiterplatte in dem Gehäuse besonders einfach, sondern insbesondere die niederimpendante
Verbindung der einzelnen Überspannungsschutzelemente mit dem gemeinsamen Massepotential
sehr einfach und zuverlässig realisierbar.
[0012] Für die einzelnen Überspannungsschutzelemente werden je nach Anwendungsfall die für
sich bekannten Bauteile wie Gasentladungsableiter, Halbleiterbauelemente, insbesondere
Varistoren und Dioden, sowie Hochfrequenz-Elemente, beispielsweise Lambda/Vierableiter,
verwendet.
[0013] Das erfindungsgemäße Überspannungsschutzgerät ist besonders vorteilhaft bei Satelliten-Antennenanlagen
in größeren Wohneinheiten einsetzbar, die mindestens einen Multischalter mit mindestens
vier Eingängen und vier oder mehreren Ausgängen aufweisen. Derartige, von verschiedenen
Herstellern erhältliche, Multischalter weisen neben den vier Eingängen für die vier
Antennenleitungen zu einem Quattro LNB oder zu zwei Dual-LNBs zumeist zusätzlich einen
Eingang für eine terrestrische Antenne auf Ein zum Schutz eines derartigen Multischalters
vorgesehenes Überspannungsschutzgerät weist dann ebenfalls fünf Eingänge und fünf
Ausgänge auf. Dabei ist dann vorteilhafterweise vorgesehen, daß die Abstände der einzelnen
Ausgänge des Überspannungsschutzgeräts zueinander so gewählt sind, daß sie den Abständen
der einzelnen Eingänge des Multischalters entsprechen, so daß die einzelnen Ausgänge
des Überspannungsschutzgeräts mit den einzelnen Eingängen des Multischalters über
entsprechende Doppelstecker, insbesondere sogenannte F-Doppelstecker, verbunden werden
können. Das zwischen den einzelnen Ausgängen des Überspannungsschutzgeräts gewählte
sogenannte Teilungsmaß entspricht somit dem Teilungsmaß der Eingänge des Multischalters.
Dadurch kann das Überspannungsschutzgerät einfach mit dem Multischalter "zusammengesteckt"
werden; der ansonsten erforderliche Verdrahtungsaufwand entfällt somit weitestgehend.
[0014] Im einzelnen gibt es nun eine Vielzahl von Möglichkeiten, das erfindungsgemäße Überspannungsschutzgerät
auszugestalten und weiterzubilden. Hierzu wird verwiesen einerseits auf die dem Patentanspruch
1 nachgeordneten Patentansprüche, andererseits auf die nachfolgende Beschreibung bevorzugter
Ausführungsbeispiele in Verbindung mit der Zeichnung. In der Zeichnung zeigen
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Überspannungsschutzgeräts,
- Fig. 2
- ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Überspannungsschutzgeräts, von unten,
- Fig. 3
- ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Überspannungsschutzgeräts, von unten,
- Fig.4
- das Überspannungsschutzgerät gemäß den Fig. 1 und 2 mit schematisch dargestellten
Überspannungsschutzelementen, und
- Fig. 5
- ein Anwendungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Überspannungsschutzgeräts in einer
Satellitenempfangsanlage.
[0015] Die Figuren zeigen ein Überspannungsschutzgerät 1 für Antennenanlagen, mit einem
Gehäuse 2, mit mehreren, nämlich insgesamt fünf in dem Gehäuse 2 angeordneten Überspannungsschutzelementen
3, und mit fünf Eingängen 4 und fünf Ausgängen 5. Das Überspannungsschutzgerät 1 dient
dabei zum Schutz eines an die Ausgänge 5 angeschlossenen elektronischen Geräts 6,
bei dem es sich bei dem in Fig. 5 dargestellten Anwendungsbeispiel um einen Multischalter
handelt An die Eingänge 4 des Überspannungsschutzgeräts 1 können eine Satellitenantenne
7 und eine terrestrische Antenne 8 - wie in Fig. 5 dargestellt - über entsprechende
Antennenleitungen 9 angeschlossen werden. Im dargestellten Ausführungsbeispiel werden
dabei vier Eingänge 4 des Überspannungsschutzgeräts 1 an einen im Brennpunkt der Satellitenantenne
7 angeordneten Quattro-LNB 10 angeschlossen, An den funften Eingang 4 ist über eine
separate Antennenleitung 9 die terrestrische Antenne 8 angeschlossen. Grundsätzlich
besteht darüber hinaus auch die Möglichkeit, daß an einen oder mehrere der Eingänge
4 des Überspannungsschutzgeräts 1 ein Breitbandkabel angeschlossen wird.
[0016] Insbesondere aus der Fig. 4 ist ersichtlich, daß alle Überspannungsschutzelemente
3 niederimpedant mit einem gemeinsame Massepotentialanschluß 11 verbunden sind. Bei
der bevorzugten Ausgestaltung des Überspannungsschutzgeräts 1, wie es in den Fig.
2 und 4 dargestellt ist, sind alle Überspannungsschutzelemente 3 auf einer gemeinsamen
Leiterplatte 12 angeordnet und über eine gemeinsame Leiterbahn 13 mit dem Massepotentialanschluß
11 verbunden. Daneben besteht auch die Möglichkeit (Fig. 3), die einzelnen Überspannungsschutzelemente
3 jeweils auf einzelnen Leiterplatten 14 anzuordnen, die in entsprechenden Aufnahmen
15 im Gehäuse 2 eingesteckt sind.
[0017] In Fig. 4 ist schematisch eine mögliche Ausbildung der einzelnen Überspannungsschutzelemente
3 dargestellt. Die einzelnen Überspannungsschutzelemente 3 weisen dabei einen gasgefüllten
Überspannungsableiter 16 und eine Suppressordiode 17 auf. Die Überspannungsschutzelemente
3 verfügen somit sowohl über einen Grobschutz als auch über einen Feinschutz. Grundsätzlich
können jedoch auch andere oder zusätzliche überspannungsbegrenzende Bauelemente, beispielsweise
Varistoren, verwendet werden. Die Bauteile sorgen dabei auch für eine gute Impedanzanpassung,
so daß auch bei sehr hohen Frequenzen eine große Übertragungsleistung gewährleistet
wird.
[0018] Bei allen Ausführungsbeispielen sind die Eingänge 4 und die Ausgänge 5 des Überspannungsschutzgeräts
1 als Stecker- bzw. Buchsenanschlüsse ausgebildet, so daß ein besonders einfacher
und schneller Anschluß der Antennenleitungen 9 an die Eingänge 4 möglich ist Grundsätzlich
können die Ausgänge 5 des Überspannungsschutzgeräts 1 über einzelne - hier nicht dargestellte
- Antennenleitungen mit den einzelnen Eingängen 18 des in Fig. 5 dargestellten Multischalters
6 verbunden werden. Wie aus der Fig. 5 ersichtlich ist, erfolgt die Verbindung der
einzelnen Ausgänge 5 des Überspannungsschutzgeräts 1 mit den einzelnen Eingängen 18
des Multischalters 6 jedoch einfach über sogenannte F-Doppelstecker 19, die an ihren
Enden jeweils einen Stecker aufweisen, der einfach auf einen Ausgang 5 des Überspannungsschutzgeräts
1 und einen Eingang 18 des Multischalters 6 aufgesteckt bzw. aufgeschraubt werden
kann. Diese einfache Verbindung des Überspannungsschutzgeräts 1 mit dem zu schützenden
Multischalter 6 wird dadurch erreicht, daß die Abstände der einzelnen Ausgängen 5
zueinander so gewählt sind, daß sie den Abständen der einzelnen Eingängen 18 des Multischalters
6 entsprechen. Das Teilungsmaß der Ausgänge 5 des Überspannungsschutzgeräts 1 entspricht
somit dem Teilungsmaß der Eingänge 18 des Multischalters 6.
[0019] Der Fig. 5 ist darüber hinaus zu entnehmen, daß das Überspannungsschutzgerät 1 eine
im wesentlichen rechteckige Grundfläche aufweist, wobei die Eingänge 4 und die Ausgänge
5 jeweils an den beiden gegenüberliegenden Längsseiten 20 angeordnet sind, während
an den Stirnseiten 21 je eine Montageeinheit 22 befestigt ist Mit Hilfe der Montageeinheiten
22, welche einfach auf die Stirnseiten 21 des Gehäuses 2 aufgerastet oder aufgeschraubt
werden können, kann das Überspannungsschutzgerät 1 besonders einfach an einer Wand
oder in einem Schaltschrank befestigt werden.
[0020] Das Gehäuse 2 des Überspannungsschutzgeräts besteht entweder aus Metall oder aus
Kunststoff, wobei ein Kunststoffgehäuse in der Regel eine aufgedampfte Metallschicht
aufweist. Fig. 5 ist darüber hinaus entnehmbar, daß das Überspannungsschutzgerät 1
von seinen Abmessungen dem Multischalter 6 entspricht, so daß sich das Überspannungsschutzgerät
1 optimal in den meist modularen Aufbau von Antennenanlagen einfügt. An die Ausgänge
23 des Multischalters 6 können entweder direkt die einzelnen Teilnehmer, d. h. einzelne
Receiver, oder weitere Multischalter angeschlossen werden.
1. Überspannungsschutzgerät für Antennenanlagen, mit einem Gehäuse (2), mit mehreren
in dem Gehäuse (2) angeordneten Überspannungsschutzelementen (3) und mit mehreren,
der Anzahl der Überspannungsschutzelemente (3) entsprechenden Eingängen (4) und Ausgängen
(5), wobei jeweils ein Überspannungsschutzelement (3) zwischen einem Eingang (4) und
einem Ausgang (5) angeordnet ist, so daß ein an die Ausgänge (5) angeschlossenes elektronisches
Gerät (6) vor Überspannungen geschützt ist.
2. Überspannungsschutzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Überspannungsschutzelemente (3) niederimpedant mit einem gemeinsamen Massepotentialanschluß
(11) verbunden sind.
3. Überspannungsschutzgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle Überspannungsschutzelemente (3) auf einer gemeinsamen Leiterplatte (12) angeordnet
und über eine gemeinsame Leiterbahn (13) mit dem Massepotentialanschluß (11) verbunden
sind.
4. Überspannungsschutzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Überspannungsschutzelemente (3) jeweils einen gasgefüllten Überspannungsableiter
(16) und eine Suppressordiode (17) oder einen Varistor aufweisen.
5. Überspannungsschutzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Überspannungsschutzelemente (3) jeweils eine Entkopplungsimpedanz, insbesondere
einen Lambda/4 Ableiter, aufweisen.
6. Überspannungsschutzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingänge (4) und/oder die Ausgänge (5) als Stecker- oder Buchsenanschlüsse, insbesondere
als F-Stecker oder F-Buchsen ausgebildet sind.
7. Überspannungsschutzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens vier Eingänge (4) und mindestens vier Ausgänge (5) vorgesehen sind.
8. Überspannungsschutzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände der einzelnen Ausgänge (5) zueinander so gewählt sind, daß sie den Abständen
der einzelnen Eingänge (18) eines an die Ausgänge (5) angeschlossenen elektronischen
Gerätes (8) entsprechen, so daß die einzelnen Ausgänge (5) des Überspannungsschutzgeräts
(1) mit den einzelnen Eingängen (18) des elektronischen Gerätes (6) über Doppelstecker,
insbesondere F-Doppelstecker (19), verbindbar sind.
9. Überspannungsschutzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) aus Metall oder aus Kunststoff mit einer äußeren Metallschicht besteht.
10. Überspannungsschutzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) eine im wesentlichen rechteckige Grundfläche aufweist, wobei die
Eingänge (4) und die Ausgänge (5) jeweils an den Längsseiten (20) angeordnet sind
und wobei an den beiden Stirnseiten (21) jeweils eine Montageeinheit (22) befestigbar
ist.