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(11) |
EP 1 690 485 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.07.2008 Patentblatt 2008/28 |
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Anmeldetag: 03.01.2006 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Demonstrationswanne
Demonstration bathtub
Baignoire de démonstration
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CZ DE SK |
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Priorität: |
11.02.2005 DE 202005002310 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.08.2006 Patentblatt 2006/33 |
| (73) |
Patentinhaber: Richter+Frenzel GmbH |
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86156 Augsburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Köstel, Peter
22769 Hamburg (DE)
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Vertreter: von Eichel-Streiber, Caspar |
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Raffay & Fleck
Patentanwälte
Grosse Bleichen 8 20354 Hamburg 20354 Hamburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-20/04037058 DE-C- 219 653 JP-A- 8 294 460
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DE-A1- 19 938 653 FR-A- 2 127 192 JP-A- 2000 126 064
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Demonstrationswanne, wie z.B. im Dokument
JP-A-2000 126064 offenbart.
[0002] Häufig besteht für potentielle Käufer von Badewannen das Problem, sich aus einer
Vielzahl von auf dem Markt angebotenen Wannentypen den jeweils passenden Typ herauszusuchen.
Daher werden die Kaufentscheidungen oft durch entweder ein bestechendes Design des
gewünschten Objektes oder aber lediglich durch den Preis bestimmt.
[0003] Weithin unbeachtet bleibt dabei die Tatsache, dass Badewannen durchaus unterschiedliche
Abmessungen und Formen haben. Diese Abmessungen und Formen, die bei unterschiedlichen
Wannendesigns (bspw. ovale, runde oder eckige Wannen) zudem subjektiv unterschiedlich
aufgefasst werden, spielen jedoch im Zusammenspiel mit der körperlichen Statur (Größe,
Leibesfülle) der die Wanne benutzenden Person eine erhebliche Rolle. So sind groß
gewachsene Menschen in zu kleinen Badewannen deshalb nicht richtig aufgehoben, da
sie aufgrund der Kürze einer Badewanne keine entspannte Badehaltung einnehmen können
und möglicherweise sogar wegen eines zu niedrigen Wasserfüllstandes mit ihrem Oberkörper
zu weit aus dem warmen Wasser ragen und trotz der Wärme des Wassers zu frieren beginnen.
Anders herum finden klein gewachsene Personen in zu großen Badewannen keinen Halt
und können aus diesem Grund keine entspannte Badehaltung einnehmen. Mit anderen Worten,
wenn das Zusammenspiel zwischen Wannengröße bzw. -form und den körperlichen Abmessungen
der die Badewanne benutzenden Person nicht harmoniert, kann sich bei der letztgenannten
Person kein entspanntes Wohlgefühl beim Baden einstellen.
[0004] Nun ist es praktisch unmöglich, z.B. in einer großen Wannenausstellung in sämtlichen
ausgestellten Wannen "Probe zu liegen", um die für sich passende Wanne auszusuchen.
Ferner ist häufig in einer solchen Wannenausstellung nur ein Bruchteil der angebotenen
Wannen ausgestellt, viele der Wannen können lediglich anhand eines Kataloges betrachtet
und ausgesucht werden.
[0005] Hier soll mit der vorliegenden Erfindung Abhilfe geschaffen werden, insbesondere
soll es einem potentiellen Abnehmer ermöglicht werden, in einer Demonstrationswanne
die für ihn angenehmste Haltung beim Baden zu erproben und daraus eine Anzahl von
für ihn passenden Wannenmodellen zu bestimmen.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Demonstrationswanne mit den Merkmalen
des Schutzanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Demonstrationswanne
sind in den Ansprüchen 2 bis 8 angegeben.
[0007] Erfindungsgemäß weist die Demonstrationswanne eine Grundplatte auf, an welcher wenigstens
ein in einer Längsrichtung verschiebbares Element angeordnet ist. An der Grundplatte
sowie an dem zumindest einen Element ist in einer in dem Schutzanspruch angegebenen
Weise je ein Lehnenelement angeordnet. Von diesen Lehnenelementen kann zumindest eines
in seiner Neigung verstellt werden. Eine Person, die sich für den Kauf einer Wanne
interessiert, kann nun in die Demonstrationswanne "einsteigen" und z.B. zunächst eine
für sich angenehme Neigung des ersten Lehnenelementes ermitteln (welche Neigung dann
der Neigung des Querseitenrandes der Wanne entspricht, an welchem der Benutzer mit
seinem Oberkörper beim Baden ruht). Anschließend kann der Benutzer durch Verschieben
des zumindest einen verschiebbaren Elementes in Längsrichtung entlang der Grundplatte
eine für ihn angenehme Länge der Wanne bestimmen, insbesondere eine für ihn angenehme
Länge des Wannengrundes. Diese Länge wird in der Demonstrationswanne simuliert durch
den Abstand der beiden Verbindungspunkte jeweils eines der Lehnenelemente mit der
Grundplatte bzw. dem verschiebbaren Element.
[0008] Sind diese beiden Werte ermittelt, kann durch das Fachberatungspersonal oder anhand
von im Bereich der Demonstrationswanne ausliegenden Katalogen und Listen eine eingegrenzte
Anzahl von die erwünschten Abmessungen im wesentlichen erfüllenden Wannenmodellen
für den Käufer ausgesucht werden. Dieser muss dann lediglich einen geringen Teil der
Angebote durchsehen und ist sich sicher, dass diese Wannen einen für ihn angenehmen
Badekomfort bieten.
[0009] Bei der erfindungsgemäßen Demonstrationswanne kann in vorteilhafter Weise ein zwischen
den Lehnenelementen liegender Bereich frei von einer Seitenwand sein, so dass hier
die Grundplatte unmittelbar zugänglich ist. Insoweit braucht der Anwender nicht über
irgendeine Seitenwand hinweg zu steigen, sondern kann sich direkt auf die Grundplatte
setzen, um in der beschriebenen Weise die für ihn passenden Abmessungen einer Wanne
zu ermitteln.
[0010] Eine Weiterbildung der Erfindung, wie sie in Anspruch 2 angegeben ist, hat den Vorteil,
dass die Neigungen von zwei Längsbegrenzungen einer zukünftigen Badewanne unabhängig
voneinander individuell bestimmt werden können. Dies ist insbesondere wichtig, wenn
die Badewanne nicht nur von einer Person alleine, sondern auch partnerschaftlich zu
zweit genutzt werden soll. In einem solchen Fall sind nämlich regelmäßig beide Querwände
der Badewannen als Rückenlehnen ausgebildet und müssen entsprechend in der Neigung
angepasst sein.
[0011] Die in einer vorteilhaften Weiterbildung gemäß Anspruch 3 angegebenen Mittel zum
Feststellen der Neigung des Lehnenelementes bzw. der Lehnenelemente sowie zum Fixieren
des zumindest einen verschiebbaren Elementes an der Grundplatte dienen dazu, eine
einmal gewählte Einstellung der Demonstrationswanne sicher zu fixieren, so dass die
die Demonstrationswanne nutzende Person sich in dieser sorglos bewegen kann, ohne
dass sich die vorgewählten Einstellung dabei verändern.
[0012] Ein wie in einer vorteilhaften Weiterbildung gemäß Anspruch 4 angegebenes Set aus
auswechselbar an wenigstens einem der Lehnenelemente anbringbaren, unterschiedlich
geformten Lehnenteilen bietet den Vorteil, dass insbesondere die Krümmung, aber auch
die Breite der Längsseitenbegrenzungen der zukünftigen Wanne auch "simuliert" werden
können. Auch hier gibt es je nach den körperlichen Abmessungen der die Wanne später
nutzenden Person unterschiedliche Präferenzen. Für einen breitschultrig gebauten Nutzer
beispielsweise darf die Krümmung der Querseitenwand der Wanne nicht zu groß sein,
da er ansonsten im Bereich des Oberkörpers eingeengt wird und sich nicht entspannen
kann. Eine relativ schmal gebaute Person hingegen wird sich in einer Wanne mit Querseitenbegrenzungen
mit großem Krümmungsradius (d.h. relativ seichte Krümmung) eher verloren vorkommen
und keinen Halt finden, was für eine solche Person wiederum den Badekomfort erheblich
einschränkt.
[0013] Mit einer wie in einer vorteilhaften Weiterbildung gemäß Anspruch 5 angegebenen in
vertikaler Richtung verschiebbaren Wand kann die Wasserhöhe eines maximalen Wannenfüllstandes
simuliert werden. Zum Beispiel ist hierzu auf der Wand ein Symbol für den Überlauf
angebracht. Zudem kann die Wand mit einer blauen Farbe in dem Bereich gestrichen sein,
in dem das Wasser steht.
[0014] Je nach Körperbau ist auch die Wannentiefe (und damit die maximale Füllhöhe der Wanne
mit Wasser) von entscheidender Bedeutung. Für ein entspanntes Wannenbad ist es wichtig,
dass der Oberkörper des Badenden zumindest über die so genannte Thymusdrüse hinaus
im warmen Wasser liegt. Die Thymusdrüse ist der Sitz der Lebensenergie und somit besonders
kälteempfindlich. Diese befindet sich in der Mitte der Brust am oberen Teil des Brustbeines.
Je nach Länge des Oberkörpers und bevorzugter Neigung der Wannenkante, an welcher
der Oberkörper beim Baden angelehnt ist, liegt die Thymusdrüse gegenüber dem Wannenboden
in einer unterschiedlichen Höhe. Kleine Personen, die eine flache Wanne bevorzugen,
benötigen eine geringere Wannenhöhe als große Personen oder solche Personen, die eine
steile Einstellung der Rückenneigung beim Baden vorziehen. Mit anderen Worten kann
mit einer Weiterbildung der Demonstrationswanne, wie sie in Anspruch 5 angegeben ist,
ein weiterer Parameter einer zu dem Käufer passenden Wanne bestimmt und somit die
Auswahl der potentiell in Frage kommenden Wannentypen weiter eingeschränkt werden.
Zudem bietet dieser weitere Parameter ein zusätzliches Maß für die individuelle Gebrauchbarkeit
der Wanne.
[0015] Weist die Grundplatte, wie in einer vorteilhaften Weiterbildung gemäß Anspruch 6
vorgesehen, auf ihrer Oberseite eine Polsterung auf, wird einer die Demonstrationswanne
benutzenden Person ein gewisses Maß an Komfort geboten. Sie muss nicht direkt auf
der harten Grundplatte Platz nehmen. Zudem kann auch das verschiebbare Element auf
seiner Oberseite gepolstert sein.
[0016] Skalierungen, wie Sie in Anspruch 7 angegeben sind, unterstützen beim Ablesen der
eingestellten Parameter. Vorzugsweise umfassen diese Skalierungen hinsichtlich der
Längendimensionen eine Zentimeterangabe und hinsichtlich des Winkels eine Gradangabe.
Eine weitere Skalierung kann sich auf der in Anspruch 5 genannten Wand befinden, um
die maximale Wannenfüllhöhe nach Zentimetern zu bestimmen.
[0017] Ist die Demonstrationswanne schließlich, wie in einer vorteilhaften Weiterbildung
gemäß Anspruch 8 angegeben, auf einem Podest angeordnet, der vorzugsweise eine der
normalen Sitzhöhe entsprechende Höhe aufweist, kann ein Benutzer der Demonstrationswanne
bequem in diese einsteigen, ohne sich hinabbeugen oder aber eine Höhe erklimmen zu
müssen. Ein solches Podest kann beispielsweise in der Form eines Tisches oder aber
einfach eines Materialblockes gegeben sein.
[0018] Weitere Vorteile und Merkmale der erfindungsgemäßen Demonstrationswanne ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der beigefügten
Figuren.
[0019] Dabei zeigen:
- Fig. 1
- schematisch eine erfindungsgemäße Demonstrationswanne in einer Seitenansicht mit einem
in gestricheltem Umriss angedeuteten, darin befindlichen Benutzer;
- Fig. 2
- schematisch die in Fig. 1 dargestellte Demonstrationswanne in einer Ansicht auf eine
Längsseite;
- Fig. 3
- schematisch die in Fig. 1 dargestellte Demonstrationswanne in einer Ansicht von oben;
- Fig. 4
- ein aus drei unterschiedlichen Lehnenteilen bestehendes Set;
- Fig. 5
- in schematischer Darstellung eine Ansicht eines Tisches, auf welchem die Elemente
der Grundplatte montiert sind; und
- Fig. 6
- in vergrößerter Darstellung schematisch einen Klemmkeil zum Arretieren bzw. Feststellen
eines der Elemente der Grundplatte.
[0020] In den Figuren ist in unterschiedlichen schematischen Darstellungen ein Ausführungsbeispiel
für eine erfindungsgemäße Demonstrationswanne gezeigt. Dabei sind gleiche Elemente
mit gleichen Bezugszeichen versehen.
[0021] In den Figuren ist eine erfindungsgemäße Demonstrationswanne allgemein mit 10 bezeichnet.
Nachfolgend wird insbesondere auf die Figuren 1 bis 3 Bezug genommen, in welchen eine
erfindungsgemäße Demonstrationswanne in unterschiedlichen Ansichten dargestellt ist.
[0022] Die erfindungsgemäße Demonstrationswanne 10 weist eine Grundplatte 11 auf, an welcher
ein entlang der Grundplatte 11 in einer Längsrichtung verschiebbares Element 12 angeordnet
ist.
[0023] An der Grundplatte 11 ist über ein Scharnier 16 ein Lehnenelement 14 angeordnet.
Auf ähnliche Weise ist an dem Element 12 über ein Scharnier 17 ein Lehnenelement 15
angeordnet. Wie in Fig. 1 durch gestrichelte, unterschiedliche Stellungen der Lehnenelemente
14 und 15 angedeutet, können diese über die Scharniere 16 und 17 in ihrer Neigung
verstellt werden. Ferner ist entlang einer Längsseite der Demonstrationswanne eine
Wand 18 angeordnet, welche in ihrer Höhe verstellbar ist, wie durch den Doppelpfeil
in der Mitte oberhalb der Wand 18 angedeutet. Auf der in vertikaler Richtung verstellbaren
Wand 18 ist ein Überlauf 19 markiert, beispielsweise aufgemalt oder als Modell angebracht.
Unterhalb des Überlaufes ist z.B. durch blaues Wellenmuster eine Wassermarkierung
20 angebracht.
[0024] Das verschiebbare Element 12 ist gegenüber dem ortsfest auf der Grundplatte 11 angeordneten
Scharnier 16 in seiner Längsposition feststellbar, und zwar mittels eines Klemmkeils
21. Ebenfalls feststellbar sind die einstellbaren Neigungen der Lehnenelemente 14
und 15.
[0025] Über Skalen 22 und 23 sind jeweils der Abstand der Scharniere 16 und 17 zueinander
bzw. die Höhe der Oberkante der Wassermarkierung 20 oberhalb der Grundplatte 11 in
Zentimetern ablesbar. Dazu ist an dem Scharnier 17 bzw. an dem Lehnenelement 15 ein
in vertikaler Richtung nach unten auf die Skala weisender Zeiger angeordnet. Das Scharnier
16 befindet sich auf der Skala an der Nullposition.
[0026] Durch Verschieben des Elementes 12 entlang der Grundplatte 11 kann der Abstand zwischen
den Scharnieren 16 und 17 eingestellt werden. Dieser Abstand simuliert die Längserstreckung
des Wannengrundes bzw. Wannenbodens einer realen Wanne. Idealerweise sollte für einen
Benutzer dieser Abstand in etwa dem Abstand zwischen seiner Ferse und seinem Becken
entsprechen, damit er in einer realen Wanne mit ausgestreckten Beinen liegen und sich
zwischen den Punkten, in denen der Wannengrund in die Querlehnenteile übergeht, abstützen
kann.
[0027] Durch Höhenverstellung der Wand 18 wird bei gewählten Neigungseinstellungen der Lehnen
14 bzw. 15 der erforderliche Wasserstand ermittelt. Dieser sollte zumindest über die
Thymusdrüse des Badenden hinausragen, damit er beim Genuss eines warmen Wannenbades
nicht friert.
[0028] Eine Person 1 ist in der Demonstrationswanne 10 in Fig. 1 in gestricheltem Umriss
angedeutet. Für diese Person 1 ist die gezeigte Einstellung der Demonstrationswanne
angepasst, die in der Demonstrationswanne vorgenommenen Einstellungen entsprechen
einem für diese Person optimierten Badekomfort, so dass anhand der in der Demonstrationswanne
auszulesenden Parameter ein für diese Person passenden Wannenmodel gewählt werden
kann.
[0029] Die Grundplatte 11 der Demonstrationswanne 10 steht schließlich auf einem Podest
24, welcher eine Höhe aufweist, die in etwa der Sitzhöhe eines Nutzers der Demonstrationswanne
entspricht. Daher kann sich der Nutzer bequem auf die Grundplatte setzen und dann
seitlich seine Beine in die Demonstrationswanne schwingen, ohne dass er sich wesentlich
hinabbeugen oder eine Seitenwand der Demonstrationswanne erklimmen müsste.
[0030] In den Figuren 3 und 4 ist eine weitere Möglichkeit der Simulation unterschiedlicher
Wannen zu erkennen, die mit der erfindungsgemäßen Demonstrationswanne 10 vorgenommen
werden kann. Am Beispiel des Lehnenelementes 15 ist dort ein Lehnenteil 25a angeordnet,
welches eine bestimmte Krümmung aufweist, wie sie bestimmte Wannenmodelle an ihrer
Querkante haben. In Fig. 4 sind beispielhaft unterschiedliche Lehnenteile 25a, 25b
und 25c gezeigt, die auswechselbar an den Lehnenelementen 14 bzw. 15 befestigt werden
können. Mit Hilfe dieser Lehnenteile 25a bis 25c kann der Benutzer der Demonstrationswanne
10 einen weiteren Parameter einer optimal auf seinen Körper abgestimmten Badewanne
bestimmen.
[0031] In den Figuren 5 und 6 ist noch einmal schematisch der Podest 24 mit darauf aufgebrachter
Grundplatte 11 zu erkennen, ohne dass hier die weiteren Elemente der Demonstrationswanne
10 dargestellt werden. Insbesondere zu erkennen ist hier, das relativ gegenüber der
feststehenden Grundplatte 11 verschiebbare Element 12. Dieses ist über in entsprechenden
Schienen in dem Podest 24 geführten Gleitelementen 26 in eine Längsrichtung verschiebbar.
Die Gleitelemente 26 haben eine unrunde Außenkontur und können durch Verdrehen mit
dem Klemmkeil 21 in der (nicht näher bezeichneten) Gleitschiene festgestellt werden.
Der Klemmkeil 21 selbst ist in Fig. 6 noch einmal vergrößert dargestellt.
[0032] Mit der erfindungsgemäßen, wie im Ausführungsbeispiel angegebenen Demonstrationswanne
ist es möglich, mit geringem räumlichen Aufwand einen Satz für den Badekomfort eines
Benutzers wichtiger, auf dessen körperliche Abmessungen abgestimmter Parameter zur
Vorauswahl einzelner Wannenmodelle zu bestimmen. Anhand dieser Parameter kann der
mögliche Käufer dann zielgerichtet ein für ihn passendes Wannenmodell aus einer geringen
Anzahl von in Frage kommenden Modellen aussuchen. Dieses Vorgehen spart dem Kunden
Zeit, gewährleistet ihm einen größtmöglichen Badekomfort bei Auswahl einer Wanne mit
den für ihn passenden Parametern und reduziert die ansonsten erforderliche Ausstellungsfläche.
[0033] Das Ausführungsbeispiel ist nicht beschränkend, die Erfindung wird allein durch die
nachfolgenden Schutzansprüche bestimmt.
Bezugszeichenliste
[0034]
- 1
- Person
- 10
- Demonstrationswanne
- 11
- Grundplatte
- 12
- Element
- 14
- Lehnenelement
- 15
- Lehnenelement
- 16
- Scharnier
- 17
- Scharnier
- 18
- Wand
- 19
- Überlauf
- 20
- Wassermarkierung
- 21
- Klemmkeil
- 22
- Skala
- 23
- Skala
- 24
- Podest
- 25a-c
- Lehnenteil
- 26
- Gleitelement
1. Demonstrationswanne mit einer Grundplatte (11), welche daran angeordnet zumindest
ein in Längsrichtung verschiebbares Element (12) aufweist, sowie mit zwei quer zu
der Längsrichtung und quer zu der Ebene der Grundplatte (11) angeordneten, an jeweils
einem Verbindungspunkt (16, 17) mit der Grundplatte (11) bzw. dem wenigstens einen
verschiebbaren Element (12) verbundenen Lehnenelementen (14, 15), wobei wenigstens
eines der Lehnenelemente (14, 15) in der Neigung verstellbar ist und das wenigstens
eine verschiebbare Element (12) entlang der Grundplatte (11) in einer solchen Weise
verschiebbar ist, dass der Abstand der Verbindungspunkte (16, 17) zwischen einem Lehnenelement
(14, 15) und der Grundplatte (11) bzw. dem verschiebbaren Element (12) einstellbar
ist.
2. Demonstrationswanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Lehnenelemente (14, 15) in der Neigung verstellbar sind.
3. Demonstrationswanne nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel zum Feststellen der Neigung des Lehnenelementes der Lehnenelemente (14,
15) sowie Mittel (21) zum Fixieren des zumindest einen verschiebbaren Elementes (12)
der Grundplatte (11) relativ zueinander aufweist.
4. Demonstrationswanne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Set aus mehreren, auswechselbar an wenigstens einem der Lehnenelemente (14,
15) anbringbaren, unterschiedlich geformten, vorzugsweise mit unterschiedlichen seitlichen
Krümmungsradien versehenen, Lehnenteilen (25a-c) aufweist.
5. Demonstrationswanne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine quer zu den Lehnenelementen (14, 15) und quer, vorzugsweise senkrecht, zu
der Grundplatte (11) angeordnete, in vertikaler Richtung verschiebbare Wand (18) aufweist,
auf welcher eine Markierung (20) für einen maximalen Wannenfüllstand angebracht ist.
6. Demonstrationswanne nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (11) auf ihrer Oberseite eine Polsterung aufweist.
7. Demonstrationswanne nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie Skalen (22) zum Ablesen des Abstandes der Verbindungspunkte (16, 17) zwischen
den Lehnenelementen (14, 15) und der Grundplatte (11) bzw. dem zumindest einen verschiebbaren
Element (12) und/oder zum Ablesen der Neigung des/der Lehnenelemente(s) (14, 15) aufweist.
8. Demonstrationswanne nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (11) auf einem Podestelement (24) erhöht angeordnet ist, vorzugsweise
in einer der normalen Sitzhöhe entsprechenden Höhe.
1. Demonstration bath tub with a base plate (11), which is located thereon and has at
least one longitudinally displaceable element (12), as well as with two support elements
(14, 15) arranged transversely to the longitudinal direction and transversely to the
plane of the base plate (11) and connected at in each case one connection point (16,
17) to the base plate (11) or the at least one displaceable element (12), where at
least one of the support elements (14, 15) is inclination-adjustable and that at least
one displaceable element (12) is displaceable along base plate (11) in such a way
that the spacing of the connection point (16, 17) between a support element (14, 15)
and base plate (11) or displaceable element (12) is adjustable.
2. Demonstration bath tub according to claim 1, characterized in that both support elements (14, 15) are inclination-adjustable.
3. Demonstration bath tub according to one of the claims 1 or 2, characterized in that it has means for fixing the inclination of the support element or support elements
(14, 15) and means (21) for fixing the at least one displaceable element (12) of base
plate (11) relative to one another.
4. Demonstration bath tub according to one of the claims 1 to 3, characterized in that it has a set of several differently shaped support parts (25a-c) replaceably fittable
to at least one of the support elements (14, 15) and preferably having different lateral
radii of curvature.
5. Demonstration bath tub according to one of the claims 1 to 4, characterized in that it has a vertically displaceable wall (18) arranged transversely to the support elements
(14, 15) and transversely, preferably perpendicularly to the base plate (11) and to
which is applied a marking (20) for a maximum tub filling level.
6. Demonstration bath tub according to one of the claims 1 to 5, characterized in that the top of the base plate (11) has a cushioning.
7. Demonstration bath tub according to one of the claims 1 to 6, characterized in that it has scales (22) for reading off the spacing of the connection points (16, 17)
between the support elements (14, 15) and base plate (11) or the at least one displaceable
element (12) and/or for reading off the inclination of the support element or elements
(14, 15).
8. Demonstration bath tub according to one of the claims 1 to 7, characterized in that the base plate (11) is positioned in elevated manner on a pedestal element (24),
preferably at a height corresponding to the normal sitting height.
1. Baignoire de démonstration comportant une plaque d'assise (11), laquelle comprend
au moins un élément (12), disposé sur celle-ci, déplaçable dans le sens de la longueur,
ainsi que deux éléments d'appui (14, 15) disposés perpendiculairement au sens de la
longueur et perpendiculairement au plan de la plaque d'assise (11), raccordés, en
un point de connexion (16, 17), à la plaque d'assise (11) ou au moins à l'élément
déplaçable (12), sachant qu'au moins l'un des éléments d'appui (14, 15) est réglable
au niveau de l'inclinaison et qu'au moins l'élément déplaçable (12) est déplaçable
le long de la plaque d'assise (11) d'une telle manière que l'écartement des points
de connexion (16, 17) entre un élément d'appui (14, 15) et la plaque d'assise (11)
ou l'élément déplaçable (12) puisse être ajusté.
2. Baignoire de démonstration selon la revendication 1, caractérisée en ce que les deux éléments d'appui (14, 15) sont réglables au niveau de leur inclinaison.
3. Baignoire de démonstration selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce qu'elle comporte des moyens permettant de bloquer l'inclinaison de l'élément d'appui/des
éléments d'appui (14, 15) ainsi que des moyens (21) permettant au moins de fixer l'élément
déplaçable (12) de la plaque d'assise (11) l'un par rapport à l'autre.
4. Baignoire de démonstration selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'elle comporte un jeu composé de plusieurs pièces d'appui (25a à c), pouvant être fixées
de manière interchangeable sur au moins l'un des éléments d'appui (14, 15), pièces
d'appui de forme différente, de préférence munies de rayons de courbure latéraux différents.
5. Baignoire de démonstration selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'elle comporte une paroi (18) déplaçable dans le sens vertical, disposée perpendiculairement
aux éléments d'appui (14, 15) et perpendiculairement, de préférence verticalement,
à la plaque d'assise (11), sur laquelle il y a un marquage (20) indiquant un remplissage
maximal de la baignoire.
6. Baignoire de démonstration selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la plaque d'assise (11) présente un rembourrage sur sa face supérieure.
7. Baignoire de démonstration selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'elle comporte des échelles graduées (22) pour la lecture de l'écartement des points
de connexion (16, 17) entre les éléments d'appui (14, 15) et la plaque d'assise (11)
ou au moins l'élément déplaçable (12) et/ou la lecture de l'inclinaison du/des élément(s)
d'appui (14, 15).
8. Baignoire de démonstration selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que la plaque d'assise (11) est disposée de manière surélevée sur une plate-forme (24),
de préférence à une hauteur correspondant à la hauteur d'assise normale.
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