[0001] Die Erfindung betrifft eine Heizkörperabdeckung.
[0002] Heizkörper als solche sowie Heizkörperabdeckungen sind aus dem Stand der Technik
an sich bekannt, weshalb es eines gesonderten druckschriftlichen Nachweises an dieser
Stelle nicht bedarf.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine gebrauchsverbesserte Heizkörperabdeckung zu schaffen,
die insbesondere eine vereinfachte Montage erlaubt.
[0004] Zur
Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung vorgeschlagen eine Heizkörperabdeckung mit
wenigstens zwei, die vom Heizmedium durchströmten Rohre des Heizkörpers abdeckenden
Flächensegmenten, die entlang ihrer Längsseiten lösbar miteinander verbindbar sind,
zu welchem Zweck die Flächensegmente über daran rückseitig angeordnete und nach dem
Nut-Feder-Prinzip ausgebildete Verbindungsmittel verfügen.
[0005] Die erfindungsgemäße Heizkörperabdeckung verfügt über wenigstens zwei Flächensegmente.
Im montierten Zustand decken diese Flächensegmente die vom Heizmedium durchströmten
Rohre des Heizkörpers ab. Die Flächensegmente können dabei entweder an den vom Heizmedium
des Heizkörpers durchströmten Rohren angeordnet sein oder - in einer alternativen
Ausgestaltungsform - von einem Traggestell, Traggerüst oder dergleichen getragen sein.
Die Verbindung zwischen den Flächensegmenten einerseits und den Rohren des Heizkörpers
bzw. dem Traggerüst, dem Traggestell oder dergleichen andererseits ist lösbar ausgebildet,
was ein Demontieren derselben ermöglicht.
[0006] Die Flächensegmente der Heizkörperabdeckung sind ihrerseits lösbar miteinander verbindbar,
und zwar vorzugsweise entlang ihrer Längsseite. Zu diesem Zweck verfügen die Flächensegmente
über daran rückseitig angeordnete Verbindungsmittel. Diese Verbindungsmittel sind
erfindungsgemäß nach dem Nut-Feder-Prinzip ausgebildet, was sowohl eine einfache Montage
als auch eine einfache Demontage der Heizkörperabdeckung gewährleistet.
[0007] Unter nach dem Nut-Feder-Prinzip ausgebildete Verbindungsmittel sind im Sinne der
Erfindung solche Verbindungsmittel zu verstehen, die aus einem ersten Gegenstück,
dem sogenannten männlichen Gegenstück, und einem zweiten Gegenstück, dem sogenannten
weiblichen Gegenstück, bestehen. Das männliche Gegenstück ist vorzugsweise nach Art
einer Nut ausgebildet, in die das weibliche Gegenstück ohne die Notwendigkeit weiterer
Befestigungsmittel lagesicher "eingeclipst" werden kann. Von besonderem Vorteil dieser
Verbindungstechnik ist, daß die die Heizkörperabdeckung bildenden Flächensegmente
auf einfache Weise montiert, das heißt miteinander verbunden werden können. Auf diese
Weise lassen sich auch großflächige Heizkörperabdeckungen vergleichsweise einfach
installieren.
[0008] In ihre einzelnen Flächensegmente zerlegt, kann die erfindungsgemäße Heizkörperabdeckung
in einfacher Weise gehandhabt und transportiert werden. Am Montageort können die einzelnen
Flächensegmente sodann zusammengesetzt und bestimmungsgemäß installiert werden. Dabei
erweist sich die Montage der erfindungsgemäßen Heizkörperabdeckung als besonders einfach
und wenig aufwendig, denn können die einzelnen Flächensegmente ohne weiteren Montageaufwand
miteinander "verclipst" werden. Weiterer Befestigungsmittel bedarf es nicht.
[0009] Die Verbindung der einzelnen Flächensegmente ist erfindungsgemäß lösbar ausgestaltet,
so daß eine Demontage, die beispielsweise aufgrund von Reinigungs- und/oder Wartungsarbeiten
erforderlich werden kann, einfach und schnell durchführbar ist.
[0010] Nach einer besonderen Ausgestaltungsform der Erfindung ist das eine, männliche Verbindungsmittel
nach Art einer Nut mit im wesentlichen U-förmigen Querschnitt ausgebildet. Für eine
lagesichere Verbindung zweier Flächensegmente trägt das männliche Verbindungsmittel
des einen Flächensegments einendseitig seines einen Schenkels, und zwar seines dem
Flächensegment gegenüberliegenden Schenkels eine Rastnase. Im montierten Zustand der
Heizkörperabdeckung wird diese Rastnase vom weiblichen Gegenstück hintergriffen, was
ein unbeabsichtigtes Lösen der Verbindung unmöglich macht.
[0011] Der die Rastnase tragende Schenkel des U-förmig ausgebildeten, männlichen Verbindungsmittels
kann nach einem besonderen Vorschlag der Erfindung federelastisch ausgebildet sein.
Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß zum einen ein "Einclipsen" des weiblichen
Gegenstücks in das U-förmig ausgebildete männliche Gegenstück vereinfacht ist und
daß zum anderen durch die auf das weibliche Gegenstück einwirkende Federkraft ein
sicherer Sitz desselben im männlichen Gegenstück gewährleistet ist.
[0012] Der andere Schenkel des männlichen Verbindungsmittels, das heißt der im montierten
Zustand dem zugehörigen Flächensegment zugewandten Schenkel des männlichen Verbindungsmittels
weist im Bereich seines einen Endes eine Vertiefung auf. Diese Vertiefung dient der
Aufnahme eines korrespondierend hierzu ausgebildeten Teils des weiblichen Verbindungsmittels,
also des weiblichen Gegenstücks. In Kombination mit der am anderen Schenkel ausgebildeten
Rastnase wird so eine sichere Verbindung zwischen den beiden Verbindungsmitteln, also
dem männlichen Gegenstück und dem weiblichen Gegenstück sichergestellt.
[0013] Das weibliche Verbindungsmittel, das heißt das weibliche Gegenstück, ist nach einem
weiteren Merkmal der Erfindung nach Art eines einendseitig gekrümmten Steges ausgebildet.
Dieser Steg trägt einendseitig zwei Fortsätze, wobei im montierten Zustand der Flächensegmente
der eine Fortsatz hinter die Rastnase des männlichen Verbindungsmittels und der andere
Fortsatz in die Vertiefung des männlichen Verbindungsmittels greift. Der Steg und/oder
die Fortsätze können federelastisch ausgebildet sein.
[0014] Zwecks lösbarer Verbindung zweier Flächensegmente sind das männliche und das weibliche
Verbindungsmittel in Eingriff zu bringen, wobei dieser Eingriff durch ein relatives
Verschwenken der beiden Flächensegmente zueinander bewerkstelligt werden kann. Hiermit
ist gemeint, daß die Flächensegmente unter einem Winkel zunächst derart zu positionieren
sind, daß der eine Fortsatz des weiblichen Verbindungsmittels die Rastnase des männlichen
Verbindungsmittels hintergreift. Sodann sind die beiden Flächensegmente relativ zueinander
zu verschwenken, und zwar um die von der Rastnase und dem die Rastnase hintergreifenden
Fortsatz gebildete Drehachse. Infolge dieser Drehbewegung wird der zweite Fortsatz
des weiblichen Verbindungsmittels in Richtung des männlichen Verbindungsmittels geführt,
bis er lagesicher in die am männlichen Verbindungsmittel ausgebildete Vertiefung einrastet.
Dieser Einrastvorgang kann als "Clipsen" bezeichnet werden.
[0015] Die Flächensegmente sind nach einem besonderen Vorteil der Erfindung nach dem Baukastenprinzip
miteinander kombinierbar, wobei die im montierten Zustand benachbarten Flächensegmente
über korrespondierend ausgebildete Verbindungsmittel verfügen. Nach Form, Größe, Art
und Ausgestaltungsform unterschiedliche Flächensegmente können so auf einfache Weise
miteinander kombiniert, das heißt montiert bzw. demontiert werden.
[0016] Die in vorbeschriebener Weise aus wenigstens zwei Flächensegmenten bestehende Heizkörperabdeckung
kann nach Form, Größe und Gestalt individuell ausgebildet sein. Sie ist vorzugsweise
als Konvektionswärmefläche mit den vom Heizmedium durchströmten Rohren des Heizkörpers
verbindbar und unterstützt so die Heizleistung des Heizkörpers. Als Materialien für
die Heizkörperabdeckung und somit auch für die einzelnen Flächensegmente kommen insbesondere
Metalle und/oder Kunststoffe in Betracht, wobei der Einsatz von aus extrudiertem Aluminium
gebildeten Flächensegmenten bevorzugt ist.
[0017] Die Flächensegmente und die daran jeweils angeordneten Verbindungsmittel sind vorzugsweise
einstückig ausgebildet. Dies erleichtert nicht nur die Herstellung und die Montage
der erfindungsgemäßen Heizkörperabdeckung, sondern erlaubt auch, Kosten bei der Herstellung
einzusparen.
[0018] Ein jedes Flächensegment kann über eine Mehrzahl von Verbindungsmitteln der vorbeschriebenen
Art verfügen, wobei diese Mehrzahl von Verbindungsmitteln vorzugsweise in Längsrichtung
des Flächensegmentes in äquidistanten Abständen zueinander angeordnet sind. Alternativ
zu dieser Ausgestaltungsform kann auch vorgesehen sein, daß ein jedes Flächensegment
nur über ein Verbindungsmittel verfügt, wobei dann dieses eine Verbindungsmittel eine
der Längserstreckung des Flächensegments im wesentlichen entsprechende Längserstreckungen
aufweist und insofern nach Art einer Schiene ausgebildet ist. In dieser Weise können
sowohl das männliche Verbindungsmittel als auch das weibliche Verbindungsmittel ausgestaltet
sein. Auch ist eine kombinierte Ausgestaltung der beiden vorgenannten Alternativen
möglich. So kann beispielsweise vorgesehen sein, daß sich das an dem einen Flächensegment
angeordnete männliche Verbindungsmittel im wesentlichen über die gesamte Längserstreckung
des Flächensegments erstreckt, wohingegen das hiermit zu verbindende, andere Flächensegment
über eine Mehrzahl von äquidistant zueinander angeordneten, weiblichen Verbindungsmitteln
verfügt, die im montierten Zustand ähnlich wie Krallen in das schienenhaft ausgebildete
männliche Verbindungsmittel eingreifen.
[0019] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
anhand der Fign. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- in perspektivischer Ansicht einen Heizkörper mit einer erfindungsgemäßen Heizkörperabdeckung;
- Fig. 2
- in einer Draufsicht von oben eine aus zwei Flächensegmenten bestehende Heizkörperabdeckung
und
- Fig. 3
- in einer Draufsicht von oben eine aus drei Flächensegmenten bestehende Heizkörperabdeckung.
[0020] Fig. 1 zeigt in einer perspektivischen Ansicht einen Heizkörper 1, der frontseitig
eine erfindungsgemäße Heizkörperabdeckung 2 trägt. Die Heizkörperabdeckung 2 verdeckt
die vom Heizmedium durchströmten Rohre des Heizkörpers 1, weshalb diese in der Ansicht
nach Fig. 1 nicht zu erkennen sind.
[0021] In Höhenrichtung 4 sind stirnseitig der Heizkörperabdeckung 2 jeweils ober- wie unterseitig
Verblendungselemente 3 angeordnet, die die vom Heizmedium durchströmten Rohre endseitig
der Heizkörperabdeckung 2 abdecken.
[0022] Für eine Beschickung der von der Heizkörperabdeckung 2 abgedeckten Rohre mit einem
Heizmedium, wie beispielsweise Wasser, sind die Rohre an einen Zulauf 6 und an einen
Ablauf 7 angeschlossen. Zwischen Zulauf 6 bzw. Ablauf 7 einerseits und Rohren andererseits
ist ein Durchflußmengenregler 9 angeordnet, der es dem Anwender ermöglicht, die von
ihm gewünschte Heizleistung vorzugsweise temperaturgenau einzustellen. Zwecks Bedienung
des Durchflußmengenreglers 9 ist ein Bedienelement 10 in Form eines Drehknopfes vorgesehen.
[0023] Im gezeigten Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 sind der Zulauf 6, der Ablauf 7, der
Durchflußmengenregler 9 und das Bedienelement 10 im unteren Bereich 8 des aufrechtstehenden
Heizkörpers 1 angeordnet. Es versteht sich von selbst, daß diese vorgenannten Elemente
auch in anderen Bereichen des Heizkörpers 1 angeordnet sein können.
[0024] Die in Fig. 1 gezeigte Heizkörperabdeckung 2 weist eine in Breitenrichtung 5 wellenförmige
Kontur auf. Die vorderseitige Oberfläche der Heizkörperabdeckung 2 ist vorzugsweise
strukturiert ausgebildet und weist in Höhenrichtung 4 verlaufende Längsrippen auf,
wie insbesondere den Fign. 2 und 3 entnommen werden kann. Im Unterschied zu der in
Fig. 1 dargestellten Ausführungsform kann die Heizkörperabdeckung 2 auch plan ausgebildet
sein oder eine im wesentlichen glatte vordere Oberfläche aufweisen.
[0025] Die Heizkörperabdeckung 2 ist im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 aus drei einzelnen
Flächensegmenten 11 und 12 gebildet, die nach dem Baukastenprinzip miteinander kombiniert
sind, wie die Fign. 2 und 3 erkennen lassen.
[0026] Die Flächensegmente 11 und 12 sind in einer Detailansicht in den Fign. 2 und 3 dargestellt.
Es ist hier zu erkennen, daß das Flächenelement gemäß Fig. 2 ein Eckelement und das
Flächensegment 12 gemäß Fig. 3 ein Mittelelement darstellt. Über die an den Flächensegmenten
11 und 12 ausgebildeten und im weiteren noch näher zu beschreibenden Verbindungsmittel
13 können die Flächensegmente 11 bzw. 12 wahlweise miteinander zu einer gemeinsamen
Heizkörperabdeckung 2 kombiniert werden. Beispielhafte Kombinationsmöglichkeiten zeigen
die Fign. 2 und 3, wobei die in Fig. 2 dargestellte Heizkörperabdeckung 2 aus zwei
Flächensegmenten 11 und die in Fig. 3 dargestellte Heizkörperabdeckung 2 aus zwei
Flächensegmenten 11 und einem Flächensegment 12 besteht. Es versteht sich von selbst,
daß die Kombinationsmöglichkeiten auf die in den Fig. 2 und 3 beispielhaft dargestellten
Kombinationsmöglichkeiten nicht beschränkt sind, sondern daß statt dessen die Heizkörperabdeckung
2 aus nahezu beliebig vielen Flächensegmenten 11 bzw. 12 bestehen kann, die wahlweise
nach dem Baukastenprinzip miteinander kombinierbar sind.
[0027] Wie die Fign. 2 und 3 des weiteren erkennen lassen, trägt ein jedes Flächensegment
11 bzw. 12 rückseitig Befestigungsmittel 14. Diese Befestigungsmittel 14 dienen zur
Anordnung der Flächensegmente 11 bzw. 12 an den vom Heizmedium durchströmten Rohren
des Heizkörpers. Die Befestigungsmittel 14 können, wie in den Fign. 2 bis 3 dargestellt,
in Form von Nuten ausgebildet sein, die im montierten Zustand des Heizkörpers die
Rohre desselben umgreifen.
[0028] Die wenigstens zwei Flächensegmente 11 der Heizkörperabdeckung 2 sind, wie die Fign.
2 und 3 erkennen lassen, entlang ihrer Längsseiten lösbar miteinander verbindbar.
Zu diesem Zweck verfügen die Flächensegmente 11 bzw. 12 über daran rückseitig angeordnete
und nach dem Nuten-Feder-Prinzip ausgebildete Verbindungsmittel 13.
[0029] Nach dem Nut-Feder-Prinzip ausgebildete Verbindungsmittel 13 bedeutet, daß diese
aus einem männlichen Verbindungsmittel 15 einerseits und einem weiblichen Verbindungsmittel
16 andererseits bestehen, die im montierten Zustand der Flächensegmente 11 bzw. 12
zusammenwirken und eine lagesichere Fixierung der Flächensegmente 11 bzw. 12 gewährleisten.
[0030] Das männliche Verbindungsmittel 15 ist nach Art einer Nut mit im wesentlichen U-förmigem
Querschnitt ausgebildet. Die offene Nutseite des männlichen Verbindungsmittels 15
zeigt im montierten Zustand zum benachbarten Flächensegment, wie die Fign. 2 und 3
erkennen lassen. Der dem jeweils zugehörigen Flächensegment gegenüberliegende Schenkel
20 des männlichen Verbindungsmittels 15 trägt einendseitig eine Rastnase 17. Auf diese
Weise wird ein Hinterschnitt ausgebildet, in den im montierten Zustand der Fortsatz
21 des weiblichen Verbindungsmittels 16 eingreift, wie nachfolgend noch beschrieben.
[0031] Der die Rastnase 17 tragende Schenkel 20 des männlichen Verbindungsmittels 15 ist
vorzugsweise federelastisch ausgebildet. Der dem jeweiligen Flächensegment zugewandte
Schenkel 18 des männlichen Verbindungsmittels 15 weist im Bereich seines einen Endes
eine Vertiefung 18 auf. In diese Vertiefung 18 greift im montierten Zustand der Flächensegmente
der Fortsatz 22 des weiblichen Verbindungsmittels 16, wie nachfolgend noch näher beschrieben.
[0032] Das weibliche Verbindungsmittel 16 ist nach Art eines einendseitig gekrümmten Steges
ausgebildet. Dieser Steg trägt einendseitig zwei Fortsätze 21 und 22. Der Steg und/oder
die Fortsätze 21 bzw. 22 können federelastisch ausgebildet sein.
[0033] Im montierten Zustand zweier Flächensegmente hintergreift der eine Fortsatz 21 die
Rastnase des männlichen Verbindungselements 15. Der andere Fortsatz 22 des weiblichen
Verbindungselements 16 greift in die Vertiefung 18 des männlichen Verbindungsmittels
ein.
[0034] Zwecks Verbindung zweier Flächensegmente sind diese wie folgt zu handhaben: Die zu
verbindenden Flächensegmente sind zunächst unter einem Verdrehwinkel relativ zueinander
zu positionieren. Alsdann ist der Fortsatz 21 in den durch die Rastnase 17 gebildeten
Hinterschnitt einzuführen. Alsdann sind die beiden zu verbindenden Flächensegmente
relativ zueinander zu verdrehen, und zwar um die von Rastnase 17 und hintergreifendem
Fortsatz 21 ausgebildete Drehachse. Infolge dieser Verdrehbewegung schwenkt der andere
Fortsatz 22 in das männliche Verbindungsmittel 15 ein, wobei es in die am Schenkel
19 ausgebildete Vertiefung 18 einrastet, das heißt "einclipst". In umgekehrter Reihenfolge
kann die Verbindung der Flächensegmente wieder gelöst werden.
Bezugszeichenliste
[0035]
- 1
- Heizkörper
- 2
- Heizkörperabdeckung
- 3
- Verblendungselement
- 4
- Höhenrichtung
- 5
- Breitenrichtung
- 6
- Zulauf
- 7
- Ablauf
- 8
- unterer Bereich
- 9
- Durchflußmengenregler
- 10
- Bedienelement/Drehknopf
- 11
- Flächensegment
- 12
- Flächensegment
- 13
- Verbindungsmittel
- 14
- Befestigungsmittel
- 15
- männliches Verbindungsmittel
- 16
- weibliches Verbindungsmittel
- 17
- Rastnase
- 18
- Vertiefung
- 19
- Schenkel
- 20
- Schenkel
- 21
- Fortsatz
- 22
- Fortsatz
1. Heizkörperabdeckung mit wenigstens zwei, die vom Heizmedium durchströmten Rohre des
Heizkörpers (1) abdeckenden Flächensegmenten (11), die entlang ihrer Längsseite miteinander
lösbar verbindbar sind, zu welchem Zweck die Flächensegmente (11) über daran rückseitig
angeordnete und nach dem Nut-Feder-Prinzip ausgebildete Verbindungsmittel (13) verfügen.
2. Heizkörperabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel (13) im Bereich der im montierten Zustand der Flächensegmente
(11) einander gegenüberliegenden Seiten der Flächensegmente (11) angeordnet sind.
3. Heizkörperabdeckung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine, männliche Verbindungsmittel (15) nach Art einer Nut mit im wesentlichen
U-förmigem Querschnitt ausgebildet ist.
4. Heizkörperabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die offene Nutseite des männlichen Verbindungsmittels (15) im montierten Zustand
der Flächensegmente (11) zum benachbarten Flächensegment (11) zeigt.
5. Heizkörperabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Flächensegment (11) gegenüberliegende Schenkel (20) des U-förmig ausgebildeten,
männlichen Verbindungsmittels (15) einendseitig eine Rastnase (17) trägt.
6. Heizkörperabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der die Rastnase (17) tragende Schenkel (20) des U-förmig ausgebildeten, männlichen
Verbindungsmittels (15) federelastisch ausgebildet ist.
7. Heizkörperabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Flächensegment (11) zugewandte Schenkel (19) des U-förmig ausgebildeten,
männlichen Verbindungsmittels (15) im Bereich seines einen Endes eine Vertiefung (18)
aufweist.
8. Heizkörperabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das andere, weibliche Verbindungsmittel (16) nach Art eines einendseitig gekrümmten
Steges ausgebildet ist.
9. Heizkörperabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg einendseitig zwei Fortsätze (21, 22) trägt, wobei im montierten Zustand
der Flächensegment (11) der eine Fortsatz (21) hinter die Rastnase (17) des männlichen
Verbindungsmittels (15) und der andere Fortsatz (22) in die Vertiefung (18) des männlichen
Verbindungsmittels (15) greift.
10. Heizkörperabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg und/oder die Fortsätze (21, 22) federelastisch ausgebildet sind.
11. Heizkörperabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächensegmente (11) nach dem Baukastenprinzip miteinander kombinierbar sind,
wobei die im montierten Zustand benachbarten Flächensegmente (11) über korrespondierend
ausgebildete Verbindungsmittel (13) verfügen.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 86(2) EPÜ.
1. Heizkörperabdeckung mit wenigstens zwei, die vom Heizmedium durchströmten Rohre des
Heizkörpers (1) abdeckenden Flächensegmenten (11), die entlang ihrer Längsseiten miteinander
lösbar verbindbar sind, zu welchem Zweck die Flächensegmente (11) über daran rückseitig
angeordnete und nach dem Nut-Feder-Prinzip ausgebildete Verbindungsmittel (13) verfügen,
wobei das eine, männliche Verbindungsmittel (15) nach Art einer Nut mit im wesentlichen
U-förmigem Querschnitt und das andere, weibliche Verbindungsmittel (16) nach Art eines
einendseitig gekrümmten Steges, der einendseitig zwei Fortsätze (21, 22) trägt, ausgebildet
sind, wobei der dem Flächensegment (11) gegenüberliegende Schenkel (20) des U-förmig
ausgebildeten, männlichen Verbindungsmittels (15) einendseitig eine Rastnase (17)
trägt und der dem Flächensegment (11) zugewandte Schenkel (19) des U-förmig ausgebildeten,
männlichen Verbindungsmittels (15) im Bereich seines einen Endes eine Vertiefung (18)
aufweist, und wobei im montierten Zustand der Flächensegmente (11) der eine Fortsatz
(21) hinter die Rastnase (17) des männlichen Verbindungsmittels (15) und der andere
Fortsatz (22) in die Vertiefung (18) des männlichen Verbindungsmittels (15) greift.
2. Heizkörperabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Rastnase (17) tragende Schenkel (20) des U-förmig ausgebildeten, männlichen
Verbindungsmittels (15) federelastisch ausgebildet ist.
3. Heizkörperabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg und/oder die Fortsätze (21, 22) federelastisch ausgebildet sind.
4. Heizkörperabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächensegmente (11) nach dem Baukastenprinzip miteinander kombinierbar sind,
wobei die im montierten Zustand benachbarten Flächensegmente (11) über korrespondierend
ausgebildete Verbindungsmittel (13) verfügen.