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(11) |
EP 1 691 639 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.06.2009 Patentblatt 2009/23 |
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Anmeldetag: 03.09.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/009823 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/039348 (06.05.2005 Gazette 2005/18) |
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EPILATIONSGERÄT
EPILATOR
APPAREIL D'EPILATION
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
29.09.2003 DE 10345592
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.08.2006 Patentblatt 2006/34 |
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Patentinhaber: Braun GmbH |
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61476 Kronberg (DE) |
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Erfinder: |
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- GRIESHABER, Frieder
61267 Neu-Anspach (DE)
- LANGE, Klaus-Peter
65817 Eppstein (DE)
- RAMSPECK, Klaus
63225 Langen (DE)
- UNGEMACH, Christof
60431 Frankfurt am Main (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-U- 29 919 410 US-A- 2 423 245
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FR-A- 2 245 314
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Epilationsgerät zum Entfernen von Haaren. Weiterhin
bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zum Entfernen von Haaren mit Hilfe eines
Epilationsgeräts.
[0002] Epilationsgeräte sind bereits in einer Reihe von verschiedenen Ausführungen bekannt.
Beispielsweise ist in der
EP 0 705 546 A2 ein Epilationsgerät mit mechanischen Klemmeinrichtungen zum Klemmen und Auszupfen
von Haaren offenbart. Die Klemmeinrichtungen sind auf einer Achse angeordnet und bestehen
jeweils aus einem Paar von axial benachbarten Klemmelementen, von denen jeweils wenigstens
eines in Axialrichtung antreibbar ist, so daß die Klemmelemente eines Paares jeweils
axial gegeneinander gepreßt werden können. Zudem können die Klemmelemente so angetrieben
werden, daß sie eine oszillierende Rotationsbewegung ausführen. Dabei schließen sich
die Klemmelemente eines Paares während des Hinschwingens von einer ersten zu einer
zweiten Position, um ein Haar einzuklemmen und bleiben beim Zurückschwingen in die
erste Position geschlossen, um das Haar auszuzupfen. Insbesondere werden jeweils zwei
bewegliche Klemmelemente von beiden Seiten gegen je ein feststehendes Klemmelement
gepreßt, um unerwünschte Vibrationen und eine damit verbundene Geräuschentwicklung
zu vermeiden.
[0003] Weiterhin ist aus der
WO 98/05234 ein Drehzylinder für ein Epilationsgerät bekannt. Der Drehzylinder weist mehrere
im wesentlichen winkelig versetzt zueinander angeordnete Paare von Klemmelementen
auf. Außerdem weist der Drehzylinder Betätigungselemente auf, um die Klemmelemente
im Bereich einer Zupfzone des Epilationsgeräts paarweise in Klemmkontakt zueinander
zu bringen und sie anschließend wieder voneinander zu trennen. Weiterhin ist wenigstens
ein Steuerelement zur Ansteuerung der Betätigungselemente vorgesehen. Jedem Paar von
Klemmelementen ist ein separates, einzeln bewegbares Betätigungselement zugeordnet.
[0004] Aus der
US 5,041,122 ist ein Epilationsgerät bekannt, das wenigstens ein Paar entgegengesetzt rotierender
Rollen aufweist. Das Rollenpaar ist durch ein Scherblatt mit länglichen Öffnungen
abgedeckt. Das Scherblatt hält die Haut von den Rollen fern, wobei die Haare in die
Öffnungen des Scherblatts eindringen können und dann von den Rollen erfaßt werden.
[0005] Die
US 2,423,245 beschreibt einen Mechanismus zum Entfernen von Haaren, bei dem die Haare mindestens
einem klebenden Band, das von einer Rolle abgerollt wird, zugeführt werden. Das Band
wird durch eine ruckartige manuelle Operation auf eine Leerrolle aufgerollt, die durch
einen manuell bedienbaren Knopf in Rotation versetzbar ist und so das Band aufwickelt.
[0006] Die bekannten Epilationsgeräte mit diskret zupfenden Klemmeinrichtungen ermöglichen
zwar ein relativ zuverlässiges Auszupfen der von ihnen erfaßten Haare. Allerdings
ist bei einer Einhaltung von Rahmenbedingungen, die für ein möglichst schmerzfreies
Auszupfen und eine nachhaltige Wirkung zu beachten sind, die damit erzielbare Effizienz
nicht optimal. Bei der bekannten Anordnung mit rotierenden Rollenpaaren zum Zupfen
der Haare gestaltet sich das Erfassen der Haare sehr schwierig, so daß auch bei diesem
System Verbesserungsbedarf besteht.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Epilationsgerät so auszubilden, daß
eine effiziente und nachhaltige Entfernung von Haaren auf möglichst schmerzfreie Art
und Weise möglich ist.
[0008] Diese Aufgabe wird durch ein Epilationsgerät mit der Merkmalskombination des Anspruchs
1 gelöst.
[0009] Das erfindungsgemäße Epilationsgerät zum Entfernen von Haaren zeichnet sich dadurch
aus, daß ein Band vorgesehen ist, das über eine Haftwirkung verfügt und einem Zupfbereich
zugeführt wird, in dem die Haare aus der Haut gezupft werden.
[0010] Die Erfindung hat den Vorteil, daß prinzipiell alle Haare in dem vom Band überdeckten
Bereich epiliert werden können, da die Haare mit dem Band flächig erfaßt werden und
keine systematischen Lücken bei der Erfassung der Haare bestehen. Dadurch kann eine
sehr hohe Effizienz erreicht werden.
[0011] Eine Leerrolle zum Aufwickeln des Bandes ist vorgesehen. Dies hat den Vorteil, daß
das Band problemlos ausgetauscht werden kann und daß durch die lediglich einmalige
Benutzung des Bandes eine gleichbleibende Qualität der Epilation eingehalten werden
kann. Auch ein Antriebsmotor zum Antreiben der Leerrolle ist vorgesehen. Ein komfortabler
und zuverlässiger Betrieb des erfindungsgemäßen Epilationsgeräts ist dadurch sichergestellt,
daß eine Einrichtung zum Aktivieren des Antriebsmotors beim Andrücken des Epilationsgeräts
an die Haut vorgesehen ist.
[0012] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Epilationsgeräts ist
eine Andruckeinrichtung zum Andrücken des Bandes an die Haut vorgesehen, wobei das
Band relativ zur Andruckeinrichtung so orientiert sein sollte, daß es mit seiner haftenden
Seite an die Haut gedrückt wird. Auf diese Weise läßt sich eine zuverlässige Haftung
der Haare am Band erzielen.
[0013] Im Zupfbereich des erfindungsgemäßen Epilationsgeräts kann eine Umlenkeinrichtung
angeordnet sein, die das Band von der Haut wegführt. In der Regel ist dabei vorgesehen,
daß das Band von der Andruckeinrichtung zur Umlenkeinrichtung transportiert wird.
Die Umlenkeinrichtung kann zwei benachbart zueinander angeordnete Umlenkelemente aufweisen,
wobei das Band zwischen den beiden Umlenkelementen hindurch geführt wird, die vorzugsweise
gegeneinander gepreßt werden. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die beiden
Umlenkelemente drehbar aufgehängt sind. Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß die
Haare mit relativ niedriger Geschwindigkeit und im wesentlichen senkrecht zur Hautoberfläche
aus der Haut gezupft werden und dabei zusammen mit den Haaren jeweils ein relativ
hoher Wurzelanteil entfernt wird. Folglich kann der Zeitraum bis zu einer Wiederholung
des Epilierens relativ lange ausgedehnt werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin,
daß der Geräuschpegel beim Betrieb des erfindungsgemäßen Epilationsgeräts relativ
niedrig ist.
[0014] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Epilationsgeräts ist
das Band von einer ersten Vorratsrolle abwickelbar.
[0015] Vorzugsweise ist beim erfindungsgemäßen Epilationsgerät ein Zusatzband vorgesehen,
das im Zupfbereich mit dem Band zusammengeführt wird. Dies hat den Vorteil, daß die
epilierten Haare und abgetragene Hautschuppen zwischen dem Band und dem Zusatzband
gebunden werden und so eine Verschmutzung des erfindungsgemäßen Epilationsgeräts verhindert
wird, so daß mit dem erfindungsgemäßen Epilationsgerät ohne aufwendige Reinigungsarbeiten
eine hygienische Epilation durchführbar ist. Bei dem Band und/oder bei dem Zusatzband
kann es sich um ein Klebeband handeln. Klebebänder sind in einer immensen Auswahl
und kostengünstig verfügbar, so daß es problemlos möglich ist, ein Klebeband mit einer
für den erfindungsgemäßen Einsatz geeigneten Haftwirkung bereitzustellen.
[0016] Das erfindungsgemäße Verfahren zum Entfernen von Haaren mit Hilfe eines Epilationsgeräts
zeichnet sich dadurch aus, daß durch das Epilationsgerät ein Band mit der Haut in
Kontakt gebracht wird, wobei die Haare an dem Band haften, das Band einem Zupfbereich
des Epilationsgeräts zugeführt wird und die Haare im Zupfbereich aus der Haut gezupft
werden.
[0017] Insbesondere ist das erfindungsgemäße Verfahren so ausgebildet, daß das Band im Zupfbereich
von der Haut weggeführt wird und dadurch die Haare relativ zur Haut aufgerichtet werden.
Auf diese Weise wird eine zuverlässige Erfassung der Haare für das Zupfen ermöglicht.
Die aufgerichteten Haare können zusammen mit dem Band zwischen zwei Umlenkelementen
geklemmt werden und aus der Haut gezupft werden. Dabei ist es besonders vorlementen
geklemmt werden und aus der Haut gezupft werden. Dabei ist es besonders vorteilhaft,
wenn die beiden Umlenkelemente durch das Band in einander entgegengesetzte Rotationsbewegungen
versetzt werden. Während des Zupfens der Haare kann die Haut in deren Umgebung durch
die Umlenkelemente fixiert werden. Bevorzugt ist das erfindungsgemäße Verfahren so
ausgelegt, daß die Haare nach dem Zupfen weiterhin am Band haften und zusammen mit
dem Band abtransportiert werden.
[0018] Die für die Epilation benötigten Bewegungen können auf unterschiedliche Weise erzeugt
werden. Beispielsweise besteht die Möglichkeit, daß durch die Transportbewegung des
Bandes eine Vorschubbewegung des Epilationsgeräts relativ zur Haut erzeugt wird. Alternativ
dazu ist es auch möglich das Band durch einen manuellen Vorschub des Epilationsgeräts
relativ zur Haut anzutreiben.
[0019] Die Erfindung wird nachstehend anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
[0020] Die einzige Fig. zeigt eine stark schematisierte Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels
eines erfindungsgemäß ausgebildeten Epilationsgeräts 1. Das Epilationsgerät 1 ist
während des Epilationsvorgangs dargestellt, durch den auf der Haut 2 vorhandene Haare
3 entfernt werden. Das Epilationsgerät 1 weist ein auf einer ersten Vorratsrolle 4
aufgewickeltes Klebeband 5 auf, das über eine Andruckrolle 6 und eine erste Umlenkrolle
7 einer Leerrolle 8 zugeführt wird. Weiterhin ist eine zweite Vorratsrolle 9 mit einem
Zusatzklebeband 10 vorgesehen, das der Leerrolle 8 über eine zweite Umlenkrolle 11
zugeführt wird. Außerdem verfügt das Epilationsgerät 1 über ein Gehäuse 12. Die erste
Vorratsrolle 4, die Leerrolle 8 und die zweite Vorratsrolle 9 können an nahezu beliebigen
Positionen im oder am Epilationsgerät 1 angeordnet sein. Dabei ist allerdings zu beachten,
daß die vorstehend beschriebene Führung des Klebebands 5 und des Zusatzklebebands
10 möglich ist. Falls dies erforderlich ist, können das Klebeband 5 und/oder das Zusatzklebeband
10 über weitere, in der Fig. nicht dargestellte Rollen geführt werden. Die Andruckrolle
6 und die beiden Umlenkrollen 7 und 11 sind an der Seite des Epilationsgeräts 1 angeordnet,
die beim Epilationsvorgang an der Haut 2 anliegt. Dort ist das Gehäuse 12 zur Haut
2 hin offen, so daß die Andruckrolle 6 und die beiden Umlenkrollen 7 und 11 von außen
zugänglich sind. Mit der Andruckrolle 6 wird das Klebeband 5 gegen die Haut 2 gedrückt,
wobei die klebende Seite des Klebebands 5 an der Haut 2 anliegt. Weiterhin wird das
Klebeband 5 durch die Andruckrolle 6 in Zusammenwirkung mit der ersten Umlenkrolle
7 parallel zur Oberfläche der Haut 2 orientiert. Die erste Umlenkrolle 7 und die zweite
Umlenkrolle 11 sind in einem Zupfbereich, in dem die Haare 3 aus der Haut 2 gezupft
werden, eng benachbart zueinander angeordnet. Zwischen den beiden Umlenkrollen 7 und
11 werden das Klebeband 5 und das Zusatzklebeband 10 hindurchgeführt und mit ihren
klebenden Seiten gegeneinander gepreßt, so daß diese miteinander verkleben. In diesem
Zustand werden das Klebeband 5 und das Zusatzklebeband 10 gemeinsam auf die Leerrolle
8 aufgerollt. Das Aufrollen wird durch einen figürlich nicht dargestellten Antriebsmotor
unterstützt, der die Leerrolle 8 in Rotation versetzt. Die Rotationsrichtung der Leerrolle
8 ist durch einen Pfeil dargestellt. Ebenso sind auch die Rotationsrichtungen der
Vorratsrollen 4 und 9, die Transportrichtungen des Klebebands 5 und des Zusatzklebebands
10 sowie die Bewegungsrichtung des Epilationsgeräts 1 durch Pfeile dargestellt.
[0021] Die Haarentfernung erfolgt mit dem erfindungsgemäßen Epilationsgerät 1 auf folgende
Weise:
[0022] Das Epilationsgerät 1 wird, wie in der Fig. dargestellt, so auf die Haut 2 aufgesetzt,
daß das Klebeband 5 durch die Andruckrolle 6 und die erste Umlenkrolle 7 sowie das
Zusatzklebeband 10 durch die zweite Umlenkrolle 11 mit ihren klebenden Seiten in Hautkontakt
gebracht werden. Beim Andrücken des Epilationsgeräts 1 an die Haut 2 wird der Antriebsmotor
der Leerrolle 8 aktiviert und die Leerrolle 8 dadurch in Rotation versetzt. Die Aktivierung
des Antriebsmotors erfolgt mit Hilfe einer Sensorik, beispielsweise mittels eines
Druckschalters. Über eine Regelung des Antriebsmotors kann die Rotationsgeschwindigkeit
der Leerrolle 8 vorgegeben werden. Durch die Rotationsbewegung der Leerrolle 8 werden
das Klebeband 5 und das Zusatzklebeband 10 im miteinander verklebten Zustand auf die
Leerrolle 8 aufgewickelt. Dementsprechend werden das Klebeband 5 und das Zusatzklebeband
10 von den Vorratsrollen 4 und 9 abgewickelt. Das sich von der ersten Vorratsrolle
4 zur Leerrolle 8 bewegende Klebeband 5 wird durch die Andruckrolle 6 gegen die Haut
2 gedrückt. Die vom Klebeband 5 auf die Haut 2 und die Haare 3 ausgeübte Adhäsionswirkung
hat dabei zur Folge, daß das Epilationsgerät 1 mit einer Geschwindigkeit v, die betragsmäßig
der Transportgeschwindigkeit des Klebebands 5 entspricht, parallel zur Oberfläche
der Haut 2 bewegt wird. In der Darstellung der Fig. erfolgt die Bewegung des Epilationsgeräts
1 von rechts nach links. Im Rahmen dieser Bewegung kommt das Klebeband 5 mit seiner
klebenden Seite fortwährend mit weiteren Haaren 3 in Berührung, die dann am Klebeband
5 haften. Beim Passieren der ersten Umlenkrolle 7 werden die am Klebeband 5 haftenden
Haare 3 durch das Umlenken des Klebebands 5 aufgerichtet und durch die beiden Umlenkrollen
7 und 11, die gegeneinander gepreßt werden, zwischen das Klebeband 5 und das Zusatzklebeband
10 eingeklemmt. Die von den Umlenkrollen 7 und 11 ausgeübte Klemmwirkung und die Adhäsionswirkung
des Klebebands 5 und des Zusatzklebebands 10 führen dazu, daß die Haare 3 mit dem
Klebeband 5 und dem Zusatzklebeband 10 weiterbewegt und dadurch epiliert, d. h. aus
der Haut 2 gezupft, werden.
[0023] Das Epilieren erfolgt bei gleich groß ausgebildeten Umlenkrollen 7 und 11 unter einem
Winkel von 90 ° zur Oberfläche der Haut 2. Die Geschwindigkeit, mit der die Haare
3 aus der Haut 2 gezupft werden entspricht betragsmäßig der Geschwindigkeit v des
Epilationsgeräts 1 bzw. des Klebebands 5 und ist relativ niedrig. Die relativ niedrige
Zupfgeschwindigkeit und die senkrechte Orientierung der Zupfbewegung relativ zur Hautoberfläche
führen dazu, daß zusammen mit den Haaren 3 jeweils ein relativ hoher Wurzelanteil
entfernt wird. Während des Epilierens wird die Haut 2 jeweils in unmittelbarer Umgebung
des gerade epilierten Haares 3 durch die beiden Umlenkrollen 7 und 11 weitgehend daran
gehindert, dem durch dieses Haar 3 auf die Haut 2 ausgeübten Zug nachzugeben, so daß
der durch das Epilieren verursachte Schmerz relativ gering gehalten werden kann. Die
epilierten Haare 3 sowie abgetragene Hautschuppen werden zwischen dem Klebeband 5
und dem Zusatzklebeband 10 eingeschlossen und abtransportiert, so daß es nicht zu
einer Verschmutzung des Epilationsgeräts 1 kommt. Wenn das Klebeband 5 und das Zusatzklebeband
10 vollständig von den Vorratsrollen 4 und 9 abgewickelt sind, werden die Vorratsrollen
4 und 9 ausgewechselt. Dabei wird auch die Leerrolle 8 ersetzt, auf der das mit dem
Zusatzklebeband 10 verklebte Klebeband 5 aufgewickelt ist.
[0024] Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel des Epilationsgeräts 1 wird
die Vorschubbewegung des Epilationsgeräts 1 relativ zur Haut 2 mit Hilfe des Antriebsmotors
für die Leerrolle 8 erzeugt. Der Benutzer des Epilationsgeräts 1 drückt dieses zur
Durchführung des Epilationsvorgangs lediglich gegen die Haut 2 und führt es manuell
um die jeweilige Richtung des Vorschubs zu bestimmen.
[0025] In einer weiteren Abwandlung des Epilationsgeräts 1 wird das Zusatzklebeband 10 durch
ein Abdeckband ersetzt, das nicht über eine Klebeschicht verfügt. Darüber hinaus ist
es auch möglich, auf das Zusatzklebeband 10 und damit auch auf die zweite Vorratsrolle
9 völlig zu verzichten. Die zweite Umlenkrolle 11 kann dabei beibehalten werden, um
ein Klemmen der Haare 3 zwischen dem Klebeband 5 und der zweiten Umlenkrolle 11 zu
ermöglichen.
[0026] Ebenso ist es auch möglich, das Klebeband 5 durch ein Band zu ersetzen, das nicht
mit einem Klebstoff beschichtet ist und bei dem es auf andere Weise zu einem Haften
der Haare 3 kommt. Ein Haften der Haare 3 könnte beispielsweise durch eine entsprechende
Ausbildung der Oberflächenstruktur oder auch durch eine elektrostatische Aufladung
des Bandes erreicht werden.
[0027] Das Klebeband 5 und gegebenenfalls auch das Zusatzklebeband 10 einschließlich der
benötigten Vorrats-, Andruck-, Leer-, und Umlenkrollen können als komplett austauschbare
Baugruppe bzw. Kartusche ausgebildet sein. Dies ermöglicht eine einfache und besonders
hygienische Entsorgung des Klebebandes und der anhaftenden Haare.
[0028] Bei einer Weiterbildung des Epilationsgeräts 1 sind Mittel vorgesehen, um die Orientierung,
in der die Haare 3 am Klebeband 5 anhaften, zu beeinflussen. Dabei wird insbesondere
versucht, die Haare 3 in Bewegungsrichtung des Klebebands 5 auszurichten, um im Zupfbereich
ein Abheben der Haare 3 von der Haut 2 zu erleichtern. Das Ausrichten der Haare 3
kann beispielsweise über einen der Andruckrolle 6 vorgelagerten Kamm erfolgen. Statt
des Kamms kann auch eine Walze eingesetzt werden. Besonders vorteilhaft ist hierzu
ein aktiv angetriebener Kamm oder eine Bürste, insbesondere eine Bürstenwalze, die
die Haare in Richtung auf das Klebeband 5 hin kämmt und die Haarspitzen in diese Richtung
ausrichtet. Weiterhin kann die Orientierung der Haare 3 durch eine elektrostatische
Aufladung beeinflußt werden. Zudem hat auch der Benutzer die Möglichkeit, durch eine
entsprechende Wahl der Vorschubrichtung des Epilationsgeräts 1 relativ zur Orientierung
der Haare 3 auf der Haut 2 die Orientierung der Haare 3 auf dem Klebeband 5 zu beeinflussen.
1. Epilationsgerät zum Entfernen von Haaren (3), bei dem ein Band (5) vorgesehen ist,
das über eine Haftwirkung verfügt und einem Zupfbereich zugeführt wird, in dem die
Haare (3) aus der Haut (2) gezupft werden und eine Leerrolle (8) zum Aufwickeln des
Bandes (5) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Antriebsmotor zum Antreiben der Leerrolle (8) vorgesehen ist und eine Einrichtung
zum Aktivieren des Antriebsmotors beim Andrücken des Epilationsgeräts (1) an die Haut
(2) vorgesehen ist.
2. Epilationsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Andruckeinrichtung (6) zum Andrücken des Bandes (5) an die Haut (2) vorgesehen
ist.
3. Epilationsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (5) relativ zur Andruckeinrichtung (6) so orientiert ist, dass es mit seiner
haftenden Seite an die Haut (2) gedrückt wird.
4. Epilationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Zupfbereich eine Umlenkeinrichtung angeordnet ist, die das Band (5) von der Haut
(2) wegführt.
5. Epilationsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (5) von der Andruckeinrichtung (6) zur Umlenkeinrichtung transportiert wird.
6. Epilationsgerät nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkeinrichtung zwei benachbart zueinander angeordnete Umlenkelemente (7, 11)
aufweist und das Band (5) zwischen den beiden Umlenkelementen (7, 11) hindurch geführt
wird.
7. Epilationsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Umlenkelemente (7, 11) gegeneinander gepreßt werden.
8. Epilationsgerät nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Umlenkelemente (7, 11) drehbar aufgehängt sind.
9. Epilationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (5) von einer ersten Vorratsrolle (4) abwickelbar ist.
10. Epilationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zusatzband (10) vorgesehen ist, das im Zupfbereich mit dem Band (5) zusammengeführt
wird.
11. Epilationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Band (5) und/oder bei dem Zusatzband (10) um ein Klebeband handelt.
12. Epilationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Band (5) ein Haarausrichtmittel vorgeschaltet ist.
13. Verfahren zum Entfernen von Haaren (3) mit Hilfe eines Epilationsgeräts (1), dadurch gekennzeichnet, dass durch das Epilationsgerät (1) ein Band (5) mit der Haut (2) in Kontakt gebracht wird,
wobei die Haare (3) an dem Band (5) haften, das Band (5) einem Zupfbereich des Epilationsgeräts
(1) zugeführt wird, die Haare (3) im Zupfbereich aus der Haut (2) gezupft werden und
das Band (5) auf eine durch einen Antriebsmotor angetriebene Leerrolle aufgewickelt
wird, wobei der Antriebsmotor beim Andrücken des Epilationsgeräts (1) an die Haut
(2) durch eine Einrichtung aktiviert wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (5) im Zupfbereich von der Haut (2) weggeführt wird und dadurch die Haare (3) relativ zur Haut (2) aufgerichtet werden.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die aufgerichteten Haare (3) zusammen mit dem Band (5) zwischen zwei Umlenkelementen
(7, 11) geklemmt werden und aus der Haut (2) gezupft werden.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Umlenkelemente (7, 11) durch das Band (5) in einander entgegengesetzte
Rotationsbewegungen versetzt werden.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass während des Zupfens der Haare (3) die Haut (2) in deren Umgebung durch die Umlenkelemente
(7, 11) fixiert wird.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Haare (3) nach dem Zupfen weiterhin am Band (5) haften und zusammen mit dem Band
(5) abtransportiert werden.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Transportbewegung des Bandes (5) eine Vorschubbewegung des Epilationsgeräts
(1) relativ zur Haut (2) erzeugt wird.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (5) durch einen manuellen Vorschub des Epilationsgeräts (1) relativ zur
Haut (2) angetrieben wird.
1. An epilator apparatus for the removal of hairs (3), in which provision is made for
a tape (5) which has an adhesive effect and is fed to a plucking zone in which the
hairs (3) are plucked from the skin (2), and a take-up reel (8) is provided for receiving
the tape (5), characterized in that a drive motor is provided for driving the take-up reel (8) and a device is provided
for activating the drive motor when the epilator apparatus (1) is applied against
the skin (2).
2. The epilator apparatus according to claim 1, characterized in that provision is made for a pressure device (6) for applying the tape (5) against the
skin (2).
3. The epilator apparatus according to claim 2, characterized in that the tape (5) is oriented relative to the pressure device (6) such as to be applied
against the skin (2) with its adhesive side.
4. The epilator apparatus according to any one of the preceding claims, characterized in that in the plucking zone a deflector device is arranged which guides the tape (5) away
from the skin (2).
5. The epilator apparatus according to claim 4, characterized in that the tape (5) is fed from the pressure device (6) to the deflector device.
6. The epilator apparatus according to any one of the claims 4 or 5, characterized in that the deflector device includes two juxtaposed deflector elements (7, 11) and the tape
(5) is passed through between the two deflector elements (7, 11).
7. The epilator apparatus according to claim 6, characterized in that the two deflector elements (7, 11) are urged against each other.
8. The epilator apparatus according to any one of the claims 6 or 7, characterized in that the two deflector elements (7, 11) are rotatably suspended.
9. The epilator apparatus according to any one of the preceding claims, characterized in that the tape (5) is adapted to be unwound from a first supply reel (4).
10. The epilator apparatus according to any one of the preceding claims, characterized in that provision is made for an additional tape (10) that is caused to converge with the
tape (5) in the plucking zone.
11. The epilator apparatus according to any one of the preceding claims, characterized in that the tape (5) and/or the additional tape (10) is an adhesive tape.
12. The epilator apparatus according to any one of the preceding claims, characterized in that a hair alignment device is arranged to precede the tape (5).
13. A method of removing hair (3) by means of an epilator apparatus (1), characterized in that a tape (5) is brought into contacting relation to the skin (2) by the epilator apparatus
(1), whereby the hairs (3) adhere to the tape (5), the tape (5) is fed to a plucking
zone of the epilator apparatus (1), the hairs (3) are plucked from the skin (2) in
the plucking zone, and the tape (5) is wound onto a take-up reel driven by a drive
motor, with the drive motor being activated by a device when the epilator apparatus
(1) is applied against the skin (2).
14. The method according to claim 13, characterized in that the tape (5) is guided away from the skin (2) in the plucking zone and the hairs
(3) are thereby lifted relative to the skin (2).
15. The method according to claim 14, characterized in that, together with the tape (5), the lifted hairs (3) are held clamped between two deflector
elements (7, 11) and extracted from the skin (2).
16. The method according to claim 15, characterized in that the tape (5) sets the two deflector elements (7, 11) in rotary motion of opposite
direction.
17. The method according to any one of the claims 15 or 16, characterized in that during plucking of the hairs (3) the surrounding skin (2) is held fixed by the deflector
elements (7, 11).
18. The method according to any one of the claims 13 to 17, characterized in that the hairs (3) remain adhered to the tape (5) after plucking and are carried away
together with the tape (5).
19. The method according to any one of the claims 13 to 18, characterized in that the feeding movement of the tape (5) produces a forward movement of the epilator
apparatus (1) relative to the skin (2).
20. The method according to any one of the claims 13 to 18, characterized in that the tape (5) is driven by manually advancing the epilator apparatus (1) relative
to the skin (2).
1. Appareil d'épilation pour retirer des poils (3), dans lequel une bande (5) est prévue,
laquelle dispose d'une action d'adhérence et est introduite dans une zone d'arrachage,
dans laquelle les poils (3) sont arrachés de la peau (2), et un rouleau vide (8) pour
enrouler la bande (5) est prévu, caractérisé en ce qu'un moteur d'entraînement pour entraîner le rouleau vide (8) est prévu et un dispositif
d'activation du moteur d'entraînement lorsqu'on presse l'appareil d'épilation (1)
sur la peau (2) est prévu.
2. Appareil d'épilation selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un dispositif de pressage (6) pour presser la bande (5) sur la peau (2) est prévu.
3. Appareil d'épilation selon la revendication 2, caractérisé en ce que la bande (5) est orientée par rapport au dispositif de pressage (6) de telle sorte
qu'elle soit pressée par son côté adhésif sur la peau (2).
4. Appareil d'épilation selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans la zone d'arrachage un dispositif de renvoi est disposé, lequel éloigne la bande
(5) de la peau (2).
5. Appareil d'épilation selon la revendication 4, caractérisé en ce que la bande (5) est transportée du dispositif de pressage (6) vers le dispositif de
renvoi.
6. Appareil d'épilation selon une des revendications 4 ou 5, caractérisé en ce que le dispositif de renvoi présente deux éléments de renvoi (7,11) disposés côte à côte
et la bande (5) est guidée entre les deux éléments de renvoi (7,11).
7. Appareil d'épilation selon la revendication 6, caractérisé en ce que les deux éléments de renvoi (7,11) sont pressés l'un contre l'autre.
8. Appareil d'épilation selon une des revendications 6 ou 7, caractérisé en ce que les deux éléments de renvoi (7,11) sont suspendus de manière rotative.
9. Appareil d'épilation selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bande (5) peut être déroulée d'un premier rouleau de stockage (4).
10. Appareil d'épilation selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une bande additionnelle (10) est prévue, laquelle est regroupée avec la bande (5)
dans la zone d'arrachage.
11. Appareil d'épilation selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bande (5) et/ou la bande additionnelle (10) consiste en une bande adhésive.
12. Appareil d'épilation selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un moyen d'alignement des poils est branché en amont de la bande (5).
13. Procédé pour retirer des poils (3) à l'aide d'un appareil d'épilation (1), caractérisé en ce qu'à travers l'appareil d'épilation (1) une bande (5) est amenée en contact avec la peau
(2), moyennant quoi les poils (3) adhèrent à la bande (5), la bande (5) est introduite
dans une zone d'arrachage de l'appareil d'épilation (1), les poils (3) sont arrachés
de la peau (2) dans la zone d'arrachage et la bande (5) est enroulée sur un rouleau
vide entraîné par un moteur d'entraînement, moyennant quoi le moteur d'entraînement
est activé par un dispositif quand on presse l'appareil d'épilation (1) sur la peau
(2).
14. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce que la bande (5) est éloignée de la peau (2) dans la zone d'arrachage et de cette manière
les poils (3) sont dressés par rapport à la peau (2).
15. Procédé selon la revendication 14, caractérisé en ce que les poils (3) dressés sont serrés conjointement à la bande (5) entre deux éléments
de renvoi (7,11) et sont arrachés de la peau (2).
16. Procédé selon la revendication 15, caractérisé en ce que les deux éléments de renvoi (7,11) sont décalés par la bande (5) dans des mouvements
de rotation opposés.
17. Procédé selon une des revendications 15 ou 16, caractérisé en ce que pendant l'arrachage des poils (3), la peau (2) dans leur environnement est fixée
par les éléments de renvoi (7,11).
18. Procédé selon une des revendications 13 à 17, caractérisé en ce que les poils (3) adhèrent en outre à la bande (5) après l'arrachage et sont évacués
conjointement à la bande (5).
19. Procédé selon une des revendications 13 à 18, caractérisé en ce que du fait du mouvement de transport de la bande (5), un mouvement d'avance de l'appareil
d'épilation (1) par rapport à la peau (2) est produit.
20. Procédé selon une des revendications 13 à 18, caractérisé en ce que la bande (5) est entraînée en avançant manuellement l'appareil d'épilation (1) par
rapport à la peau (2).

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