| (19) |
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(11) |
EP 1 691 657 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.05.2012 Patentblatt 2012/18 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.12.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/053303 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/055795 (23.06.2005 Gazette 2005/25) |
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SELBSTFAHRENDES ODER ZU VERFAHRENDES KEHRGER T SOWIE KOMBINA TION EINES KEHRGER
TES MIT EINER BASISSTATION
AUTOMOTIVE OR DRIVABLE SWEEPING DEVICE AND COMBINED SWEEPING DEVICE/ BASE STATION
DEVICE
APPAREIL DE BALAYAGE AUTOMOTEUR OU A METTRE EN MOUVEMENT, ET COMBINAISON D'UN APPAREIL
DE BALAYAGE AVEC UNE STATION DE BASE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
| (30) |
Priorität: |
10.12.2003 DE 10357637
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.08.2006 Patentblatt 2006/34 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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11196159.5 / 2436296 |
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Patentinhaber: Vorwerk & Co. Interholding GmbH |
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42275 Wuppertal (DE) |
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Erfinder: |
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- KALEMBA, Dieter
42277 Wuppertal (DE)
- GAWLIK, Birgit
58285 Gevelsberg (DE)
- SOMMER, Jörg
50737 Köln (DE)
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| (74) |
Vertreter: Müller, Enno et al |
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RIEDER & PARTNER
Patentanwälte - Rechtsanwalt
Corneliusstrasse 45 42329 Wuppertal 42329 Wuppertal (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-01/82766 DE-A1- 4 414 683 DE-U1- 29 910 165 US-A- 6 076 226
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WO-A-95/09557 DE-A1- 10 242 257 FR-A- 701 008 US-A1- 2003 204 923
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft selbstfahrendes Kehrgerät mit einer Basisstation nach den
Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1.
[0002] Kehrgeräte der in Rede stehenden Art sind bekannt. So ist in der
DE 44 14 683 A1 eine Kehrmaschine beschrieben und dargestellt, welche mit einer Vorrichtung zur Aufnahme
von Staub, Schmutzteilen oder dergleichen von einer zu reinigenden Fläche mit Kehrbürsten
und einer Aufnahmekammer für aufgenommenen Schmutz versehen ist. Dieses Kehrgerät
ist zur Entleerung der Aufnahmekammer mit einer Saugvorrichtung zusammenschaltbar.
Weiter ist das aus der vorgenannten Patentanmeldung bekannte Kehrgerät als ein, einen
Elektromotor zum Antrieb der Kehrbürsten aufweisendes, hand- bzw. stielgeführtes Gerät
ausgebildet. Darüber hinaus sind auch selbstfahrende Kehrgeräte wie Kehrroboter bekannt,
welche autonom arbeitend größere Flächen, insbesondere Hartflächen mittels Kehrbürsten
reinigen und den aufgesammelten Schmutz in einer Aufnahme aufbewahren. Diesbezüglich
wird beispielsweise auf die
DE 102 42 257 A1 verwiesen.
[0003] Aus der
WO95/09577 A ist ein Kehrgerät bekannt, in welche eine Flüssigkeits-Auftragseinrichtung angeordnet
ist, die in Verfahrrichtung hinter der Kehrbürste vorgesehen und eine weitere dahinter
noch vorgesehene Entfeuchtungs-Einrichtung.
[0004] Die Erfindung beschäftigt sich mit der Aufgabe, ein selbstfahrendes Kehrgerät mit
einer Basisstation vorteilhaft auszugestalten.
[0005] Diese Aufgabe ist beim Gegenstand des Anspruches 1 gelöst, wobei darauf abgestellt,
dass eine Flüssigkeits-Auftragseinrichtung, die in Verfahrrichtung hinter der Kehrbürste
angeordnet ist, vorgesehen ist, und eine weiter dahinter angeordnet Entfeuchtungs-Einrichtung,
und dass in der Basisstation eine Reinigungseinrichtung für die Kehrbürste und/oder
die Entfeuchtungs-Einrichtung vorgesehen ist.
[0006] Eine vollständige Reinigung insbesondere von Hartböden ist ermöglicht. Dem Kehren
folgt ein Feuchtwischen. Es wird hierdurch eine vollständige Reinigung ermöglicht.
[0007] Die einzelnen Baugruppen des Kehrgeräts - Kehreinrichtung, Flüssigkeits-Auftragseinrichtung
und Entfeuchtungs-Einrichtung - arbeiten bevorzugt gleichzeitig. Denkbar ist jedoch
auch eine Lösung, bei welcher einzelne Baugruppen je nach Bedarf zuschaltbar sind.
Durch die angegebene Lösung ergibt sich auch ein neuartiges Verfahren zur Reinigung
von Hartböden insbesondere im Haushaltsbereich, wobei in einem Arbeitsgang zunächst
gekehrt, hiernach ein Flüssigkeitsauftrag auf den Hartboden und abschließend die Aufnahme
des mit Schmutzpartikeln versetzten Flüssigkeitsfilms erfolgt.
[0008] Um ein weiter verbessertes Reinigungsergebnis zu erzielen, ist vorgesehen, dass vor
der Entfeuchtungs-Einrichtung eine Reinigungswalze angeordnet ist, mittels welcher
der durch die Flüssigkeits-Auftragseinrichtung befeuchtete Boden mechanisch bearbeitet
wird. So können auch hartnäckige Verschmutzungen des Hartbodens in einem Arbeitsgang
beseitigt werden. Das Reinigen mit einer derartigen, bevorzugt elektromotorisch angetriebenen
rotierenden Reinigungswalze führt auch ohne mehrfaches Vor- und Zurückbewegen des
Kehrgeräts über dem zu reinigenden Bereich zu sehr guten Ergebnissen. Die Reinigungswalze
ist bevorzugt mit einem Reinigungstuch bespannt. Alternativ kann die Reinigungswalze
auch eine Borstenwalze sein. Um eine deutlich größere mechanische Reinigungsarbeit
gegenüber einem einfachen Überstreichen einer verschmutzten Stelle mit einem konventionellen
Wischer oder ähnlichem zu erreichen, ist weiter vorgesehen, dass die Reinigungswalze
mit einer im Vergleich zur Verfahrgeschwindigkeit des Kehrgeräts höheren Relativgeschwindigkeit
gegenüber dem Boden umläuft. So ist beispielsweise bei einem Reinigungswalzen-Durchmesser
von 40 - 60 mm eine Rotationsgeschwindigkeit der Reinigungswalze von mehr als 500
U/min, so beispielsweise etwa 2000 U/min gegeben. Die in Verfahrrichtung hinter der
Kehrbürste angeordnete Flüssigkeits-Auftragseinrichtung dient zum Benetzen des Bodens
mit Reinigungsflüssigkeit, wozu bevorzugt die Flüssigkeits-Auftragseinrichtung einen
quer zur Verfahrrichtung ausgerichteten Dosierspalt aufweist. Denkbar ist auch eine
Ausgestaltung, bei welcher die Flüssigkeits-Auftragseinrichtung durch mehrere quer
zur Verfahrrichtung nebeneinander angeordnete Auftragsdüsen gebildet ist. Die Flüssigkeitsausgabe
kann schwerkraftunterstützh durch Öffnen und Schließen eines Ventils erfolgen. Denkbar
ist auch eine Ausgestaltung, bei welcher die Flüssigkeitsausgabe durch Pumpen erfolgt,
so beispielsweise durch Anordnung einer Dosierpumpe, wie etwa eine Mini-Membranpumpe.
Durch den gezielten Auftrag ist eine geringe Menge der Reinigungsflüssigkeit zum Benetzen
des Bodens ausreichend. So erfolgt bevorzugt der Auftrag von 0,25 bis 1 Liter, weiter
bevorzugt 0,5 Liter je 10m
2. Hierdurch bedingt können der Frischwassertank und ein ggf. vorgesehener Schmutzwassertank
relativ klein dimensioniert sein. Um an stark verschmutzten Stellen bei Bedarf mehr
Reinigungsflüssigkeit aufbringen zu
[0009] können bzw. um auf empfindlichen Hartböden, wie beispielsweise Parkett oder Laminat,
eine geringere Dosiermenge aufzutragen, erweist es sich als sinnvoll, dass die Ausgabemenge
einstellbar ist, Das auf dem Boden zurückbleibende Schmutzwasser wird abschließend
von der Entfeuchtungs-Einrichtung aufgenommen, wobei letztere eine Absaugeinrichtung
sein kann. Eine solche Absaugeinrichtung ist mit einem, einen Luftstrom erzeugenden
Saug-/ Gebläsemotor und einer Abschaltscheide versehen. Bevorzugt wird eine Ausgestaltung,
bei welcher die Entfeuchtungs-Einrichtung als Wischtuch ausgebildet ist. Ein solches
Wischtuch kann hierbei ein im Bodenbereich des Kehrgeräts aufgespanntes Tuch sein.
In einer bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das Wischtuch umlaufend angeordnet
ist. Ein solches, insbesondere sehr langsam umlaufendes Wischtuch kann deutlich länger
eingesetzt werden, da dieses aufgrund seiner größeren Länge mehr Flüssigkeit aufnehmen
kann als ein bodenseitig aufgespanntes Wischtuch. Ergänzend kann das umlaufende Wischtuch
durch Quetschen entfeuchtet werden, wobei die hierbei austretende Flüssigkeit in einem
Sammelbehälter aufgenommen wird. Hierzu sind beispielsweise zwei Walzen vorgesehen,
zwischen welchen das Wischtuch durchbewegt wird. In einer weiter bevorzugten Ausgestaltung
des Erfindungsgegenstandes ist das Kehrgerät, wie beispielsweise einem Kehrroboter
über einen Akkumulator betrieben. Über den Akkumulator wird sowohl die rotierende
Kehrbürste als auch die Reinigungswalze und die Entfeuchtungs-Einrichtung, insbesondere
das umlaufende Wischtuch angetrieben, wobei weiter beispielsweise über eine integrierte
Elektronik die Dosiermenge der Flüssigkeitsausgabe einstellbar ist. Über diese Elektronik
kann die Pumpe oder das Ventil zur Ausgabe der Flüssigkeit in, auf die gewünschte
Dosiermenge abgestimmten Intervallen ausgelöst werden. Des Weiteren ist bei einem
autonom arbeitenden Kehrgerät die Anordnung eines für sich bekannten Schmutzsensors
denkbar, mittels welchem die Ausgabemenge der Flüssigkeit selbsttätig entsprechend
dem ermittelten Verschmutzungsgrad des zu reinigenden Hartbodens angepaßt wird. Die
Grobschmutzaufnahme der in Verfahrrichtung vor der Flüssigkeits-Auftragseinrichtung
angeordneten Kehrbürste erfolgt in bekannter Weise, indem die motorisch angetriebene
Kehrbrüste losen Schmutz über eine Schmutzrampe in einen Schmutzbehälter, zum Beispiel
einem schneckenhausförmigen Behälter befördert. Dieser Schmutzbehälter kann nach dem
Reinigungsvorgang entweder entnommen und ausgeleert oder mit Hilfe eines Staubsaugers
abgesaugt werden. Diesbezüglich wird auf die eingangs erwähnte
DE 4414 683 A1 verwiesen, deren Inhalt hiermit vollinhaltlich in die Offenbarung vorliegender Erfindung
mit einbezogen wird, auch zu dem Zwecke, Merkmale dieser Patentanmeldung in Ansprüche
vorliegender Erfindung mit einzubeziehen.
[0010] Eine Reinigungseinrichtung in der Basisstation ist auch bei Trocken-Kehrgeräten wie
aus dem zuvor beschriebenen Stand der Technik bekannt, einsetzbar. Darüber hinaus
jedoch auch in einem Kehrgerät, welches nachgeordnet einer Trockenbearbeitung eine
Feuchtbearbeitungs-Einrichtung gemäß der vorbeschriebenen Erfindung aufweist. So erfolgt
in vorteilhafter Weise während einer Parkstellung des Kehrgeräts in der Basisstation
gegebenenfalls neben einem Aufladen des geräteseitigen Akkumulators auch eine Reinigung
der Bodenbearbeitungsvorrichtungen des Geräts. Zufolge dessen werden in vorteilhafter
Weise in der Parkstellung des Geräts eventuell anhaftende Schmutzrückstände an der
Kehrbürste und/ oder an der Entfeuchtungs-Einrichtung entfernt. Auch wird vorgeschlagen,
dass in der Basisstation eine Reinigungseinrichtung für die Reinigungswalze vorgesehen
ist. Vorgeschlagen wird weiter, dass die Reinigungseinrichtung aus einer Reinigungsbürste
besteht, wobei weiter mehrere Reinigungsbürsten vorgesehen sind, welche zugeordnet
den einzelnen Reinigungskomponenten des Geräts mit diesen zusammenwirken. Die Reinigungsbürste
taucht jedenfalls teilweise in eine Reinigungsflüssigkeit ein oder ist mit einer solchen
benetzbar, zufolge dessen eine Feuchtreinigung der Reinigungskomponenten des Geräts
durchführbar ist Auch wird vorgeschlagen, dass die Reinigungseinrichtung im Boden
eines Aufnahmeplatzes der Basisstation für das Kehrgerät angeordnet ist, so beispielsweise
in Form einer Unterflur-Reinigungseinrichtung, wobei mehrere Reinigungsbürsten in
einer, eine Reinigungsffüssigkeitbevorratenden Wanne angeordnet sind, welche Wanne
von dem Gerät unter randseitiger Abstützung desselben überfahren wird. Denkbar ist
diesbezüglich auch, dass die Wanne der Reinigungseinrichtung erst im Zuge des Auffahrens
des Geräts auf die Basisstation geöffnet wird und bei einem Verlassen der Basisstation
selbsttätig verschließt. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht
darin, dass in der Basisstation ein Flüssigkeits-Vorratsbehälter vorgesehen ist, zur
Befüllung eines Tanks des Kehrgeräts. Dieser Kehrgeräte-Tank bevorratet eine zur Feuchtreinigung
eines Hartbodens dienende Reinigungsflüssigkeit. Erfindungsgemäß wird dieser Tank
in der Parkstellung des Geräts über den stationsseitigen Flüssigkeits-Vorratsbehälter
wieder befüllt. Diese Befüllung kann automatisiert sein, beispielsweise durch ein
Andocken des geräteseitigen Tanks an den Müssigkeits-Vorrätsbehälter. Der geräteseitige
Tank kann hierzu ein selbstschließendes Ventil aufweisen. Auch erweist sich diesbezüglich
als vorteilhaft, dass in der Basisstation ein Aufnahmebehältnis für Schmutzwasser
vorgesehen ist. So wird in der Parkstellung des Geräts in der Basisstation der das
aufgenommene Schmutzwasser bevorratende Behälter weiter bevorzugt automatisch beispielsweise
durch Andocken und schwerkraftunterstützt entleert.
[0011] Nachstehend ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen, welche lediglich
mehrere Ausführungsbeispiele darstellen, näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- in einer perspektivischen Darstellung ein erfindungsgemäßes selbstfahrendes Kehrgerät
in Form eines Kehrroboters;
- Fig. 2
- die Unteransicht hierzu;
- Fig. 3
- den schematischen Schnitt gemäß der Linie III - III in Fig. 2;
- Fig. 4
- eine der Fig. 3 entsprechende Schnittdarstellung, jedoch eine alternative Ausführungsform
betreffend;
- Fig. 5
- das selbstfahrende Kehrgerät in einer Schnittdarstellung gemäß Fig. 4, jedoch in Zuordnung
zu einer Basisstation des Kehrroboters;
- Fig. 6
- in perspektivischer Schemadarstellung ein nicht erfindungsgemäβes Kehrgerät in Form
eines stielgeführten Geräts und
- Fig. 7
- eine Schnittdarstellung gemäß Fig. 4, jedoch die Ausfürungsform gemäß der Darstellung
in Fig. 6 betreffend.
[0012] Die Figuren 1 und 2 zeigen ein erfindungsgemäßes Kehrgerät 1 in Form eines selbsttätig
verfahrbaren Reinigungsroboters mit einem Chassis 2 und einer das Chassis 2 überdeckenden
Abdeckhaube 3, wie aus der
DE 102 42 257 A1 als Bodenstaub-Aufsammelgerät bekannt ist. Der Inhalt dieser Patentanmeldung wird
hiermit vollinhaltlich in die Offenbarung vorliegender Erfindung mit einbezogen, auch
zu dem Zwecke, Merkmale dieser Patentanmeldung in Ansprüche vorliegender Erfindung
mit einzubeziehen.
[0013] Das autonom arbeitende Kehrgerät 1 weist zwei elektromotorisch angetriebene Verfahrräder
4 auf.
[0014] In Verfahrrichtung r ist stirnseitig eine sich quer zur Verfahrrichtung r erstrekkende,
elektromotorisch angetriebene Kehrbürste 6 angeordnet, die der Grobschmutzaufnahme
dient. Dies geschieht durch mechanische Bürstbearbeitung des zu reinigenden Hartbodens
7 mittels der Kehrbürste 6, wobei die Schmutzpartikel über eine in Verfahrrichtung
r hinter der Kehrbürste 6 angeordneten Schmutzrampe 8 in einen Schmutzsammelraum 9
befördert werden. Letzterer und die in diesen übergehende Schmutzrampe 8 sind im Querschnitt
gemäß der Darstellung in Fig. 3 schneckenhausartig ausgeformt, so dass der in dem
Schmutzsammelraum 9 aufgenommene Schmutz nicht selbsttätig wieder austreten kann.
[0015] Des Weiteren ist hinter der Kehrbürste 6 bzw. der Schmutzrampe 8 - in Verfahrrichtung
r betrachtet - eine Flüssigkeits-Auftragseinrichtung 10 vorgesehen. Diese weist einen
Tank 11 zur Bevorratung einer Reinigungsflüssigkeit auf, welcher im Bereich des von
der Kehrbürste 6 und der Schmutzrampe 8 durchsetzten Chassisbodens 12 in einen quer
zur Verfahrrichtung r ausgerichteten Dosierspalt 13 mündet. Dieser Dosierspalt 13
ist über ein Ventil 14 öffen- und schließbar.
[0016] Die Flüssigkeitsabgabe erfolgt nach Öffnen des Ventils 14 schwerkraftunterstützt
Denkbar ist auch eine Ausgestaltung, bei welcher die Flüssigkeitszufuhr über eine
Dosierpumpe erfolgt. Weiter ist eine Dosierung der Flüssigkeitsausgabe vorgesehen.
Diese Dosierung kann manuell über einen Regler erfolgen. Im Zusammenhang mit einem
gegebenenfalls vorgesehenen Schmutzsensor des Kehrgeräts 1, mittels welchem ein Verschmutzungsgrad
des zu reinigenden Hartbodens 7 ermittelt werden kann, kann die Dosierung auch mit
Hilfe einer elektronischen Auswerteeinheit erfolgen.
[0017] In Verfahrrichtung r ist der Flüssigkeits-Auftragseinrichtung 10 nachgeordnet eine
Reinigungswalze 15 vorgesehen, welche sich gleich der Kehrbürste 6 quer zur Verfahrrichtung
r erstreckt und hinsichtlich ihrer Rotationsrichtung gleichgerichtet ist zur Kehrbürste
6. In der in der Fig. 3 dargestellten Ausführungsform handelt es sich bei der Reinigungswalze
15 um eine Borstenwalze zur mechanischen Bürstbearbeitung des über die Flüssigkeits-Auftragseinnchtung
10 befeuchteten Hartbodens 7.
[0018] Die Rotationsgeschwindigkeit insbesondere der Reinigungswalze 15 ist so gewählt,
dass diese mit einer im Vergleich zur Verfahrgeschwindigkeit des Kehrgeräts 1 höheren
Relativgeschwindigkeit gegenüber dem Hartboden 7 umläuft. So rotieren sowohl die Reinigungswalze
15 als auch die Kehrbürste 6 bevorzugt mit einer Geschwindigkeit von etwa 1000 U/
min.
[0019] Wie in der Ausführungsform gemäß der Darstellung in Fig. 4 gezeigt, kann die Reinigungswalze
15 auch mit einem Reinigungstuch 16 bespannt sein.
[0020] In Verfahrrichtung r abschließend ist eine Entfeuchtungs-Einrichtung 17 vorgesehen
zur Aufnahme des auf dem Hartboden 7 befindlichen Schmutzwassers. Diese Entfeuchtungs-Einrichtung
17 kann eine Absaugeinrichtung sein, wozu in dem Kehrgerät 1 ein nicht dargestelltes
Sauggebläse angeordnet ist Diesem ist ein Flüssigkeitsabscheider zugeordnet.
[0021] Wie in Fig. 3 dargestellt, kann die Entfeuchtungs-Einrichtung 7 auch in einfachster
Weise durch ein unter dem Chassisboden 12 aufgespanntes Wischtuch 18 gebildet sein,
welches zur Aufnahme einer größeren Flüssigkeitsmenge entsprechend eingestellt ist.
[0022] Alternativ besteht, wie in Fig. 4 dargestellt, die Entfeuchtungs-Einrichtung 17 aus
einem umlaufenden Wischtuch 18, welches elektromotorisch angetrieben in einer Vertikalebene
um Umlenkrollen 19 geführt ist. Die Umlaufgeschwindigkeit dieses Endlos-Wischtuchs
ist gering eingestellt. Diese alternative Lösung kann deutlich länger eingesetzt werden,
da ein solches umlaufendes Wischtuch 18 aufgrund seiner größeren Länge mehr Flüssigkeit
aufnehmen kann.
[0023] Das umlaufende Wischtuch 18 wird durch Quetschen entfeuchtet, wozu zwei zusätzliche
Walzen 20 vorgesehen sind, zwischen welchen das Wischtuch 18 durchgeführt ist Mittels
dieser Walzen 20 wird das Wischtuch 18 ausgewrungen, wobei die hierbei austretende
Flüssigkeit in einem Sammelbehälter 21 aufgenommen wird.
[0024] Weiter wird bevorzugt, wie in Fig. 4 dargestellt, dass das umlaufende Wischtuch 18
über eine relativ große Kontaktfläche über den Hartboden 7 zur Aufnahme des Schmutzwassers
geführt wird.
[0025] Mittels der erfindungsgemäßen Hintereinanderanordnung einer Grobschmutzaufnahme -
gebildet durch Kehrbürste 6 und Schmutzsammelraum 9 - einer Nüssigkeits-Auftragseinrichtung
10, einer Reinigungswalze 15 und einer abschließenden Entfeuchtungs-Einrichtung 17
in einem Gerät ist eine vereinfachte und darüber hinaus auch hygienische Komplettreinigung
eines Hartbodens erreichbar. Insbesondere dadurch bedingt, dass zunächst eine Grobschmutzaufnahme
durch Kehren erfolgt, ist zur anschließenden Feuchtreinigung nur ein relativ geringer
Nüssigkeitsauftrag bei üblicher Verschmutzung nötig. So reicht in einer bevorzugten
Ausführungsform ca. 1 Liter Reinigungsflüssigkeit für eine etwa 20 qm große zu reinigende
Fläche aus. Entsprechend klein kann der Tank 11 sowie der Sammelbehälter 21 bemessen
sein, was wiederum zu einer kompakten Bauform des Kehrgeräts 1 führt.
[0026] Die Elektromotoren für die Kehrbürste 6, die Reinigungswalze 15 sowie für den Antrieb
für das umlaufende Wischtuch 18 werden über einen lediglich schematisch dargestellten
Akkumulator 22 betrieben, über welchen auch eine Stromversorgung einer Steuerungseinheit
beispielsweise zur Steuerung des Ventils 14 im Dosierspalt 13 erreicht sein kann.
[0027] Es ist weiter aus der erwähntenDE 102 42 257 A1 bekannt, dem Kehrgerät 1 eine Basisstation
23 zuzuordnen, zu welchem das Kehrgerät 1 unter anderem zum Aufladen des Akkumulators
22 selbsttätig zurückkehrt. An dieser Basisstation 23 kann in bekannter Weise eine
Entleerung des Schmutzsammelraums 9 mittels eines gesonderten Staubsaugers durchgeführt
werden.
[0028] Wie in der schematischen Darstellung in Fig. 5 gezeigt, kann die Basisstation 23
eine Reinigungseinrichtung 31 zur Selbstreinigung des Kehrgeräts 1 aufweisen, wozu
in der Basisstation 23 bodenseitig eine mit einer Reinigungsflüssigkeit 30 gefüllte
Wanne 24 vorgesehen ist, über welche die Kehrbürste 6, die Reinigungswalze 15 sowie
gegebenenfalls das Wischtuch 18 bei wannenrandseitiger Abstützung des Kehrgeräts 1
über dessen Verfahrräder 4 schweben. Über in der Wanne 24 angeordnete, sich parallel
zu der Kehrbürste 6 bzw. der Reinigungswalze 15 erstreckende und jedenfalls teilweise
in Reinigungsflüssigkeit 30 eintauchende Reinigungsbürsten 25 werden die Reinigungskomponenten
des Kehrgerät 1 selbsttätig gereinigt, wobei die in der als Unterflurbecken ausgebildeten
Wanne 24 angeordneten Reinigungsbürsten 25 aktiv angetrieben sein können und über
diese rotierenden Reinigungsbürsten 25 die Kehrbürste 6 und die Reinigungswalze 15
zur vollständigen Reinigung derselben gedreht werden. Auch wird das umlaufende Wischtuch
18 über weitere Reinigungsbürsten 25 in Umlaufrichtung zur vollständigen Reinigung
desselben bewegt
[0029] Denkbar ist diesbezüglich auch die Anordnung von inaktiven Reinigungsbürsten 25,
welche lediglich drehbar gelagert sind. Die Reinigung der entsprechenden Komponenten
des Kehrgeräts 1 erfolgt hierbei durch Einschalten der Elektromotoren und damit einhergehender
Rotation der Kehrbürste 6 und der Reinigungswalze 15 bzw. damit einhergehender Umlaufbewegung
des Wischtuchs 18, wobei durch kämmende Wirkung mit den Reinigungsbürsten 25 eine
Reinigung dieser Komponenten erfolgt.
[0030] Weiter denkbar, jedoch nicht dargestellt, ist in der Basisstation 23 auch eine Wiederbefüllung
des geräteseitigen Tanks 11 mit Reinigungsflüssigkeit wozu in der Basisstation 23
ein Flüssigkeits-Vorratsbehälter vorgesehen ist und wobei weiter die Wiederbefüllung
des Tanks 11 selbsttätig bei einem Andocken des Geräts 1 an der Basisstation 23 erfolgt,
indem beispielsweise ein tankseitiges, selbstschließendes Ventil beaufschlagt wird.
[0031] Des Weiteren ist auch die Entleerung des Sammelbehälters 21 in der Basisstation 23
denkbar, wozu die Basisstation 23 ein Aufnahmebehältnis für das Schmutzwasser aufweist.
Auch diese Entleerung kann selbsttätig bei einem Andocken des Geräts 1 an der Basisstation
23 erfolgen, wobei beispielsweise ein selbstschließendes Ventil beim Andocken geöffnet
wird und das in dem Sammelbehälter 21 bevorratete Schmutzwasser schwerkraftunterstützt
in das stationsseitige Aufnahmebehältnis abläuft.
[0032] Wie weiter in den Darstellungen in den Fig. 6 und 7 gezeigt, kann ein nicht erfindungsgemäβes
Kehrgerät 1 auch in Form eines hand- oder stielgerührten Geräts ausgebildet sein.
So ist das Kehrgerät 1 mit einer Aufnahme 26 versehen, in welche ein, endseitig mit
einem Fübrungsgriff 27 versehener Gerätestiel 28 einsteckbar ist. Die Anordnung der
einzelnen Reinigungskomponenten wie Kehrbürste 6, Flüssigkeits-Auftragseinrichtung
10, Reinigungswalze 15 und Entfeuchtungs-Einrichtung 17 entsprechen der Anordnung
in den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen. Die zum Antrieb der einzelnen Komponenten
dienenden Elektromotoren sind von diesem stielgeführten Gerät akkumulatorbetrieben.
Im Unterschied zu dem zuvor beschriebenen Kehrrobotor sind keine elektromo torisch
angetriebenen Verfahrräder vorgesehen. Die Abstützung des Geräts auf dem Hartboden
7 erfolgt über übliche Stützrollen oder dergleichen.
[0033] Mittels dieses handgeführten Kehrgeräts 1 ist auch eine Kehr-/ Feuchtreinigung von
Überbodenflächen und beispielsweise auch Vertikalflächen möglich, so zum Reinigen
von Wandfliesen oder Duschabtrennungen.
1. Selbstfahrendes Kehrgerät (1) mit einer Basisstation (23), in welcher das Kehrgerät
(1) bei Nichtgebrauch etwa zum Wiederaufladen von Akkumulatoren (22) sich aufhält,
wobei das Kehrgerät eine Kehrbürste (6) und einen zugeordneten Schmutzsammelraum (9)
aufweist, gekennzeichnet durch eine Flüssigkeits-Auftragseinrichtung (10), die in Verfahrrichtung (r) hinter der
Kehrbürste (6) angeordnet ist und eine weiter dahinter angeordnete Entfeuchtungs-Einrichtung
(17) und dass in der Basisstation (23) eine Reinigungseinrichtung (31) für die Kehrbürste
(6) und/oder für die Entfenchtungs-Einrichtung (17) vorgesehen ist.
2. Kehrgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Entfeuchtungs-Einrichtung (17) eine Reinigungswalze (15) angeordnet ist.
3. Kehrgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungswalze (15) mit einem Reinigungstuch (16) bespannt ist.
4. Kehrgerät nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungswalze (15) eine Borstenwalze ist.
5. Kehrgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungswalze (15) mit einer im Vergleich zur Verfahrgeschwindigkeit des Kehrgeräts
(1) höheren Relativgeschwindigkeit gegenüber dem Boden (7) umläuft.
6. Kehrgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeits-Auftragseinrichtung (10) einen quer zur Verfahrrichtung (r) ausgerichteten
Dosierspalt (13) aufweist.
7. Kehrgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeitsausgabe schwerkraftunterstützt ist.
8. Kehrgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeitsausgabe durch Pumpen erfolgt.
9. Kehrgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgabemenge der Flüssigkeit einstellbar ist.
10. Kehrgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Entfeuchtungs-Einrichtung (17) eine Absaugeinrichtung ist.
11. Kehrgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Entfeuchtungs-Einrichtung (17) als Wischtuch (18) ausgebildet ist.
12. Kehrgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Wischtuch (18) umlaufend angeordnet ist.
13. Kehrgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das umlaufende Wischtuch (18) durch Quetschen entfeuchtet wird und die hierbei austretende
Flüssigkeit in einem Sammelbehälter (21) aufgenommen wird.
14. Kehrgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kehrgerät (1) über einen Akkumulator (22) betrieben ist.
15. Kombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Basisstation (23) eine Reinigungseinrichtung (31) für die Reinigungswalze
(15) vorgesehen ist.
16. Kombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungseinrichtung (31) aus einer Reinigungsbürste (25) besteht.
17. Kombination nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsbürste (25) jedenfalls teilweise in eine Reinigungsflüssigkeit (30)
eingetaucht ist oder mit einer solchen benetzbar ist.
18. Kombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungseinrichtung (31) im Boden eines Aufnahmeplatzes der Basisstation (23)
für das Kehrgerät (1) angeordnet ist.
19. Kombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Basisstation (23) ein Flüssigkeits-Vorratsbehälter vorgesehen ist, zur Befüllung
eines Tanks (11) des Kehrgeräts (1).
20. Kombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Basisstation (23) ein Aufnahmebehältnis für Schmutzwasser vorgesehen ist.
1. Self-propelled sweeping device (1) comprising a base station (23), in which the sweeping
device (1) is stored when not in use, for example so as to recharge rechargeable batteries
(22), the sweeping device comprising a sweeping brush (6) and an associated dirt collection
chamber (9), characterised by a liquid application means (10), which is arranged behind the sweeping brush (6)
in the displacement direction (r), and a dehumidifier (17) arranged further behind,
and in that a cleaning means (31) for the sweeping brush (6) and/or for the dehumidifier
(17) is provided in the base station (23).
2. Sweeping device according to claim 1, characterised in that a cleaning roller (15) is arranged in front of the dehumidifier (17).
3. Sweeping device according to claim 2, characterised in that the cleaning roller (15) is covered with a cleaning cloth (16).
4. Sweeping device according to either claim 2 or claim 3, characterised in that the cleaning roller (15) is a bristle roller.
5. Sweeping device according to any one of claims 2 to 4, characterised in that the cleaning roller (15) rotates relative to the floor (7) at a relative speed greater
than the displacement speed of the sweeping device (1).
6. Sweeping device according to any one of the preceding claims, characterised in that the liquid application means (10) comprises a feed column (13) orientated transverse
to the displacement direction (r).
7. Sweeping device according to any one of the preceding claims, characterised in that the liquid is dispensed in a gravity-assisted manner.
8. Sweeping device according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the liquid is dispensed by pumping.
9. Sweeping device according to any one of the preceding claims, characterised in that the amount of liquid dispensed can be adjusted.
10. Sweeping device according to any one of the preceding claims, characterised in that the dehumidifier (17) is a suction means.
11. Sweeping device according to any one of claims 1 to 9, characterised in that the dehumidifier (17) is in the form of a floor cloth (18).
12. Sweeping device according to claim 11, characterised in that the floor cloth (18) is arranged so as to rotate.
13. Sweeping device according to claim 12, characterised in that the rotating floor cloth (18) is wrung dry, and the escaping liquid is received in
a collecting tank (21).
14. Sweeping device according to any one of the preceding claims, characterised in that the sweeping device (1) is operated using a rechargeable battery (22).
15. Combination according to any one of the preceding claims, characterised in that a cleaning means (31) for the cleaning roller (15) is provided in the base station
(23).
16. Combination according to any one of the preceding claims, characterised in that the cleaning means (31) consists of a cleaning brush (25).
17. Combination according to claim 16, characterised in that the cleaning brush (25) is dipped at least in part in a cleaning fluid (30) or can
be wetted therewith.
18. Combination according to any one of the preceding claims, characterised in that the cleaning means (31) is arranged in the base of a receiving space of the base
station (23) for the sweeping device (1).
19. Combination according to any one of the preceding claims, characterised in that a liquid reservoir for filling a tank (11) of the sweeping device (1) is provided
in the base station (23).
20. Combination according to any one of the preceding claims, characterised in that a receptacle for dirty water is provided in the base station (23).
1. Appareil de nettoyage (1) automoteur, avec une station de base (23), dans laquelle
l'appareil de nettoyage (1) séjourne en cas de non utilisation, comme par exemple
pour le rechargement d'accumulateurs (22), l'appareil de nettoyage présentant une
brosse de nettoyage (6) et une enceinte de collecte de souillures (9) associée, caractérisé par un dispositif applicateur de liquide (10), disposé derrière la brosse de nettoyage
(6) en observant dans la direction de déplacement (r), et par un autre dispositif
de séchage (17), disposé plus en arrière, et en ce qu'un dispositif de nettoyage (31),
pour la brosse de nettoyage (6) et/ou pour le dispositif de séchage (17), est prévu
dans la station de base (23).
2. Appareil de nettoyage selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un rouleau de nettoyage (15) est disposé devant le dispositif de séchage (17).
3. Appareil de nettoyage selon la revendication 2, caractérisé en ce que le rouleau de nettoyage (15) est tendu d'une toile de nettoyage (16).
4. Appareil de nettoyage selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que le rouleau de nettoyage (15) est un rouleau à soies.
5. Appareil de nettoyage selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que le rouleau de nettoyage (15) tourne, par rapport au sol (7), à une vitesse relative
plus élevée que la vitesse de déplacement de l'appareil de nettoyage.
6. Appareil de nettoyage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif applicateur de liquide (10) présente une fente de dosage (13) orienté
transversalement par rapport à la direction de déplacement (r).
7. Appareil de nettoyage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la distribution de liquide est favorisée par la force de gravité.
8. Appareil de nettoyage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la distribution de liquide est effectuée au moyen de pompes.
9. Appareil de nettoyage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la quantité de liquide distribuée est réglable.
10. Appareil de nettoyage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de séchage (17) est un dispositif aspirateur.
11. Appareil de nettoyage selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le dispositif de séchage (17) est réalisé sous forme de toile d'essuyage (18).
12. Appareil de nettoyage selon la revendication 11, caractérisé en ce que la toile d'essuyage (18) tourne.
13. Appareil de nettoyage selon la revendication 12, caractérisé en ce que la toile d'essuyage (18) en rotation est séchée par pressage, et le liquide sortant
à cette occasion est capté dans un récipient colleteur (21).
14. Appareil de nettoyage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'appareil de nettoyage est mû par un accumulateur (22).
15. Combinaison selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un dispositif de nettoyage (31) pour le rouleau de nettoyage (15) est prévu dans la
station de base (23).
16. Combinaison selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif de nettoyage (31) est composé d'une brosse de nettoyage (25).
17. Combinaison selon la revendication 16, caractérisée en ce que la brosse de nettoyage (25) est en tout cas partiellement immergée dans un liquide
de nettoyage (30) ou mouillée d'un tel liquide de nettoyage.
18. Combinaison selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif de nettoyage (31) est disposé dans le fond d'un partiellement de logement
de la station de base (23) pour l'appareil de nettoyage (1).
19. Combinaison selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un récipient de stockage de liquide, pour le remplissage d'un réservoir (11) de l'appareil
de nettoyage (1), est prévu dans la station de base (23).
20. Combinaison selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un récipient de ramassage pour de l'eau souillée est prévu dans la station de base
(23).
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