(19)
(11) EP 1 691 954 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
01.10.2008  Patentblatt  2008/40

(21) Anmeldenummer: 04803257.7

(22) Anmeldetag:  24.11.2004
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B25D 17/04(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2004/013338
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2005/056244 (23.06.2005 Gazette  2005/25)

(54)

AUFBRUCH- UND/ODER BOHRHAMMER MIT LINEAR GEFÜHRTER GRIFFEINRICHTUNG

PERCUSSION HAMMER AND/OR DRILL HAMMER COMPRISING A HANDLE WHICH CAN BE GUIDED IN A LINEAR MANNER

MARTEAU PERFORATEUR ET/OU MARTEAU PNEUMATIQUE COMPORTANT UN MANCHE GUIDE LINEAIREMENT


(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE ES IT LI SE

(30) Priorität: 10.12.2003 DE 10357758

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
23.08.2006  Patentblatt  2006/34

(73) Patentinhaber: Wacker Construction Equipment AG
80809 München (DE)

(72) Erfinder:
  • BERGER, Rudolf
    82031 Grünwald (DE)
  • SCHMID, Wolfgang
    80995 München (DE)

(74) Vertreter: Hoffmann, Jörg Peter 
Müller Hoffmann & Partner Patentanwälte Innere Wiener Strasse 17
81667 München
81667 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
AU-B2- 651 269
US-A- 5 522 466
GB-A- 2 171 045
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Aufbruch- und/oder Bohrhammer gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1. Ein solche Hammer ist z.B. aus US-A-5,522,466 bekannt.

    [0002] Ein derartiger Aufbruch- und/oder Bohrhammer, nachfolgend als Hammer bezeichnet, ist aus der DE 34 47 401 A1 bekannt. Danach wird ein Teil eines Hammergehäuses, in dem unter anderem ein Antrieb des Hammers und ein von dem Antrieb angetriebenes Schlagwerk angeordnet sind, von einer als Griffhaube ausgeführten Griffeinrichtung umgeben. An der Griffhaube sind Handgriffe für den Bediener vorgesehen. Eine aus Parallelschwingen bestehende Führungseinrichtung ermöglicht es, dass sich die Griffhaube relativ zu dem Hammergehäuse linear verschieben lässt, wenn der Bediener den Hammer über die Handgriffe gegen das zu bearbeitende Gestein andrückt. Die Parallelschwingen sind weiterhin mit Torsionsfedern verbunden, um eine Schwingungsdämpfung für die Griffhaube zu ermöglichen.

    [0003] Ein ähnliches Prinzip ist aus der EP 0 949 988 B1 bekannt. Dabei ist axial hinter einem Hammergehäuse ein Handgriff vorgesehen, der über eine Führungseinrichtung relativ zu dem Hammergehäuse linear beweglich geführt wird. Die Führungseinrichtung besteht aus mehreren Geradführungen, die jeweils ein inneres Führungselement und ein das innere Führungselement mit Abstand umgebendes äußeres Führungselement aufweisen, wobei zwischen dem inneren und dem äußeren Führungselement ein elastisches Element eingesetzt ist. Das elastische Element weist in Arbeitsrichtung des Hammers, d. h. in Richtung der Längs- bzw. Schlagachse des Hammers, eine größere Elastizität auf als in einer Richtung quer zu der Längsachse. Dadurch ermöglicht die Führungseinrichtung eine gute Schwingungsentkopplung in Arbeitsrichtung, während der Hammer quer zu der Arbeitsrichtung sicher gehalten werden kann.

    [0004] Die beschriebenen Führungseinrichtungen zum linearen Führen eines Handgriffs bzw. einer Griffeinrichtung relativ zu dem Hammergehäuse haben sich in der Praxis gut bewährt. Gleichwohl erfordert ihre Realisierung zusätzlichen Bauraum und einen durch eine erhöhte Anzahl von Einzelteilen bedingten Bauaufwand.

    [0005] Aus der US-A-5,522,466 ist ein Hammer mit einem Hammergehäuse und einer relativ zu dem Hammergehäuses bewegliche Griffeinrichtung bekannt. An dem Hammergehäuse und an der Griffeinrichtung sind jeweils elastische Elemente mit schräge Laufflächen vorgesehen, in die zwischen dem Hammergehäuse und der Griffeinrichtung wirksame Wälzkörper eingesetzt werden. Die Wälzkörper liegen im Kraftfluss zwischen Hammergehäuse und Griffeinrichtung und weisen eine hohe Elastizität auf, um zur Schwingungsentkopplung der Griffeinrichtung beizutragen.

    [0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Aufbruch- und/oder Bohrhammer anzugeben, mit einer hinsichtlich ihrer Führungswirkung verbesserten Führungseinrichtung zum linearen Führen einer Griffeinrichtung relativ zu einem Hammergehäuse unter gleichzeitiger Beibehaltung oder Verbesserung schwingungsdämpfender Eigenschaften und einer Verminderung des Bauaufwands.

    [0007] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch einen Aufbruch- und/oder Bohrhammer gemäß Patentanspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterentwicklungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.

    [0008] Ein erfindungsgemäßer Aufbruch- und/oder Bohrhammer (Hammer) ist dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtung eine zwischen dem Hammergehäuse und der Griffeinrichtung wirksame Wälzkörpereinrichtung aufweist. Die durch die Wälzkörpereinrichtung realisierbare Linearführung ermöglicht es, dass die Griffeinrichtung zuverlässig relativ zu dem Hammergehäuse linear geführt wird. Dadurch, dass die Wälzkörpereinrichtung eine definierbare bzw. minimierbare Reibungswirkung zwischen Griffeinrichtung und Hammergehäuse gestattet, kann eine Schwingungsentkopplungswirkung präzise eingestellt werden. Bei einer Wälzkörpereinrichtung lassen sich minimale Reibungswerte erzielen, die eine gute Relativbewegung zwischen Griffeinrichtung und Hammergehäuse zulassen, so dass die Schwingungen des Hammergehäuses nicht auf die Griffeinrichtung übertragen werden. Darüber hinaus ist es möglich, dass für die Führungseinrichtung nicht mehr - wie beim Stand der Technik - vollständig separate Führungselemente zusätzlich bereitgestellt werden müssen. Vielmehr können sowohl die Griffeinrichtung als auch das Hammergehäuse als Bestandteile der Führungseinrichtung genutzt werden, wie später noch erläutert wird.

    [0009] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Führungseinrichtung, bezogen auf die Arbeitsrichtung (Schlagrichtung, Hauptrichtung), seitlich an dem Hammergehäuse vorgesehen. Dadurch lässt sich eine axiale Verlängerung des Hammers, wie z. B. aus der EP 0 949 988 B1 ersichtlich, vermeiden. Die seitliche Anordnung der Führungseinrichtung führt nicht zu einer Vergrößerung der Gesamtlänge des Hammers.

    [0010] Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung umgibt die Griffeinrichtung das Hammergehäuse mit Abstand, so dass ein Zwischenraum gebildet wird. Die Führungseinrichtung ist in dem Zwischenraum zwischen dem Hammergehäuse und der Griffeinrichtung angeordnet. Sie benötigt daher kein zusätzliches Gehäuse und auch keinen zusätzlichen Bauraum, da aufgrund der relativen Beweglichkeit zwischen Griffeinrichtung und Hammergehäuse ohnehin ein Zwischenraum zum Zulassen der Relativbewegung erforderlich ist.

    [0011] Vorteilhafterweise gewährt die Wälzkörpereinrichtung eine definierte Federeigenschaft quer zu der Arbeitsrichtung, also quer zur Längs- bzw. Schlagrichtung. Dadurch ist die Griffeinrichtung in Ergänzung zu der linearen Beweglichkeit auch quer zu der Arbeitsrichtung relativ zu dem Hammergehäuse beweglich. Selbstverständlich sollte die Querbeweglichkeit deutlich geringer sein als die Längsbeweglichkeit, um eine gute Führung des Hammers über die Griffeinrichtung bzw. über den oder die Handgriffe zu ermöglichen. Dadurch ist andererseits auch ein kleiner Winkelversatz zwischen dem Hammergehäuse und der Griffeinrichtung möglich, was insbesondere das Auftreten von Querschwingungen am Handgriff verringert.

    [0012] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Wälzkörpereinrichtung mehrere Wälzkörper auf, die an der Griffeinrichtung drehbar befestigt sind und denen an der Außenseite des Hammergehäuses vorgesehene Führungsbahnen zugeordnet sind. Die Wälzkörper können dementsprechend auf den Führungsbahnen des Hammergehäuses abrollen, wodurch eine sehr einfache, robuste Linearführung erreicht wird. Außer den Führungsbahnen, die Bestandteil des Hammergehäuses sein können, ist auf der Hammergehäuseseite kein zusätzlicher Bauaufwand zu treiben. Die Wälzkörper können Zukaufteile sein, die in einfacher Weise an der Innenseite der Griffeinrichtung befestigt werden können. Da die im Handel erhältlichen Wälzkörper, z. B. Kunststoffrollen, üblicherweise bereits mit Lagern (Gleitlager, Wälzlager) ausgestattet sind, lässt sich der zusätzliche Bauaufwand gering halten.

    [0013] Vorteilhafterweise werden die Wälzkörper jeweils durch eine Federeinrichtung mit einer definierten Kraft gegen die Führungsbahnen gehalten. Die Federeinrichtung kann dementsprechend jeweils zwischen den Wälzkörpern und der Griffeinrichtung vorgesehen sein. Damit ist es möglich, die Querbeweglichkeit der Griffeinrichtung relativ zu dem Hammergehäuse präzise einzustellen.

    [0014] Bei einer alternativen bzw. ergänzenden Ausführungsform weisen die Wälzkörper eine definierte Federeigenschaft und damit eine Verformbarkeit in ihre Radialrichtung auf. Dies ist insbesondere dann möglich, wenn die Wälzkörper aus einem elastischen Kunststoffmaterial bestehen oder wenigstens eine Lauffläche aus Kunststoff aufweisen. In diesem Fall können die Wälzkörper mittels Lager direkt an der Griffeinrichtung befestigt werden. Aufgrund der elastischen Verformbarkeit der Wälzkörper relativ zu den Führungsbahnen, auf denen die Wälzkörper abrollen, ist eine ausreichende guerbeweglichkeit der Griffeinrichtung relativ zu dem Hammergehäuse hergestellt.

    [0015] Vorteilhafterweise ist zwischen dem Hammergehäuse und der Griffeinrichtung eine in Arbeitsrichtung wirkende Längsfedereinrichtung vorgesehen. Die Längsfedereinrichtung, die außer Federelementen auch Dämpfereinrichtungen umfassen kann, gewährleistet eine zuverlässige Schwingungsentkopplung der im Betrieb des Hammers auftretenden Schwingungen. Dadurch wird erreicht, dass die Griffeinrichtung und insbesondere der an der Griffeinrichtung vorgesehene Handgriff nur geringe Schwingungen auf den Bediener überträgt. Als Dämpfungseinrichtung eignen sich passive Elemente (z. B. Gummipuffer) sowie auch aktive oder semi-aktive Dämpfungs- bzw. Entkopplungseinrichtungen.

    [0016] Vorteilhafterweise ist die Erstreckung des Hammergehäuses in Arbeitsrichtung größer als in eine Richtung quer zu der Arbeitsrichtung. Dadurch weist der Hammer eine längliche Erstreckung auf, was der Möglichkeit der Längsführung zwischen Griffeinrichtung und Hammergehäuse zugute kommt.

    [0017] Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist das Hammergehäuse wenigstens in einem sich in Arbeitsrichtung erstreckenden Gehäuse-Teilbereich eine sich nicht ändernde Außen-Querschnittsform auf. In diesem Gehäuse-Teilbereich lassen sich dann in einfacher Weise die Führungsbahnen vorsehen. Auf diese Weise kann z. B. für das Hammergehäuse ein stranggepresster Führungszylinder verwendet werden, dessen gleichmäßige Außenkontur nur eine geringe Bearbeitung zum Herstellen der Führungsbahnen erfordert. Bei entsprechender Fertigungsqualität können sogar die Führungsbahnen bereits beim Strangpressen hergestellt werden, was eine beträchtliche Verminderung der Herstellkosten mit sich bringt. Im Idealfall ist es auf diese Weise möglich, dass die am Hammergehäuse vorgesehenen Bestandteile der Führungseinrichtung ohne zusätzlichen Fertigungsaufwand herstellbar sind.

    [0018] Sofern es sich bei dem Gehäuse-Teilbereich um den Führungszylinder für das Schlagwerk handelt, lässt sich zudem in vorteilhafter Weise das Schlagwerk in dem Gehäuse-Teilbereich anordnen.

    [0019] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Außen-Querschnittsform des Hammergehäuses im Wesentlichen prismatisch gestaltet. Dabei können eine oder mehrere Kanten des Prismas von den an der Griffeinrichtung befestigten Wälzkörpern übergriffen werden.

    [0020] Die Griffeinrichtung stellt eine Art Träger für den oder die Handgriffe dar. Bei einer besonders vorteilhaften Weiterentwicklung der Erfindung ist die Griffeinrichtung als Griffhaube ausgeführt, die wenigstens einen Teil des Hammergehäuses umgibt. Die Griffhaube kann dabei hauben- bzw. schalenförmig das Hammergehäuse umschließen, wie dies z. B. aus der DE 34 47 401 A1 bekannt ist. Die Handgriffe sind dann außen an der Griffhaube befestigt bzw. einstückig mit dieser verbunden.

    [0021] Diese und weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung werden nachfolgend unter Zuhilfenahme der begleitenden Figuren näher erläutert. Es zeigen:
    Fig. 1
    einen erfindungsgemäßen Aufbruch- und/oder Bohrhammer (Hammer) in seitlicher Gesamtansicht;
    Fig. 2
    den Hammer aus Fig. 1, wobei eine vordere Abdeckung einer Griffhaube entfernt ist; und
    Fig. 3
    einen Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 2.


    [0022] Fig. 1 zeigt in schematischer Seitenansicht einen erfindungsgemäßen Aufbruch- und/oder Bohrhammer, der nachfolgend als Hammer bezeichnet wird. In Fig. 2 ist die gleiche Ansicht gezeigt, wobei jedoch ein Vorderteil einer als Griffeinrichtung dienenden Griffhaube 1 entfernt ist, so dass in deren Innerem ein schematisch dargestelltes Hammergehäuse 2 sichtbar ist.

    [0023] An der Außenseite der Griffhaube 1 sind zwei Handgriffe 3 angebracht, an denen ein Bediener den Hammer halten kann. Am unteren Ende der Griffhaube 1 bzw. des Hammergehäuses 2 tritt eine Werkzeugaufnahme 4 aus, in der in bekannter Weise ein Werkzeug, z. B. ein Bohrer oder ein Meißel befestigbar ist.

    [0024] Ein derartiger Aufbau ist prinzipiell bereits aus der DE 34 47 401 A1 bekannt.

    [0025] Das Hammergehäuse 2 weist ein Antriebsgehäuse 5 auf, in dem in bekannter Weise ein motorischer Antrieb, ein Kurbeltrieb, etc. vorgesehen sind. Unterhalb von dem Antriebsgehäuse 5 ist ein ebenfalls zum Hammergehäuse 2 gehörendes Schlagwerkgehäuse 6 angeordnet, in dem aus der durch den Motor erzeugten Antriebsbewegung eine Schlagbewegung erzeugt wird, die schließlich auf das nicht dargestellte Werkzeug aufgebracht wird. Die Funktionsweise eines derartigen Hammers ist bekannt und soll daher an dieser Stelle nicht weiter vertieft werden.

    [0026] Zwischen der Griffhaube 1 und dem aus Kunststoff oder Metall bestehenden Hammergehäuse 2 ist eine Führungseinrichtung 7 vorgesehen, die wenigstens eine lineare Führung der Griffhaube 1 relativ zu dem Hammergehäuse 2 in Arbeitsrichtung A (Schlagrichtung, Längsrichtung) des Hammers, vorzugsweise aber auch eine Führung der Griffhaube 1 relativ zu dem Hammergehäuse 2 quer zu der Arbeitsrichtung und in eine Drehrichtung um die in Arbeitsrichtung liegende Schlagachse ermöglicht.

    [0027] Die Führungseinrichtung 7 weist eine Wälzkörpereinrichtung 8 auf, die mehrere Wälzkörper 9 umfasst. Bei dem in Fig. 2 gezeigten Beispiel sind vier Wälzkörper 9 erkennbar.

    [0028] Die Wälzkörper 9 sind auf der Innenseite der Griffhaube 1 drehbar befestigt. Bei den Wälzkörpern 9 kann es sich um Zukaufteile handeln. Fig. 3 zeigt jedoch eine Spezialanfertigung der Wälzkörper 9. Die dort gezeigten Wälzkörper 9 weisen Kunststoffrollen 9a (z. B. Elastomer-Rollen) auf, die jeweils über Wälzlager 10 auf einer in der Griffhaube 1 gehaltenen Achse 11 gelagert sind.

    [0029] Die Kunststoffrollen 9a wälzen über Führungsbahnen 12 ab, die an der Außenseite des Hammergehäuses parallel zur Längsrichtung A verlaufen. Wenn es sich bei dem Hammergehäuse 2 bzw. dem Schlagwerkgehäuse 6 um ein Strangpressprofil handelt, wie z. B. in Fig. 2 und 3 gezeigt, lassen sich die Führungsbahnen 12 bereits durch den Strangpressvorgang herstellen. Gegebenenfalls ist lediglich eine geringfügige Nachbearbeitung der Führungsbahnen 12 erforderlich.

    [0030] Um eine möglichst gute Führung zwischen Griffhaube 1 und Hammergehäuse 2 zu erreichen, insbesondere um eine ausreichende Kippstabilität zu gewährleisten, ist es zweckmäßig, wenn sich das Hammergehäuse 2, insbesondere dass zum Hammergehäuse 2 gehörende Schlagwerkgehäuse 6 in Längsrichtung stärker erstreckt als in einer Richtung quer dazu. Dies ist auch aus Fig. 2 ersichtlich. Die paarweise angeordneten Wälzkörper 9 (oberes Paar und unteres Paar) stellen dann aufgrund ihres bezogen auf die Arbeitsrichtung A relativ großen axialen Abstands eine zuverlässige Kippsicherung dar.

    [0031] Bei einer in den Figuren nicht gezeigten Ausführungsform sind die Wälzkörpereinrichtungen 8 jeweils durch eine Federeinrichtung auf der Innenseite der Griffhaube 1 gehalten, wodurch die Wälzkörper 9 bzw. die Kunststoffrollen 9a mit einer definierten Kraft gegen die Führungsbahnen 12 gedrückt werden. Dadurch lässt sich die Querbeweglichkeit der Griffhaube 1 relativ zu dem Hammergehäuse 2 besonders präzise einstellen.

    [0032] Die Kunststoffrollen 9a können vorzugsweise auch aus einem elastischen Material bestehen, so dass sie eine gewisse Verformbarkeit in ihr Radialrichtung aufweisen. Dadurch ist es möglich, dass die Griffhaube 1 auch quer zu dem Hammergehäuse 2, gegen die Federwirkung des elastischen Materials der Kunststoffrollen 9a bewegbar ist.

    [0033] Zur Verbesserung der Schwingungsentkopplung der Griffhaube 1, insbesondere Isolation der in dem Hammergehäuse 2 beim Betrieb des Hammers wirkenden Schwingungen, ist zwischen Griffhaube 1 und Hammergehäuse 2 eine Längsfedereinrichtung 13 vorgesehen. Die Längsfedereinrichtung 13 umfasst Federn, die vorgespannt sein können, so dass die Griffhaube 1 erst nach Überwindung der Vorspannungswirkung relativ zu dem Hammergehäuse 2 bewegbar ist. Die Längsfedereinrichtung 13 stellt dabei sicher, dass die Griffhaube 1 nach Entlastung in den Ausgangszustand relativ zu dem Hammergehäuse 2 zurückkehrt.

    [0034] Die Längsfedereinrichtung 13 kann darüber hinaus auch Dämpfungselemente aufweisen, die eine Anpassung der Dämpfungswirkung ermöglichen. Bei diesen Dämpfungselementen kann es sich um passive, aktive oder semi-aktive Dämpfer bzw. Entkopplungseinrichtungen handeln, die als solche bereits aus dem Stand der Technik bekannt sind.

    [0035] Wie insbesondere aus Fig. 3 erkennbar, kann das Hammergehäuse 2, insbesondere das zum Hammergehäuse 2 gehörende Schlagwerkgehäuse 6, einen im Prinzip prismatischen Querschnitt aufweisen, bei dem die Außen-Querschnittsform wenigstens schematisch einem Prisma entspricht.

    [0036] Wie ebenfalls aus Fig. 3 erkennbar, ist es dann in besonders vorteilhafter Weise möglich, dass die Führungsbahnen 12 genau im Bereich der Kanten der Prismenform ausgebildet sind. Selbstverständlich müssen die Kanten nicht scharf gezeichnet sein, sondern können eine zylindrische Krümmung aufweisen, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist. Dann ist es möglich, dass die Kunststoffrollen 9a eine hohlkehlige Außenkontur aufweisen, mit der sie die Führungsbahnen 12, d. h. die "Kanten" des Prismas umgreifen können, wie in Fig. 3 gezeigt. Auf diese Weise lässt sich bereits mit den zwei in Fig. 3 gezeigten Wälzkörpern 9 sicherstellen, dass die Griffhaube 1 relativ zu dem Hammergehäuse 2 geführt wird und nicht in eine Richtung senkrecht zur Antriebsrichtung A ausbrechen kann.

    [0037] Selbstverständlich können auch umgekehrt die Führungsbahnen 12 Vertiefungen bilden, in denen die Kunststoffrollen 9a seitlich geführt abrollen.

    [0038] Umgekehrt kann es auch zweckmäßig sein, die Wälzkörper 9 mit geringstmöglichen Reibwerten zu drehen, um die Schwingungsisolation durch andere Elemente, insbesondere durch die Längsfedereinrichtung 13, zu gewährleisten.

    [0039] Da zwischen der Griffhaube 1 und dem Hammergehäuse 2 nahezu ausschließlich Wälzbewegungen bei möglichst geringen Gleitbewegungen stattfinden, lässt sich der Verschleiß minimieren. Dies ist insbesondere deshalb bedeutend, weil die Griffhaube 1 an ihrer Unterseite nicht abgedichtet ist, so dass dort im Betrieb des Hammers Staub, Schmutz und Feuchtigkeit eindringen können. Selbstverständlich sollten aber die Wälzkörper 8 und insbesondere deren Gleitlager oder Wälzlager 10 in handelsüblicher Weise abgedichtet sein. Eine zusätzliche Abdichtung des Führungsbereichs, insbesondere der Führungsbahnen 12 ist jedoch nicht erforderlich.

    [0040] Die Ausführungsform wurde anhand eines Hammers mit Griffhaube 1 erläutert. Anstelle der Griffhaube 1 kann auch ein anders gestalteter Träger für den oder die Handgriffe 3 verwendet werden. Z. B. ist es nicht erforderlich, dass der Träger das Hammergehäuse haubenförmig umgibt. Vielmehr kann auch eine offene Gestaltung, z. B. eine Käfigkonstruktion verwendet werden.


    Ansprüche

    1. Aufbruch- und/oder Bohrhammer, mit

    - einem Hammergehäuse (2), in dem wenigstens ein Teil eines Antriebs (5) und ein Schlagwerk (6) angeordnet sind,

    - einer in einer Arbeitsrichtung (A) relativ zu dem Hammergehäuse (2) beweglichen Griffeinrichtung (1), an der mindestens ein Handgriff (3) vorgesehen ist, und mit

    - einer Führungseinrichtung (7) zum linearen Führen der Griffeinrichtung (1) relativ zu dem Hammergehäuse (2),

    dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtung (7) eine zwischen dem Hammergehäuse (2) und der Griffeinrichtung (1) wirksame Wälzkörpereinrichtung (8) aufweist, bei der sich minimale Reibungswerte erzielen lassen, die eine gute Relativbewegung zwischen der Griffeinrichtung (1) und dem Hammergehäuse (2) zulassen.
     
    2. Aufbruch- und/oder Bohrhammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtung (7), bezogen auf die Arbeitsrichtung (A), seitlich an dem Hammergehäuse (2) vorgesehen ist.
     
    3. Aufbruch- und/oder Bohrhammer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass

    - die Griffeinrichtung (1) das Hammergehäuse (2) mit Abstand umgibt, so dass ein Zwischenraum gebildet wird, und dass

    - die Führungseinrichtung (7) in dem Zwischenraum zwischen dem Hammergehäuse (2) und der Griffeinrichtung (1) angeordnet ist.


     
    4. Aufbruch- und/oder Bohrhammer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wälzkörpereinrichtung (8) eine definierte Federeigenschaft quer zu der Arbeitsrichtung (A) gewährt, derart, dass die Griffeinrichtung (1) quer zu der Arbeitsrichtung (A) relativ zu dem Hammergehäuse (2) beweglich ist.
     
    5. Aufbruch- und/oder Bohrhammer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wälzkörpereinrichtung (8) Wälzkörper (9) aufweist, die an der Griffeinrichtung (1) drehbar befestigt sind und denen an der Außenseite des Hammergehäuses (2) vorgesehene Führungsbahnen (12) zugeordnet sind, oder die an dem Hammergehäuse (2) drehbar befestigt sind und denen an der Innenseite der Griffeinrichtung (1) vorgesehene Führungsbahnen (12) zugeordnet sind.
     
    6. Aufbruch- und/oder Bohrhammer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wälzkörper (9) jeweils durch eine Federeinrichtung oder durch die elastische Wirkung der Griffeinrichtung (1) mit einer definierten Kraft gegen die Führungsbahnen (12) gehalten werden.
     
    7. Aufbruch- und/oder Bohrhammer nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wälzkörper (8, 9) eine definierte Federeigenschaft und damit eine Verformbarkeit in ihre Radialrichtung aufweisen.
     
    8. Aufbruch- und/oder Bohrhammer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine zwischen dem Hammergehäuse (2) und der Griffeinrichtung (1) in Arbeitsrichtung (A) wirkende Längsfedereinrichtung (13) vorgesehen ist.
     
    9. Aufbruch- und/oder Bohrhammer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Erstreckung des Hammergehäuses (2) in Arbeitsrichtung (A) größer ist als in eine Richtung quer zu der Arbeitsrichtung (A).
     
    10. Aufbruch- und/oder Bohrhammer nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Hammergehäuse (2) wenigstens in einem sich in Arbeitsrichtung (A) erstreckenden Gehäuse-Teilbereich (6) eine sich nicht ändernde Außen-Querschnittsform aufweist.
     
    11. Aufbruch- und/oder Bohrhammer nach den Ansprüchen 5 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbahnen (12) in dem Gehäuse-Teilbereich (6) vorgesehen sind.
     
    12. Aufbruch- und/oder Bohrhammer nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlagwerk in dem Gehäuse-Teilbereich (6) angeordnet ist.
     
    13. Aufbruch- und/oder Bohrhammer nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Außen-Querschnittsform im wesentlichen einer Prismenform entspricht und dass wenigstens einer der Wälzkörper (9) eine Kante der Prismenform übergreift.
     
    14. Aufbruch- und/oder Bohrhammer nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffeinrichtung als Griffhaube (1) ausgebildet ist, die wenigstens einen Teil des Hammergehäuses (2) umgibt.
     


    Claims

    1. Percussion hammer and/or hammer drill, having

    - a hammer housing (2) in which at least one part of a drive (5) and a striking mechanism (6) are disposed,

    - a gripping device (1) which can move relative to the hammer housing (2) in an operating direction (A) and on which at least one handle (3) is provided, and having

    - a guide device (7) for linearly guiding the gripping device (1) relative to the hammer housing (2),

    characterised in that the guide device (7) comprises a rolling body device (8) which acts between the hammer housing (2) and the gripping device (1), wherein minimal friction values can be produced which permit effective relative movement between the gripping device (1) and the hammer housing (2).
     
    2. Percussion hammer and/or hammer drill as claimed in Claim 1, characterised in that the guide device (7), relating to the operating direction (A) is provided laterally on the hammer housing (2).
     
    3. Percussion hammer and/or hammer drill as claimed in Claim 1 or 2, characterised in that

    - the gripping device (1) surrounds the hammer housing (2) with a spaced disposition so that an intermediate space is formed, and in that

    - the guide device (7) is disposed in the intermediate space between the hammer housing (2) and the gripping device (1).


     
    4. Percussion hammer and/or hammer drill as claimed in any one of Claims 1 to 3,
    characterised in that the rolling body device (8) imparts a defined spring characteristic transverse to the operating direction (A) such that the gripping device (1) can move relative to the hammer housing (2) in a transverse manner with respect to the operating direction (A).
     
    5. Percussion hammer and/or hammer drill as claimed in any one of Claims 1 to 4, characterised in that the rolling body device (8) comprises rolling bodies (9) which are rotatably attached to the gripping device (1) and are allocated guide tracks (12) provided on the outer side of the hammer housing (2), or the rolling bodies are rotatably attached to the hammer housing (2) and are allocated guide tracks (12) provided on the inner side of the gripping device (1).
     
    6. Percussion hammer and/or hammer drill as claimed in Claim 5, characterised in that the rolling bodies (9) are each held against the guide tracks (12) with a defmed force by a spring device or by the resilient effect of the gripping device (1).
     
    7. Percussion hammer and/or hammer drill as claimed in Claim 5 or 6, characterised in that the rolling bodies (8, 9) have a defined spring characteristic and thus a deformability in their radial direction.
     
    8. Percussion hammer and/or hammer drill as claimed in any one of Claims 1 to 7, characterised in that a longitudinal spring device (13) is provided which acts in the operating direction (A) between the hammer housing (2) and the gripping device (1).
     
    9. Percussion hammer and/or hammer drill as claimed in any one of Claims 1 to 8, characterised in that the extension of the hammer housing (2) in the operating direction (A) is greater than in a direction transverse to the operating direction (A).
     
    10. Percussion hammer and/or hammer drill as claimed in any one of Claims 1 to 9, characterised in that the hammer housing (2) has a constant outer cross-sectional shape at least in a housing partial region (6) extending in the operating direction (A).
     
    11. Percussion hammer and/or hammer drill as claimed in Claims 5 and 10, characterised in that the guide tracks (12) are provided in the housing partial region (6).
     
    12. Percussion hammer and/or hammer drill as claimed in any one of Claims 10 or 11, characterised in that the striking mechanism is disposed in the housing partial region (6).
     
    13. Percussion hammer and/or hammer drill as claimed in any one of Claims 10 to 12, characterised in that the outer cross-sectional form corresponds substantially to a prism shape, and in that at least one of the rolling bodies (9) engages over an edge of the prism shape.
     
    14. Percussion hammer and/or hammer drill as claimed in any one of Claims 1 to 13, characterised in that the gripping device is formed as a gripping hood (1) which surrounds at least one part of the hammer housing (2).
     


    Revendications

    1. Marteau perforateur et/ou marteau pneumatique, comportant

    - un carter (2), dans lequel sont disposés au moins une partie d'un système d'entraînement (5) et un mécanisme de percussion (6),

    - un dispositif de préhension (1), qui est mobile dans une direction de travail (A) par rapport au carter (2) et sur lequel est prévue une poignée (3), et

    - un dispositif de guidage (7) pour le guidage linéaire du dispositif de préhension (1) par rapport au carter (2),

    caractérisé en ce que le dispositif de guidage (7) comporte un dispositif à corps de roulement (2), qui est actif entre le carter (2) et le dispositif de préhension (1) et qui permet de générer de très faibles valeurs de frottement qui permettent un bon mouvement relatif entre le dispositif de préhension (1) et le carter (2).
     
    2. Marteau perforateur et/ou marteau pneumatique selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de guidage (7) est prévu, par rapport à la direction de travail (A), sur le côté du carter (2).
     
    3. Marteau perforateur et/ou marteau pneumatique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que
    le dispositif de préhension (1) entoure le carter (2) à distance, de manière à former un espace intermédiaire, et en ce que
    le dispositif de guidage (7) est monté dans l'espace intermédiaire entre le carter (2) et le dispositif de préhension (1).
     
    4. Marteau perforateur et/ou marteau pneumatique selon l'une quelconque des revendications 1 à 3 caractérisé en ce que le dispositif à corps de roulement (8) garantit une propriété de ressort définie perpendiculairement à la direction de travail (A), de telle sorte que le dispositif de préhension (1) est mobile par rapport au carter (2) perpendiculairement à la direction de travail (A).
     
    5. Marteau perforateur et/ou marteau pneumatique selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le dispositif à corps de roulement (8) comporte des corps de roulement (9), qui sont fixés rotatifs sur le dispositif de préhension (1) et auxquels sont associées des voies de guidage (12) prévues sur la face extérieure du carter (2), ou lesquels sont fixés rotatifs sur le carter (2) et auxquels sont associées des voies de guidage (12) prévues sur la face intérieure du dispositif de préhension (1).
     
    6. Marteau perforateur et/ou marteau pneumatique selon la revendication 5, caractérisé en ce que les corps de roulement (9) sont maintenus chacun contre les voies de guidage (12) avec une force définie par un dispositif à élastique ou par l'action élastique du dispositif de préhension (1).
     
    7. Marteau perforateur et/ou marteau pneumatique selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que les corps de roulement (8, 9) possèdent une caractéristique d'élasticitié définie et sont donc aptes à se déformer dans leur direction radiale.
     
    8. Marteau perforateur et/ou marteau pneumatique selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'il est prévu un dispositif à ressort longitudinal (13) agissant entre le carter (2) et le dispositif de préhension (1) dans la direction de travail (A).
     
    9. Marteau perforateur et/ou marteau pneumatique selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la dimension du carter (2) dans la direction de travail (A) est plus grande que dans une direction perpendiculaire à la direction de travail (A).
     
    10. Marteau perforateur et/ou marteau pneumatique selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le carter (2) a une section dont la forme extérieure ne varie pas au moins dans une zone partielle (6) orientée dans la direction de travail (A).
     
    11. Marteau perforateur et/ou marteau pneumatique selon les revendications 5 et 10, caractérisé en ce que les voies de guidage (12) sont prévues dans la zone partielle (6) du carter.
     
    12. Marteau perforateur et/ou marteau pneumatique selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que le mécanisme de percussion est monté dans la zone partielle (6) du carter.
     
    13. Marteau perforateur et/ou marteau pneumatique selon l'une quelconque des revendications 10 à 12, caractérisé en ce que la forme extérieure de la section correspond sensiblement à une forme prismatique et en ce qu'au moins un des corps de roulement (9) s'engage au-dessus d'une arête de la forme prismatique.
     
    14. Marteau perforateur et/ou marteau pneumatique selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le dispositif de préhension est réalisé sous forme de cache (1) qui entoure au moins une partie du carter (2).
     




    Zeichnung














    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente