| (19) |
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(11) |
EP 1 692 392 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.11.2007 Patentblatt 2007/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.09.2004 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2004/001982 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/050002 (02.06.2005 Gazette 2005/22) |
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| (54) |
KRAFTSTOFFINJEKTOR MIT DIREKTER NADELSTEUERUNG
FUEL INJECTOR FEATURING DIRECT NEEDLE CONTROL
INJECTEUR DE CARBURANT A COMMANDE DE POINTEAU DIRECTE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
12.11.2003 DE 10352736
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.08.2006 Patentblatt 2006/34 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BOECKING, Friedrich
70499 Stuttgart (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-01/29403 DE-A- 10 139 871 US-A1- 2003 034 594
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WO-A-03/038269 DE-A- 10 140 524
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Zur Versorgung der Brennräume von Verbrennungskraftmaschinen mit Kraftstoff werden
Kraftstoffinjektoren eingesetzt. Insbesondere bei selbstzündenden Verbrennungskraftmaschinen
wird der Einspritzdruck über einen Hochdruckspeicher bereitgestellt. Aufgrund des
im Vergleich zur Einspritzmenge großen Kraftstoffvolumens im Hochdruckspeicher werden
Druckschwankungen während des Einspritzvorganges vermieden. Der Betrieb der Kraftstoffinjektoren
erfolgt hydraulisch mit dem über den Hochdruckspeicher bereit gestellten Kraftstoff.
Stand der Technik
[0002] Kraftstoffinjektoren wie sie nach dem Stand der Technik für Hochdruckspeichersysteme
eingesetzt werden, sind zum Beispiel aus Mollenhauer, Handbuch Dieselmotoren, 2. Auflage,
Springer Verlag, Berlin, 2002 bekannt. Bei Kraftstoffinjek-toren für Hochdruckspeichersysteme
ist sowohl der Öffnungs- als auch die Schließvorgang hydraulisch gesteuert. Hierzu
wird ein Steuerraum, in dem sich Kraftstoff unter Einspritzdruck befindet, durch ein
Steuerventil verschlossen. Der Kraftstoffdruck wirkt auf die Rückseite eines Steuerkolbens,
der in den Steuerraum hinein wirkt, und auf eine Druckschulter an einem Einspritzöffnungen
verschließenden Einspritzventilglied. Dabei ist die hydraulische Kraft auf die Rückseite
des Steuerkolbens der hydraulischen Kraft, die auf die Druckschulter wirkt, entgegengesetzt.
Aufgrund der größeren Fläche am Steuerkolben bleibt die Düse geschlossen. Sobald das
Steuerventil den Steuerraum öffnet, wird der Druck im Steuerraum abgebaut und die
hydraulische Kraft auf die Druckschulter wird größer als die auf die Rückseite des
Steuerkolbens wirkende Druckkraft. Dies führt dazu, dass das Einspritzventilglied
öffnet.
[0003] Bei den aus dem Stand der Technik bekannten Kraftstoffinjektoren erfolgt die Kraftstoff
versorgung sowohl des Steuerraumes als auch eines Druckraumes, aus dem der Kraftstoff
über Einspritzöffnungen in den Brennraum gelangt, über Zuleitungen im Injektorgehäuse.
[0004] Zudem haben die aus dem Stand der Technik bekannten Kraftstoffinjektoren mit Einspritzventilglied,
Steuerkolben und Steuerventil einen komplexen Aufbau. Ferner ist es erforderlich,
bei den aus dem Stand der Technik bekannten Kraftstoffinjektoren Kraftstoffleitungen
im Gehäuse zu fertigen.
[0005] Ein Kraftstoffinjektor mit einer sogenannten direkten Nadelsteuerung, bei dem der
Hub eines Piezoaktors durch Zwischenschaltung einer Hubübersetzungseinrichtung direkt
auf die Düsennadel übertragen wird, ist aus
WO 01/29 403 A1 bekannt. Die Hubübersetzungseinrichtung weist ein Übersetzergehäuse auf in dem zwei
gegeneinander beweglichen Hubkolben geführt sind. Die Hubkolben schließen durch eine
Kolben-in-Kolben-Anordnung einen Übersetzerraum ein. Das Übersetzergehäuse ist mittels
einer Schweißnaht am Injektorgehäuse fixiert.
[0006] Aus
US 2003/00 34 594 A1 ist weiterhin ein Kraftstoffinjektor mit einem servohydraulischen Steuerventil bekannt,
das von einem Piezo-Aktor betätigt und mittels einer Kopplereinrichtung auf ein Ventilelement
einwirkt. Die Kopplereinrichtung weist ein Gehäuse auf, in dem ein mit einem Piezoaktor
verbundener oberen Kopplerkolben und ein auf das Ventilelement wirkender unteren Kopplerkolben
geführt sind. Das Gehäuse stützt sich mittels eines Federelements auf einem Gehäuseteil
ab, in dem das Ventilelement aufgenommen ist.
[0007] Ein weiterer Kraftstoffinjektor mit einem servohydraulischen Steuerventil ist aus
WO 03/038 269 A1 bekannt. Hierbei ist die Kopplereinrichtung zur Kraftübertragung von einem Piezoaktor
auf ein Ventilelement frei in einem Aktorraum angeordnet und vom Systemdruck des Common-Rails
umgeben.
Darstellung der Erfindung
[0008] Ein erfindungsgemäß ausgebildeter Kraftstoffinjektor für Verbrennungskraftmaschinen
mit Kraftstoffhochdruckspeicher umfasst einen Druckübersetzer und ein Einspritzventilglied.
Das Einspritzventilglied ist vorzugsweise in einen Übersetzerabschnitt, einen Führungsabschnitt
und einen Nadelabschnitt geteilt, wobei der Nadelabschnitt des Einspritzventilgliedes
zumindest eine Einspritzöffnung verschließt bzw. zum Einspritzen von Kraftstoff in
einen Brennraum der Verbrennungskraftmaschine frei gibt. Der Druckübersetzer des Kraftstoffinjektors
ist in einem Übersetzergehäuse aufgenommen und stützt sich auf ein das Übersetzergehäuse
umgebenes Federelement ab. Mit seiner anderen Seite stützt sich das Federelement auf
einer am Übersetzergehäuse ausgebildete Stufe ab, wodurch das Übersetzergehäuse auf
einem das Einspritzventilglied umschließenden Düsengehäuseteil fixiert ist. Geeignete
Federelemente sind insbesondere Rohrfedern, es können jedoch auch Spiralfedern oder
andere ringförmig ausgebildete Federelemente eingesetzt werden.
[0009] Der Druckübersetzer, das Übersetzergehäuse und ein zur Betätigung des Kraftstoffinjektors
eingesetzter Aktor sind durch ein Injektorgehäuseteil umschlossen, welches vorzugsweise
kraftschlüssig mittels einer Düsenspannmutter, mit dem Düsengehäuseteil verbunden
ist.
[0010] Der zur Ansteuerung des Kraftstoffinjektors eingesetzte Aktor ist vorzugsweise ein
Piezoaktor. Neben dem Piezoaktor können jedoch auch Elektromagneten oder hydraulisch/mechanische
Steller eingesetzt werden.
[0011] Der Übersetzerabschnitt des Einspritzventilgliedes ist durch eine Hülse umschlossen,
in welcher das Einspritzventilglied geführt ist. An einer dem Übersetzergehäuse zugewandten
Stirnseite der Hülse ist eine Beißkante ausgebildet. Mittels eines Federelementes,
welches auf eine der Beißkante gegenüberliegende Stirnseite der Hülse wirkt, wird
die Beißkante der Hülse gegen den Absatz des Übersetzergehäuses gepresst. Hierdurch
entsteht eine druck- und damit flüssigkeitsdichte Verbindung. Die andere Seite des
Federelementes, welches den Übersetzerabschnitt des Einspritzventilgliedes umgibt,
stützt sich auf einen Ring auf, welcher in einem Einstich zwischen dem Übersetzerabschnitt
und dem Führungsabschnitt des Einspritzventilgliedes angeordnet ist.
[0012] Durch die Hülse und den Absatz des Übersetzergehäuses wird ein rotationssymmetrischer
Übersetzerraum umschlossen, welcher an seiner dem Aktor zugewandten Seite durch eine
untere Stirnfläche des Druckübersetzers und an seiner der mindestens einen Einspritzöffnung
des Kraftstoffinjektors zugewandten Seite durch eine Stirnfläche des Übersetzerbereichs
des Einspritzventilgliedes begrenzt wird.
[0013] Der Betrieb des Kraftstoffinjektors erfolgt hydraulisch mit unter Systemdruck stehendem
Kraftstoff. Der Systemdruck liegt dabei vorzugsweise im Bereich von 1300 bis 1600
bar.
[0014] Der unter Systemdruck stehende Kraftstoff strömt aus dem Kraftstoffhochdruckspeicher
über eine Kraftstoffzuleitung in einen den Aktor umgebenden Ringraum. Aus dem Ringraum
strömt der Kraftstoff durch einen Spalt zwischen dem Druckübersetzer und der Innenwand
des Injektorgehäuseteils in einen das Übersetzergehäuse umgebenden ersten Federraum.
Von dort strömt der Kraftstoff über mindestens eine Nut in der Stufe des Übersetzergehäuses
auf der sich das Federelement abstützt, und die als Führung des Übersetzergehäuses,
im Injektorgehäuseteil dient, über Nuten im Düsengehäuseteil und einen Ringspalt zwischen
der Innenwand des Düsengehäuseteils und der Außenwand der Hülse in einem zweiten Federraum.
Aus dem zweiten Federraum gelangt der Kraftstoff entlang einem Anschliff im Führungsabschnitt
des Einspritzventilgliedes in einen den Nadelabschnitt des Einspritzventilgliedes
umgebenen Druckraum. Hierdurch sind sowohl der Ringraum, der erste Federraum, der
zweite Federraum und der Druckraum mit unter Systemdruck stehendem Kraftstoff befüllt.
[0015] Die Befüllung des Übersetzerraumes erfolgt vorzugsweise durch Führungsleckage zwischen
der Innenfläche der Hülse und dem Übersetzerabschnitt des Einspritzventilgliedes oder
durch Führungsleckage zwischen dem Übersetzergehäuse und dem Druckübersetzer. Für
den Betrieb des Kraftstoffinjektors ist es erforderlich, dass sich der Druck im Übersetzerraum
ändert. Hierdurch kann der Druck im Übersetzerraum vom Systemdruck verschieden sein
und sich somit auch von dem Druck in dem den Übersetzerraum umgebenen Ringspalt unterscheiden.
Aus diesem Grund ist es erforderlich, dass die durch die Beißkante an der Hülse gebildete
Verbindung zwischen der Hülse und dem Absatz im Übersetzergehäuse druckdicht ist.
[0016] Zum Schließen der mindestens einen Einspritzöffnung durch den Nadelabschnitt des
Einspritzventilgliedes wird der Piezoaktor bestromt. Hierdurch dehnen sich die Kristalle
im Piezoaktor aus und der Piezoaktor längt sich. Der Piezoaktor wirkt direkt auf eine
obere Stirnfläche des Druckübersetzers, wodurch dieser bei bestromten Piezoaktor in
den Übersetzerraum einfährt. Hierdurch verkleinert sich das Volumen des Übersetzerraumes
und der Druck im Übersetzerraum steigt. Aufgrund des steigenden Druckes im Übersetzerraum
nimmt die hydraulische Kraft, die auf die Stirnfläche des Übersetzerabschnitts des
Einspritzventilgliedes wirkt, zu. Hierdurch wird das Einspritzventilglied in Richtung
der mindestens einen Einspritzöffnung bewegt und verschließt diese. Das den Übersetzerabschnitt
des Einspritzventilgliedes umgebende Federelement wirkt unterstützend beim Schließvorgang.
[0017] Zum Öffnen der mindestens einen Einspritzöffnung wird die Bestromung des Piezoaktors
aufgehoben. Hierdurch kontrahieren die Piezokristalle und der Piezoaktor zieht sich
zusammen. Hierdurch bewegt sich der Druckübersetzer aus dem Übersetzerraum, wodurch
sich dessen Volumen vergrößert. Unterstützend bei der Bewegung des Druckübersetzers
wirkt das das Übersetzergehäuse umgebende Federelement, welches sich auf eine Stufe
am Druckübersetzer stützt.
[0018] Durch das sich vergrößernde Volumen im Übersetzerraum nimmt der Druck im Übersetzerraum
ab. Hierdurch reduziert sich ebenfalls die auf die Stirnfläche des Übersetzerabschnitts
des Einspritzventilgliedes wirkende hydraulische Kraft. Auf Druckstufen am Einspritzventilglied
wirkt eine hydraulische Kraft, die der hydraulischen Kraft entgegengerichtet ist,
die auf die Stirnfläche des Übersetzerabschnitts des Einspritzventilgliedes wirkt.
Sobald die auf die Druckstufen wirkende Kraft größer ist als die hydraulische Kraft
auf die Stirnfläche des Übersetzerabschnitts und die Federkraft des den Übersetzerabschnitt
umgehenden Federelementes, hebt der Nadelabschnitt des Einspritzventilgliedes aus
seinem Dichtsitz und gibt die so die mindestens eine Einspritzöffnung frei.
[0019] Zum erneuten Verschließen der mindestens einen Einspritzöffnung wird der Piezoaktor
wieder bestromt, wodurch sich die Piezokristalle ausdehnen und der Piezoaktor längt.
Hierdurch wird der Druckübersetzer wieder in den Übersetzerraum bewegt, wodurch sich
das Volumen des Übersetzerraumes verringert und der Druck darin ansteigt. Aufgrund
des steigenden Druckes im Übersetzerraum nimmt die hydraulische Kraft auf die Stirnfläche
des Übersetzerabschnitts des Einspritzventilgliedes zu. Sobald diese Kraft größer
ist, als die auf die Druckstufen des Einspritzventilgliedes in entgegengesetzte Richtung
wirkende hydraulische Kraft, wird der Nadelabschnitt des Einspritzventilgliedes wieder
in seinen Dichtsitz gestellt und verschließt so die mindestens eine Einspritzöffnung.
Zeichnung
[0020] Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer Zeichnung näher beschrieben.
[0021] Die einzige Figur zeigt einen Schnitt durch einen erfindungsgemäß ausgebildeten Kraftstoffinjektor.
Ausführungsvarianten
[0022] In Figur 1 ist ein erfindungsgemäß ausgebildeter Kraftstoffinjektor dargestellt.
[0023] Bei einem erfindungsgemäß ausgebildeten Kraftstoffinjektor 1 gelangt zunächst Kraftstoff
aus einem Kraftstoffvorratsbehälter 2 mittels einer Hochdruckpumpe 3 über eine Hochdruckleitung
4 in eine Kraftstoffhochdruckspeicher 5. Am Kraftstoffhochdruckspeicher 5 sind Anschlüsse
6 angeordnet, die der Anzahl der Zylinder der Verbrennungskraftmaschine entsprechen.
Jeder der Anschlüsse 6 ist über eine Kraftstoffzuleitung 7 mit einem erfindungsgemäß
ausgebildeten Kraftstoffinjektor 1 verbunden. Der Kraftstoffinjektor 1 umfasst einen
als Übersetzerkolben ausgebildeten Druckübersetzer 8, der in einem Übersetzergehäuse
9 geführt ist, sowie ein Einspritzventilglied 10. Das Einspritzventilglied 10 ist
in einer bevorzugten Ausführungsform des Kraftstoffinjektors 1 in einen Übersetzerabschnitt
11, einen Führungsabschnitt 12 und einen Nadelabschnitt 13 gestuft.
[0024] Der Druckübersetzer 8, das Übersetzergehäuse 9 und das Einspritzventilglied 10 sind
in einem Gehäuse aufgenommen. In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Gehäuse
in ein Injektorgehäuseteil 14 und ein Düsengehäuseteil 15 aufgeteilt. Die Verbindung
des Injektorgehäuseteils 14 und des Düsengehäuseteils 15 erfolgt vorzugsweise kraftschlüssig
mittels eines hier nicht dargestellten Düsenspannmutter.
[0025] Weiterhin umfasst der Kraftstoffinjektor 1 eine Einspritzöffnung 16, welche durch
den Nadelabschnitt 13 des Einspritzventilgliedes 10 verschlossen werden kann. Zum
Verschließen der Einspritzöffnung 16 wird der Nadelabschnitt 13 des Einspritzventilgliedes
10 an eine oberhalb der Einspritzöffnung 16 angeordnete Dichtkante 17 gestellt. Eine
ausschließlich axiale Bewegung zum Öffnen und Verschließen der mindestens einen Einspritzöffnung
16 wird dadurch gewährleistet, dass das Einspritzventilglied 10 mit seinem Führungsabschnitt
12 in einer im Düsengehäuseteil 15 angeordneten Nadelführung 18 geführt ist. Zudem
ist der Übersetzerabschnitt 11 des Einspritzventilgliedes 10 von einer Hülse 19 umschlossen,
welche ebenfalls als Nadelführung dient. Ferner dient die Hülse 19 als seitliche Begrenzung
eines Übersetzerraumes 20. Hierzu ist die Hülse 19 mit einer Beißkante 21 versehen,
die gegen einen Absatz 22 des Übersetzergehäuses 9 gepresst wird. Hierdurch wird eine
flüssigkeits- und damit druckdichte Verbindung der Hülse 19 mit dem Absatz 22 des
Übersetzergehäuses 9 erreicht.
[0026] An einer der Beißkante 21 gegenüberliegenden Stirnfläche 23 der Hülse 19 stützt sich
ein Federelement 24 ab. Das Federelement 24 ist ringförmig ausgebildet und umschließt
den Übersetzerabschnitt 11 des Einspritzventilgliedes 10. Als Federelemente 24 eignen
sich zum Beispiel Spiralfedern, Rohrfedern oder weitere dem Fachmann bekannte, ringförmig
ausgebildete Federelemente. Mit seiner anderen Seite stützt sich das Federelement
24 gegen einen Ring 25, welcher vorzugsweise in einem Einstich 26, der sich zwischen
dem Übersetzerabschnitt 11 und dem Führungsabschnitt 12 des Einspritzventilgliedes
10 befindet, angeordnet ist.
[0027] Das Übersetzergehäuse 9 ist von einem zweiten Federelement 27 umgeben, welches sich
mit einer Seite auf einer Stufe 28 am Übersetzergehäuse 9 und mit seiner anderen Seite
an einem Ring 29, welcher an einer Stufe 30 am Druckübersetzer 8 anliegt, abstützt.
Die Stufe 28 dient dabei gleichzeitig als Führung des Übersetzergehäuses 9 im Injektorgehäuseteil
14. Durch die von dem Federelement 27 aufgebrachte Federkraft wird das Übersetzergehäuse
9 auf einem Absatz 31 am Düsengehäuseteil 15 fixiert. Das Federelement 27 ist in einem
ersten Federraum 32 aufgenommen, welcher zwischen dem Übersetzergehäuse 9 und der
Innenwand 33 des Injektorgehäuseteils 14 angeordnet ist. In der Stufe 28 des Übersetzergehäuses
9 ist mindestens eine Nut 34, die vorzugsweise axial ausgerichtet ist, aufgenommen.
Über die mindestens eine Nut 34, im Absatz 31 am Düsengehäuseteil 15 ausgebildete
Nuten 35 und einen mindestens eine Ringspalt 36, der zwischen der Außenwand 37 der
Hülse 19 und der Innenwand 38 des Düsengehäuseteils 15 ausgebildet ist, steht der
erste Federraum 32 mit einem den Übersetzerabschnitts 11 des Einspritzventilgliedes
10 umgebenden zweiten Federraum 39 in hydraulischer Verbindung. Hierzu sind die mindestens
eine Nut 34 und die Nuten 35 im Absatz 31 des Düsengehäuseteils 15 vorzugsweise so
ausgerichtet, dass ihre Positionen radial und axial übereinstimmen. Der zweite Federraum
39 steht über mindestens einen Kanal, der zwischen mindestens einem Anschliff 40 im
Führungsabschnitt 12 des Einspritzventilgliedes 10 und der Nadelführung 18 ausgebildet
ist, in hydraulischer Verbindung mit einem Druckraum 41.
[0028] Die Steuerung des Kraftstoffinjektors 1 erfolgt über einen Aktor, welcher auf eine
obere Stirnfläche 42 des Druckübersetzers 8 wirkt. Als Aktor wird vorzugsweise ein
Piezoaktor 43 eingesetzt. Es eignen sich aber auch Elektromagneten oder hydraulisch/mechanisch
Steller.
[0029] Der Betrieb des Kraftstoffinjektors 1 erfolgt hydraulisch mit unter Systemdruck stehendem
Kraftstoff. Der Kraftstoff wird durch den Kraftstoffhochdruckspeicher 5 bereitgestellt.
Über die Kraftstoffzuleitung 7 strömt der Kraftstoff in einen Ringraum 44, der den
Piezoaktor 43 umgibt. Über einen Spalt 45 zwischen dem Druckübersetzer 8 und der Innenwand
33 des Injektorgehäuseteils 14 gelangt der unter Systemdruck stehende Kraftstoff in
den ersten Federraum 32. Über die mindestens eine Nut 34, die Nuten 35 im Absatz 31
des Düsengehäuseteils 15 und den Ringspalt 36 strömt der Kraftstoff in den zweiten
Federraum 39. Von dort gelangt der Kraftstoff entlang dem mindestens einen Anschliff
40 in den Düsenraum 41. Aufgrund der hydraulischen Verbindungen zwischen dem Ringraum
44, dem ersten Federraum 32, dem zweiten Federraum 39 und dem Druckraum 41 herrscht
sowohl im Ringraum 44, als auch im ersten Federraum 32, dem zweiten Federraum 39 und
dem Druckraum 41 Systemdruck. Der Systemdruck liegt dabei vorzugsweise im Bereich
von 1300 bis 1600 bar.
[0030] Durch das im Vergleich zur Einspritzmenge große Kraftstoffvolumen im Kraftstoffhochdruckspeicher
5 bleibt auch beim Betrieb des Kraftstoffinjektors 1 der Druck im Ringraum 44, im
ersten Federraum 32, im zweiten Federraum 39 und im Druckraum 41 konstant.
[0031] Zum Verschließen der mindestens einen Einspritzöffnung 16 wird der Piezoaktor 43
bestromt. Hierdurch dehnen sich die Piezokristalle im Piezoaktor 43 aus und der Piezoaktor
43 längt sich. Dadurch, dass der Piezoaktor 43 direkt auf die obere Stirnfläche 42
des Druckübersetzers 8 wirkt, wird der Druckübersetzer 8 entgegen der mit dem Pfeil
46 gekennzeichneten Bewegungsrichtung mit einer unteren Stirnseite 47 in den Übersetzerraum
20 bewegt. Hierdurch verringert sich das Volumen im Übersetzerraum 20, wodurch der
Druck darin steigt. Hierdurch steigt die hydraulische Kraft, die auf eine Stirnfläche
48 am Übersetzerabschnitt 11 des Einspritzventilgliedes 10 wirkt. Die auf die Stirnfläche
48 wirkende hydraulische Kraft ist einer auf eine erste Druckstufe 49 am Ring 25,
auf eine zweite Druckstufe 50 zwischen dem Führungsabschnitt 12 und dem Nadelabschnitt
13 des Einspritzventilgliedes 10 und auf eine dritte Druckstufe 51 im Nadelabschnitt
13 des Einspritzventilgliedes 10 wirkenden hydraulischen Kraft entgegengerichtet.
Sobald die auf die Stirnfläche 48 wirkende hydraulische Kraft größer ist als die auf
die erste Druckstufe 49, die zweite Druckstufe 50 und die dritte Druckstufe 51 wirkende
hydraulische Kraft, wird das Einspritzventilglied 10 an die Dichtkante 17 gestellt
und verschließt so die mindestens eine Einspritzöffnung 16 zu einem Brennraum 52 der
Verbrennungskraftmaschine. Das Verschließen der mindestens eine Einspritzöffnung 16
wird durch die Federkraft des Federelementes 24 unterstützt. Hierzu wirkt das Federelement
24 auf eine der ersten Druckstufe 49 gegenüberliegende Stirnfläche 54 des Ringes 25.
[0032] Zum Einspritzen von Kraftstoff in den Brennraum 52 der Verbrennungskraftmaschine
wird die Bestromung des Piezoaktors 43 aufgehoben. Hierdurch kontrahieren die Piezokristalle
und der Piezoaktor 43 zieht sich zusammen. Unterstützt durch die von dem Federelement
27 ausgeübte Federkraft bewegt sich der Druckübersetzer 8 in die mit dem Pfeil 46
gekennzeichnete Bewegungsrichtung. Hierdurch bewegt sich die untere Stirnfläche 47
des Druckübersetzers 8 aus dem Übersetzerraum 20, wodurch sich dessen Volumen vergrößert.
Aufgrund des sich vergrößernden Volumens des Übersetzerraumes 20 nimmt der Druck im
Übersetzerraum 20 ab. Da der Druck im Übersetzerraum 20 hierbei unter den Systemdruck
sinkt, ist es erforderlich, dass die Verbindung zwischen der Hülse 19 und dem Absatz
22 im Übersetzergehäuse 9 druckdicht ist. Die Befüllung des Übersetzerraumes 20 erfolgt
durch Führungsleckage zwischen dem Übersetzergehäuse 9 und dem Druckübersetzer 8 bzw.
zwischen der Innenseite 43 der Hülse 19 und dem Übersetzerabschnitt 11 des Einspritzventilgliedes
10.
[0033] Aufgrund des sinkenden Drucks im Übersetzerraum 20 bei nicht bestromten Piezoaktor
43 nimmt die auf die Stirnfläche 38 des Übersetzerabschnitt 11 des Einspritzventilgliedes
10 wirkende hydraulische Kraft ab. Sobald die auf die erste Druckstufe 49, die zweite
Druckstufe 50 und die dritte Druckstufe 51 wirkende hydraulische Kraft größer ist
als die hydraulische Kraft auf die Stirnfläche 38 und die Federkraft des Federelementes
34, hebt sich das Einspritzventilglied 10 aus der Dichtkante 17 und gibt so die mindestens
eine Einspritzöffnung 16 frei. Hierbei strömt Kraftstoff aus dem Druckraum 41 über
die Einspritzöffnung 16 in den Brennraum 52.
[0034] Zum Verschließen der mindestens einen Einspritzöffnung 16 wird der Piezoaktor 43
wieder bestromt. Die Piezokristalle dehnen sich dadurch aus und der Piezoaktor 43
längt sich. Hierdurch fährt der Druckübersetzer 8 wieder entgegen der mit dem Pfeil
46 gekennzeichneten Bewegungsrichtung in den Übersetzerraum 20 ein, wodurch sich das
Volumen des Übersetzerraumes 20 verringert. Hierdurch vergrößert sich wiederum der
Druck im Übersetzerraum 20 und damit die auf die Stirnfläche 48 des Übersetzerabschnitt
11 des Einspritzventilgliedes 10 wirkende hydraulische Kraft. Gleichzeitig bleibt
die auf die erste Druckstufe 49, die zweite Druckstufe 50 und die dritte Druckstufe
51 wirkende hydraulische Kraft konstant, da der zweite Federraum 39 und der Druckraum
41 von konstant bleibendem Systemdruck beaufschlagt sind. Sobald die auf den Ring
25 wirkende Federkraft des Federelementes 24 und die hydraulische Kraft, die auf die
Stirnfläche 48 am Übersetzerabschnitt 11 des Einspritzventilgliedes 10 wirkt, größer
ist als die auf die erste Druckstufe 49, die zweite Druckstufe 50 und die dritte Druckstufe
51 wirkende hydraulische Kraft, bewegt sich das Einspritzventilglied 10 in Richtung
der mindestens eine Einspritzöffnung 16 und wird an die Dichtkante 17 gestellt. Hierdurch
wird die mindestens eine Einspritzöffnung 16 verschlossen und der Einspritzvorgang
in den Brennraum 52 beendet.
Bezugszeichenliste
[0035]
- 1
- Kraftstoffinketor
- 2
- Kraftstoffvorratsbehälter
- 3
- Hochdruckpumpe
- 4
- Hochdruckleitung
- 5
- Kraftstoffhochdruckspeicher
- 6
- Anschluss
- 7
- Kraftstoffzuleitung
- 8
- Druckübersetzer
- 9
- Übersetzergehäuse
- 10
- Einspritzventilglied
- 11
- Übersetzerabschnitt
- 12
- Führungsabschnitt
- 13
- Nadelabschnitt
- 14
- Injektorgehäuseteil
- 15
- Düsengehäuseteil
- 16
- Einspritzöffnung
- 17
- Dichtkante
- 18
- Nadelführung
- 19
- Hülse
- 20
- Übersetzerraum
- 21
- Beißkante
- 22
- Absatz
- 23
- Stirnfläche der Hülse 19
- 24
- Federelement
- 25
- Ring
- 26
- Einstich
- 27
- Federelement
- 28
- Stufe am Übersetzergehäuse 9
- 29
- Ring
- 30
- Stufe am Druckübersetzer 8
- 31
- Absatz am Düsengehäuseteil 15
- 32
- Erster Federraum
- 33
- Innenwand des Injektorgehäuseteils 14
- 34
- Nut
- 35
- Nut im Absatz 31 am Düsengehäuseteil 15
- 36
- Ringspalt
- 37
- Außenwand der Hülse 19
- 38
- Innenwand des Düsengehäuseteils 15
- 39
- Zweiter Federraum
- 40
- Anschliff
- 41
- Druckraum
- 42
- Obere Stirnfläche
- 43
- Piezoaktor
- 44
- Ringraum
- 45
- Spalt
- 46
- Bewegungsrichtung des Druckübersetzers 8
- 47
- Untere Stirnfläche
- 48
- Stirnfläche am Übersetzerbereich 11
- 49
- Erste Druckstufe
- 50
- Zweite Druckstufe
- 51
- Dritte Druckstufe
- 52
- Brennraum
- 53
- Innenseite der Hülse 19
- 54
- Stirnfläche des Rings 25
1. Kraftstoffinjektor für Verbrennungskraftmaschinen mit Kraftstoffhochdruckspeicher
(5), ein Injektorgehäuseteil (14), ein Düsengehäuseteil (16), einen Druckübersetzer
(8) und ein Einspritzventilglied (10) umfassend, welches zumindest einen Übersetzerabschnitt
(11) und einen mindestens eine Einspritzöffnung (16) verschließenden Nadelabschnitt
(13) aufweist, wobei der Druckübersetzer (8) in einem Übersetzergehäuse (9) aufgenommen
ist, und wobei ein Übersetzerraum (20) an zwei gegenüberliegenden Seiten durch eine
untere Stirnfläche (47) des Druckübersetzers (8) und durch eine Stirnfläche (48) des
Übersetzerabschnitts (11) des Einspritzventilgliedes (10) begrenzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckübersetzer (8) sich auf einem Federelement (27) abstützt, welches das Übersetzergehäuse
(9) umgibt, und dass das Federelement (27) sich mit der anderen Seite auf einer am
Übersetzergehäuse (9) ausgebildeten Stufe abstützt, wodurch das Übersetzergehäuse
(9) auf einem das Einspritzventilglied (10) umschließenden Düsengehäuseteil (15) fixiert
ist.
2. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Übersetzergehäuse (9) von einem Injektorgehäuseteil (14) umschlossen ist.
3. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftstoffinjektor (1) durch einen Piezoaktor (43) angesteuert wird.
4. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Piezoaktor (43) direkt auf eine obere Stirnfläche (42) des Druckübersetzers (8)
wirkt.
5. Kraftstoffinjektor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Übersetzerabschnitt (11) des Einspritzventilgliedes (10) durch eine Hülse (19)
umschlossen ist.
6. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (19) einen Übersetzerraum (20) seitlich begrenzt und abdichtet.
7. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (19) eine Beißkante (21) aufweist, die mittels eines den Übersetzerabschnitt
(11) des Einspritzventilgliedes (10) umgebenden Federelementes (24) gegen einen Absatz
(22) des Übersetzergehäuses (9) gedrückt wird und so eine druckdichte seitliche Begrenzung
des Übersetzerraumes (20) bildet.
8. Kraftstoffinjektor nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Einspritzventilglied (10) einen Führungsabschnitt (12) mit mindestens einem Anschliff
(40) umfasst.
9. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsabschnitt (12) des Einspritzventilgliedes (10) in einer Nadelführung
(18) im Düsengehäuseteil (15) geführt wird.
10. Kraftstoffinjektor nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Übersetzergehäuse mit einer Stufe (28) im Injektorgehäuseteil (14) geführt wird.
11. Kraftstoffinjektor nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein das Übersetzergehäuse (9) umgebender erster Federraum (32) und ein den Übersetzerabschnitt
(11) des Einspritzventilgliedes (10) umgebender zweiter Federraum (39) durch mindestens
eine Nut (34) in der Stufe (28), einen Ringspalt (36) und Nuten (35) im Düsengehäuseteil
(15) miteinander hydraulisch verbunden sind.
12. Kraftstoffinjektor nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Nadelabschnitt (13) des Einspritzventilgliedes (10) umgebender Druckraum
(41) und der den Übersetzerabschnitt (11) des Einspritzventilgliedes (10) umgebende
zweite Federraum (39) durch den mindestens einen Anschliff (40) in Führungsabschnitt
(12) des Einspritzventilgliedes (10) miteinander hydraulisch verbunden sind.
13. Kraftstoffinjektor nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass im ersten Federraum (32), im zweiten Federraum (39) und im Druckraum (41) Systemdruck
herrscht.
14. Kraftstoffinjektor nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Übersetzerraum (20) durch Führungsleckage zwischen der Hülse (19) und dem Übersetzerabschnitt
(11) des Einspritzventilgliedes (10) bzw. zwischen dem Übersetzergehäuse (9) und dem
Druckübersetzer (8) mit Kraftstoff versorgt wird.
1. Fuel injector for internal combustion engines having a high-pressure fuel accumulator
(5), comprising an injector housing part (14), a nozzle housing part (16), a pressure
booster (8) and an injection valve member (10) which has at least one booster section
(11) and a needle section (13) which closes off at least one injection opening (16),
with the pressure booster (8) being held in a booster housing (9), and with a booster
space (20) being delimited at two opposite sides by a lower end face (47) of the pressure
booster (8) and by an end face (48) of the booster section (11) of the injection valve
member (10), characterized in that the pressure booster (8) is supported on a spring element (27) which surrounds the
booster housing (9), and in that the spring element (27) is supported with the other side on a step which is formed
on the booster housing (9), as a result of which the booster housing (9) is fixed
to a nozzle housing part (15) which surrounds the injection valve member (10).
2. Fuel injector according to Claim 1, characterized in that the booster housing (9) is surrounded by an injector housing part (14).
3. Fuel injector according to Claim 1 or 2, characterized in that the fuel injector (1) is activated by a piezoelectric actuator (43).
4. Fuel injector according to Claim 3, characterized in that the piezoelectric actuator (43) acts directly on an upper end face (42) of the pressure
booster (8).
5. Fuel injector according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the booster section (11) of the injection valve member (10) is surrounded by a sleeve
(19).
6. Fuel injector according to Claim 5, characterized in that the sleeve (19) laterally delimits and seals off a booster space (20).
7. Fuel injector according to Claim 6, characterized in that the sleeve (19) has a biting edge (21) which is pressed by means of a spring element
(24), which surrounds the booster section (11) of the injection valve member (10),
against a shoulder (22) of the booster housing (9) and thereby forms a pressure-tight
lateral delimitation of the booster space (20).
8. Fuel injector according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the injection valve member (10) comprises a guide section (12) having at least one
ground portion (40).
9. Fuel injector according to Claim 8, characterized in that the guide section (12) of the injection valve member (10) is guided in a needle guide
(18) in the nozzle housing part (15).
10. Fuel injector according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the booster housing is guided with a step (28) in the injector housing part (14).
11. Fuel injector according to one of Claims 1 to 10, characterized in that a first spring space (32), which surrounds the booster housing (9), and a second
spring space (39), which surrounds the booster section (11) of the injection valve
member (10), are hydraulically connected to one another by means of at least one groove
(34) in the step (28), an annular gap (36) and grooves (35) in the nozzle housing
part (15).
12. Fuel injector according to one of Claims 1 to 11, characterized in that a pressure space (41), which surrounds the needle section (13) of the injection valve
member (10), and the second spring space (39), which surrounds the booster section
(11) of the injection valve member (10), are hydraulically connected to one another
by the at least one ground portion (40) in the guide section (12) of the injection
valve member (10).
13. Fuel injector according to one of Claims 1 to 12, characterized in that system pressure prevails in the first spring space (32), in the second spring space
(39) and in the pressure space (41).
14. Fuel injector according to one of Claims 1 to 13, characterized in that the booster space (20) is supplied with fuel as a result of guidance leakage between
the sleeve (19) and the booster section (11) of the injection valve member (10) and
between the booster housing (9) and the pressure booster (8).
1. Injecteur de carburant pour des moteurs à combustion interne comportant un accumulateur
de carburant à haute pression (5), une partie de boîtier d'injecteur (14), une partie
de boîtier de buse (16), un convertisseur de pression (8) et un organe d'injecteur
(10) ayant au moins un segment de démultiplication (11) et au moins un segment d'aiguille
(13) fermant au moins un orifice d'injection (16), le démultiplicateur de pression
(8) étant logé dans un boîtier de démultiplicateur (9) et un volume de démultiplicateur
(20) est délimité au niveau de deux côtés opposés par une surface frontale inférieure
(47) du démultiplicateur de pression (8) et par une surface frontale (48) du segment
de démultiplicateur (11) de l'organe d'injecteur (10),
caractérisé en ce que
le démultiplicateur de pression (8) s'appuie contre un élément de ressort (27) entourant
le boîtier de démultiplicateur (9) et par son autre côté, l'élément de ressort (27)
s'appuie sur un épaulement formé sur le boîtier de démultiplicateur (9) pour bloquer
le boîtier de démultiplicateur (9) sur une partie de boîtier de buse (15) entourant
l'organe d'injecteur (10).
2. Injecteur de carburant selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le boîtier de démultiplicateur (9) est entouré par la partie de boîtier d'injecteur
(14).
3. Injecteur de carburant selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
l'injecteur (1) est commandé par un actionneur piézo-électrique (43).
4. Injecteur de carburant selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
l'actionneur piézo-électrique (43) agit directement sur la surface frontale supérieure
(42) du démultiplicateur de pression (8).
5. Injecteur de carburant selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
le segment de démultiplicateur (11) de l'organe d'injecteur (10) est entouré par un
manchon (19).
6. Injecteur de carburant selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
le manchon (19) délimite latéralement une chambre de démultiplication (20) et la ferme
de manière étanche.
7. Injecteur de carburant selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
le manchon (19) comporte une arête vive (21) poussée par un élément de ressort (24)
entourant le segment de démultiplication (11) de l'organe d'injecteur (10) contre
un épaulement (22) du boîtier de démultiplicateur (9) et formant ainsi une délimitation
latéralement étanche pour la chambre de démultiplication (20).
8. Injecteur de carburant selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
l'organe d'injecteur (10) comporte un segment de guidage (12) avec au moins une partie
meulée (40).
9. Injecteur de carburant selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
le segment de guidage (12) de l'organe d'injecteur (10) est guidé dans un guide d'aiguille
(18) de la partie de boîtier de buse (15).
10. Injecteur de carburant selon l'une des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que
le boîtier de démultiplication est guidé par un gradin (28) dans la partie de boîtier
d'injecteur (14).
11. Injecteur de carburant selon l'une des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce qu'
une première chambre à ressort (32) entourant le boîtier de démultiplicateur (9) et
une seconde chambre à ressort (39) entourant le segment de démultiplication (11) de
l'organe d'injecteur (10) sont reliées par une liaison hydraulique, par au moins une
rainure (34) dans le gradin (28), un intervalle annulaire (36) et des rainures (35)
dans la partie de boîtier de buses (15).
12. Injecteur de carburant selon l'une des revendications 1 à 11,
caractérisé en ce qu'
une chambre de pression (41) entourant le segment d'aiguille (13) de l'organe d'injecteur
(10) et la seconde chambre à ressort (39) entourant le segment de démultiplication
(11) de l'organe d'injecteur (10) sont reliées hydrauliquement par au moins la partie
meulée (40) du segment de guidage (12) de l'organe d'injecteur (10).
13. Injecteur de carburant selon l'une des revendications 1 à 12,
caractérisé en ce que
la pression du système règne dans la première chambre de ressort (32), dans la seconde
chambre de ressort (39) et dans la chambre de pression (41).
14. Injecteur de carburant selon l'une des revendications 1 à 13,
caractérisé en ce que
la chambre de démultiplication (20) est alimentée en carburant par les fuites de guidage
entre le manchon (19) et le segment de démultiplication (11) de l'organe d'injecteur
(10) ou entre le boîtier de démultiplicateur (9) et le démultiplicateur de pression
(8).

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