[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum Aufbereiten eines Streifens
aus Filtermaterial der Tabak verarbeitenden Industrie, wobei der Streifen zu einer
Reckstrecke einer Reckeinrichtung und/oder zu einer Auftragsstrecke einer Auftragseinrichtung
gefördert wird, an denen eingangsseitig der Reckstrecke und/oder der Auftragsstrecke
eine erste Walzenanordnung mit wenigstens zwei Walzen und ausgangsseitig der Reckstrecke
und/oder der Auftragsstrecke eine zweite Walzenanordnung mit wenigstens zwei Walzen
vorgesehen sind.
[0002] Zum Herstellen von Filterstäben für die Tabak verarbeitende Industrie wird ein Streifen
aus Filtermaterial, insbesondere Filtertow, aus miteinander verbundenen Fasern, z.B.
aus Zelluloseacetat, fortlaufend von einem Vorrat, z.B. von einem Ballen, abgezogen,
ausgebreitet, gereckt und mit einem Weichmacher, z.B. Triacetin, besprüht, seitlich
gerafft, einer mit Blasluft beaufschlagten Düse und anschließend einem Trichter zugeführt,
von dem aus der aufbereitete und verdichtete Filterstreifen einer Filterstrangmaschine
zugeführt wird. In einer Filterstrangmaschine wird der zu einem Filterstrang geformte
Streifen unter weiterer Verdichtung fortlaufend mit einem Hüllmaterialstreifen umhüllt,
wonach vom umhüllten Filterstrang Filterstäbe abgeschnitten werden.
[0003] Bewährte Aufbereitungsgeräte der vorbeschriebenen Art werden unter der Bezeichnung
AF 2, AF 3 und AF 4 von der Patentanmelderin gebaut und vertrieben. Bewährte Filterstrangmaschinen
der beschriebenen Art werden unter der Bezeichnung KDF 2, KDF 3 und KDF 4 von der
Patentanmelderin gebaut und vertrieben.
[0004] Ferner ist in DE-A-44 43 866 eine Vorrichtung zum Bilden eines Filtertowstrangs der
Tabak verarbeitenden Industrie bekannt. Hierbei wird ein Filtertowstreifen ausgebreitet,
aufbereitet und zu einem Filtertowstrang zusammengefasst. Der hergestellte Filtertowstrang
wird in einer Bewegungsbahnebene geführt, aus der er vor Erreichen einer Weiterverarbeitungsmaschine
seitwärts ausgelenkt und in die er nach der Auslenkung wieder zurückgeführt wird.
Durch die Auslenkung des gebildeten Filtertowstrangs wird Towsplit im Filtertowstrang
vermieden.
[0005] Darüber hinaus ist in EP-B-0 654 224 eine Anordnung zum Aufbereiten eines Streifens
aus Filtermaterial für die Tabak verarbeitende Industrie beschrieben. Eine weitere
gattungsgemäße Vorrichtung ist in EP-A-1 106 087 offenbart.
[0006] Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
den Verschleiß der Oberflächen der Walzenpaare in einer Reck- bzw. Auftragsstrecke
bei der Aufbereitung eines Filtermaterialstreifens herab zu setzen oder gar zu vermeiden.
[0007] Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Verfahren zum Aufbereiten eines Streifens aus
Filtermaterial der Tabak verarbeitenden Industrie, wobei der Streifen zu einer Reckstrecke
einer Reckeinrichtung und/oder zu einer Auftragsstrecke einer Auftragseinrichtung
gefördert wird, an denen eingangsseitig der Reckstrecke und/oder der Auftragsstrecke
eine erste Walzenanordnung mit wenigstens zwei Walzen und ausgangsseitig der Reckstrecke
und/oder der Auftragsstrecke eine zweite Walzenanordnung mit wenigstens zwei Walzen
vorgesehen sind, das dadurch weitergebildet wird, dass der Streifen an wenigstens
zwei Walzen der ersten und/oder der zweiten Walzenanordnung jeweils mit einer wenigstens
teilweisen Umschlingung der Walzen anliegend gefördert wird.
[0008] Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, dass ein Filtertowstreifen mit einer großen
Umschlingung von wenigstens zwei Walzen von den Walzen einer Reckeinrichtung bzw.
einer Auftragseinrichtung gefördert wird. Im Gegensatz zum Stand der Technik werden
gemäß der Erfindung nunmehr beide Walzen eines Walzenpaares von den Filtertowstreifen
umschlungen bzw. teilweise umschlossen, so dass es nicht mehr erforderlich ist, die
beiden Walzen eines Walzenpaares in berührenden Kontakt zu bringen. Vielmehr wird
erfindungsgemäß der Filtertowstreifen S-förmig bzw. schlaufenförmig um die Walzen
eines Walzenpaares oder einer Walzenanordnung anliegend geführt. Durch die Beabstandung
der Walzen wird ein Spalt zwischen den Walzen geschaffen, wodurch die Walzen nicht
mehr in Kontakt stehen und somit ein Abriebverschleiß der Oberfläche der Walzen verhindert
wird. Die schlingenförmige Führung bzw. Umwindung des Filtertowstreifens an den Walzen
kann sowohl in einer Reckstrecke einer Reckeinrichtung als auch in einer Auftragsstrecke
einer Auftragseinrichtung in einer Filtertowaufbereitungsmaschine jeweils eingangsseitig
und/oder ausgangsseitig erfolgen. Insgesamt wird durch die schlaufenförmige Führung
des Filtertowstreifens der Oberflächenabrieb einer gummierten Oberfläche einer Walze
herabgesetzt.
[0009] Unter einer Umschlingung einer Walze wird der gekrümmte Abschnitt einer Walze verstanden,
in dem der geförderte Materialstreifen auf der runden Oberfläche der Walzen anliegend
transportiert wird. Beispielsweise sind mehrere Walzen jeweils vom Materialstreifen
umschlungen, so dass die Walzen einer Walzenanordnung oder eines Walzenpaares als
Ganzes bzw. als gesamte Einheit umschlungen sind. Hierbei kann der Umschlingungswinkel
des Streifens um eine Walze auch weniger als 45° oder 30° betragen, wobei im Zusammenwirken
mit einer voranstehenden oder nachfolgenden Walze oder mit weiteren Walzen der gesamte
Umschlingungswinkel der Walzenanordnung im Wesentlichen gleich oder größer als 180°
beträgt. In einer Ausgestaltung ist wenigstens eine Walze der Walzenanordnung annähernd
oder mindestens um 180° umschlungen.
[0010] Durch die wenigstens teilsweise Umschlingung der Walzen einer Walzenanordnung wird
der Materialstreifen mehrfach kurvenförmig umgelenkt, da der Materialstreifen an jeder
Walze teilweise umwickelnd, d.h. mit einer Krümmung, anliegt.
[0011] Um den Filtertowstreifen zuverlässig zu führen, ist vorgesehen, dass wenigstens zwei
Walzen der ersten und/oder der zweiten Walzenanordnung mit derselben vorbestimmten
Drehzahl bzw. Drehgeschwindigkeit oder Umfangsgeschwindigkeit angetrieben werden.
[0012] In einer alternativen Ausführungsform wird vorgeschlagen, dass wenigsten zwei Walzen
der ersten und/oder der zweiten Walzenanordnung jeweils mit unterschiedlichen Drehzahlen
bzw. Drehgeschwindigkeiten oder Umfangsgeschwindigkeiten angetrieben werden, so dass
beispielsweise eingangsseitig einer Reckstrecke eine Vorreckung des zu reckenden Filtermaterialstreifens
in der Reckstrecke erfolgt.
[0013] In einer weiteren Ausgestaltung werden die wenigstens zwei Walzen der ersten und/oder
der zweiten Walzenanordnung in berührendem Kontakt angetrieben.
[0014] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung des Verfahrens ist vorgesehen, dass wenigstens
zwei Walzen der ersten und/oder der zweiten Walzenanordnung in nicht-berührendem Kontakt
angetrieben werden, wodurch kein Abrieb bzw. Verschleiß der Walzenoberfläche stattfindet.
[0015] Der geförderte und aufzubereitende Filtertowstreifen wird für die Aufbereitung geschmeidiger,
wenn wenigstens eine Walze der ersten und/oder der zweiten Walzenanordnung beheizt
wird. Durch beheizte Walzen wird die Zerstörung der Fasern eines Filtermaterialstreifens
reduziert. Im Rahmen der Offenbarung ist es auch denkbar, dass eine Beheizung der
Walzen an bestehenden Walzeneinrichtungen gemäß dem Stand der Technik ausgeführt wird.
Die Beheizung der Walzen ist im vorliegenden Fall nicht auf den Gegenstand der vorliegenden
Erfindung beschränkt.
[0016] Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn an der ersten und/oder der zweiten Walzenanordnung
eine Entstaubung, insbesondere wenigstens einer Walze, ausgeführt wird, so dass den
Aufbereitungsprozess störende Partikel aus dem Bereich des Aufbereitungsprozesses
weggeführt werden. Hierdurch wird die Qualität des Aufbringens von Triacetin auf den
Filtertowstreifen weiter verbessert.
[0017] Dazu ist vorgesehen, dass aus wenigstens einer Walze der ersten und/oder der zweiten
Walzenanordnung Luft, insbesondere Druckluft, geblasen wird. Entsprechend wird die
aus einer Walze austretende Luft mittels einer Absaugeinrichtung an der Walzenanordnung
abgeführt. Durch die austretende Luft aus der Walze werden anhaftende Partikel auf
der Walzenoberfläche von der Oberfläche zuverlässig entfernt.
[0018] Ebenso ist es vorteilhaft, wenn Luft durch wenigstens eine Walze der ersten und/oder
der zweiten Walzenanordnung angesaugt wird, so dass die Anhaftung des geförderten
Filtertowstreifens auf der Walzenoberfläche verbessert wird.
[0019] Weiterhin ist es günstig, wenn der Abstand zwischen wenigstens zwei Walzen der ersten
und/oder der zweiten Walzenanordnung verändert oder angepasst wird. Entsprechend den
Anforderungen an den aus dem aufbereiteten Filterstreifen herzustellenden Filtertowstrang
können hierdurch die Walzen verstellt werden, so dass vorbestimmte Zugverhältnisse
für den Filtertowstreifen an einer Reckeinrichtung bzw. einer Auftragseinrichtung
eingestellt werden können.
[0020] Ferner ist es von Vorteil, wenn der Steifen von profilierten und/oder unprofilierten
Walzen der ersten und/oder der zweiten Walzenanordnung gefördert werden, wodurch eine
mehrstufige Reckung an einer Reckeinrichtung realisiert werden kann und dadurch die
Förderung des Streifens angepasst wird. Gleichzeitig wird die Reckung des Streifens
verbessert.
[0021] Ferner wird die Aufgabe gelöst durch eine Einrichtung zum Aufbereiten eines Streifens
aus Filtermaterial der Tabak verarbeitenden Industrie, mit einer Reckstrecke einer
Reckeinrichtung und/oder einer Auftragsstrecke einer Auftragseinrichtung, an denen
eingangsseitig der Reckstrecke und/oder der Auftragsstrecke eine erste Walzenanordnung
mit wenigstens zwei Walzen und ausgangsseitig der Reckstrecke und/oder der Auftragsstrecke
eine zweite Walzenanordnung mit wenigstens zwei Walzen vorgesehen sind, die dadurch
weitergebildet wird, dass der Streifen an wenigstens zwei Walzen der ersten und/oder
der zweiten Walzenanordnung jeweils mit einer wenigstens teilweisen Umschlingung der
Walzen anliegt.
[0022] Eine zuverlässige Förderung des Filtertowstreifens wird erreicht, wenn die Drehzahlen
bzw. Drehgeschwindigkeiten oder Umfangsgeschwindigkeiten von wenigstens zwei Walzen
der ersten und/oder der zweiten Walzenanordnung übereinstimmen.
[0023] Darüber hinaus kann eine Vorreckung des geförderten Filtertowstreifens erreicht werden,
wenn die Drehzahlen oder Umfangsgeschwindigkeiten von wenigstens zwei Walzen der ersten
und/oder der zweiten Walzenanordnung unterschiedlich sind.
[0024] Außerdem wird vorgeschlagen, dass wenigstens zwei Walzen der ersten und/oder der
zweiten Walzenanordnung in berührendem Kontakt oder nicht-berührendem Kontakt angeordnet
sind.
[0025] Günstige Verhältnisse bei der Förderung des Filtertowstreifens lassen sich weiterhin
einstellen, wenn wenigstens zwei Walzen der ersten und/oder der zweiten Walzenanordnung
im Durchmesser unterschiedlich sind.
[0026] Um die Sprödigkeit des Filtermaterials herabzusetzen, ist eine Heizeinrichtung für
wenigstens eine Walze der ersten und/oder der zweiten Walzenanordnung vorgesehen.
[0027] Darüber hinaus wird der Aufbereitungsprozess verbessert, wenn eine Entstaubungseinrichtung
für wenigstens eine Walze der ersten und/oder der zweiten Walzenanordnung vorgesehen
ist. Eine Entstaubungseinrichtung lässt sich beispielsweise durch eine Anordnung einer
Bürste an einer Walze oder auch durch Beaufschlagen der Walze mit Ultraschall erreichen.
[0028] Außerdem wird eine Entstaubung der Walze erreicht, wenn wenigstens eine Walze der
ersten und/oder der zweiten Walzenanordnung Bohrungen für Druckluft oder Saugluft
aufweist.
[0029] Hierzu ist ferner vorgesehen, dass die wenigstens eine Walze der ersten und/oder
der zweiten Walzenanordnung mit Druckluft oder mit Saugluft beaufschlagt ist.
[0030] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist weiterhin vorgesehen, dass der Abstand
zwischen wenigstens zwei Walzen der ersten und/oder der zweiten Walzenanordnung veränderbar
und/oder anpassbar ist.
[0031] Darüber hinaus ist vorzugsweise wenigstens eine Walze der ersten und/oder der zweiten
Walzenanordnung profiliert oder unprofiliert.
[0032] Insbesondere bestehen wenigstens eine Walze oder mehrere, vorzugsweise alle, Walzen
der ersten und/oder der zweiten Walzenanordnung aus Stahl.
[0033] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Einrichtung weisen die erste und/oder
die zweite Walzenanordnung jeweils mehr als zwei Walzen, vorzugsweise drei oder vier
Walzen, auf.
[0034] Außerdem wird die Aufgabe gelöst durch eine Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie,
insbesondere Filtermaterialaufbereitungsgerät und/oder Filterstrangmaschine, die mit
einer erfindungsgemäßen, voranstehend beschriebenen Einrichtung ausgestaltet ist.
Zur Vermeidung von Wiederholungen wird auf die obigen Ausführungen ausdrücklich verwiesen.
[0035] Die Erfindung wird nachstehend und ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens
anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele exemplarisch beschrieben,
auf die im Übrigen bezüglich aller im Text nicht näher erläuterten erfindungsgemäßen
Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird. Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch eine Aufbereitungsvorrichtung gemäß dem Stand der Technik;
- Fig. 2a, 2b
- eine Ansicht und eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Reckeinrichtung;
- Fig. 3a, 3b
- eine Ansicht und eine perspektivische Darstellung einer weiteren erfindungsgemäßen
Reckeinrichtung und
- Fig. 4
- eine Ansicht einer weiteren erfindungsgemäßen Reckeinrichtung und einer Auftragseinrichtung.
[0036] In den folgenden Figuren sind gleiche Elemente oder entsprechende Teile mit denselben
Bezugsziffern versehen, so dass von einer entsprechenden Vorstellung abgesehen wird.
[0037] Gemäß Fig. 1 weist eine Aufbereitungsvorrichtung für einen von einem Ballen abgezogenen
Streifen 2 aus Filtertow, z.B. Celluloseacetat, mit zusammenhängenden Fasern, folgende
Hauptbaugruppen, die der Streifen 2 nachfolgend durchläuft, auf: eine Abzugsstrecke
3, eine Vorreckstrecke 4, eine Reckstrecke 6, eine Auftragsstrecke 7, eine Raffstrecke
8 und eine Zufuhrstrecke 9. Die Zufuhrstrecke 9 dient zum Zuführen eines Streifenabschnitts
zu einer Einlaufeinrichtung einer schematisch dargestellten Filterstrangmaschine 11,
z.B. von der in der Tabak verarbeitenden Industrie bekannten Typ KDF 2, KDF 3 oder
KDF 4 der Anmelderin.
[0038] Die Abzugsstrecke 3, in der der von einem hier nicht dargestellten Ballen abgezogenen
Filtermaterialstreifen 2 gefördert wird, weist eine Ausbreiterdüse 16 auf, die mit
Druckluft beaufschlagt wird. Die Druckluft dient zur Ausbreitung des geförderten Filtertowgewebes
in diesem Abschnitt. Eine steuerbare Ausbreiterdrüse ist z.B. in US-A-4 259 769 beschrieben.
[0039] Über eine Umlenkrolle 19 gelangt der Filtertowstreifen 2 in die Vorreckstrecke 4,
die einerseits von einem Walzenpaar 21 mit den Walzen 22, 23, andererseits von einem
Walzenpaar 24 mit motorisch angetriebenen Walzen 26, 27 begrenzt ist. Die Walzen 22,
23 werden vom Towstreifen geschleppt, d.h. sie laufen mit mehr oder weniger Widerstand
leer. Wenn erforderlich, können sie motorisch angetrieben werden. Sie können auch
in einer an sich bekannten Weise mit steuerbarer Kraft gegeneinander gedrückt werden.
[0040] In der Vorreckstrecke 4, in der der Streifenabschnitt schräg nach unten gefördert
wird, wird das Filtertow 2 vorgereckt. Ferner ist in der Vorreckstrecke 4 eine Ausbreiterdüse
17 angeordnet, um das geförderte Filtertow 2 vor Eintritt in die Reckstrecke 6 auszubreiten.
[0041] An das Walzenpaar 24 schließt sich die Reckstrecke 6 an, in der der Filtertowstreifen
2 senkrecht oder mit einer senkrechten Komponente von oben nach unten gefördert wird.
Am Ende der Reckstrecke 6 befindet sich ein weiteres Walzenpaar 39 aus motorisch angetriebenen
Walzen 41, 42, deren Umfangsgeschwindigkeiten etwas größer sind als die Umfangsgeschwindigkeiten
der Walzen 26, 27, so dass das elastische Filtertow definiert gereckt wird. Die Walzenpaare
24 und 39 bilden somit die eigentliche Reckeinrichtung.
[0042] Die Walzen
26 und
41 weisen eine starre, gerillte Oberfläche auf, die jeweils eine nachgiebige Oberfläche
der Walzen 27 bzw. 42 berühren. Derartige Walzenkonfigurationen sind durch die vorerwähnten
Filtertow-Aufbereitungsgeräte AF2, AF3 und AF4 der Anmelderin bekannt und z.B. in
US-A-3 317 965 und US-A-3 255 506 beschrieben.
[0043] Dem Walzenpaar 39 ist in der Auftragsstrecke 7 ein weiteres Walzenpaar 43 nachgeordnet,
deren Umfangsgeschwindigkeiten geringer sind als diejenigen der Walzen 41, 42, so
dass das Filtertow 2 sich bei seiner Förderung in der Auftragsstrecke 7 leicht entspannt.
Das Walzenpaar 43 weist wieder eine Walze 44 mit starrer, gerillter Oberfläche auf,
die mit der nachgiebigen Oberfläche der Walzen 46 in Berührung steht.
[0044] Die Walzenpaare 39 und 43 begrenzen somit die, im vorliegenden Fall annähernd horizontal
angeordnete, Auftragsstrecke 7, in der eine Auftragseinrichtung in Form einer Besprühvorrichtung
18 angeordnet ist. Die Besprühvorrichtung 18 kann ausgebildet sein, wie in der US-A-4
313 974 beschrieben und besprüht den transportierten Filtertowstreifen 2 von einer
oder beiden Seiten mit feinen Tröpfchen eines Lösungsmittels für das Filtertowmaterial,
z.B. Triacetin. Alternativ kann Triacetin mittels Düsen auf das Filtertow aufgesprüht
werden, wie in EP-A-1 106 087 beschrieben.
[0045] Der Auftragsstrecke 7 nachgeordnet ist eine Raffstrecke 8, in der der Filtertowstreifen
2 mit überwiegend senkrechter Komponente von einem Walzenpaar 51 mit motorisch angetriebenen
Walzen 52, 53 von unten nach oben gefördert wird. Die Walze 52 hat wieder eine starre,
gerillte Oberfläche, die Berührung der Walze eine nachgiebige Oberfläche.
[0046] Der Filtertowstreifen 2 wird nach dem Walzenpaar 43 in der Raffstrecke 8 einer Raffeinrichtung
zur Verringerung der Breite des Filtertows zugeführt. Nach der Raffstrecke 8 wird
das Filtertow 2 über das Walzenpaar 51 nachfolgend einem Einlauf einer Filterstrangmaschine
zugeführt. Für weitere Einzelheiten wird auf EP-B-O 654 224 verwiesen.
[0047] In der der Auftragsstrecke 7 nachgeordneten Raffstrecke 8 wird der Filtertowstreifen
2 zwischen dem Walzenpaar 43 und dem Walzenpaar 51 senkrecht oder mit überwiegend
senkrechter Komponente nach oben geführt. Die Raffstrecke 8 kann eine oder mehrere
aufeinander folgende (hier nicht dargestellte) Raffeinrichtungen in Form von Drahtschlaufen
enthalten, deren Durchmesser sich in Förderrichtung des Filtertowstreifens verringert
und so die Breite des Filtertowstreifens reduziert. Durch das seitliche Zusammenraffen
des Filtertowstreifens entsteht ein Filtertowstrang, dessen Querschnitt bereits dem
Querschnitt eines herzustellenden Filterstrangs angenähert ist.
[0048] In den Figuren 2a, 2b sind verschiedene Ansichten einer erfindungsgemäßen Reckeinrichtung
dargestellt, die die aus den Walzenpaaren 24 und 39 bestehenden Reckeinrichtung in
Fig. 1 ersetzt.
[0049] Anstelle des Walzenpaares 24 mit den Walzen 26 und 27 ist eingangsseitig der Reckstrecke
6 eine Walzenanordnung 124 mit den Walzen 125.1 und 125.2 vorgesehen. Ausgangsseitig
der Reckstrecke 6 ist eine Walzenanordnung mit 139 mit den Walzen 140.1. und 140.2
angeordnet.
[0050] Der Filtertowstreifen 2 ist S-förmig oder in Form von Schlaufen um die Walzen 125.1
und 125.2 eingangsseitig geführt, wobei die Walzen 125.1 und 125.2 sich nicht berühren.
Aufgrund der schlaufenförmigen Umschlingung bzw. Umwindung der Walzen 125.1 und 125.2
ist die Drehrichtung der Walzen 125.1 und 125.2 anders als die Drehrichtung der in
Fig. 1 gezeigten Walzen 26, 27. Darüber hinaus sind die Walzen 125.1 und 125.2 in
ihrer vertikalen Höhe zueinander versetzt angeordnet, wobei der Abstand zwischen den
Walzen 125.1 und 125.2 einstellbar ist.
[0051] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel haben die Walzen 125.1 und 125.2 denselben Durchmesser.
Im Rahmen der Erfindung ist es denkbar, dass die Walzen 125.1. und 125.2 bzw. die
anderen Walzen der weiteren Walzenanordnungen verschiedene Durchmesser aufweisen.
Darüber hinaus ist es ebenfalls in Weiterbildungen möglich, dass die Walzen der jeweiligen
Walzenanordnungen mit verschiedenen Drehzahlen angetrieben werden, so dass unterschiedliche
Umfangsgeschwindigkeiten der Walzen ausgebildet werden.
[0052] Auch die ausgangsseitigen Walzen 140.1. und 140.2 der Walzenanordnung 139 bzw. der
Reckstrecke 6 sind in der Höhe und in Bezug auf ihren Abstand versetzt zueinander
angeordnet. Der Filtertowstreifen wird ebenfalls schlaufenförmig um die Walzen 140.1
und 140.2 herumgeführt, wobei die Walzen 140.1 und 140.2 sich nicht berühren.
[0053] In der perspektivischen Ansicht in Fig. 2b ist gezeigt, dass die Walze 125.1 über
Saugbohrungen 126 verfügt, so dass ein Unterdruck im Inneren der Walze 125.1 angelegt
werden kann, wodurch die angelegte Saugluft die Haftung des Filtertowstreifens 2 auf
der Walze 125.1 verbessert und lose Partikel abfördert.
[0054] Darüber hinaus ist in Fig. 2b dargestellt, dass die Walze 140.1 auf der Umfangsfläche
eine Heizfläche 141 aufweist, so dass der geförderte Filtertowstreifen 2 erwärmt wird
und durch die Erwärmung insgesamt geschmeidiger in seinen Eigenschaften wird. Dadurch
wird die Auftragung von Triacetin auf den Filtertowstreifen verbessert.
[0055] In den Figuren 3a, 3b sind weitere Ausgestaltungen der eingangsseitigen Walzenanordnung
124 und der ausgangsseitigen Walzenanordnung 139 der Reckstrecke 6 dargestellt. Die
Walzenanordnung 124 und die Walzenanordnung 139 verfügen jeweils über drei Walzen
125.1 bis 125.3 bzw. 149.1 bis 140.3, die von dem Filtertowstreifen 2 schlaufenförmig
umschlungen sind.
[0056] Werden beispielsweise die Walzen 125.1 bis 125.3 jeweils mit unterschiedlichen Drehzahlen
angetrieben, so wird vor dem Eintritt des Filtertowstreifens in die Reckstrecke bereits
zwischen den Walzen 125.1 und 125.2 sowie den Walzen 125.2 und 125.3 eine Vorreckung
des Filtertowstreifens erreicht. Auch ausgangsseitig der Raffstrecke 6 sind die Walzen
140.1 bis 140.3 schlaufenförmig und mit einer Umschlingung des Filtertowstreifens
versetzt zueinander angeordnet.
[0057] In Fig. 4 ist eine Ansicht der Reckstrecke 6 und der Auftragsstrecke 7 dargestellt,
wobei die Walzenanordnung 124 und 139 jeweils aus vier Walzen bestehen. Die Walzenanordnung
124 verfügt über die Walzen 125.1 bis 125.4, wovon jeweils zwei Walzen dieselbe Drehrichtung
aufweisen. Die Walzen 140.1 bis 140.4 der ausgangsseitigen Walzenanordnung 139 sind
ebenfalls wie die Walzen 125.1 bis 125.4 der eingangsseitigen Walzenanordnung 124
schlaufenförmig von dem Filtertowstreifen 2 umschlungen.
[0058] Die ausgangsseitige Walzenanordnung 139 der Reckstrecke 6 bildet gleichzeitig die
eingangsseitige Walzenanordnung der Auftragsstrecke 7. Ausgangsseitig der Auftragsstrecke
7 ist eine weitere Walzenanordnung 143 angeordnet, die anstelle des in Fig. 1 dargestellten
Walzenpaares 43 tritt. Die Walzenanordnung 143 verfügt in diesem Ausführungsbeispiel
über zwei Walzen 144.1 und 144.2. Ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens
kann die Walzenanordnung 143 auch weitere Walzen zusätzlich aufweisen, die im erfindungsgemäßen
Sinne vom Filtertowstreifen ausgangsseitig umschlungen werden. Die Walzen 144.1, 144.2
der Walzenanordnung 143 an der Ausgangsseite der Auftragsstrecke 7 sind ebenfalls
wie die Walzen der Walzenanordnungen 124 und 139 mit einer schlaufenförmigen Umschlingung
bzw. Umwindung des Filtertowstreifens versehen.
[0059] Im Rahmen der Erfindung ist es möglich, dass nur die Auftragsstrecke 7 mit Walzenanordnungen
ausgestattet ist, wobei die Walzen der Walzenanordnungen vom geführten Filtertowstreifen
nach Art eines "S" umschlungen werden.
Bezugszeichenliste
[0060]
- 2
- Streifen
- 3
- Abzugsstrecke
- 4
- Vorreckstrecke
- 6
- Reckstrecke
- 7
- Auftragsstrecke
- 8
- Raffstrecke
- 9
- Zufuhrstrecke
- 11
- Filterstrangmaschine
- 16
- Ausbreiterdüse
- 17
- Ausbreiterdüse
- 18
- Besprühvorrichtung
- 19
- Umlenkrolle
- 21
- Walzenpaar
- 22
- Walzen
- 23
- Walze
- 24
- Walzenpaar
- 26
- Walze
- 27
- Walze
- 39
- Walzenpaar
- 41
- Walze
- 42
- Walze
- 43
- Walzenpaar
- 44
- Walze
- 46
- Walze
- 51
- Walzenpaar
- 52
- Walze
- 53
- Walze
- 124
- Walzenanordnung
- 125.1
- Walze
- 125.2
- Walze
- 124.3
- Walze
- 125.4
- Walze
- 126
- Saugbohrung
- 139
- Walzenanordnung
- 140.1
- Walze
- 140.2
- Walze
- 140.3
- Walze
- 140.4
- Walze
- 141
- Heizfläche
- 143
- Walzenanordnung
- 144.1
- Walze
- 144.2
- Walze
1. Verfahren zum Aufbereiten eines Streifens (2) aus Filtermaterial der Tabak verarbeitenden
Industrie, wobei der Streifen (2) zu einer Reckstrecke (6) einer Reckeinrichtung (24,
39; 124, 139) und/oder zu einer Auftragsstrecke (7) einer Auftragseinrichtung (39,
18, 43; 139, 18, 143) gefördert wird, an denen eingangsseitig der Reckstrecke (6)
und/oder der Auftragsstrecke (7) eine erste Walzenanordnung (124; 139) mit wenigstens
zwei Walzen (125.1 bis 125.4; 140.1 bis 140.4) und ausgangsseitig der Reckstrecke
(6) und/oder der Auftragsstrecke (7) eine zweite Walzenanordnung (139; 143) mit wenigstens
zwei Walzen (140.1 bis 140.4; 144.1, 144.2) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen (2) an wenigstens zwei Walzen (125.1 bis 125.4; 140.1 bis 140.4; 144.1,
144.2) der ersten (124; 139) und/oder der zweiten Walzenanordnung (139; 143) jeweils
mit einer wenigstens teilweisen Umschlingung der Walzen (125.1 bis 125.4; 140.1 bis
140.4, 140.1 bis 140.4) anliegend gefördert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Walzen (125.1 bis 125.4; 140.1 bis 140.4; 144.1, 144.2) der ersten
(124; 139) und/oder der zweiten Walzenanordnung (139; 143) mit derselben vorbestimmten
Drehzahl oder Umfangsgeschwindigkeit angetrieben werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Walzen (125.1 bis 125.4; 140.1 bis 140.4; 144.1, 144.2) der ersten
(124; 139) und/oder der zweiten Walzenanordnung (139; 143) jeweils mit unterschiedlichen
Drehzahlen oder Umfangsgeschwindigkeiten angetrieben werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Walzen (125.1 bis 125.4; 140.1 bis 140.4; 144.1, 144.2) der ersten
(124; 139) und/oder der zweiten Walzenanordnung (139; 143) in berührendem Kontakt
angetrieben werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Walzen (125.1 bis 125.4; 140.1 bis 140.4; 144.1, 144.2) der ersten
(124; 139) und/oder der zweiten Walzenanordnung (139; 143) in nicht-berührendem Kontakt
angetrieben werden.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Walze (125.1 bis 125.4; 140.1 bis 140.4; 144.1, 144.2) der ersten
(124; 139) und/oder der zweiten Walzenanordnung (139; 143) beheizt wird.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der ersten (124; 139) und/oder der zweiten (139; 143) Walzenanordnung eine Entstaubung,
insbesondere wenigstens einer Walze (125.1 bis 125.4; 140.1 bis 140.4; 144.1, 144.2),
ausgeführt wird.
8. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass aus wenigstens einer Walze (125.1 bis 125.4; 140.1 bis 140.4; 144.1, 144.2) der ersten
(124; 139) und/oder der zweiten (139; 143) Walzenanordnung Luft, insbesondere Druckluft,
geblasen wird.
9. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass Luft durch wenigstens eine Walze (125.1 bis 125.4; 140.1 bis 140.4; 144.1, 144.2)
der ersten (124; 139) und/oder der zweiten Walzenanordnung (139; 143) gesaugt wird.
10. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen wenigstens zwei Walzen (125.1 bis 125.4; 140.1 bis 140.4; 144.1,
144.2) der ersten (124; 139) und/oder der zweiten (139; 143) Walzenanordnung verändert
oder angepasst wird.
11. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen (2) von profilierten und/oder unprofilierten Walzen (125.1 bis 125.4;
140.1 bis 140.4; 144.1, 144.2) der ersten (124; 139) und/oder der zweiten (139; 143)
Walzenanordnung gefördert werden.
12. Einrichtung zum Aufbereiten eines Streifens (2) aus Filtermaterial der Tabak verarbeitenden
Industrie mit einer Reckstrecke (6) und/oder einer Auftragsstrecke (7), an denen eingangsseitig
der Reckstrecke (6) einer Reckeinrichtung (24, 39; 124, 139) und/oder der Auftragsstrecke
(7) einer Auftragseinrichtung (39, 18, 43; 139, 18, 143) eine erste Walzenanordnung
(24, 124; 39, 139) mit wenigstens zwei Walzen (125.1 bis 125.4; 139.1 bis 139.4) und
ausgangsseitig der Reckstrecke (6) und/oder der Auftragsstrecke (7) eine zweite Walzenanordnung
(139, 143) mit wenigstens zwei Walzen (140.1 bis 140.4; 144.1, 144.2) vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen (2) an wenigstens zwei Walzen (125.1 bis 125.4; 140.1 bis 140.4; 144.1,
144.2) der ersten (124; 139) und/oder der zweiten Walzenanordnung (139; 143) jeweils
mit einer wenigstens teilweisen Umschlingung der Walzen anliegt.
13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehzahlen oder Umfangsgeschwindigkeiten von an wenigstens zwei Walzen (125.1
bis 125.4; 140.1 bis 140.4; 144.1, 144.2) der ersten (124; 139) und/oder der zweiten
Walzenanordnung (139; 143) übereinstimmen.
14. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehzahlen oder Umfangsgeschwindigkeiten an wenigstens zwei Walzen (125.1 bis
125.4; 140.1 bis 140.4; 144.1, 144.2) der ersten (124; 139) und/oder der zweiten Walzenanordnung
(139; 143) unterschiedlich sind.
15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Walzen (125.1 bis 125.4; 140.1 bis 140.4; 144.1, 144.2) der ersten
(124; 139) und/oder der zweiten Walzenanordnung (139; 143) in berührendem Kontakt
oder nicht-berührendem Kontakt angeordnet sind.
16. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Walzen (125.1 bis 125.4; 140.1 bis 140.4; 144.1, 144.2) der ersten
(124; 139) und/oder der zweiten Walzenanordnung (139; 143) im Durchmesser unterschiedlich
sind.
17. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass eine Heizeinrichtung (141) für wenigstens eine Walze (125.1 bis 125.4; 140.1 bis
140.4; 144.1, 144.2) der ersten (124; 139) und/oder der zweiten Walzenanordnung (139;
143) vorgesehen ist.
18. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass eine Entstaubungseinrichtung (126) für wenigstens eine Walze (125.1 bis 125.4; 140.1
bis 140.4; 144.1, 144.2) der ersten (124; 139) und/oder der zweiten Walzenanordnung
(139; 143) vorgesehen ist.
19. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Walze-(125.1 bis 125.4; 140.1 bis 140.4; 144.1, 144.2) der ersten
(124; 139) und/oder der zweiten Walzenanordnung (139; 143) Bohrungen (126) für Druckluft
oder Saugluft aufweist.
20. Einrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Walze (125.1 bis 125.4; 140.1 bis 140.4; 144.1, 144.2) der ersten
(124; 139) und/oder der zweiten Walzenanordnung (139; 143) mit Druckluft oder mit
Saugluft beaufschlagt ist.
21. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen wenigstens zwei Walzen (125.1 bis 125.4; 140.1 bis 140.4; 144.1,
144.2) der ersten (124; 139) und/oder der zweiten Walzenanordnung (139; 143) veränderbar
und/oder anpassbar ist.
22. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Walze (125.1 bis 125.4; 140.1 bis 140.4; 144.1, 144.2) der ersten
(124; 139) und/oder der zweiten Walzenanordnung (139; 143) profiliert oder unprofiliert
ist.
23. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Walze (125.1 bis 125.4; 140.1 bis 140.4; 144.1, 144.2) oder mehrere,
vorzugsweise alle, Walzen (125.1 bis 125.4; 140.1 bis 140.4; 144.1, 144.2) der ersten
und/oder der zweiten Walzenanordnung (124; 139; 143) aus Stahl bestehen.
24. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und/oder die zweite Walzenanordnung (124; 139; 143) jeweils mehr als zwei
Walzen (125.1 bis 125.4; 140.1 bis 140.4), vorzugsweise drei oder vier Walzen (125.1
bis 125.4; 140.1 bis 140.4), aufweisen.
25. Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere Filtermaterialaufbereitungsgerät
und/oder Filterstrangmaschine, mit einer Einrichtung nach einem oder mehreren der
Ansprüche 12 bis 24.