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EP 1 693 196 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.01.2012 Patentblatt 2012/02 |
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Anmeldetag: 11.02.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung zum Querschneiden einer Bedruckstoffbahn sowie Schneideinrichtung
Device for transverse cutting a web to be printed
Dispositif de coupe transversale d'une bande à imprimer
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
18.02.2005 DE 102005007418
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.08.2006 Patentblatt 2006/34 |
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Patentinhaber: manroland AG |
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63075 Offenbach/Main (DE) |
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Erfinder: |
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- Liepert, Klaus
86707 Westendorf (DE)
- Schmid, Georg
86356 Neusäss (DE)
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| (74) |
Vertreter: Epp, Matthias Heinz et al |
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manroland AG
Intellectual Property (IP)
Alois-Senefelder-Allee 1 86153 Augsburg 86153 Augsburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 2 610 355
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DE-A1- 19 516 953
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Querschneiden einer Bedruckstoffbahn
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Falzapparate von Druckmaschinen dienen der Ausbildung von Falzen an bedruckten Bedruckstoffen,
wobei nach dem Stand der Technik zur Falzbildung ein bahnförmiger Bedruckstoff zuerst
durch einen sogenannten Falztrichter geführt wird, um so am bahnförmigen sowie noch
nicht durchtrennten Bedruckstoff einen Längsfalz auszubilden. Ausgehend vom Falztrichter
wird der bahnförmige Bedruckstoff über mehrere Zugwalzen in Richtung auf einen Schneidermesserzylinder
sowie einen mit dem Schneidmesserzylinder zusammenwirkenden Falzmesserzylinder transportiert,
wobei am Schneidmesserzylinder vom bahnförmigen Bedruckstoff durch Querschneiden Exemplare
abgetrennt werden, die mithilfe des Falzmesserzylinders in Richtung auf einen Falzklappenzylinder
bewegt werden. Das am Schneidermesserzylinder vom bahnförmigen Bedruckstoff abgetrennte
Exemplar, welches vom Falzmesserzylinder in Richtung auf den Falzklappenzylinder bewegt
wird, wird unter Ausbildung eines Querfalzes vom Falzmesserzylinder an den Falzklappenzylinder
übergeben. Die hier vorliegende Erfindung betrifft das Querschneiden des bahnförmigen
Bedruckstoffs.
[0003] Beim Querschneiden eines bahnförmigen Bedruckstoffs wird nach dem Stand der Technik
so vorgegangen, dass eine Schneidmesserkante eines Schneidmessers, die parallel zu
der zu schneidenden Bedruckstoffbahn verläuft, auf die Bedruckstoffbahn aufgesetzt
und durch dieselbe derart hindurch bewegt wird, dass die gesamte Bedruckstoffbahn
von einer Längsseite zu einer gegenüberliegenden Längsseite gleichzeitig bzw. auf
einmal durchtrennt wird. Dabei treten erhebliche wie sie beispielsweise in
DE-A-26 10355 offenbart wird. Schnittkräfte auf, sodass eine Schneideinrichtung sowie der Falzapparat,
in welchem die Schneideinrichtung verwendet werden kann, einer großen mechanischen
Belastung ausgesetzt sind.
[0004] Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung das Problem zugrunde, ein neuartiges
Verfahren zum Querschneiden einer Bedruckstoffbahn sowie eine neuartige Schneideinrichtung
zu schaffen.
[0005] Dieses Problem wird durch eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1 gelöst.
[0006] Im Sinne der hier vorliegenden Erfindung wird vorgeschlagen, die Schneidekante, die
durch mehrere Schneidzâhne definiert wird, schräg zur Bedruckstoffbahn auszurichten
und in dieser schrägen Position durch die Bedruckstoffbahn hindurch zu bewegen, sodass
ein kontinuierliches Durchtrennen derselben zwischen den Längsseiten erfolgt. Hierdurch
können auftretende Schnittkräfte und damit mechanische Belastungen des Schneidmessers
sowie Falzapparats deutlich reduziert werden. Dies ist insbesondere dann von Bedeutung,
wenn dicke bzw. mehrlagige Bedruckstoffbahnen zu durchtrennen sind.
[0007] Vorzugsweise verläuft die Schneidmesserkante beim Hindurchbewegen durch die Bedruckstoffbahn
derart schräg zur Bedruckstoffbahn, dass die Schneidmesserkante die Bedruckstoffbahn
kontinuierlich von einer Längsseite zur gegenüberliegenden Längsseite durchtrennt,
wobei hierbei die Schneidmesserkante und die Bedruckstoffbahn einen spitzen Winkel
von maximal 15° einschließen.
[0008] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird auch eine mit der Schneidmesserkante
zusammenwirkende Gegenleiste des Schneidmessers zur Bedruckstoffbahn schräg gestellt,
derart, dass ein von der Gegenleiste und der Schneidmesserkante eingeschlossener Winkel
größer ist als ein von der Schneidmesserkante und der Bedruckstoffbahn eingeschlossener
Winkel.
[0009] Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und
der nachfolgenden Beschreibung. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird, ohne hierauf
beschränkt zu sein, an Hand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt:
- Fig. 1:
- eine stark schematisierte Darstellung eines Schneidmessers und einer zu schneidenden
Bedruckstoffbahn zur Verdeutlichung des aus dem Stand der Technik bekannten Verfahrens
zum Quer- schneiden einer Bedruckstoffbahn;
- Fig. 2:
- eine stark schematisierte Darstellung eines Schneidmessers und einer zu schneidenden
Bedruckstoffbahn zur Verdeutlichung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Querschneiden
einer Be- druckstoffbahn;
- Fig. 3:
- den Ablauf des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Querschnei- den einer Bedruckstoffbahn;
- Fig. 4:
- eine stark schematisierte Darstellung eines Schneidmessers zu- sammen mit einer Gegenleiste
desselben; und
- Fig. 5:
- ein Diagramm zur Gegenüberstellung der bei dem erfindungsge- mäßen Verfahren auftretenden
Schneidkräfte mit den bei dem aus dem Stand der Technik bekannten Verfahren auftretenden
Schneidkräfte.
[0010] Bevor nachfolgend unter Bezugnahme auf Fig. 2 und 5 die hier vorliegende Erfindung
unter in größerem Detail beschrieben wird, soll vorab unter Bezugnahme auf Fig. 1
das aus dem Stand der Technik bekannte Verfahren zum Querschneiden einer Bedruckstoffbahn
beschrieben werden.
[0011] Fig. 1 verdeutlicht die aus dem Stand der Technik bekannte Vorgehensweise zum Querschneiden
einer Bedruckstoffbahn 10 der Breite B, die mithilfe eines Schneidmessers 11 zwischen
einer ersten Längsseite 12 und einer gegenüberliegenden Längsseite 13 durchtrennt
werden soll. Das Schneidmesser 11 verfügt über mehrere Schneidzähne 14, die eine Schneidmesserkante
15 definieren. Nach dem Stand der Technik verläuft die Schneidmesserkante 15 parallel
zur zu durchtrennenden Bedruckstoffbahn 10, sodass dann, wenn das Schneidmesser 11
mit der Schneidmesserkante 15 durch die Bedruckstoffbahn 10 hindurch bewegt wird,
die Bedruckstoffbahn 10 in einem Schritt bzw. auf einmal über die gesamte Breite B
durchtrennt wird. Hierbei treten große Schneidkräfte auf, die zu einer hohen mechanischen
Belastung einer Schneideinrichtung bzw. eines Falzapparats, in welcher die Schneideinrichtung
verwendet wird, führen. So zeigt Fig. 5 mit der Kurve 16 die Schneidkräfte, die dann
entstehen, wenn mit dem aus dem Stand der Technik gemäß Fig. 1 bekannten Verfahren
eine Bedruckstoffbahn zwischen einem sich drehenden Schneidmesserzylinder und einem
sich ebenfalls drehenden Falzmesserzylinder eines Falzapparats durchtrennt wird. Auf
der horizontal verlaufenden Achse 17 ist dabei die Winkelumdrehung des Schneidmesserzylinders
und auf der vertikal verlaufenden Achse 18 die Schneidkraft aufgetragen. Aus Fig.
5 folgt unmittelbar, dass unter Verwendung des aus dem Stand der Technik bekannten
Verfahrens gemäß Fig. 1 sehr hohe, impulsartige Schneidkräfte wirken.
[0012] Fig. 2 visualisiert stark schematisiert die Vorgehensweise zum Querschneiden einer
Bedruckstoffbahn im Sinne der hier vorliegenden Erfindung, wobei die Bedruckstoffbahn
19 der Fig. 2 wiederum über eine Breite B verfügt, und mithilfe eines Schneidmessers
20 von einer ersten Längsseite 21 zu einer gegenüberliegenden Längsseite 22 durchtrennt
werden soll. Das Schneidmesser 20 verfügt wiederum über mehrere Schneidzähne 23, die
eine Schneidmesserkante 24 definieren. Im Sinne der hier vorliegenden Erfindung wird
zum Querschneiden das Schneidmesser 20 mit einer schräg zur Bedruckstoffbahn 19 verlaufenden
Schneidmesserkante 24 durch die Bedruckstoffbahn hindurchbewegt. Fig. 2 kann entnommen
werden, dass die Schneidmesserkante 24 von einer parallel zur Bedruckstoffbahn 19
verlaufenden Linie 25 abweicht und mit dieser und damit mit der Bedruckstoffbahn einen
spitzen Winkel α einschließt. Dieser Winkel α beträgt maximal 15°, vorzugsweise maximal
10°.
[0013] Zum Durchtrennen der Bedruckstoffbahn 19 wird das Schneidmesser 20 im Sinne des Pfeils
26 (s. Fig. 3) in einer in etwa senkrecht zur Bedruckstoffbahn 19 verlaufenden Richtung
durch dieselbe hindurch bewegt, derart, dass der Winkel α zwischen der Schneidmesserkante
24 und der Bedruckstoffbahn 19 in etwa unverändert bleibt. Beim Hindurchbewegen der
Schneidmesserkante 24 durch die Bedruckstoffbahn 19 wird dieselbe kontinuierlich von
der Längsseite 21 zur gegenüberliegenden Längsseite 22 durchtrennt, wodurch die wirksame
Schneidmesserlänge verringert und damit die wirkenden Schnittkräfte reduziert werden
können. Durch die hierdurch bewirkte Verlängerung der Schnittphase wird der nach dem
Stand der Technik (siehe Kurve 16 gemäß Fig. 5) bewirkte, impulsförmige Anstieg der
Schnittkraft verhindert, sodass sich die maximale Schnittkraft reduziert. So zeigt
Fig. 5 mit der Kurve 27 die Schnittkräfte, die unter Verwendung des erfindungsgemäßen
Verfahren beim Durchtrennen einer Bedruckstoffbahn zwischen einem Schneidmesserzylinder
und einem Falzmesserzylinder eines Falzapparats auftreten. Fig. 5 kann unmittelbar
entnommen werden, dass mit dem erfindungsgemäßen Verfahren (siehe Kurve 27) gegenüber
dem Stand der Technik (siehe Kurve 16) die Schnittkräfte deutlich reduziert werden
können.
[0014] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird zusätzlich zur Schneidmesserkante
24 des Schneidmessers 20 auch eine mit der Schneidmesserkante 24 zusammenwirkende
Gegenleiste 28 einer entsprechenden Schneideinrichtung relativ zur Bedruckstoffbahn
19 schräggestellt. Dies zeigt Fig. 4.
[0015] Die Schneidmesserkante 24 sowie die Gegenleiste 28 werden dabei derart gegenläufig
relativ zur Bedruckstoffbahn 19 schräggestellt, dass ein von der Gegenleiste 28 und
der Schneidmesserkante 24 eingeschlossener Winkel β größer ist als ein von der Schneidmesserkante
24 und der Bedruckstoffbahn 19 eingeschlossener Winkel α. Hierdurch kann eine Differenz
der Umfangsgeschwindigkeiten von Schneidmesserzylinder und Falzmesserzylinder eines
Falzapparats möglichst gering gehalten werden. Die mit der Schneidkante 24 des Schneidmessers
20 zusammenwirkende Gegenleiste 28 wird auch als Vulkolanleiste bezeichnet.
Bezugszeichenliste
[0016]
- 10
- Bedruckstoffbahn
- 11
- Schneidmesser
- 12
- Längsseite
- 13
- Längsseite
- 14
- Schneidzahn
- 15
- Schneidmesserkante
- 16
- Kurve
- 17
- Achse
- 18
- Achse
- 19
- Bedruckstoffbahn
- 20
- Schneidmesser
- 21
- Längsseite
- 22
- Längsseite
- 23
- Schneidzahn
- 24
- Schneidmesserkante
- 25
- Linie
- 26
- Pfeil
- 27
- Kurve
- 28
- Gegenleiste
1. Vorrichtung zum Querschneiden einer Bedruckstoffbahn, wobei eine Schneidmesserkante
(24) eines Schneidmessers (20) auf die zu schneidende Bedruckstoffbahn (19) aufgesetzt
und durch dieselbe hindurch bewegt wird, wobei das Schneidmesser (20) mit einer schräg
zur Bedruckstoffbahn (19) verlaufenden Schneidmesserkante (24) durch die Bedruckstoffbahn
(19) hindurch bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneidmesser (20) mehrere Schneidzähne (23) aufweist, welche die Schneidmesserkante
(24) definieren.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidmesserkante (24) beim Hindurchbewegen durch die Bedruckstoffbahn (19)
derart schräg zur Bedruckstoffbahn (19) verläuft, dass die Schneidmesserkante die
Bedruckstoffbahn (19) kontinuierlich von einer Längsseite (21) zur gegenüberliegenden
Längsseite (22) durchtrennt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidmesserkante (24) beim Hindurchbewegen durch die Bedruckstoffbahn (19)
derart schräg zur Bedruckstoffbahn (19) verläuft, dass die Schneidmesserkante (24)
und die Bedruckstoffbahn (19) einen spitzen Winkel (α) von maximal 15° einschließen.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidmesserkante (24) in einer in etwa senkrecht zur Bedruckstoffbahn (19)
verlaufenden Richtung (26) durch dieselbe hindurch bewegbar ist, derart, dass ein
Winkel (α) zwischen der Schneidmesserkante (24) und der Bedruckstoffbahn (19) beim
Schneiden in etwa unverändert bleibt.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auch eine mit der Schneidmesserkante (24) zusammenwirkende Gegenleiste (28) des Schneidmessers
zur Bedruckstoffbahn (19) schräggestellt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenleiste (28) und die Schneidmesserkante (24) derart gegenläufig schräg gestellt
sind, dass ein von der Gegenleiste (28) und der Schneidmesserkante (24) eingeschlossener
Winkel (β) größer ist als ein von der Schneidmesserkante (24) und der Bedruckstoffbahn
(19) eingeschlossener Winkel (α).
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe dem Durchtrennen einer Bedruckstoffbahn (19) zwischen einem Schneidmesserzylinder
und einem Falzmesserzylinder eines Falzapparat dient.
1. A device for the cross cutting of a substrate web, wherein a cutting knife edge (24)
of a cutting knife (20) is placed on the substrate web (19) to be cut and is moved
through the latter, wherein the cutting knife (20) can be moved through the substrate
web (19) with a cutting knife edge (24) running obliquely to the substrate web (19),
characterized in that the cutting knife (20) has a plurality of cutting teeth (23), which define the cutting
knife edge (24).
2. The device according to Claim 1, characterized in that the cutting knife edge (24) on being moved through the substrate web (19) runs obliquely
to the substrate web (19) in such a manner that the cutting knife edge continuously
severs the substrate web (19) from a longitudinal side (21) to the opposite longitudinal
side (22).
3. The device according to Claim 1 or 2, characterized in that the cutting knife edge (24) on moving through the substrate web (19) runs obliquely
to the substrate web (19) in such a manner that the cutting knife edge (24) and the
substrate web (19) include an acute angle (α) of a maximum of 15º.
4. The device according to any one or a plurality of the Claims 1 to 3, characterized in that the cutting knife edge (24) is moved through the substrate web (19) in a direction
(26) running approximately perpendicularly to said substrate web in such a manner
that an angle α between the cutting knife edge (24) and the substrate web (19) remains
approximately unchanged during cutting.
5. The device according to any one or a plurality of the Claims 1 to 4, characterized in that a backing strip (28) of the cutting knife acting together with the cutting knife
edge (24) is also set obliquely to the substrate web (19).
6. The device according to Claim 5, characterized in that the backing strip (28) and the cutting knife edge (24) are set obliquely against
each other in such a manner that an angle (β) included by the backing strip (28) and
the cutting knife edge (24) is greater than an angle (α) included by the cutting knife
edge (24) and the substrate web (19).
7. The device according to any one or a plurality of the Claims 1 to 6, characterized in that said device serves for the severing of a substrate web (19) between a cutting knife
cylinder and a folding knife cylinder of a folder.
1. Dispositif de coupe transversale d'une bande de matière imprimée dans lequel une arête
de coupe (24) d'un couteau (20) est appliquée sur la bande de matière imprimée (19)
à couper et est entraîné à travers celle-ci,
le couteau (20) ayant une arête de coupe (24) inclinée par rapport à la bande de matière
imprimée (19) pour traverser la bande de matière imprimée (19),
dispositif caractérisé en ce que
le couteau (20) comporte plusieurs dents (23) qui définissent l'arête de coupe (24).
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
à la traversée de la bande de matière imprimée (19), l'arête de coupe (24) est inclinée
par rapport à la bande de matière imprimée (19), de sorte que l'arête de coupe découpe
de manière continue la bande de matière imprimée (19) à partir d'un grand côté (21)
vers le grand côté opposé (22).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce qu'
au passage à travers la bande de matière imprimée (19), l'arête de coupe (24) est
inclinée par rapport à la bande de matière imprimée (19) de sorte que l'arête de coupe
(24) et la bande de matière imprimée (19) forment entre elles un angle aigu (α) au
maximum égal à 15°.
4. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
l'arête de coupe (24) traverse la bande de matière imprimée (19) dans une direction
(26) sensiblement perpendiculaire à celle-ci, de façon que l'angle (α) entre l'arête
de coupe (24) et la bande de matière imprimée (19), reste pratiquement inchangé pendant
la coupe.
5. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce qu'
une contre-lame (28) du couteau coopérant avec l'arête de coupe (24) est également
inclinée par rapport à la bande de matière imprimée (19).
6. Dispositif selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
la contre-lame (28) et l'arête de coupe (24) sont inclinées de façon opposée pour
que l'angle (β) compris entre la contre-lame (28) et l'arête de coupe (24) soit plus
grand que l'angle (α) compris entre l'arête de coupe (24) et la bande de matière imprimée
(19).
7. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce qu'
il est appliqué pour couper une bande de matière imprimée (19) entre un cylindre à
couteaux de coupe et un cylindre à couteaux de pliage d'un appareil de pliage.
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