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(11) |
EP 1 693 197 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.10.2008 Patentblatt 2008/42 |
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Anmeldetag: 20.02.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Laserbelichter zur Belichtung eines in einem Rahmen gehaltenen Siebes
Laser imager for imaging a screen in a screen holder
Appareil d'imagerie laser pour exposer un pochoir sérigraphique compris dans un dispositif
de maintien
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
18.02.2005 DE 102005007439
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.08.2006 Patentblatt 2006/34 |
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Patentinhaber: Lindthaler, Josef |
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32547 Bad Oeynhausen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Lindthaler, Josef
32547 Bad Oeynhausen (DE)
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Vertreter: Walther, Walther & Hinz GbR |
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Heimradstrasse 2 34130 Kassel 34130 Kassel (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 241 004 WO-A-01/70503
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EP-A1- 0 985 526
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Laserbelichter gemäß dem Oberbegriff des
Anspruches 1. Beim Siebdruck wie es beispielsweise aus der
EP 0 985 526 A1 bekannt ist, werden die lichtempfindlichen Siebe mittels Laserbelichtung mit einem
bestimmten Motiv belichtet und anschließend mit einer Emulsion beschichtet, die lediglich
an den dafür vorgesehenen Stellen haften bleibt. An den anderen Stellen des Siebes,
an denen keine Emulsion verbleibt, kann dann später die gewünschte Farbe durch das
Sieb hindurchtreten und auf das zu druckende Element gelangen. Im Rahmen der Laserbelichtung
wird ein Laser über eine entsprechende Optik auf das Sieb fokussiert, um das Motiv
auf dem Sieb abbilden zu können. Damit auf dem Sieb ein scharfes Bild entsteht ist
es wichtig, dass das Sieb auch tatsächlich im Fokus des Laser platziert ist. Dabei
kann schon eine Abweichung des Siebes aus dem Fokus von einem Zehntelmillimeter zu
einem unscharfen Bild führen.
[0002] Bei Tintenstrahldruckern oder bei Wachsbeschichtungsverfahren ist es insbesondere
aus der
EP 0 811 484 A1 bekannt, das Sieb auf einen Support auf zu legen, wobei der das Sieb haltende Rahmen
neben dem Support schwebt. Hierdurch wird das Sieb in Z-Richtung exakt positioniert.
Eine Positionierung in XY-Richtung erfolgt durch einen winkeligen Anschlag, an den
das Sieb nebst Rahmen geschoben wird. Eine solche Positionierung ist für eine automatisierte
Siebdruckanlage ungeeignet, da beim Verfahren des Tisches unter den Laserbelichter
das Sieb verrutschen kann.
[0003] Aus der
WO 01/70503 A1 ist es bekannt, beim Siebdruck das Sieb auf eine aus Honigwaben gebildete, hochpräzise
Stützplatte aufzulegen und den Rahmen mittels mehrerer pneumatischer Mikrozylinder
derart auf die Stützplatte auf zu drücken, dass das Sieb großflächig auf der Stützplatte
aufliegt. Am Rahmen sind zwei Vorsprünge angeformt, in denen je eine kreisrunde Positionieröffnung
vorgesehen ist, in je ein Positionierstift eingreifen kann. Dabei sind die Positionierstifte
auf Schlitten gehalten, um den Positionierstift für jeden Rahmen in die gewünschte
Position zu bringen. Das Einlegen des Siebes erfolgt manuell, da nur so der Schlitten
mit den Positionierstiften zugeführt werden kann und die Mikrozylinder am Rahmen angreifen
können
[0004] Davon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zu Grunde, einen Laserbelichter
der eingangs genannten Art zu schaffen, mit dem das Sieb und der Rahmen automatisiert
dem Laserbelichter zu geführt werden kann und dennoch in einer präzise definierten
Position gehalten wird. Als technische Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß
ein Laserbelichter gemäß den Merkmalen des Anspruches 1 vorgeschlagen. Vorteilhafte
Weiterbildungen dieses Laserbelichters sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
[0005] Ein nach dieser technischen Lehre ausgeführter Laserbelichter hat den Vorteil, dass
das Eigengewicht des Rahmens das Sieb während der Laserbelichtung unter Spannung hält
und somit das Sieb zur entscheidenden Zeit, in einer definierten Position ist. Diese
Position des Siebes kann auf ein Zehntelmillimeter genau bestimmt werden, so dass
das Sieb stets im Fokus des Lasers angeordnet ist, was zu einer präzisen Belichtung
und somit zu einem scharfen Abbild führt.
[0006] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass das Sieb nun nicht mehr mit dem Rahmen aufliegt,
sondern mit dem Sieb selbst, so dass der Abstand vom Laserbelichter zum Sieb stets
genau definiert ist. Die unterschiedlich dicken Rahmen haben keinen Einfluss auf die
tatsächliche Position des Siebes mehr, denn sie schweben nun frei neben der Siebauflage.
[0007] Dabei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, das Sieb quer zur Siebfläche gegen den
Rahmen zu verspannen. Hierbei wird das Sieb, wie gewohnt, im Rahmen gehalten und durch
Aufbringen einer Kraft quer zur Siebfläche gespannt. Dabei drückt diese Kraft das
Sieb entsprechend dem vorhandenen Schlag bzw. entsprechend dem vorhandenen Spiel aus
der eigentlichen Ebene des Rahmens heraus, und zwar so lange, bis das Sieb ausreichend
gespannt ist. Es versteht sich, dass mit geeigneten Mitteln diese Position erfasst
werden kann, um das nunmehr den Fokus des Lasers in die Ebene des gespannten Siebes
zu bringen.
[0008] Es ist vorteilhaft, das Sieb an mehreren Stellen anzugreifen, damit das Sieb an diesen
Stellen flächenhaft zu spannen, wobei diese Fläche vorzugsweise parallel zur Ebene
des Rahmens ausgebildet ist. Hierdurch wird gewährleistet, dass das Sieb zumindest
im Bereich der Nutzbelichtung flächenhaft gespannt ist und einer definierten Position
zugeführt werden kann.
[0009] Der Einsatz von Positionierstiften und Positionieröffnungen hat den Vorteil, dass
das Sieb stetes eine genau definierte Lage in der Anlage und relativ zum Laserbelichter
einnimmt, so dass das durch die Belichtung entstehende Motiv an einer genau definierten
Stelle vor zu finden ist. Dies erleichtert die maschinelle Positionierung des fertig
belichteten Siebes beim späteren Siebdruck, da auf ein Einmessen des Siebes verzichtet
werden kann.
[0010] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Positionierstifte den Rahmen unverrutschbar
an der Siebhalterung fixieren, so dass beim Verfahren der Siebhalterung unter den
Laserbelichter oder aus diesem heraus ein Verrutschen des Siebes zuverlässig vermieden
wird.
[0011] Noch ein weiterer Vorteil des Laserbelichters besteht darin, dass das Sieb samt Rahmen
durch Auflegen auf die Siebhalterung in die endgültige Position gebracht wird. Dabei
wird der Rahmen durch die Positionierstifte exakt platziert und gehalten, während
das Sieb durch das Eigengewicht des Rahmens gespannt wird. Folglich kann das Sieb
maschinell auf die Siebhalterung aufgelegt werden, was zu einer Kostensenkung führt.
[0012] Dabei hat es sich als Vorteilhaft erwiesen, die Positionieröffnungen korrespondierend,
passgenau und spielfrei zu den Positionierstiften auszubilden, damit eine exakte Positionierung
des Siebes erreicht wird.
[0013] In einer anderen, bevorzugten Ausführungsform hat es sich als vorteilhaft erwiesen,
eine Positionieröffnung als Langloch auszubilden und die andere Positionieröffnung
als Kreisrundes Loch beizubehalten. Hierdurch wird erreicht, dass über die kreisrunde
Positionieröffnung eine exakte Positionierung des Siebes gewährleistet wird, dass
über den zweiten Positionierstift ein verrutschen oder verdrehen des Siebes zuverlässig
erreicht wird, und dass aber über das Langloch ein Verkanten des Rahmens beim Ablegen
des Siebes in der Siebhalterung oder beim Holen des Siebes von der Siebhalterung vermieden
wird.
[0014] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass eine solche als Siebauflage ausgebildete
Siebspannvorrichtung sehr kostengünstig herstellbar ist, da dieses konstruktiv sehr
einfach ist und über keine beweglichen Teile verfügt.
[0015] In einer bevorzugten Ausführungsform hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die Siebauflage
als umlaufenden, nach oben abstehenden Steg auszubilden, wobei auf dem Steg eine plane
Auflagefläche ausgebildet ist. Dies hat den Vorteil, dass durch einen solchen Steg
eine großflächige Auflage für das Sieb vorgehalten wird, so dass die Flächenpressung
im Einzelnen niedrig bleibt, so dass das Sieb nicht beschädigt wird. In einer alternativen
Ausführungsform ist die Siebauflage aus mindestens vier nach oben ragenden Stempeln
gebildet, wobei jeder Stempel eine plane Auflagefläche aufweist und wobei die Auflagefläche
und der Stempel miteinander fluchten. Eine solche durch Stempel ausgebildete Siebauflage
ist kostengünstig in der Herstellung und spannt das Sieb ebenfalls in der oben beschriebenen
Weise.
[0016] Dabei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die Siebauflage am Rand des Siebes, jedoch
nicht im Bereich des Rahmens anzuordnen, damit das Sieb zwar gespannt, aber die zu
belichtende Fläche dennoch vergleichsweise groß gehalten werden kann.
[0017] Weitere Vorteile des erfindungsgemäßen Laserbelichters ergeben sich aus der beigefügten
Zeichnung und den nachstehend beschriebenen Ausführungsformen. Ebenso können die vorstehend
genannten und die noch weiter ausgeführten Merkmale erfindungsgemäß jeweils einzeln
oder in beliebigen Kombinationen miteinander verwendet werden. Die erwähnten Ausführungsformen
sind nicht als abschließende Aufzählung zu verstehen, sondern haben vielmehr beispielhaften
Charakter. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Teilansicht eines erfindungsgemäßen Laserbelichters mit einem
in einem Rahmen gehaltenen Sieb;
- Fig. 2
- eine Seitenansicht des Laserbelichters gemäß Fig. 1 zu einem ersten Zeitpunkt;
- Fig. 3
- eine Seitenansicht des Laserbelichters gemäß Fig. 1 zu einem zweiten Zeitpunkt;
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf eine Siebhalterung des Laserbelichters gemäß Fig. 1, mit einem
aufgelegten Sieb;
- Fig. 5
- eine Seitenansicht des Laserbelichters gemäß Fig. 1 zu einem dritten Zeitpunkt;
- Fig. 6
- eine Ausschnittsvergrößerung des Laserbelichters gemäß Fig. 1, entsprechend einer
Linie VI in Fig. 5;
- Fig. 7
- eine Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Siebes.
[0018] In Figur 1 ist in perspektivischer Ansicht ein Teil eines erfindungsgemäßen Laserbelichters
dargestellt. Dieser Laserbelichter umfasst eine linear verfahrbare Siebhalterung 10,
die in einer entsprechenden Führungsbahn 12 linear verfahrbar gehalten ist. Die Siebhalterung
10 umfasst einen im Wesentlichen waagerecht ausgerichteten Tisch 14, an dessen Rand
zwei senkrecht abstehende Positionierstifte 16, 18 angebracht sind. Darüber hinaus
ist auf dem Tisch 14 ein umlaufender und nach oben abstehender Steg 20 vorgesehen,
an dessen Oberseite eine Siebauflage 22 ausgebildet ist. Dabei ist die Oberseite des
Steges 20 als eine plane Auflagefläche ausgebildet, auf die ein Sieb 24 auflegbar
ist.
[0019] In einem hier nur angedeuteten Kasten 26 des Laserbelichters ist der eigentliche
Laser untergebracht, wobei die Siebhalterung 10 durch Verfahren entlang der Führungsbahn
12 derart unter den Laser gefahren werden kann, dass das auf der Siebauflage 22 aufliegende
Sieb 24 exakt im Fokus des Lasers positioniert ist.
[0020] Nachfolgend wird das Auflegen bzw. Spannen des Siebes 24 im Einzelnen wie folgt geschildert:
[0021] Das für den Siebdruck benötigte Sieb 24 ist in allgemein bekannter Weise in einem
Rahmen 28 unter einer gewissen Vorspannung gehalten. In dem Rahmen 28 sind an einer
definierten Stelle zwei Positionieröffnungen 30, 32 vorgesehen, in die später die
Positionierstifte 16, 18 eingreifen werden. Zum Laserbelichten eines derart vorbereiteten
Siebes 24 wird das Sieb 24 samt dem Rahmen 28 auf die entlang der Führungsbahn 12
nach vorne gezogene Siebauflage 10 aufgelegt. Wie den Figuren 2 bis 6 zu entnehmen
ist, wird dabei das Sieb 24 auf den umlaufenden Steg 20 derart aufgelegt, dass das
Sieb 24 direkt auf der Siebauflage 22 zur Anlage kommt, während der Rahmen 28 vom
Sieb 24 gehalten frei in der Luft schwebt. Gleichzeitig wird der Rahmen 28 so positioniert,
dass die Positionierstifte 16, 18 durch die Positionieröffnungen 30, 32 hindurchreichen,
so dass der Rahmen 28 an einer definierten Stelle der Siebhalterung 10 positioniert
ist.
[0022] Wie Fig. 3 im Detail zu entnehmen ist, hängt dabei der Rahmen 28 freischwebend in
der Luft und während lediglich das Sieb 24 auf der Siebauflage 22 aufliegt. Durch
das Eigengewicht des in der Regel aus Metall bestehenden Rahmens 28 wird dabei das
Sieb 24 auf der Siebauflage 22 gehalten und sogar ein bisschen gespannt. Nachdem die
Position der Siebauflage 22 exakt vorbekannt ist, ist auch die Position des nun direkt
auf die Siebauflage 22 aufgelegten Siebes 24 exakt bekannt, so dass beim Einschieben
der Siebhalterung 10 entlang der Führungsbahn 12 unter den Kasten 26 die Position
des Siebes 24 exakt bekannt ist mit der Folge, dass der Laser entsprechend präzise
fokussiert werden kann, um eine scharfes Bild auf das Sieb 24 zu projizieren.
[0023] Nachdem das Sieb 24 entsprechend laserbelichtet ist, braucht die Siebhalterung 10
lediglich entlang der Führungsbahn 12 wieder vorgezogen werden, bevor das Sieb zur
weiteren Bearbeitung von der Siebauflage 22 entfernt wird.
[0024] In einer anderen, hier nicht dargestellten Ausführungsform kann die Siebauflage statt
des umlaufenden Steges auch durch eine Anzahl, vorzugsweise vier, Stempel gebildet
werden, die an ihrer Stirnseite ebenfalls eine plane Auflagefläche aufweisen.
[0025] In noch einer anderen, hier nicht dargestellten Ausführungsform kann das Sieb auch
vertikal angeordnet werden und beispielsweise mittels eines Schlittens in den Fokus
des Laserbelichters gefahren werden. Bei dieser Ausführungsform kann das Sieb durch
entsprechend verfahrbare Stempel oder durch einen entsprechend verfahrbaren umlaufenden
Steg vorgespannt werden. Dabei werden die Stempel bzw. dabei wird der Steg horizontal
bewegt und quer zur Siebfläche an das Sieb herangefahren, solange bis das Sieb entsprechend
gespannt ist. Dann kann anhand der Position der Auflageflächen der Stempel bzw. des
Stege die exakte Position des Siebes bestimmt werden, so dass der Laser auf diese
Position fokussiert werden kann.
[0026] In einer in Figur 7 dargestellten alternativen Ausführungsform ist im Sieb 24' eine
erste Positionierungsöffnung 30' kreisrund ausgebildet, während die zweite Positionierungsöffnung
32' als Langloch ausgebildet ist. Hierdurch wird ein Verkanten des Rahmens 28' beim
Ablegen des Siebes 24' auf der Siebhalterung 10 oder beim Abnehmen des Siebes 24'
von der Siebhalterung 10 vermieden.
Bezugszeichenliste:
[0027]
- 10
- Siebhalterung
- 12
- Führungsbahn
- 14
- Tisch
- 16
- Positionierstifte
- 18
- Positionierstifte
- 20
- Steg
- 22
- Siebauflage
- 24, 24'
- Sieb
- 26
- Kasten
- 28, 28'
- Rahmen
- 30, 30'
- Positionieröffnungen
- 32, 32'
- Positionieröffnungen
1. Laserbelichter zur Belichtung eines in einem Rahmen (28) gehaltenen Siebes (24), mit
einer Belichtungseinheit, mit einer Siebhalterung (10) zur definierten Positionierung
des zu belichtenden Siebes (24) und mit einem in einem Rahmen (28) gehaltenen Sieb
(24),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Siebhalterung (10) eine Siebauflage (22) mit einer definierten Auflagefläche
umfasst, wobei die Siebauflage (22) so angeordnet ist, dass das Sieb (24) auf der
Siebauflage (22) aufliegt, während der Rahmen (28) neben der Siebauflage (22) vom
Sieb (24) gehalten frei schwebt, und dass an der Siebhalterung (10) mindestens ein
Positionierstift (16, 18) angebracht ist, der in eine am Rahmen (28) vorgesehene Positionieröffnung
(30, 32) eingreift, sofern das Sieb (24) auf der Siebauflage (22) aufliegt.
2. Laserbelichter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass genau zwei Positionierstifte (16,18) und zwei Positionieröffnungen (30, 32) vorgesehen
sind.
3. Laserbelichter nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Positionierstifte (16, 18) einen kreisrunden Querschnitt aufweisen.
4. Laserbelichter nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Positionierstifte (16, 18) passgenau und spielfrei in die Positionieröffnungen
(30, 32) eingesetzt sind.
5. Laserbelichter nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass beide Positionierstifte einen kreisrunden Querschnitt aufweisen, während eine Positionieröffnung
(30') im Querschnitt kreisrund ausgebildet ist und einen Positionierstift passgenau
und spielfrei aufnimmt, während die andere Positionieröffnung (32') als Langloch ausgebildet
ist, in der der Positionierstift in einer Richtung passgenau und spielfrei aufgenommen
wird und in der anderen Richtung Spiel hat.
6. Laserbelichter nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Siebauflage (22) als umlaufender, nach oben abstehender Steg (20) ausgebildet
ist, wobei am Steg (20) eine plane Auflagefläche ausgebildet ist.
7. Laserbelichter nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Siebauflage mindestens vier nach oben ragende Stempel umfasst, wobei jeder Stempel
eine plane Auflagefläche aufweist, und wobei die Auflageflächen der Stempel miteinander
fluchten.
8. Laserbelichter nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Siebauflage (22) am Rand des Siebes (24) zur Anlage kommt.
1. A laser exposure apparatus for exposing a screen (24) held in a frame (28), said laser
exposure apparatus having an exposing unit, a screen holding device (10) for defined
positioning of the screen (24) to be exposed and a screen (24) held in a frame (28),
characterized in
that said screen holding device (10) includes a screen support (22) having a defined supporting
surface, said screen support (22) being arranged for said screen (24) to rest on said
screen support (22) whilst said frame (28) is freely suspended beside said screen
support (22), being held by said screen (24), and that at least one positioning pin
(16, 18) is mounted to said screen holding device (10) and engages into a positioning
opening (30, 32) provided on said frame (28) if said screen (24) rests on said screen
support (22).
2. The laser exposure apparatus as set forth in claim 1,
characterized in
that exactly two positioning pins (16, 18) and two positioning openings (30, 32) are provided.
3. The laser exposure apparatus as set forth in any one of the previous claims,
characterized in
that the positioning pins (16, 18) have a circular cross section.
4. The laser exposure as set forth in any one of the previous claims,
characterized in
that the positioning pins (16, 18) are adapted to be inserted into the positioning openings
(30, 32) so as to correspond to, and register with zero clearance with, said positioning
pins.
5. The laser exposure apparatus as set forth in claim 2,
characterized in
that the two positioning pins have a circular cross section, with one positioning opening
(30') being configured to have a circular cross section for registering with and receiving
with zero clearance a positioning pin, whilst the other positioning opening (32')
is configured to be a long hole for registering with and receiving, in one direction
with zero clearance and in the other direction with clearance, said positioning pin.
6. The laser exposure as set forth in any one of the previous claims,
characterized in
that the screen support (22) is configured as a perimeter ledge (20) projecting upward,
a planar supporting surface being formed on said ledge (20).
7. The laser exposure as set forth in any one of the previous claims,
characterized in
that the screen support includes at least four upwardly projecting stamps, with each stamp
comprising a planar supporting surface and said supporting surfaces of the stamps
being aligned.
8. The laser exposure as set forth in any one of the previous claims,
characterized in
that the screen support (22) is brought to fit against the border of the screen (24).
1. Dispositif d'insolation laser destiné à illuminer un écran (24) retenu dans un cadre
(28), avec une unité d'insolation, avec un dispositif de retenue (10) de l'écran destiné
à positionner de façon définie l'écran (24) à exposer au rayonnement laser et avec
un écran (24) retenu dans un cadre (28),
caractérisé en ce
que le dispositif de retenue (10) de l'écran comprend un support (22) de l'écran avec
une surface de support définie, le support (22) de l'écran étant disposé de telle
sorte que l'écran (24) repose sur le support (22) de l'écran, tandis que le cadre
(28) est retenu par l'écran (24), flottant librement à côté du support (22) de l'écran,
et qu'au moins un pion de positionnement (16, 18) est monté sur le dispositif de retenue
(10) de l'écran et s'engage dans une ouverture de positionnement (30, 32) prévue sur
le cadre (28) lorsque l'écran (24) repose sur le support (22) de l'écran.
2. Dispositif d'insolation laser selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que sont prévus exactement deux pions de positionnement (16, 18) et deux ouvertures de
positionnement (30, 32).
3. Dispositif d'insolation laser selon une au moins des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que les pions de positionnement (16, 18) sont de section circulaire.
4. Dispositif d'insolation laser selon une au moins des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que les pions de positionnement (16, 18) sont placés en contact intime et sans jeu dans
les ouvertures de positionnement (30, 32).
5. Dispositif d'insolation laser selon la revendication 2,
caractérisé en ce
que les deux pions de positionnement sont de section circulaire tandis qu'une ouverture
de positionnement (30') est de section circulaire et reçoit en contact intime et sans
jeu un pion de positionnement, tandis que l'autre ouverture de positionnement (32')
est conformée en forme de trou oblong recevant le pion de positionnement en contact
intime et sans jeu dans un sens et avec jeu dans l'autre sens.
6. Dispositif d'insolation laser selon une au moins des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que le support (22) de l'écran est conformé sous forme de moulure (20) périphérique faisant
saillie vers le haut, une surface de support plane étant formée sur la moulure (20).
7. Dispositif d'insolation laser selon une au moins des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que le support de l'écran comprend au moins quatre pièces de support faisant saillie
vers le haut, chaque pièce de support comportant une surface de support plane et les
surfaces de support des pièces de support étant alignées les unes sur les autres.
8. Dispositif d'insolation laser selon une au moins des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que le support (22) de l'écran vient en appui contre le bord de l'écran (24).
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