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(11) |
EP 1 694 967 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.11.2007 Patentblatt 2007/46 |
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Anmeldetag: 24.09.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/010728 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/050025 (02.06.2005 Gazette 2005/22) |
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| (54) |
Gebläse mit Laminar-flow-element vor der Ansaugöffnung
Fan comprising a laminar flow element in front of the intake opening
Ventilateur comprenant un élément a écoulement laminaire a l'avant de l'ouverture
d'aspiration
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
23.10.2003 DE 10349344
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.08.2006 Patentblatt 2006/35 |
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Patentinhaber: ebm-papst Landshut GmbH |
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84030 Landshut (DE) |
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Erfinder: |
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- GEIGER, Martin
94327 Bogen (DE)
- TUNGL, Rudolf
84030 Ergolding (DE)
- HOPFENSPERGER, Reinhold
84178 Körning-Magersdorf (DE)
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| (74) |
Vertreter: Sperling, Rüdiger |
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Patentanwälte Staeger & Sperling
Müllerstrasse 3 80469 München 80469 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-90/10180 DE-A1- 10 017 808 US-A1- 2004 106 078
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WO-A1-20/04070283 US-A- 3 625 629
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Radialgebläse mit Laminar-Flow-Element und Bypass. Das
Radialgebläse besitzt ein Gehäuse und ein darin angeordnetes Gebläserad, einen Lufteinlaß
und einen Luftauslaß, wobei zwischen dem Lufteinlaß und dem Luftauslaß ein Druckraum
ausgebildet ist.
[0002] Derartige Radialgebläse (Siehe z.B. Patentdokument
DE-A-10017807) werden häufig bei Brennern für die Haustechnik eingesetzt. Bei solchen Brennern
ist es insbesondere dann, wenn die Anlage nach dem elektronischen Verbundprinzip arbeitet,
erforderlich, dass die Systemparameter möglichst genau erfaßt werden, um die jeweilige
Steuerung exakt dem erforderlichen Bedarf anzupassen.
[0003] Üblicherweise werden solche Brennanlagen mit einem pneumatischen Verbund ausgestattet,
d.h. Ventile werden pneumatisch gesteuert, wobei der Steuerdruck durch die Druckerzeugung
des Gebläserads bereitgestellt wird bzw. an einer entsprechenden Stelle am Lufteinlaß
abgegriffen wird. Hierdurch ist es erforderlich, dass stets ein Mindestarbeitsdruck
eingehalten werden muß, um die nötigen Steuerkräfte aufzubringen. Dies bedeutet, dass
eine größere Leistungsaufnahme für einen Antriebsmotor erforderlich ist, als notwendig
wäre, um lediglich die gewünschte Heizleistung zu erbringen.
[0004] Eine wesentliche Verbesserung wird erzielt, wenn die Steuerung nach dem Prinzip des
elektronischen Verbunds geführt wird. Bei dem elektronischen Verbund werden die Steuerbefehle
für die jeweiligen Ventile nicht über pneumatische Kräfte, sondern als elektrische
Impulse an die Ventile weitergegeben. Die elektrischen Impulse werden von einer Rechnereinheit
an die Ventile gesteuert. Die jeweiligen Steuersignale sind abhängig von der abgerufenen
Leistung, und diese wiederum kann eine Drehzahl für den Antriebsmotor vorgeben. Die
zuzugebende Brennstoffmenge wird in Abhängigkeit von der Luftmasse gesteuert, die
über einen geeigneten Sensor erfaßt wird. In gleicher Weise kann auch die Brennstoffmasse,
meist Gas, erfaßt und hinsichtlich der Menge rechnergesteuert beigemischt werden.
[0005] Ein Problem besteht jedoch in der Plazierung der Sensoren für die Luftmassen- bzw.
Gasmengenmessung.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Radialgebläse der genannten Gattung
anzugeben, bei welcher in kostengünstiger Weise eine möglichst exakte Massenmengenmessung
für eine nachfolgende bedarfsgerechte Steuerung erzielt wird.
[0007] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass vor dem Lufteinlaß ein Laminar-Flow-Element
angeordet ist, das in einem darin ausgeformten Bypass einen Sensor zur Erfassung mindestens
eines Parameters des durch den Lufteinlaß strömenden Mediums aufweist. Durch die Anordnung
eines Laminar-Flow-Elements vor dem Lufteinlaß ist gewährleistet, dass die Anströmung
quasi laminar erfolgt, unabhängig von der Drehzahl und anderen Geräteparametern. Die
besondere Plazierung des Sensors zur Erfassung eines Parameters des durch den Lufteinlaß
strömenden Mediums ermöglicht eine weitgehend störungsfreie Erfassung der gewünschten
Parameter.
[0008] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass das Laminar-Flow-Element
aus einer Anordnung von Strömungskanälen besteht, die von einem AußenZylinder umschlossen
sind. Dabei kann vorteilhafterweise vorgesehen sein, dass die Strömungskanäle in einem
Einsatz ausgebildet sind, der in dem Außenzylinder eingesetzt ist, wobei der Bypass
zwischen den beiden Bauteilen ausgebildet ist. Auf diese Weise ist eine einfache Bearbeitung
und Herstellung des Bauteils möglich.
[0009] Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung kann darin gesehen werden, dass der Bypass
einen Eintrittsspalt und einen Austrittsspalt aufweist, die jeweils zwischen dem Einsatz
und dem Außenzylinder ausgebildet sind. Durch die Spaltbildung zwischen zwei unterschiedlichen
Bauelementen ist es auf einfache Weise möglich, den Volumenstrom durch den Bypass
im Verhältnis zum Volumenstrom in der Hauptströmung auf das gewünschte Maß einzustellen.
Durch die Bereitststellung eines Spalts als Zufluß für den Bypass wird dafür Sorge
getragen, dass dem Sensor laminare Strömung zugeführt wird, so dass genaueste Meßergebnisse
erzielt werden. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Eintrittsspalt in Strömungsverbindung
mit einer Einströmöffnung des Zungenelements steht, wobei vorteilhafterweise hinter
dem Eintrittsspalt eine Beruhigungskammer zur Beruhigung der Luftströmung vorgesehen
ist, und der Sensor in einer Sensorkanal angeordnet ist, der über eine Zu- und eine
Abströmöffnung mit der Beruhigungskammer in Strömungsverbindung steht. Durch diese
strömungstechnische Maßnahme wird ein Höchstmaß an Beruhigung für das zu messende
Medium erreicht, wodurch die Qualität des Meßergebnisses noch mehr gesteigert ist.
[0010] Zwischen dem Laminar-Flow-Element und dem Lufteinlaß des Gehäuses ist ein Zustrom
für ein weiteres Medium ausgebildet, wobei dieser Zustrom vorteilhafterweise über
den Umfang des Lufteinlasses gleichmäßig verteilt ist. Durch diese Maßnahme wird eine
bestmögliche Vermischung der Luft mit dem Brennmedium erzielt.
[0011] Das weitere Medium wird vorteilhafterweise über ein Züleitungselement zugeführt,
in welchem ebenfalls ein Sensor zum Abgreifen vorbestimmter Parameter vorgesehen ist.
Auch dieser Sensor ist vorteilhafterweise in einem Bypass angeordnet, der sich zwischen
einem Einsatz und einem Außenring erstreckt. Die übrige Ausbildung mit Beruhigungskammer
und Strömungsverbindung des Bypasskanals ist ähnlich ausgebildet wie in Verbindung
mit dem Bypass im Laminar-Flow-Element.
[0012] Im folgenden wird die Erfindung anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele
näher erläutert
[0013] Es zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht einer schematischen Darstellung eines Teils eines Radialgebläses
mit Gehäuse, Gebläserad, Lufteinlaß und Zuleitungslement für weitere Medien,
Fig. 2 eine Darstellung des Details I in Fig. 1,
Fig. 3 eine Darstellung des Details II in Fig. 1,
Fig. 4 eine Darstellung des Details III in Fig. 1,
Fig. 5 eine Darstellung des Details IV in Fig. 1,
Fig. 6 eine alternative Ausführungsform im Schnitt gem. Fig. 1,
Fig. 7 eine Darstellung eines Schnitts entlang der Linie A-A in Fig. 6 und
Fig. 8 eine Darstellung des Details V in Fig. 6.
[0014] Fig. 1 zeigt einen Axialschnitt durch den Lufteinlaßbereich eines Radialgebläses
1 gemäß einer ersten Ausführungsform. Das Radialgebläse 1 weist ein Gehäuse 2 mit
einem darin angeordneten Gebläserad 3 auf. In der schematischen Darstellung ist im
wesentlichen zentral an einer Seitenwand des Gehäuses 2 ein Lufteinlaß 4 und, schematisch
dargestellt, ein Luftauslaß 5 zur radialen Abgabe eines Mediumgemischs ausgebildet.
[0015] Zwischen dem Lufteinlaß 4 und dem Luftauslaß 5 erstreckt sich ein Druckraum 6, in
welchem das Gebläserad 3 den Druck und die Geschwindigkeit des durchströmenden Mediums
erhöht.
[0016] In üblicher Weise ist der Lufteinlaß 4 mit einer Einlaufkrümmung versehen. Vor dem
Lufteinlaß 4 ist ein Laminar-Flow-Element 7 angeordnet. Das Laminar-Flow-Element weist
eine Anordnung von Strömungskanälen 10 auf, die durch eine Vielzahl von in dem Laminar-Flow-Element
7 ausgeformten Durchgängen gebildet werden. Diese Durchgänge können kreisrund sein,
aber auch jede andere geeignete Querschnittsform aufweisen.
[0017] Die Strömungskanäle 10 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel in einem Einsatz
12 ausgebildet, der in einen Außenzylinder 11 eingesetzt ist. Hierzu weist der Außenzylinder
eine umlaufende innere Rippe 28 auf, an der der Einsatz 12 mit einer Schulter 29 aufliegt.
[0018] Zwischen der Einströmöffnung 4' des Laminar-Flow-Elements und dem Ausströmbereich
29 des Laminar-Flow-Elements ist ein Bypass 8 ausgebildet. Im Weg dieses Bypass 8
ist ein Sensor 9 vorgesehen, mittels welchem der gewünsche Parameter des durch den
Bypass strömenden Mediums als Referenzwert für durch das Laminar-Flow-Element durchtretendes
Medium abgegriffen wird.
[0019] Der Bypass weist erfindungsgemäß eine-Gestaltung auf, die zu einer besonderen Beruhigung
des Medium-Stromes insbesondere im Bereich des Sensors führt.
[0020] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird der Bypass in Strömungsrichtung von
einem Eintrittsspalt 13, einer ersten Beruhigungskammer 15', einer Zuströmöffnung
17, einem Sensorkanal 16, einer Abströmöffnung 18, einer zweiten Beruhigungskammer
15" und einem Austrittsspalt 14 gebildet.
[0021] In den Fig. 2 bis 5 sind Details I bis IV der Fig. 1 vergrößert wiedergegeben. Detail
1 zeigt den Eingangsbereich des Bypass 8. Der Außenzylinder 11 weist an seinem oberen
freien Ende eine nach innen gerichtete, über den gesamten Umfang umlaufende Schulter
11' auf. Das Laminar-Flow-Element 7 schließt nicht auf Anschlag an der Schulter 11'
des Außenzylinders 11 an, sondern bildet mit seiner oberen Stirnfläche 7' und der
gegenüberliegenden Fläche 11" der Schulter 11' einen umlaufenden Ringspalt, der in
weiterer Folge des Strömungswegs zu der Beruhigungskammer 15' erweitert ist. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel zweigt von der Beruhigungskammer 15' in deren oberen Bereich der
Sensorkanal 16 an einer Zuströmöffnung 17 ab. Im unteren Bereich des Sensorkanals
16 ist wiederum eine Beruhigungskammer 15" ausgebildet, die über die Abströmöffnung
18 mit dem Sensorkanal 16 in Strömungsverbindung steht. Die Beruhigungskammer 15'
wiederum steht über den Austrittsspalt 14 mit dem Luftdurchgang im Ausströmbereich
29 des Laminar-Flow-Elements in Strömungsverbindung. In unmittelbarem Anschluß an
den Austrittsspalt 14 ist der Ausströmbereich 29 zu einer Düse 30 verengt. Diese Düse
30 reduziert den Querschnitt des Ausströmbereichs auf den Querschnitt des Lufteinlasses
4.
[0022] An geeigneter Stelle ist in dem Sensorkanal 16 der Sensor 9 angeordnet. Der Sensor
9 kann eingerichtet sein, unterschiedliche Parameter des vorbeiströmenden Mediums
abzugreifen, so zum Beispiel Temperatur und Strömungsgeschwindigkeit.
[0023] Durch die unmittelbare Nachbarschaft des Ausströmspalts 14 zu der Düse 30 im Ausströmbereich
wird in Folge des Druckunterschieds sichergestellt, dass eine kontinuierliche Strömung
im Bypass erhalten wird:
[0024] Wie in Fig. 3 zu erkennen ist, ist der Sensor 9 an einem Einsatz 9' angeordnet, der
in eine entsprechende Ausnehmung in dem Außenzylinder 11 eingesetzt ist. Die Ausnehmung
ihrerseits öffnet sich zum Sensorkanal hin, so dass der Sensor in unmittelbaren Berührkontakt
mit dem strömenden Medium treten kann.
[0025] Wie weiter aus Fig. 1 zu erkennen ist, endet die Düse 30 in einem vorbestimmten Abstand
vor dem Lufteinlaß 4 des Gehäuses 3. Zwischen der Düse 30 und dem Lufteinlaß 4 ist
ein umlaufender Ringspalt vorgesehen, der über einen Zuströmkanal 19 in Strömungsverbindung
mit einem Zuleitungselement 20 für ein weiteres Medium steht. Der zwischen der Wand
der Düse 30 und dem Lufteinlaß 4 gebildete Spalt ist vorzugsweise auf der dem Zuleitungselement
20 abgewandten Seite breiter als auf der dem Zuleitungselement zugewandten Seite.
Durch eine derartige Gestaltung wird sichergesellt, dass über den Umfang des Lufteinlasses
4 das zusätzliche Medium gleichmäßig verteilt dem ersten Medium zugeführt wird.
[0026] Das zusätzliche Medium, im vorliegenden Fall Brenngas, wird über ein Zuleitungselement
20 zugeführt. Das Zuleitungselement 20 weist einen Anschluß 31 für eine Gasleitung
auf. Dieser Anschluß steht in Strömungsverbindung mit einem Zylinderring 32, in welchem
ein Innenring 33 eingesetzt ist. Das Zuleitungselement 20 ist ebenfalls mit einem
Sensor 21 ausgerüstet, der in einem Bypass 22 angeordnet ist. Die Bypassgestaltung
entspricht im wesentlichen der Ausbildung, wie sie in Zusammenhang mit dem Laminar-Flow-Element
7 beschrieben worden ist. Der Bypass 22 besteht somit im wesentlichen aus einem Eintrittsspalt
26, der sich im Bereich des Übergangs zwischen dem Anschluß 31 für die Gasleitung
und dem Innenring 33 befindet. An den Eintrittsspalt 26 schließt sich eine obere Beruhigungskammer
23' an, an die im oberen Bereich eine Zuflußöffnung 24 für den Sensorkanal 35 anschließt.
Der Sensorkanal 35 steht in seinem unteren Bereich über einen Abfluß 25 mit der unteren
Beruhigungskammer 23" in Strömungsverbindung. Die untere Beruhigungskammer 23" steht
über den Austrittsspalt 27 mit der Abströmöffnung 36 in Strömungsverbindung. Die Abströmöffnung
36 geht über in den Zuströmkanal 19, der das zweite Medium in der weiter oben beschriebenen
Weise zu dem Lufteinlaß 4 des Gehäuses leitet.
[0027] In Fig. 6 ist eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Laminar-Flow-Elements
dargestellt. Bei dieser Ausführungsvariante mündet der Zuströmkanal 19 des weiteren
Mediums nicht über einen sich gleichmäßig über den Umfang verbreiternden und wieder
abnehmenden Ringspalt, sondern über eine Vielzahl von Öffnungen 19' in den Bereich
des Lufteinlasses 4 bzw. den Düsenbereich des Lufteinlasses ein. Die Öffnungen 19'
sind gleichmäßig über den Umfang verteilt, haben jedoch mit zunehmenden Abstand vom
Zuleitungselement 20 einen größeren Durchtrittsquerschnitt. Auf diese Weise kann ebenfalls
sichergestellt werden, dass ein gleichmäßiger Massenstrom des Gases über den Umfang
des Lufteinlasses 4 dem Druckraum zugeführt wird.
[0028] Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausbildungsformen
beschränkt. So ist beispielsweise in dem dargestellten Ausführungsbeispiel lediglich
ein Sensor vorgesehen, es können jedoch zur genauereh Erfassung über den Umfang des
Laminar-Flow-Elements verteilt mehrere Sensoren angeordnet sein, deren Meßergebnis
in einem Rechner entsprechend ausgewertet und der Zustrom an Gas entsprechend eingeregelt
wird.
1. Radialgebläse (1) mit einem Gehäuse (2) und einem darin angeordneten Gebläserad (3),
einem Lufteinlass (4) und einem Luftauslaß (5), wobei zwischen letzteren ein Druckraum
(6) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Lufteinlass (4) ein Laminarelement (7) angeordnet ist, das in einem darin
ausgeformten Bypass (8) einen Sensor (9) zur Erfassung mindestens eines Parameter
des durch den Lufteinlass (4) strömenden Mediums umfasst.
2. Radialgebläse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Laminarelement (7) aus einer Anordnung von Strömungskanälen (10) besteht, die
von einem Außenzylinder (11) umschlossen sind.
3. Radialgebläse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungskanäle (10) in einem Einsatz (12) ausgebildet sind, der in den Außenzylinder
(11) eingesetzt ist, wobei der Bypass (8) zwischen beiden Bauteilen ausgebildet ist.
4. Radialgebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Bypass (8) einen Eintrittsspalt (13) und einen Austrittsspalt (14) aufweist,
die jeweils zwischen dem Einsatz (12) und dem Außenzylinder (11) ausgebildet sind.
5. Radialgebläse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Eintrittsspalt (13) und der Austrittsspalt (14) in Strömungsverbindung mit der
Einströmöffnung (4') des Laminarelements (7) bzw. dessen Ausströmbereich (29) stehen.
6. Radialgebläse nach einem der Ansprüche 4 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Bypass (8) hinter dem Eintrittsspalt (13) einen Beruhigungskammer (15') zur Beruhigung
der Luftströmung aufweist.
7. Radialgebläse nach einem der Ansprüche 5 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (9) in/an einem Sensorkanal (16) angeordnet ist, der über eine Zu- und
eine Abströmöffnung (17; 18) in Strömungsverbindung mit jeweils einem Beruhigungskammer
(15', 15") steht.
8. Radialgebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Laminarelement (7) und dem Lufteinlass (4) des Gehäuse (2) ein Zustromkanal
(19) für ein weiteres Medium ausgebildet ist.
9. Radialgebläse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Medium über den Umfang des Lufteinlasses (4) gleichmäßig verteilt zuströmt.
10. Radialgebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Medium über ein Zuleitungselement (20) zugeführt wird.
11. Radialgebläse nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass Zuleitungselement (20) einen Sensor (21) für das weitere Medium aufweist.
12. Radialgebläse nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (21) in einem Bypass (22) angeordnet ist, der einen Beruhigungskammer
(23) aufweist.
13. Radialgebläse nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (21) in einem Sensorkanal (35) angeordnet ist, der mit dem Beruhigungskammer
(23) über einen Zu- und einen Abfluss (24, 25) in Strömungsverbindung steht.
1. A radial fan (1) comprising a casing (2) and a fan wheel (3) arranged therein, an
air intake (4) and an air exhaust (5) between which a compression space (6) is formed,
characterized in that in front of the air intake (4) a laminar element (7) is arranged comprising, in a
bypass formed therein, a sensor (9) for sensing at least one parameter of the medium
flowing through the air intake (4).
2. A radial fan as claimed in claim 1, characterized in that the laminar element (7) consists of an arrangement of flow channels (10) which are
enclosed by an outer cylinder (11).
3. A radial fan as claimed in claim 1 or 2, characterized in that the flow channels (10) are formed in an insert (12) fit into the outer cylinder (11),
the bypass (8) being formed between the two components.
4. A radial fan as claimed in one of claims 1 to 3, characterized in that the bypass (8) has an inlet gap (13) and an outlet gap (14), each being formed between
the insert (12) and the outer cylinder (11), respectively.
5. A radial fan as claimed in claim 4, characterized in that the inlet gap (13) and the outlet gap (14) are in flow connection with the inflow
opening (4') of the laminar element (7) or the outflow portion (29) thereof, respectively.
6. A radial fan as claimed in one of claims 4 to 3, characterized in that the bypass (8) has a calming chamber (15') behind the inlet gap (13) for calming
the air flow.
7. A radial fan as claimed in one of claims 5 to 6, characterized in that the sensor (9) is arranged in/at a sensor channel (16) which is in flow connection
with a respective calming chamber (15', 15") via an inlet opening and an outlet opening
(17; 18).
8. A radial fan as claimed in one of claims 1 to 7, characterized in that between the laminar element (7) and the air intake (4) of the casing (2) there is
formed an inflow channel (19) for a further medium.
9. A radial fan as claimed claim 8, characterized in that said further medium flows in uniformly distributed over the circumference of the
air intake (4).
10. A radial fan as claimed in one of claims 1 to 9, characterized in that said further medium is supplied via a feeding element (20).
11. A radial fan as claimed claim 10, characterized in that said feeding element (20) comprises a sensor (21) for said further medium.
12. A radial fan as claimed claim 11, characterized in that said sensor (21) is arranged in a bypass (22) comprising a calming chamber (23).
13. A radial fan as claimed claim 12, characterized in that said sensor (21) is arranged in a sensor channel (35) which is in flow connection
with said calming chamber (23) via an inlet and an outlet (24, 25).
1. Ventilateur radial (1) comprenant un carter (2) et une roue de ventilateur (3) disposée
à l'intérieur, une entrée d'air (4) et une sortie d'air (5), entre lesquelles est
formée une chambre de pression (6), caractérisé en ce qu'il est disposé devant l'entrée d'air (4) un élément à écoulement laminaire (7) qui
comprend dans un by-pass (8) formé à l'intérieur un capteur (9) pour la saisie d'au
moins un paramètre du fluide s'écoulant par l'entrée air (4).
2. Ventilateur radial selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément à écoulement laminaire (7) se compose d'une disposition de canaux d'écoulement
(10) qui sont entourés par un cylindre externe (11).
3. Ventilateur radial selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les canaux d'écoulement (10) sont réalisés dans un insert (12) qui est introduit
dans le cylindre extérieur (11), le by-pass (8) étant réalisé entre les deux composants.
4. Ventilateur radial selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le bypass (8) présente une fente d'entrée (13) et une fente de sortie (14) qui sont
réalisées respectivement entre l'insert (12) et le cylindre externe (11).
5. Ventilateur radial selon la revendication 4, caractérisé en ce que la fente d'entrée (13) et la fente de sortie (14) sont en communication fluidique
avec l'ouverture de flux entrant (4') de l'élément à écoulement laminaire (7) respectivement
sa zone de flux sortant (29).
6. Ventilateur radial selon l'une des revendications 4 à 3, caractérisé en ce que le bypass (8) présente derrière la fente d'entrée (13) une chambre de tranquillisation
(15') pour la tranquillisation de l'écoulement d'air.
7. Ventilateur radial selon l'une des revendications 5 à 6, caractérisé en ce que le capteur (9) est disposé dans /sur un canal de capteur (16) qui se trouve au-dessus
d'une ouverture de flux entrant et de flux sortant (17; 18) en communication fluidique
avec respectivement une chambre de tranquillisation (15', 15").
8. Ventilateur radial selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'un canal de flux entrant (19) pour un autre fluide est formé entre l'élément à écoulement
laminaire (7) et l'entrée d'air (4) du carter (2).
9. Ventilateur radial selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'autre fluide s'écoule de manière répartie régulièrement sur la périphérie de l'entrée
d'air (4).
10. Ventilateur radial selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'autre fluide est amené par un élément de conduite d'amenée (20).
11. Ventilateur radial selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'élément de conduite d'amenée (20) présente un capteur (21) pour l'autre fluide.
12. Ventilateur radial selon la revendication 11, caractérisé en ce que le capteur (21) est disposé dans un by-pass (22) qui présente une chambre de tranquillisation
(23).
13. Ventilateur radial selon la revendication 12, caractérisé en ce que le capteur (21) est disposé dans un canal de capteur (35) qui est en communication
fluidique avec la chambre de tranquillisation (23) par une conduite d'entrée et de
sortie (24, 25).
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