[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Uhrengehäuse gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Die
EP 1 416 341 A2 beschreibt ein Uhrengehäuse mit Drehring, wobei der Drehring an einer Gehäuseoberseite
an einem dortigen Gehäuseabschnitt, an welchem auch ein Uhrenglas vorgesehen ist,
diesen Gehäuseabschnitt umschließend drehbar angeordnet ist. Die Sicherung des Drehringes
erfolgt unter Verwendung eines Sicherungsringes, der teilweise in einer radial innen
liegenden Ausnehmung eines dem Gehäuseabschnitt zuzuordnenden Elementes und teilweise
in einer an der inneren Ringfläche des Drehringes ausgebildeten Nut aufgenommen ist.
[0003] Die
EP 1 431 845 A1 offenbart ein Uhrengehäuse mit Drehring, wobei der Drehring am Uhrengehäuse durch
Zusammenwirken von Kegelflächen gehalten ist, die am Drehring und am Uhrengehäuse
ausgebildet sind.
[0004] In der
CH 1 631 765 A5 wird ein Uhrengehäuse mit einem das Uhrenglas tragenden drehbaren Ring beschrieben.
Dieser Drehring umschließt einen Abschnitt des Uhrengehäuses und liegt mit seiner
Unterseite gegen eine Ringfläche des Gehäuses an. In einer Umfangsnut des Gehäuseabschnitts
ist ein Sprengring vorgesehen, wobei der Sprengring in die Umfangsnut eingreift und
mit einem aus der Umfangsnut radial vorstehenden Umfangsbereich gegen die dem Uhrengehäuse
abgewandte Oberseite eines Rastelements anliegt. In dem zwischen dem Gehäuseabschnitt
und dem Drehring ausgebildeten Ringraum ist eine Drehringeinlage angeordnet, welche
an dem Drehring befestigt ist.
[0005] In der
US 6 010 241 A und der
CH 685 087 A3 sind Uhrengehäuse mit Drehring beschrieben, wobei der jeweilige Drehring durch äußere
und nach der Montage auch sichtbare Sicherungselemente am Uhrengehäuse gesichert ist,
und zwar durch mehrere, im Drehring vorgesehene und sich radial zur Achse des Drehringes
erstreckende Schrauben, die eine am Uhrengehäuse bzw. am dortigen Gehäuseabschnitt
ausgebildete Hinterschneidung hintergreifen.
[0006] Die
JP 55 070767 A zeigt ein Uhrengehäuse mit Drehring, wobei der Drehring durch einen zusätzlichen
den Drehring umschließenden und mit dem Uhrengehäuse verschraubten Sicherungsring
sowie durch Verrasten am Uhrengehäuse gesichert ist.
[0007] Die
WO97/45775 A1 offenbart eine Anordnung eines Drehrings an einem Gehäuseabschnitt eines Uhrengehäuses
mittels eines Sicherungsrings.
[0008] Aus der
CH 12 262 D geht ein Uhrengehäuse mit einem Drehring hervor, der an einem Gehäuseabschnitt des
Uhrengehäuses drehbar gelagert ist. Der Drehring weist oberseitig eine Drehringeinlage
auf. Die Befestigung des Drehrings an dem Gehäuseabschnitt erfolgt über einen gezackt
ausgebildeten, umlaufenden Sicherungsring, der mit einem Teilbereich in eine umfangseitig
am Gehäuseabschnitt angeordnete Ringnut eingreift und nach dem Aufdrücken des Drehrings
mit einer Schrägfläche gegen den Sicherungsring anliegt, sodass der Drehring zwar
gesichert ist, trotzdem aber bei entsprechender Krafteinwirkung unmittelbar von dem
Uhrengehäuse abgezogen werden kann.
[0009] Allen bekannten Uhrengehäusen mit einem Sicherungsring ist gemeinsam, dass der Sicherungsring
nicht in befriedigendem Maße dauerhaft und sicher an dem Uhrengehäuse gesichert ist.
[0010] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Uhrengehäuse mit Sicherungsring aufzuzeigen, bei
dem der Sicherungsring dauerhaft und sicher an dem Uhrengehäuse gesichert ist.
[0011] Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Uhrengehäuse entsprechend dem Patentanspruch 1
ausgebildet. Eine Armbanduhr ist Gegenstand des Patentanspruchs 5.
[0012] Die vorliegende Erfindung stellt ein Uhrengehäuse mit einer Gehäuseoberseite zur
Verfügung. Das Uhrengehäuse weist einen an der Gehäuseoberseite angeordneten Gehäuseabschnitt
auf, wobei der Gehäuseabschnitt eine Umfangsnut aufweist. Außerdem ist ein Drehring
vorgesehen, wobei der Drehring den Gehäuseabschnitt drehbar umschließt und der Drehring
mit einer Unterseite gegen eine den Gehäuseabschnitt umschließende Ringfläche des
Gehäuses anliegt. Das Uhrengehäuse umfasst daneben einen Sprengring, wobei der Sprengring
in die Umfangsnut eingreift und mit einem aus der Umfangsnut radial vorstehenden Umfangsbereich
gegen die dem Uhrengehäuse abgewandte Oberseite des Drehringes anliegt. Schließlich
ist eine Drehringeinlage vorgesehen, wobei die Drehringeinlage in einem zwischen dem
Gehäuseabschnitt und dem Drehring ausgebildeten Ringraum angeordnet und an dem Drehring
befestigt ist. Erfindungsgemäß bildet die Drehringeinlage eine radiale Anlage für
den Sprengring, wodurch der Sprengring gegen radiales Ausweichen aus der Umfangsnut
gesichert ist.
[0013] Die Sicherung des Drehringes erfolgt bei dem Uhrengehäuse dadurch, dass wenigstens
ein Sprengring vorgesehen ist, welcher in eine Umfangsnut des zur Lagerung des Drehringes
dienenden Gehäuseteils eingreift und zugleich gegen die dem Uhrengehäuse abgewandte
Oberseite des Drehringes anliegt und so den Drehring gegen ein unerwünschtes Abziehen
von dem Gehäuseteil sichert.
[0014] Für das rastende Verdrehen des Drehringes ist wenigstens ein unter Federwirkung stehendes
Rastelement am Uhrengehäuse oder am Drehring vorgesehen, welches mit Rasten am Drehring
oder am Uhrengehäuse zusammenwirkt. Bevorzugt sind mehrere, beispielsweise drei derartige
Rastelemente vorhanden, die in gleichmäßigen Winkelabständen um die Achse des Drehringes
verteilt angeordnet sind. Die Rastelemente bestehen zumindest an ihren mit den Rasten
zusammenwirkenden Flächen aus einem hochfesten Material, beispielsweise aus einem
keramischen Werkstoff, z.B. aus Siliziumkarbid. Das die Rasten aufweisende Uhrengehäuse
oder der die Rasten aufweisenden Drehring sind zumindest im Bereich dieser Rasten
ebenfalls aus einem harten Material, beispielsweise aus einem härtbaren Edelstahl
gefertigt, z.B. aus einem martensitischen Edelstahl bzw. aus einem Edelstahl der Gruppe
X55 CrMo 14, X65 CrMo 14, X90 CrMoV 18, X105 CrMo 17 und X110 CrMoV 15.
[0015] Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Die Erfindung wird
im Folgenden anhand der Figuren an verschiedenen Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- in einer Explosionsdarstellung ein Uhrengehäuse für eine Armbanduhr zusammen mit den
Elementen eines auf der Oberseite des Uhrengehäuses vorgesehenen Drehrings;
- Fig. 2
- einen Schnitt durch das Uhrengehäuse und den am Uhrengehäuse gehaltenen Drehring;
- Fig. 3 und 4
- Darstellungen wie Figuren 1 und 2 bei einer weiteren Ausführungsform;
- Fig. 5 und 6
- Darstellungen wie Figuren 1 und 2 bei einer weiteren Ausführungsform;
- Fig. 7 und 8
- in unterschiedlichen Darstellungen weitere Ausführungsformen der Erfindung.
[0016] In den Figuren 1 und 2 wird mit 1 das Uhrengehäuse einer Armbanduhr bezeichnet. An
der Oberseite ist das Uhrengehäuse 1 einstückig mit einem ringförmigen Fortsatz bzw.
Flansch 2 versehen, auf dem drehbar ein Drehring 3 gelagert ist. Das Uhrengehäuse
1 sowie der Drehring bestehen bevorzugt aus dem vorstehend angegebenen härtbaren Edelstahl.
[0017] Der Drehring 3 ist an seiner Unterseite, mit der er im montiertem Zustand einer den
Flansch 2 umschließenden Ringfläche 4 des Gehäuses 1 benachbart liegt, mit Rasten
5 bildenden, radial zur Achse des Drehringes 3 verlaufenden Nuten versehen, die bei
montiertem Drehring 3 mit federnden Kugelrasten am Uhrengehäuse 1 zusammenwirken,
so dass ein schrittweises oder rastendes Drehen des Drehringes 3 beispielsweise in
Schritten von jeweils 6° möglich ist. Die Kugelrasten bestehen bei der dargestellten
Ausführungsform aus jeweils einer Kugel 6 aus einem hochfesten Material, beispielsweise
aus einem Keramik-Material wie z.B. Siliziumkarbid und aus einer Feder 7. Zur Aufnahme
jeder Kugelrast bzw. der Kugel 6 und zugehöriger Rastfeder 7 sind in der Ringfläche
4 Bohrungen 8 eingebracht, die parallel zur Achse des Drehringes 3 orientiert sind.
Bei der dargestellten Ausführungsform sind um die Achse des Gehäuses 1 bzw. des Drehringes
3 in gleichmäßigen Winkelabständen verteilt drei derartige Kugelrasten vorgesehen,
deren Kugeln 6 in jeder Raststellung des Drehringes 3 jeweils in eine Rastnut 5 eingreifen,
wie dies in der Figur 2 dargestellt ist.
[0018] Zur Sicherung des Drehringes 3 an dem Uhrengehäuse 1 dient ein Sprengring 9, der
aus einem geeigneten Federstahl besteht und in üblicher Weise geschlitzt ist. Im montiertem
Zustand greift der Sprengring 9 in eine Umfangsnut 10 des Flansches 2 ein und liegt
mit einem außenliegenden, aus der Umfangsnut 10 radial vorstehenden Umfangsbereich
gegen die dem Uhrengehäuse 1 abgewandte Oberseite des Drehringes 3 an, und zwar entlang
des inneren Randes dieses Drehringes.
[0019] Der Drehring 3 besitzt bei der dargestellten Ausführungsform einen L-förmigen Querschnitt,
d.h. er ist einstückig mit einem Ringabschnitt 3.1, der in einer Ebene senkrecht zur
Ringachse liegt, sowie mit einem außenliegenden Abschnitt 3.2 gefertigt, der über
die dem Uhrengehäuse 1 abgewandte Oberseite des Ringabschnittes 3.1 vorsteht und außenliegend
mit einer die Griffigkeit des Drehringes 3 verbessernden Rändelung versehen ist.
[0020] Mit 11 ist eine Drehringeinlage bezeichnet, die nach dem Montieren des Drehringes
3 am Uhrengehäuse 1 in den zwischen dem Flansch 2 und dem Ringabschnitt 3.2 gebildeten
Ringraum eingesetzt und an dem Drehring 3 in geeigneter Weise, beispielsweise durch
Verschrauben und/oder Verkleben befestigt wird. Die Drehringeinlage 11 ist dabei so
ausgeführt, dass nach dem Einsetzen dieser Einlage diese eine radiale Anlage für den
Sprengring 9 bildet und diesen dadurch gegen radiales Ausweichen aus der Umfangsnut
10 fixiert. An der kegelstumpfförmig abgeschrägten Oberseite ist die Drehringeinlage
11 mit der bei Armbanduhren mit Drehring üblichen Einteilung bzw. Skala versehen.
[0021] Während bei der Ausführungsform der Figuren 1 - 3 die von den Kugeln 6 und den Rastfedern
7 gebildeten Kugelrasten mit Rastnuten 5 an der Unterseite des jeweiligen Drehringes
3 zusammenwirken und somit die von den Kugelrasten auf den Drehring 3 ausgeübten Kräfte
parallel zur Achse des Drehringes wirken, zeigen die Figuren 3 und 4 als weitere Ausführung
einen Drehring 21, bei dem die Kräfte der von den Kugeln 6 und jeweils einem Federblech
22 gebildeten Kugelrasten radial zur Achse des Drehringes 21 wirken und die von den
Kugeln 6 und den Federblechen 22 gebildeten Kugelrasten nicht am Uhrengehäuse 1, sondern
am Drehring 21 vorgesehen sind.
[0022] Der Flansch 2 des Gehäuses 1 ist bei dieser Ausführung zusätzlich zu der Umfangsnut
10 mit einer Vielzahl von parallel zur Flanschachse sowie Drehringachse verlaufenden
Rastnuten 23 versehen, die wiederum den der Einteilung auf der Drehringeinlage 11
entsprechenden Winkelabstand voneinander besitzen. An der Innenseite ist der Drehring
21 mit Ausnehmungen 24 versehen, die jeweils zur Aufnahme einer Kugel 6 und eines
die Kugel 6 radial nach innen federnd vorspannenden Federbleches 22 dienen. Zur Sicherung
des Drehringes 21 am Flansch 2 ist wiederum der Sprengring 9 verwendet, der sich im
montiertem Zustand oberhalb der von den Kugeln 6 gebildeten Kugelrasten befindet,
d.h. von der Ringfläche 4 des Gehäuses 1 beabstandet ist, während die Kugeln 6 an
dieser Ringfläche geführt sind. Durch den Sprengring 9, aber auch durch die Drehringeinlage
11 sind die Kugeln 6 und die zugehörigen Federbleche 22 auch an der dem Uhrengehäuse
1 abgewandten Oberseite des Drehringes 21 gesichert.
[0023] Die Figuren 5 und 6 zeigen als weitere mögliche Ausführungsform einen Drehring 25,
der sich von dem Drehring 21 im Wesentlichen nur dadurch unterscheidet, dass anstelle
der von den Kugeln 6 und den Federblechen 22 gebildeten Kugelrasten drei um 120° gegeneinander
versetzte Rastelemente 26 mit zugehöriger Feder 27 vorgesehen sind. Für jedes Rastelement
ist an der Innenseite des Drehringes jeweils eine Ausnehmung 28 gebildet, und zwar
derart, dass das betreffende Rastelement 26 in seiner Ausnehmung 28 radial gegen die
Feder 27 verschiebbar aufgenommen ist. Gesichert ist der Drehring 25 wiederum durch
den Sprengring 9. Nach dem Montieren dieses Sprengringes sowie insbesondere auch der
Drehringeinlage 11 sind die Ausnehmungen 28 einerseits durch die Ringfläche 4 des
Gehäuses 1 und andererseits durch den Sprengring 9 und die Drehringeinlage 11 verschlossen,
so dass die Rastelemente 26 mit ihren Federn 27 in diesen Ausnehmungen gesichert sind.
[0024] Ebenso wie die Kugeln 6 bestehen auch die Rastelemente 26 aus einem hochfesten Material,
beispielsweise wiederum aus Keramik, z.B. aus Siliziumkarbid.
[0025] Die Figuren 7 und 8 zeigen in Teildarstellung in einem Vertikalschnitt ähnlich der
Figur 2 sowie auch in einem Horizontalschnitt als weitere mögliche Ausführungsform
ein Uhrengehäuse 1 mit einem Drehring 32, der wiederum einen Gehäuseabschnitt 2 des
Uhrengehäuses umgreift und der durch mehrere mit dem Uhrengehäuse verschraubte und
den Drehring 32 übergreifende Plättchen 33 an dem Uhrengehäuse 1 axial gesichert ist.
An einer innen liegenden Fläche ist der Drehring 32 mit einer Vielzahl von Rasten
34 in Form von nutenförmigen Vertiefungen und dazwischen liegenden Erhebungen versehen,
die mit mehreren in Ausnehmungen 35 des Gehäuseflansches aufgenommenen gefederten
Gegenrasten in Form von Kugeln 36 zusammenwirken, so dass ein rastendes Verdrehen
des Drehringes 32 möglich ist. Durch einen Dichtungs- oder Gleitring 37, beispielsweise
einen PTFE-beschichteten Gleitring ist der Übergang zwischen dem Drehring 32 und dem
Uhrengehäuse abgedichtet.
[0026] Die die Kugel 36 radial nach außen gegen die Rasterung 34 drückende Federkraft ist
durch ein umlaufendes, für sämtliche Kugeln 36 gemeinsames Federblech 38 erzeugt.
Anstelle des umlaufenden Federblechs 38 können auch für jede Kugel 36 eigenständig
vorgesehene Federbleche oder Federn, z.B. Blattfedern verwendet sein.
[0027] Weiterhin können anstelle der Kugeln 36 auch flache Scheiben verwendet sein, die
dann mit ihren Oberflächenseiten parallel zur Ober- bzw. Unterseite des Uhrengehäuses
1 orientiert sind und mit ihrer Umfangsfläche wiederum mit den Rasten 34 zusammenwirken.
Die Federspannung zum Andrücken der Scheiben wird wiederum durch ein für sämtliche
Scheiben gemeinsames Federblech 38 oder Blattfederelement oder aber durch einzelne
Federelemente, beispielsweise durch Blattfedern erzeugt, die die unterschiedlichste
Formgebung aufweisen können. Die Verwendung von scheibenförmigen gefederten Rastelementen
anstelle von Kugeln 36 hat u.a. den Vorteil einer besonders kleinen Bauhöhe.
[0028] Weiterhin besteht bei der Ausführungsform der Figuren 7 und 8 auch die Möglichkeit,
die axiale Sicherung des Drehringes 32 beispielsweise wiederum durch Sicherungs- oder
Halteelemente vorzunehmen, wie sie vorstehend im Zusammenhang mit den Figuren 1 6
beschrieben wurden, beispielsweise unter Verwendung des Sprengrings 9 oder eines diesem
Ring entsprechenden Sprengrings.
[0029] Im fertig montiertem Zustand ist am Drehring 32 eine der Drehringeinlage 11 entsprechende
Drehringeinlage 38 befestigt, beispielsweise durch Einkleben, Verschrauben usw., wobei
diese Drehringeinlage 38 auch bei dieser Ausführungsform die von den Kugeln 38 oder
den entsprechenden Scheiben gebildeten, gefederten Rastelemente sowie auch die zur
axialen Fixierung des Drehrings am Uhrengehäuse dienenden Elemente, nämlich die Plättchen
33 abdeckt.
Bezugszeichenliste
[0030]
- 1
- Armbanduhrengehäuse
- 2
- Gehäuseflansch
- 3, 21, 25, 32
- Drehring
- 3.1, 3.2
- Ringabschnitt
- 4
- Ringfläche am Uhrengehäuse 1
- 5, 23
- Rastnut
- 6
- Kugel
- 7
- Rastfeder
- 8
- Bohrung
- 9
- Sprengring
- 10
- Umfangsnut
- 11, 38
- Drehringeinlage
- 15
- Uhrenglas
- 22
- Federblech
- 24, 28, 35
- Ausnehmung
- 26
- Rastelement
- 27
- Feder
- 33
- Plättchen
- 34
- Rast
- 36
- Kugel oder gefederte Gegenrast
- 37
- Gleitring
1. Uhrengehäuse (1) mit einer Gehäuseoberseite, aufweisend
- einen an der Gehäuseoberseite angeordneten Gehäuseabschnitt (2), wobei der Gehäuseabschnitt
(2) eine Umfangsnut (10) aufweist,
- einen Drehring (3, 21, 25, 32), wobei der Drehring (3, 21, 25, 32) den Gehäuseabschnitt
(2) drehbar umschließt und der Drehring (3, 21, 25, 32) mit einer Unterseite gegen
eine den Gehäuseabschnitt (2) umschließende Ringfläche (4) des Gehäuses anliegt,
- einen Sprengring (9), wobei der Sprengring (9) in die Umfangsnut (10) eingreift
und mit einem aus der Umfangsnut (10) radial vorstehenden Umfangsbereich gegen die
dem Uhrengehäuse (1) abgewandte Oberseite des Drehringes (3, 21, 25, 32) anliegt und
- eine Drehringeinlage (11, 38), wobei die Drehringeinlage (11, 38) in einem zwischen
dem Gehäuseabschnitt (2) und dem Drehring (3, 21, 25, 32) ausgebildeten Ringraum angeordnet
und an dem Drehring (3, 21, 25, 32) befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Drehringeinlage (11, 38) eine radiale Anlage für den Sprengring (9) bildet und
der Sprengring (9) dadurch gegen radiales Ausweichen aus der Umfangsnut (10) gesichert
ist.
2. Uhrengehäuse (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein durch zumindest eine Feder (7) vorgespanntes Rastelement (6) am Uhrengehäuse
(1) oder am Drehring (3, 21, 25, 32) sowie mit dem Rastelement (6) zusammenwirkende
Rasten (5) am Drehring (3, 21, 25, 32) oder am Uhrengehäuse (1) vorgesehen sind.
3. Uhrengehäuse (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Rastelement (6) aus einem keramischen Material besteht.
4. Uhrengehäuse (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem von dem Drehring (3, 21, 25, 32) umschlossenen Gehäuseabschnitt (2) ein Uhrenglas
(15) angeordnet ist.
5. Armbanduhr mit einem Uhrengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
1. Watch case (1) with a case top, having
- a case section (2) arranged on the top of the case, said case section (2) having
a circumferential groove (10),
- a turning ring (3, 21, 25, 32), wherein said turning ring (3, 21, 25, 32) surrounds
the case section (2) in a rotatable manner and said turning ring (3, 21, 25, 32) rests
with an underside against a ring surface (4) of the case surrounding the case section
(2),
- a snap ring (9), wherein said snap ring (9) engages with the circumferential groove
(10) and rests with a circumferential region projecting radially from the circumferential
groove (10) against the top of the turning ring (3, 21, 25, 32) facing away from the
watch case (1) and
- a turning ring insert (11, 38), wherein said turning ring insert (11, 38) is arranged
in a ring cavity formed between the case section (2) and the turning ring (3, 21,
25, 32) and is fastened to the turning ring (3, 21, 25, 32),
characterized in that
the turning ring insert (11, 38) forms a radial attachment for the snap ring (9),
thereby securing the snap ring (9) against radially escaping from the circumferential
groove (10).
2. Watch case (1) according to Claim 1, characterized in that at least one latching element (6), spring-biased by at least one spring (7), is provided
on the watch case (1) or on the turning ring (3, 21, 25, 32) and latches (5) interacting
with the latching element (6) are provided on the turning ring (3, 21, 25, 32) or
on the watch case (1).
3. Watch case (1) according to Claim 2, characterized in that the at least one latching element (6) is composed of a ceramic material.
4. Watch case (1) according to any one of the preceding claims, characterized in that a watch glass (15) is arranged in the case section (2) surrounded by the turning
ring (3, 21, 25, 32).
5. Watch having a watch case according to any one of the preceding claims.
1. Boîtier de montre (1) avec un dessus de boîtier, présentant
- une section de boîtier (2) disposée sur le dessus de boîtier, la section de boîtier
(2) présentant une rainure périphérique (10),
- une bague tournante (3, 21, 25, 32), la bague tournante (3, 21, 25, 32) entourant
de manière rotative la section de boîtier (2) et la bague tournante (3, 21, 25, 32)
reposant avec un dessous contre une surface de bague (4) du boîtier entourant la section
de boîtier (2),
- une bague d'arrêt (9), la bague d'arrêt (9) étant en prise dans la rainure périphérique
(10) et reposant avec une zone périphérique en saillie radiale de la rainure périphérique
(10) contre le dessus de la bague tournante (3, 21, 25, 32) tournant le dos au boîtier
de montre (1) et
- une garniture de bague tournante (11, 38), la garniture de bague tournante (11,
38) étant disposée dans un espace de bague formé entre la section de boîtier (2) et
la bague tournante (3, 21, 25, 32) et étant fixée sur la bague tournante (3, 21, 25,
32),
caractérisé en ce que la garniture de bague tournante (11, 38) forme une butée radiale pour la bague d'arrêt
(9) et
en ce que la bague d'arrêt (9) est ainsi protégée contre une sortie axiale de la rainure périphérique
(10).
2. Boîtier de montre (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on prévoit au moins élément d'engrènement (6) précontraint par un ressort (7) sur
le boîtier de montre (1) ou sur la bague tournante (3, 21, 25, 32) ainsi que des encoches
(5) coopérant avec l'élément d'engrènement (6) sur la bague tournante (3, 21, 25,
32) ou sur le boîtier de montre (1).
3. Boîtier de montre (1) selon la revendication 2, caractérisé en ce que cet au moins un élément d'engrènement (6) se compose d'un matériau en céramique.
4. Boîtier de montre (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un verre de montre (15) est disposé dans la section de boîtier (2) entourée par la
bague tournante (3, 21, 25, 32).
5. Montre-bracelet avec un boîtier de montre selon l'une des revendications précédentes.