| (19) |
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(11) |
EP 1 698 463 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.11.2012 Patentblatt 2012/47 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.02.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Feuchtwerk für eine Offsetdruckeinheit einer Druckmaschine
Damping device for an offset printing unit of a printing machine
Dispositif de mouillage pour une unité d'impression offset d'une machine d'impression
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
03.03.2005 DE 102005009681
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.09.2006 Patentblatt 2006/36 |
| (73) |
Patentinhaber: manroland sheetfed GmbH |
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63075 Offenbach (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Hummel, Peter
63069 Offenbach (DE)
- Ornter, Robert
63755 Alzenau (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stahl, Dietmar |
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manroland sheetfed GmbH
Intellectual Property Bogen (IPB)
Mühlheimer Straße 341 63075 Offenbach 63075 Offenbach (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 764 524 EP-A1- 0 478 493 WO-A-2004/054804 DE-C1- 3 923 350
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EP-A- 1 561 578 EP-A1- 0 974 460 DE-A1- 3 644 982 DE-C1- 19 501 146
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Feuchtwerk mit einer Offsetdruckeinheit einer Druckmaschine,
wobei die Offsetdruckeinheit ein Farbwerk und einen eine Druckform tragenden Plattenzylinder
mit zugeordneten Gummituchzylinder umfasst, nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Ein Feuchtwerk dieser Art ist aus
DE 30 16 366 A1 bekannt, welches einen in einen Feuchtmittelbehälter eintauchenden, antreibbaren
Feuchtduktor und eine direkt mit dem Feuchtduktor in Kontakt stehende Feuchtauftragwalze
umfasst. Die Feuchtauftragwalze ist weiterhin mit einem eine Druckform tragenden Plattenzylinder
in Kontakt bringbar. Zur Verbesserung der Feuchtmittelführung'ist ein mit der Feuchtauftragwalze
in Kontakt stehender, das Feuchtrestprofil vergleichmäßigender, hydrophober Reibzylinder
in Drehrichtung der Feuchtauftragwalze nach der Kontaktstelle mit dem Plattenzylinder
als Reiterwalze angeordnet. In einer Weiterbildung ist an die Feuchtauftragwalze eine
einzeln angeordnete Zumesswalze, in Drehrichtung der Feuchtauftragwalze vor der Kontaktstelle
mit dem Plattenzylinder, anstellbar.
[0003] Gemäß
DE 34 16 845 A1 besteht ein Feuchtwerk im wesentlichen aus einer Zuführeinrichtung für das Feuchtmittel,
einer Einrichtung zur Dosierung des Feuchtmittelfilmes sowie einer Auftragwalze, die
den Feuchtmittelfilm an einen die Druckform tragenden Plattenzylinder überträgt und
mit dem benachbarten Farbwerk gekoppelt oder auch getrennt betrieben werden kann.
Die Feuchtauftragwalze kann dabei zum Plattenzylinder eine unterschiedliche Umfangsgeschwindigkeit
aufweisen, so daß ein beispielsweise Fremdpartikel beseitigender Wischeffekt entsteht.
[0004] Aus der
DE 3432 807 A1 in Verbindung mit der
US-PS 4 724 764 ist ein weiterführendes Feuchtwerk bekannt. Neben wahlweise unterschiedlichen Umfangsgeschwindigkeiten
von Plattenzylinder und Feuchtauftragwalze ist eine farbaufnehmende Walze als sogenannte
Reiterwalze der Feuchtauftragwalze zugeordnet. Die farbaufnehmende Walze rotiert dabei
mit einer zum Plattenzylinder unterschiedlichen Umfangsgeschwindigkeit und kann mit
einem benachbarten Farbwerk gekoppelt oder von diesem getrennt betrieben werden.
[0005] Nachteilig bei diesen Ausführungen ist es, dass die auf der Feuchtauftragwalze sich
ansammelnde Farbe in das Feuchtwerk geführt wird und damit das Farb-/Feuchtmittelgleichgewicht
beeinträchtigt wird. Diese Beeinträchtigungen zeigen sich in Form von Schablonieren
oder Kordstreifen (Schlieren).
[0006] Aus
EP-A-1 561 578 ist ein Verfahren zum Transportieren von Feuchtmittel bekannt, wobei das Feuchtmittel
über drei aneinander gereihte Walzen einem Formzylinder einer Druckmaschine zugeführt
wird. Die erste und zweite Walze sind mit einem separaten Antrieb gekoppelt.
[0007] Je größer die Oberflächengeschwindigkeit des Formzylinders ist, umso näher wird die
Oberflächengeschwindigkeit der zweiten Walze an die des Formzylinders herangeführt.
[0008] WO 2004/054804 A beschreibt ein Feuchtwerk mit einer ein Feuchtmittel aus einem Reservoir aufnehmenden
ersten Walze und einer zweiten Walze, welche Teil eines Walzenzuges sind. Die erste
und die zweite Walze weisen separate Antriebe auf, wobei die beiden Walzen sich antriebsseitig
in ihren Oberflächengeschwindigkeiten unterscheiden.
[0009] Gemäß
EP-A-0 764 524 ist ein Kurzfarbwerk für eine Offset-Druckmaschine bekannt. In Drehrichtung des Formzylinders
ist diesem ein Feuchtwerk vorgeordnet. Der Aufbau des Feuchtwerkes ist nicht näher
beschrieben. In den zeichnerischen Darstellungen sind lediglich eine Feuchtauftragwalze
und ein vorgeordnete weitere Walze erkennbar, wobei letztere Walze ein weiteres Bauteil
benachbart ist.
[0010] In
DE 195 01 146 C1 ist ein Feuchtwerk mit einer auf dem Formzylinder abrollenden Feuchtauftragwalze
bekannt, welcher eine Übertragungswalze vorgeordnet ist. Die Übertragungswalze ist
mit einer Feuchtmitteldosiereinrichtung in Wirkverbindung. Zwischen der Feuchtauftragwalze
und der Übertragwalze sind zwei parallel angeordnete und mit beiden Walzen direkt
in Kontakt stehende Brückenwalzen angeordnet.
[0011] Ein weiteres Feuchtwerk ist aus
DE 36 44 982 A bekannt, welches einen Zuführstrang für Feuchtmittel, gebildet durch einen in den
Feuchtmittelbehälter eintauchenden, antreibbaren Feuchtduktor und eine mit dem Feuchtduktor
und dem Plattenzylinder in direkten Kontakt bringbare Feuchtauftragwalze umfasst.
Der Feuchtauftragwalze ist direkt eine Brückenwalze zum Farbwerk und unterhalb der
Feuchtauftragwalze eine Feuchtreibervvalze angeordnet.
[0012] Aus
EP-A-0 478 493 ist ein Befeuchtungssystem bekannt, welche einen Feuchtmittelbehälter mit einem Feuchtduktor,
eine Übertragwalze und eine Feuchtauftragwalze umfasst. Die Feuchtauftragwalze ist
mit dem Plattenzylinder oder einer Brückenwalze in Kontakt bringbar. Eine Antriebseinrichtung
ist mit dem Feuchtduktor und die Übertragwalze gekoppelt.
[0013] Ein Antrieb eines Feuchtwerks ist aus
DE 39 23 350 C1 bekannt. Das Feuchtwerk umfasst einen Zuführstrang für Feuchtmittel, gebildet durch
einen in einem Vorratsbehälter eintauchenden Feuchtduktor und eine mit dem Feuchtduktor
und dem Plattenzylinder direkt in Kontakt stehende Feuchtauftragwalze Dem Feuchtduktor
ist eine Dosierwalze zugeordnet. Um beim gemeinsamen Waschen von Feucht- und Farbwerk
die Dosierwalze vom Feuchtduktor ohne Umfangsschlupf anzutreiben, ist der den Umfangsschlupf
bewirkende Zahnradantrieb mittels Trennen bzw. Wiederherstellen des Zahneingriffs
zweier Zwischenzahnräder durch Verschwenken eines die Dosierwalze und ein Zwischenzahnrad
tragenden Hebels um die Achse des Feuchtduktors aus- bzw. einkuppelbar.
[0014] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Feuchtwerk der eingangs genannten Art zu schaffen,
welches die Druckqualität durch eine gleichmäßigere, störungsfreie Feuchtmittelzufuhr
zum Plattenzylinder spürbar verbessert.
Gelöst wird die Aufgabe durch die Ausbildungsmerkmale von Patentanspruch 1. Weiterbildungen
ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0015] Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, dass in einem Feuchtwerk - ausgehend von
einem zumindest aus Feuchtduktor und einer mit diesem in Kontakt stehenden Feuchtauftragwalze
gebildeten Zuführstrang - die Feuchtmittelzuführung von dem Feuchtduktor zur Feuchtauftragwalze
über wenigstens einen zweiten, aus Walzen gebildeten Zuführstrang realisierbar ist.
In einer weiteren Ausbildung kann zusätzlich zum zweiten Zuführstrang ein dritter,
aus Walzen gebildeter Zuführstrang die Feuchtmittelzuführung vom Feuchtduktor zur
Feuchtauftragwalze realisieren.
[0016] Ein weiterer Vorteil ist dadurch gegeben, dass mit der erfindungsgemäßen Ausbildung
eine Reduzierung des durch den Kanaldurchgang des Plattenzylinders bedingten Feuchtmittelüberschusses
auf der Feuchtauftragwalze erzielbar und eine insgesamt gleichmäßigere, die Druckqualität
verbessernde Feuchtmittelverteilung auf der Feuchtauftragwalze realisierbar ist. Weiterhin
wird dem Schablonieren (Fehlerscheinungen bei denen sich das Drucksujet ein oder mehrfach
auf der Feuchtauftragwalze zurückspaltet) und/oder der Schlierenbildung (Kordstreifen)
auf der Feuchtauftragwalze entgegengewirkt.
[0017] Vorteilhaft ist ferner, dass beim erfindungsgemäß vorliegenden Feuchtwerk die Drehzahl
des Feuchtduktors verringert und auch der Einsatz von Alkohol reduziert werden kann.
Die Walzenanordnung gewährleistet ein schnelles Erreichen des Farb-/ Feuchtmittel-Gleichgewichtes
bei Erzeugung eines sehr dünnen Feuchtfilmes. Bei Bedarf kann zu wenigstens dem zweiten
Zuführstrang zusätzlich dem Feuchtduktor eine in Kontakt stehende Dosierwalze zugeordnet
sein.
[0019] Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Dabei zeigen
schematisch:
- Fig. 1
- ein Feuchtwerk mit zwei Zuführsträngen für Feuchtmittel zur Feuchtauftragwalze,
- Fig. 2
- ein Feuchtwerk gemäß Fig. 1 mit einem zusätzlichen, dritten Zuführstrang.
[0020] Eine Offsetdruckeinheit einer Druckmaschine umfasst zumindest einen eine Druckform
tragenden Plattenzylinder 1 und einen Gummituchzylinder 2, wobei der Plattenzylinder
1 mit einem Farbwerk 3 und einem Feuchtwerk 4 in Wirkverbindung steht. Das dem Plattenzylinder
1 zugeordnete Farbwerk 3 besteht aus mehreren Farbauftragwalzen 11, die mit farbzuführenden
Walzen (nicht weiter bezeichnet) verbunden sind. Das Feuchtwerk 4 ist - in Drehrichtung
des Plattenzylinders 1 betrachtet - dem Farbwerk 3 vorgeordnet und besteht im vorliegenden
Beispiel aus einem Feuchtmittelbehälter 8, einem in den Feuchtmittelbehälter 8 eintauchenden,
rotativ antreibbaren Feuchtduktor 6, bei Bedarf einer dem Feuchtduktor 6 in Kontakt
zugeordneten Dosierwalze 7 und einer Feuchtauftragwalze 5. Feuchtduktor 6 und Feuchtauftragwalze
5 stehen in Kontakt und bilden einen ersten Zuführstrang für Feuchtmittel an den Plattenzylinder
1, wobei die Feuchtauftragwalze 5 mit dem Plattenzylinder 1 in einer Kontaktstelle
15 in Kontakt bringbar ist. Bei Bedarf ist der Feuchtduktor 6 mit einem axial verreibenden
Changierantrieb gekoppelt. Bevorzugt ist der Feuchtauftragwalze 5 in deren Drehrichtung
nach der Kontaktstelle 15 eine Brückenwalze 12 in Kontakt bringbar zugeordnet, welche
mit der in Drehrichtung des Plattenzylinders 1 ersten Farbauftragwalze 11 des Farbwerkes
3 in Kontakt bringbar ist.
[0021] Zusätzlich zu dem ersten Zuführstrang für Feuchtmittel, gebildet durch Feuchtduktor
6 und Feuchtauftragwalze 5, umfasst das Feuchtwerk 4 einen weiteren Zuführstrang für
Feuchtmittel, welcher aus mit dem Feuchtduktor 6 und der Feuchtauftragwalze 5 in Kontakt
stehenden Walzen (erste Übertragwalze 10 und erste Reiterwalze 9 oder zweite Übertragwalze
14 und zweite Reiterwalze 13) besteht.
[0022] In einer ersten Ausbildung ist der zusätzliche Zuführstrang aus einer mit dem Feuchtduktor
6 in Kontakt stehenden ersten Übertragwalze 10 und einer mit der ersten Übertragwalze
10 und der Feuchtauftragwalze 5 in Kontakt stehenden, in Drehrichtung der Feuchtauftragwalze
5 nach der Kontaktstelle 15 von Plattenzylinder 1 und Feuchtauftragwalze 5, angeordneten
ersten Reiterwalze 9 gebildet.
[0023] In einer zweiten Ausbildung ist der zusätzliche Zuführstrang aus einer mit dem Feuchtduktor
6 in Kontakt stehenden zweiten Übertragwalze 14 und einer mit der zweiten Übertragwalze
14 und der Feuchtauftragwalze 5 in Kontakt stehenden, in Drehrichtung der Feuchtauftragwalze
5 vor einer Kontaktstelle 15 von Plattenzylinder 1 und Feuchtauftragwalze 5, angeordneten
zweiten Reiterwalze 13 gebildet.
[0024] In einer dritten Ausbildung ist der der zusätzliche Zuführstrang aus der mit dem
Feuchtduktor 6 in Kontakt stehenden ersten Übertragwalze 10 und der mit der ersten
Übertragwalze 10 und der Feuchtauftragwalze 5 in Kontakt stehenden, in Drehrichtung
der Feuchtauftragwalze 5 nach der Kontaktstelle 15 von Plattenzylinder 1 und Feuchtauftragwalze
5, angeordneten ersten Reiterwalze 9 und in Kombination aus der mit dem Feuchtduktor
6 in Kontakt stehenden zweiten Übertragwalze 14 und der mit der zweiten Übertragwalze
14 und der Feuchtauftragwalze 5 in Kontakt stehenden, in Drehrichtung der Feuchtauftragwalze
5 vor der Kontaktstelle 15 von Plattenzylinder 1 und Feuchtauftragwalze 5, angeordneten
zweiten Reiterwalze 13 gebildet.
[0025] In bevorzugter Ausbildung ist der Feuchtduktor 6 separat rotativ antreibbar. Vorzugsweise
ist der Feuchtduktor 6 mit einem axial verreibenden Changierantrieb gekoppelt. Die
Feuchtauftragwalze 5 ist mittels eines separaten, steuerbaren Antriebes oder mit einem
Maschinenantrieb, beispielsweise gekoppelt mit dem Plattenzylinder 1, antreibbar.
Alternativ kann der Rotationsantrieb der Feuchtauftragwalze 5 kraftschlüssig erfolgen.
[0026] In einer Weiterbildung ist die erste Reiterwalze 9 mit einem Rotationsantrieb und/oder
einem axial verreibenden Changierantrieb gekoppelt. Bevorzugt ist die erste Reiterwalze
9 mit gleicher oder ungleicher Umfangsgeschwindigkeit zur Feuchtauftragwalze 5 betreibbar.
Alternativ kann der Rotationsantrieb der ersten Reiterwalze 9 kraftschlüssig erfolgen.
In einer Weiterbildung ist die erste Übertragwalze 10 mit einem Rotationsantrieb und/oder
einem axial verreibenden Changierantrieb gekoppelt. Bevorzugt ist die erste Übertragwalze
10 mit gleicher oder ungleicher Umfangsgeschwindigkeit zum Feuchtduktor 6 betreibbar.
In einer Weiterbildung ist die zweite Reiterwalze 13 mit einem Rotationsantrieb und/oder
einem axial verreibenden Changierantrieb gekoppelt. Bevorzugt ist die zweite Reiterwalze
13 mit gleicher oder ungleicher Umfangsgeschwindigkeit zur Feuchtauftragwalze 5 betreibbar.
Alternativ kann der Rotationsantrieb der zweiten Reiterwalze 13 kraftschlüssig erfolgen.
[0027] In einer Weiterbildung ist die zweite Übertragwalze 14 mit einem Rotationsantrieb
und/oder einem axial verreibenden Changierantrieb gekoppelt. Bevorzugt ist die zweite
Übertragwalze 14 mit gleicher oder ungleicher Umfangsgeschwindigkeit zum Feuchtduktor
6 betreibbar.
[0028] Die Oberfläche der Feuchtauftragwalze 5 besteht bevorzugt aus einem Feuchtmittel
freundlichem Gummimaterial, einschließlich einem kompressiblen Gummimaterial. Die
Oberfläche der Reiterwalzen 9, 13 kann für Feuchtmittel oder Druckfarbe freundlich
ausgebildet sein. Mögliche Materialien sind Polyamid, Edelstahl, Chromoberflächen,
Keramik.
[0029] Die Wirkungsweise des Feuchtwerkes 4 ist wie folgt: Im Druckbetrieb wird in bekannter
Weise vom Feuchtduktor 6 Feuchtmittel aus dem Feuchtmittelbehälter 8 geschöpft und
in der Kontaktstelle mit der Feuchtauftragwalze 5 an diese übergeben. Von der Feuchtauftragwalze
5 wird der Feuchtmittelfilm in der Kontaktstelle 15 an den Plattenzylinder 1 bzw.
die Druckform übergeben. Bei Bedarf ist dem Feuchtduktor 6 eine Dosierwalze 7 in Kontakt
zugeordnet, welche das auf dem Feuchtduktor 6 befindliche Feuchtmittel in der Kontaktstelle
dosiert. Bevorzugt ist die Dosierwalze 7 in ihrer Achslage zur Achse des Feuchtduktors
6 aus einer achsparallelen Position in eine schräg verstellbare Position und zurück
einstellbar, d.h. die Relativlage der Achse der Dosierwalze 7 ist zur Achslage des
Feuchtduktors 6 schneidend bzw. achsparallel einstellbar. Diese schräg verstellbare
Achslage der Dosierwalze 7 verbessert das Dosierergebnis insbesondere bei einer Dosierwalze
7 für größere Formatbreiten. Alternativ kann die Achslage der Dosierwalze 7 generell
schräg zur Achse des Feuchtduktors 6 angeordnet sein.
[0030] Ausgehend vom Feuchtduktor 6 wird über einen zusätzlichen aus Walzen bestehenden
Zuführstrang, gebildet aus der ersten Übertragwalze 10 und der ersten Reiterwalze
9 oder der zweiten Übertragwalze 14 und der zweiten Reiterwalze 13, Feuchtmittel an
die Feuchtauftragwalze 5 zugeführt. In Weiterbildung besteht der zusätzliche Zuführstrang
aus einer Kombination, nämlich der mit dem Feuchtduktor 6 in Kontakt stehenden ersten
Übertragwalze 10 und der mit der ersten Übertragwalze 10 und der Feuchtauftragwalze
5 in Kontakt stehenden ersten Reiterwalze 9 und aus der mit dem Feuchtduktor 6 in
Kontakt stehenden zweiten Übertragwalze 14 und der mit der zweiten Übertragwalze 14
und der Feuchtauftragwalze 5 in Kontakt stehend angeordneten zweiten Reiterwalze 13.
Der Feuchtauftragwalze 5 wird somit über einen zusätzlichen Zuführstrang oder gemäß
der Weiterbildüng über zwei zusätzliche Zuführstränge Feuchtmittel zugeführt.
[0031] Bei Bedarf, beispielsweise beim Waschen des Feuchtwerks, kann in der Kontaktstelle
von Feuchtauftragwalze 5 und Feuchtduktor 6 eine Trennung erfolgen. Bevorzugt sind
zumindest die erste Übertragwalze 10 und - bei Vorhandensein - die zweite Übertragwalze
14 zum Feuchtduktor 6 trennbar angeordnet. In bevorzugter Ausbildung sind die erste
Reiterwalze 9, die erste Übertragwalze 10, die zweite Reiterwalze 13 und die zweite
Übertragwalze 14 einzeln oder paarweise zur Feuchtauftragwalze 5 bzw. zum Feuchtduktor
6 an//abstellbar angeordnet.
[0032] Durch die Anzahl der Spaltstellen (Kontaktstellen) und/oder der axialen Verreibung
und/oder der Art der Umfangsgeschwindigkeiten und/oder der Wahl der Walzenoberflächen
wird eine gleichmäßige Feuchtmittelverteilung auf der Feuchtauftragwalze 5 erzielt.
Im Ergebnis wird die Druckqualität spürbar verbessert, es treten keine Schlieren bzw.
Schablonen auf bzw. sind spürbar reduziert, es tritt kein Farbaufbau auf der Feuchtauftragwalze
5 auf bzw. ist dieser spürbar reduziert und letztlich ist der durch den Kanaldurchgang
des Plattenzylinders 1 initiierte Kanalstreifen spürbar reduziert.
Bezugszeichenaufstellung
[0033]
- 1
- Plattenzylinder
- 2
- Gummituchzylinder
- 3
- Farbwerk
- 4
- Feuchtwerk
- 5
- Feuchtauftragwalze
- 6
- Feuchtduktor
- 7
- Dosierwalze
- 8
- Feuchtmittelbehälter
- 9
- erste Reiterwalze
- 10
- erste Übertragwalze
- 11
- Farbauftragwalze
- 12
- Brückenwalze
- 13
- zweite Reiterwalze
- 14
- zweite Übertragwalze
- 15
- Kontaktstelle
1. Feuchtwerk (4) Mit einer Offsetdruckeinheit einer Druckmaschine, wobei die Offsetdruckeinheit
ein Farbwerk (3) und einen eine Druckform tragenden Plattenzylinder (1) mit zugeordnetem
Gummituchzylinder (2) umfasst und das Feuchtwerk (4) einen Zuführstrang für Feuchtmittel,
gebildet durch einen in einen Feuchtmittelbehälter (8) eintauchenden, rotativ antreibbaren
Feuchtduktor (6) und eine mit dem Feuchtduktor (6) und dem Plattenzylinder (1) in
direkten Kontakt bringbare Feuchtauftragwalze (5), aufweist, dadurch gekennzeichnet,
dass das Feuchtwerk (4) einen mit dem Feuchtduktor (6) und mit der Feuchtauftragwalze
(5) in Kontakt stehenden, aus Walzen (10, 9 oder 14, 13) gebildeten zusätzlichen Zuführstrang
für Feuchtmittel umfasst.
2. Feuchtwerk nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der zusätzliche Zuführstrang aus einer mit dem Feuchtduktor (6) in Kontakt stehenden
ersten Übertragwälze (10) und einer mit der ersten Übertragwalze (10) und der Feuchtauftragwalze
(5) in Kontakt stehenden, in Drehrichtung der Feuchtauftragwalze (5) nach einer Kontaktstelle
(15) von
Plattenzylinder (1) und Feuchtauftragwalze (5), angeordneten ersten Reiterwalze (9)
gebildet ist.
3. Feuchtwerk nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der zusätzliche Zuführstrang aus einer mit dem Feuchtduktor (6) in Kontakt stehenden
zweiten Übertragwalze (14) und einer mit der zweiten Übertragwalze (14) und der Feuchtauftragwalze
(5) in Kontakt stehenden, in Drehrichtung der Feuchtauftragwalze (5) vor einer Kontaktstelle
(15) von Plattenzylinder (1) und Feuchtauftragwalze (5), angeordneten zweiten Reiterwalze
(13) gebildet ist.
4. Feuchtwerk nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der zusätzliche Zuführstrang aus einer mit dem Feuchtduktor (6) in Kontakt stehenden
ersten Übertragwalze (10) und einer mit der ersten Übertragwalze (10) und der Feuchtauftragwalze
(5) in Kontakt stehenden, in Drehrichtung der Feuchtauftragwalze (5) nach einer Kontaktstelle
(15) von Plattenzylinder (1) und Feuchtauftragwalze (5), angeordneten ersten Reiterwalze
(9) und aus einer mit dem Feuchtduktor (6) in Kontakt stehenden zweiten Übertragwalze
(14) und einer mit der zweiten Übertragwalze (14) und der Feuchtauftragwalze (5) in
Kontakt stehenden, in Drehrichtung der Feuchtauftragwalze (5) vor einer Kontaktstelle
(15) von Plattenzylinder (1) und Feuchtauftragwalze (5), angeordneten zweiten Reiterwalze
(13) gebildet ist.
5. Feuchtwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Feuchtduktor (6) mit einem axial verreibenden Changierantrieb gekoppelt ist.
6. Feuchtwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass dem Feuchtduktor (6) eine Dosierwalze (7) in Kontakt zugeordnet ist.
7. Feuchtwerk nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, die erste Reiterwalze (9) mit einem Rotationsantrieb und/oder einem axial verreibenden
Changierantrieb gekoppelt ist.
dass
8. Feuchtwerk nach Anspruch 1, 2 und 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Reiterwalze (9) gleiche oder ungleiche Umfangsgeschwindigkeiten zur Feuchtauftragwalze
(5) aufweist.
9. Feuchtwerk nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Übertragwalze (10) mit einem Rotationsantrieb und/oder einem axial verreibenden
Changierantrieb gekoppelt ist.
10. Feuchtwerk nach Anspruch 1, 2 und 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Übertragwalze (10) gleiche oder ungleiche Umfangsgeschwindigkeiten zum
Feuchtduktor (6) aufweist.
11. Feuchtwerk nach Anspruch 1 und 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zweite Reiterwalze (13) mit einem Rotationsantrieb und/oder einem axial verreibenden
Changierantrieb gekoppelt ist.
12. Feuchtwerk nach Anspruch 1, 3 und 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zweite Reiterwalze (13) gleiche oder ungleiche Umfangsgeschwindigkeiten zur Feuchtauftragwalze
(5) aufweist.
13. Feuchtwerk nach Anspruch 1 und 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zweite Übertragwalze (14) mit einem Rotationsantrieb und/oder einem axial verreibenden
Changierantrieb gekoppelt ist.
14. Feuchtwerk nach Anspruch 1, 3 und 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zweite Übertragwalze (14) gleiche oder ungleiche Umfangsgeschwindigkeiten zum
Feuchtduktor (6) aufweist.
15. Feuchtwerk nach Anspruch 1 und 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Relativlage der Achse der Dosierwalze (7) zur Achse des Feuchtduktors (6) aus
einer achsparallelen Position in eine schräg verstellbare Position und zurück einstellbar
ist:
16. Feuchtwerk nach Anspruch 1 und 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Achslage der Dosierwalze (7) schräg zur Achse des Feuchtduktors (6) angeordnet
ist.
1. A dampening unit (4) with an offset printing unit of a printing press, wherein the
offset printing unit comprises an inking unit (3) and a plate cylinder (1) carrying
a print form with associated blanket cylinder (2) and in that the dampening unit (4)
comprises a feeding line for dampening solution formed by a rotatorically drivable
dampening fountain roller (6) dipping into a dampening solution container (8) and
a dampening form roller (5) that can be brought into direct contact with the dampening
fountain roller (6) and the plate cylinder (1), characterized in that the dampening unit (4) comprises an additional feeding line for dampening solution
that is in contact with the dampening fountain roller (6) and with the dampening form
roller (5) consisting of rollers (10, 9 or 14, 13).
2. The dampening unit according to Claim 1, characterized in that the additional feeding line of a first transfer roller (10) being in contact with
the dampening fountain roller (6) and a first rider roller (9) that is in contact
with the first transfer roller (10) and the dampening form roller (5) being arranged
after a contact point (15) of plate cylinder (1) and (5).
3. The dampening unit according to Claim 1, characterized in that the additional feeding line is formed of a second transfer roller (14) in contact
with the dampening fountain roller (6) and a second rider roller (13) that is in contact
with the second transfer roller (14) and the dampening form roller (5), and arranged
in direction of rotation of the dampening form roller (5) in front of a contact point
(15) of plate cylinder (1) and (5).
4. The dampening unit according to Claim 1, characterized in that the additional feeding line is formed of a first transfer roller (10) being in contact
with the dampening fountain roller (6) and a first rider roller (9) being in contact
with the first transfer roller (10) and the dampening form roller (5), being arranged
in direction of rotation of the dampening form roller (5) after a contact point (15)
of plate cylinder (1) and (5), and of a second transfer roller (14) being in contact
with the dampening fountain roller (6) and a second rider roller (13) being in contact
with the second transfer roller (14) and the dampening form roller (5), being arranged
in direction of rotation of the dampening form roller (5) in front of a contact point
(15) of plate cylinder (1) and (5).
5. The dampening unit according to any one of the preceding claims, characterized in that the dampening fountain roller (6) is coupled to an axially oscillating drive.
6. The dampening unit according to any one of the preceding claims, characterized in that the dampening fountain roller (6) is assigned a metering roller (7) in contact.
7. The dampening unit according to Claim 1 and 2, characterized in that the first rider roller (9) is coupled to a rotary drive and/or an axially oscillating
drive.
8. The dampening unit according to Claim 1, 2 and 7, characterized in that the first rider roller (9) has even or uneven circumferential speeds to the dampening
form roller (5).
9. The dampening unit according to Claim 1 and 2, characterized in that the first transfer roller (10) is coupled to a rotary drive and/or an axially oscillating
drive.
10. The dampening unit according to Claim 1, 2 and 9, characterized in that the first transfer roller (10) has equal or unequal circumferential speeds to the
dampening fountain roller (6).
11. The dampening unit according to Claim 1 and 3, characterized in that the second rider roller (13) is coupled to a rotary drive and/or an axially oscillating
drive.
12. The dampening unit according to Claim 1, 3 and 11, characterized in that the second rider roller (13) has equal or unequal circumferential speeds to the dampening
form roller (5).
13. The dampening unit according to Claim 1 and 3, characterized in that the second transfer roller (14) is coupled to a rotary drive and/or an axially oscillating
drive.
14. The dampening unit according to Claim 1, 3 and 13, characterized in that the second transfer roller (14) has equal or unequal circumferential speeds to the
dampening fountain roller (6).
15. The dampening unit according to Claim 1 and 6, characterized in that the relative position of the axle of the metering roller (7) to the axle of the dampening
fountain roller (6) can be adjusted from an axially parallel position into an obliquely
adjustable position and back.
16. The dampening unit according to Claim 1 and 6, characterized in that the axial position of the metering roller (7) is arranged obliquely to the axle of
the dampening fountain roller (6).
1. Unité de mouillage (4), comportant une unité d'impression offset, d'une machine d'impression,
l'unité d'impression offset englobant une unité d'encrage (3) et un cylindre porte-plaque
(1) supportant un cliché d'impression avec un cylindre porte-blanchet associé (2)
et l'unité de mouillage (4) présentant une ligne d'acheminement pour de l'agent mouillant,
constituée par une racle de mouillage (6) trempant dans un réservoir d'agent de mouillage
(8) et pouvant être entraînée en rotation et un cylindre applicateur d'humidité (5)
pouvant être amené en contact direct avec la racle de mouillage (6) et le cylindre
porte-plaque (1), caractérisée en ce que
l'unité de mouillage (4) englobe une ligne d'acheminement supplémentaire d'agent de
mouillage en contact avec la racle de mouillage (6) et avec le cylindre applicateur
d'humidité (5) et constituée de cylindres (10, 9 ou 14, 13).
2. Unité de mouillage selon la revendication 1, caractérisée en ce que la ligne d'acheminement supplémentaire est constituée d'un premier cylindre de transfert
(10) en contact avec la racle de mouillage (6) et d'un premier chargeur baladeur (9)
en contact avec le premier cylindre de transfert (10) et le cylindre applicateur d'humidité
(5) et disposé dans le sens de rotation du cylindre applicateur d'humidité (5) après
un point de contact (15) entre le cylindre porte-plaque (1) et le cylindre applicateur
d'humidité (5).
3. Unité de mouillage selon la revendication 1, caractérisée en ce que la ligne d'acheminement supplémentaire est constituée d'un second cylindre de transfert
(14) en contact avec la racle de mouillage (6) et d'un second chargeur baladeur (13)
en contact avec le second cylindre de transfert (14) et le cylindre applicateur d'humidité
(5) et disposé dans le sens de rotation du cylindre applicateur d'humidité (5) avant
un point de contact (15) entre le cylindre porte-plaque (1) et le cylindre applicateur
d'humidité (5).
4. Unité de mouillage selon la revendication 1, caractérisée en ce que la ligne d'acheminement supplémentaire est constituée d'un premier cylindre de transfert
(10) en contact avec la racle de mouillage (6) et d'un premier chargeur baladeur (9)
en contact avec le premier cylindre de transfert (10) et le cylindre applicateur d'humidité
(5) et disposé dans le sens de rotation du cylindre applicateur d'humidité (5) après
un point de contact (15) entre le cylindre porte-plaque (1) et le cylindre applicateur
d'humidité (5) et d'un second chargeur baladeur (13) en contact avec la racle de mouillage
(6) et d'un second chargeur baladeur (13) en contact avec le second cylindre de transfert
(14) et le cylindre applicateur d'humidité (5) et disposé dans le sens de rotation
du cylindre applicateur d'humidité (5) avant un point de contact (15) entre le cylindre
porte-plaque (1) et le cylindre applicateur d'humidité (5).
5. Unité de mouillage selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la racle de mouillage (6) est couplée à une commande d'alternance à distribution
axiale.
6. Unité de mouillage selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un cylindre doseur (7) en contact est associé à la racle de mouillage (6).
7. Unité de mouillage selon les revendications 1 et 2, caractérisée en ce que le premier chargeur baladeur (9) est couplé à une commande rotative et/ou une commande
d'alternance à distribution axiale.
8. Unité de mouillage selon les revendications 1, 2 et 7, caractérisée en ce que le premier chargeur baladeur (9) présente des vitesses circonférentielles égales
ou différentes par rapport au cylindre applicateur d'humidité (5).
9. Unité de mouillage selon les revendications 1 et 2, caractérisée en ce que le premier cylindre de transfert (10) est couplé à une commande rotative et/ou une
commande d'alternance à distribution axiale.
10. Unité de mouillage selon les revendications 1, 2 et 9, caractérisée en ce que le premier cylindre de transfert (10) présente des vitesses circonférentielles égales
ou différentes par rapport à la racle de mouillage (6).
11. Unité de mouillage selon les revendications 1 et 3, caractérisée en ce que le second chargeur baladeur (13) est couplé à une commande rotative et/ou à une commande
d'alternance à distribution axiale.
12. Unité de mouillage selon les revendications 1, 3 et 11, caractérisée en ce que le second chargeur baladeur (13) présente des vitesses circonférentielles égales
ou différentes par rapport au cylindre applicateur d'humidité (5).
13. Unité de mouillage selon les revendications 1 et 3, caractérisée en ce que le second cylindre de transfert (14) est couplé à une commande rotative et/ou à une
commande d'alternance à distribution axiale.
14. Unité de mouillage selon les revendications 1, 3 et 13, caractérisée en ce que le second cylindre de transfert (14) présente des vitesses circonférentielles égales
ou différentes par rapport à la racle de mouillage (6).
15. Unité de mouillage selon les revendications 1 et 6, caractérisée en ce que la position relative de l'axe du cylindre doseur (7) par rapport à l'axe de la racle
de mouillage (6) est réglable d'une position parallèle à l'axe à une position réglable
obliquement et retour.
16. Unité de mouillage selon les revendications 1 et 6, caractérisée en ce que la position de l'axe du cylindre doseur (7) est disposée obliquement par rapport
à l'axe de la racle de mouillage (6).


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