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EP 1 698 583 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.06.2010 Patentblatt 2010/25 |
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Anmeldetag: 01.12.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Anpassungsfähiges Gleitlager für Teleskopkranausleger
Adaptable sliding bearing for a telescopic crane
Elément de glissement adaptable pour une grue télescopique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
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Priorität: |
01.03.2005 DE 102005009348
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.09.2006 Patentblatt 2006/36 |
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Patentinhaber: Grove U.S. LLC |
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Shady Grove,
Pennsylvania 17256 (US) |
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Erfinder: |
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- Brinkmann, Jan
26125 Oldenburg (DE)
- Paschke, Franz
26452 Sande (DE)
- Tepper, Rocco
26441 Jever (DE)
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Vertreter: Rögner, Jürgen |
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Schwabe Sandmair Marx
Patentanwälte
Stuntzstrasse 16 81677 München 81677 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 669 279 EP-A- 0 922 664 FR-A- 2 759 687 US-A- 5 865 328
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EP-A- 0 794 148 DE-U1- 20 015 831 US-A- 4 168 008
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft Gleitlager für Teleskopkranausleger. Insbesondere betrifft
sie ein Teleskopkranausleger-Gleitlagerteil, ein Teleskopkranausleger-Gleitlager und
eine Teleskopteil-Gleitlager-Anordnung für einen Teleskopkranausleger. Ihre Anwendung
findet sie vorteilhafterweise bei Fahrkränen bzw. Mobilkränen.
[0002] Die Lagerung der Teleskopteile von Teleskopkranauslegern, und insbesondere die Gleitlagerung
der Teleskopteile gegeneinander, beeinflusst in starkem Maße das Tragverhalten des
Gesamtauslegers. Dies ist insbesondere in jüngster Zeit von hoher Wichtigkeit, da
hochfestere Werkstoffe eine leichtere Teleskopteilkonstruktion gestatten und aufgrund
der somit dünneren Wandstärken auch größere Verformungen im Gleitlagerbereich und
am Gesamtausleger auftreten können. Um die Verformungen aber insgesamt möglichst gering
zu halten und damit das Tragverhalten zu optimieren, müssen negative Einflüsse aus
anderen Quellen minimiert werden; z.B. muss die Lagerung bzw. die Gleitlagerung der
Teleskopteile so gestaltet werden, dass sie das Tragverhalten möglichst wenig beeinträchtigen.
Die Gleitlager-Anordnung hat die Aufgabe, stabilitätsgefährdete Querschnittsbereiche
zu stützen und ungleichmäßiges Tragverhalten und somit entstehende Zusatzmomente in
hochbelasteten Querschnittsbereichen zu vermeiden.
[0003] Herkömmliche Gleitlager weisen Gleitstücke auf, die zwischen die Teleskopteile montiert
werden. Solche Gleitstücke haben eine vorbestimmte Breite, was Einstellungen und Nachstellungen
schwierig macht, da zu diesem Zweck z.B. ein Austausch durch ein breiteres oder schmäleres
Gleitstück erfolgen muss. Auch durch den Abrieb im Betrieb können Lagerungsmängel
entstehen, die entsprechenden Nachstell- oder Austauscharbeiten sind aufwändig und
kostspielig.
[0004] Aus der
US 5,865,328 ist ein Teleskopkranausleger mit Gleitstücken aus einem Kunststoffmaterial, beispielsweise
aus Polyamid bekannt.
[0005] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Gleitlagerung für Teleskopkranausleger
bereitzustellen, welche die oben genannten Schwierigkeiten überwindet. Insbesondere
soll eine in einfacher Weise für einen bestimmten Teleskopkranausleger anpassbare
Gleitlagerung geschaffen werden, und speziell soll ein gleichmäßiges Tragverhalten
über eine lange Lebensdauer ohne großen Aufwand ermöglicht werden.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Teleskopkranausleger-Gleitlagerteil
gelöst, das eine Aufnahme und eine in die Aufnahme eingebrachte Füllmasse aufweist,
wobei die Füllmasse ein verfestigbares, insbesondere aushärtbares und formanpassungsfähiges
Material aufweist, wobei dieses in die Aufnahme eingepresst, eingespritzt oder spritzgegossen
wird. Mit einer derartigen Konstruktion lässt sich das Gleitlagerteil ohne Weiteres
an die Situation im Lagerspalt anpassen, und zwar einfach indem eine bestimmte Füllmasse
in einer bestimmten Art und Weise oder eine bestimmte Menge an Füllmasse in die Aufnahme
eingebracht wird, bis die optimale Form für das Gleitstück erzielt worden ist. Mit
dem erfindungsgemäßen Gleitlagerteil kann damit eine optimale Formanpassung und Konformität
gegenüber den anliegenden Teleskopteilen erzielt werden, wobei ein einfacher Aufbau
und die einfache Herstellung gewährleistet ist. Die Teleskopteile können ohne großen
Aufwand zueinander ausgerichtet und erforderlichenfalls auch ausgetauscht werden.
[0007] Die Aufnahme ist in bevorzugter Ausführungsform ein Hohlkörper, insbesondere ein
Hohlprofil oder ein schlauchförmiger Hohlkörper.
[0008] Bei einer anderen Ausführungsform kann die Aufnahme auch als Schalung ausgebildet
sein. Sie bildet dabei beispielsweise nur eine Randbegrenzung, und der Hohlraum zwischen
zwei Teleskopteilen kann mit gleit- und abriebfestem Kunststoff im Spritzgussverfahren
ausgefüllt werden. Auch dabei bleibt die erfindungsgemäße Anpassbarkeit und Konformität
erhalten.
[0009] Die Aufnahme ist bevorzugt aus einem formanpassungsfähigen Material ausgebildet,
und sie kann ein gleit- und abriebfestes Material aufweisen, insbesondere ein Polyamid
oder glasfaserverstärktes Polyethylen.
[0010] Die Füllmasse besteht insbesondere aus einem oder mehreren der folgenden Materialien
oder weist eines oder mehrere der folgenden Materialien auf:
- ein Thermoplast;
- ein Duroplast, insbesondere in Form eines Gießharzes, oder als Formmasse mit oder
ohne Faserverstärkung;
- ein Kunstschaum;
- eine kristallisierfähige Flüssigkeit, insbesondere Natriumacetat; und/oder
- ein Elastomer.
[0011] Es ist möglich in der Aufnahme einen Teflonkern (PTFE) unterzubringen, insbesondere
in die Hohlprofile oder Schläuche einen Teflonkern einzuschließen und z.B. von außen
eine Druckkraft aufzubringen, so dass er aufgrund seiner viskosen Eigenschaften den
Spalt zwischen den Teleskopen ausfüllt. Nach dem Verschließen der Aufnahmemittel kann
somit im Betrieb je nach Belastungszustand eine gleichmäßige und ausgleichende Kraftverteilung
erreicht werden.
[0012] Die vorliegende Erfindung umfasst ebenfalls ein Teleskopkranausleger-Gleitlager,
welches ein oder mehrere Gleitlagerteil(e) aufweist, wie sie oben beschrieben worden
sind. Wenn mehrere Gleitlagerteile vorhanden sind, können sie aneinanderliegend angeordnet
sein, und ferner ist es möglich, die Außenrahmen der Gleitlagerteile in einem Gleitlager
in gleichen oder unterschiedlichen Längen vorzusehen, und zwar je nach Eignung im
bestimmten Anwendungsfall.
[0013] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Gleitlagers sind
in den Aufnahmen oder zwischen den Gleitlagerteilen bzw. an deren Rändern Heizdrähte
vorgesehen. Diese Heizdrähte können dazu verwendet werden, das Material mittels Wärme
zu plastifizieren bzw. zu verflüssigen, um geeignete Formanpassungen vorzunehmen.
[0014] Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft diese eine Teleskopteil-Gleitlager-Anordnung
für einen Teleskopkranausleger, wobei diese Anordnung ein Gleitlager bzw. mindestens
ein Gleitlagerteil aufweist, wie sie oben beschrieben wurden. Das Gleitlager ist zwischen
zwei aufeinanderfolgenden Teleskopteilen des Auslegers angeordnet, insbesondere im
Kragen eines äußeren Teleskopteils und/oder im Fußstück eines inneren Teleskopteils.
[0015] Die Gleitlagerteile können auch teilweise oder vollflächig über die gesamte Überlappungslänge
angeordnet werden und dienen zur Stützung der stabilitätsgefährdeten hoch schubbelasteten
Auslegerbereiche.
[0016] Die Teleskopteil-Gleitlager-Anordnung gemäß der Erfindung kann so ausgestaltet sein,
dass in den Endrahmen und/oder an den Auslegerschäften Widerlager ausgebildet werden,
welche von der mit der Füllmasse gefüllten Aufnahme in Eingriff genommen wird, um
diese axial und/oder in Umfangsrichtung zu fixieren. Dabei besteht die Möglichkeit,
das Widerlager als Eingriffs- bzw. Hintergriffsanordnung, insbesondere als Sickenanordnung,
Lochanordnung oder Steganordnung auszubilden.
[0017] Die Erfindung wird nun anhand der beiliegenden Zeichnungen und unter Bezugnahme auf
besondere Ausführungsformen näher beschrieben. Sie kann alle hierin aufgeführten Merkmale
einzeln oder in jedweder Kombination umfassen.
[0018] Die beiliegende Figur 1 zeigt einen Auslegerquerschnitt mit einem erfindungsgemäßen
Gleitlager, das zwischen zwei Teleskopteile eingebracht ist. Linksseitig von der Mittellinie
in Figur 1 ist die Lagerung im Teleskopteil-Kragenbereich (Kopf) aufgezeigt, rechts
davon die Lagerung im Fußbereich.
[0019] Die Figur 2 zeigt abschnittsweise eine Querschnittsansicht mit unterschiedlichen
Ausführungen für die Gleitstückteile.
[0020] In der Figur 1 sind aus dem Auslegerquerschnitt zwei Teleskopteile 1 und 2, nämlich
ein inneres Teleskopteil 1 und ein äußeres Teleskopteil 2, hervorgehoben. Die Eckbereiche
dieser Teleskopteile 1 und 2 übergreifend sind zwischen den Teleskopteilen 1 und 2
jeweils die erfindungsgemäßen Gleitlager eingebracht. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
bestehen diese Gleitlager aus Hohlprofilen, wobei Begrenzungs-Seitenwände 3 der Hohlprofile
separat bezeichnet sind. In die durch die Begrenzungen 3 gebildeten Hohlprofile ist
eine Füllmasse eingebracht, die mit dem Bezugszeichen 4 versehen worden ist.
[0021] An Stelle der Hohlprofile können auch schlauchartige Aufnahmen verwendet werden,
und solche sind beispielsweise in Figur 2 im linken Querschnittsteil dargestellt.
Auch diese Schläuche 5 enthalten die Füllmasse 4. Auf der rechten Seite in Figur 2
sind wiederum hohlprofil- oder schalenartige Aufnahmen 3 aufgezeigt.
[0022] Die Schläuche 5 oder Hohlprofile 3 sind aus einem formanpassungsfähigen Material
ausgebildet, insbesondere aus einem gleit- und abriebfesten Material, z.B. Polyamid
oder glasfaserverstärktes Polyethylen. Das Füllmaterial ist verfestigbar, insbesondere
aushärtbar und ebenfalls formanpassungsfähig, und es kann eines der weiter oben beschriebenen
Materialien sein. Durch das Einspritzen des aushärtenden Kunststoffes (Füllmasse)
werden die Teleskopteile 1, 2 gegeneinander in Position gebracht und ausgerichtet.
Die Verfestigung kann in unterschiedlicher Weise und je nach Wahl des Materials für
die Füllmasse stattfinden. Es kann ein Material gewählt werden, das durch Flüssigkeitsabfuhr
kristallisiert, im heißen Zustand eingespritzt bzw. eingepresst wird, und dann beim
Erkalten verfestigt wird, oder aber auch eines, das in kaltem Zustand viskos ist und
durch einen Erwärmungsvorgang plastifiziert und/oder verfestigt wird.
[0023] Die Funktion der Gleitlagerung besteht also neben der Bereitstellung einer guten
Gleitfähigkeit für die Teleskopteile in der Ausrichtung des Auslegers, im Ausgleich
von Toleranz- und Herstellungsungenauigkeiten und in der Stützung stabilitätsgefährdeten
hoch schubbelasteten Auslegerbereichen, wobei eine einfache Herstellung und Handhabung
gewährleistet ist. Wie ohne weiteres ersichtlich wird, kann eine geringe Teilevielfalt
realisiert werden.
[0024] Durch eine geeignete Wahl der Formen und Materialen für die Aufnahme (Hohlprofile,
Schläuche, Schalungen) und der Füllmasse ist es möglich, die Steifigkeit in verschiedenen
Bereichen der Gleitführung zu variieren, und außerdem kann ein Ausgleich bei einer
Auslegerüberhöhung stattfinden.
[0025] Obwohl nicht dargestellt, ist auch eine einfache Fixierung der erfindungsgemäßen
Gleitlager möglich, nämlich durch Ein- oder Angriff an hierzu vorgesehenen oder schon
bereitstehenden Widerlagern (Sicken, Löcher, Stege, Schraubverbindungen) welche beim
Einbringen der Füllmasse oder der viskosen Stoffe umschlossen werden und das Gleitlager
sowohl in Längsrichtung als auch tangential (Umfangsrichtung) fixieren.
1. Teleskopkranausleger-Gleitlagerteil, das eine Aufnahme (3) und eine in die Aufnahme
(3) eingebrachte Füllmasse (4) aufweist, wobei die Füllmasse (4) ein verfestigbares
Material aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Material in die Aufnahme (3) eingepresst, eingespritzt oder spritzgegossen wird.
2. Gleitlagerteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (3) ein Hohlkörper, insbesondere ein Hohlprofil oder eine schlauchförmiger
Hohlkörper ist.
3. Gleitlagerteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme als Schalung ausgebildet ist.
4. Gleitlagerteil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme aus einem formanpassungsfähigen Material ausgebildet ist.
5. Gleitlagerteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme aus einem gleit- und abriebfesten Material, insbesondere aus Polyamid
oder glasfaserverstärktem Polyäthylen ausgebildet ist.
6. Gleitlagerteil nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Füllmasse (4) aus einem oder mehreren der folgenden Materialen besteht oder eines
oder mehrere der folgenden Materialien umfasst:
- ein Thermoplast;
- ein Duroplast, insbesondere in Form eines Gießharzes, oder als Formmasse mit oder
ohne Faserverstärkung;
- ein Kunstschaum;
- eine kristallisierfähige Flüssigkeit, insbesondere Natriumacetat; und/oder
- ein Elastomer.
7. Gleitlagerteil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Aufnahme ein Teflonkern (PTFE) untergebracht ist.
8. Teleskopkranausleger-Gleitlager, dadurch gekennzeichnet, dass es ein oder mehrere Gleitlagerteil(e) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7 aufweist.
9. Gleitlager nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitlagerteile aneinander liegend angeordnet sind.
10. Gleitlager nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (3) der Gleitlagerteile in einem Gleitlager gleiche oder unterschiedliche
Längen aufweisen.
11. Gleitlager nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in den Aufnahmen (3) oder zwischen den Gleitlagertellen bzw. an deren Rändern Heizdrähte
vorgesehen sind.
12. Teleskopteil-Gleitlager-Anordnung für einen Teleskopkranausleger, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Gleitlager gemäß einem der Ansprüche 8 bis 10 aufweist, das zwischen zwei
aufeinander folgenden Teleskopteilen (1, 2) des Auslegers angeordnet ist, insbesondere
im Kragen eines äußeren Teleskopteils (2) und/oder im Fußstück eines inneren Teleskopteils
(1) und/oder an den inneren und/oder äußeren Auslegerschäften der Teleskopteile (1,
2).
13. Teleskopteil-Gleitlager-Anordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass im Endrahmen des Teleskopteils ein Widerlager ausgebildet ist, welches von der mit
der Füllmasse gefüllten Aufnahme in Eingriff genommen wird, um diese axial und/oder
in Umfangsrichtung zu fixieren.
14. Teleskopteil-Gleitlager-Anordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager als Eingriffs- bzw. Hintergriffsanordnung, insbesondere als Sickenanordnung,
Lochanordnung oder Steganordnung ausgebildet ist
1. A telescopic crane jib slide bearing part, comprising a receiving means (3) and a
filler compound (4) which is introduced into the receiving means (3), wherein the
filler compound (4) contains a material which can be solidified, characterised in that the material is pressed, injected or injection-cast into the receiving means (3).
2. The slide bearing part according to claim 1, characterised in that the receiving means (3) is a hollow body, in particular a hollow section or a hose-shaped
hollow body.
3. The slide bearing part according to claim 1 or 2, characterised in that the receiving means is provided in the form of a shell.
4. The slide bearing part according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the receiving means is made from a material which is capable of conforming to a shape.
5. The slide bearing part according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the receiving means is made from a friction-resistant and abrasion-resistant material,
in particular from polyamide or glass fibre-reinforced polyethylene.
6. The slide bearing part according to any one of claims 1 to 5,
characterised in that the filler compound (4) comprises or contains one or more of the following materials:
- a thermoplastic;
- a thermosetting plastic, in particular in the form of a casting resin or a moulding
compound with or without fibre reinforcement;
- a plastic foam;
- a liquid which is capable of crystallisation, in particular sodium acetate; and/or
- an elastomer.
7. The slide bearing part according to any one of claims 1 to 6, characterised in that a Teflon core (PTFE) is accommodated in the receiving means.
8. A telescopic crane jib slide bearing, characterised in that it comprises one or more slide bearing part(s) in accordance with any one of claims
1 to 7.
9. The slide bearing according to claim 8, characterised in that the slide bearing parts are disposed in mutual abutment.
10. The slide bearing according to claim 8 or 9, characterised in that the receiving means (3) of the slide bearing parts in a slide bearing exhibit the
same or different lengths.
11. The slide bearing according to any one of claims 8 to 10, characterised in that filaments are provided in the receiving means (3) or between the slide bearing parts
and/or at their edges.
12. A telescopic part slide bearing arrangement for a telescopic crane jib, characterised in that it comprises a slide bearing in accordance with any one of claims 8 to 10 which is
disposed between two consecutive telescopic parts (1, 2) of the jib, in particular
in the collar of an outer telescopic part (2) and/or in the base piece of an inner
telescopic part (1) and/or on the inner and/or outer jib masts of the telescopic parts
(1, 2).
13. The telescopic part slide bearing arrangement according to claim 12, characterised in that an abutment is provided in the end frame of the telescopic part and is engaged by
the receiving means which is filled with the filler compound, in order to secure the
latter axially and/or in the circumferential direction.
14. The telescopic part slide bearing arrangement according to claim 13, characterised in that the abutment is provided in the form of a locating or engaging arrangement, in particular
a bead arrangement, an aperture arrangement or a web arrangement.
1. Partie de palier coulissant pour flèche de grue télescopique, comportant un logement
(3) et un composant de remplissage (4) introduit dans le logement (3), le composant
de remplissage (4) comportant un matériau pouvant être solidifié, caractérisée en ce que le matériau est pressé, injecté ou coulé par injection dans le logement (3).
2. Partie de palier coulissant selon la revendication 1, caractérisée en ce que le logement (3) est un corps creux, en particulier un profilé creux ou un corps creux
tubulaire.
3. Partie de palier coulissant selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le logement est réalisé comme un coffrage.
4. Partie de palier coulissant selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le logement est constitué d'un matériau capable de s'adapter à une forme.
5. Partie de palier coulissant selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le logement est constitué d'un matériau résistant au glissement et à l'abrasion,
en particulier de polyamide ou de polyéthylène renforcé par des fibres de verre.
6. Partie de palier coulissant selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que le composant de remplissage (4) est constitué d'un ou plusieurs des matériaux suivants
ou comporte un ou plusieurs des matériaux suivants :
- une matière thermoplastique,
- une matière plastique thermodurcissable, en particulier sous forme de résine de
coulée, ou sous forme de composant de moulage avec ou sans renforcement par des fibres,
- une mousse synthétique,
- un liquide capable de cristalliser, en particulier de l'acétate de sodium, et/ou
- un élastomère.
7. Partie de palier coulissant selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le logement comporte un noyau de Téflon (PTFE).
8. Palier coulissant pour flèche de grue télescopique, caractérisé en ce qu'il comporte une ou plusieurs parties de palier coulissant selon l'une quelconque des
revendications 1 à 7.
9. Palier coulissant selon la revendication 8, caractérisé en ce que les parties de palier coulissant sont disposées les unes contre les autres.
10. Palier coulissant selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que les logements (3) des parties de palier coulissant dans un palier coulissant présentent
des longueurs identiques ou différentes.
11. Palier coulissant selon l'une quelconque des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que des filaments de chauffage sont disposés dans les logements (3) ou entre les parties
de palier coulissant ou sur leurs bords.
12. Agencement de palier coulissant-partie télescopique pour une flèche de grue télescopique,
caractérisé en ce qu'il comporte un palier coulissant selon l'une quelconque des revendications 8 à 10,
ledit palier étant agencé entre deux parties télescopiques consécutives (1, 2) de
la flèche, en particulier dans le collier d'une partie télescopique extérieure (2)
et/ou dans la pièce de base d'une partie télescopique intérieure (1) et/ou sur les
arbres de flèche intérieurs et/ou extérieurs des parties télescopiques (1, 2).
13. Agencement de palier coulissant-partie télescopique selon la revendication 12, caractérisé en ce que dans le châssis d'extrémité de la partie télescopique est formée une butée qui vient
en prise avec le logement rempli du composant de remplissage afin de fixer celui-ci
axialement et/ou dans une direction circonférentielle.
14. Agencement de palier coulissant-partie télescopique selon la revendication 13, caractérisé en ce que la butée est formée comme un agencement de prise ou de prise par l'arrière, en particulier
sous la forme d'un agencement de moulures, d'un agencement de trous ou d'un agencement
de nervures.


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