[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Übertragen von flüssigen Substanzen,
insbesondere von Aromastoffen, auf Zigaretten einer dem Inhalt einer Zigarettenpackung
entsprechenden Zigaretten-Gruppe vor deren Verpackung.
[0002] Die Übertragung flüssiger Substanzen auf Zigaretten ist zunehmend von Bedeutung.
Dabei geht es in erster Linie um Aromastoffe, wie z.B. Menthol. In Betracht kommen
aber auch andere Substanzen, die die gesundheitsschädigenden Wirkungen der Zigaretten
vermindern.
[0003] Die unmittelbare Einführung von Substanzen, auch von Aromastoffen, in Zigaretten
ist bekannt aus
US 4 966 170. Ein Einführungsorgan ist mit einer Vielzahl von Hohlnadeln versehen, die über offene
Stirnseiten von Zigaretten einer formierten Zigaretten-Gruppe in den Tabak eingeführt
werden. Über die Hohlnadeln gelangt dann die Substanz unmittelbar in den Tabak der
Zigaretten. Durch die Hohlnadeln wird die Struktur der Zigaretten beeinträchtigt.
Darüber hinaus werden Tabakpartikel freigesetzt.
[0004] Bei der Beleimung von Zuschnitten in der Verpackungstechnik für Zigaretten ist es
bekannt, Leimtropfen von einer Düse ausgehend unter Eigengewicht auf Faltlappen eines
Zuschnitts zu übertragen (
US 6 170 239 B1). Die Zigaretten-Gruppe der Packung ist dabei bereits in einen dichten Innenzuschnitt
eingehüllt, der die Zigaretten-Gruppe vollständig umhüllt und gegen Einfluss von Leim
sichert. Der Leim gelangt nicht in den Bereich der Zigaretten.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Maßnahmen für die Übertragung von insbesondere
Aromastoffen auf Zigaretten vorzuschlagen, die den Fertigungs- bzw. Verpackungsprozess
nicht beeinträchtigen und darüber hinaus eine langfristige Wirkung der Aroma- oder
sonstigen Stoffe erreichen.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Vorrichtung durch folgende Merkmale
gekennzeichnet:
- a) die Zigaretten-Gruppe ist im Anschluss an einen Zigarettenvorrat, insbesondere
im Anschluss an ein Zigaretten-Magazin, durch einen Zigarettenförderer mit Taschen
für je eine Zigaretten-Gruppe transportierbar,
- b) die Zigaretten der Zigaretten-Gruppe sind in den Taschen quer zur Förderrichtung
angeordnet, derart, dass freie Stirnflächen der Zigaretten seitwärts gerichtet sind,
- c) neben der Bewegungsbahn des Zigarettenförderers ist mindestens ein ortsfestes oder
bewegbares Aromaaggregat angeordnet mit mindestens einer Dosiereinheit zur Übertragung
der Substanz(en) bzw. der Aromastoffe auf mindestens eine Zigaretten-Gruppe während
momentaner übereinstimmender Relativstellung zwischen Dosiereinheit und Zigaretten-Gruppe,
- d) die Substanz(en) bzw. Aromastoffe sind vor dem Anbringen einer Umhüllung für die
Zigaretten-Gruppe in Lücken zwischen benachbarten Zigaretten der Zigaretten-Gruppe
einführbar.
[0007] Alternativ kann die Vorrichtung zur Lösung der Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs
5 oder durch die Merkmale des Anspruchs 9 gekennzeichnet sein.
[0008] Die Erfindung eröffnet zwei grundsätzliche Wege: Die flüssige Substanz kann während
des Transports der Zigarettengruppe durch einen Förderer, wie Taschenkette oder (Falt-)Revolver
übertragen werden. Alternativ oder zusätzlich können Substanzen während eines ersten
Schrittes der Verpackung zugeführt werden, und zwar insbesondere durch Übertragung
der Substanz auf eine Innenumhüllung (Inner liner) für die Zigaretten.
[0009] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist eine Verpackungsmaschine zum Herstellen von
Zigaretten-Packungen. Zigaretten-Gruppen als Packungsinhalt werden im Anschluss an
ein Zigaretten-Magazin insbesondere durch eine taktweise bewegte Taschenkette transportiert.
Ein Aggregat zur Übertragung der Substanz auf die Zigarettengruppe ist im Bereich
der Taschenkette (ortsfest) positioniert.
[0010] Alternativ ist ein Aroma-Aggregat einem Revolver, nämlich Falt-Revolver, zugeordnet,
wobei die Substanz während des Faltprozesses einer Innenumhüllung auf die Innenseite
eines Bodenlappens vor der Faltung übertragbar ist, insbesondere während der (Dreh-)Bewegung
des Revolvers.
[0011] Weitere Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- einen Ausschnitt einer Verpackungsmaschine in schematischer Sei- tenansicht,
- Fig. 2
- ein Aroma-Aggregat als Einzelheit der Fig. 1 in vergrößertem Maßstab,
- Fig. 3
- eine Tasche einer Taschenkette gemäß Fig. 2 in nochmals vergrößer- tem Maßstab,
- Fig. 4
- einen Querschnitt durch den Zigarettenförderer gemäß Fig. 2 in der Schnittebene IV-IV
der Fig. 2, bei vergrößertem Maßstab,
- Fig. 5
- eine nicht erfindungsgemäße Darstellung analog zu Fig. 4 für eine andere Ausführungsform,
- Fig. 6
- eine Einzelheit eines Aroma-Aggregats für einen Faltrevolver bei einem Axialschnitt
durch einen Faltdom,
- Fig. 7
- eine Bodenansicht einer Zigarettenpackung bzw. einer Zigarettengrup- pe mit Innenumhüllung,
- Fig. 8
- eine Alternative für die Positionierung einer (Aroma-)Substanz im Be- reich einer
Innenumhüllung.
[0012] Bei den dargestellten Ausführungs- bzw. Anwendungsbeispielen geht es um die Fertigung
von Zigarettenpackungen 10 in der Ausführung als Hartpackung des Typs Shell and Slide.
In gleicher bzw. analoger Weise kann die Zufuhr von Aroma- oder anderen Substanzen
bei Klappschachteln, Weichbecherpackungen etc. erfolgen.
[0013] Bei der Fertigung von Zigarettenpackungen 10 werden zunächst je einer Zigarettenpackung
10 zugeordnete Zigaretten-Gruppen 11 gebildet. Jede besteht aus einer Mehrzahl von
Zigaretten 12, die unter Bildung von Zigaretten-Reihen 13, 14 in regelmäßiger Formation
angeordnet sind. Die Zigaretten-Gruppen 11 können auch aus drei oder mehr Zigaretten-Reihen
bestehen, und zwar auch in versetzter Relativstellung der Zigaretten 12 benachbarter
Zigaretten-Reihen.
[0014] Zur Bildung der Zigaretten-Gruppen 11 werden die Zigaretten 12 einem Zigaretten-Magazin
15 entnommen. Dieses weist im unteren Bereich mehrere Gruppen von aufrechten Schächten
auf. Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 sind dem Zigaretten-Magazin 15 vier nebeneinander
liegende Schacht-Gruppen 16 zugeordnet. Aus jeder Schacht-Gruppe 16 wird unten eine
komplette Zigaretten-Gruppe 11 aus- und in einen Zigarettenförderer eingeschoben.
Dieser ist hier als Taschenförderer ausgebildet, nämlich als Taschenkette 17. Aufbau
und Arbeitsweise einer derartigen Taschenkette 17 sind bekannt.
[0015] Die Besonderheit der Taschenkette 17 besteht darin, dass ein (unterer) Fördertrum
18 taktweise und ein Rücklauftrum 19 kontinuierlich bewegt wird. Während einer Stillstandsphase
werden die Zigaretten-Gruppen 11 in jeweils benachbarte Taschen 20 der Taschenkette
17 eingeschoben. Die Taschen 20 sind beidseitig offen, so dass freie Enden der Zigaretten
12 bzw. von Filtern nicht verdeckt sind.
[0016] Die Zigaretten-Gruppen 11 werden durch die Taschenkette 17 einem weiteren Zigaretten-
bzw. Packungsförderer zugeführt, nämlich einem Faltrevolver 21. Dieser weist am Umfang
eine Anzahl von Aufnahmen bzw. Taschen auf, je für eine Zigaretten-Gruppe 11. Diese
wird durch Axialverschiebung in eine zugeordnete Aufnahme des Faltrevolvers 21 eingeführt.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Aufnahme als Faltdorn 22 ausgebildet,
nämlich als dünnwandiger Hohlkörper, der an beiden Enden offen ist. Die Zigaretten-Gruppe
11 wird in den Faltdorn 22 durch einen Stößel 23 mit Stößelkopf 24 eingeschoben. Auf
der Außenseite des Faltdorns 22 wird ein Zuschnitt aus Verpackungsmaterial positioniert
und gefaltet, und zwar insbesondere ein Zuschnitt einer Innenumhüllung 25. Diese besteht
aus (beschichtetem) Papier, Stanniol, Folie oder dergleichen. Die Zigaretten-Gruppe
11 wird als Packungsinhalt vollständig von der Innenumhüllung 25 umgeben, und zwar
unter Bildung einer Bodenwand 26 und einer entsprechend ausgebildeten Stirnwand.
[0017] Die Zigaretten-Gruppe 11 mit der gefalteten Innenumhüllung 25 bildet einen Zigaretten-Block
27 als Inhalt der Zigarettenpackung 10. Weitere Zuschnitte der Zigarettenpackung 10
werden bei Fortsetzung des Transports der Zigaretten-Gruppe 11 bzw. des Zigaretten-Blocks
27 durch den Faltrevolver 21 angebracht, so dass schließlich (weitgehend) fertige
Zigarettenpackungen 10 den Bereich des Faltrevolvers 21 verlassen.
[0018] Den Zigaretten 12 sind (flüssige) Substanzen zuzuführen, und zwar insbesondere Aromastoffe.
Ein häufig eingesetztes Aroma ist Menthol. Dieses ist oberhalb einer Temperatur von
40°C flüssig und kann demnach als Flüssigkeit zugeführt werden. Die Zugabe der Substanzen
erfolgt unmittelbar vor bzw. während des Verpackungsprozesses der Zigaretten. Die
Übertragung auf die Zigaretten 12 wird so durchgeführt, dass Teile oder Organe der
Verpackungsmaschine nicht mit den Substanzen in Kontakt kommen.
[0019] Ein vorteilhafter Weg ist die Zuführung von flüssigen Substanzen zu den Zigaretten-Gruppen
11, und zwar im Anschluss an das Zigaretten-Magazin 15 während des Transports der
Zigaretten-Gruppen 11. Gemäß Fig. 1 erfolgt die Übertragung der Substanz im Bereich
des unteren Fördertrums 18 während einer Stillstandsphase der Zigaretten-Gruppe 11,
und zwar im Bereich der freien Stirnenden der Zigaretten 12, bei Filterzigaretten
im Bereich von freien Tabakenden (Fig. 4, Fig. 5).
[0020] Ein Übertragungsorgan, nämlich ein Aromaaggregat 28, ist ortsfest im Bereich der
Förderstrecke der Zigaretten-Gruppen 11 positioniert, nämlich benachbart zur Taschenkette
17. Das Aromaaggregat 28 besteht aus einer Mehrzahl von Dosiereinheiten 29, die je
einer Zigaretten-Gruppe 11 bzw. einer Tasche 20 der Taschenkette 17 zugeordnet sind.
Während der Stillstandsphase des Fördertrums 18 sind die (vier) Dosiereinheiten 29
des Aromaaggregats 28 in ausgerichteter Gegenüberstellung zu je einer Zigaretten-Gruppe
11 positioniert.
[0021] Für die Übertragung der flüssigen Substanz auf die Zigaretten-Gruppe 11 sind mehrere
Alternativen vorgesehen. Es ist möglich, tropfenförmige Portionen 30 der Zigaretten-Gruppe
11 zuzuführen, und zwar insbesondere durch kontaktlose Übertragung (Fig. 4). Die Dosiereinheit
29 ist hierbei düsenartig ausgebildet mit mindestens einem Düsenkopf 31. Dieser überträgt
eine dosierte Portion 30 der Substanz in freier Flugbewegung auf die Zigaretten-Gruppe
11. Die Dosiereinheit 29 kann auch so ausgebildet sein, dass mehrere Portionen 30
jeder Zigaretten-Gruppe 11 zugeführt werden. Die Dosiereinheit 29 bzw. der Düsenkopf
31 ist dabei so ausgerichtet, dass die Portion 30 etwa im Bereich einer (horizontalen)
Längsmittelebene auf die Zigaretten-Gruppe 11 auftrifft.
[0022] Alternativ aber nicht erfindunsgemäß kann eine zielgenaue Übertragung der Substanzen
auf die Zigaretten-Gruppe 11 erfolgen. In diesem Falle erhält die Dosiereinheit 29
Kontakt mit den Zigaretten 12 bzw. der Zigaretten-Gruppe 11. Jede Dosiereinheit 29
ist mit mindestens einem Einführungsrohr bzw. einer hohlen Einführungsnadel 32 versehen.
[0023] Diese wird mit einem freien Endbereich in eine Zigarette 12 eingeführt (Fig. 5).
Alternativ oder zusätzlich können (andere) Einführungsnadeln 32 in Lücken 33 eintreten,
die innerhalb der Zigaretten-Gruppe 11 zwischen benachbarten Zigaretten 12 gebildet
sind. Eine optimale Verteilung der Substanz kann dadurch erreicht werden, dass über
die Querschnittsfläche einer Zigaretten-Gruppe 11 hinweg mehrere Einführungsnadeln
32 verteilt positioniert sind, die Substanz in ausgewählte Zigaretten 12 und/oder
in die Lücken 33 einführen (Fig. 3). Für die Wirkung der (Aroma-)Substanz ist es nicht
erforderlich, jede Zigarette 12 und/oder jede Lücke 33 mit einer Portion 30 zu versorgen.
Vorteilhaft sind Dosiereinheiten 29 mit zwei oder drei Einführungsnadeln 32 oder Düsenköpfen
31.
[0024] Bei dieser nicht erfindungsgemäße Ausführung (Fig. 5) ist das Aromaaggregat 28 quer
bewegbar angeordnet, wird also während der Stillstandsphase der Taschenkette 17 an
die Zigaretten-Gruppen 11 herangefahren, derart, dass die entsprechend positionierten
Einführungsnadeln 32 in den Bereich der Zigaretten-Gruppe 11 eintreten.
[0025] Das insbesondere für die Zuführung von Menthol geeignete Aromaaggregat 28 weist ein
langgestrecktes (horizontales) Verteilerrohr 34 auf. In diesem wird die flüssige Substanz,
also insbesondere auf etwa 41 °C erwärmtes Menthol, zugeführt. Eine (beheizte) Zuführungsleitung
35 schließt an ein Ende des Verteilerrohrs 34 an. Über Verbindungsrohre 36 ist das
Verteilerrohr 34 mit jeder Dosiereinheit 29 verbunden. Diese sind mit elektrisch steuerbaren
Ventilen versehen, und zwar für jeden Düsenkopf 31 bzw. für jede Einführungsnadel
32. Die Ventile sind elektrisch steuerbar über entsprechende Leitungen 37, die zu
den Ventilen innerhalb der Dosiereinheit 29 führen. Des Weiteren sind innerhalb der
Dosiereinheit 29 (elektrische) Heizorgane bzw. Heizpatronen 38 angeordnet, die ebenfalls
an elektrische Heizleitungen 39 angeschlossen sind. Die Temperatur im Bereich der
Düseneinheit ist durch Sensoren exakt einstellbar.
[0026] Die Substanz kann auch während (kontinuierlicher) Förderbewegung der Zigaretten-Gruppe
11 zugeführt bzw. aufgebracht werden. Fig. 6 bis Fig. 8 befassen sich mit dem Aufbringen
einer flüssigen Substanz auf die Innenumhüllung 25 für die Zigaretten-Gruppe 11. Die
Substanz bzw. eine Portion 30 derselben wird auf die Innenseite der Innenumhüllung
25 aufgebracht. Besonders wirksam ist die Aufbringung der Substanz auf die Innenseite
der Bodenwand 26. Diese besteht aus mehreren Faltlappen, nämlich Seitenlappen 40 sowie
Längslappen 41, 42. Gemäß Fig. 6 wird die Portion 30 auf einen zuletzt gefalteten,
nämlich äußeren Längslappen 42 aufgebracht. Dieser ist vor dem Faltprozess in einer
Ebene parallel zur Längserstreckung der Zigaretten 12 gerichtet. Eine Innenseite des
Faltlappens bzw. Längslappens 42 ist nach oben gerichtet. Durch das schräggerichtete
Aromaaggregat 28 bzw. durch die schräggerichtete Dosiereinheit 29 wird die Portion
30 während der Förderbewegung der Innenumhüllung 25 auf den quer zur Ebene der Bodenwand
26 gerichteten Längslappen 42 aufgebracht. Danach wird der Längslappen 42 in die in
Fig. 7 gezeigte Stellung gefaltet. Wie ersichtlich, wird die Dosiereinheit 29 bzw.
deren Düsenkopf 31 so betätigt, dass nacheinander mehrere (zwei) Portionen 30 aufgetragen
werden, und zwar außerhalb des Bereichs einer Überlappung mit anderen Faltlappen,
insbesondere außerhalb des Überdeckungsbereichs durch den zuerst gefalteten Längslappen
41. Dadurch kommen die Portionen 30 unmittelbar in Kontakt mit den freien Stirnseiten
der Zigaretten 12.
[0027] Die Aufbringung der Substanz gemäß Fig. 6, Fig. 7 erfolgt im Bereich des Faltrevolvers
21. Diesem ist eine erste Zuschnittstation 43 zur Übergabe eines Zuschnitts für die
Innenumhüllung 25 an einen Faltdorn 22 zugeordnet. Innerhalb des Faltdorns 22 befindet
sich die Zigaretten-Gruppe 11, die von der Taschenkette 17 zugeführt ist. Die Innenumhüllung
25 wird teilweise auf dem Faltdorn 22 gefaltet. Es folgt eine Aromastation 44. In
deren Bereich ist mindestens ein Übertragungsorgan 28 bzw. eine Dosiereinheit 29 in
der Ausführung gemäß Fig. 6 so positioniert, dass die Übertragung der Portion 30 auf
den radial innen liegenden Längslappen 42 bzw. dessen freie Innenseite möglich ist.
[0028] Eine weitere Alternative zeigt Fig. 8. Bei diesem Beispiel wird - wie bei der Fertigung
von Weichbecherpackungen üblich - zunächst die Bodenwand 26 der Innenumhüllung 25
gefaltet, nämlich vor Einführen der Zigaretten-Gruppe 11 in den Faltdorn 22. Der Stößel
23 bzw. dessen Stößelkopf 24 bildet eine Abstützung während der Faltung der Bodenwand
26. Wie gezeigt, ist an der Bodenwand 26 innenseitig mindestens eine Portion 30 des
Aromastoffs aufgebracht. Damit diese Substanz nicht auf den Stößelkopf 24 übertragen
wird, ist im Bereich der einen oder mehreren Portionen 30 im Stößelkopf 24 eine Ausnehmung
45 gebildet.
[0029] Der weitere Ablauf des Herstellungsprozesses für die Zigarettenpackung kann dem Stand
der Technik entsprechen.
[0030] Die Zuführung von (flüssigen) Substanzen, insbesondere von Aromastoffen, zu den Zigaretten
12 erfolgt ausschließlich nach Bildung der Zigaretten-Gruppen 11. Als weitere Alternative
ist es möglich, nach Fertigstellung eines Zigaretten-Blocks, bestehend aus der Zigaretten-Gruppe
11 mit Innenumhüllung 25, die Substanz mittels dünner Injektionsnadel zuzuführen unter
Durchdringen der Innenumhüllung 25.
[0031] Die Wirksamkeit der Aromasubstanz ist auch dann gegeben, wenn nicht jede Zigarette
unmittelbaren Kontakt mit der Substanz hat. Das Aroma wird innerhalb der geschlossenen
Packung auf alle Zigaretten verteilt bzw. für alle Zigaretten wirksam. Die Übertragung
der Substanz auf die Zigaretten bzw. Zigarettenenden kann auch als Sprühnebel erfolgen.
Bezugszeichenliste
[0032]
- 10
- Zigarettenpackung
- 11
- Zigaretten-Gruppe
- 12
- Zigaretten
- 13
- Zigaretten-Reihe
- 14
- Zigaretten-Reihe
- 15
- Zigaretten-Magazin
- 16
- Schacht-Gruppe
- 17
- Taschenkette
- 18
- Fördertrum
- 19
- Rücklauftrum
- 20
- Tasche
- 21
- Faltrevolver
- 22
- Faltdorn
- 23
- Stößel
- 24
- Stößelkopf
- 25
- Innenumhüllung
- 26
- Bodenwand
- 27
- Zigaretten-Block
- 28
- Aromaaggregat
- 29
- Dosiereinheit
- 30
- Portion
- 31
- Düsenkopf
- 32
- Einführungsnadel
- 33
- Lücke
- 34
- Verteilerrohr
- 35
- Zuführungsleitung
- 36
- Verbindungsrohr
- 37
- Leitung
- 38
- Heizpatrone
- 39
- Heizleitung
- 40
- Seitenlappen
- 41
- Längslappen
- 42
- Längslappen
- 43
- Zuschnittstation
- 44
- Aromastation
- 45
- Ausnehmung
1. Vorrichtung zum Übertragen von flüssigen Substanzen, insbesondere von Aromastoffen,
auf Zigaretten (12) einer dem Inhalt einer Zigarettenpackung (10) entsprechenden Zigaretten-Gruppe
(11) vor deren Verpackung,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) die Zigaretten-Gruppe (11) ist im Anschluss an einen Zigarettenvorrat, insbesondere
im Anschluss an ein Zigaretten-Magazin (15), durch einen Zigarettenförderer (17) mit Taschen (20) für je eine Zigaretten-Gruppe (11)
transportierbar,
b) die Zigaretten (12) der Zigaretten-Gruppe (11) sind in den Taschen (20) quer zur
Förderrichtung angeordnet, derart, dass freie Stirnflächen der Zigaretten (12) seitwärts
gerichtet sind,
c) neben der Bewegungsbahn des Zigarettenförderers (17) ist mindestens ein ortsfestes
oder bewegbares Aromaaggregat (28) angeordnet mit mindestens einer Dosiereinheit (29)
zur Übertragung der Substanz(en) bzw. der Aromastoffe auf mindestens eine Zigaretten-Gruppe
(11) während momentaner übereinstimmender Relativstellung zwischen Dosiereinheit (29)
und Zigaretten-Gruppe (11),
d) die Substanz(en) bzw. Aromastoffe sind vor dem Anbringen einer Umhüllung für die
Zigaretten-Gruppe (11) in Lücken (33) zwischen benachbarten Zigaretten (12) der Zigaretten-Gruppe
(11) einführbar.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) die Zigaretten-Gruppen (11) sind durch eine Taschenkette (17) mit taktweise bewegtem Fördertrum (18) transportierbar,
b) ein ortsfestes Aromaaggregat (28) ist neben der Bewegungsbahn der Taschenkette
(17) bzw. des Fördertrums (18) so angeordnet, dass eine oder mehrere nebeneinander
angeordnete Dosiereinheit(en) (29) während des Stillstands des Fördertrums (18) gegenüber
jeweils einer Zigarettengruppe (11) positioniert ist bzw. sind, nämlich gegenüber
den insbesondere filterfreien Enden der Zigaretten (12),
c) während des Stillstands ist die Substanz bzw. der Aromastoff von der Dosiereinheit
(29) auf die benachbarte Zigarettengruppe übertragbar, nämlich in die zwischen benachbarten
Zigaretten (12) bestehenden Lücken (33) einführbar.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer jeweils um vier Taschen (20) taktweise bewegbaren Taschenkette (17) das
Aromaaggregat (28) vier entsprechend dem Abstand der Taschen (20) nebeneinanderliegende
Dosiereinheiten (29) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der weiteren Ansprüche,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) die Dosiereinheit (29) weist mindestens einen Düsenkopf (31) mit einer Einführungsnadel
(32) für die zu übertragende Substanz auf,
b) die Einführungsnadel (32) ist in eine zwischen benachbarten Zigaretten (12) einer
Zigaretten-Gruppe (11) gebildete Lücke (33) einführbar zur Übertragung einer bestimmbaren
Menge an Substanz.
5. Vorrichtung zur Übertragung von flüssigen Substanzen, insbesondere von Aromastoffen,
auf Zigaretten (12) einer dem Inhalt einer Zigarettenpackung (10) entsprechenden Zigaretten-Gruppe
(11),
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) die Zigaretten-Gruppen (11) sind aufeinanderfolgend durch einen endlosen Zigarettenförderer mit Taschen (20) für je eine Zigaretten-Gruppe
(11) transportierbar, insbesondere durch eine Taschenkette (17),
b) die Zigaretten (12) der Zigaretten-Gruppen (11) sind in den Taschen (20) quer zur
Förderrichtung angeordnet, derart, dass freie Stirnflächen der Zigaretten (12) seitwärts
gerichtet sind,
c) neben der Bewegungsbahn des Zigarettenförderers ist mindestens ein ortsfestes oder
bewegbares Aromaaggregat (28) angeordnet mit mindestens einer Dosiereinheit (29) zur
Übertragung der Substanz(en) bzw. der Aromastoffe auf mindestens eine Zigaretten-Gruppe
(11) während momentaner übereinstimmender Relativstellung zwischen Dosiereinheit (29)
und Zigaretten-Gruppe (11),
d) die Substanz bzw. eine Portion (30) derselben ist auf einen Verpackungszuschnitt
für die Zigaretten-Gruppe (11) während des Verpackungsprozesses übertragbar, und zwar
auf die Innenseite eines Faltlappens einer die Zigaretten-Gruppe (11) unmittelbar
umgebenden Innenumhüllung (25).
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Portion (30) auf die Innenseite eines Längslappen (42) einer Bodenwand (26) der
Innenumhüllung (25) vor dem Fallen des Faltlappens übertragbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Substanz durch mindestens eine Dosiereinheit (29) während des Transports des
Zuschnitts, insbesondere der Innenumhüllung (25), durch einen Faltrevolver (21) durch
ein ortsfest neben der Bewegungsbahn der Innenumhüllung (25) positionierte Dosiereinheit
(29) übertragbar ist, wobei die Dosiereinheit (29) bzw. Düsenkopf (31) zur Abgabe
der Portion (30) schräg bzw. unter einem Winkel zu dem Faltlappen - Längslappen (42)
- gerichtet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere, insbesondere zwei in Förderrichtung aufeinander folgende Portionen (30)
auf den Faltlappen bzw. Längslappen (42) übertragbar sind, insbesondere in einem Bereich
außerhalb der Überdeckung mit anderen Faltlappen.
9. Vorrichtung zum Übertragen von flüssigen Substanzen, insbesondere von Aromastoffen,
auf Zigaretten (12) einer dem Inhalt einer Zigarettenpackung (10) entsprechenden Zigaretten-Gruppe
(11) vor deren Verpackung,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) die Zigaretten-Gruppe (11) ist im Anschluss an einen Zigarettenvorrat, insbesondere
im Anschluss an ein Zigarettenmagazin (15), durch einen Zigarettenförderer (17) mit Taschen (20) für je eine Zigaretten-Gruppe (11)
transportierbar.
b) die Zigaretten (12) der Zigaretten-Gruppe (11) sind in den Taschen (20) quer zur
Förderrichtung angeordnet, derart, dass freie Stirnflächen der Zigaretten (12) seitwärts
gerichtet sind,
c) neben der Bewegungsbahn des Zigarettenförderers (17) ist mindestens ein ortsfestes
oder bewegbares Aromaaggregat (28) angeordnet mit mindestens einer Dosiereinheit (29)
zur Übertragung der Substanz(en) bzw. der Aromastoffe auf mindestens eine Zigaretten-Gruppe
(11) während momentaner übereinstimmender Relativstellung zwischen Dosiereinheit (29)
und Zigaretten-Gruppe (11),
d) die Dosiereinheit (29) weist mindestens einen Düsenkopf (31) auf, durch den eine bestimmbare Portion (30) der zu übertragenden Substanz berührungsfrei, nämlich
in freier Flugbahn, auf die Zigaretten-Gruppe (11) bzw. die Zigaretten (12) übertragbar
ist.
1. An apparatus for transferring liquid substances, in particular flavouring agents,
to cigarettes (12) of a cigarette group (11), corresponding to the contents of a cigarette
pack (10), before their packaging,
characterized by the following features:
a) following a cigarette store, in particular following a cigarette magazine (15),
the cigarette group (11) can be transported by a cigarette conveyer (17) with pockets
(20) for a one cigarette group (11) each,
b) the cigarettes (12) of the cigarette groups (11) are arranged in the pockets (20)
transversely to the conveying direction such that free end surfaces of the cigarettes
(12) are directed sideways,
c) arranged alongside the movement path of the cigarette conveyer (17) is at least
one stationary or movable flavouring subassembly (28) with at least one metering unit
(29) for transferring the substance(s) or the flavouring agents to at least one cigarette
group (11) as the positions of the metering unit (29) and cigarette group (11) relative
to one another momentarily coincide.
d) the substance(s) or flavouring agents can be introduced into gaps (33) between
adjacent cigarettes (12) of the cigarette group (11) prior to a wrapper being applied
to the cigarette group (11).
2. The apparatus according to Claim 1,
characterized by the following features:
a) the cigarette groups (11) can be transported by a pocket chain (17) with a cyclically
driven conveying strand (18),
b) a stationary flavouring subassembly (28) is arranged alongside the moving path
of the pocket chain (17) or conveying strand (18) such that, during the standstill
of the conveying strand (18), one or more metering units (29) arranged one beside
the other is/are positioned opposite a respective cigarette group (11), namely opposite
the in particular filter-free ends of the cigarettes (12),
c) during the standstill, the substance or flavouring agent can be transferred from
the metering unit (29) to the adjacent cigarette group, namely into the gaps (33)
existing between adjacent cigarettes (12).
3. The apparatus according to Claim 2, characterized in that in the case of a pocket chain (17) which can be moved cyclically by the distance
of four pockets (20) in each case, the flavouring subassembly (28) has four metering
units (29) located one beside the other in accordance with the spacing of the pockets
(20).
4. The apparatus according to Claim 1 or one of the further Claims,
characterized by the following features:
a) the metering unit (29) has at least one nozzle head (31) with an introduction needle
(32) for the substance to be transferred.
b) the introduction needle (32) can be introduced into a gap (33) formed between adjacent
cigarettes (12) of a cigarette group (11) for transferring a determinable quantity
of substance
5. An apparatus for transferring liquid substances, in particular flavouring agents,
to cigarettes (12) of a cigarette group (11), corresponding to the contents of a cigarette
pack (10),
characterized by the following features:
a) the cigarette groups (11) can be transported one after the other by an endless
cigarette conveyer with pockets (20) for a respective cigarette group (11), in particular
by a pocket chain (17),
b) the cigarettes (12) of the cigarette groups (11) are arranged in the pockets (20)
transversely to the conveying direction such that free end surfaces of the cigarettes
(12) are directed sideways,
c) arranged alongside the movement path of the cigarette conveyer is at least one
stationary or movable flavouring subassembly (28) with at least one metering unit
(29) for transferring the substance(s) or the flavouring agents to at least one cigarette
group (11) as the positions of the metering unit (29) and cigarette group (11) relative
to one another momentarily coincide.
d) a substance or a portion (30) of the same can be transferred to a packaging blank
for the cigarette group (11) during the packaging process, specifically to the inner
side of a folding tab of an inner wrapper (25) which directly encloses the cigarette
group (11).
6. The apparatus according to Claim 5, characterized in that the portion (30) can be transferred to the inner side of a longitudinal tab (42)
of a base wall (26) of the inner wrapper (25) prior to the folding tab being folded.
7. The apparatus according to Claim 5 or 6, characterized in that the substance can be transferred by at least one metering unit (29) as the blank,
in particular the inner wrapper (25), is transported by a folding turret (21) through
a metering unit (29) that is positioned in a stationary manner alongside the movement
path of the inner wrapper (25), the metering unit (29) or nozzle head (31) for discharging
the portion (30) being directed obliquely, or at an angle, in relation to the folding
tab-longitudinal tab (42).
8. The apparatus according to claim 6 or one of the further Claims, characterized in that a plurality of, in particular, two, portions (30) which follow one after another
in the conveying direction can be transferred to the folding tab or longitudinal tab
(42), in particular in a region outside that which is covered over by other folding
tabs.
9. An apparatus for transferring liquid substances, in particular flavouring agents,
to cigarettes (12) of a cigarette group (11), corresponding to the contents of a cigarette
pack (10), before their packaging,
characterized by the following features:
a) following a cigarette store, in particular following a cigarette magazine (15),
the cigarette group (11) can be transported by a cigarette conveyer (17) with pockets
(20) for a one cigarette group (11) each,
b) the cigarettes (12) of the cigarette groups (11) are arranged in the pockets (20)
transversely to the conveying direction such that free end surfaces of the cigarettes
(12) are directed sideways.
c) arranged alongside the movement path of the cigarette conveyer (17) is at least
one stationary or movable flavouring subassembly (28) with at least one metering unit
(29) for transferring the substance(s) or the flavouring agents to at least one cigarette
group (11) as the positions of the metering unit (29) and cigarette group (11) relative
to one another momentarily coincide.
d) the metering unit (29) has at least one nozzle head (31) for discharging a determinable
portion (30) of the substance which is to be transferred, it being possible for the
portion (30) to be transferred in a contact-free manner, namely in free flight, to
the cigarette group (11) or the cigarettes (12).
1. Dispositif pour transférer des substances liquides, en particulier des substances
aromatiques, à des cigarettes (12) d'un groupe de cigarettes (11) correspondant au
contenu d'un paquet de cigarettes (10) avant leur emballage,
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
a) le groupe de cigarettes (11) peut être transporté à la suite d'un stock de cigarettes,
en particulier à la suite d'un magasin de cigarettes (15), par un transporteur de
cigarettes (17) avec des poches (20) pour chaque groupe de cigarettes (11),
b) les cigarettes (12) du groupe de cigarettes (11) sont disposées dans les poches
(20) transversalement à la direction de transport, de telle sorte que des faces frontales
libres des cigarettes (12) soient orientées latéralement,
c) à côté de la bande en mouvement du transporteur de cigarettes (17) est disposé
au moins un groupe aromatique (28) fixe ou mobile, avec au moins une unité de dosage
(29) pour le transfert de la ou des substances ou des substances aromatiques à au
moins un groupe de cigarettes (11) pendant que l'unité de dosage (29) et le groupe
de cigarettes (11) sont en position relative coïncidente temporaire,
d) la ou les substances ou substances aromatiques peuvent être introduites avant l'application
d'une enveloppe pour le groupe de cigarettes (11) dans des vides (33) entre des cigarettes
adjacentes (12) du groupe de cigarettes (11).
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
a) les groupes de cigarettes (11) peuvent être transportés par une chaîne à poches
(17) avec un tronçon de transport (18) à déplacement cadencé,
b) un groupe aromatique fixe (28) est disposé à côté de la bande en mouvement de la
chaîne à poches (17) ou du tronçon de transport (18) de telle sorte qu'une ou plusieurs
unités de dosage (29) juxtaposées soient positionnées pendant l'arrêt du tronçon de
transport (18) en face d'un groupe de cigarettes respectif (11), à savoir en face
des extrémités notamment sans filtre des cigarettes (12),
c) pendant l'arrêt, la substance ou la substance aromatique peut être transférée de
l'unité de dosage (29) au groupe de cigarettes adjacent, à savoir peut être introduite
dans les vides (33) constitués entre les cigarettes adjacentes (12).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que dans le cas d'une chaîne à poches (17) déplaçable de manière cadencée autour de quatre
poches (20), le groupe aromatique (28) présente quatre unités de dosage juxtaposées
(29) correspondant à la distance entre les poches (20).
4. Dispositif selon la revendication 1, ou l'une quelconque des revendications suivantes,
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
a) l'unité de dosage (29) présente au moins une tête de buse (31) avec une aiguille
d'insertion (32) pour la substance à transférer,
b) l'aiguille d'insertion (32) peut être introduite dans un vide (33) formé entre
des cigarettes adjacentes (12) d'un groupe de cigarettes (11) pour transférer une
quantité de substance déterminable.
5. Dispositif de transfert de substances liquides, notamment de substances aromatiques,
à des cigarettes (12) d'un groupe de cigarettes (11) correspondant au contenu d'un
paquet de cigarettes (10),
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
a) les groupes de cigarettes (11) peuvent être transportés les uns après les autres
par un transporteur de cigarettes sans fin avec des poches (20) pour chaque groupe
de cigarettes (11), notamment par une chaîne à poches (17),
b) les cigarettes (12) des groupes de cigarettes (11) sont disposées dans les poches
(20) transversalement à la direction d'avance, de telle sorte que des faces frontales
libres des cigarettes (12) soient orientées latéralement,
c) à côté de la bande en mouvement du transporteur de cigarettes est disposé au moins
un groupe aromatique (28) fixe ou mobile, avec au moins une unité de dosage (29) pour
le transfert de la ou des substances ou des substances aromatiques à au moins un groupe
de cigarettes (11) pendant que l'unité de dosage (29) et le groupe de cigarettes (11)
sont en position relative coïncidente temporaire,
d) la substance ou une portion (30) de celle-ci peut être transférée à une pièce découpée
d'emballage pour le groupe de cigarettes (11) pendant le processus d'emballage, et
ce sur le côté intérieur d'un volet pliable d'une enveloppe intérieure (25) entourant
directement le groupe de cigarettes (11).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que la portion (30) peut être transférée au côté intérieur d'un volet longitudinal (42)
d'une paroi de fond (26) de l'enveloppe intérieure (25) avant le pliage du volet pliable.
7. Dispositif selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que la substance peut être transférée à travers une unité de dosage (29) positionnée
fixement à côté de la bande en mouvement de l'enveloppe intérieure (25) par au moins
une unité de dosage (29) pendant le transport de la pièce découpée, notamment de l'enveloppe
intérieure (25), par un revolver de pliage (21), l'unité de dosage (29) ou la tête
de buse (31) étant orientée pour distribuer la portion (30) obliquement ou suivant
un certain angle par rapport au volet de pliage - volet longitudinal (42).
8. Dispositif selon la revendication 6 ou l'une quelconque des revendications suivantes,
caractérisé en ce que plusieurs, notamment deux, portions (30) successives dans la direction de transport,
peuvent être transférées au volet pliant ou volet longitudinal (42), notamment dans
une région en dehors du recouvrement avec d'autres volets pliants.
9. Dispositif pour transférer des substances liquides, en particulier des substances
aromatiques, à des cigarettes (12) d'un groupe de cigarettes (11) correspondant au
contenu d'un paquet de cigarettes (10) avant leur emballage,
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
a) le groupe de cigarettes (11) peut être transporté à la suite d'un stock de cigarettes,
en particulier à la suite d'un magasin de cigarettes (15), par un transporteur de
cigarettes (17) avec des poches (20) pour chaque groupe de cigarettes (11),
b) les cigarettes (12) du groupe de cigarettes (11) sont disposées dans les poches
(20) transversalement à la direction de transport, de telle sorte que des faces frontales
libres des cigarettes (12) soient orientées latéralement,
c) à côté de la bande en mouvement du transporteur de cigarettes (17) est disposé
au moins un groupe aromatique (28) fixe ou mobile, avec au moins une unité de dosage
(29) pour le transfert de la ou des substances ou des substances aromatiques à au
moins un groupe de cigarettes (11) pendant que l'unité de dosage (29) et le groupe
de cigarettes (11) sont en position relative coïncidente temporaire,
d) l'unité de dosage (29) présente au moins une tête de buse (31), à travers laquelle
une portion déterminable (30) de la substance à transférer peut être transférée sans
contact, à savoir dans une trajectoire libre, au groupe de cigarettes (11) ou aux
cigarettes (12).