| (19) |
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(11) |
EP 1 699 721 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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30.11.2011 Patentblatt 2011/48 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.01.2008 Patentblatt 2008/03 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.11.2004 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/013091 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/056448 (23.06.2005 Gazette 2005/25) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUM SCHWEBENDEN FÜHREN VON BAHNFÖRMIGEM MATERIAL
DEVICE FOR SUSPENDED GUIDANCE OF STRIP-LIKE MATERIALS
DISPOSITIF DE GUIDAGE FLOTTANT D'UN MATERIAU EN BANDE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE IT |
| (30) |
Priorität: |
10.12.2003 DE 10358142
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.09.2006 Patentblatt 2006/37 |
| (73) |
Patentinhaber: Otto Junker GmbH |
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52152 Simmerath (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHMITZ, Klaus
52152 Simmerath-Lammersdorf (DE)
- KOLLE, Manfred
52152 Simmerath-Lammersdorf (DE)
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| (74) |
Vertreter: Cohausz & Florack |
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Patent- und Rechtsanwälte
Partnerschaftsgesellschaft
Bleichstraße 14 40211 Düsseldorf 40211 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-B1- 0 864 519 DE-A1- 3 727 651 US-A- 3 739 491
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DE-A1- 2 056 190 US-A- 3 496 647
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN Bd. 006, Nr. 114 (C-110), 25. Juni 1982 (1982-06-25) & JP
57 042371 A (DAIDO STEEL CO LTD), 9. März 1982 (1982-03-09)
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur schwebenden Führung von bahnförmigem
Material, insbesondere von Metallbändern, mittels eines Gases mit mindestens einer
Einheit, in der zu beiden Oberflächen des bahnförmigen Materials jeweils ein Schwebedüsenfeld
mit Düsenrippen, aus welchen das Gas auf das bahnförmige Material aufströmt, angeordnet
ist, und jedes Schwebedüsenfeld von einem ihm zugeordneten Radialventilator, der zum
jeweiligen Schwebedüsenfeld in bezug auf das bahnförmige Material seitlich versetzt
in einem Spiralgehäuse angeordnet ist, über ein Strömungskanalsystem mit Gas gespeist
wird, wobei beide Radialventilatoren in der Einheit auf der in bezug auf das bahnförmige
Material gleichen Seite angeordnet sind.
[0002] Vorrichtungen dieser Art sind aus dem Stand der Technik bekannt. In dem Artikel "Gasbeheizte
Durchlaufanlagen zur Wärmebehandlung schwebend geführter Metallbänder aus Kupferlegierungen
- neue Entwicklungen und Zukunftsperspektiven" (GASMÄRME International (52) Nr. 7/2003)
ist eine Vorrichtung zur beidseitigen Beblasung eines Metallbandes beschrieben, bei
welcher die in einem Behandlungsraum zu beiden Flächen des Bandes angeordneten, aus
einzelnen Düsenrippen bestehenden Schwebedüsenfelder jeweils durch einen Radialventilator
mit einem Beblasungsgas gespeist werden. Dabei sind die Radialventilatoren zum Metallband
seitlich versetzt auf einer Seite der Vorrichtung in zueinander punktsymmetrisch ausgerichteten
Spiralgehäusen angeordnet. Jeder Radialventilator bläst in einen parallel zur Transportrichtung
des Metallbandes verlaufenden Strömungskanal aus, welcher nach zweifacher Umlenkung
am jeweiligen stirnseitigen Ende der Vorrichtung in einen parallelen Kanalabschnitt
mit entgegengesetzter Strömungsrichtung übergeht. Aus diesem Kanalabschnitt strömt
das Beblasungsgas nach einer weiteren Umlenkung in die Düsenrippen des jeweiligen
Schwebedtisenteldes auf deren rückwärtiger Seite ein.
[0003] Der Vorteil dieser Vorrichtung gegenüber solchen Vorrichtungen mit nur einem, beide
Schwebedüsenfelder mit Beblasungsgas versorgenden Radialventilator, wie sie z.B. aus
der
DE 22 45 960 A1 bekannt sind, besteht darin, dass sie eine getrennte Regelung der auf das bahnförmige
Material von oben bzw. unten aufströmenden Gasströme und damit eine exakte Einstellung
der Tragkraft erlauben. Nachteilig ist jedoch die verwinkelte Strömungsführung der
Gasströme, welche aufwendig gestaltete Strömungskanalsysteme erfordert und zudem nur
sehr begrenzt Raum für eine Installation von Heizelementen in den Strömungskanälen
bietet. Eine Integration der Heizelemente in den Saugraum der Vorrichtung hat wiederum
den Nachteil, dass diese von dem durch die Radialventilatoren angesaugten, infolge
des großen Querschnittes nur sehr langsam strömenden Gas umströmt werden, was die
gewünschte direkte Wärmeübertragung von den Heizelementen auf das Beblasungsgas und
damit eine konvektive Wärmeübertragung auf das Metallband erschwert.
[0004] Von diesem Stand der Technik ausgehend liegt der Erfindung daher die Aufgabe zugrunde,
eine Vorrichtung zum schwebenden Führen von bahnförmigem Material zu schaffen, die
eine vereinfachte Strömungsführung aufweist und somit u.a. die Integration von Heiz-
oder Kühlelementen in das Strömungskanalsystem erlaubt.
[0005] Die Aufgabe wird erfingdungsgemäß mit einer vorrichtung mit allen Merkmalen von Patentanspruch
1 gelöst.
[0006] Durch die sehr einfach gestaltete Strömungsführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
werden die beiden Gasströme lediglich zweifach um ca. 90° umgelenkt, so dass die Strömungskanalsysteme
aus wenigen einfachen, geradlinigen Kanalabschnitten bestehen, in denen sich leicht
Heiz- oder Kühlelemente zum Zwecke der Wärmebehandlung oder Kühlung des bahnförmigen
Materials installieren lassen. Die erfindungsgemäße Art der Strömungsführung ermöglicht
zudem eine optimierte Ausnutzung des in der Vorrichtung zur Verfügung stehenden Raumes,
was letztlich eine kompaktere und damit eine gegenüber einem thermisch bedingten Verzug
unempfindlichere Anlagenauslegung erlaubt.
[0007] Nach einer ersten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das bahnförmige
Material horizontal durch die Vorrichtung geführt wird, so dass die Schwebedüsenfelder
oberhalb und unterhalb des bahnförmigen Materials angeordnet sind. Aufgrund der getrennten
Regelbarkeit der Gasströme durch die für das obere und das untere Schwebedüsenfeld
einzeln vorgesehenen Radialventilatoren lässt sich dabei die Tragkraft des das Band
führenden gesamten Gasstromes sehr präzise einstellen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung
erlaubt prinzipiell jedoch ebenso eine vertikale oder beliebig schräge oder auch gekrümmte
Führung des bahnförmigen Materials.
[0008] Die Spiralgehäuse sind derart geformt, dass die aus den Spiralgehäusen jeweils austretenden
Gasströme sich in einer Ebene senkrecht zur Oberfläche des bahnförmigen Materials
bis auf die gesamte Länge der Schwebedüsenfelder erweitern. Eine derartig divergente
Gasströmung, welche sich lediglich bei der erfindungsgemäßen Strömungsführungen, bei
der die Gasströme in einer Ebene senkrecht zur Oberfläche des bahnförmigen Materials
aus den Spiralgehäusen austreten, realisieren lässt, ermöglicht eine besonders gleichmäßig
Verteilung des Gases auf die einzelnen Düsenrippen, so dass folglich auch die an den
Enden des Schwebedüsenfeldes angeordneten Düsenrippen mit dem gleichen Volumenstrom
versorgt werden wie die auf Höhe des jeweiligen Radialventilator liegenden.
[0009] Die Gleichmäßigkeit der Gasströmung, d.h. ein annähernd identischer und zeitlich
konstanter Volumenstrom in jeder Düsenrippe, kann entscheidend weiter verbessert werden,
indem die Spiralgehäuse jeweils ein gekrümmtes Strömungsleitblech aufweisen, welches
den von dem jeweiligen Radialventilator erzeugten Gasstrom im wesentlichen halbiert.
Damit wird der Gasstrom bereits im Spiralgehäuse in zwei Teilströme aufgeteilt, welche
jeweils eine Gruppe von Düsenrippen versorgen.
[0010] Eine in Längsrichtung der Vorrichtung, d.h. in Transportrichtung des bahnförmigen
Materials, äußerst platzsparende Anordnung der beiden Spiralgehäuse kann dadurch erreicht
werden, dass diese punktsymmetrisch in bezug auf den Mittelpunkt der Verbindungslinie
der Radialventilatorachsen ausgerichtet sind. Auch senkrecht dazu kann der Platzbedarf
beider Spiralgehäuse weiter verringert werden, indem beide Radialventilatorachsen
auf einer parallel zur Transportrichtung des bahnförmigen Materials verlaufenden Linie
angeordnet sind.
[0011] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist die Vorrichtung zum Zwecke
der Wärmebehandlung des bahnförmigen Materials wenigstens ein Heizelement zur Erhitzung
des Gases auf. Durch Einbau eines Heizelementes lässt sich die erfindungsgemäße Vorrichtung
ohne großen konstruktiven Aufwand zu einem Bandschwebeofen erweitern. Alternativ kann
die Vorrichtung auch mit Kühlelementen ausgerüstet sein, die eine kontrollierte Abkühlung
des durch die Vorrichtung geführten Bandes ermöglichen.
[0012] Die Wärmeübertragung von dem Heizelement auf das bahnförmige Material erfolgt konvektiv,
also durch Abgabe von Wärme an das das Heizelement umströmende Gas, welches seinerseits
das bahnförmige Material umströmt und dabei aufheizt. Um die Effektivität dieses Prozesses
zu steigern, ist es zweckmäßig, jeweils wenigstens ein Heizelement in beiden Strömungskanalsystemen
anzuordnen, da anders als im Saugraum der Vorrichtung in diesen Bereichen das Gas
das Heizelement mit besonders großer Geschwindigkeit umströmt.
[0013] Das Heizelement kann als ein durch Verbrennungsgase von innen beheiztes Heizrohr
oder auch als Elektroheizelement ausgebildet sein, wobei es unter konstruktiven Gesichtspunkten
vorteilhaft ist, dieses derart in der Vorrichtung anzuordnen, dass es sich quer zur
Transportrichtung des bahnförmigen Materials und parallel zu dessen Oberfläche erstreckt.
Zu einer weiteren Verbesserung der Wärmeübertragung an das Gas ist es zudem sinnvoll,
die für die Wärmeübertragung wirksame Oberfläche des Heizrohres zu vergrößern, beispielsweise
indem das Heizrohr an seinem in die Vorrichtung hineinragenden Ende zusätzlich eine
Heizschlaufe aufweist, in einer Draufsicht also beispielsweise p-förmig ausgebildet
ist.
[0014] Eine mehrstufige Führung oder Behandlung des bahnförmigen Materials lässt sich dadurch
erreichen, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung aus mehreren in Transportrichtung
des bahnförmigen Materials hintereinander angeordneten Einheiten besteht. Ist eine
Wärmebehandlung des bahnförmigen Materials in einer solchen Anlage vorgesehen, so
ist wenigstens eine der Einheiten mit wenigstens einem Heizelement ausgerüstet, welches
in der oben beschriebenen Weise, beispielsweise als Heizrohr, ausgebildet sein kann.
Soll das bahnförmige Material nach der Aufheizung wieder abgekühlt werden, so kann
entsprechend vorgesehen sein, dass die auf die Heizeinheit folgende Einheit mit Kühlelementen
zur kontrollierten Abkühlung des bahnförmigen Materials ausgerüstet ist.
[0015] Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Vorrichtung zur horizontalen schwebenden Führung und Wärmebehandlung von Metallbändern
mittels eines Gases in schematisierter seitlicher Schnittansicht,
- Fig. 2
- die Vorrichtung aus Fig. 1 in schematisierter stirnseitiger Schnittansicht gemäß der
Linie II-II aus Fig. 1,
- Fig. 3
- die Vorrichtung aus Fig. 1 in schematisierter seitlicher Schnittansicht gemäß der
Linie III-III aus Fig. 2 und
- Fig. 4
- die Vorrichtung aus Fig. 1 in Draufsicht gemäß dem Pfeil IV aus Fig. 3.
[0016] Die in der Figur 1 dargestellte Vorrichtung zur schwebenden Führung und Wärmebehandlung
von Metallband umfasst ein quaderförmiges Gehäuse 1 mit einem Einlaufschlitz 1a und
einem Auslaufschlitz 1b, durch welche das zu behandelnde Metallband B in die Vorrichtung
hineingeführt bzw. aus ihr herausgeführt wird. Beim Durchlauf durch die Vorrichtung
wird das Metallband B von einem oberen und einem unteren Düsenfeld 2, 3 mit Gas beaufschlagt
und somit schwebend geführt. Dabei umfassen die Düsenfelder 2, 3 jeweils eine Anzahl
von Düsenrippen 2a, 3a, aus denen das Gas auf das Band B aufströmt, sowie jeweils
zwischen zwei Düsenrippen 2a, 3a angeordnete Abströmkanäle 2b, 3b, über welche die
an den Bandoberflächen reflektierten Gasströme in einen Saugraum 4 wieder abströmen.
Der quaderförmige Saugraum 4 ist in der Ansicht der Figur 1 hinter den Schwebedüsenfeldern
angeordnet und erstreckt sich über die gesamte Länge der Vorrichtung. Wie bereits
erwähnt, wird das durch die Vorrichtung schwebend geführte Metallband B zugleich wärmebehandelt.
Dazu sind vorliegend oberhalb bzw. unterhalb der Schwebedüsenfelder 2, 3 jeweils drei
Heizelemente 7, 8 angeordnet, welche die Gasströme vor Eintritt in die Düsenrippen
erhitzen, wie im folgenden noch näher beschrieben wird.
[0017] Wie in der seitlichen Schnittansicht der Figur 3 gezeigt, ist dem oberen und dem
unteren Schwebedüsenfeld 2, 3 jeweils ein Radialventilator 5, 6 zugeordnet, wobei
der Radialventilator 5 das obere und der Radialventilator 6 das untere Schwebedüsenfeld
2, 3 speist. Beide Radialventilatoren sind dabei in bezug auf das Metallband B auf
der gleichen Seite der Vorrichtung positioniert (siehe Figur 2) und werden jeweils
durch einen eigenen nicht dargestellten Motor angetrieben. Die Radialventilatoren
5, 6 sind ferner in Spiralgehäusen 5a, 6a angeordnet, welche derart ausgerichtet sind,
dass die von den Radialventilatoren 5, 6 erzeugten Gasströme in einer Ebene senkrecht
zur Oberfläche des Metallbandes B aus den Spiralgehäusen 5a, 6a austreten. Weiterhin
sind die Spiralgehäuse 5a, 6a derart geformt, dass sich die aus ihnen austretenden
Gasströme bis auf die gesamte Länge der Schwebedüsenfelder 2, 3 erweitern. Eine derartig
divergente Gasströmung ermöglicht dabei eine besonders gleichmäßige Verteilung des
Gases auf die einzelnen Düsenrippen, so dass folglich die an den Enden der Schwebedüsenfelder
2, 3 angeordneten Düsenrippen 2a, 3a mit dem gleichen Volumenstrom versorgt werden,
wie die auf Höhe der Radialventilatoren 5, 6 liegenden. Vorzugsweise ist innerhalb
der Spiralgehäuse 5a, 6a zudem jeweils ein gekrümmtes Strömungsleitblech 5b, 6b vorgesehen,
welches den von dem jeweiligen Radialventilator 5, 6 erzeugten, in Figur 3 mit Pfeilen
dargestellten Gasstrom im wesentlichen halbiert. Dies trägt ebenfalls zu einer Vergleichmäßigung
der Gasströme bei.
[0018] Die relativ voluminösen Spiralgehäuse 5a, 6a können gleichwohl platzsparend in bezug
auf Länge und Höhe der Vorrichtung an deren einer Längswand angeordnet werden. Dazu
sind sie bevorzugt punktsymmetrisch in bezug auf den Mittelpunkt der Verbindungslinie
der Radialventilatorachsen ausgerichtet. Zudem sind beide Radialventilatorachsen vorzugsweise
auf einer parallel zur Transportrichtung des bahnförmigen Materials verlaufenden Linie
angeordnet.
[0019] Wie in der stirnseitigen Schnittansicht der Vorrichtung (Figur 2) gezeigt, sind die
Spiralgehäuse 5a, 6a Teil zweier U-förmig gestalteter Strömungskanalsysteme S1, S2,
über welche die von den Radialventilatoren 5, 6 erzeugten Gasströme in die Düsenrippen
2a, 3a der Schwebedüsenfelder 2, 3 gelangen. Dabei treten die Gasströme, wie bereits
erwähnt, zunächst in einer Ebene senkrecht zur Oberfläche des bahnförmigen Materials
aus den Spiralgehäusen 5a, 6a aus und strömen anschließend durch zweifache Umlenkung
um jeweils ca. 90° in die Düsenrippen 2a, 3a der Schwebedüsenfelder 2, 3 auf deren
jeweils rückwärtiger Seite ein. Dabei werden die U-förmigen Strömungskanalsysteme
S1, S2 außenseitig durch die Gehäusewand 1 und innenseitig durch die Wand des Saugraumes
4 begrenzt.
[0020] Nach der ersten Umlenkung strömen die Gasströme horizontal und quer zur Transportrichtung
des Metallbandes B, wobei sie die sowohl oberhalb als auch unterhalb der Schwebedüsenfelder
2, 3 angeordneten Heizelemente 7, 8 umströmen. Die Heizelemente 7, 8 sind vorzugsweise
als durch Verbrennungsgase von innen beheizte Heizrohr ausgebildet, welche sich quer
zur Transportrichtung des Bandes B und parallel zu seiner Oberfläche erstrecken. Ferner
weisen die Heizelemente 7, 8 zur Erhöhung ihrer wirksamen Oberfläche an ihren in die
Vorrichtung hineinragenden Enden zusätzlich jeweils eine Heizschlaufe auf, so dass
sie, wie in Figur 4 dargestellt, in Draufsicht p-förmig ausgebildet sind. Dadurch,
dass sämtliche Heizelemente 7, 8 in den Strömungskanalsystemen S1, S2 und nicht im
Saugraum 4 angeordnet sind, werden sie durch die von den Radialventilatoren 5, 6 beschleunigten
Gasströme besonders schnell umströmt, was eine effektive Aufheizung des Gases und
damit eine effektive konvektive Wärmeübertragung von den Heizelementen 7, 8 auf das
Metallband B bewirkt.
[0021] Die durch die Heizelemente 7, 8 aufgeheizten Gasströme strömen in die Düsenrippen
2a, 3a der Schwebedüsenfelder 2, 3 über deren jeweils rückwärtige Seite ein und schließlich
über in den Düsenrippen 2a, 3a vorgesehene (nicht dargestellte) Düsen auf die Bandoberfläche
auf. Dort werden die Gasströme in die Abströmkanäle 2b, 3b reflektiert, von wo aus
sie über in der Seitenwand des Saugraumes 4 vorgesehene Öffnungen 4b in diesen eintreten.
Das im Saugraum gesammelte Gas wird wiederum über die Ansaugstutzen 4a von den Radialventilatoren
5, 6 angesaugt und erneut beschleunigt.
[0022] Die in den Figuren 1 bis 4 dargestellte Vorrichtung besteht aus einer Einheit. Es
versteht sich, dass zum Zwecke einer kontrollierten Wärmebehandlung und Abkühlung
mehrere der vorstehend beschriebenen Einheiten hintereinander angeordnet werden können,
wobei mindestens eine der Einheiten mit den vorstehend beschriebenen Heizelementen
7, 8 ausgerüstet ist und vorzugsweise eine weitere Einheit, insbesondere die der Heizeinheit
unmittelbar folgende, mit Kühlelementen ausgerüstet ist.
1. Vorrichtung zur schwebenden Führung von bahnförmigem Material (B), insbesondere von
Metallbändern, mittels eines Gases mit mindestens einer Einheit, in der zu beiden
Oberflächen des bahnförmigen Materials (B) jeweils ein Schwebedüsenfeld (2, 3) mit
Düsenrippen (2a, 3a), aus welchen das Gas auf das bahnförmige Material (B) aufströmt,
angeordnet ist, und jedes Schwebedüsenfeld (2, 3) von einem ihm zugeordneten Radialventilator
(5, 6), der zum jeweiligen Schwebedüsenfeld (2, 3) in bezug auf das bahnförmige Material
(B) seitlich versetzt in einem Spiralgehäuse (2a, 3a) angeordnet ist, über ein Strömungskanalsystem
(S1, S2) mit Gas gespeist wird, wobei beide Radialventilatoren (5, 6) in der Einheit
auf der in bezug auf das bahnförmige Material gleichen Seite angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungskanalsysteme (S1, S2) in Transportrichtung des bahnförmigen Materials
gesehen jeweils U-förmig gestaltet sind, so dass die von den Radialventilatoren (5,
6) erzeugten Gasströme in einer Ebene senkrecht zur Oberfläche des bahnförmigen Materials
(B) aus den Spiralgehäusen (5a, 6a) austreten und anschließend durch lediglich zweifache
Umlenkung um jeweils ca. 90° in die Düsenrippen (2a, 3a) der Schwebedüsenfelder (2,
3) auf deren jeweils rückwärtiger Seite einströmen, wobei die Spiralgehäuse (5a, 6a)
derart geformt sind, dass die aus den Spiralgehäusen (5a, 6a) jeweils austretenden
Gasströme sich in einer Ebene senkrecht zur Oberfläche des bahnförmigen Materials
(B) bis auf die gesamte Länge der Schwebedüsenfelder (2, 3) erweitern.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das bahnförmige Material (B) horizontal durch die Einheit geführt wird, so dass die
Schwebedüsenfelder (2, 3) oberhalb und unterhalb des bahnförmigen Materials (B) angeordnet
sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Spiralgehäuse (5a, 6a) jeweils ein gekrümmtes Strömungsleitblech (5b, 6b) aufweisen,
welches den von dem jeweiligen Radialventilator (5, 6) erzeugten Gasstrom im wesentlichen
halbiert.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Spiralgehäuse (5a, 6a) punktsymmetrisch in bezug auf den Mittelpunkt der Verbindungslinie
der Radialventilatorachsen ausgerichtet sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass beide Radialventilatorachsen auf einer parallel zur Transportrichtung des bahnförmigen
Materials (B) verlaufenden Linie angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Einheit zum Zwecke der Wärmebehandlung des bahnförmigen Materials (B) wenigstens
ein Heizelement (7, 8) zur Erhitzung des Gases aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass in beiden Strömungskanalsystemen (S1, S2) jeweils wenigstens ein Heizelement (7,
8) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement (7, 8) als ein durch Verbrennungsgase von innen erhitztes Heizrohr
ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass das Heizrohr (7, 8) sich quer zur Transportrichtung des bahnförmigen Materials (B)
und parallel zu dessen Oberfläche erstreckt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, dass das Heizrohr (7, 8) an seinem in die Einheit hineinragenden Ende zusätzlich eine
Heizschlaufe aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung aus mehreren in Transportrichtung des bahnförmigen Materials (B)
hintereinander angeordneten Einheiten besteht.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10 und 11
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Einheiten mit wenigstens einem Heizelement (7, 8) ausgerüstet
ist.
1. A device for suspended guidance of web-like material (B), in particular of metal strips,
by means of a gas comprising at least one unit in which respectively one levitation
nozzle array (2, 3) comprising nozzle bars (2a, 3a) from which gas flows onto the
web-like material (B) is located on both surfaces of the web-like material (B), and
each levitation nozzle array (2, 3) is supplied with gas via a flow channel system
(S1, S2) by an associated radial fan (5, 6) which is arranged in a spiral housing
(2a, 3a) laterally offset with respect to the respective levitation nozzle array (2,
3) in relation to the web-like material (B), wherein both radial fans (5, 6) in the
unit are arranged on the same side in relation to the web-shaped material,
characterised in that the flow channel systems (S1, S2) are each configured as U-shaped when viewed in
the direction of transport of the web-like material so that the gas flows generated
by the radial fans (5, 6) emerge from the spiral housings (5a, 6a) in a plane perpendicular
to the surface of the web-like material (B) and then flow through a merely double
deflection each by about 90° into the nozzle bars (2a, 3a) of the levitation nozzle
arrays (2, 3) on their respective rear side, the spiral housings (5a, 6a) being formed
in such a manner that the gas flows emerging from the spiral housings (5a, 6a) each
expand in a plane perpendicular to the surface of the web-like material (B) as far
as the total length of the suspended nozzle arrays (2, 3).
2. The device according to claim 1,
characterised in that the web-like material (B) is guided horizontally through the unit so that the levitation
nozzles arrays (2, 3) are located above and below the web-like material (B).
3. The device according to claim 1 or 2,
characterised in that the spiral housings (5a, 6a) each have a curved flow baffle (5b, 6b) which substantially
halves the gas flow generated by the respective radial fan (5, 6).
4. The device according to any one of claims 1 to 3,
characterised in that the spiral housings (5a, 6a) are aligned with point symmetry in relation to the mid-point
of the connecting line of the axes of the radial fans.
5. The device according to any one of claims 1 to 4,
characterised in that both radial fan axes are arranged on a line running parallel to the direction of
transport of the web-like material (B).
6. The device according to any one of claims 1 to 5,
characterised in that for the purpose of heat treatment of the web-like material (B) the unit has at least
one heating element (7, 8) for heating the gas.
7. The device according to claim 6,
characterised in that at least one heating element (7, 8) is arranged in both of the flow channel systems
(S1, S2).
8. The device according to claim 6 or 7,
characterised in that the heating element (7, 8) is configured as a heating tube heated internally by combustion
gas.
9. The device according to claim 8,
characterised in that the heating tube (7, 8) extends transversely to the direction of transport of the
web-like material (B) and parallel to its surface.
10. The device according to claim 8 or 9,
characterised in that the heating tube (7, 8) additionally has a heating loop at its end projecting into
the unit.
11. The device according to any one of claims 1 to 10,
characterised in that the device consists of a plurality of units arranged one behind the other in the
direction of transport of the web-like material (B).
12. The device according to any one of claims 6 to 10 and 11,
characterised in that at least one of the units is fitted with at least one heating element (7, 8).
1. Dispositif pour le guidage en suspension d'un matériau en forme de bande (B), en particulier
de bandes métalliques, au moyen d'un gaz, avec au moins une unité dans laquelle est
agencé sur chacune des deux surfaces du matériau en forme de bande (B) un champ de
suspension à jets (2, 3) avec des systèmes de buses (2a, 3a) desquelles s'écoule le
gaz sur le matériau en forme de bande (B), et chaque champ de suspension à jets (2,
3) est alimenté en gaz, par l'intermédiaire d'un système de canaux d'écoulement (S1,
S2), par un ventilateur radial (5, 6) qui lui est associé, lequel est agencé dans
un boîtier en spirale, tout en étant décalé latéralement par rapport au matériau en
forme de bande (B) pour chaque champ de suspension à jets (2, 3), les deux ventilateurs
radiaux (5, 6) étant installés dans l'unité sur le même côté par rapport au matériau
en forme de bande (B),
caractérisé en ce que les systèmes de canaux d'écoulement (S1, S2), vus dans la direction de transport
du matériau en forme de bande (B), sont réalisés chacun en forme de U de sorte que
les flux de gaz, générés par les ventilateurs radiaux (5, 6), sortent des boîtiers
en spirale (5a, 6a) sur un plan perpendiculaire à la surface du matériau en forme
de bande (B) et, en subissant seulement deux déviations de chacune 90° dans les systèmes
de buses (2a, 3a) des champs de suspension à jets (2, 3), s'écoulent ensuite sur le
côté arrière de chacun de ceux-ci, les boîtiers en spirale (5, 6a) étants formés de
sorte que les flux de gaz sortant respectivement des boîtiers en spirale (5a, 6a)
s'élargissent, sur un plan perpendiculaire à la surface du matériau en forme de bande
(B), jusqu'à la longueur totale des champs de suspension à jets (2, 3).
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le matériau en forme de bande (B) est guidé horizontalement par l'unité de sorte
que les champs de suspension à jets (2, 3) soient disposés au-dessus et au-dessous
du matériau en forme de bande (B).
3. Dispositif selon revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que les boîtiers en spirale (5, 6a) présentent chacun une tôle de guidage de flux (5b,
6a) courbe qui divise sensiblement en deux le flux de gaz généré par chacun des ventilateurs
radiaux (5, 6).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que les boîtiers en spirale (5a, 6a) sont orientés à symétrie ponctuelle par rapport
au point central de la ligne de liaison des axes des ventilateurs radiaux.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que les deux axes des ventilateurs radiaux sont disposés sur une ligne qui s'étend parallèlement
à la direction de transport du matériau en forme de bande (B).
6. Dispositif selon les revendications 1 à 5, caractérisé en ce que, pour le traitement à chaud du matériau en forme de bande (B), l'unité présente au
moins un élément de chauffage (7, 8) pour le chauffage du gaz.
7. Dispositif selon la revendication 6,
caractérisé en ce que, dans chacun des deux systèmes de canaux (S1, S2), est installé au moins un élément
de chauffage (7, 8).
8. Dispositif selon revendication 6 ou 7,
caractérisé en ce que l'élément de chauffage (7, 8) est réalisé sous la forme d'un tube de chauffage qui
est chauffé, de l'intérieur, par un gaz de combustion.
9. Dispositif selon la revendication 8,
caractérisé en ce que le tube de chauffage (7, 8) s'étend transversalement par rapport à la direction de
transport du matériau en forme de bande (B) et parallèlement à la surface de celui-ci.
10. Dispositif selon revendication 8 ou 9,
caractérisé en ce que le tube de chauffage (7, 8) présente en plus une boucle de chauffage à son extrémité
faisant saillie dans l'unité.
11. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce que le dispositif consiste en plusieurs unités qui sont disposées les unes derrière les
autres dans la direction de transport du matériau en forme de bande (B).
12. Dispositif selon l'une des revendications 6 à 10 et 11,
caractérisé en ce que l'une des unités au moins est équipée d'au moins un élément de chauffage (7, 8).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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