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<ep-patent-document id="EP04804683B1" file="EP04804683NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="1699986" kind="B1" date-publ="20080102" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-2">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILT..FIRO..CY..TRBGCZEEHUPLSK....IS..........</B001EP><B003EP>*</B003EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.3  (20 Nov 2007) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>1699986</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20080102</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>04804683.3</B210><B220><date>20041206</date></B220><B240><B241><date>20060331</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>10359995</B310><B320><date>20031219</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20080102</date><bnum>200801</bnum></B405><B430><date>20060913</date><bnum>200637</bnum></B430><B450><date>20080102</date><bnum>200801</bnum></B450><B452EP><date>20070921</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>E04B   2/70        20060101AFI20050712BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>HOLZWANDKONSTRUKTION IN BLOCKBOHLENBAUWEISE</B542><B541>en</B541><B542>WOOD WALL CONSTRUCTION MADE OF WOODEN BEAMS</B542><B541>fr</B541><B542>CONSTRUCTION DE PAROIS EN BOIS, DU TYPE A MADRIERS EN BLOCS</B542></B540><B560><B561><text>EP-A- 0 937 832</text></B561><B561><text>WO-A-01/81773</text></B561><B561><text>DE-U1- 29 920 853</text></B561><B561><text>US-A- 5 577 356</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>SIEBER, Dominik</snm><adr><str>Bärenstrasse 5</str><city>CH-9443 Widnau</city><ctry>CH</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>SFS intec Holding AG</snm><iid>01715251</iid><irf>P0379EP</irf><adr><str>Nefenstrasse 30</str><city>9435 Heerbrugg</city><ctry>CH</ctry></adr></B731></B730></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B860><B861><dnum><anum>EP2004053277</anum></dnum><date>20041206</date></B861><B862>de</B862></B860><B870><B871><dnum><pnum>WO2005061811</pnum></dnum><date>20050707</date><bnum>200527</bnum></B871></B870><B880><date>20060913</date><bnum>200637</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Holzwandkonstruktion in Blockbohlenbauweise, wobei übereinander geschichtete und gegebenenfalls nebeneinander liegende Holzbalken mit Hilfe von Schrauben miteinander verbunden sind, welche den gegenseitigen Berührungsbereich zweier Holzbalken überbrückend von der Ober- oder der Unterseite der beiden Holzbalken aus eingedreht sind und nur über einen Teil der Höhe oder Dicke jedes Holzbalkens geführt sind.</p>
<p id="p0002" num="0002">Bei der Errichtung einer solchen Holzwandkonstruktionen in Blockbohlenbauweise werden die übereinander geschichteten Holzbalken durch Schrauben miteinander verbunden, wobei ein Problem natürlich darin liegt, dass die Schrauben infolge der durch Schwinden und Quellen entstehenden Volumenveränderungen auf Dauer keine formschlüssige Verbindung gewährleisten. Die Gebrauchsmusterschrift <patcit id="pcit0001" dnum="DE29920853U1"><text>DE 299 20 853 U1</text></patcit>, aus der eine Holzwandkonstruktion der eingangs genannten Art bekannt ist, sieht zur Beseitigung des vorgenannten Problems vor, jede Schraube unterhalb des Kopfes mit einer Spiralfeder zu versehen, die durch Eindrehen und Versenken des Schraubengewindes einen Dauerdruck erzeugen und somit für absolute Festigkeit der Balkenwand sorgen soll. Zumindest wegen dieser Spiralfeder muß bei der bekannten Holzwandkonstruktion jedes Schraubenloch für die Aufnahme dieser Spiralfeder vorgebohrt werden.</p>
<p id="p0003" num="0003">Eine andere bekannte Ausgestaltung sieht vor (<patcit id="pcit0002" dnum="EP0787866B1"><text>EP-0787866B1</text></patcit>), dass jeweils auf eine Lage von Holzbalken abgestimmt Maschinenschrauben in vorgebohrte Löcher eingesetzt werden, wobei die Schrauben miteinander in Wirkverbindung stehen, indem im Kopf der Schrauben Gewindebohrungen vorgesehen sind, in welche das mit einem Gewinde versehene Ende des Schaftes der nächstfolgenden Schraube eingedreht werden kann. Es wird dadurch eine Art durchgehende Befestigungsstange gebildet, wobei der Kopf jeder Einzelschraube jeweils an der Oberseite eines Holzbalkens abgestützt ist.</p>
<p id="p0004" num="0004">Aus der <patcit id="pcit0003" dnum="DE19828275A1"><text>DE 198 28 275 A1</text></patcit> ist eine Blockbohle zum Bau von Holzhäusern bekannt. Wenn zwei solche Blockbohlen übereinander gelegt und durch Schrauben miteinander verbunden werden, wird für jede Schraube ein Loch vorgebohrt, das sich als ein Durchgangsloch<!-- EPO <DP n="2"> --> vollständig durch die obere Bohle erstreckt, so dass Gewinde der Schraube nur in die untere Bohle eingreift.</p>
<p id="p0005" num="0005">Aus der <patcit id="pcit0004" dnum="DE10013810A1"><text>DE 100 13 810 A1</text></patcit> ist ein Träger aus Holz mit auf Querzug belasteten Abschnitten bekannt. Solche Abschnitte wirken sich besonders im Bereich von Ausschnitten oder Durchbrüchen des Trägers aus. Um die Querzugbelastung aufzunehmen, sind quer zur Längsrichtung des Trägers verlaufend eingesetzte stabförmige Elemente vorhanden, welche von Schrauben gebildet sind. Diese Schrauben sind von der Oberseite oder von der Unterseite des Trägers aus eingedreht und führen jeweils nur über einen Teil der Höhe des Trägers und sind somit unmittelbar der auf Querzug belasteten Zone zugeordnet. Dieser Stand der Technik betrifft somit nur einen einzelnen Holzbalken, nicht aber dessen Verbindung mit einem anderen Holzbalken.</p>
<p id="p0006" num="0006">Aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift <patcit id="pcit0005" dnum="DE9307029U1"><text>DE 93 07 029 U1</text></patcit> ist es bekannt, Außenwandblockbohlen mittels Kreuznagelung miteinander zu verbinden.</p>
<p id="p0007" num="0007">Die vorliegende Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, eine Holzwandkonstruktion unter Einsatz von Schrauben zu schaffen, welche schnell und einfach herzustellen ist und bei der eine optimale Befestigung der aufeinander abgestützten Holzbalken erfolgen kann.</p>
<p id="p0008" num="0008">Erfindungsgemäß gelingt dies dadurch, dass die Holzbalken durch zumindest an ihren beiden Endbereichen mit Gewindeabschnitten versehene Schrauben miteinander verbunden sind, welche ohne Vorbohren eingedreht sind und nur über einen Teil der Höhe oder Dicke des Holzbalkens geführt und somit nur im unmittelbar gegenseitigen Berührungsbereich der beiden Holzbalken eingreifen, wobei die Länge der Schrauben kleiner ausgebildet ist als die Höhe eines Holzbalkens.</p>
<p id="p0009" num="0009">Die Schrauben greifen erfindungsgemäß nur im unmittelbar gegenseitigen Berührungsbereich der beiden Holzbalken ein und werden ohne Vorbohren eingedreht. Es sind nur wesentlich kürzere Schrauben notwendig, welche daher auch besonders tief eingesenkt sind. Durch die wesentlich kürzeren einzusetzenden Schrauben kann eine besondere Material- und daher Kosteneinsparung erzielt werden. Außerdem ist durch den wesentlich kürzeren Schaft mit einem Gewinde das Eindrehmoment gegenüber einer langen Schraube wesentlich verringert. Durch die wesentlich kürzeren Dimensionen der bei der Erfindung eingesetzten Schrauben ergibt sich auch eine schnellere und kürzere Setzdauer. Die Erstellung einer Holzwandkonstruktion wird durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wesentlich einfacher und schneller. Im Besonderen wird dadurch gewährleistet, dass<!-- EPO <DP n="3"> --> die Verbindung auch bei den durch Schwinden und Quellen auftretenden Volumenänderungen der zu verbindenden Holzteile ihre Leistungsfähigkeit behält. Die Verbindung bleibt auch nach mehrfachem Schwinden und Quellen des Holzbalkens steif.</p>
<p id="p0010" num="0010">In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, wenn die Schrauben beidseitig des gegenseitigen Anlagebereiches annähernd gleich weit in die aneinander anliegenden Holzbalken hineinragen. Es ist daher immer eine ausreichende gegenseitige Befestigung zweier übereinander liegender Holzbalken gewährleistet. In beiden Holzbalken sind die Schrauben in gleicher Weise verankert.</p>
<p id="p0011" num="0011">Die einfachste Art der gegenseitigen Verbindung von Holzbalken liegt darin, dass in dem gegenseitigen Anlagebereich zweier Holzbalken jeweils wenigstens zwei Schrauben mit Abstand annähernd parallel zueinander ausgerichtet eingedreht sind.</p>
<p id="p0012" num="0012">Eine Konstruktionsvariante sieht vor, dass die Schrauben über deren ganze Schaftlänge mit einem Gewinde versehen sind. Dies kann aus fertigungstechnischen Gründen von Vorteil sein. Auch die Übertragung von Zugkräften kann durch einen längeren Gewindeeingriff verbessert werden.</p>
<p id="p0013" num="0013">Ferner ist vorgesehen, dass die Schrauben an ihrem einen Ende einen Innenwerkzeugangriff aufweisen, wobei der Durchmesser des diesen Innenwerkzeugangriff umgebenden Abschnittes der Schrauben annähernd gleich groß wie oder nur geringfügig größer als der Außendurchmesser des Gewindes ausgebildet ist. Auf diese Weise ist es ohne besondere Erhöhung des Eindrehmomentes möglich geworden, die Schrauben ohne Vorbohren eines Loches so weit zu versenken, dass die Schrauben nur im unmittelbar gegenseitigen Berührungsbereich der beiden Holzbalken eingreifen.</p>
<p id="p0014" num="0014">Die erfindungsgemäße Art der gegenseitigen Befestigung von Holzbalken bei der Errichtung von Holzwandkonstruktionen ermöglicht zusätzlich noch die einfache Abdichtung des gegenseitigen Anlagebereiches zwischen zwei Holzbalken. Aus diesem Grund ist auch vorgesehen, dass die Schrauben zwischen an den Randbereichen des gegenseitigen Anlagebereiches der Holzbalken angeordneten oder eingelegten streifenförmigen Dichtungsmaterialien eingesetzt sind.</p>
<p id="p0015" num="0015">Eine Variante sieht vor, dass die Schrauben rechtwinklig zur Längserstreckung der Holzbalken eingedreht sind. Damit ist auch die kürzeste Eindrehstrecke vorgegeben.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0016" num="0016">Eine weitere Möglichkeit ist dann gegeben, wenn die Schrauben in einem spitzen Winkel zur Längserstreckung der Holzbalken eingedreht sind. Dadurch können noch höhere Zug- und Druckkräfte bei der gegenseitigen Verbindung übertragen werden. Die zu übertragenden Scherkräfte, also die in horizontaler Richtung wirkenden Kräfte, können wesentlich höher bemessen werden.</p>
<p id="p0017" num="0017">In diesem Zusammenhang kann es vorteilhaft sein, wenn die Schrauben sowohl rechtwinklig als auch in einem spitzen Winkel zur Längserstreckung der Holzbalken, gegebenenfalls abwechselnd aufeinanderfolgend, eingedreht sind. Je nach der erforderlichen Kraftübertragung kann somit die optimalste Lösung herangezogen werden.</p>
<p id="p0018" num="0018">Dabei liegt eine zusätzliche Möglichkeit darin, dass die Schrauben jeweils paarweise einander kreuzend in einem spitzen Winkel zur Längserstreckung der Holzbalken oder quer zu dieser eingedreht sind. Dabei ist durchaus denkbar, dass die einander kreuzend eingedrehten Schrauben auch in spitzwinklig zu der Vertikalmittelebene der aus Holzbalken erstellten Wandkonstruktion liegenden Vertikalebenen liegen.</p>
<p id="p0019" num="0019">Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig.1 bis Fig. 3</dt><dd>Vertikalschnitte durch übereinander geschichtete Holzbalken verschiedener Querschnittsformen, welche durch Schrauben miteinander verbunden sind;</dd>
<dt>Fig. 4 bis 6</dt><dd>Seitenansichten von aus Holzbalken gebildeten Holzwandkonstruktionen, bei welchen die Schrauben in verschiedener Art eingedreht sind.</dd>
</dl></p>
<p id="p0020" num="0020">Bei der gezeigten Holzwandkonstruktion in Blockbohlenbauweise werden Holzbalken 1 übereinander geschichtet und die aufeinander folgenden Holzbalken 1 werden mit Hilfe von Schrauben 2 miteinander verbunden. Die Holzbalken 1 werden dabei durch zumindest an ihren beiden Endbereichen mit Gewindeabschnitten 3 und 4 versehene Schrauben 2 miteinander verbunden. Diese Schrauben 2 sind den gegenseitigen Anlagebereich zweier Holzbalken 1 überbrückend von der Ober- oder der Unterseite des Holzbalkens 1 aus ohne Vorbohren eines Loches eingedreht und sind nur über einen Teil A der Höhe bzw. Dicke B des Holzbalkens 1 geführt. Somit sind die Schrauben 2 nur dem unmittelbar gegenseitigen Anlagebereich 5 zweier Holzbalken 1 zugeordnet.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0021" num="0021">Die Schrauben werden also ohne Vorzubohren eingedreht, so dass eine wesentliche Verkürzung der Montagezeit eintritt. Die Schrauben 2 können nur im Bereich ihrer beiden Enden mit einem Gewindeabschnitt 3 und 4 versehen werden. Es ist aber auch denkbar, über die ganze Schaftlänge ein durchgehendes Gewinde vorzusehen. Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Gewindeformen, verschiedene Gewindesteigungen und verschiedene Verhältnisse zwischen Kerndurchmesser und Gewindeaußendurchmesser möglich. Die Ausbildung und Wirkungsweise der am einen freien Ende auszubildenden Bohr- und/oder Eindringspitze kann auf verschiedene Art und Weise ausgeführt sein. Auch die Form des Schraubenkopfes ist variabel, ist aber so auszuführen, dass dieser ohne besondere Probleme in die tief versenkte Lage innerhalb der Holzbalken gebracht werden kann. Es ist auch denkbar, dass bei zwei Gewindeabschnitten diese eine unterschiedliche Gewindesteigung aufweisen. Obwohl dadurch beim Eindrehen in den ersten Holzbalken 1 das Eindrehmoment wesentlich erhöht wird, kann dadurch erreicht werden, dass beim Eingriff der Schrauben 2 in die zwei aufeinander gelegten Holzbalken 1 diese gegeneinander angezogen werden, um dadurch die gegenseitige Anpresskraft zu verstärken. Natürlich ist bei den hier eingesetzten Schrauben auch eine Oberflächenbeschichtung vorteilhaft. Insbesondere eignet sich eine Beschichtung, welche das Eindrehmoment der Schrauben 2 herabsetzt. Eine solche Beschichtung kann auch zusätzlich zu einer Korrosionsschutzbeschichtung aufgebracht sein oder es kann auch zugleich von dieser Korrosionsschutzbeschichtung die drehmomentmindemde Wirkung ausgehen.</p>
<p id="p0022" num="0022">Die Schrauben 2 ragen beidseitig des gegenseitigen Anlagebereiches 5 annähernd gleich weit in die aneinander anliegenden Holzbalken 1 hinein. Die Länge C der Schrauben 2 ist kleiner ausgebildet ist als die Höhe B eines Holzbalkens 1.</p>
<p id="p0023" num="0023">In dem gegenseitigen Anlagebereich 5 zweier Holzbalken 1 sind jeweils zwei oder mehr als zwei Schrauben 2 mit Abstand annähernd parallel zueinander ausgerichtet eingedreht.</p>
<p id="p0024" num="0024">Es besteht dabei die Möglichkeit, die Schrauben 2 rechtwinklig zur Längserstreckung der Holzbalken 1 oder in einem spitzen Winkel zur Längserstreckung der Holzbalken 1 (siehe dazu die Fig. 5 und 6) einzudrehen. Je nach Anforderung der gegenseitigen Verbindung von Holzbalken 1 kann daher die günstigste Art der Verbindung gewählt werden. Es ist daher auch möglich, die Schrauben 2 sowohl rechtwinklig als auch in einem spitzen Winkel zur Längserstreckung der Holzbalken 1 gegebenenfalls abwechselnd aufeinanderfolgend einzudrehen. Ferner sieht eine Variante vor, die Schrauben 2 jeweils paarweise einander<!-- EPO <DP n="6"> --> kreuzend in einem spitzen Winkel zur Längserstreckung der Holzbalken 1 einzudrehen.</p>
<p id="p0025" num="0025">Die Schrauben 2 weisen an ihrem einen Ende einen Innenwerkzeugangriff 6 auf, wobei der Durchmesser des diesen Innenwerkzeugangriff 6 umgebenden Abschnittes der Schrauben 2 annähernd gleich groß oder nur geringfügig größer ausgebildet ist als der Außendurchmesser des Gewindes.</p>
<p id="p0026" num="0026">Die Schrauben 2 können mit einem Schraubendreherbit eingedreht werden, dessen an den Angriffsbereich zum Ansetzen an der Schraube 2 anschließender Schaft oder ein gedachter Hüllzylinder dieses Schaftes einen Durchmesser aufweist, der gleich oder kleiner ist als der Durchmesser des den Innenwerkzeugangriff 6 umgebenden Abschnittes der Schraube 2. Weiter weist dieser Schaft eine Länge zum Überbrücken des Bereiches der Höhe B des Holzbalkens 1 vom Innenwerkzeugangriff 6 der Schraube 2 bis zur oberen oder unteren Begrenzung und weiter bis zum Schraubereinsatz auf. Dadurch kann ein ordnungsgemäßer Antrieb der Schrauben bis zur endgültigen Setzlage bewerkstelligt werden, ohne dass vom Eindrehwerkzeug her eine zusätzliche Drehmomenterhöhung hervorgerufen wird.</p>
<p id="p0027" num="0027">Die Schrauben 2 sind - falls streifenförmige Dichtungsmaterialien 7 eingesetzt werden - zwischen an den Randbereichen des gegenseitigen Anlagebereiches 5 der Holzbalken 1 eingelegten Dichtungsmaterialien 7 angeordnet.</p>
<p id="p0028" num="0028">Die Querschnittsform der Holzbalken ist beim Einsatz der erfindungsgemäßen Maßnahmen in vielfältiger Weise zu gestalten. So können auch nach Art der in der Natur gegebenen Blockbohlen Holzwandkonstruktionen gebildet werden. Auch auf verschiedene Querschnittsformen gesägte Holzbalken 1 mit oder ohne gegenseitige Nut- und Kammausbildung sind hier einsetzbar.</p>
<p id="p0029" num="0029">In Fig. 1 sind drei Bohrungen 8 sichtbar, die durch das Einschrauben der Schrauben 2 hergestellt worden sind. In den Fig. 2 und 3 sind entsprechende Bohrungen 8 sichtbar. Gemäß der Darstellung in den Fig. 2 und 3 scheinen die Bohrungen 8 zwar in Linie übereinander angeordnet sein, tatsächlich sind die Bohrungen 8 eines Balkens gegenüber den Bohrungen 8 des nächsten Balkens aber jeweils um ein Stück versetzt, wie es aus den Fig. 4 - 6 ersichtlich ist.</p>
</description><!-- EPO <DP n="7"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Holzwandkonstruktion in Blockbohlenbauweise, wobei übereinander geschichtete und gegebenenfalls nebeneinander liegende Holzbalken mit Hilfe von Schrauben miteinander verbunden sind, welche den gegenseitigen Berührungsbereich zweier Holzbalken überbrückend von der Ober- oder der Unterseite der beiden Holzbalken aus eingedreht sind und nur über einen Teil der Höhe oder Dicke jedes Holzbalkens geführt sind, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Holzbalken (1) durch zumindest an ihren beiden Endbereichen mit Gewindeabschnitten (3, 4) versehene Schrauben (2) miteinander verbunden sind, welche ohne Vorbohren eingedreht sind und nur im unmittelbar gegenseitigen Berührungsbereich (5) der beiden Holzbalken (1) eingreifen, wobei die Länge (C) der Schrauben (2) kleiner ausgebildet ist als die Höhe (B) eines Holzbalkens (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Holzwandkonstruktion nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Schrauben (2) beidseitig des gegenseitigen Anlagebereiches (5) annähernd gleich weit in die aneinander anliegenden Holzbalken (1) hineinragen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Holzwandkonstruktion nach Anspruch 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> in dem gegenseitigen Anlagebereich (5) zweier Holzbalken (1) jeweils wenigstens zwei Schrauben (2) mit Abstand annähernd parallel zueinander ausgerichtet eingedreht sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Holzwandkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 3, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Schrauben (2) über deren ganze Schaftlänge mit einem Gewinde versehen sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Holzwandkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Schrauben (2) an ihrem einen Ende einen Innenwerkzeugangriff (6) aufweisen, wobei der Durchmesser des diesen Innenwerkzeugangriff (6) umgebenden Abschnittes der Schrauben (2) annähernd gleich groß wie oder nur geringfügig größer ausgebildet ist als der Außendurchmesser des Gewindes.<!-- EPO <DP n="8"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Holzwandkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 5, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Schrauben (2) zwischen an den Randbereichen des gegenseitigen Anlagebereiches (5) der Holzbalken (1) angeordneten oder eingelegten streifenförmigen Dichtungsmaterialien (7) eingesetzt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Holzwandkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 6, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Schrauben (2) rechtwinklig zur Längserstreckung der Holzbalken (1) eingedreht sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Holzwandkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 6, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Schrauben (2) in einem spitzen Winkel zur Längserstreckung der Holzbalken (1) eingedreht sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Holzwandkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 6, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Schrauben (2) sowohl rechtwinklig als auch in einem spitzen Winkel zur Längserstreckung der Holzbalken (1) eingedreht sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Holzwandkonstruktion nach Anspruch 9, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Schrauben abwechselnd aufeinanderfolgend eingedreht sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Holzwandkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 6 und 9, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Schrauben (2) jeweils paarweise einander kreuzend in einem spitzen Winkel zur Längserstreckung der Holzbalken (1) der quer zu dieser eingedreht sind.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="9"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A timber wall structure of the block-board mode of construction, wherein timber beams, which are stacked one on top of another and optionally are situated adjacent one another, are joined together by means of screws which are screwed in spanning the mutual contact zone of two timber beams from the upper side or the under side of the two timber beams and are guided only over part of the height of the thickness of each timber beam, <b>characterised in that</b> the timber beams (1) are joined together by screws (2) which at least on their two end portions are provided with threaded sections (3,4) and which are screwed in without predrilling and engage only in the immediate mutual contact zone (5) of the two timber beams (1), wherein the length (C) of the screws (2) is smaller than the height (B) of a timber beam (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>A timber wall structure according to Claim 1, <b>characterised in that</b> on either side of the mutual contact zone (5) the screws (2) project approximately to the same extent into the mutually abutting timber beams (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>A timber wall structure according to Claim 1 or 2, <b>characterised in that</b> in the mutual contact zone (5) of two timber beams (1) in each case two screws (2) are screwed in aligned approximately parallel to one another.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>A timber wall structure according to any one of Claims 1 to 3, <b>characterised in that</b> the screws (2) are provided with a screw-thread over their entire shank length.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>A timber wall structure according to any one of Claims 1 to 4, <b>characterised in that</b> at one end the screws (2) have an internal tool engagement portion (6), wherein the diameter of<!-- EPO <DP n="10"> --> the portion of the screws (2) surrounding this internal tool engagement portion (6) is approximately the same size as or is only slightly than larger than the outer diameter of the screw-thread.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>A timber wall structure according to any one of Claims 1 to 5, <b>characterised in that</b> the screws (2) are inserted between strip-like sealing materials (7) arranged or inserted at the edge zones of the mutual contact zone (5) of the timber beams (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>A timber wall structure according to any one of Claims 1 to 6, <b>characterised in that</b> the screws (2) are screwed in at a right angle to the longitudinal extension of the timber beams (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>A timber wall structure according to any one of Claims 1 to 6, <b>characterised in that</b> the screws (2) are screwed in at an acute angle to the longitudinal extension of the timber beams (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>A timber wall structure according to any one of Claims 1 to 6, <b>characterised in that</b> the screws (2) are screwed in both at a right angle and at an acute angle to the longitudinal extension of the timber beams (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>A timber wall structure according to Claim 9, <b>characterised in that</b> the screws are screwed in alternately in sequence.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>A timber wall structure according to any one of Claims 1 to 6 and 9, <b>characterised in that</b> the screws (2) are screwed in respectively in pairs intersecting one another at an acute angle to the longitudinal extension of the timber beams (1) and transversely thereto.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="11"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Construction de parois en bois du type à madriers en bloc, dans laquelle des poutres superposées, le cas échéant juxtaposées, sont assemblée à l'aide de vis qui traversent la zone de contact réciproque de deux poutres en bois en partant du côté supérieur ou du côté inférieur des deux poutres, et ne passent que dans une partie de la hauteur ou de l'épaisseur de chaque poutre,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
les poutres (1) sont reliées par des vis (2) munies de segments filetés (3, 4), au moins au niveau des deux zones d'extrémité, et les vis sont mises en place sans avant trous et elles ne pénètrent que dans la zone de contact réciproque direct (5) des deux poutres (1), la longueur (C) des vis étant inférieure à la hauteur (B) d'une poutre (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Construction de parois en bois selon la revendication 1,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
les vis (2) sont enfoncées sensiblement de la même longueur dans les poutres (1), appliquées l'une sur l'autre, de part et d'autre de la zone de d'apui réciproque (5).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Construction de parois en bois selon la revendication 1,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
dans la zone d'appui réciproque (5) de deux poutres (1), chaque fois au moins deux vis (2) sont enfoncées distantes l'une de l'autre et sensiblement parallèlement.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Construction de parois en bois selon l'une des revendications 1 à 3,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
toute la longueur de la tige des vis (2) est filetée.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Construction de parois en bois selon l'une des revendications 1 à 4,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
l'extrémité des vis (2) comporte une empreinte (6) pour un outil, et le diamètre du segment de la vis (2) qui entoure cette empreinte d'outil (6)<!-- EPO <DP n="12"> --> est sensiblement égal ou légèrement supérieur au diamètre extérieur du filetage.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Construction de parois en bois selon l'une des revendications 1 à 5,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
les vis (2) sont placées dans des matériaux d'étanchéité (7) en forme de bande prévus ou insérés entre les zones marginales des zones d'appui réciproques (5) des poutres (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Construction de parois en bois selon l'une des revendications 1 à 6,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
les vis (2) sont enfoncées perpendiculairement à la direction longitudinale des poutres (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Construction de parois en bois selon l'une des revendications 1 à 6,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
les vis (2) sont enfoncées suivant un angle aigu par rapport à la direction longitudinale des poutres (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Construction de parois en bois selon l'une des revendications 1 à 6,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
les vis (2) sont enfoncées à la fois perpendiculairement et suivant un angle aigu par rapport à l'extension longitudinale des poutres (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Construction de parois en bois selon la revendication 9,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
les vis sont enfoncées en se suivant en alternance.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Construction de parois en bois selon l'une des revendications 1 à 6 et 9,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
les vis (2) sont enfoncées en se croisant chaque fois par paire suivant un angle aigu par rapport à l'extension longitudinale des poutres (1), transversalement à celles-ci.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="13"> -->
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<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
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<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="DE29920853U1"><document-id><country>DE</country><doc-number>29920853</doc-number><kind>U1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0002]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="EP0787866B1"><document-id><country>EP</country><doc-number>0787866</doc-number><kind>B1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0003]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="DE19828275A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>19828275</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0004]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0004" dnum="DE10013810A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>10013810</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0004">[0005]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0005" dnum="DE9307029U1"><document-id><country>DE</country><doc-number>9307029</doc-number><kind>U1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0005">[0006]</crossref></li>
</ul></p>
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