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EP 1 700 278 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.10.2008 Patentblatt 2008/41 |
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Anmeldetag: 25.11.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/053092 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/055160 (16.06.2005 Gazette 2005/24) |
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GELDBETRIEBENER AUTOMAT UND VERFAHREN ZU DESSEN WARTUNG
MONEY-OPERATED MACHINE
AUTOMATE A MONNAIE ET PROCEDE D'ENTRETIEN
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK
TR |
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Priorität: |
03.12.2003 DE 10356872
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.09.2006 Patentblatt 2006/37 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- AUBREY, Kenneth
80335 München (DE)
- BRAUKMANN, Erwin
82515 Wolfratshausen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 692 599 DE-A1- 2 651 105 GB-A- 2 223 872 US-A- 4 603 239
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EP-A- 1 205 895 DE-A1- 10 127 691 US-A- 3 654 880
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen geldbetriebenen Automaten nach dem Oberbegriff
des Patentanspruches 1 sowie auf ein Verfahren zur Wartung eines solchen Automaten.
[0002] Derartige geldbetriebene Automaten kommen als Parkscheinautomaten aber auch als Zigarettenautomaten,
Briefmarkenautomaten, Fahrscheinautomaten, Snackautomaten und vergleichbaren Automaten
mit geringem Stromverbrauch zum Einsatz.
[0003] Aus der DE-Produktschrift "SITRAFFIC SITY 5", herausgegeben von der Siemens AG unter
der Bestell-Nr. E10003-A800-W19, ist ein Parkscheinautomat bekannt, an dem Parkscheine
neben anderen Zahlungsmitteln auch durch Münzgeld erworben werden können, welches
von einer Münzkasse aufgenommen wird. Diese ist als Wechselkasse ausgebildet, die
- bevor sie kein Geld mehr aufnehmen kann - regelmäßig gegen eine leere Kasse auszutauschen
ist. Zur Energieversorgung von elektrischen Verbrauchern des Parkscheinautomaten,
wie z.B. Steuerung mit Mikroprozessor und Datenspeicher, Papierdruck- und Schneidevorrichtung,
Münzschlitzsperre und -prüfer, LCD-Anzeigen und Bedienelemente, sind unterschiedliche
Versionen vorgesehen. Neben einer Solarversion mit Solarmodul und Akkumulator (im
Folgenden kurz: Akku) und einer Laternenversion, bei welcher der Automat an die Stromversorgung
einer in der Nähe befindlichen Straßenlaterne angebunden ist, ist eine reine Akkuversion
bekannt, wobei in bestimmten Intervallen leere gegen volle Akkus ausgetauscht werden
müssen.
[0004] Dieser bekannte Automat erfordert doch einen erheblichen Serviceaufwand für technische
Wartung, Papierwechsel, Kassenwechsel und Akkuaustausch.
[0005] Die
EP 0 692 599 A zeigt ein System zum Sicherheitstransport von Artikeln. Das System weist eine Ablegestation
in einem Geschäftsraum und eine Depotstation in einer Bank auf, die beide über ein
Modem zur gegenseitigen Kommunikation verfügen. Die Modems sind mit Computern und
diese wiederum mit Dockingstationen verbunden, welche einen "intelligenten" Sicherheitsbehälter
aufnehmen können. Die Oberseite einer Dockingstation bildet eine Auflagefläche für
eine Kassette, von der aus Banknoten oder Schecks in die Dockingstation eingezogen
werden können. Der Schaltkreis einer Dockingstation umfasst eine Energieversorgungseinheit,
die im Betrieb mit einer Wechselspannungsquelle oder einer internen Batterie verbunden
ist und die elektronische Schaltkreise mit Spannung versorgt. Außerdem ist sie mit
einem Batterieladeanschluss zum Aufladen einer internen Batterie des Sicherheitsbehälters
verbunden.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen geldbetriebenen Automaten der
eingangs beschriebenen Art bereitzustellen, der weniger serviceaufwendig ist, sowie
ein Verfahren zur Wartung eines solchen Automaten.
[0007] Erfindungsgemäß wird die erste Teilaufgabe durch einen geldbetriebenen Automaten
der eingangs genannten Art gelöst, der die im Kennzeichen des Patentanspruches 1 angegebenen
Merkmale aufweist. Indem die Spannungsquelle derart in die Kasse integriert ist, dass
sie eine gemeinsame Wechseleinheit bilden, wird bei jedem Wechsel der Kasse automatisch
die Spannungsquelle gewechselt, so dass die Energieversorgung des Automaten sichergestellt
ist. Die neue Kasse weist eine geladene Spannungsquelle auf, so dass ein gesondertes
Wechseln von wiederaufladbaren Spannungsquellen, wie beispielsweise Akkugeräte, nicht
nötig ist. Hierdurch wird eine kostengünstige Lösung der Energieversorgung eines geldbetriebenen
Automaten mit entsprechend geringerem Serviceaufwand bereitgestellt.
[0008] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die Wechseleinheit eine
Schnittstelle auf, über die die Spannungsquelle bei Positionierung der Wechseleinheit
im Automaten an elektrische Verbraucher anschließbar ist. Die Schnittstelle weist
beispielsweise Kontakte, vorzugsweise Steckkontakte, auf, über die bei Positionierung
der Wechseleinheit im Automaten die Spannungsquelle elektrisch mit den Stromverbrauchern
im Automaten verbindbar ist. So kann durch einfache Entnahme bzw. Einstellen der Wechseleinheit
eine Kontaktunterbrechung bzw. ein Kontaktschluss zwischen elektrischen Verbrauchern
und der in der Wechseleinheit integrierten Spannungsquelle hergestellt werden.
[0009] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Schnittstelle derart ausgebildet,
dass über diese die Spannungsquelle bei Positionierung der Wechseleinheit in einem
außerhalb des Automaten angeordneten Aufnahmegestell an eine Ladestation anschließbar
ist. So kann bei Austausch der Wechseleinheit über dieselbe Schnittstelle, über die
die Spannungsquelle Strom an die elektrischen Verbraucher im Automaten abgibt, bei
Positionierung in einem Aufnahmegestell, welches außerhalb des Automaten angeordnet
ist, die Spannungsquelle zum Aufladen an eine Ladestation angeschlossen werden. Die
Kontaktierung erfolgt dabei ebenso einfach über die Schnittstelle wie im Automaten
selbst.
[0010] Vorzugsweise ist die Wechseleinheit zur Aufnahme in ein in einem Transportfahrzeug
angeordneten Transportgestell mit Ladestation vorgesehen, so dass das Wiederaufladen
der Spannungsquelle bereits während des Transports einer ausgewechselten Kasse in
einem Transportfahrzeug, mit dem in der Praxis die Automaten eines Automatenbetreibers
regelmäßig zu Nachfüll- oder Wartungszwecken abgefahren werden, erfolgt.
[0011] Alternativ oder zusätzlich dazu, ist die Wechseleinheit zur Aufnahme in ein Aufbewahrungsgestell
mit Ladestation vorgesehen, welches an einem Kassenentleerungsort oder an einem Ladeort
angeordnet ist. Hierdurch kann der Ladevorgang der in die Kasse integrierten Spannungsquelle
dort stattfinden, wo die eingesammelten vollen Kassen vom Transportfahrzeug zum Entleeren
abgegeben werden oder an jedem weiteren Ladeort, an dem speziell die Spannungsquellen
wieder aufgeladen werden können. Das Aufbewahrungsgestell mit Ladestation kann dabei
von gleicher Bauart wie das Transportgestell im Transportfahrzeug sein. Als Kassenentleerungsort
können Service-Zentralen oder auch direkt Geldinstitute, wie Banken, dienen. Als Ladeort
können spezielle Stationen mit Netzanschluss zum Speisen von Ladegeräten dienen.
[0012] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind Anzeigemittel zum
Anzeigen des Ladungszustandes der Spannungsquelle vorgesehen. Die Anzeigemittel können
an der Wechseleinheit oder am Aufbewahrungsgestell angeordnet sein. Es können aber
auch ohnehin am Automaten vorhandene, für die Darstellung andere Informationen vorgesehene
Anzeigemittel, etwa am Gehäuse des Automaten, verwendet werden. Anhand dieser Anzeigemittel,
die durch Leuchtdioden oder Flüssigkristallanzeigen gebildet sein können, wird vom
Wartungspersonal erkannt, ob eine in einem Aufbewahrungsgestell befindliche Wechseleinheit
eine geladene oder noch im Aufladen befindliche Spannungsquelle aufweist. Je nachdem
kann eine Wechseleinheit mit vollständig geladener Spannungsquelle wieder in einen
Automaten eingestellt werden, während andere Wechseleinheiten noch bis zum Erreichen
des vollen Ladungszustandes im Aufbewahrungsgestell verbleiben.
[0013] Die andere der Erfindung zugrunde liegenden Teilaufgabe wird durch ein Verfahren
zur Wartung eines geldbetriebenen Automaten nach einem der Ansprüche 1 bis 5 gelöst
durch die im Patentanspruch 6 beschriebenen Merkmale. Bei diesem Wartungsverfahren
zum Wechseln der Kasse und zum Laden der Spannungsquelle wird vorgeschlagen, in vorgebbaren
Intervallen eine auszutauschende Wechseleinheit des Automaten, welche eine zu leerende
Kasse und/oder eine zu ladende Spannungsquelle aufweist, gegen eine neue Wechseleinheit
mit geleerter Kasse und aufgeladener Spannungsquelle auszutauschen. Dabei wird eine
neue Wechseleinheit in einem Aufnahmegestell mit Ladestation bereitgestellt, in welchem
die Spannungsquelle aufgeladen wird, wobei das Aufnahmegestell in einem Transportfahrzeug
und/oder an einem Kassenentleerungsort angeordnet ist. Hierdurch werden getrennte
Wartungstouren für den Kassenwechsel und den Wechsel von Spannungsquelle überflüssig,
da beides mit einem einzigen Vorgang bewerkstelligt werden kann.
[0014] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Erläuterung zur
Zeichnung, in deren einziger Figur ein erfindungsgemäßer, geldbetriebener Automat
sowie ein Verfahren zu dessen Wartung schematisch veranschaulicht sind.
[0015] Die Figur zeigt einen geldbetriebenen Automaten 1, beispielsweise einen Parkscheinautomaten,
der eine Kasse 2 zur Aufnahme von Geld aufweist. Die Kasse 2 ist in vorgebbaren Intervallen
zu leeren, um jederzeit in den Automaten eingegebenes Geld aufnehmen zu können. Hierzu
ist die Kasse 2 auswechselbar ausgebildet, so dass sie von Zeit zu Zeit gegen eine
baugleiche, leere Kasse 2 ausgetauscht werden kann. Der Automat 1 weist ferner eine
Spannungsquelle 3 zur Energieversorgung von elektrischen Verbrauchern 4 auf, die für
den Betrieb des Automaten 1 erforderlich sind. Die Spannungsquelle 3 ist dabei wiederaufladbar,
also beispielsweise als Akkumulator ausgebildet. Wenn nach einer gewissen Zeitdauer
der Ladungszustand der Spannungsquelle 3 einen gewissen Wert unterschritten hat, muss
die Spannungsquelle 3 wieder aufgeladen werden. Erfindungsgemäß ist nun die Spannungsquelle
3 derart in die Kasse 2 integriert, dass sie eine gemeinsame Wechseleinheit 5 bilden.
Die Wechseleinheit 5 weist eine Schnittstelle 6 auf, über die die Spannungsquelle
3 an elektrische Verbraucher 4 anschließbar ist, wenn die Wechseleinheit 5 im Automaten
1 positioniert ist. Die Verbindung zwischen der Schnittstelle 6 der Wechseleinheit
5 und den elektrischen Verbrauchern 4, von welchen der Einfachheit halber nur einer
- etwa eine Steuerung des Automaten 1 mit Prozessoreinheit und Datenspeicher - dargestellt,
aber durch die Punkte eine Mehrzahl an elektrischen Verbrauchern angedeutet ist, ist
durch elektrische Leitungen darstellende Linien veranschaulicht.
[0016] Mit der gleichen Schnittstelle 6 kann die Spannungsquelle 3 mit einer Ladestation
9 eines Aufnahmegestells verbunden werden. Das Aufnahmegestell kann als Transportgestell
7 ausgebildet sein, welches in einem Transportfahrzeug 10 angeordnet ist. Das in der
Figur dargestellte Transportgestell 7 umfasst eine Vielzahl an Aufnahmefächern für
Wechseleinheiten 5, in welchen über die Schnittstelle 6 eine elektrische Verbindung
von der Spannungsquelle 3 zur Ladestation 9 hergestellt wird, so dass die Spannungsquelle
3 während des Transports geladen werden kann. Ein Transportfahrzeug 10 fährt auf seiner
Servicetour eine Mehrzahl von zu versorgenden Automaten 1 an und tauscht dabei Wechseleinheiten
5 mit gefüllten Kassen 2 und/oder entleerten Spannungsquellen 3 gegen neue Wechseleinheiten
5 mit leeren Kassen 2 und geladenen Spannungsquellen 3 aus.
[0017] Am Ende der Tour werden die eingesammelten Wechseleinheiten 5 einem Kassenentleerungsort
11, etwa einer Service-Zentrale oder einem Geldinstitut, zugeführt, wo die Kassen
2 ausgeleert werden. Nach dem Entleeren des Geldes werden die Wechseleinheiten 5 in
einem Aufbewahrungsgestell 8 bereitgestellt, wo die Spannungsquellen 3 durch Verbindung
über die Schnittstelle 6 mit einer Ladestation 9 weiter aufgeladen werden. Möglich
ist auch die hier nicht dargestellte Option, das Aufbewahrungsgestell 8 an einem Ladeort
anzuordnen, der speziell zu diesem Zweck angefahren wird. Das leere Transportfahrzeug
10 nimmt aus dem Aufbewahrungsgestell 8 neue Wechseleinheiten 5 für die nächste Service-Tour
auf. Die Kassen 2 der Wechseleinheiten 5 im Aufbewahrungsgestell 8 sind leer, während
der Ladungszustand der Spannungsquelle 3 über Anzeigemittel 12 sichtbar ist. Hierdurch
kann das ServicePersonal sehen, welche Wechseleinheiten 5 ausreichend geladene Spannungsquellen
3 aufweisen, die also für einen erneuten Einsatz in erfindungsgemäßen Automaten 1
bereit sind. Die Anzeigemittel 12 können hierzu auch am Aufbewahrungsgestell 8 angeordnet
sein. Alternativ können aber als Anzeigemittel 12 auch eine schon am Automaten vorhandene,
für die Darstellung anderer Informationen vorgesehene Anzeige - etwa am Gehäuse des
Automaten - verwendet werden. Schließlich kann aber auch nur ein Ersttest des Ladungszustandes
im Automaten 1 beim Wechseln der Wechseleinheit 5 erfolgen, um Kosten zu sparen.
1. Geldbetriebener Automat (1), insbesondere Parkscheinautomat, mit einer auswechselbar
ausgebildeten Kasse (2) zur Aufnahme von Geld, welche zum Wechseln in vorgebbaren
Intervallen vorgesehen ist, und einer wiederaufladbaren Spannungsquelle (3) zur Energieversorgung
von elektrischen Verbrauchern (4) des Automaten (1),
dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungsquelle (3) derart in die Kasse (2) integriert ist, dass sie eine gemeinsame
Wechseleinheit (5) bilden und dass die Wechseleinheit (5) eine Schnittstelle (6) aufweist,
über die die Spannungsquelle (3) bei Positionierung der Wechseleinheit (5) im Automaten
(1) an dessen elektrische Verbraucher (4) anschließbar ist.
2. Automat (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schnittstelle (6) derart ausgebildet ist, dass über diese die Spannungsquelle
(3) bei Positionierung der Wechseleinheit (5) in einem außerhalb des Automaten (1)
angeordneten Aufnahmegestell (7, 8) an eine Ladestation (9) anschließbar ist.
3. Automat (1) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Wechseleinheit (5) zur Aufnahme in ein in einem Transportfahrzeug (10) angeordneten
Transportgestell (7) mit Ladestation (9) vorgesehen ist.
4. Automat (1) nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Wechseleinheit (5) zur Aufnahme in ein Aufbewahrungsgestell (8) mit Ladestation
(9) vorgesehen ist, welches an einem Kassenentleerungsort (11) oder an einem Ladungsort
angeordnet ist.
5. Automat (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass Anzeigemittel (12) zum Anzeigen des Ladungszustandes der Spannungsquelle (6) vorgesehen
sind.
6. Verfahren zur Wartung eines geldbetriebenen Automaten (1) nach einem der Ansprüche
1 bis 5, wobei die Wechseleinheit (5) bei zu entleerender Kasse (2) und/oder bei zu
ladender Spannungsquelle (3) auszutauschen ist, wobei in vorgebbaren Intervallen eine
auszutauschende Wechseleinheit (5) des Automaten (1) gegen eine neue Wechseleinheit
(5) mit geleerter Kasse (2) und aufgeladener Spannungsquelle (3) ausgetauscht wird,
wobei eine neue Wechseleinheit (5) in einem Aufnahmegestell (7, 8) mit Ladestation
(9) bereitgestellt wird, in welchem die Spannungsquelle (3) aufgeladen wird, und wobei
das Aufnahmegestell (7, 8) in einem Transportfahrzeug (10) und/oder an einem Kassenentleerungsort
(11) angeordnet ist.
1. Money-operated machine (1), in particular a parking-ticket machine, having a replaceable
cashbox (2) for holding money which is intended to be replaced at prespecified intervals,
and a rechargeable voltage source (3) for supplying power to electrical loads (4)
of the machine (1),
characterized in that the voltage source (3) is integrated in the cashbox (2) in such a way that they form
a common replacement unit (5), and in that the replacement unit (5) has an interface (6) via which the voltage source (3) can
be connected to the electrical loads (4) of the machine when the replacement unit
(5) is positioned in said machine (1).
2. Machine (1) according to Claim 1,
characterized in that the interface (6) is designed in such a way that the voltage source (3) can be connected
to a charging station (9) via said interface when the replacement unit (5) is positioned
in a holding frame (7, 8) which is arranged outside the machine (1).
3. Machine (1) according to Claim 2,
characterized in that the replacement unit (5) is intended to be held in a transportation frame (7) which
is arranged in a transportation vehicle (10) and has a charging station (9).
4. Machine (1) according to Claim 2 or 3,
characterized in that the replacement unit (5) is intended to be held in a storage frame (8) which has
a charging station (9) and is arranged at a cashbox-emptying location (11) or at a
charging location.
5. Machine (1) according to one of Claims 1 to 4,
characterized in that display means (12) are provided for displaying the charge state of the voltage source
(6).
6. Method for servicing a money-operated machine (1) according to one of Claims 1 to
5, with the replacement unit (5) needing to be exchanged when the cashbox (2) needs
to be emptied and/or the voltage source (3) needs to be charged, with a replacement
unit (5) of the machine (1) being exchanged at prespecified intervals for a new replacement
unit (5) which has an empty cashbox (2) and a charged voltage source (3), with a new
replacement unit (5) being prepared in a holding frame (7, 8) with a charging station
(9) in which the voltage source (3) is charged, and with the holding frame (7, 8)
being arranged in a transportation vehicle (10) and/or at a cashbox-emptying location
(11).
1. Automate ( 1 ) à argent, notamment automate de stationnement, comprenant une caisse
( 2 ) remplaçable de réception d'argent qui est destinée à être remplacée à des intervalles
pouvant être prescrits et une source ( 3 ) de tension rechargeable pour alimenter
en énergie des consommateurs ( 4 ) d'électricité de l'automate ( 1 ),
caractérisé en ce que la source ( 3 ) de tension est intégrée à la caisse ( 2 ) de façon à former une unité
( 5 ) à remplacer conjointement et en ce que l'unité ( 5 ) à remplacer a une interface ( 6 ) par laquelle la source ( 3 ) de tension
peut, lors de la mise en position de l'unité ( 5 ) à remplacer dans l'automate ( 1
), être raccordée à ses consommateurs ( 4 ) d'électricité.
2. Automate ( 1 ) suivant la revendication 1,
caractérisé en ce que l'interface ( 6 ) est telle que, par celle-ci, la source ( 3 ) de tension peut, lors
de la mise en position de l'unité ( 5 ) à remplacer dans un bâti ( 7, 8 ) de réception
disposé à l'extérieur de l'automate ( 1 ), être raccordée à un poste ( 9 ) de charge.
3. Automate ( 1 ) suivant la revendication 2,
caractérisé en ce que l'unité ( 5 ) à remplacer est prévue avec un poste ( 9 ) de charge en vue d'être
reçue dans un bâti ( 7 ) de transport disposé dans un véhicule ( 10 ) de transport.
4. Automate ( 1 ) suivant la revendication 2 ou 3,
caractérisé en ce que l'unité ( 5 ) à remplacer est prévue en ayant un poste ( 9 ) de charge destiné à
être reçu dans un bâti ( 8 ) d'emmagasinage qui est disposé au lieu où l'on vide la
caisse ou en un lieu de chargement.
5. Automate ( 1 ) suivant l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce qu'il est prévu des moyens ( 12 ) d'indication de l'état de charge de la source ( 6 )
de tension.
6. Procédé d'entretien d'un automate ( 1 ) à monnaie suivant l'une des revendications
1 à 5, dans lequel on remplace l'unité ( 5 ) à remplacer lorsque l'on doit vider la
caisse ( 2 ) et/ou lorsque l'on doit charger la source ( 3 ) de tension, dans lequel,
dans des intervalles pouvant être prescrits, on remplace une unité ( 5 ) à remplacer
de l'automate ( 1 ) par une nouvelle unité ( 5 ) à remplacer dont la caisse ( 2 )
est vide et dont la source ( 3 ) de tension est chargée, dans lequel on met à disposition
une nouvelle unité ( 5 ) à remplacer dans un bâti ( 7, 8 ) de réception ayant un poste
( 9 ) de charge, dans lequel on charge la source ( 3 ) de tension et dans lequel on
met le bâti ( 7, 8 ) de réception dans un véhicule ( 10 ) de transport et/ou sur un
lieu ( 11 ) où l'on vide la caisse.

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